DE3709740C2 - - Google Patents

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DE3709740C2
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G13/00Chains
    • F16G13/12Hauling- or hoisting-chains so called ornamental chains
    • F16G13/16Hauling- or hoisting-chains so called ornamental chains with arrangements for holding electric cables, hoses, or the like
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G11/00Arrangements of electric cables or lines between relatively-movable parts
    • H02G11/006Arrangements of electric cables or lines between relatively-movable parts using extensible carrier for the cable, e.g. self-coiling spring

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)
  • Supports For Pipes And Cables (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine einseitig krümmbare, selbsttragende Energiezuführungskette aus im Querschnitt U-förmigen Gliedern mit zwei Seitenwangen und einem diese verbindenden Steg, sowie aus seinem zwischen den Wangen angeordneten, dem Steg bezüglich der Gliedermittelebene gegenüberliegenden und in Kettenquerrichtung angeordneten schwenkbaren Arm aus flexiblem Kunststoff.
Durch die DE-OS 36 19 049 ist eine Energiezuführungskette aus schwenkbar miteinander verbundenen Gliedern bekannt, die aus einem im Querschnitt U-förmigen Rahmen und einem mit seinem einen Ende an einem der beiden Rahmenschenkel schwenkbar gehaltenen, klappenartigen Arm besteht. Das zweite Armende und der andere Rahmenschenkel tragen eine Schnappverbindung, bei deren Lösen der Schenkel an dem ersten Rahmenschenkel derart geschwenkt werden kann, daß die Energiezuführungsleitungen oder Kabel der Kette entnommen bzw. in diese eingesetzt werden können. In der verschwenkten Lage können die Arme von ihrem U-förmigen Rahmen abgenommen werden, ohne daß es der Betätigung einer Rast- od. dgl. -sicherung bedarf. - Die DE-OS 35 22 885 offenbart eine Energieführungskette, deren Glieder paarweise auf gleicher Höhe gelegene seitliche Laschen aufweisen, zwischen denen zweiteilige, aus in Kettenquerrichtung parallel zueinander angeordneten Teilen bestehende Traversen vorgesehen sind, die den oberen und unteren Abschluß eines Kettengliedes bilden. Zwischen den beiden Traversenteilen einer Traverse ist ein federelastisches Element angeordnet, mit dessen Hilfe die beiden Teile voneinander fort in Ausnehmungen der Laschen gedrückt werden und dort einrasten. Nach Überwinden der Federkraft durch Gegeneinanderdrücken der Elemente können die Traversenteile aus den Ausnehmungen ausrasten und die Traverse von den Laschen entfernt werden.
Diesem Stand der Technik gegenüber besteht die Aufgabe der Erfindung darin, eine einseitig krümmbare, selbsttragende Energiezuführungskette aus Kettengliedern zu schaffen, bei denen bei konstruktiv einfacher Ausbildung nicht nur das Anbringen und das Öffnen und Schließen des schwenkbaren Armes in arbeitssparender Weise erfolgen kann, sondern der Arm auch eine Versteifung des Kettengliedes bewirkt und sich selbst bei Verwindung oder andersweitig hoher Beanspruchung der Kette nicht von dem Kettenglied löst. Der Arm soll zwar lösbar, aber unverlierbar mit dem Kettenglied verbindbar sein.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Hauptanspruches vor. - Die Merkmale der Unteransprüche dienen der Verbesserung und Weiterentwicklung der Merkmale des Hauptanspruches.
Die Ausbildung der Schenkel des schwenkbaren Armes erleichtert sowohl das Anbringen des Armes an dem Kettenglied wie auch das Öffnen und Schließen des Armes ohne Zuhilfenahme weiterer Befestigungs- oder Halteteile.
Der einteilige Arm mit den beiden Schenkelpaaren stellt ein konstruktiv einfach herzustellendes Element dar. Durch das federnde Verspannen der Armschenkel gegen die Ansätze der Wangen erlangt das Kettenglied eine hohe Stabilität. Ein unbeabsichtigtes Lösen der Armenden aus ihrer Verankerung an den Ansätzen ist bei ordnungsgemäßem Gebrauch der Kette nicht gegeben.
Auf der Zeichnung sind eine Energiezuführungskette und Ausführungsbeispiele eines erfindungsgemäßen Kettengliedes bzw. des zur Anwendung gelangenden Schwenkarmes dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht der Energiezuführungskette,
Fig. 2 eine Draufsicht auf ein Kettenglied dieser Kette,
Fig. 3 das Kettenglied in Stirnansicht,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 3,
Fig. 5 und 6 in Draufsicht und Seitenansicht einen Arm des Kettengliedes,
Fig. 7 eine Abwandlung des Armes,
Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie VIII-VIII der Fig. 5 einer weiteren Ausführungsform eines Armendes und
Fig. 9 eine Ausführungsform des Endes eines Armes mit zwei voneinander fort spreizbaren Schenkeln.
Die Energiezuführungskette ist aus einzelnen Kettengliedern 1, 2, 3 usw. gebildet, wovon das eine endständige Kettenglied 4 mit einem Verbraucher verbunden ist, während das zweite endständige Kettenglied 5 mit oder in Nähe des Energiespenders verbunden ist. Die in Fig. 2 und 3 dargestellten Kettenglieder stellen lediglich Ausführungsbeispiele möglicher Konfigurationen der Kettenglieder 1 bis 5 nach Fig. 1 dar. Jede andere Gestalt und Ausbildung der Kettenglieder ist möglich, wenn sie, wie in Fig. 2 und 3 zu erkennen ist, seitliche Wangen 6 und 7 sowie einen Steg 8 aufweisen, der den Boden des Gliedes darstellt und die beiden Wangen 6, 7 einteilig miteinander verbindet.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 und 3 besitzt das eine Ende der beiden Wangen 6, 7 einen Aufnahmeschlitz 9, wobei in den beiden Gabelteilen 10 jeweils eine Bohrung 11 vorgesehen ist. Das zweite Ende der Wangen 6, 7 weist eine in die Schlitze 9 des benachbarten Kettengliedes eingreifende Lasche 12 auf, die beidseitig mit Schwenkzapfen 13 versehen ist, die in die Bohrungen 11 der Gabelteile 10 des benachbarten Kettengliedes eingreifen. Die Schlitze 9 und die Gabelteile 10 sind derart ausgebildet, daß die Kettenglieder der gesamten Kette K die Möglichkeit haben, die in Fig. 1 dargestellt ist, nämlich auf einem Kettenabschnitt selbsttragend zu sein und auf einem zweiten Abschnitt eine Krümmung auszuführen.
Die beiden Wangen 6, 7 weisen je ein Paar Ansätze 14, 15 und 16, 17 auf. Die Ansätze 14, 16 und 15, 17 der beiden Wangen 6, 7 liegen sich jeweils paarweise gegenüber. Die Ansätze einer Wange 6 bzw. 7 lassen zwischen sich einen Zwischenraum 18, 19 entstehen; von diesem Zwischenraum gehen in Richtung der Gabelteile 10 bzw. der Lasche 12 der beiden Wangen Bohrungen 19, 20 aus, die in den Wangen 6 bzw. 7 paarweise fluchten.
Zum Abschließen der im Querschnitt U-förmigen Kettenglieder nach Fig. 1 und 3 dient ein schwenkbarer Arm 21, der durch Schwenken in seine Öffnungs- und Schließstellung gebracht werden kann.
Der Arm 21 (Fig. 5 und 6) weist an seinen beiden freien Enden 22, 23 paarweise nach außen gerichtete Lagerzapfen 24, 25 auf, die in die als Lageraugen dienenden Bohrungen 19, 20 der Wangen 6, 7 eingreifen können. Der Arm 21 hat von seinen beiden Enden 22, 23 ausgehende Trennschlitze 26, 27, durch die die Schenkel 28, 29 gebildet werden, an deren freien Enden die Lagerzapfen 24, 25 angeordnet sind. Die Trennschlitze 26, 27 begrenzen mittlere Teile 30, 31, die in bezug auf die Mittelachse M des Armes 21 kürzer sind als die Schenkel 28, 29, so daß ein Freiraum 32, 33 an Enden der mittleren Teile 30, 31 entsteht. Die jeweils inneren Enden 28a, 29a bzw. 30a, 31a der Schenkel bzw. der mittleren Teile enden, durch die Trennschlitze 26, 27 bedingt, auf gleicher Höhe und gehen in einem mittleren, die Gesamtbreite des Armes 21 einnehmenden Bereich 34 über.
Die mittleren Teile 30, 31 des Armes 21 bilden Federzungen, die aus der Mittelebene E des Armes 21 (Fig. 6) in eine Lage 30′ und 31′ biegbar sind. Dies kann bei entsprechender Ausbildung des Armes 21, insbesondere der Teile 30, 31, entweder mit einem beliebigen Werkzeug oder aber von Hand erfolgen. Sind die beiden zungenartigen Teile 30, 31 in die Stellung nach Fig. 6 hochgebogen, können die Schenkel der beiden Schenkelpaare 28 bzw. 29 paarweise gegeneinander gedrückt werden, so daß sie die Lage 28′, 29′ einnehmen, wobei die Lagerzapfen 24, 25 aus den Bohrungen 19, 20 frei kommen.
Wie aus Fig. 5 und 6 erkennbar ist, sind die Schenkel 29 kürzer als die Schenkel 28.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 7 haben die beiden mittleren, zungenartigen Teile 30, 31 die gleiche Länge. Die Trennschlitze können einen geraden Kantenbereich 40 und einen schräg verlaufenden Kantenbereich 41 aufweisen. Auch in diesem Falle sorgen die äußeren Enden der Teile 30, 31 dafür, daß die beiden Schenkelpaare 28, 29 nicht unbeabsichtigt gegeneinander gedrückt werden und damit der Arm sich aus der Verankerung seiner Zapfen 24, 25 aus den Bohrungen 19, 20 lösen kann.
Eine ähnliche Ausführungsform, wie sie Fig. 7 mit dem schrägen Kantenbereich 41 zeigt, können die Arme nach Fig. 5 haben; dort weisen die mittleren Teile 30, 31 Hinterschneidungen 42 auf.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 8 besitzen die mittleren Teile (hier der Teil 30) geneigte Seitenkanten 45, 46, denen eine entsprechende Abschrägung 47, 48 der Schenkel 28 (bzw. 29) entspricht.
Eine weitere Ausführungsform zeigt Fig. 9. Hierbei weisen die Wangen 6, 7 einen Ansatz 50 auf, der eine durchgehende Bohrung 51 oder zwei fluchtende Sackbohrungen aufweist, in die die Lagerzapfen 52, 53 der Enden 54a zweier Schenkel 54 eines Armes 55 ragen. In diesem Falle bedarf es des Auseinanderdrückens der beiden Schenkel 54 in Richtung des Pfeiles 56, um den Arm von dem Ansatz 50 der Wangen 6, 7 zu lösen. Auch der Arm 55 besteht wie der Arm 21 aus flexiblem Kunststoff.
Bei ungleicher Länge der Schenkel 29 gegenüber den Schenkeln 28 werden zunächst die kürzeren Schenkel 29 in die Lage 29′ paarweise zusammengedrückt und die Zapfen 25 in die Bohrungen 20 der Wange 7 eingeführt, so daß der Arm 21 um die gemeinsame Mittelachse der Zapfen 25 schwenkbar ist, um die Leitungen in die Kettenglieder einzulegen oder die Leitungen aus den Gliedern zu entnehmen. Zum Schließen oder Öffnen der Glieder bedarf es nur des Zusammendrückens der langen Schenkel 28 gegeneinander, so daß die Zapfen 24 aus ihren Bohrungen 19 der zweiten Wange 6 freikommen. Nach dem Einrasten der Schenkel 28, 29 in ihre Bohrungen 19, 20 federn die zunächst in ihre Stellungen 30′, 31′ gebogenen mittleren Teile 30, 31 in die Ebene E der Schenkel 28, 29 zurück und sichern diese gegen unbeabsichtigtes Zusammendrücken. Die mittleren Teile 30, 31 können von Hand oder durch ein Werkzeug an ihren freien Enden in dem Freiraum 32 bzw. 33 ergriffen und hochgebogen werden, behalten aber in ihrer gestreckten Lage ihre beschriebene Sperrwirkung gegenüber den Schenkeln 28, 29 bei.
Bei den beiden dargestellten Ausführungsformen des Armes 21, 55 nach Fig. 5 bis 7 und Fig. 9 liegen die Schenkel 28, 29 bzw. 54 vorzugsweise an den die Bohrungen 19, 20 bzw. 51 umschließenden Wandabschnitten der Ansätze 14 bis 17 (Fig. 4) und 51 (Fig. 9) federnd an.
Aus Vorstehendem ist erkennbar, daß durch die Verankerung der Zapfen 24, 25 bzw. 52, 53 in den Ansätzen 14 bis 17 und 50 eine verbindungssteife Verstrebung des Kettengliedes erreicht wird, wodurch dieses eine hohe Stabilität erlangt. Ferner ist gewährleistet, daß der Schwenkarm auch in seiner aufgeklappten Lage unverlierbar an dem Kettenglied gehalten wird.

Claims (10)

1. Einseitig krümmbare, selbsttragende Energiezuführungskette aus im Querschnitt U-förmigen Gliedern mit zwei Seitenwangen und einem diese verbindenden Steg, sowie aus seinem zwischen den Wangen angeordneten, dem Steg bezüglich der Gliedermittelebene gegenüberliegenden und in Kettenquerrichtung gelegenen schwenkbaren Arm aus flexiblem Kunststoff, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (21, 55) zumindest an seinem einen Ende mit zwei federnd gegeneinander drückbaren oder voneinander fort spreizbaren Schenkeln (28, 29; 54) versehen ist, die innen- oder außenseitig in fluchtende Lageraugen (19, 20, 51) der benachbarten Gliederwange (6 bzw. 7) eingreifende Zapfen (24, 25; 52, 53) tragen.
2. Energiezuführungskette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide Enden des schwenkbaren Armes (21, 55) gleiche Ausbildung der spreizbaren Schenkel (28, 29; 54) aufweisen.
3. Energiezuführungskette nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die paarweise angeordneten Schenkel (28, 29; 54) beider Armenden unterschiedliche Länge haben.
4. Energiezuführungskette nach Anspruch 1 und einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (28, 29; 54) gleiche Breite besitzen.
5. Energiezuführungskette nach Anspruch 1 und einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der beiden Schenkel (28 bzw. 29) an dem einen oder an den beiden Armenden das Doppelte bis Dreifache der Breite eines Schenkels ausmacht.
6. Energiezuführungskette nach Anspruch 1 und einem der Ansprüche 2 bis 5, wobei die Lagerzapfen an den Schenkeln des einen oder beider Armenden auswärts gerichtet sind, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Zwischenraum zwischen den beiden Schenkeln (28 bzw. 29) des einen oder beider Armenden ein das Gegeneinanderdrücken der Schenkel verhindernder mittlerer Armteil (30, 31) angeordnet ist.
7. Energiezuführungskette nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die mittleren Armteile (30, 31) an dem die Schenkel (28, 29) verbindenden Bereich (34) des Armes (21 ansetzen und im Abstand vor der Außenkante der beiden Schenkel (28, 29) enden.
8. Energiezuführungskette nach Anspruch 1, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die mittleren Armteile (30, 31) und/oder der bzw. die Schenkel (28, 29) ungefähr im mittleren Bereich ihrer Länge hinterschnitten sind.
9. Energiezuführungskette nach Anspruch 1, 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Hinterschneidung durch einen etwa dreieckigen Ausschnitt des mittleren Armteils (30, 31) gebildet ist.
10. Energiezuführungskette nach Anspruch 1 und einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (28, 29; 54) des Armes (21, 55) an den Ansätzen (14 bis 17; 50) anliegen.
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