DE36833C - Veränderliche.Federbelastung des Gewichtshebels an Dampfdruck-Verminderern - Google Patents

Veränderliche.Federbelastung des Gewichtshebels an Dampfdruck-Verminderern

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DE36833C
DE36833C DENDAT36833D DE36833DA DE36833C DE 36833 C DE36833 C DE 36833C DE NDAT36833 D DENDAT36833 D DE NDAT36833D DE 36833D A DE36833D A DE 36833DA DE 36833 C DE36833 C DE 36833C
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DENDAT36833D
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P. SCHMIDT in Berlin S., Wasserthorstr. 35 II. 1
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/04Control of fluid pressure without auxiliary power
    • G05D16/10Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a piston or plunger
    • G05D16/109Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a piston or plunger with two or more pistons acting as a single pressure controller that move together over range of motion during normal operations
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    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
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    • G05D16/04Control of fluid pressure without auxiliary power
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. October 1885 ab.
Um zu vermeiden, dafs, wie bei anderen, z. B. den in Patentschrift No. 5545 dargestellten Einrichtungen, wenn die einzelnen Kochgefäfse zu weit von dem Minderungsventil entfernt sind, der Dampf sich in dem vom Kochkessel nach dem getrennten Cylinder C führenden Rohr zu sehr abkühlt und demnach mit einer zu geringen Spannung auf den Kolben in C wirkt, und um ferner nicht, wenn mehrere Kochkessel an ein Ventil angeschlossen und nicht immer gleichzeitig betrieben werden sollen, ebenso viele Rückleitungsrohre nach dem Cylinder C anlegen zu müssen, ist an Stelle einer oder mehrerer Röhren von den Kochkesseln der Dampf kanal k, Fig. 1, derartig angeordnet, dafs er unter dem Kolben B in den getrennten Cylinder C. und in den den Ventilabzweignngen ^1 ^2 ^3 gemeinschaftlichen Dampfraum D mündet. Aufserdem hat sich herausgestellt, wie auch durch Rechnung leicht nachzuweisen, dafs z. B. die in der Patentschrift No. 5545 dargestellte Verstellbarkeit der Hebelbelastung nicht ausreicht, um ein und dasselbe Ventil einmal für sehr geringe, dann aber auch für hohe Dampfspannungen im Minderdruckrohre gebrauchen zu können; es mufsten in diesen Fällen jedesmal die Hebelübersetzungen geändert, werden und konnten trotzdem im ersteren Falle die Belastungsgewichte kaum leicht genug, in dem zweiten Falle kaum schwer genug angebracht werden, ein Uebelstand, der das Ventil zum allgemeinen Gebrauch nahezu ungeeignet machte. Diesem Uebelstand ist dadurch abgeholfen worden, dafs, so weit die beabsichtigten Druckunterschiede nicht durch die noch handliche Gewichtsbelastung G hervorgebracht werden können, die Spindel des Kolbens. B mit einer oder mehreren Schraubenfedern fif2 versehen ist, welche mittelst der Splintstifte s, Fig. 2, derartig mit den Spannmuttern In1 m 2 verbunden sind, dafs sie beim Herausschrauben der Muttern auf Zug, beim Niederschrauben auf Druck in Anspruch genommen, und dafs die Federn unabhängig von einander einzeln gespannt werden können. Man ist demnach in der Lage, ohne jede Veränderung des Ventils die Belastung des Minderungskolbens B in ganz bedeutenden Grenzen abzuändern. Hat z. B. die Feder J1 eine Spannkraft von Zc1 und f2 eine solche von k2, so kann man den Druck auf den Kolben C von — (Jc1 + k2) bis + (Je1 4- Je9) beliebig verändern, welcher Unterschied auf den Kolben A noch durch das Hebelverhältnifs a: b vergröfsert wird. Wie bedeutend dieser Unterschied ist, geht aus nachstehendem Beispiel hervor; ist Je1 — 10 kg, Zf2 = 30 kg. so ist, wenn beide Federn auf Zug gestellt werden, die' Belastung von B = — 40 kg, wenn beide Federn auf Druck gestellt werden, die Belastung von -B = -)- 40 kg, im Ganzen also ein Unterschied von 80 kg, welcher sich bei der HebelUbersetzung a: b = 5 an . dem Ventilkolben A auf 400 kg Belastungsunterschied vergröfsert. Innerhalb dieser Grenze (400 kg) und Null kann man mittelst der Hand-
räder mY und m.2 jede beliebige Belastung einstellen, ohne die Austauschung von Gewichten nöthig zu haben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An einem Dampfdruck-Verminderer mit Gewichtshebelbelastung des Minderungskolbens B die Einrichtung, dafs der Cylinder C des Kolbens B durch den Dampfweg k mit dem Dampfraum Z), in welchem der abgeminderte Druck herrscht, verbunden ist, und der ä'ufsere Gewichtshebeldruck auf B durch eine oder mehrere von einander unabhängig einstellbare Federn ^f2 gemindert oder vermehrt werden kann, um ohne Austauschung von Gewichten niedere oder hohe abgeminderte Dampfspannungen zu erzielen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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