DE367181C - Ausgleichlager - Google Patents

Ausgleichlager

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DE367181C
DE367181C DEP43513D DEP0043513D DE367181C DE 367181 C DE367181 C DE 367181C DE P43513 D DEP43513 D DE P43513D DE P0043513 D DEP0043513 D DE P0043513D DE 367181 C DE367181 C DE 367181C
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Germany
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compensating
pegs
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conical
compensation
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DEP43513D
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English (en)
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K C B
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K C B
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C17/00Sliding-contact bearings for exclusively rotary movement
    • F16C17/12Sliding-contact bearings for exclusively rotary movement characterised by features not related to the direction of the load
    • F16C17/22Sliding-contact bearings for exclusively rotary movement characterised by features not related to the direction of the load with arrangements compensating for thermal expansion

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sliding-Contact Bearings (AREA)

Description

  • Ausgleichlager. Die Erfindung bezieht sich auf Lager verschiedener Art, bei denen relativ gegeneinander bewegliche belastete Flächen durch eine dünne Schicht eines Schmiermittels voneinander getrennt sind.
  • Bei allen solchen Lagern ist die Verteilung der Last über die Flächen im wesentlichen ungleichmäßig, wenn die Träger und die Widerlager der Flächen verhältnismäßig starr sind, und wenn die Flächen anfänglich genau aufeinandergepaßt sind.
  • Jede solche kleine örtliche Ungleichheit des Druckes, wie sie im praktischen Betriebe gar nicht zu vermeiden ist, wird eine größere oder kleinere örtliche Reibungswärme erzeugen und mit Bezug auf die ganze Fläche eine verstärkte örtliche Hebung oder Senkungl verursachen. Dadurch wird die ursprüngliche Ungleichheit vergrößert, außerdem hat dieser Vorgang das Bestreben, sich weiter auszudehnen, besonders bei hohen Umfangsgeschwindigkeiten, bis das Schmiermittel herausgepreßt ist und die Flächen fressen.
  • Beim praktischen Betriebe wird die beschriebene Wirkung durch die Elastizität des Widerlagers, das teilweise Nachgeben oder Schmelzen der Fläche, wenn es sich um Weißmetall handelt, und das Wärmeleitungsvermögen des Widerlagers begrenzt, welches das Bestreben hat, die Wärme in der Richtung der Ebene der Fläche zu verteilen oder in der Richtung der Tangentenebene (wenn die Flächen gekrümmt sind), während die relative Bewegung der Flächen dazu beiträgt, die Wärme längs der Bewegungsrichtung zu verteilen.
  • Es sind bereits viele Vorschläge gemacht worden, eine gleichmäßige Verteilung der Belastung durch Unterteilung der Flächen in einzelne Abschnitte zu bewirken, die auf Ausgleichheteln, Stahlkugeln, die miteinander in Berührung sind, o. dgl. gelagert sind.
  • Die vorliegende Erfindung hat den Zweck, selbsttätig eine annähernd gleiche Verteilung des Druckes trotz kleiner anfänglicher Unrichtigkeiten in einfacher und wirksamer Weise herbeizuführen.
  • Die Erfindung beruht auf dem Grundsatz, daß, wenn die Flächen von zwei Platten oder anderen Elementen, die verschiedene Ausdehnungskoeffizienten haben oder . auf verschiedenen Temperaturen gehalten werden, so gestaltet werden, daß ihre Umrisse einander ergänzen, daß diese Umrisse dann so gestaltet .werden können, daß sie beim Steigen der Temperatur ein Näherzusammenkommen .der Platten o. dgl. ermöglichen und umgekehrt.
  • Auf den Zeichnungen sind verschiedene Ausführungsformen der Erfindung dargestellt. Abb. r zeigt ein zylindrisches Lager mit Ausgleichungsstreifen in der oberen Hälfte in Ansicht und in der unteren Hälfte im senkrechten Längsschnitt. Abb.2 ist ein Querschnitt nach Linie A-A von Abb. z. Abb. 3 zeigt in ähnlicher Weise wie Abb. i ein zylindrisches Lager mit kegelförmigen Ausgleichungspflöcken. Abb. ¢ ist ein Durchschnitt nach Linie B-B von Abb. 3. Abb. q.a, 4b und 4c zeigen in ähnlicher Weise wie die untere Hälfte von Abb. 3 verschiedene Aus-.tührungsformen der kegeligen Pflöcke. Abb. 5 zeigt die Anordnung einer Anzahl von. kegeligen Ausgleichungspflöcken an einem drehbaren Druckstück, wobei auf der linken Hälfte die Rückenplatte in Ansicht dargestellt ist, während auf der rechten Hälfte die Rückenplatte fortgenommen ist, um die Pflöcke zu zeigen. Abb. 6 ist ein Schnitt nach Linie C-C von Abb. 5. Abb. 7 ist ein Schnitt durch ein Druckstück, ähnlich wie Abb. 6, aber mit Ausgleichungsschrauben statt der kegeligen Pflöcke. Abb. 8 zeigt im Schnitt eine besondere Ausführungsform einer Ausgleichungsschraube mit unterbrochenem :Gewinde. Abb. 8a zeigt die in das Druckstück eingesetzte Schraube in Oberansicht. Abb.8b ist ein Ouerschnitt durch die Schraube. Abb. 9 zeigt eine weitere Abänderung, bei der die Schraube sich nicht unmittelbar gegen die Rückenplatte legt, wie in Abb. 7 dargestellt, sondern in eine Zwischenplatte aus Messing eingeschraubt ist. Abb. io zeigt eine ähnliche Anordnung für einen doppelt kegeligen Pflock. ebb. ii zeigt einen mit kegeligen Ausgleichungspflöcken ausgestatteten Kreuzkopf in seiner oberen Hälfte im Schnitt und in seiner unteren Hälfte in Ansicht. Abb. 12 ist ein Querschnitt nach Linie D-D von Abb. ii. Abb. 13 zeigt einen der Gleitschuhe in Ansicht.
  • Bei dem in Abb. i und 2 dargestellten Lager für eine zylindrische Welle a ist in einer Messingbuchse b, die mit 'Weißmetall c ausgefüttert ist, eine Anzahl ringsherumlaufender Nuten d mit schrägen Seitenwandungen angebracht, in denen eine Anzahl von stählernen Segmenten e liegt. Jedes dieser Segmente erstreckt sich nicht ganz über den halben Kreisumfang, kann aber auch ' aus kurzen Streifen bestehen. die durch kleine Zwischenräume voneinander getrennt sind. Die Segmente e, mögen sie nun kurz oderlang sein, können in der Buchse b durch Schrauben f gehalten werden, die durch sie hindurchgreifen, und werden von einer Rückenplatte 1a aus geeignetem Stoff umfaßt.
  • Wenn in einem solchen Lager eine örtliche Erhitzung stattfindet, wird die Buchse b sich mehr ausdehnen als die Segmente e und letztere «-erden tiefer in die 'Nuten d hineintreten, wobei die Überallabmessungen- des vereinigten Weißmetallfutters, der Buchse .und der Segmente konstant gehalten werden, so daß ein Klemmen der Welle vermieden wird.
  • Bei der in Abb. 3 und 4 dargestellten Abänderung ist an Stelle der Nuten ci eine Anzahl von kegelförmigen Löchern i in der Messingbuchse vorgesehen, von denen jede einen kegelförmigen Stahlpflock g aufnimmt, der I durch Schrauben f lose in seiner Lage gehalten wird.
  • j In Abb. 4a ist eine besondere Ausführungsart eines Pflockes g1 dargestellt, dessen Tragfläche stufenförmig mit kegeligen Flächen j1 j ausgebildet ist, die gleichachsig liegen und eine gemeinsame Spitze haben. -Die Oberseiten j2 der Stufen sind ebenfalls kegelig geformt, aber in umgekehrter Richtung, und haben einen geeigneten Spielraum, wie in der Zeichnung dargestellt.
  • Abb. 4b zeigt eine andere Form eines Pflockes g2, bei .welchem die kegeligen Flächen j3 ähnlich .den zuletzt beschriebenen gestaltet sind; aber die.Oberseiten j1 der Stufen, die den erforderlichen Spielraum lassen, sind nach ebenen Flächen gestaltet.
  • Bei dem in Abb. 4c dargestellten Pflock g3 sind endlich nur zwei kegelige Tragflächen j5 und je dargestellt, die ineinander liegen und ungefähr denselben Hauptabstand von der Achse der Welle d haben, wobei ein ringförmiger Vorsprung f der Büchse b auf seiner Innerseite mit der Fläche j5 zusammenwirkt, während auf seiner Außenseite ein Spielraum vorhanden ist.
  • Bei allen drei zuletzt beschriebenen Ausführungsformen ist die äußere Fläche j$ kugelig gestaltet mit einem Halbmesser, der etwas kleiner ist als derjenige der Bohrung der zylindrischen Rückenplatte, `wobei die Schrauben f in Fortfall gekommen sind. Die Außenflächen der in Abb. 3 dargestellten Pflöcke g können in ähnlicher Weise gestaltet sein und die Schrauhen können auch dort fortgelassen werden.
  • In_ Abb. 5 und 6 ist ein Druckstück eines Lagers dargestellt, bei welchem das aus Messing hergestellte Druckstück k reit Weißutetall in bekleidet ist. Auf seiner Rückseite ist eine Anzahl von kegelförmigen Löchern ac vorgesehen., in die Stahlpflöcke o eingesetzt sind. Diese Stahlpflöcke o legen sich gegen eine Rückenplatte c, die mit einem aus gehärtetem Stahl bestehenden. Mittelstück s versehen ist, so daß das Druckstück sich in bekannter Weise hin, und her bewegen kann. Das eigentliche Druckstück und die Rückenplatte werden dabei lose .durch den Schraubenbolzen t zusammengehalten. Bei dieser Ausführungsform wird ähnlich wie bei dem zylindrischen Lager eine Erhöhung der Temperatur bewirken, daß das aus Messing bestehende Druckstück 1c sich stärker ausdehnt als die Stahlpflöcke o, so daß diese tiefer in die Vertiefungen des Druckstückes eintreten und die Überallabinessungen in einer Richtung recht-@: rechtwinklig zu der Arbeitsfläche im wesentlichen konstant halten.
  • In Abb. 7 ist eine andere Ausführungsform dargestellt, bei welcher an Stelle der kegeligen Pflöcke eine Anzahl von stählernen Schraubenbolzen ii in die entsprechend mit 'Tutterge«-inde ausgestatteten Löcher des ans Messing bestehenden Druckstückes k eingeschraubt sind. Bei dieser Ausführungsform wird der zylindrische Stallpflock bei Ansteigen der Temperatur mehr und mehr Spielraum bekominen, so daß er dementsprechend tiefer weiter in die Offnung einsinken kann. Ein Keil r dient dazu, eine Drehuri --'des Pflockes zu verhindern.
  • In Abb. 8, 8a ixnd 8b ist eine andere Ausführungsform dargestellt, bei der ein Schraubenpflock üy so mit einer Anzahl von Längsnuten :e- versehen ist. ähnlich wie bei dem Schraubenverschlußblock eines ' Geschützes, wobei die Löcher mit entsprechendem -Muttergewinde zur Aufnahme der Schraubpflöcke versehen sind. Bei -dieser Form der Erfindung kann der Keil r1 bogenförmig gestaltet sein, damit er dem (las Gewinde unterbrechenden Schlitz entspricht. ' Wenn ein größerer Ausgleich erwünscht ist, kann der Stahlpflock, anstatt sich unmittelbar gegen die Rückenplatte r zu stützen, wie in Abb.7 dargestellt, verlängert werden, wie in. Abb. g veranschaulicht, so daß er in 'eine andere Messingplatte hl eingeschraubt werden kann, die sich ihrerseits gegen die Rückenplatte r stützt. so daß mit derselben Form des Schraubencrewindes ein doppeltes Maß des Nachgehens erzielt wird. Auch bei dieser Ausführungsform kann .ein Keil v verwendet werden, um eine Drehung .des Pflockes in seinem Loch zu verhindern.
  • In Abb. io ist eine entsprechende Abänderung des kegelförmigen Pflockes dargestellt, bei welcher der Pflock o' die Form eines Doppelkegels mit nach entgegengesetzten Seiten aerichteteh Spitzen hat und in entsprechenden Löchern der Platten k und k1 liegt.
  • In Abb. i i bis-43 ist ein nach der -rfindung ausgeführter Kreuzkopf dargestellt, dessen Gleitbacken W mit einer Anzahl von kegelförmigen Löchern :2 versehen sind. Von diesen ist jedes mit einem Stahlpflock 3 versehen, .der bei Änderung der Temperatur in der oben beschriebenen Weise zur Wirkung kommt.
  • Da (las Lager von einer großen Zahl solcher Ausgleicheleinente getragen wird, die als Säulen wirken, so wird die Einstellung der ganzen Fläche annähernd beibehalten, trotz örtlicher :Moderungen des- Druckes und der Temperatur.
  • Außerdem kann bei diesen Einrichtungen gewünschten Falles eine bestimmte Höhe der Arbeitsfläche finit Bezug auf das Gehäuse des Lagers konstant erhalten werden.
  • Bei allen Ausführungsformen der Erfindung kann auch die sogenanate Invar-Legierung an Stelle von Stahl l.enutzt werden, wodurch der Betrag der Ausgleichung dann mehr als ver-=loppelt wird.
  • Anstatt Metalle mit verschiedenen Ausdehnungskoeffizienten zu verwenden, können dieselben oder verschiedene Metalle, die denselben Ausdehnungskoeffizienten besitzen, benutzt werden, wobei dann eine ungleiche Erhitzung die erforderliche verschiedene Ausdehnung bewirkt.
  • Die Umrisse der Tragfläche können eben, zylindrisch, kegelförmig oder gekrümmt sein, und die Einzelheiten der Konstruktion können in verschiedener Weise. geändert werden, ohne Ton dem Wesen .der Erfindung abzuweichen.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCFIR: i. Ausgleichlager, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck von einer Anzahl von Ausgleichkörpern aufgenommen wird, die in einem gemeinsamen Tragkörper angeordnet sind, wobei eine verschiedene Ausdehnung dieser Ausgleichkörper und ihres 'Tragkörpers bewirkt, daß sie bei steigender Temperatur .dichter zusammenkommen und- bei sinkender Temperatur weiter auseinandergehen.
  2. 2. Ausgleichlager nach' Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die'Ausgleichkörper die Form von Segmentstreifen mit schräg zulaufenden Seitenwandungen haben, die in entsprechende Nuten eingreifen.
  3. 3. Ausgleichlager nach Anspruch i, da-.durch gekennzeichnet, daß die Ausgleichkörper die Form von kegelförmigen Pflökken haben und mit entweder nur einer Fläche oder mit mehreren konachsialen_ und zweckmäßig nach derselben Spitze geneigten Flächen versehen sind. Ausgleichlager nach Anspruch i, da-.durch gekennzeichnet, daß die Ausgleichkörper die Form von Schrauhpflöcken haben, deren Gewinde an verschiedenen Stellen unterbrochen sein kann. . Ausgleichlager nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgleichkörper nicht unmittelbar auf die Rückenplatte des Gehäuses einwirken, sondern als Doppelkegel ausgebildet sind, so -daß jedes Ende bei Ansteigen der Temperatur tiefer in sein entsprechendes Loch 'einsinken kann.
DEP43513D Ausgleichlager Expired DE367181C (de)

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