DE3659C - Neuerung an Centrifugen zum Aufhängen von Gefäfsen - Google Patents
Neuerung an Centrifugen zum Aufhängen von GefäfsenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B9/00—Drives specially designed for centrifuges; Arrangement or disposition of transmission gearing; Suspending or balancing rotary bowls
- B04B9/12—Suspending rotary bowls ; Bearings; Packings for bearings
Landscapes
- Centrifugal Separators (AREA)
Description
1878.
Klasse 82.
Dr. F. H. SCHROEDER in NIENBURG a. W. Neuerungen an Centrifugen zum Aufhängen von GefäTsen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. März 1878 ab.
Bei der auf beiliegender Zeichnung skizzirten Centrifugalmaschine ist der Zweck der, anstatt
der üblichen rotirenden Trommel Gefäfse anzuwenden, welche an einem rotirenden Gestell
hängen und je nach der Schnelligkeit der Rotation sich um die Axe der Aufhängung drehen
können.
Von einer verticalen Axe, Fig. A im Aufrifs, Fig. B im Grundrifs, geht eine beliebige Anzahl
von Speichen aus, entweder horizontal oder unter beliebigem Winkel auf- oder absteigend.
Die Speichen sind nach Belieben gerade oder mehr oder weniger gekrümmt, können namentlich
auch, wie in Fig. B, in der Weise hergestellt werden, dafs durchgehende Stäbe um die
Axe gelegt, in irgend einer Weise an dieser befestigt und für die weitere Verwendung so weit
wie erforderlich gebogen werden.
Die Speichen jedes Systems werden in beliebiger Weise durch gerade oder krumme Stücke
mit einander verbunden, so dafs ein geradliniges Vieleck oder irgend eine andere Figur entsteht.
Der Apparat ist brauchbar, wenn man nur ein System von Speichen anbringt und dieselben so
weit wie erforderlich durch Streben oder Zugstangen unterstützt; man kann auch zwei oder
mehr derartige Systeme isolirt über einander legen, namentlich aber zwei oder mehr Systeme
so über einander legen, dafs die Eckpunkte der Vielecke, wie in Fig. A, durch Stäbe zu verbinden
sind, und durch passende Spannung der Stäbe gegen einander die Tragfähigkeit der
Construction auch ohne Anwendung anderweitiger Hülfsmittel zu sichern ist. Auch hier können
noch Streben und dergleichen verwendet werden.
Die Axe des Gestells kann nach Belieben geformt, namentlich gerade oder irgendwie gebogen
oder gekröpft oder durch eine offene oder geschlossene Trommel vertreten sein, auch
können zwei oder mehr Systeme von Speichen so mit einander verbunden werden, dafs hierdurch
diese Trommel umgangen wird.
Das in der angegebenen Weise construirte Gestell bietet genügende und zweckmäfsige Aufhängungspunkte
für die weiter zu beschreibenden Gefäfse; es können aber nach Belieben an
dem Gestell noch weitere Vorrichtungen zur Aufhängung dieser Gefäfse angebracht werden.
Die Gefäfse mit den zu centrifugirenden Massen werden an dem Umfange oder beliebigen
anderen Punkten des Gestells aufgehängt. Die Gefäfse sind hinreichend fest zu construiren, um
dem durch die Centrifugalkraft hervorgebrachten' Zug oder Druck widerstehen zu können. Zur
Verminderung des Gewichts können sie aus leichtem Material, z. B. verzinntem Eisenblech,
genommen werden, armirt mit umgelegten Bändern oder eingesetzt in einen Korb. Je nach
der Beschaffenheit der zu centrifugirenden Masse sind die Gefäfse einfach oder mit eingelegtem
Siebboden bezw. eingesetztem Siebgefäfs versehen.
Die Aufhängung der Gefäfse ist so einzurichten, dafs sie in der Ruhe frei herunterhängen
oder nach Belieben des Constructeurs auch so, dafs sie in mehr oder weniger geneigter Lage
festgehalten werden, und dafs sie andererseits bei erfolgender Umdrehung des Apparates sich
durch Drehung um ihre Aufhängung von der Axe entfernen können, entweder frei unter dem
Winkel, welcher durch die Rotationsgeschwindigkeit bedingt wird, oder nach Belieben des Constructeurs
durch irgend eine Arretirung in der Abweichung beschränkt.
Die Aufhängung kann nach Belieben des Constructeurs in einem oder mehreren Punkten für
jedes Gefäfs stattfinden; namentlich kann das Gefäfs, wie in Fig. C, mit zwei Haken zum Aufhängen
versehen und dabei in der Gröfse construirt werden, dafs die Unterstützungspunkte
der Haken auf dem Umfange des tragenden Gestells in der Nähe der Speichen liegen. Bei
der Anwendung von zwei oder mehr Systemen von Speichen kann der Abstand der Systeme
so gewählt werden, dafs der Umfang jedes Vielecks zur Aufhängung von Gefäfsen benutzt werden
kann.
Die Dimensionen der verschiedenen Theile des Apparates sind je nach der Gröfse des beabsichtigten
Betriebes und der Natur der zu verwendenden Materialien zu bestimmen. Die Aufstellung der Axe des Apparates und die
Uebertragung der Betriebskraft auf die Axe erfolgt nach bekannten Regeln des Maschinenbaues.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Das Gestell in seinen verschiedenen Modificationen mit daranhängenden Gefäfsen in den verschiedenen Modificationen der Aufhängung und Construction derselben, im wesentlichen wie beschrieben und gezeichnet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3659C true DE3659C (de) |
Family
ID=282607
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT3659D Active DE3659C (de) | Neuerung an Centrifugen zum Aufhängen von Gefäfsen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3659C (de) |
-
0
- DE DENDAT3659D patent/DE3659C/de active Active
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