DE3650331T2 - Detektor für thermische Strahlung. - Google Patents

Detektor für thermische Strahlung.

Info

Publication number
DE3650331T2
DE3650331T2 DE3650331T DE3650331T DE3650331T2 DE 3650331 T2 DE3650331 T2 DE 3650331T2 DE 3650331 T DE3650331 T DE 3650331T DE 3650331 T DE3650331 T DE 3650331T DE 3650331 T2 DE3650331 T2 DE 3650331T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
detector
layer
radiation
devices
wavelength range
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE3650331T
Other languages
English (en)
Other versions
DE3650331D1 (de
Inventor
Andrew Alfred Turnbull
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BAE Systems Electronics Ltd
Original Assignee
Marconi Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Marconi Co Ltd filed Critical Marconi Co Ltd
Publication of DE3650331D1 publication Critical patent/DE3650331D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3650331T2 publication Critical patent/DE3650331T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01JMEASUREMENT OF INTENSITY, VELOCITY, SPECTRAL CONTENT, POLARISATION, PHASE OR PULSE CHARACTERISTICS OF INFRARED, VISIBLE OR ULTRAVIOLET LIGHT; COLORIMETRY; RADIATION PYROMETRY
    • G01J5/00Radiation pyrometry, e.g. infrared or optical thermometry
    • G01J5/10Radiation pyrometry, e.g. infrared or optical thermometry using electric radiation detectors
    • G01J5/34Radiation pyrometry, e.g. infrared or optical thermometry using electric radiation detectors using capacitors, e.g. pyroelectric capacitors
    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10NELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10N15/00Thermoelectric devices without a junction of dissimilar materials; Thermomagnetic devices, e.g. using the Nernst-Ettingshausen effect
    • H10N15/10Thermoelectric devices using thermal change of the dielectric constant, e.g. working above and below the Curie point

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Photometry And Measurement Of Optical Pulse Characteristics (AREA)
  • Radiation Pyrometers (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Detektor für thermische Strahlung, aufweisend eine Einrichtung mit einer temperaturabhängigen Charakteristik zur Detektion thermisoher Energie bzw. Wärmeenergie, wobei die Detektoreinrichtung von zu mindest einer flexiblen Folie getragen wird, die im wesentlichen für den Wellenlängenbereich der im Einsatz oder Betrieb zu erfassenden Strahlung transparent ist, und wobei bezüglich der Einfallsrichtung der Wärmestrahlung, die zu detektieren ist, diese flexible Folie der Detektoreinrichtung vorsteht oder vorgesetzt ist. Die Erfindung betrifft ferner eine Axlordnung derartiger Detektoren.
  • Ein Detektor der im einleitenden Satz dargelegten Art, in dem die Detektoreinrichtung ein Element aus pyroelektrischem Material umfabt, ist aus der europäischen Patentanmeldung EP-A-0041297 bekannt. In einer Form eines darin beschriebenen Infrarotdetektors wird das Element aus pyroelektrischem Material von zwei flexiblen Kunststoffolien aus Polyimidmaterial getragen und zwischen diesen gehalten, die etwa 0,85 um dick sind und angenähert 80% einfallender Strahlung im Wellenlängenbereich von 8 bis 14 um hindurchlassen, wobei hier der Detektor für zu detektierende Infrarotstrahlung ausgelegt ist, die auf eine der Kunststoffolien auftrifft. Die Kunststoffolien tragen elektrisch leitende Schichten, um elektrische Axischlüsse für das pyroelektrische Element vorzusehen. Diese Anordnung ermöglicht, dab der Detektor eine speziell geringe Suszeptibilität bezüglich des Mikrophoneffektes sowie auch eine niedrige laterale thermische Leitfähigkeit aufweist.
  • Ein Problem bei thermischen Strahlungsdetektoren besteht darin, von der einfallenden Strahlung eine ausreichende Menge zu absorbieren. Beispielsweise weisen für Detektoren guter Qualität geeignete pyroelektrische Materialien typischerweise über zumindest einen Teil des Wellenlängenbereichs, für den derartige Detektoren vorgesehen werden sollen, eine eher niedrige Absorption auf; ferner gilt, dab je dünner der Detektor ist (ein Merkmal, das anzustreben ist, um speziell die Wärmekapazität sowie seine Wärmeleitfähigkeit an die Umgebung herabzusetzen), um so geringer wird die Gesamtabsorption der einfallenden Strahlung durch das pyroelektrische Material sein. Ein konventioneller Weg zur Verbesserung der Absorption bestand darin, eine Schwärzung "black" aufzutragen; jedoch weisen geeignete Materialien den Nachteil auf, hinsichtlich der Auftragung wizweckmäßig zu sein und eine schlechte Haftung zu zeigen.
  • Der Artikel "The application of thin film absorber coatings to enhance the sensitivity of fast pyroelectric detectors" von Peter C. LaDelfe et al., SPIE, Band 380 (1983), Seiten 266 bis 273, bezieht sich auf die Aufbringung einer dreilagigen Beschichtung auf einen pyroelektrischen Detektor, die aus einer dielektrischen Lage oder Schicht besteht, die sandwichartig zwischen zwei Metallschichten eingelagert ist, wobei dies von Hilsum und Silberg entwickelt wurde (gemäß Beschreibung in "Infrared Absorption of Thin Metal Films" und "Infrared Absorption of Threelayer Filns", Journal of the Optical Society of America, Band 44 (1954), Seiten 188 bis 191 und Band 47 (1957), Seiten 575-578; vgl. auch "Reflection and Transmission Interference Filters" von L.N. Hadley und D.M. Dennison, Journal of the Optical Society of America, Band 37 (1947), Seiten 457-465, wobei in den oben erwähnten beiden späteren Artikeln desselben Journals hierauf Bezug genommen wurde). Im Artikel von LaDelfe et al. wird auf die Arbeiten von Annis und Simpson ("Absorption of Radiation in PLZT Pyroelectric Detectors", Infrared Physics, Band 14 (1974), Seiten 199-205) Bezug genommen, die die theoretischen Arbeiten von Hadley & Dennison, Hilsum und Silberg auf eine dreilagige Struktur angewandt haben, in der das Dielektrikum, das sandwichartig zwischen den beiden metallischen Schichten eingelagert war, das pyroelektrische Material selbst war und eine Dicke von 10 bis 15 um aufwies, wodurch im typischen Betriebsbereich eine optische Dicke von grob zweieinhalb Wellenlängen vorgegeben wurde. Ladelfe et al. wiederum brachten eine zweilagige Beschichtung auf, die aus einer Metallschicht und einer Antireflexionsschicht bestand und auf Chips aus pyroelektrischem Material von 0,25 mm Dicke aufgetragen wurde.
  • Gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung wird ein Detektor für thermische Strahlung angegeben, der Strahlung in einem selektrierten Wellenlängenbereich detektiert, aufweisend Einrichtungen, die eine temperaturabhängige Charakteristik zur Detektion von Wärmeenergie aufweisen, wobei die Detektoreinrichtungen von zumindest einer flexiblen oder biegsamen Folie getragen werden, die in diesem Wellenlängenbereich im wesentlichen transparent ist, und in welchem diese eine flexible Folie den Detektoreinrichtungen bezüglich der Einfallsrichtung der zu detektierenden Wärmestrahlung vorsteht bzw. vorgestellt ist, dadurch gekennzeichnet, dar der Detektor eine elektrisch mit Widerstand behaftete Schicht (kurz Widerstandsschicht) aufweist, die einen reinen oder Cesamtwirkwiderstand pro Flächenquadrat (auch Flächenwirkwiderstand) von im wesentlichen 377/(1+n²) Ohm pro Flächenquadrat aufweist, wobei n der Brechungsindex dieser einen flexiblen Folie ist, und die unmittelbar angrenzend an die flexible Folie zwischen der flexiblen Folie und den Detektoreinrichtungen angeordnet ist, um so einfallende Strahlung in diesem Wellenlängenbereich zu absorbieren, daß die Detektoreinrichtungen thermisch an die Widerstandsschicht angekoppelt sind und daß die optische Dicke im wesentlichen transparenten dielektrischen Materials, das den Detektoreinrichtungen vorgestellt ist und diese eine flexible Folie umfaßt, ein Viertel einer selektierten Wellenlänge in diesem Wellenlangenbereich beträgt.
  • Gemäß einem zweiten Aspekt der Erfindung wird ein Detektor für thermische Strahlung oder Wärmestrahlung angegeben, der Strahlung in einem selektierten Wellenlängenbereich detektiert, aufweisend Einrichtungen, die eine temperaturabhäzigige Charakteristik zur Detektion von thermischer Energie aufweisen, in welchem (dem Detektor) die Detektoreinrichtungen von zumindest einer flexiblen Folie getragen werden, die in diesem Wellenlängenbereich im wesentlichen transparent ist, und in welchem diese eine flexible Folie bezüglich der Einfallsrichtung von zu detektierender thermischer Strahlung den Detektoreinrichtungen vorgestellt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Detektor eine einen elektrischen Widerstand bietende Schicht (kurz Widerstandsschicht) umfaßt, die unmittelbar angrenzend an die von den Detektoreinrichtungen abgewendte oder ferne Seite dieser einen flexiblen Folie angeordnet ist und einen reinen oder Gesemtwirkwiderstand pro Flächenquadrat (kurz Flächenwirkwiderstand) derart aufweist, um die einfallende Strahlung in diesem Wellenlängenbereich zu absorbieren, daß eine reflektierende elektrisch leitende Schicht, die einfallende Strahlung im Bereich der thermischen Strahlung reflektiert, im wesentlichen sich gemeinsam mit der Widerstandsschicht erstreckend oder mit gemeinsamer Ausdehnung mit dieser Widerstandsschicht zwischen dieser einen flexiblen Folie und den Detektoreinrichtwigen angeordnet ist, und daß die Detektoreinrichtungen thermisch an die Widerstandsschicht gekoppelt sind, und daß die optische Dicke des im wesentlichen transparenten den Detektoreinrichtungen vorgestellten dielektrischen Materials, das diese eine flexible Folie umfaßt, ein Viertel einer selektierten Wellenlänge in diesem Wellenlängenbereich beträgt.
  • Zweckmäßigerweise ist die optische Dicke dieser einen flexiblen Folie so groß wie ein Viertel der selektierten Wellenlänge. Dies vermeidet Schwierigkeiten wie "Crazing" (Weißfärbung durch Mikrorisse), mit deren Auftreten zu rechnen wäre, falls eine Schicht eines geeigneten dielektrischen Materials, die typischerweise brüchig bzw. spröde ist, auf einer flexiblen Folie abzuscheiden oder aufzubringen wäre, um die gesamte optische Dicke auf ein Viertel der selektierten Wellenlänge zu bringen.
  • Die Erfindung beinhaltet die gefundene Beobachtung, daß eine flexible Folie, die dazu verwendet wird, die Detektoreinrichtungen zu tragen, und die den mechanischen Vorteil eines geringen Mikrophoneffektes und den thermischen Vorteil einer niedrigen thermischen Leitfähigkeit erbringen kann, auch als Teil oder vorzugsweise für die Gesamtheit der Dicke einer optischen Viertelwellenlängenschicht in Kombination mit einer elektrischen Widerstandsschicht verwendet werden kann, um die Absorption der einfallenden thermischen Strahlung zu verbessern. Die Widerstandsschicht weist einen Gesamtwirkwiderstand pro Flächenquadrat (Netto-Flächenwirkwiderstand) derart auf, daß sie einen wesentlichen Anteil der einfallenden Strahlung im Wellenlängenbereich absorbiert. Die selektrierte Wellenlänge ist die, bei der die Absorption der einfallenden Strahlung durch die Widerstandsschicht im wesentlichen auf einem Maximum liegen soll. Falls die elektrische Widerstandsschicht elektrisch parallel zu einer oder mehreren angrenzenden weiteren Schichten oder Lagen ist, die eine gewisse elektrische Leitfähigkeit aufweisen, dann sollte entweder der Widerstand pro Flächenquadrat bzw. der Flächenwiderstand der weiteren Schicht(en) ausreichend hoch sein, um den Wirkwiderstand oder effektiven Widerstand pro Flächenquadrat der zuerst genannten elektrischen Widerstandsschicht im wesentlichen nicht zu reduzieren, oder der Widerstand pro Flächenquadrat bzw. Flächenwiderstand der elektrischen Widerstandsschicht so selektiert werden, daß in Kombination mit der weiteren Schicht bzw. den weiteren Schichten deren Gesamtwirkwiderstand pro Flächenquadrat einen geeigneten Wert aufweist, um Strahlung im gewünschten Betriebswellenlängenbereich im wesentlichen zu absorbieren. Ein die Erfindung verkörpernder Detektor kann relativ einfach hergestellt werden, und die Mittel, die dazu verwendet werden, die Absorption der Strahlung zu verbessern, bedingen die Hinzufügung von nur einer relativ geringen thermischen Kapazität zum Detektor.
  • Die selektierte Wellenlänge kann so sein, daß sie im wesentlichen die Absorption einfallender Strahlung durch den Detektor über den Wellenlängenbereich maximiert.
  • Es ist anzumerken, daß die Patentanmeldung GB 2 100 058 A einen Detektor für thermische Strahlung offenbart, der ein Element aus pyroelektrischem Material umfaßt, das von und zwischen zwei flexiblen Folien aus Polyimid getragen ist, die jeweils eine Dicke von etwa 1 um aufweisen, und der ferner eine Schicht oder Lage zur Absorption einfallender Strahlung umfaßt, die zwischen einer der flexiblen Folien und dem pyroelektrischen Element angeordnet ist, wobei die absorbierende Schicht aus Antimon mit 50 nm Dicke bestehen kann. In diesem Detektor ist jedoch die absorbierende Schicht direkt angrenzend an eine sich mit ihr ausdehnende elektrisch leitende weitere Schicht, die aus Aluminium mit etwa 0,5 um Dicke bestehen kann. Die letztgenannte Schicht weist einen sehr niedrigen Widerstand pro Flächenquadrat oder Flächenwiderstand auf, so daß der effektive Gesamtwiderstand pro Flächenquadrat der absorbierenden Schicht zumindest ebenso gering ist. Demgemäß wird die Absorption einfallender Strahlung durch die absorbierende Schicht von Prozessen abhängen, die nicht in Zusammenhang mit der elektrischen Leitfähigkeit der Schicht stehen.
  • In der Art Detektor gemäß dem zweiten Aspekt der Erfindung kann die Widerstandsschicht bezüglich der Einfallsrichtung zu detektierender thermischer Strahlung unmittelbar an einen ihr vorausgestellten Freiraum angrenzen, und in diesem Fall weist die Widerstandsschicht Zweckmäßigerweise einen Flächenwiderstand im wesentlichen gleich der charakteristischen oder Kennimpedanz des Freiraums auf.
  • Vorzugsweise ist die gesamte thermische Kapazität der Schicht oder Schichten und des Teils dieser einen flexiblen Folie, der sich gemeinsam mit diesen ausdehnt, sehr viel geringer als die thermische Kapazität der Detektoreinrichtungen.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung kann in einem Detektor, in welchem die Detektoreinrichtungen eine Oberfläche angrenzend an die Schicht aufweisen, die zwischen den Detektoreinrichtungen und dieser einen flexiblen Folie angeordnet sind, und in welchem die Schicht sich über im wesentlichen die Gesamtheit dieser Oberfläche der Detektoreinrichtungen und im wesentlichen über zumindest einen Teil deren Umfang hinaus erstreckt, diese Schicht den Detektoreinrichtungen an dieser Oberfläche der Detektoreinrichtungen thermische Energie aus der auf jeden Bereich der Widerstandsschicht auftreffenden Strahlung zufuhren. Die oben erwähnte Patentanmeldung GB 2 100 058 A offenbart einen Detektor für thermische Strahlung, in welchem die thermische Energie den Detektoreinrichtungen (in diesem Fall einem pyroelektrischen Element) aus auf einen betriebswirksuen Oberflächenbereich des Detektors, der wesentlich größer als eine angrenzende Seite oder Fläche des pyroelektrischen Elements ist, auftreffender Strahlung zugeführt wird. Gemäß diesem Aspekt der vorliegenden Erfindung beinhaltet die gefundene Beobachtung, daß die in einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zwischen den Detektoreinrichtungen und der flexiblen Folie angeordnete Schicht sich im wesentlichen über zumindest einen Teil des Umfangs der angrenzenden Seite der Detektoreinrichtungen erstrecken kann und dazu verwendet werden kann, um den Detektoreinrichtungen auf dieser Seite thermische Energie aus Strahlung zuzuführen, die auf eine betriebswirksame Oberflächenregion auftrifft, die groößer als diese Seite ist. Wenn die zwischen den Detektoreinrichtungen und der flexiblen Folie angeordnete Schicht eine Widerstandsschicht ist, bildet die Ausdehnung dieser Schicht generell die betriebswirksame Oberflächenregion des Detektors, und es kann wärmeenergie aus der auf einen Teil der Schicht, der nicht über den Detektoreinrichtungen liegt, auftreffenden Strahlung den Detektoreinrichtungen längs der flexiblen Folie sowie auch längs der Schicht selbst lateral oder seitlich zugeführt werden. Ist die zwischen den Detektoreinrichtungen und der flexiblen Folie angeordnete Schicht eine elektrisch leitende Schicht, wird die betriebswirksame Oberflächenregion des Detektors generell durch die Ausdehnung der Widerstandsschicht auf der entgegengesetzten Seite der flexiblen Folie gebildet. Thermische Energie aus der auf die Widerstandsschicht auftreffenden Strahlung muß in jedem Fall durch die flexible Folie gehen, und im Fall von auf einen Teil der Widerstandsschicht, der nicht über den Detektoreinrichtungen liegt, auftreffender Strahlung, kann sie sich seitlich oder lateral einfacher entlang der elektrisch leitenden Schicht als entlang der Widerstandsschicht zu den Detektoreinrichtungen hin ausbreiten.
  • Eine Detektoranordnung kann mehrere im wesentlichen gleicher, im wesentlich gleichförmig beabstandeter derartiger Detektoren umfassen, bei welcher diese eine flexible Folie allen Detektoren gemeinsam ist und bei welcher der Spalt oder Abstand zwischen den jeweiligen Schichten, die zwischen den Detektoreinrichtungen und dieser einen flexiblen Folie angeordnet sind, von benachbarten Detektoren wesentlich geringer als der Spalt zwischen deren jeweiligen Detektoreinrichtungen ist.
  • Zweckmäßigerweise umfassen in einem die Erfindung verkörpernden Detektor die Detektoreinrichtungen ein Element aus pyroelektrischem Material.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nun beispielhalber unter Bezugnahme auf die schematischen Zeichnungen, die nicht maßstabsgetreu sind, erläutert. Es zeigen:
  • FIG. 1 einen Querschnitt eines ersten Ausführungsbeispiels, in welchem eine Widerstandsschicht zwischen Detektoreinrichtungen und einer tragenden flexiblen Folie angeordnet ist;
  • FIG. 2 einen Querschnitt eines zweiten Ausführungsbeispiels, in welchem eine leitende Schicht zwischen den Detektoreinrichtungen und einer flexiblen Trägerfolie angeordnet ist und eine Widerstandsschicht auf der anderen Seite der flexiblen Folie angeordnet ist;
  • FIG. 3 und 4 weitere Ausführungsbeispiele gemäß denjenigen der FIG. 1 bzw. 2, wobei hier die zwischen den Detektoreinrichtungen und der flexiblen Folie angeordnete Schicht sich über den Umfang der angrenzenden Seite der Detektoreinrichtungen hinaus erstreckt;
  • FIG. 5 einen Querschnitt eines Teils einer Detektoranordnung, auf die die Erfindung angewandt ist; und
  • FIG. 6 eine Ansicht von oben auf den Teil der Anordnung, die in FIG. 5 gezeigt ist.
  • Gemäß FIG. 1 umfaßt ein Detektor für thermische Strahlung ein Element 1 aus pyroelektrischem Material, das von zumindest einer flexiblen Folie 2 getragen wird. Der Detektor ist auf zu detektierende Strahlung ausgelegt, die in Richtung des Ffeils 3 einfallen soll, wobei die flexible Folie 2 (die folglich dem pyroelektrischen Element 1 vorausgestellt ist) einen wesentlichen Hauptteil einfallender Strahlung im Betriebswellenlängenbereich des Detektors hindurchläßt. Wenn die Temperatur des pyroelektrischen Elements 1 sich infolge der Absorption von thermischer Energie aus der einfallenden Strahlung ändert, werden Ladungen an den entgegengesetzten Seiten des Elements in diesem Fall der oberen und unteren Hauptoberfläche (wie gezeichnet) 4 bzw. 5 erzeugt und können über (nicht dargestellte) elektrische Anschlüsse, die an diesen Seiten vorgesehen sind, detektiert werden; die Oberflächen 4 und 5 sind in diesem Ausführungsbeispiel mit jeweiligen Elektrodenschichten 6 und 7 versehen. Da die Ladungen an den Seiten oder Flächen 4 und 5 nur während der Änderung der Temperatur des Elements 1 erzeugt werden, muß sich die auf den Detektor einfallende Strahlung zeitlich ändern, damit sie detektiert werden kann. Dies kann dann naturgemäß bzw. inhärent der Fall sein, wenn der Detektor auf Änderungen in einer sich sonst im wesentlichen nicht ändernden Umgebung wie z.B. in einem Einbruchs-Detektor ansprechen soll; ferner kann dies alternativ dadurch erzielt werden, daß der Detektor einer scannenden Bewegung über eine betrachtete Szene unterzogen wird, oder indem die einfallende Strahlung zerhackt oder unterbrochen wird.
  • Da das pyroelektrische Element 1 (insbesondere, wenn es sehr dünn ist) sowie auch die flexible Folie 2 generell sehr wenig von der einfallenden Strahlung über zumindest einen Teil des Betriebswellenlängenbereichs absorbieren können, ist anzustreben, die Absorption der Strahlung zu erhöhen, um die Empfindlichkeit des Detektors zu steigern. Dies kann erfolgen, indem die Dicke der flexiblen Folie 2 so gewählt wird, daß die Reflexion einfallender Strahlung reduziert wird, und indem zwischen dem pyroelektrischen Element 1 und der flexiblen Folie 2 eine elektrisch widerstandsbehaftete Schicht 8 (kurz Widerstandsschicht) mit einem geeigneten Widerstand pro Flächenquadrat (Flächenwiderstand) vorgesehen wird, um Strahlung im wesentlichen zu absorbieren. Die Reflexion ist bei Wellenlängen minimal, für die die optische Dicke der Schicht 2, d.h. das Produkt deren physischer Dicke und deren Brechungsindex n ein ungerades Vielfaches von Viertelwellenlängen ist, und ist maximal bei Wellenlängen, für die die optische Dicke ein geradzahliges Vielfaches von Viertelwellenlängen ist. Die größte Bandbreite, über die die Reflexion reduziert wird, wird erzielt, indem die optische Dicke im wesentlichen gleich einem Viertel einer selektierten Wellenlänge gemacht wird; die Wellenlänge wird zweckmäßig folgendermaßen selektiert:
  • (i) im Auge behaltend, daß die Reflexion recht rapide auf ein Maximum ansteigt, wenn die Wellenlänge der einfallenden Strahlung vom selektierten Wert auf die Hälfte des selektierten Wertes abfällt, jedoch sehr viel weniger rapide ansteigt, wenn die Wellenlänge vom selektierten Wert zunimmt, und
  • (ii) die spektrale Absorptionscharakteristik des pyroelektrischen Materials in Betracht ziehend; ferner daß ein gewisser Anteil der Strahlung, der von der Widerstandsschicht nicht absorbiert werden wird, jedoch von dieser durchgelassen wird, dann vom pyroelektrischen Material absorbiert werden kann.
  • Hinsichtlich dem obigen Punkt (i) kann die selektierte Wellenlänge beispielsweise geringfügig unter der unteren Grenze des Wellenlängenbereiches liegen, in dem der Detektor betrieben werden soll. Andere Faktoren wie die Spektralcharakteristik eines Fensters, hinter dem der Detektor angebracht ist, können auch in Betracht gezogen werden.
  • Da Strahlung von der Widerstandsschicht absorbiert wird, ist es selbstverständlich erforderlich, daß das pyroelektrische Element gut thermisch an diese Schicht angekoppelt ist, damit die Temperatur des Elementes sich durch die thermische Energie der absorbierten Strahlung verändert.
  • Eine theoretische Analyse zeigt, daß die Absorption A von Strahlung bei der selektierten Wellenlänge durch eine Widerstandsschicht, der dielektrisches Material mit einer optischen Dicke eines Viertels dieser Wellenlänge vorgestellt ist, durch den Ausdruck
  • A = 4 c n² /(c+1+n²)²
  • gegeben ist, wobei n der Brechungsindex des dielektrischen Materials und c = 377/R beträgt, wobei R der Widerstand pro Flächenquadrat der Widerstandsschicht ist. Eine verbesserte Absorption sollte daher erzielbar sein, wenn der Widerstand pro Flächenquadrat der Widerstandsschicht abhängig vom Brechungsindex des dielektrischen Materials ausgelegt wird, und sollte insbesondere maximal sein, wenn gilt
  • Ropt = 377/(1+n²).
  • In diesem Fall vereinfacht sich der Ausdruck für die Absorption zu
  • Amax = n²/(1+n²).
  • Falls n = 1,8, beträgt der Wert für Ropt etwa 90 Ohm pro Flächenquadrat, und der Wert von Amax beträgt etwa 76%.
  • Die obige theoretische Analyse gilt streng nur dann, wenn auf die Widerstandsschicht unmittelbar Freiraum folgt. Folgt jedoch auf die Widerstandsschicht ein weiteres Material, das beispielsweise ein pyroelektrisches Element umfaßt, wird sich der tatsächliche Wert von A mit der Wellenlänge zwischen abwechselnden lokalen Maxima und Minima (deren Beabstandung in der Wellenlänge beispielsweise abhängig von der Dicke des pyroelektrischen Elements sein wird) ändern, wobei die Maxima auf der theoretischen Kurve für A liegen.
  • Das pyroelektrische Element 1 kann auf die in der oben erwähnten europäischen Patentanmeldung EP-A-0041297 beschriebenen Weise angebracht werden, wobei zweckmäßigerweise eine zweite flexible Folie (nicht dargestellt) angrenzend an die Unterseite 5 des pyroelektrischen Elements so verwendet wird, daß das Element sandwichartig zwschen den Folien eingebunden ist. Das pyroelektrische Material kann beispielsweise PLMZT sein, und das Element 1 kann beispielsweise Hauptoberflächen aufweisen, die quadratisch mit einer Seitenkante von 0,5 mm sind, und kann eine Dicke von 20 um aufweisen, wobei das Element durch Herunterpolieren bzw. Herunterschieifen einer dickeren Materialscheibe gewonnen wird. Die flexible Folie bzw. die flexiblen Folien können aus Polyimid-Material bestehen. Im Fall eines Detektors, Für den die Strahlungsabsorption durch die Widerstandsschicht bei einer Wellenlänge von 8 um maximiert werden soll, wobei ein Wert für n von 1,8 angenommen wird, sollte die Dicke der flexiblen Folie 2 1,1 um betragen. Die Elektrodenschichten 6 und 7, die zweckmäßigerweise vorgesehen werden, falls das pyroelektrische Material eine Keramik ist, um einen guten elektrischen Kontakt auf den Oberflächen des pyroelektrischen Elements vorzusehen, können aus einer aufgesputterten Nickel/Chrom-Legierung bestehen. Die Widerstandsschicht 8 kann auch aus einer Nickel/Chrom-Legierung bestehen, die durch Evaporation oder Sputtern auf der flexiblen Folie 2 aufgebracht wird, bevor das pyroelektrische Element mit seinen darauf aufgebrachten Elektroden auf die Folie gebracht wird. Ein guter elektrischer und Wärmekontakt zwischen der Elektrode 6 und der Widerstandsschicht 8 können durch Benetzen der Oberflächen mit einem organischen Lösemittel erzielt werden, das dann unter Permeieren durch die Folie 2 verdampfen wird.
  • Die obige Analyse vernachlässigte den Effekt der unmittelbar an die elektrische Widerstandsschicht 8 angrenzenden und sich gemeinsam mit dieser ausdehnenden Elektrodenschicht 6 auf den Flächenwiderstand der Schicht 8. Vorzugsweise sollte entweder der Flächenwiderstand der Elektrodenschicht 6 ausreichend hoch sein, um nicht den Gesamtwirkwiderstand pro Flächenquadrat der elektrischen Widerstandsschicht 8 herabzusetzen (was für Hochimpedanz- Detektoreinrichtungen wie ein pyroelektrisches Element ganz akzeptabel sein kann), oder der Widerstand pro Flächenquadrat von der Schicht 8 per se sollte derart sein, daß parallel zur Schicht 6 liegend ihr Gesamtwirkwiderstand pro Flächenquadrat (ihr effektiver Flächenwiderstand) einen geeigneten Wert aufweist, um die Strahlung im wesentlichen zu absorbieren.
  • FIG. 2 ist ein Querschnitt eines zweiten Ausführungsbeispiels der Erfindung, wobei dieselben Bezugszeichen wie in FIG. 1 für entsprechende Bestandteile verwendet sind. In diesem Ausführungsbeispiel ist eine elektrisch leitende im wesentlichen reflektierende Schicht 9 zwischen dem pyroelektrischen Element 1 und der flexiblen Folie 2 vorgesehen, und es ist eine elektrische Widerstandsschicht 10 in gemeinsamer Ausdehnung mit der Schicht 9 auf der anderen Seite der Folie 2 angeordnet. Infolgedessen kann einfallende thermische Strahlung, die von der Widerstandsschicht 10 hindurchgelassen wird, statt absorbiert zu werden, zur weiteren Absorption durch die Schicht 10 von der Schicht 9 zurückreflektiert werden; die optische Dicke der Folie 2 beträgt wiederum ein Viertel der selektierten Wellenlänge. Wenn wie in diesem speziellen Ausführungsbeispiel der Widerstandsschicht 10 unmittelbar ein elektrischer Freiraum vorgeschaltet ist, ist der Widerstand pro Flächenquadrat der Widerstandsschicht zweckmäßigerweise gleich der Kennimpedanz des Freiraums, d.h. im wesentlichen 377 Ohm. Es wird angenommen, daß für die reflektierende Schicht 9 ein Flächenwiderstand in der Größenordnung von 1 Ohm angemessen niedrig sein sollte. Dieses Ausführungsbeispiel kann auf ähnliche Weise wie das der FIG. 1 hergestellt werden; die reflektierende Schicht 9 umfaßt zweckmäßigerweise eine Nickel/Chrom-"Seed"-Schicht (Zuchtkeim- oder frlstallkeimschicht), die mit einer Goldschicht beschichtet ist (beide durch Vakuum-Abscheidung hergestellt).
  • Im Ausführungsbeispiel der FIG. 1 kann ein elektrischer Anschluß an die obere Elektrodenschicht 6 hergestellt werden, indem die elektrische Widerstandsschicht 8 mit einer Verlängerung ausgebildet wird, um einen derartigen Anschluß vorzusehen. Die Abmessungen dieser Verlängerung können als Kompromiß zwischen der Minimierung der Wärmeleitfähigkeit (um den Verlust thermischer Energie vom Detektor zu reduzieren) und der Minimierung von Johnson-Rauschen infolge des Anschlusses selektiert werden. Ein elektrischer Widerstand für den Anschluß (beispielsweise zu einem Verstärker) grob in der Größenordnung von 1 kohm kann zweckmäßig sein. Im Ausführungsbeispiel der FIG. 2 kann ein ähnlicher Anschluß durch eine weitere elektrische Widerstandsschicht auf der flexiblen Folie 2 vorgesehen werden (auf deren unterer Oberfläche in der Zeichnung), wobei diese einen Kantenbereich der elektrisch leitenden Schicht 9 überlappt. In jedem Ausführungsbeispiel kann ein elektrischer Anschluß an die untere Elektrodenschicht 5 beispielsweise in der in der oben erwähnten europäischen Patentanmeldung EP-A-0041297 erläuterten Weise vorgesehen werden.
  • Im Vergleich zum Ausführungsbeispiel der FIG. 1 beinhaltet das Ausführungsbeispiel der FIG. 2 den Nachteil, daß die thermische Strahlungsenergie, die in der Widerstandsschicht 10 absorbiert wird, durch die flexible Folie 2 geleitet werden muß, um die Detektoreinrichtung (das pyroelektrische Element 1) zu erreichen, jedoch den Vorteil, daß es eine höhere Absorption der einfallenden Strahlung erzielen kann. Obgleich ein Kunststoffmaterial, das typischerweise für die flexible Folie verwendet wird, eine niedrige Wärmeleitfähigkeit aufweist, ist die Dicke der Folie im allgemeinen so gering (typischerweise etwa 1 um), daß die Wärmeleitfähigkeit recht hoch ist, und insgesamt wird angenommen, daß der Vorteil im allgemeinen gegenüber dem Nachteil überwiegen wird.
  • In den Ausführungsbeispielen der FIG. 1 und 2 ist die Fläche bezüglich der einfallenden Strahlung, wobei auf der Fläche dem pyroelektrischen Element 1 von der einfallenden Strahlung thermische Wärme zugeführt wird, im wesentlichen gleich der Fläche der oberen Hauptoberfläche 4 des pyroelektrischen Elements. Es kann wünschenswert sein, daß die thermische Energie von Strahlung erfaßt wird, die auf eine größere Fläche auftrifft. Die FIG. 3 und 4 zeigen zwei weitere Ausführungsbeispiele, die jeweils denjenigen der FIG. 1 bzw. 2 entsprechen, wobei dies der Fall ist. Die Widerstandsschicht 8A im Ausführungsbeispiel der FIG. 3 und die leitende Schicht 9A im Ausführungsbeispiel der FIG. 4 sowie die sich mit dieser ausdehnende Widerstandsschicht 10A dieses Ausführungsbeispiels erstrecken sich über die Gesamtheit der Oberfläche 4 des pyroelektrischen Elements und wesentlich über deren Umfangsbegrenzung hinaus, in diesem dargestellten Fall zumindest auf zwei gegenüberliegenden Seiten der Umfangsbegrenzung (d.h. in der Zeichnung nach links und nach rechts). Das pyroelektrische Element kann bezüglich der Schicht bzw. Schichten im wesentlichen zentral oder mittig liegen, jedoch ist dies keinesfalls kritisch. Es ist jedoch wichtig, daß die Wärmeenergie aus auf einen Teil des Detektors fern oder abgewandt von den Detektoreinrichtungen auftreffender Strahlung den Detektoreinrichtungen durch Wärmeleitung über eine Distanz zugeführt werden sollte, die im wesentlichen geringer als die Wärmediffusionsdistanz ist (die von der maximalen Betriebsfrequenz des Detektors abhängt), wie dies in der oben erwahnten Patentanmeldung GB 2 100 058 A diskutiert ist. Die Schicht bzw. Schichten brauchen nicht dieselbe Form wie die angrenzende Oberfläche des pyroelektrischen Elements aufzuweisen. Ist beispielsweise das letztgenannte Element quadratisch (wie oben erwähnt), können die Schichten rechteckig oder kreisförmig sein. Die Ausführungsbeispiele der FIG. 3 und 4 können auf ähnliche Weise wie diejenigen der FIG. 1 und 2 hergestellt werden. Im Ausführungsbeispiel der FIG. 3 kann es, da die elektrische Widerstandsschicht 8A sich über die Elektrodenschicht 6 hinaus erstreckt, wünschenswert sein, daß letztere Schicht einen relativ hohen Flächenwiderstand aufweist, so daß der Gesamtwirkwiderstand pro Flächenquadrat der elektrisch leitenden Schicht 8A sich über die Schicht 8A hinweg nicht stark ändert.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, in dem die zwischen den Detektoreinrichtungen der flexiblen Folie angeordnete Schicht sich wesentlich über die Umfangsbegrenzung einer angrenzenden Oberfläche der Detektoreinrichtungen erstreckt, kann speziell geeignet zur Ausbildung einer An- Ordnung aus Detektoren sein, insbesondere, wenn gewünscht wird, daß der Spalt oder Abstand zwischen zwei aneinandergrenzenden Detektoren gering ist. Die FIG. 5 und 6 zeigen jeweils eine Querschnittsansicht bzw. eine Ansicht von oben auf die Unterseite eines Teils einer linearen Anordnung von Detektoren, die jeweils in der in FIG. 3 gezeigten Form vorliegen; die drei gezeigten Detektoren umfassen jeweils ein pyroelektrisches Element 11, 21 bzw. 31 und jeweilige Widerstandsschichten 18A, 28A bzw. 38A und werden von einer gemeinsamen flexiblen Folie 2 getragen. jeweils zwei benachbarte Widerstandsschichten sind durch einen jeweiligen schmalen Spalt 40 voneinander getrennt. Die Spalte können durch Evaporation des Widerstandsmetalls durch eine Maske oder durch Photolithographie und Ätzung einer kontinuierlichen Widerstandsbeschichtung für die vollständige Anordnung hergestellt werden.
  • Die pyroelektrischen Elemente können jeweils Quadrate mit 0,5 mm Seitenlänge sein, und die Widerstandsschichten können 0,5 mm x 0,6 mm groß sein, d.h. zu einer durchschnittlichen Überlappung von 50 um auf jeder der beiden gegenüberliegenden Seiten des zugehörigen pyroelektrischen Elements führen; der Spalt zwischen benachbarten Widerstandsschichten kann 20 um breit sein.
  • Es können in einem Ausftihrungsbeispiel der Erfindung andere Detektoreinrichtungen als ein pyroelektrisches Element, beispielsweise ein dielektrisches Element, verwendet werden, dessen Kapazität sich mit der Temperatur ändert, wobei die Änderungen der Kapazität gemessen werden.
  • Obgleich in den Ausführungsbeispielen der Erfindung, die unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert wurden, die flexible Folie 2 das gesamte im wesentlich transparente dielektrische Material darstellt, das den Detektoreinrichtungen vorgestellt ist, kann dieses Material,(dessen gesamte optische Dicke einem Viertel der selektierten Wellenlänge entspricht) ebenso weiteres oder anderes dielektrisches Material umfassen, wobei die Dicke der flexiblen Folie entsprechend reduziert wird. Beispielsweise kann eine Schicht aus einem weiteren dielektrischen Material im Vakuum auf die flexible Folie auf deren Seite im Vakuum abgeschieden werden, die von der Seite abgewandt oder fern ist, auf der die thermischen Detektoreinrichtungen angeordnet sind. Falls dieses weitere dielektrische Material einen höheren Brechungsindex als denjenigen des Materials der flexiblen Folie aufwiese, würde dies bedeuten, daß die gesamte physische Dicke des dielektrischen Materials herabgesetzt werden würde. Dies könnte in Ausführungsbeispielen von Vorteil sein, bei denen die Widerstandsschicht auf der von den Detektoreinrichtungen abgewandten Seite der flexiblen Folie liegt, und zwar dadurch, daß die Weglänge für die Übertragung von thermischer Energie von der Widerstandsschicht zu den Detektoreinrichtungen reduziert würde (wobei selbstverständlich die Wärmeleitfähigkeit des weiteren dielektrischen Materials mit in Betracht zu ziehen ist). Jedoch führt die Aufbringung oder Abscheidung einer dünnen Schicht relativ brüchigen oder spröden dielektrischen Materials auf einer flexiblen Folie leichter dazu, daß die dünne Schicht auf- oder abbricht oder die oben erwähnte Weißfärbung durch Mikrorisse zeigt.

Claims (8)

1. Detektor für thermische Strahlung zur Detektion von Strahlung in einem selektierten Wellenlängenbereich, aufweisend Einrichtungen, die eine temperaturabhängige Charakteristik zur Detektion thermischer Energie aufweisen, in welchem die Detektoreinrichtungen von zumindest einer flexiblen Folie getragen sind, die in diesem Wellenlängenbereich im wesentlichen transparent ist, und in welchem diese eine flexible Folie mit Bezug auf die Einfallsrichtung der zu detektierenden thermischen Strahlung den Detektoreinrichtungen vorgestellt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Detektor eine elektrische Widerstandsschicht aufweist, die einen Gesamtwirkwiderstand pro Oberflächenquadrat von im wesentlichen 377/(1+n²) Ohm pro Flächenquadrat aufweist, wobei n der Brechungsindex dieser einen flexiblen Folie ist, und die unmittelbar angrenzend an diese eine flexible Folie zwischen der flexiblen Folie und den Detektoreinrichtungen angeordnet ist, um hierdurch einfallende Strahlung in diesem Wellenlängenbereich zu absorbieren, daß die Detektoreinrichtungen thermisch mit der Widerstandsschicht gekoppelt sind und daß die optische Dicke von einem im wesentlichen transparenten dielektrischen Material, das den Detektoreinrichtungen vorgestellt ist und diese eine flexible Folie umfaßt, ein Viertel einer selektierten Wellenlänge im Wellenlängenbereich beträgt.
2. Detektor für thermische Strahlung zur Detektion von Strahlung in einem selektierten Wellenlängenbereich, aufweisend Einrichtungen, die eine temperaturabhängige Charakteristik zur Detektion thermischer Energie aufweisen, in welchem die Detektoreinrichtungen von zumindest einer flexiblen Folie getragen sind, die in diesem Wellenlängenbereich im wesentlichen transparent ist, und in welchem diese eine flexible Folie mit Bezug auf die Einfallsrichtung der zu detektierenden thermischen Strahlung den Detektoreinrichtungen vorgestellt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Detektor eine elektrische Widerstandsschicht aufweist, die unmittelbar angrenzend an die von den Detektoreinrichtungen abgewandte Seite dieser einen flexiblen Folie angeordnet ist und die einen Gesamtwirkwiderstand pro Flächenquadrat derart aufweist, um die einfallende Strahlung in diesem Wellenlängenbereich zu absorbieren, daß eine reflektierende, elektrisch leitende Schicht, die einfallende Strahlung im Bereich der thermischen Strahlung reflektiert, im wesentlichen in gemeinsamer Ausdehnung mit der Widerstandsschicht zwischen dieser einen flexiblen Folie und den Detektoreinrichtungen angeordnet ist, daß die Detektoreinrichtungen thermisch mit der Widerstandsschicht gekoppelt sind und daß die optische Dicke von einem im wesentlichen transparenten dielektrischen Material, das den Detektoreinrichtungen vorgestellt ist und diese eine flexible Folie umfaßt, ein Viertel einer selektierten Wellenlänge im Wellenlängenbereich beträgt.
3. Detektor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß bezüglich der Einfallsrichtung zu detektierender thermischer Strahlung der Widerstandsschicht unmittelbar ein Freiraum vorgeschaltet ist und die Widerstandsschicht einen Widerstand pro Flächenquadrat im wesentlichen gleich der Kennimpedanz vom Freiraum aufweist.
4. Detektor nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die optische Dicke dieser einen flexiblen Folie ein Viertel der selektierten Wellenlänge beträgt.
5. Detektor nach einem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte Wärmekapazität der Schicht oder Schichten und des sich hiermit gemeinsam ausdehnenden Teils der einen flexiblen Folie sehr viel geringer als die Wärmekapazität der Detektoreinrichtungen ist.
6. Detektor nach einem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die Schicht, die zwischen den Detektoreinrichtungen und dieser einen flexiblen Folie angeordnet ist, sich über im wesentlichen die Gesamtheit einer Oberfläche der Detektoreinrichtungen erstreckt, die an diese Schicht angrenzt,und im wesentlichen über zumindest einen Teil deren Umfangsbegrenzung hinaus, und durch die Wärmeenergie aus auf jeden Teil dieser Widerstandsschicht auftreffender Strahlung dieser Oberfläche der Detektoreinrichtungen zugeführt wird.
7. Detektor nach einem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die Detektoreinrichtungen ein Element aus pyroelektrischem Material umfassen.
8. Anordnung von im wesentlichen gleichen, im wesentlichen gleichförmig beabstandeten Detektoren, jeweils nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß diese eine flexible Folie sämtlichen Detektoren gemeinsam ist, und daß in der Anordnung der Spalt zwischen den jeweiligen Schichten, die zwischen den Detektoreinrichtungen und dieser einen flexiblen Folie angeordnet sind, benachbarter Detektoren wesentlich kleiner als der Spalt zwischen den jeweiligen Detektoreinrichtungen der Detektoren ist.
DE3650331T 1985-03-29 1986-03-21 Detektor für thermische Strahlung. Expired - Fee Related DE3650331T2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB08508204A GB2173038B (en) 1985-03-29 1985-03-29 Thermal radiation detector

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3650331D1 DE3650331D1 (de) 1995-07-13
DE3650331T2 true DE3650331T2 (de) 1995-10-19

Family

ID=10576876

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE3650331T Expired - Fee Related DE3650331T2 (de) 1985-03-29 1986-03-21 Detektor für thermische Strahlung.

Country Status (5)

Country Link
US (1) US4704534A (de)
EP (1) EP0200241B1 (de)
JP (1) JPH0675010B2 (de)
DE (1) DE3650331T2 (de)
GB (1) GB2173038B (de)

Families Citing this family (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB8621688D0 (en) * 1986-09-09 1986-10-15 Graviner Ltd Radiation detection arrangements
GB2197753B (en) * 1986-11-12 1990-01-24 Philips Electronic Associated Infrared radiation detection device
GB2198879A (en) * 1986-12-05 1988-06-22 Philips Electronic Associated Thermal radiation detector
GB2202084A (en) * 1987-03-13 1988-09-14 Philips Electronic Associated Thermal-image sensing devices and their manufacture
GB2206997A (en) * 1987-07-10 1989-01-18 Philips Electronic Associated Arrays of pyroelectric or ferroelectric infrared detector elements
GB2236016A (en) * 1989-09-13 1991-03-20 Philips Electronic Associated Pyroelectric and other infrared detection devices with thin films
DE102006010808B4 (de) * 2006-03-07 2009-08-13 BEGO Bremer Goldschlägerei Wilh. Herbst GmbH & Co. KG Vorrichtung, System, Verfahren, Computerprogramm und Datenträger zur elektrophoretischen Abscheidung mit einer beweglichen Elektrode
EP2274756A1 (de) 2008-05-08 2011-01-19 Nxp B.V. Einstellbarer kondensator
JP2014235146A (ja) * 2013-06-05 2014-12-15 セイコーエプソン株式会社 テラヘルツ波検出装置、カメラ、イメージング装置および計測装置
WO2018168151A1 (ja) * 2017-03-17 2018-09-20 富士フイルム株式会社 焦電センサ

Family Cites Families (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB1508299A (en) * 1975-06-20 1978-04-19 Mullard Ltd Pyroelectric detectors
JPS6015006B2 (ja) * 1978-05-25 1985-04-17 松下電器産業株式会社 赤外線検出器
JPS54174384U (de) * 1978-05-30 1979-12-08
GB2077034A (en) * 1980-06-02 1981-12-09 Philips Electronic Associated Pyroelectric detector with reduced microphony
US4379971A (en) * 1980-11-10 1983-04-12 Statitrol, Inc. Pyroelectric sensor
GB2100058B (en) * 1981-06-05 1985-03-20 Philips Electronic Associated Pyroelectric detector
JPS603528A (ja) * 1983-06-20 1985-01-09 Toshiba Component Kk 焦電形素子
US4595832A (en) * 1984-03-30 1986-06-17 The United States Of America As Represented By The United States Department Of Energy Thermal sensor with an improved coating

Also Published As

Publication number Publication date
JPS61226623A (ja) 1986-10-08
GB2173038B (en) 1988-09-14
US4704534A (en) 1987-11-03
EP0200241A3 (en) 1988-08-10
EP0200241B1 (de) 1995-06-07
JPH0675010B2 (ja) 1994-09-21
DE3650331D1 (de) 1995-07-13
GB2173038A (en) 1986-10-01
EP0200241A2 (de) 1986-11-05

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69803438T2 (de) Strahlungsdetektor und verfahren zu seiner herstellung
DE60202189T2 (de) Schnelles, mehrlagiges, ungekühltes bolometer und zugehöriges herstellungsverfahren
DE69429027T2 (de) Durchsichtiges Flachenheizelement, Verfahren für seine Herstellung und transparente leitfähige Schicht
DE2017067C3 (de) Pyroelektrischer Detektor
DE3650331T2 (de) Detektor für thermische Strahlung.
DE2916744C2 (de) Verfahren zur Herstellung eines thermischen Infrarotstrahlungs-Detektors
DE2553378C2 (de) Wärmestrahlungs-Abbildungsvorrichtung
DE3743131A1 (de) Anordnung zur hochaufloesenden spektroskopie
DE69737492T2 (de) Verfahren zur Herstellung eines lichtempfindlichen Bauelements mit rückseitem Strahlungseintritt
DE3240920C2 (de)
DE3520936C2 (de) Eindimensionale pyroelektrische Sensor-Anordnung
DE3546717C2 (de)
DE2723914B2 (de) Lichtfühler
DE69009364T2 (de) Pyroelektrische oder andere Wärmestrahlungsempfänger mit Filmelementen.
DE3884418T2 (de) Platte zur elektromagnetischen Abschirmung.
DE3500645C2 (de) Fotosensoranordnung
DE69022496T2 (de) Pyroelektrische Materialien enthaltende Infrarotfühler.
EP0023354A1 (de) Pyrodetektor
DE69106675T2 (de) Dünnschichtleitende Vorrichtung und Verfahren zu ihrer Herstellung.
DE2942242C2 (de)
DE3785429T2 (de) Wärmestrahlungsdetektor.
DE3220497C2 (de)
DE68908863T2 (de) Vorrichtung zur thermischen Abbildung.
DE19727447B4 (de) Verwendung einer pyroelektrischen Einheit als Lichtempfangsfläche eines Infrarotsensors und Verfahren zur Einstellung der relativen Nachweisrate eines Infrarotsensors
EP0513557B1 (de) Supraleitendes Tunnelelement

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee