DE362802C - Messeinrichtung fuer stroemende Gase, die unter hoeherem Druck stehen - Google Patents

Messeinrichtung fuer stroemende Gase, die unter hoeherem Druck stehen

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DE362802C
DE362802C DEP41642D DEP0041642D DE362802C DE 362802 C DE362802 C DE 362802C DE P41642 D DEP41642 D DE P41642D DE P0041642 D DEP0041642 D DE P0041642D DE 362802 C DE362802 C DE 362802C
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pressure
gas
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under higher
flowing gases
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DEP41642D
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F15/00Details of, or accessories for, apparatus of groups G01F1/00 - G01F13/00 insofar as such details or appliances are not adapted to particular types of such apparatus
    • G01F15/02Compensating or correcting for variations in pressure, density or temperature
    • G01F15/04Compensating or correcting for variations in pressure, density or temperature of gases to be measured

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  • Fluid Mechanics (AREA)
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  • Measuring Volume Flow (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description

  • IVIeßeinrichtung für strömende Gase, die unter höherem Druck stehen. Ein. gewöhnlicher nasser oder trockener Gasinesser mißt: bei normaler Benutzung die Menge 4es durchfließenden Gases, ohne die Pressung des letzteren in seinem Anzeigeergebnis zu berücksichtigen. Soll die Menge eines unter höherer Spannung befindlichen Gases mit einer solchen Vorrichtung gemessen werden, so sind die Angaben &s Gasmesserzählwerkes noch mit der z. B. in kg/qcm ausgedrückten Pressung zu multiplizieren, mit der das Gas durch 4en Gasmesser gelangt ist und seine Meßkammern gefüllt hat.
  • Wechselt der Druck während der Messung in willkürlicher, nicht gesetzmäßiger Weise, so muß,der mittlere Druck aus während der Meßzeit aufgeschriebenen Schaulinien ermittelt und dann zusammen mit Odem Zählwerkstand zur Bestimmung der auf gewöhnlichem Druck gebrachten Gas-menge ausgewertet werden.
  • Maßnahmen, den Gasdruck zu benutzen, um z. B. eine Übersetzung im Zählwerk des Gasinessers selbsttätig so während der Meßzeit zu verändern, daß das Zählwerk gleich die auf normale Spannung zurückgeführte Durchflußmenge anzeigt, sind zwar bekannt geworden, haben aber nicht zu umfangreizheren Anwendungen geführt, weil die anzuwendenden mechanischen Mittel zu unsicher und mit zu großen Meßfehlern, arbeiten.
  • Der Gegenstand. vorliegender Erfindung ist geeignet, unter Vermeidlung der Übelstände bisher bekannter Ei`nrichtungen die Mengenmessung von Preßgasen in bequemer, ausreichend genauer Weise vorzunehmen, ohne daß Umrechnungen erforderlich sind. Die Einrichtung besteht in folgendem: Das züi messende Druckgas geht in bekannter Weise durch einen gewöhnlichen Gasmesser nassen oder trockenen Systems, dessen Gehäuse natürlich ausreichend stark gehalten sein muß,um dem Innendruck widerstehen zu können. Während jeder Umdrehung der 'nassen Gasmessertromniel oder während jeder Hubbewegung d'er trockenen Meßkammern öffnet ein von.,den bewegten Teilen des Gasmessers gesteuerter Schieber, entsprechende Ventile oder eine sonst geeignete Vorrichtung den Zu-.(Yang zu einem kleinen Druck-behälter, der sich Z, auf diese Weise mit Gas von der Spannung des zumessenden Gases füllt. Bei der Weiterbeweg-Ling der Gasmessertrommel oder der Meßkammern und -damit z. B. des Schiebers wird Ader genannte kleine Druckraum zunächst von,dem eigentlichen Gasstrom abgesperrt und darauf mit einer - Ausblaseleitung verbunden, in -welcher ein zweiter Gasm.esser eingebaut ist, der von dein Auspuffgase ausdem kleinen Druckraum durchströmt werden muß. Der kleine Druckbehälter hat ein-en Rauminhalt, der beispielsweise nur 1-1"" oder 1/:LOOO des Rauminhaltes der Gasmessertrommel oder der trockenen Meßräume sein möge. Er wird also während jeder Umdrehun!g der Trommel oder jeder Hubbewegung der Meßkammern einmal mit dem Preßgase angefüllt und durch. den zw(#i#ten #Ga.smlossfer inis Freie oder in, e#nein unter gewöhnlichem Druck stehenden mit dem ,gleichen Gase gefüllten Raum entleert. Die im Verhältnis zur gesamten Durchflußmenge nur sehr kleine, :den Druckraurn und den kleinen Messer durchfließende Gasmenge beiffingt nd&Iich aw"h nur kl#edn-e !Apparate, Rohrleitungen und Stenerorgane. Der kleine Gasmesser mißt die abgezweigte Teilinenge, die natürlich für den beabsichtigten Verwendungsz-,veck des Gases als verloren angesehen werden muß, unter gewöhnlichem Druck und ist mit einem Zählwerk versehen, welches seine eigene Durchflußmenge mit dem Verhältnis des Rauminhaltes der großen Gasmessertrammel,zum Rauminhalt des kleinen Zwischendruck-behälters multipliziert, also den gesamten Gas durchgang, auf gewöhnlichen Druck bezogen, anzeigt. Da die ins Freie entweichende, als verloren gehende Gasmenge gegenüber der nutzbar verbleibenden Gasmenge nur-gering bist, kann der Gasverliust, namentlich, wenn es sich um Preßluft handelt, ohne weiteres in den Kauf genommen werden, wenn sich damit eine einfache, nicht zu Störungen neigende Meßeinrichtung ergibt. An Stelle des in vorstehendem angenommenen kleinen Druckbehälters kann natürlich auch ein Behälter mit schwimmender- Gasglocke oder mit beweglichen Wänden vorgesehen werden, auch kann der kleine Behälter natürlich während jeder Trommelumdrehun 'g oder jedes Meßkainmerhubes mehrere Male gefüllt und entleert wier den, oder das FüMien un#d Leeren kann je einmal während mehrerer Uindrehungen oder Hube erfolgen, wenn das inultiplizierende Zählwerk des Gasinessers entsprechend eingerichtet ist.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCII: Meßeiürichtung für strömende Gase, die unter höherem Druck stehen, dadurch gekennzeichnet, daß durch ein von den bewegten Teilen des bekannten nassen oder trockenen Gasmessers angetriebenes Steuerorigo,#an aus dem Preßgasstrome inibestimmten Wegstrecken seiner Trommel oder Meßraurnbewegung gleichbleibende Mengen abgetrennt und von einem zweiten Gasrriesser mit multiplizierendem Zählwerk unter gewöhnlichem Druck gemessen und ins Freie odbir tin dinen Nitederdruckraum abgeführt werden.
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