DE3621152C2 - Verriegelungsvorrichtung für zweiflügelige Türen - Google Patents
Verriegelungsvorrichtung für zweiflügelige TürenInfo
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- E05C7/04—Fastening devices specially adapted for two wings for wings which abut when closed
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- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
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Description
Die Erfindung betrifft eine Verriegelungsvorrichtung für
zweiflügelige Türen, die mit ihrem Gehäuse oberhalb der
Türflügel am Türrahmen angeordnet ist und eine dem Gang
flügel zugeordnete Stellfalle und eine dem Standflügel
zugeordnete Schnäpperfalle aufweist, wobei die Stellfalle
mit der Schnäpperfalle über einen federbelasteten
Hebelmechanismus gekuppelt ist und die Schnäpperfalle
durch eine Panikentriegelungsstange des Standflügels aus
ihrer Riegellage in eine Löselage überführbar ist.
Bei einer aus dem Prospekt "ECO hat sie . . . die Sicherheit in der ECO-DUAL-Verriegelung" der
Firma ECO, ca. 1986, bekannten Verriegelungsvorrichtung der vorge
nannten Art greift die im Stulp verschiebbar angeordnete
Stellfalle am einen Ende eines Hebels an, der an einem
mit dem Stulp fest verbundenen Lagerbock schwenkbar
gelagert ist, wobei das andere Hebelende mit einer im
Stulp ebenfalls verschiebbar gelagerten Schnäpperfalle in
Wirkverbindung steht. Dabei ist an dem ein Gehäuse bildenden
Lagerbock ein Kragarm angeordnet, auf welchem sich eine
den Hebel im Lösesinne der Schnäpperfalle beaufschlagende
Druckfeder befindet. Durch diese Druckfeder ist über den
Hebel die Stellfalle ständig im Sinne eines Ausschiebens
aus dem Stulp heraus beaufschlagt. Der unterhalb der Stell
falle angeordnete Gangflügel weist in seinem oberendigen
Eckbereich einen Anlaufkeil auf, durch welchen beim
Schließen des Gangflügels die Stellfalle nach oben
gedrückt wird, wodurch auch der Hebel auf der Stellfallen
seite angehoben wird. Gleichzeitig wird beim Anheben des
Hebels auf der Stellfallenseite der Hebel auf der
Schnäpperfallenseite gegen die Kraft der Druckfeder nach
unten bewegt, wodurch auch die Schnäpperfalle aus dem
Stulp herausgedrückt und in eine Ausnehmung auf der Ober
seite des Standflügels eingeschoben wird. Dies bedeutet,
daß bei geschlossenem Gangflügel der Standflügel durch
die Schnäpperfalle der Verriegelungsvorrichtung in seiner
Schließlage gesichert ist. Unterhalb der Schnäpperfalle
befindet sich im Standflügel eine Riegelstange des
Panikverschlusses, die so angeordnet ist, daß die Riegel
stange den Standflügel in der Schließlage am Bodenbereich
festsetzt und in eben dieser Schließlage im oberen Bereich
des Standflügels einen Freiraum beläßt, in welchen die
Schnäpperfalle zur oberseitigen Verriegelung des Stand
flügels eingreifen kann. Zwischen Schnäpperfalle und dem
diesen beaufschlagenden Hebel befindet sich eine weitere
Druckfeder, die sich zusammendrücken läßt, wenn der Panik
verschluß entriegelt wird, und dabei die Riegelstange
so weit nach oben geschoben wird, daß ihr oberes Ende
bündig mit der Oberseite des Standflügels abschließt
und dabei die Schnäpperfalle aus der Ausnehmung im Ober
ende des Standflügels ausdrückt, so daß sich selbst bei
in herkömmlicher Weise verschlossenem Gangflügel die
beiden Flügel offendrücken lassen. In keinem Fall findet
ein oberseitiger Verschluß des Gangflügels statt, so daß
es im Brandfalle infolge der im oberen Türbereich stärkeren
Wärmeentwicklung zum Aufbiegen des Eckbereiches am Gang
flügel kommen kann, wodurch Flammendurchschlag, Rauchdurch
tritt und den Brand begünstigende Zugerscheinungen auftreten
können.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine
Verriegelungsvorrichtung der vorgenannten Art dahingehend
zu verbessern, daß bei geschlossener Türanlage außer dem
Standflügel auch der Gangflügel im oberen Türflügelbereich
am Türrahmen verriegelbar ist und die Entriegelung sowohl
vom Gangflügel als auch vom Standflügel oder auch auto
matisch (fernbetätigt) zugleich erfolgen kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen,
sowohl der Stellfalle als auch der Schnäpperfalle einen
separaten, jeweils am Gehäuse gelagerten Betätigungshebel
zuzuordnen, wobei die Betätigungshebel ihrerseits zur
synchronen Lösung und Sperrung von Schnäpperfalle und Stell
falle in einer Gelenkstelle miteinander verbunden sind.
Dabei ist vorteilhaft jeder Betätigungshebel von einem
Kraftspeicher im Sperrsinn belastet. Durch die Zuordnung
eines jeweils eigenen Hebels zur Stellfalle und auch zur
Schnäpperfalle, die jedoch so miteinander verbunden sind,
daß synchrone Bewegungen von Schnäpperfalle und Stell
falle möglich sind, wird eine Zuhaltung sowohl des Stand
flügels als auch des Gangflügels erzielt. Die Verwendung
separater Betätigungshebel für die Schnäpperfalle einer
seits und für die Stellfalle andererseits ermöglicht eine
symmetrische Ausbildung der Verriegelungsvorrichtung,
so daß diese universell einsetzbar ist, unabhängig davon,
ob sich der Gangflügel auf der rechten
oder linken Türdurchgangsseite befindet. Auch läßt sich über eine
einzige Panik-Entriegelungsstange sowohl die Stellfalle
als auch die Schnäpperfalle lösen.
Um die Verriegelungseinrichtung auch für einen elektrisch
betätigten Türantrieb geeignet zu machen, sind nach einer
vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung die Betätigungs
hebel an der Gelenkstelle mit einem ein Stellglied bildenden
und am Gehäuse festgelegten Elektromagneten verbunden.
Die normalerweise doppelt wirkende - d.h. sowohl auf den
Standflügel als auch auf den Gangflügel einwirkende -
Verriegelungsvorrichtung läßt sich auch als einzeln
wirkende Riegelvorrichtung umrüsten, indem die dem Gang
flügel zugeordnete Stellfalle mit einer abnehmbaren
Fallennase ausgerüstet ist. Dabei läßt sich im Bedarfs
fall die abnehmbare Fallennase durch eine solche aus
tauschen, die zwei einander in Bewegungsrichtung des
Gangflügels gegenüberliegende, geneigte Anlaufflächen
aufweist. Dadurch wird zum einen eine nur einfach - näm
lich auf den Standflügel - wirkende Verriegelungsvor
richtung erzeugt, während gleichfalls auch eine Betätigung
der Schnäpperfalle durch die Einleitung einer Öffnungs
bewegung in den Gangflügel möglich ist, da bei Beginn
der Öffnung des Gangflügels auch die Schnäpperfalle
zurückgezogen wird, so daß gleichfalls auch der Stand
flügel geöffnet werden könnte. Wird jedoch der Gang
flügel weiter als nur einige Grad geöffnet, so fällt
die Schnäpperfalle infolge des auf ihren Hebel ein
wirkenden Kraftspeichers wieder ein und hält den Stand
flügel geschlossen, wenn in diesen nicht zuvor eine
Öffnungsbewegung eingeleitet wird. Es ist allerdings
auch denkbar, an der dem Gangflügel zugeordneten Stell
falle eine solche Fallennase einzusetzen, die aus einem
eine Rolle drehbar halternden Rollenbock gebildet ist.
Dabei ist es vorteilhaft, wenn die Fallennase zu ihrer
undrehbaren Verbindung mittels eines Zentrierstiftes
und einer Kopfschraube am Schaft der Stellfalle festge
legt ist.
Die Erfindung ist in Ausführungsbeispielen auf der
Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend näher
erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine doppelflügelige, einen Standflügel
und einen Gangflügel umfassende Türan
lage, an deren Rahmen oberhalb der Tür
flügel die erfindungsgemäße Verriegelungs
vorrichtung angeordnet ist,
Fig. 2 die aus Fig. 1 ersichtliche Verriegelungs
vorrichtung in einer gegenüber Fig. 1
vergrößerten Seitenansicht als Einzelheit II
von Fig. 1,
Fig. 3 die aus Fig. 2 ersichtliche Verriegelungs
vorrichtung in einer Stirnansicht,
Fig. 4 die Verriegelungsvorrichtung in einem
Schnitt durch ihre Stellfalle gemäß der
Schnittlinie IV-IV von Fig. 2,
Fig. 5 die analog Fig. 4 dargestellte Stellfalle,
bei der jedoch die Fallennase beiderseits
geneigte Anlaufflächen aufweist,
Fig. 6 die aus den Fig. 4 und 5 ersichtliche
Stellfalle, deren Fallennase aus einem
eine Rolle halternden Rollenbock gebildet
ist.
Die aus Fig. 1 ersichtliche zweiflügelige Tür umfaßt
einen Gangflügel 10 und einen Standflügel 11, die an
einem Türrahmen 12 in bekannter Weise angeschlagen sind.
Zur Schließfolgeregelung von Gangflügel 10 und Standflügel
11 mag eine bekannte, nicht dargestellte Schließfolge
regelvorrichtung eingesetzt werden. Oberhalb von Gang
flügel 10 und Standflügel 11 ist am Türrahmen 12 im
mittleren Bereich die Verriegelungsvorrichtung 13 ange
ordnet. Diese umfaßt eine Stulpschiene 14, an der ein
Gehäuse 15 festgelegt ist, das im wesentlichen aus einer
Grundplatte 16 und einer Deckelplatte 17 besteht. Dabei
ist die Grundplatte 16 mit bereichsweise angeformten
Winkelschenkeln 18 an der Stulpschiene 14, beispiels
weise durch Verschweißen, festgelegt, während die Deckel
platte 17 mit der Grundplatte 16 über Lagerzapfen 19 und
Verbindungsbolzen 20 distanzhaltend verschraubt ist.
Auf den im Abstand zueinander angeordneten Lagerzapfen 19
ist jeweils ein zwischen der Grundplatte 16 und der
Deckelplatte 17 angeordneter Betätigungshebel 21 gelagert,
deren einander zugekehrte Enden ein sich in horizontaler
Richtung erstreckendes Langloch 22 aufweisen, wobei diese
Langlöcher von einem Verbindungsstift 23 durchdrungen sind,
der im dargestellten Ausführungsbeispiel gleichfalls den
Ankerzapfen eines an der Stulpschiene befestigten Elektro
magneten 24 durchgreift, so daß einerseits die Betätigungs
hebel 21 miteinander und andererseits mit dem Anker
zapfen des Elektromagneten 24 verbunden sind. Auf der
anderen Seite des Lagerzapfens 19 überragt jeder Betäti
gungshebel 21 eine an der Stulpschiene 14 festgelegte
Führungsbuchse 25. Diese Führungsbuchsen 25 sind gleich
weit vom Verbindungsstift 23 bzw. der Mittelebene des
Elektromagneten 24 entfernt in der Stulpschiene 14 ange
ordnet. Während in der einen Führungsbuchse ein als
Stellfalle 26 fungierender Riegelzapfen 28 verschiebbar
geführt ist, ist in der gegenüberliegenden Führungsbuchse
25 ein als Schnäpperfalle 27 fungierender Riegelzapfen
28 längsverschiebbar geführt. Die Riegelzapfen 28 sind
an ihrem Oberende gabelförmig ausgebildet und umfassen
jeweils einen Endbereich der Betätigungshebel 21, die
mit einem Langloch 29 einen im Gabelkopf des Riegelzapfens
28 angeordneten Verbindungsbolzen 30 übergreifen. Jedes
mit dem Riegelzapfen 28 verbundene Ende eines Betätigungs
hebels 21 weist eine Verlängerung 31 auf, an der eine
als Kraftspeicher 32 fungierende Zugfeder einerends an
greift, die andernends durch ein Loch an einer Sicke
33 jedes äußeren Winkelschenkels 18 eingehängt ist.
Dadurch werden über die Betätigungshebel 21 die Riegel
zapfen 28 im Sinne einer Verriegelung beaufschlagt. Die
Langlöcher 22 am anderen Ende eines jeden Betätigungs
hebels 21 bilden zusammen mit dem Verbindungsstift 23
eine Gelenkstelle 34. An dem aus der Führungsbüchse 25
ausragenden Ende weist jeder Riegelzapfen sowohl der
Stellfalle 26 als auch der Schnäpperfalle 27 eine ab
nehmbare Fallennase 35 auf, die bei dem aus den Fig. 2
bis 4 ersichtlichen Ausführungsbeispiel auf einer Seite
angeschrägt sind. Diese Fallennasen 35 weisen - wie ins
besondere aus Fig. 4 zu ersehen ist - eine Stufenbohrung
36 auf, in die eine Befestigungsschraube 37 so weit ein
gelassen ist, daß ihr Kopf die geneigte Anlauffläche 35
nicht überragt. Zur undrehbaren Festlegung der Fallen
nase gegenüber dem Riegelzapfen 28 ist außermittig ein
Paßstift 39 sowohl in die Fallennase 35 als auch in den
Riegelzapfen 28 eingreifend angeordnet.
Bei der aus Fig. 5 ersichtlichen Ausführungsform einer
Verriegelungsvorrichtung ist die dem Gangflügel zugeordnete
Stellfalle 26 so ausgebildet, daß der Gangflügel durch
die Stellfalle nicht zugehalten werden kann, sondern die
Stellfalle ausschließlich der Steuerung der Schnäpper
falle 27 dient. Zu diesem Zweck weisen die in gleicher
Weise wie in Fig. 4 dargestellten, mit dem Riegelzapfen
28 verbundene Fallennasen 35′ zwei einander in Bewegungs
richtung des Gangflügels 10 gegenüberliegende, geneigte
Anlaufflächen 38 und 38′ auf. Dadurch ist einerseits
gewährleistet, daß der Gangflügel,
wie bei dem aus den Fig. 2 bis 4 ersichtlichen Ausführungsbeispiel, aus seiner
Öffnungslage in die Schließlage überführt werden kann,
während andererseits, entgegen der Ausführungsform gemäß
Fig. 2 bis 4, der Gangflügel danach auch problemlos wieder
in seine Offenlage geschwenkt werden kann, da wegen der
beiderseitigen Anlaufflächen 38 und 38′ die aus Fig. 5
ersichtliche Stellfalle den Gangflügel nicht zuhalten
kann.
Die aus Fig. 6 ersichtliche Ausführungsform entspricht
in ihrer Wirkungsweise dem aus Fig. 5 entnehmbaren Aus
führungsbeispiel. Allerdings weist die aus Fig. 6
ersichtliche Stellfalle keine geneigten Anlaufflächen auf,
sondern ist an ihrem freien Ende mit einer auf einer Achse
42 gelagerten Rolle 40 versehen, die in einer als Rollen
bock 41 ausgebildeten Fallennase gelagert ist. Diese
Fallennase kann auch, wie bei den aus den Fig. 4 und 5
ersichtlichen Ausführungsformen, als separater Bauteil
in ähnlicher Weise an den Riegelzapfen 28 angeschlossen
sein. Allerdings wäre es auch möglich, den Rollenbock
einstückig an den Riegelzapfen 28 anzuformen, der dann
unterseitig zur Aufnahme der Rolle 40 mit einem der
Gabelbildung dienenden Schlitz versehen sein könnte.
Ausgehend von einer in Fig. 1 dargestellten Schließlage
beider Türflügel kann der Gangflügel 10 geöffnet werden,
indem der Türdrücker 43 im üblichen Sinne betätigt wird.
Dadurch läßt sich über eine bekannte Triebeinrichtung eine
in Längsachse der Stellfalle 26 im Gangflügel 10 ange
ordnete Betätigungsstange 44 die Stellfalle 26 aus ihrer
Ausnehmung im Gangflügel 10 so weit hochschieben, daß der
Gangflügel von der Stellfalle 26 freikommt und aufge
schwenkt werden kann. Beim Hochschieben der Betätigungs
stange und der dadurch bedingten Verschiebebewegung der
Stellfalle 26 wird von deren Riegelzapfen 28 der in
Fig. 2 linke Betätigungshebel 21 im Uhrzeigersinn um den
Lagerzapfen 29 nach oben geschwenkt. Dadurch verschwenkt
der zur Gelenkstelle 34 führende Arm des Betätigungs
hebels 21 ebenfalls im Uhrzeigersinn, jedoch nach unten,
und nimmt in gleicher Richtung über den Verbindungsstift
23 den zur Gelenkstelle führenden Hebelarm des in Fig. 2
rechtsseitigen Betätigungshebels 21 ebenfalls nach unten
mit, so daß dessen rechts vom Lagerzapfen 19 befindlicher
Hebelarm entgegen dem Uhrzeigersinn nach oben verschwenkt
wird und dabei die mit diesem Hebelarm verbundene
Schnäpperfalle 27 ebenfalls gegen die Kraft der Zugfeder
32 anhebt. Dadurch kommt auch der Standflügel 11 frei,
der jedoch, wenn er nicht aufgeschoben wird, in seiner
Schließlage verbleibt und auch von der Schnäpperfalle
27 sofort wieder verriegelt wird, sobald durch Aufschieben
des Gangflügels die Stellfalle 26 von der auf den links
seitigen Betätigungshebel 21 einwirkenden Zugfeder 32
wieder nach unten bewegt wird.
Um die Verriegelungsvorrichtung auch bei einer Türanlage
einsetzen zu können, die elektromotorisch betätigt werden
kann, ist am Stulp 14 der obenerwähnte Elektromagnet 24
befestigt, der mit seinem Ankerzapfen an der Gelenkstelle
34 über den Verbindungsstift 23 mit den beiden Betätigungs
hebeln 21 drehgelenkig verbunden ist. Durch entsprechende
Betätigung des Elektromagneten 24 kann dessen mit der
Gelenkstelle 23 verbundener Anker angezogen werden, so daß
die der Gelenkstelle 34 gegenüberliegenden Hebelarme der
Betätigungshebel 21 nach oben geschwenkt werden, wodurch
sowohl die Stellfalle 26 als auch die Schnäpperfalle 27
nach oben in das Gehäuse 15 der Verriegelungsvorrichtung 13
zurückgezogen werden und damit beide Türflügel entriegelt
sind. Durch Stromlosstellung des Elektromagneten wird über
die Zugfedern 32 jeder Betätigungshebel 21 in die aus
Fig. 2 ersichtliche Lage zurückgezogen. Die Verriegelungs
vorrichtung 13 läßt sich jedoch auch über einen Panik
verschluß 45 betätigen, dessen Riegelstange 46 einerseits
an der Türunterseite des Standflügels in den Türrahmen
bzw. in den Boden eingreift und andererseits bis dicht
unter die Schnäpperfalle 27 der Verriegelungsvorrichtung
13 reicht. Bei Betätigung des Panikverschlusses 45 im
Entriegelungssinn wird die Riegelstange 46 so weit
angehoben, daß sie einerseits aus der unteren Verriege
lung austritt und andererseits die Schnäpperfalle 27 aus
der Ausnehmung in der oberen Stirnseite des Standflügels
ausdrückt, wobei gleichfalls in der oben beschriebenen
Weise auch die Stellfalle 26 aus der Ausnehmung in der
oberen Stirnseite des Gangflügels 10 herausgezogen wird,
so daß beide Flügel geöffnet werden können.
Bezugszeichenliste
10 Gangflügel
11 Standflügel
12 Türrahmen
13 Verriegelungsvorrichtung
14 Stulp
15 Gehäuse
16 Grundplatte
17 Deckelplatte
18 Winkelschenkel
19 Lagerzapfen
20 Verbindungsbolzen
21 Betätigungshebel
22 Langloch
23 Verbindungsstift
24 Elektromagnet
25 Führungsbuchse
26 Stellfalle
27 Schnäpperfalle
28 Riegelzapfen
29 Langloch
30 Verbindungsbolzen
31 Verlängerung an 21
32 Kraftspeicher/Zugfeder
33 Sicke
34 Gelenkstelle
35 Fallennase
35′ Fallennase, 35′′ Fallennase
36 Stufenbohrung
37 Befestigungsschraube
38 Anlauffläche
38′ Anlauffläche
39 Paßstift
40 Rolle
41 Rollenbock
42 Achse
43 Türdrücker
44 Betätigungsstange
45 Panikverschluß
46 Riegelstange
11 Standflügel
12 Türrahmen
13 Verriegelungsvorrichtung
14 Stulp
15 Gehäuse
16 Grundplatte
17 Deckelplatte
18 Winkelschenkel
19 Lagerzapfen
20 Verbindungsbolzen
21 Betätigungshebel
22 Langloch
23 Verbindungsstift
24 Elektromagnet
25 Führungsbuchse
26 Stellfalle
27 Schnäpperfalle
28 Riegelzapfen
29 Langloch
30 Verbindungsbolzen
31 Verlängerung an 21
32 Kraftspeicher/Zugfeder
33 Sicke
34 Gelenkstelle
35 Fallennase
35′ Fallennase, 35′′ Fallennase
36 Stufenbohrung
37 Befestigungsschraube
38 Anlauffläche
38′ Anlauffläche
39 Paßstift
40 Rolle
41 Rollenbock
42 Achse
43 Türdrücker
44 Betätigungsstange
45 Panikverschluß
46 Riegelstange
Claims (7)
1. Verriegelungsvorrichtung für zweiflügelige Türen,
die mit ihrem Gehäuse oberhalb der Türflügel am Tür
rahmen angeordnet ist und eine dem Gangflügel zuge
ordnete Stellfalle und eine dem Standflügel zugeordnete
Schnäpperfalle aufweist, wobei die Stellfalle mit der
Schnäpperfalle über einen federbelasteten Hebelmecha
nismus gekuppelt ist und die Schnäpperfalle durch
eine Panik-Entriegelungsstange des Standflügels aus
ihrer Riegellage in eine Löselage überführbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß sowohl der Stellfalle (26) als auch der
Schnäpperfalle (27) ein separater, jeweils am Gehäuse
(15) gelagerter Betätigungshebel (21) zugeordnet
ist, die ihrerseits zur synchronen Lösung und
Sperrung von Schnäpperfalle und Stellfalle in einer
Gelenkstelle (34) miteinander verbunden sind.
2. Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß jeder Betätigungshebel (21) von
einem Kraftspeicher (32) im Sperrsinn belastet ist.
3. Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungshebel (21)
an der Gelenkstelle (34) mit einem ein Stellglied
bildenden und am Gehäuse (15) festgelegten Elektro
magneten (24) verbunden sind.
4. Verriegelungsvorrichtung nach einem
der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die dem Gangflügel (10) zugeordnete Stellfalle (26)
eine abnehmbare Fallennase (35, 35′) aufweist.
5. Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Fallennase (35′) zwei einander
in Bewegungsrichtung des Gangflügels (10) gegen
überliegende, geneigte Anlaufflächen (38, 38′) auf
weist.
6. Verriegelungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Fallennase aus einem eine
Rolle (40) drehbar halternden Rollenbock (41) gebildet
ist.
7. Verriegelungsvorrichtung nach einem
der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Fallennase (35,35′,35′′) mittels eines
Zentrierstiftes (39) und einer Befestigungsschraube (37) am
Riegelzapfen (28) der Stellfalle (26) festgelegt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863621152 DE3621152C2 (de) | 1986-06-24 | 1986-06-24 | Verriegelungsvorrichtung für zweiflügelige Türen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863621152 DE3621152C2 (de) | 1986-06-24 | 1986-06-24 | Verriegelungsvorrichtung für zweiflügelige Türen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3621152A1 DE3621152A1 (de) | 1988-01-07 |
| DE3621152C2 true DE3621152C2 (de) | 1995-06-29 |
Family
ID=6303590
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863621152 Expired - Fee Related DE3621152C2 (de) | 1986-06-24 | 1986-06-24 | Verriegelungsvorrichtung für zweiflügelige Türen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3621152C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19700126B4 (de) * | 1996-01-05 | 2004-07-01 | Legrand (S.A.), Limoges | Schrank mit Verriegelungseinrichtung |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB2543582B (en) * | 2015-10-23 | 2021-02-03 | Securefast Plc | A panic hardware system and a link for a panic hardware system |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2912881A1 (de) * | 1979-03-30 | 1980-10-09 | Scovill Sicherheitseinrichtung | Treibstangenverschluss, insbesondere fuer zweifluegelige feuerschutztueren |
| DE8602957U1 (de) * | 1986-02-05 | 1986-05-28 | Entwicklungsgemeinschaft für Feuerschutzabschlüsse im metallverarbeitenden Handwerk Baden-Württemberg Geschäftsstelle beim Fachverband Metall Baden-Württemberg, 7000 Stuttgart | Doppelflügelige Feuerschutztür od. dgl. |
-
1986
- 1986-06-24 DE DE19863621152 patent/DE3621152C2/de not_active Expired - Fee Related
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19700126B4 (de) * | 1996-01-05 | 2004-07-01 | Legrand (S.A.), Limoges | Schrank mit Verriegelungseinrichtung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3621152A1 (de) | 1988-01-07 |
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