DE3607077A1 - Elektrodenanordnung zur elektrotherapie - Google Patents

Elektrodenanordnung zur elektrotherapie

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DE3607077A1
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electrotherapy
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Bernhard Mohr
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61NELECTROTHERAPY; MAGNETOTHERAPY; RADIATION THERAPY; ULTRASOUND THERAPY
    • A61N1/00Electrotherapy; Circuits therefor
    • A61N1/02Details
    • A61N1/04Electrodes
    • A61N1/0404Electrodes for external use
    • A61N1/0472Structure-related aspects
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    • AHUMAN NECESSITIES
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Description

Die Erfindung betrifft eine Elektrodenanordnung zur Elektrotherapie.
Üblicherweise wird zur Durchführung einer Elektrotherapie eine ableitende Elektrode an geeigneter Stelle des Körpers befestigt und die aktive Elektrode an der zu behandelnden Körperstelle angelegt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine groß­ flächige, dabei aber auf bestimmte Körperbereiche gezielt einwirkende selektive elektrotherapeutische Behandlung bei idealer und entspannter Gesamtkörperhaltung zu ermöglichen.
Diese Aufgabe wird mit Hilfe der im Anspruch 1 gekenn­ zeichneten Elektrodenanordnung gelöst.
Die voneinander elektrisch isoliert an einem flächigen Elektrodenträger angeordneten Elektrodenflächen, die mittels einer Schalteinrichtung wahlweise zu: oder abgeschaltet werden können, erlauben beim Patienten eine gezielte und genaue segmentale Durchflutung während der elektrotherapeutischen Behandlung, wobei mittels der Schalteinrichtung jeweils eine beliebige Kombination von Elektrodenflächen mit dem Reiz­ stromausgang eines Elektrotherapiegeräts verbunden werden kann.
Der Elektrodenträger kann als flexible Trägermatte, als Kissen, als Rückenlehne eines therapeutischen Stuhls oder als Liege ausgebildet sein. Je nach Gestaltung des Elektrodenträgers kann als Schalteinrichtung ein selbst­ ständiger Schaltkasten, der über ein mehradriges Anschluß­ kabel mit der Elektrodenanordnung verbunden ist, oder eine direkt und vorzugsweise in optisch erkennbarer Zuordnung zu den einzelnen Elektrodenflächen in den jeweiligen Elektrodenträger integrierte Anordnung von Schaltern gebildet sein. Der Elektrodenträger selbst kann starr, aber auch flexibel, nämlich beispielsweise aus gelenkig miteinander verbundenen Segmenten oder dgl. ausgebildet sein und gegebenenfalls eine zur Veränderung seines Ober­ flächenverlaufs verstellbare Form haben, indem beispiels­ weise die Unterkonstruktion als entsprechend verstellbare Konstruktion ausgebildet ist. Letzteres eignet sich ins­ besondere dann, wenn als Elektrodenträger ein Kissen, die Rückenlehne eines therapeutischen Stuhls oder eine Liege dient.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der an­ liegenden Zeichnung dargestellt und wird nachstehend mehr im einzelnen beschrieben:
Die Zeichnung zeigt ein Elektro-Segmentalkissen 1, dessen Patientenauflagefläche 11 eine Elektrodenanordnung 2 mit einer Reihe von beispielsweise 20 Einzelelektroden 21 aufweist. Bei den Einzelelektroden handelt es sich um streifenförmige Flächenelektroden, die jeweils mit geringem gegenseitigem Abstand entlang der Körperachse des auf das Kissen aufzu­ legenden Patienten hintereinander angeordnet sind.
Über ein vieladriges Anschlußkabel 3 ist die Elektroden­ anordnung 2 mit einem Schaltkasten 4 zu verbinden, an dessen Frontseite eine Reihe von Schaltern 41 entsprechend der Anzahl der Einzelelektroden 21 der Elektrodenanordnung 2 angeordnet ist. Jedem Schalter 41 ist also eine Einzel­ elektrode 21 zugeordnet, so daß jede einzelne Elektrode 21 der Elektrodenanordnung 2 wahlweise ein- oder ausgeschaltet werden kann. Dazu sind die Einzelelektroden 21 selbstver­ ständlich voneinander isoliert auf dem Kissen 1 gebildet.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, können die einzelnen Elektroden 21 auf dem Kissen 1 mit einer für den behandeln­ den Therapeuten erkennbaren Nummerierung versehen sein, und die Schalter 41 des Schaltkastens 4 sind entsprechend nummeriert.
Am Schaltkasten ist das speisende Elektrodenkabel 5 für die aktive Elektrode eines Reizstromgeräts zur elektro­ medizinischen Reizstromtherapie einzustecken, und der Schaltkasten 4 bildet dann einen Verteiler, der das Reiz­ stromsignal wahlweise, nämlich entsprechend der Betätigung der Schalter 41, an die jeweils gewählten einzelnen Elektroden 21 anlegt. Die Gegenelektrode 6 des Reizstrom­ geräts kann beispielsweise am Arm oder einer anderen geeigneten Körperstelle des Patienten befestigt werden und ist über ein Verbindungskabel 61 direkt mit dem Reizstrom­ gerät verbunden.
Um ein konkretes Beispiel anzugeben: Das dargestellte Kissen 1 kann eine Länge von etwa 90 cm, eine Breite von etwa 50 cm und eine Höhe von etwa 6 cm haben. Die darauf gebildeten einzelnen Elektroden 21 können beispielsweise eine Länge von jeweils etwa 10 cm und eine Breite von etwa 3, 5 cm bei einem gegenseitigem Abstand von etwa 0,5 cm haben.
Statt einer einzigen Reihe von Elektroden können auch zwei oder mehr nebeneinander verlaufende Elektrodenreihen verwendet werden.

Claims (10)

1. Elektrodenanordnung zur Elektrotherapie, gekenn­ zeichnet durch eine Mehrzahl von voneinander elektrisch isoliert an einem flächigen Elektrodenträger (1) angeordneten Elektrodenflächen (21), und durch eine Schalteinrichtung (4) zum wahlweisen einzelnen oder gruppenweisen Zu- oder Abschalten der einzelnen Elektrodenflächen an den Reiz­ stromausgang eines Elektrotherapiegeräts.
2. Elektrodenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Elektrodenflächen in Form nebeneinander­ liegender Flächensegmente auf einer Trägermatte angeordnet sind.
3. Elektrodenanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Elektrodenflächen als nebeneinanderliegende Flächensegmente (21) auf der Auflagefläche (11) eines Kissens (1) gebildet sind.
4. Elektrodenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Elektrodenflächen in die Rückenlehne eines therapeutischen Stuhls eingearbeitet sind.
5. Elektrodenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Elektrodenflächen in die Auflagefläche einer Liege eingearbeitet sind.
6. Elektrodenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch einen damit über ein mehradriges Anschlußkabel (3) verbundenen, die Schalteinrichtung bildenden Schaltkasten (4) mit einer Anordnung von Schaltern (41) die den einzelnen Elektrodenflächen (21) bzw. Elektrodenflächengruppen zugeordnet sind.
7. Elektrodenanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die einzelnen Schalter in einer bildlichen Darstellung der Elektrodenanordnung jeweils in die Dar­ stellung der zugeordneten Elektrodenfläche integriert sind.
8. Elektrodenanordnung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtung in Form einer Reihe von Schaltern in optisch erkennbarer Zuordnung zu den betreffenden Elektrodenflächen in den Elektroden­ träger integriert ist.
9. Elektrodenanordnung nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektrodenträger aus gelenkig miteinander verbundenen Segmenten besteht.
10. Elektrodenanordnung nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektrodenträger eine zur Veränderung seines Oberflächenverlaufs verstellbare Unter­ konstruktion hat.
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