DE360657C - Trockenelement mit durch OEffnungen des Zinkzylinders bewirkter Entlueftung - Google Patents
Trockenelement mit durch OEffnungen des Zinkzylinders bewirkter EntlueftungInfo
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Classifications
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- H01M6/00—Primary cells; Manufacture thereof
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- H01M6/08—Dry cells, i.e. cells wherein the electrolyte is rendered non-fluid with cup-shaped electrodes
-
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- H01M—PROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
- H01M50/00—Constructional details or processes of manufacture of the non-active parts of electrochemical cells other than fuel cells, e.g. hybrid cells
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-
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 5. OKTOBER 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
~ JVe 360657 —" KLASSE 21 b GRUPPE 1
(N 20142
Gebrüder Neumann & Co. Spezialfabriken für die Elektrotechnik
und $)i|>I.»3ng. Albino Camagni in Berlin.
Trockenelement mit durch Öffnungen des Zinkzylinders bewirkter Entlüftung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Juli 1921 ab.
. Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Trockenelement, bei welchem die Entlüftung
durch Öffnungen des Zinkzylinders erfolgt. Gemäß der Erfindung halten aus dem Fleisch
des Zylinders ausgebrochene beliebig geformte Lappen, welche in der Höhe des oberen
Abschlusses des Elektrolytraumes liegen und zur Bildung der Öffnungen im Zinkzylinder
dienen, die Deckplatte. Die ausgebrochenen Lappen können so hoch angeordnet sein, daß
s'e die Deckplatte über einem Luftraum halten, der als Gasraum benutzbar ist. Werden
die Lappen über und unter der Deckplatte ausgebrochen, so bilden sie für letztere nach
den Seiten hin ein Gegenlager. Durch weitere, über den ersten vorgesehene Lappen
kann eine zweite Deckplatte in einiger Entfernung über der ersten gehalten und zwischen
beiden ein zweiter Luftraum geschaffen werden. Die durch die in verschiedener Höhe
860657
liegenden Lappen entstandenen öffnungen ermöglichen dann eine Umleitung der Gase von
dem einen Luftraum über den den Zylinder umgebenden Hohlraum hinweg zum anderen Luftraum, so daß außer der vorteilhaften Vereinfachung
des Elementes durch die Traglappen und die Anordnung der Lappenlöcher
in Höhe der Elektrolytendecke auch noch.auf leichte Art eine Vermehrung des Gassammei-" :
ίο raumes erreicht wird.
Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsbeispiele eines Trockenelementes gebräuchlicher
Form, bei welchen einmal der obere t Gasraum weggelassen und das andere Mal
beibehalten ist und die Deckplatte bzw. die , Deckplatten auf Lappen ruhen, welche aus
dem Zinkbecher ausgebrochen sind.
Abb. ι ist ein Längsschnitt durch ein einfaches Element und Abb. 2 der zugehörige
Schnitt nach H-II der Abb. 1. Abb. 3 zeigt j den oberen Teil eines Elementes mit oberem
Gasraum. I
Gemäß Abb. 1 und 2 sind in dem Zink- :
becher 1 durch Ausbrechen von Lappen 2 und rechtwinkliges Abbiegen nach innen öffnungen
3 erzeugt, welche die Entlüftung des Elektrolytraumes ermöglichen und deren Lappen 2 der Deckplatte 4 als Träger dienen.
Die Gase können aus dem Mantelraum 6 zwischen Zinkbecher 1 und Außenhülse 7
durch die öffnungen 3 in den Raum 5 eintreten, von wo aus sie durch das bekannte
Lüftungsrohr abgeführt werden. Die Platte 4 liegt auf den Lappen 2 fest. Der Luftraum 5
gestattet der den Elektrolyten 8 abdeckenden Paste 9 bei Gasdruck an den Rändern hochzugehen,
so daß der ausquellende Elektrolyt 8 durch die Öffnungen 3 in den Mantelraum 6 I
austreten kann. Er läuft hierbei am Zink- j becher entlang und wird weiterhin zur Stromerzeugung
nutzbar gemacht.
In Abb. 3 ist über der doppelt gefaßten Platte 4 ein zweiter freier Gasraum ζα, der j
dem sonst üblichen entspricht, angeordnet und eine weitere Deckplatte 4a vorgesehen, die auf
Lappen 2a ruht. Hier können die Gase durch
die Öffnungen 3° in den oberen Gasraum sffi
übertreten, und der untere (5) gibt nur der Paste 9 Bewegungsfreiheit.
Der Gasraum mit dem Entlüftungsrohr unter der oberen Vergußmasse, der bisher mit
Sägespänen, Sand u. dgl. ausgefüllt wurde, j kann frei bleiben. Bei der Ausführungsform !
gemäß Abb. 1 und 2 wird das Element durch >
Wegfall des oberen Entgasungsraumes bei j gleicher Leistung (bedeutend niedriger, und es :
wird an Material gespart. Auch, die übliche ■' zweite Deckschicht aus Vergußmasse, die
sonst über dem Gasraum liegt, wird erspart, weil d:e erste, von oberen Lappen festgehaltene
Schicht mehr herausgedrückt werden kann und ein Spielraum für die Decke infolge des
Luftraumes unter letzterer unnötig ist. Die Ausführungsform der Abb. 3 mit der zwischen
Doppellappen festgelegten Abdeckplatte ermöglicht eine unabhängige Bewegung des Elektrolyten, und die Gase können durch die
Löcher der oberen herausgebrochenen Lappen für die untere Deckplatte oder durch die
Löcher der oberen Deckplatte in den leeren Sammelraum eintreten. Dadurch haben der
Elektrolyt und die sich entwickelnden Gase ungehinderte Bewegungsfreiheit. Wird die
untere Vergußschicht hochgedrückt, so kann sie durch die Öffnungen in den Mantelraum
und von hier' in den oberen Luftraum eintreten, und man erhält ein äußerst solides,
dauerhaftes Trockenelement, weil kein Ausbrechen der Decken und Hüllen mehr stattfinden
kann.
Claims (4)
1. Trockenelement mit durch Öffnungen des Zinkzylinders bewirkter Entlüftung,
dadurch gekennzeichnet, daß die zur Bildung der in der Höhe des oberen Abschlusses
des Elektrolytraumes liegenden Öffnungen (3) aus dem Fleisch des Zylinders
(1) ausgebrochenen Lappen (2) der go Deckplatte als Halter dienen.
2. Trockenelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lappen (2)
die Deckplatte (4) über einem Luftraum (5) halten, der gleichzeitig als Gasraum dienen kann.
3. Trockenelement nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Lappen (2) der Deckplatte (4) nach oben und unten als Gegenlager dienen.
4. Trockenelement nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
nach oben und unten aufgebogenen Lappen (2) über einem ersten Luftraum (5) eine
erste Deckplatte (4) und weitere Lappen (2a) über einem sich an die erste Deckklappe
(4) anschließenden zweiten Luftraum (5a) eine weitere Deckplatte (40)
tragen, wobei die öffnungen (3, 3°) in den verschiedenen Höhenlagen, über den den
Zinkzylinder umgebenden Hohlraum hinweg, einen Übertritt der Gase von einem Luftraum (5) zum andern (5°) ermöglichen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN20142D DE360657C (de) | 1921-07-15 | 1921-07-15 | Trockenelement mit durch OEffnungen des Zinkzylinders bewirkter Entlueftung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN20142D DE360657C (de) | 1921-07-15 | 1921-07-15 | Trockenelement mit durch OEffnungen des Zinkzylinders bewirkter Entlueftung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE360657C true DE360657C (de) | 1922-10-05 |
Family
ID=7341158
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN20142D Expired DE360657C (de) | 1921-07-15 | 1921-07-15 | Trockenelement mit durch OEffnungen des Zinkzylinders bewirkter Entlueftung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE360657C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2580664A (en) * | 1946-05-07 | 1952-01-01 | Union Carbide & Carbon Corp | Dry cell |
| US2595963A (en) * | 1947-01-17 | 1952-05-06 | Burndept Ltd | Primary electric cell |
| DE1017643B (de) * | 1953-11-04 | 1957-10-17 | Eisenbahngeraetebau E Gaedgens | Zugrichtungsweiser |
-
1921
- 1921-07-15 DE DEN20142D patent/DE360657C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2580664A (en) * | 1946-05-07 | 1952-01-01 | Union Carbide & Carbon Corp | Dry cell |
| US2595963A (en) * | 1947-01-17 | 1952-05-06 | Burndept Ltd | Primary electric cell |
| DE1017643B (de) * | 1953-11-04 | 1957-10-17 | Eisenbahngeraetebau E Gaedgens | Zugrichtungsweiser |
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