DE358336C - Zweiseitig wirkender Absperrschieber - Google Patents

Zweiseitig wirkender Absperrschieber

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DE358336C
DE358336C DEC28263D DEC0028263D DE358336C DE 358336 C DE358336 C DE 358336C DE C28263 D DEC28263 D DE C28263D DE C0028263 D DEC0028263 D DE C0028263D DE 358336 C DE358336 C DE 358336C
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Germany
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slide
slide plates
plates
gate valve
double
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Expired
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DEC28263D
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EMIL CIESLIK
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K3/00Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing
    • F16K3/02Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor
    • F16K3/16Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor with special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together
    • F16K3/18Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor with special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together by movement of the closure members

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sliding Valves (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 11. SEPTEMBER 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47g GRUPPE
(C 28263 xii\47 g)
Emil Cieslik in Berlin.
Zweiseitig wirkender Absperrschieber.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. August 1919 ab.
Die Erfindung· betrifft einen hauptsächlich für Hochdruckdampfleitungen bestimmten zweiseitig wirkenden Absperrschieber mit zwei parallel zueinander angeordneten Schieberplatten.
Bei den bisher bekannten Absperrschiebern dieser Art sind die parallelen Schieiberplatten so angebracht, daß sie lose am Ende des Tragelementes hängen. Dieses wird daher ungünstig beeinflußt, was namentlich bei größeren Dampfgescbwindigikeiten Beschädigungen des Schiebers zur Folge haben muß. So tritt besonders bei wagerecht eingebauten Schiebern häufig ein vorzeitiger Bruch der Spindel ein. Ferner macht sich bei nicht ganz geschlossenen oder geöffneten Schiebern ein sehr lästiges Klappern der losen Schieberplatten bemerkbar.
Diese Übelstände werden nach der Erfindung dadurch vermieden, daß jede der beiden Schielberplatten auf einer feststehenden Achse schwengbar gelagert ist, und daß das Anpressen der Schieberplatten an ihre Dichtungsfiächen durch einen Keil erfolgt, der an einer zwischen beiden Schieberplatte« angeordneten Schraubenspindel angebracht ist. Ein Ausführungsbeispiel eines derartigen to Absperrschiebers ist in Abb. ι im senkrechten Längsschnitt und in Abb. 2 im senkrechten Querschnitt dargestellt. Abb. 3 zeigt einen Schnitt nach Linie C-D von Abb. 2.
Die beiden Schieberplatten α sind schwenkbar auf einer feststehenden Achse b gelagert, die an ihren beiden Enden mit Links- und und Rechtsgewinde versehen ist, so daß die Schieberplatten beim Schwenken um diese Achse zwangläufig sich beim öffnen des ao Schiebers von den Dichtungsflädhen entfernen und beim Schließen des Schiebers sidh den Dichtungsflächen nähern, bis ein festes Anliegen auf denselben erfolgt.
Das Schwenken der beiden Schieberplatten α wird durch eine zwischen sie hineintretende Schieberspindel c bewirkt, welche ein prismatisches Keilstück d mit zwei runden Zapfen e trägt, die in eigenartig geformte Führungsrinnen f der beiden Schieberplatten a eingreifen. Das prismatische Keilstück d drückt in der tiefsten Lage der Spindel die beiden Schieberplatten α auseinander und fest gegen ihre Dichtungsfiächen. Gleichzeitig dient es im Betriebe beim geschlossenen Schieber zur Übertragung des Dampfdruckes von der einen Schieberplatte auf die andere, zwecks zuverlässiger Abdichtung' der letzteren.
Beim öffnen des Schiebers wird zunächst das Keilstück d zwischen den beiden Sdhieberplatten herausgezogen, bis sie frei ausschlagen können. Dann stützen sich die beiden Zapfen e der Spindel c gegen den oberen Rand der Führungsrinnen f der beiden Schieberplatten α und bewirken durch ihr Gleiten längs dieses Randes ein Schwenken der beiden Schieberplatten α um die feststehende Achse b nach oben. Dadurch, daß die Schieberplatten auf der Achse mit Links- und Rechtsgewinde gelagert sind, erfolgt zwangläufig sofort beim Beginn des öffnens des Schiebers auch ein Abheben der Schieberplatten von den Dichtungsfiächen. Bei ganz geöffnetem Schieber nehmen die Schieberplatten 'die in Abb. 2 punktiert gezeichnete Lage ein. -
Das Schließen des Schiebers erfolgt in umgekehrter Weise durch Senken der Spindel c. Die beiden Zapfen e des Keilstückes d gleiten dabei auf den unteren Rändern der Führungsrinnen f entlang und bewirken ein Schwenken der Schieberplatten α nach unten in die Schlußstellung, wobei sie sich ihren Dichtungsfiächen immer mehr und mehr nähern, bis sie an denselben fest anliegen. Die Führungsrinnen / sind an ihrem freien Ende in der Weise erweitert, daß nach erfolgtem Aufsitzen der Scibieberplatten auf den Dichtungsflächen die beiden Zapfen e des Keilstückes d sich weiter frei nach unten bewegen können, ohne die Lage der beiden Schieberplatten weiter irgendwie zu beeinflussen. Das Keilstück d kann sich also fest zwischen die keilförmig ausgebildeten Innenflächen der Schieberplatten pressen und eine gute Abdichtung derselben auf ihren Dichtungsflächen bewirken. Diese Hilfsabdichtung (die Hauptabdidhtung erfolgt im Betriebe wie erwähnt unmittelbar durch den in der Leitung herrschenden und auf die geschlossene Schieberplatte wirkenden Druck) hat den Vorteil, dlaß der Innenteil des Schiebers gegen die Leitung beiderseitig dicht abgeschlossen ist, was beim wag'erechten Einbau des Schiebers oder beim Einbau desselben mit der Spindel nach unten das lästige Lecken der Spindelstoffbüchsen verhindert.
Um die Scthjeberpl&tten genau einstellen zu können, · ist die Achse b zwischen zwei. mit Körnern versehenen Stellschrauben g f Abb. 3) gelagert. Die Feststellung der Achse nach der Einstellung erfolgt dadurch, daß zwischen ein ih der Mitte der Achse vorgesehenes Sechskant h und eine Rippe k des Gehäuses ein Keil i eingeschoben und dann befestigt wird.
Um eine Entlastung der Schieberplatten beim öffnen des Schiebers herbeizuführen, können sie in der Mittelachse durchbohrt werden, so daß der Dampf beim AnI üften des Keilstückes d in den Gehäuseraum zwischen die beiden Schieberplatten eintreten kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zweiseitig wirkender Absperrschieber mit zwei parallel zueinander angeordneten Schieberplatten, dadurch gekennzeichnet, daß jede der beiden Schieb erplatten auf einer feststehenden Achse schwengbar gelagert ist, und daß das Anpressen der Schieberplatten an ihre Dichtungsflächen durch einen Keil erfolgt, der an einer zwischen den beiden Schieberplatten angeordneten Schraubenspindel angebracht ist.
    Hierzu·! Blatt Zeichnungen.
DEC28263D 1919-08-14 1919-08-14 Zweiseitig wirkender Absperrschieber Expired DE358336C (de)

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