DE358309C - Entladevorrichtung, insbesondere fuer Eisenbahngueterwagen - Google Patents
Entladevorrichtung, insbesondere fuer EisenbahngueterwagenInfo
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Classifications
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- B61—RAILWAYS
- B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
- B61D7/00—Hopper cars
- B61D7/06—Hopper cars with openings capable of discharging both between and outside the wheels
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Description
Die den Erfindungsgegenstand bildende Einrichtung hat den Zweck, in erster Linie
Eisenbahnwaggons, weiter aber auch Lastautomobile und sonstige Lastfahrzeuge sowie
stabile Behälter unter Beibehaltung ihrer sonstigen normalen Konstruktion und ohne
Beeinträchtigung ihres Lade- bzw. Fassungsraumes so auszugestalten, daß durch eine einfache Hantierung eine schnelle Entladung
ίο bzw. Entleerung nach der einen oder anderen
Seite, in der Mitte nach unten (id. i. bei Waggons zwischen den Schienen) evtl. auch
nach vorn und hinten bewerkstelligt wenden kann. Nebst schüttbaren Materialien, wie
Sand, Kohle, Schotter usw. kann auch Stückgut, wie Schienen, Bandeisen, Drahtrollen
usw. entladen werden. Nebst dem Vorteil, daß die Einrichtung keine Änderung der Hauptkonstriuktion bedingt und keine Verao
ringerung des Laderaumes verursacht, weist sie noch weitere auf, wie geringe Herstellungskosten,
leichtes Gewicht und geringen Raumbedarf.
Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß die eine oder andere Seitenwand
des Behälters durch eine oder mehrere von außen angreifende Druckschrauben nach innen
gedrückt und durch die gelenkig verbundenen Hebel und Druckstangen in eine schiefe Lage
gebracht wird, wodurch ein Dreieck entsteht, welches bei weiterem Vorschieben das abzuladende
Material der Ablaufstelle zuführt. Ein weiterer wesentlicher Unterschied zwischen
den bisher bekannten Konstruktionen und der vorliegenden besteht darin, daß hier
infolge der abnehmbaren Druckschrauben eine beliebige Seitenwand bzw. ein Dreieck geschoben
werden kann, wobei die Entladung durch das keilartige Wirken der schief geneigten
Seitenwand erfolgt und eine Stauung des geschobenen Materials nicht stattfindet,
da während der Dreieckbildung die untere Kante der Seitenwand schneller fortschreitet
als die obere. Ferner wird erfahrungsgemäß ein Anheben des Wanddreiecks vom Boden
durch das darauf lastende Material verhindert, was bei senkrechter Seitenwand ohne Führung
nicht möglich ist. Wesentlich ist schließlich die Anordnung von Badenklappen, wodurch
ein Abladen in der Mitte des Wagens erfolgen kann.
Die bereits angeführten Anordnungen sind bei keiner bisher bekannten Konstruktion zu
verzeichnen; daraus ergeben sich folgerichtig neue und bedeutende Vorteile, und zwar geringe
Herstellungskosten, leichte Handhabung und Möglichkeit der Entladung aiuch an beengten
Stellen.
Das in der Zeichnung dargestellte Ausführungabeispiel
einer solchen Vorrichtung veranschaulicht dieselbe in der Anwendung bei einem Eisenbahnwaggon, und zwar zeigen
Abb. i, 2, 3, 9, 10 und 11 die Einstellung der
einzelnen Teile in verschiedenen Momenten der Entladung nach der einen wie nach der
anderen Seite und nach unten, Abb. 4 den Querschnitt durch den Waggon mit linksseitig
geschlossener und rechtsseitig in Arbeitsstellung befindlicher Seitenwand, Abb. 5 die
Lagerung einer Seitenwand, Abb. 6 die Abdichtung einer solchen, Abb. 7 den sogenannten
Schlußhebel in Ansicht und Abb. 8 denselben im Grundriß samt der abnehmbaren Bewegungsschrauibe.
Die beiden Seitenwände 1 sind mittels der an den oberen Kanten befestigten Zapfen 2 in
den mit den Stirnwänden verbundenen Lagern 3 nach außen drehbar angeordnet. Die Zapfen 2 sind mit Bunden versehen, um
einerseits eine Verbindung der Seitenwände 1 mit den Stirnwänden zu erzielen, und damit
anderseits beim Drehen der Seitenwände 1 nach außen die Zapfen 2 am Ausfallen aus den
Lagern 3 durch die vor deren Bunden drehbar angeordneten, mit Nocken 4 versehenen Sperrhebel5
verhindert werden (Abb.i, 2, 5, g, 10). Die Entleerung des Waggons geschieht
durch verschiebbare Wanddreiecke, welche aus den Seitenwänden 1, den Druckstangen 6
und den Schiußhebeln 7 nach Änderung der vertikalen Lage der Seitenwand gebildet
wenden, wobei bei normal hohen Seitenwänden ι außer der beiderseitigen auch eine
Entleerung zwischen den Schienen durch im Boden des Waggons eingebaute Klappen oder
Schieber 8 und unter Beibehaltung der Nor-
malkonstruktioin sowie bei vollem Nutzinhalt des' Waggons die Aufnahme beliebiger Frachtgüter
ermöglicht wird.
Zu diesem Zwecke sind in den üblichen Konsolen die Keile 9 mit schrägen oder
trichterförmigen Einlaufflächen Qa eingebaut,
welche als Stützpunkte für die oben gelenkig angebrachten Druckstangen 6 dienen, wobei
auch gleichzeitig eine Drehung der Seitenwände 1 nach außen vermieden wind.
Um den Widerstand des zu entleerenden Frachtgutes auf die Seitenwände 1 gleichmäßig
zu verteilen, sind außen an denselben je zwei Spurplatten 10 in einer bestimmten
Entfernung und in einer gewissen Höhe über dem Boden des Waggons befestigt. Bei sehr
langen Waggons können evtl. drei Spurplatten zur Anwendung kommen. Da der Widerstand
auf die Seitenwände 1 beim Entladen
ao unten am größten ist und mit zu'nehmender
Höhe abnimmt, sind dieselben innen durch die Verstärkungen 11 versteift, durch welche
gleichzeitig der für die vollständige Entleerung durch Verschiebung der Seitenwände
erforderliche Weg derselben etwas verkürzt wind. Die Seitenwände 1 können bei Anordnung
von Türen innen und außen entsprechend versteift werden, wobei an der" inneren Versteifung feste Arme 12 mit gegen die Stirn-
wände zugekehrten .Zapfen vorgesehen sind, welche zur Betätigung der Sperrhebel 5
dienen. Bei langen Waggons kann, wie gebräuchlich, auch die Kette 13 zur Versteifung
der Seitenwände 1 zur Anwendung kommen (Abb. 4).
Zu beiden Seiten der Spurplatten 10 sind je
zwei Schlußhebel 7 drehbar angeordnet, welche mit Randrippen 14 nach innen gegeneinander
zugekehrt sind (Abb. 4, 7, 8). Die Randrippen 14 sind unten bei 15 unterbrochen
und dienen bei 16 und 17 zur Aufnahme der abnehmbaren Beweguingsschrauben. Ferner
sind die Schlußhabel 7 außen ebenfalls mit Rippen 18 versehen und an den Enden durch
hakenförmige Brückenköpfe 19 miteinander verbunden. Zu beiden Seiten der Sperrhebel 7
sind die Druckstangen 6 angeordnet, welche unten ebenfalls miteinander verbunden sind
und an den inneren Seiten die Zapfen 20 und 21 tragen. Die Zapfen 20 dienen zur Sicherung
der Schlußhebel 7 bei vertikaler Lage, während die Zapfen 21 >zur Schließung des
Wanddreieckes dienen, indem, um dieselben die Haken 19 greifen. An den Enden der
Seitenwände 1 und evtl. .zwischen den Druckstellen sind einzelne Druckstangen 6, ebenfalls
mit Zapfen 20 versehen, angeordnet, welche von den Haken 22 .bei Dreieckstellung nur von
außen umfaßt und in vertikaler Lage ebenfalls als Sicherung der Haken 22 dienen (Abb. 4).
Zur Abdichtung in geschlossener Stellung können die Seitenwände 1 evtl. mit Dichtungsstreifen
23 versehen werden (Abb. 6).
Zwecks billiger Herstellung und Gewichtserleichterung sind die Bewegungsschraufoen
zur Entladung vorteilhaft abnehmbar ausgebildet. Sie werden in die Keile 9 drehbar
eingesetzt. Die kurzen und leichten Bewegungsschrauben bestehen aus den linksgängigen
Schrauben 24 mit hammerförmigen Querköpfen 25, den rechtsgängigen· äußeren Schrauben 26 mit den Dreharmen 27 und den
umfassenden mit Zapfen versehenen Muffen 28, mit welcher Konstruktion der Vorteil verbunden
ist, daß der von den Wanddreiecken zurückgelegte Weg für die Bewegungsschrauben außerhalb des Waggons auf die Hälfte
reduziert wind (Abb. 7, 8).
Die Entladung des Wagens auf einer der beiden Längsseiten erfolgt dadurch, daß an 8u
der zu entleerenden Seitenwand 1 zuerst die mittleren Keile 9 und. sodann diejenigen
nächst der Stirnwände entfernt werden. Durch den Druck des im Behälter befindlichen
Materials erfolgt die öffnung der mit ihren Zapfen 2 in den Lagern 3 drehibar hängenden
Seitenwand 1 nach außen, worauf dieselbe in geöffneter Stellung durch Stützen (Abb. 1, 2,
9, 10) festgehalten wird und die Entleerung bis zum Böschungswinkel in gewöhnlicher
Weise vor sich geht. Nach Einschieben der Hammerköpfe 25 der Bewegungsschrauben in
die Rippenausnehmiungen 15 der Schlußhebel 7
und Einsetzen der Zapfen der Muffen 28 in die Lagerrinnen der Keile 9 an der entgegengesetzten
Seitenwand 1 werden die Hammer- - köpfe 25 durch Drehung der Arme 27 gegen
die Spurplatten 10 gedrückt, wodurch die weitere Entladung beginnt, indem das untere
Ende der Seitenwand 1 mit der Druckrippe ι χ loo
vorgeschoben wird. Hierbei verhindern die Rippen 14 der Schlußhebel 7 während der
Entladung eine Verdrehung der Hammerköpfe 25.
Durch die anfängliche geringe Verschwenkung der Seitenwand 1 stoßen die Arme 12
mit ihren Zapfen an die Nocken 4 der Sperrhebel 5 an, wodurch dieselben gehoben und
die Bunde der Zapfen 2 selbsttätig aus den
Lagern 3 gelöst werden. Das obere Ende der tio Seitenwand 1 wird nach Austritt der Zapfen 2
aus den Lagern 3 durch die sich mit ihren unteren Enden gegen die Keilstücke 9 stützenden Druckstaingen 6 gehalten.
Um ein eventuelles Abheben und Aufsteigen der Seitenwand 1 vom Boden während
der Vorwärtsbewegung zu vermeiden, können an (beiden Stirnwänden Winkeleisen 29 vorgesehen
werden, unterhalb welcher an der Seitenwand 1 angebrachte Zapfen eingreifen iao
(Abb. 4).
Durch weiteres Vordrücken der Seiten-
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wand ι senken' sich hierbei langsam die
Schlußhebel 7, an den Rippen 18 un'd Zapfen 2ö
gleitend, und fallen, den Halt an denselben verlierend, mit ihren Haken 19, die Bewegungsschrauben
umfassend, auf die Zapfen 21 •der Druckstangen 6 ein, wodurch die Bildung
•des verschiebbaren statischen Wanddreieckes automatisch erfolgt. Die Haken 22 senken
sich ebenfalls bis an die Zapfen 20 der an den
Enden und evtl. in der Mitte der Seitenwand ι angeordneten Druckstangen 6, wobei
durch einseitige äußere Umfassung eine elastische Nachgiebigkeit der Seitenwand 1
an den Enden durch den Widerstand: des vorschiebenden Materials erzielt wird.
Durch Weiterschieben des Wänddreiecks bis zum Hübende der Bewegungsschrauben
wird selbst bei niedrigen Seitenwänden 1 ein Überstürzen des Materials oberhalb derselben
nach Möglichkeit vermieden (Abb. 1, 9), evtl. können zur Verhinderung eines solchen Überstürzens
an den oberen Längskanten der Seitenwände klappbare Bretter angesetzt werden.
Zur Vermeidung der Reibung und als Übergang über die Klappenöffnungen 8 sind
Flacheisen oder Bleche 30 am Boden vorgesehen. Durch schnelles leeres Zurückdrehen
der Bewegungsschrauiben an den Armen 27 fallen die Hammerköpfe 5 infolge des Eigengewichtes
automatisch in die Ausnehmungen 16 der Schlußhebel 7 ein, welcher Vorgang
sich durch schwerere Bewegung der Arme 27 kenntlich macht. Hierauf erfolgt durch
weitere Verschiebung des Wanddreiecks bis zum Hübende der Bewegungsschrauben die
vollständige Entleerung (Abb. 2).
Durch Rückwärtsdreben der Arme 27 wird nach beendeter Entladung das Wanddreieck
zurückgeschoben, bis die Unterenden der Druckstangen 6 wieder auf die Keile 9 treffen,
wobei die Einlaufflächen ψ zur sicheren Einführung
der Druckstangen 6 dienen. Infolge des Übergewichtes der Bewegungsschräuben
werden die Hammerköpfe 25 aus den Ausnehmungen 16 der Schlußhebel 7 selbsttätig
ausgehoben und durch rasches, leeres Vor-·
wärtsdrehen mittels der Arme27 selbsttätig'
in die Ausnehmungen 17 eingeführt, wobei an den Spurplatten 10 angebrachte Vorsprünge
(Abb. 7) mitwirken. Hierbei gleiten die Hammerköpfe 25 über die am Boden liegenden
Rippenausnehmungen 15 hinweg (Abb. 2, 7. 8, 10).
Beim weiteren Rückwärts drehen der Arme 27 beginnt die Schließung des Wanddreiecks,
indem infolge Winkelhebel wirkung der Schluß-•
hebel 7 die Haken 19 derselben unter fortschreitender
Aufrechtstellung der Seitenwand ι selbsttätig- von den Zapfen 21 der sich
gegen die Keilstücke 9 stützenden Druckstangen 6 angehoben werden. Gleichzeitig
gleiten auch die' Haken 221, von den Bolzen 20
der Druckstangen 6 geführt, selbsttätig- in die;
Höhe.
Vor der Schhißstellörrg£ heben die Bunde
der Zapfeii-2 die Sperrhefcel 5 in die" Höhe,
so daß infolge- elastischer Nachgiebigkeit der
Seitenwanidenden (während [der Vorwärtsbewegung)
und der durch die ZugwirJctfng. der
Bewegungsschrauben her^ofgeriufenen Hebelwirkung
der Driuckstangen 6 an den Keilen 9· die Zapfen 2 in die Lager 3!eingeführt werden
und sich die Sperrhebel 5- selbsttätig; vor dieselben senken, wodurch die' Schließung- der
Seitenwand ι erfolgt, was durch die Arme^11
der Hebel 5 von außen ersichtlich ist. Gleichzeitig werden auch die Schlußihebel 7 und die
Haken 22 selbsttätig in der Höhenlage durch
die an den Druckstangen 6 angebrachten Bolzen 20 gesichert.
Während der Bewegung der Seitenwand 1 tritt eine Klemmung derselben durch eventuelles
ungleichmäßiges Drehen der Acme 27 der Bewegungsschraiuben nicht ein, da die
Projektion der schief en!Seitenwand imGrundriß
im Verhältnis zur Seitenlänge eine sehr geringe Breite .hat" und die Druckstangen 6
sowie die Schlußhebel 7 nach den Seiten etwas nachgiebig sind.
Durch Heben der Bewegiungssehrauben aus
den Keilen 9 und entsprechendes Verschieben können die Hammerköpfe 25 bei den Rippenausnehmungen
15 herausgezogen werden. Diese Konstruktion bietet den Vorteil, daß
stets eine Schließung der Seitenwand 1 erfolgen muß, ehe die Bewegungssdhraufoen
herausgenommen werden können, wodurch Irrtümer in der Handhabung ausgeschlossen
sind (Abb. 3, 4).
Der sehr geringe zurückbleibende Rest des ioo
Materials, welcher beim Huibende unter der
Verstärkung 11 der Seitenwand 1 zurückgeblieben
ist, kann von Hand aus leicht und rasch entfernt werden (Aibb.io), .worauf die
naah außen gedrehte Seitenwand 1 zurückgedreht
wird und die Keile'9 eingeschoben werden, so daß nach eventueller seitlicher
Abdichtung 23 (Abb. 6) der Wagen bzw. Behälter anderweitig -.für beliebiges-Ladegut ver- ■
wendet werden kann.
Die Entladung in der Mitte erfolgt durch Öffnen der Klappe 8 vermittels· der Wälzhebel
oder ähnlicher Organe, worauf der Inhalt bis· zum natürlichen Böschungswinkel zwischen
den Schienen herausfällt (Abb. 3). Durch beiderseitiges nacheinanderfolgendes Verschieben
der Seitenwände 1 wird der Wagen dann vollständig- entleert, worauf die Seitenwände ι nacheinander geschlossen werden.
Die Einrichtung· des Waggons ermöglicht
außerdem eine .sehr rasche Entleernng^des Inhaltes
nach allen Seiten, z: B-. bei Hochbahnen
mit darunterliegenden Brücken, indem die Klappen 8, eine Seitenwand ι und evtl. auch
die Stirnwände geöfEnet werden, worauf der am Baden liegende Rest von einem vorschiebeniden
Wanddreieck sehr rasch entfernt werden kann.
Die angeführte Konstruktion ist als Beispiel gedacht und kann dieselbe in geeigneter
Weise Änderungen unterworfen werden, into dem z. B. zur Entlastung der Stirnwände beim
Verdrehen der Seitenwände ι innen an denselben drehbare Stützen angebracht werden,
welche sich beim Verschieben das Wanddreiecks nach innen anlehnen, bei hohen Seitenwänden
ι die Drehpunkte der Druckstangen 6 weiter nach oben verlegt werden, die Bewegungsschrauben,
namentlich für schmale Fahrzeuge hei Schmalspurbahnen, für den ganzen totalen Hub des Wandldreiecks eingerichtet
werden, die Lagerung 3 der Seitenwandzapfen 2 in anderer Weise lösbar ausgebildet
wird, zwecks festerer Verbindung der Seitenwände
,mit den Stirnwänden Keile von außen vorgesehen werden, die Bewegiungsrichtungen
verschiedener Art fest an den Wagen angebracht werden, die Abdichtung 23 unter Einwirkung der Keile 9 erfolgt usw.
Bei schmalen Wagen mit hohen Seitenwänden i, bei welchen das Wanddreieck unmittelbar
nach seiner Bildung schon an die gegenüberliegende Seitenwand anstoßen würde, können die Schlußhabel 7 entfallen
und die Spurplatten 10 als Haken oder ösen
ausgebildet werden, um das Vordrücken, Zurückziehen und Schließen der Seitenwand
mittels der Bewegungsschraufoen zu ermöglichen.
Claims (17)
- Patent-Ansprüche:i. Entladevorrichtung, insbesondere für Eisenbahngüterwagen, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände um obere Drehpunkte nach außen verschwenkbar und an den Unterenden durch abnehmbare Stützen gehalten, sowie durch Druck- und Bewegungsglieder unter Auslösung aus ihren Lagern gegen die gegenüberliegende Seite verschiebbar sind, so daß bei auf der Abladeseite nach außen geklappter Seitenwand das Entladen durch Verschieben der gegenüberliegenden Seitenwand nach der einen oder anderen Seite, und bei Anordnung-von Bodenklappen ein Entladen zwischen den Schienen durch Verschieben beider .Seitenwände gegen die Mitte sowie gegebenenfalls bei nach außen bewegbaren Stirnwänden ein Schnellentladen unter Abfall nach allen Seiten mit Abräumung durch die verschiebbaren Seitenwände bewirkt werden kann.
- 2. Entladevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (1) mit Zapfen (2) in Lagern (3) mittels Sperrhebeln (5) gehalten sind, welche beim Verschwenken einer Seitenwand nach außen deren Ausheben aus den Lagern (3) verhindern, dagegen beim Einwärtsschieben der Seitenwand, um ein selbsttätiges Auslösen derselben aus ihren Lagern (3) zu ermöglichen, angehoben werden, sowie beim Zurückführen der Seitenwand in die äußere Schließlage wieder selbsttätig sperrend über den Zapfen (2) einfallen.
- 3. Entladevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfen (2) mit Bunden versehen sind, welche die Verbindung der Seitenwände mit den Stirnwänden sichern und mit Nocken (4) der Sperrhebel (5) zusammenwirken, an denen auch beim Einwärtsschieben der Seitenwand an dieser vorgesehene innere Arme (12) aushebend angreifen, wobei an den Sperrhebeln (5) nach außen ragende Fortsätze (50) vorgesehen sein können, welche zur Anzeige der Sperrstellung dienen.
- 4. Entladevorrichtung nach den Ansprüchen ι -bzw. 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß idie Seitenwände (1) an der Außenseite angelenkte Streben (6) be- · sitzen, deren Unterenden sich gegen an den Wagenkonsolen abnehmbar angebrachte Keilstücke (9) stützen, welche mit schrägen Emlaufflächen (9") zur Führung der Streben (6) beim Rückgang der Seitenwände in die Schließstellung versehen sein können.
- 5. Entladevorrichtung nach den An- i°o Sprüchen 1 bzw. 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (1) im unteren Teil nach innen vorspringende Verstärkungs- und Druckrippen (11) besitzen, durch welche eine Verkürzung des zur vollständigen Entladung erforderlichen Weges der zu verschiebenden Seitenwand und damit auch der auf diese wirkenden, nach außen vorstehenden Druck- und Bewegungsglieder erzielt wird.
- 6. Entladevorrichtung· nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an den Seitenwänden (1) außen Schließhebel (7) angelenkt sind, welche in der aufrechten Schließstellung der Seitenwand durch Vorsprünge (Zapfen 20) der Streben (6) in aufrechter Stellung an der Seitenwand festgehalten werden, nud sich bei fortschreitender Verschiebung und Schrägstellung der Seitenwand bis zu sperrendem Einfallen auf Vorsprünge (Zapfen 21) der Streben (6) senken, so daß dann die358300Seitenwand (ι) mit den Streben (6) und den Schlußhebeln (7) statische Dreiecke bildet und in gleichbleibender Schräglage weiter verschoben werden kann.
- 7. Entladevorrichtung nach Ansprü- | chen ι bzw. 2 bis 6, dadurch gekennzeich- ■ net, daß die vorteilhaft auf Spurplatten | (10) am Unterende ider Seitenwände (1) | wirkenden Druck- und Bewegungsglieder j »ο abnehmbar sind und durch Schrauben ge- j bildet wenden, deren Muttern (28) mit j seitlichen Zapfen in Lagerrinnen der Keile (9) einlegbar sind.
- 8. Entladevorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrauben aus zwei ineinandergeschraubten Teilen (24 und 26) mit entgegengesetzten Außengewinden gebildet werden, von denen der innere gegen Drehung gesichertao !geführt ist, zum Zwecke, die zur vollständigen Verschiebung einer Seitenwand erforderliche Länge der Bewegungssehrauben bzw. das Maß des Vorragens derselben über den Wagen nach außen zu vermindern.
- 9. Entladevorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß Einrichtungen vorgesehen sind, um die Schrauben (24,26) gegen Ende der Vorsehubbewegiung an iden äußeren Enden der Schließhöbel (7) bzw. außen an den Wanddreiecken angreifen ,zu lassen, um ihre für den Gesarntvorschub der Seitenwände nötige Länge zu verringern.
- 10. Entladevorrichtung nach Ansprüchen 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlußhebel (7) aus zwei parallelen, vorteilhaft am äußeren Ende durch einen Brückenkopf (19) verbundenen Teilen bestehen, die innere Rippen (14) besitzen, welche zur Führung eines Querhauptes (25) des inneren Schrauibenteiles (24) dienen.
- 11. Entladevorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß in den Rippen (14) Ausschnitte (15) vorgesehen sind, durch welche das Ouerhaupt (25) eingeführt und ausgehoben werden kann.
- 12. Entladevorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausschnitte (15) an den Hebeln (7) so angebracht sind, daß sie in der Sperrstellung j dieser Hebel am Boden des Wagenkastens . anliegen und ein Ausheiben der Schrauben j(24,26) erst wieder nach Rückführung : der Seitenwand in ihre äußere Stellung j möglich ist. i
- 13. Entladevorrichtung nach den Ansprüchen 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß in den Rippen (14) an den äußeren Enden der Hebel (7) Ausnehmungen (16) vorgesehen sind, in welche die Querköpfe (25) der Schrauben (24, 26) nach Zurückdrehen derselben einfallen, so daß dann die Schrauben im letzten Teil des Vorschubvyeges der Seitenwand an den Enden der Sehließhebel angreifend zur Wirkung gelangen und auch im ersten Teil des Rückganges ider Seitenwand in den Ausnehmungen (16) angreifen, bis sich der Querkopf (25) unter Wirkung . des Eigengewichtes der auf dem Keil (9) kippbar gelagerten Schraube selbsttätig aus der Ausnehmung (16) aushebt.
- 14. Entladevorrichtung nach Ansprüchen 9 bis 13, !dadurch gekennzeichnet, daß an den Hebeln (7) innere, durch Vorsprünge der Rippen (14) begrenzte Lagerausnehmjungen (17) vorgesehen sind, in welche die Querköpfe (25) der Schrauben (24) eingelegt werden können, so daß durch Rücfcdrehung der Schrauben die weitere Zurückführung der Seitenwand und nach Wiederauftreffen der unteren Enden der Streben (6) auf 'die Keile (9) selbsttätiges Ausheben der Sehlußhebel (7) von den Zapfen (21) und Zurückführung der Seitenwand in die aufrechte Lage unter Hebung der Klinken (5) sowie Sperrung durch Einfall derselben über die Zapfen (2) erzielt wird.
- 15. Entladevorrichtung nach Ansprüchen ι bis 14, gekennzeichnet durch an den Enden der Seitenwände (1) und evtl. zwischen den Schrauben (24, 26) angelenkte Haken (22), welche nur von außen nachgiebig über Vorsprünge (Zapfen 20) zugehörige Streben (6) greifen.
- 16. Entladevorrichtung nach den Ansprüchen ι bis 15, dadurch gekennzeichnet, 'daß zur Entleerung zwischen den Schienen im Boden vorgesehene und mit Klappen oder Schiebern (8) versehene öffnungen durch Querschienen (30) überbrückt werden, auf welchen die Seitenwände (1) gleiten können.
- 17. Entladevorrichtung nach Anspruch 1 bzw. 2 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnwände des Wagenkastens innere Leisten besitzen, unter welche Vor-Sprünge an den Enden der Seitenwände (1) eingreifen, um ein Abheben der letzteren vom Boden des Wagenkastens zu verhindern.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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