DE35804C - Neuerung an Fafs- und Zapflochspunden - Google Patents
Neuerung an Fafs- und ZapflochspundenInfo
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- DE35804C DE35804C DENDAT35804D DE35804DA DE35804C DE 35804 C DE35804 C DE 35804C DE NDAT35804 D DENDAT35804 D DE NDAT35804D DE 35804D A DE35804D A DE 35804DA DE 35804 C DE35804 C DE 35804C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67D—DISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B67D1/00—Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
- B67D1/08—Details
- B67D1/0829—Keg connection means
Landscapes
- Devices For Dispensing Beverages (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTA
Die Neuerung bezieht sich auf die innere Anordnung eines Dichtungsstulpes i, der von
dem unter ihm angeordneten, gegen ihn beweglichen Ventilteller auseinandergeprefst und
dadurch an der ringförmigen Aufsenfläche derselben abgedichtet wird. Es erfolgt also durch
Auseinanderdrücken eine Erweiterung des häubenförmigen Dichtungsstulpes, der nach
Entfernung des ihn aus einander drückenden Tellers oder Konus k1 durch seine eigene
Elasticität einen kleineren Umfang annimmt oder sich zusammenzieht. Dieser Verschlufs
ist in vier Modifikationen dargestellt.
Erste Modification, Blatt I, Fig. ι bis 4.
Durch diese Anordnung ist es möglich, einen Verschlufs von innen zu erzielen, indem
man zuerst den durch Stift und Mutter gehaltenen Ventilteller möglichst nach unten
schraubt, darauf den Spundpfropfen in die Spundbüchse einführt, die den Ventilteller, sowie
die zusammengezogene elastische Haube bequem hindurchläi'st und nun durch Anziehen
der Mutter m den, Ventilteller nach oben bewegt und gegen den Dichtungsstulp prefst.
Nach völligem Anziehen der Mutter ist die Dichtung eine vollkommene.
Beim Lösen des Verschlusses kommt der zweite Theil der Erfindung zur Geltung, nämlich
die inneren Bajonnetknaggen i i. Hat man nämlich beim Lösen des Verschlusses die Mutter
m losgeschraubt, also den Ventilteller von der Dichtungshaube entfernt, so kann man
nicht etwa den Spund vermittelst der Mutter ausheben, denn dann würde man sofort die
Dichtungshaube wieder aus einander pressen, sondern man mufs den eigentlichen Körper k
anheben, und dazu dienen die im Innern angebrachten Knaggen.
Der Mutterschlüssel für die Mutter m dient nun zugleich als Aushebevorrichtung, indem er
aufsen die beiden Knaggen e1 besitzt, die
unter die inneren Bajonnetknaggen i des Körpers k fassen, und vermittelst welcher man
dann den Spund bequem ausheben kann.
Zweite Modification, Blatt II, Fig. 1 bis 3.
α ist der Abfüllhahn, der mittelst Bajonnetverschlusses
in der Spundbüchse ρ befestigt wird und dabei durch die im Innern des
Hahnkörpers angebrachten Einsteckknaggen e zugleich mit dem sonst vollkommen von ihm
getrennten Spundverschlufs gekuppelt wird.
Dieser vom Hahn völlig unabhängige Spundverschlufs, der bei ausgehobenem Hahn stets
geschlossen bleibt, ist charakterisirt durch die Anwendung einer Rohrmutter m nebst dem
fest durch Steg 5 an ihr sitzenden, aber von ihr durch cylindrische Oeffhung 0 getrennten
Ventilteller t in Verbindung mit der in der Spundbüchse ρ sitzenden, mit unterem Dichtungsring
r versehenen Büchse x.
Die Wirkung dieses. Abfüllspundverschlusses ist folgende:
In Stellung Fig. 2 ist der Spund geschlossen durch den unteren Ventilkörper t, der den an
Büchse χ sitzenden Dichtungsring aus einander gedrückt hat.
Soll nun Bier abgelassen werden, so wird der Hahn α aufgesetzt, der mit seinen Knaggen
e in die Schraubmuffe m einfafst, d. h.
gekuppelt · wird, und der aufsen mit seinen
Knaggen g in die Schraubeneinschnitte gl der
Spundbüchse ρ eingreift. Beim Eindrehen des Hahnes in diese Schraubeneinschnitte gl nehmen
die Zapfen e die mit steilem Gewinde versehene Rohrmutter m mit und schrauben
sie und damit den Ventilteller t nieder und entfernen ihn vom Dichtungsmantel r, so dafs
eine cylindrische, durch Steg s getrennte Oeffnung ο entsteht, durch die das Bier zum
Hahn α geleitet und abgelassen werden kann.
Der Hahn α hält damit zugleich die Muffe χ
fest. Beim Zurückdrehen des Hahnes α und Abnahme desselben tritt, wie leicht ersichtlich,
wieder Abschlufs zwischen t und r ein. Als wesentlich bei dieser Combination ist zu betrachten,
dafs auf diese Weise vermittelst des inneren Ventilverschlusses niemals die Spundbüchse
ρ aus dem Fasse herausgeschraubt zu werden braucht, da jederzeit nach Niederschrauben
der Rohrmuffe pt das Ventil s t mit Rohrmuffe m und Muffe χ und Dichtungsring
r aus der Spundbüchse ausgehoben werden kann.
Beim Pichen der Fässer kann also die Dichtung leicht entfernt werden; bisher wurde sie
beim Pichen der Fässer stark beschädigt.
Dritte Modification, Blatt I. Fig. 5 bis 7.
Dieselbe ist eine Vereinfachung des als Modification I angegebenen Spundverschlusses,
bei welcher aber im wesentlichen dieselben Mechanismen zu genau demselben Zwecke benutzt
werden und auf welche sich der Patent-Anspruch ebenfalls bezieht.
Bei dieser Modification wird eine besondere Mutter m, durch deren Anziehen der Ventilteller
k1 nach oben bewegt und gegen den Dichtungsstulp t geprefst wird, nicht benutzt,
sondern dieses Muttergewinde wird der Einfachheit wegen in den Knaggenkörper k verlegt.
Der Ventiltellerschraubstift mit Gewinde erhält zur Hubbegrenzung einen Stift oder
Ansatz n. Auch wird der Ventilteller k durch einen Stift s gegen Verdrehen gesichert.
Die Wirkungsweise ist bei dieser vereinfachten Construction genau dieselbe wie bei
dem in Fig. 1 bis 4 dargestellten Spundverschlufs.
Vierte Modification, Blatt I, Fig. 8 bis 10.
Dieselbe ist eine Vereinfachung des auf Blatt II dargestellten Abfüllspundverschlusses,
die.gleichfalls im wesentlichen dieselben Mechanismen zu genau demselben Zweck benutzt
und im Patent-Anspruch enthalten ist.
Bei dieser Modification wird der Ringkörper m, der durch den Steg s mit dem
Ventilteller t verbunden ist, ohne Gewinde benutzt. Zum Vordrücken des Ringkörpers m
und Abschliefsen durch Ventilteller t beim Abschrauben des Ablafshahnes α ist eine Druckfeder_/
(Spiralfeder) angeordnet, die sich gegen die Platte der Stulpdichtung r und den Ringkörper
m stützt und somit die in Fig. 1 bis 3 dargestellte Gewindebüchse überflüssig macht.
Die Wirkungsweise ist bei dieser vereinfachten - Construction genau dieselbe wie bei
dem in Fig. 1 bis 3 dargestellten Abfüllspundverschlufs.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:An Fafs- und Zapflochspunden die Anwendung eines unter dem ^ Dichtungsstulp t angeordneten, den Stülp auseinanderpressenden Ventiltellers k1, der durch Zapfen oder Steg mit einem über der Dichtungsfiäche angeordneten Körper verbunden ist, von demselben getragen und durch ihn vom Stülp lös- und entfernbar ist.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE35804C true DE35804C (de) |
Family
ID=311646
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT35804D Expired - Lifetime DE35804C (de) | Neuerung an Fafs- und Zapflochspunden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE35804C (de) |
-
0
- DE DENDAT35804D patent/DE35804C/de not_active Expired - Lifetime
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