DE357228C - Hochfrequenzmaschine - Google Patents

Hochfrequenzmaschine

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Publication number
DE357228C
DE357228C DEK72377D DEK0072377D DE357228C DE 357228 C DE357228 C DE 357228C DE K72377 D DEK72377 D DE K72377D DE K0072377 D DEK0072377 D DE K0072377D DE 357228 C DE357228 C DE 357228C
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DE
Germany
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high frequency
frequency machine
disks
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ring
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DEK72377D
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GUENTHER KRAWINKEL
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GUENTHER KRAWINKEL
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K19/00Synchronous motors or generators
    • H02K19/16Synchronous generators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Windings For Motors And Generators (AREA)

Description

  • Hochfrequenzmaschine. Die den Gegenstand der Erfindung bildende Hochfrequenzmaschine liefert bei an sich bekannter radialer Anordnung erregender und erregter Teile, dadurch einen Wechselstrom sehr hoher Frequenz und verhältnismäßig hoher elektromotorischer Kraft, daß zwei flächig parallel einander gegenüberstehende Scheiben je eine Mehrzahl von Spulenkränzen in radialer Anordnung tragen. Die eine Scheibe nimmt eine Gleichstromerregerwicklung auf, die .in der gegenüberliegenden Wicklung der Nachbarscheibe durch die dieser Scheibe mitgeteilte Drehbewegung oder durch gegenläufige Bewegung beider Scheiben einen Wechselstrom erzeugt. Dieser tritt durch Leitung in den radial folgenden Spulenkranz und erregt durch Induktion in dein gegenüberliegenden, Spulenkranze :der ersten, auch die Gleichstromerregerwicklung tragendenScheibe einen Wechselstrom erhöhter Frequenz. Er tritt durch Leitung in den folgenden Spulenkranz auf dieser Scheibe und erregt unter Frequenzsteigerun:g einen Wechselstrom im gegenüberliegenden Spulenkranze der anderen Scheibe, der wieder .in :den radial folgenden Spulenkranz dieser Scheibe weitergeleitet wird und dann auf den entsprechenden Spulen kränz der ersten Scheibe erregend einwirkt usw. In jedem Spulenkranz sind zwei benachbarte Spulen .in entgegengesetztem Sinne gewickelt. Hat die eine Spule eine Wicklung im Uhrzeigerdrehsinne, so läuft die Wicklung ,der Nachbarspule dem Uhrzeigerdrehsinne entgegen.
  • Die Spiegelerregung in Spulenkränzen zweier paralleler Scheiben bei radialer Anordnung der Spulenkränze auf jeder der beiden Scheiben hat folgende Vorteile: Legt man die Gleichstromerregerwicklung in den äußersten Kranz, so können dort die Wicklungen ganz erhebliche Drahtstärke haben, also verhältnismäßig hohe Stromstärken aufnehmen. Je weiter- man nach innen geiht, desto geringer wird bei gleicher Spulenanzahl :der zur Verfügung stehende Raum. Da aber mit der Frequenzerhöhung die Stromstärke sinkt, so folgt die Bauart ohne weiteres diesen Verhältnissen. Es können also bei ständig gleichbleibenden Windlungszahlen die Drahtstärken durch die sich verändernden Abmessungen. der Spulen den verschiedenen Stromstärken angepaßt werden. Da man nun den Erregerstrom sehr groß wählen kann, weil ja im Außenkränze Raum zur Unterbringung starkdrahtiger Windungen vorhanden ist. so wird die Stromstärke des aus dem, letzten erregten Kranze zu entnehmenden Stromes erheblich größer als bei achsialer Aufeinanderfolge der Spiegelungsstufen.
  • Gegenüber einebig radialer Anordnung besteht der Vorteil, daß Läufer und Ständer der Erfindungsanordnung bei gleicher Polzahl, Umlaufzahl, Größenabmessungen und Drahtstärke der Spulen mehr Windungen haben. Das bedeutet, daß die elektromotorische Kraft höher als bei einebiger Anordnung ist. Durch die Benutzung zweier paralleler Ebenen j e mit radialem Aufbau entsteht :daher eine erhöhte Wattleistung.
  • Auf der Zeichnung stellen .die ibb. i und 2 in schematischer Wiedergabe je zwei zueinander gehörende Scheiben a und b dar. Es sei angenommen, @daß beide Scheiben mit . gleicher Winkelgeschwindigkeit gegeneinander umlaufen. Abb. 3 zeigt, wie mehrere aus Scheibenpaaren bestehende Maschinen zu kuppeln sind.
  • In Abb. i nehmen die Spulen des Kranzes r, der Scheibe a den Erregergleichstrom .auf. Im Spulenkranze R, der Nachbarscheibe b entsteht ein Wechselstrom, der durch Leitung in die Spulen des radial folgenden Kranzes R, gelangt und von dort aus in dem inneren Kranz r., :der Scheibe a einen Wechselstrom erhöhter Frequenz erzeugt.
  • Abb. 2 zeigt eine Anordnung mit j e vier Kränzen. Aus dem Kranze r2 der Scheibe a tritt der bis dahin wie in Abb. i entstandene Strom in .den dritten Kranz y3 ein und erzeugt unter Frequenzerhöhung einen Wechselstrom in dem dritten Kranze R, der Scheibe b. Dieser tritt durchLeitung inden viertenKranz R4 über und erregt einen Wechselstrom doppelt so hoher Frequenz in dem Nachbarkranze r4 der Scheibe a. So kann das Spiel unter jedesmaliger Frequenzsteigerung weitergehen.
  • Man sieht aus der schematischen Darstellung, wie die für die Spulen verfügbaren Räume von außen nach innen enger werden. Da aber auch die Stromstärke von außen nach innen abnimmt, so paßt sich die bauliche Anordnung gut den elektrischen Verhältnissen an.
  • Der Strom braucht nicht nur von dem innersten Spulenkranze mit höchster Frequenz abgenommen zu werden, sondern man :kann auch Strom aus. Zwischenringen entnehmen und dadurch gleichzeitig verschiedene Wellenlängen mit ein und derselben Maschine erzielen. Abb. 3 zeigt eineEinrichtung, um den durch die Frequenzsteigerung geschwächten Endstrom zu verstärken. Auf der durchlaufenden Welle A sind die Scheiben i, .4 und 7 fest, auf den darüber entgegengesetzt laufenden Hohlwellen B und Bi die Scheibe 2 von der ersten Maschine, 3 und 5 von der zweiten Doppelm:aschine und 6 von der dritten Maschine angeordnet. Alle Scheiben haben genau gleiche Drehgeschwindigkeit. Die von den Einzelmaschinen erzeugten Ströme sind einander gleich und können durch Parallelschaltung zu einem Endstrom zusammengesetzt werden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hochfrequenzmaschine mit radialer Anordnung erregender und :erregter Teile, dadurch gekennzeichnet, -daß zwei flächig parallel einander gegeni-überstehende Scheiben je eine gleiche Mehrzahl von Spulenkränzen in radialer Anordnung bei Spiegelinduktion tragen.
  2. 2. Hochfrequenzmascläne nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der erregende Gleichstrom in den äußersten Spulenkranz der einen Scheibe (a) eintritt.
  3. 3. Hochfrequenzmaschine nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß. der äußerste Kranz der Scheibe (b) mit ihrem folgenden Kranze leitend verbunden ist, ebenso der dritte mit dem vierten, der fünfte mit dem sechsten usw., und daß auf der im Außenkranz die erregende Gleichstromwicklung tragenden Scheibe (a) der zweite Kranz mit dem dritten, der vierte mit dem fünften .usw, stromleitend verbunden ist.
  4. 4.. Hochfrequenzmaschine nach dein Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, .daß mehrere aus Scheiben (a und b) bestehende Einzelmaschinen gleicher Ausbildung synchron betrieben und zwecks Erhöhung der Endstärken parallel geschaltet werden.
  5. 5. Hochfrequenzmaschine nach Anspruch 4., dadurch gekennzeichnet, daß der eine Teil jedes Einzelsystems, z. B: die Außenteile, auf einer umlaufenden, gemeinsamen Welle, ,die Nachbarscheiben auf j e einer für sich oder .durch Kupplung angetriebenen Hohlwelle sitzen.
  6. 6. Hochfrequenzmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei den Mittelmaschinen die mnt Erregerwicklung ausgerüstete Scheibe (a) zu zwei Scheiben (b) gehört.
DEK72377D 1920-03-24 1920-03-24 Hochfrequenzmaschine Expired DE357228C (de)

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DE357228C true DE357228C (de) 1922-08-19

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