DE3570C - Verfahren zur Herstellung von Mostrich in fester Form - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Mostrich in fester Form

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DE3570C
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DE
Germany
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mustard
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Expired
Application number
DENDAT3570D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. BRANDT & G. W. V. NAWROCKI in Berlin
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE3570C publication Critical patent/DE3570C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23LFOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PREPARATION OR TREATMENT THEREOF
    • A23L27/00Spices; Flavouring agents or condiments; Artificial sweetening agents; Table salts; Dietetic salt substitutes; Preparation or treatment thereof
    • A23L27/10Natural spices, flavouring agents or condiments; Extracts thereof
    • A23L27/18Mustard

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nutrition Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Seasonings (AREA)

Description

1878.
Klasse 53.
J. BRANDT und G. W. von NAWROCKI in BERLIN. Verfahren zur Herstellung von Mostrich in fester Form.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. April 1878 ab.
Bisher wird Mostrich nur in teigförmigem bezw. dickflüssigem Zustande geliefert und ebenso verbraucht.
Es sind aber von diesem Aggregatzustande eine Anzahl von Uebelständen unzertrennlich, welche die Consumenten immer hingenommen haben, weil besseres eben nicht zu haben war.
Am besten kann man die Uebelstände, die mit dem Verbrauch des Mostrich verbunden sind, in Restaurants beobachten.
Zunächst trocknet der Mostrich auf den Rändern der Mostrichgefäfse, sowie auf den Stielen der Mostrichlöffeichen leicht fest und entsteht hierdurch nicht allein ein erheblicher Verlust von Material, sondern es wird durch das häufig nothwendige Reinigen auch viel Arbeit verursacht.
Sodann aber wird von den Gästen der Restaurants der bei weitem gröfste Theil des Mostrichs vergeudet und verursacht noch obendrein den Schaden, dafs die Reste von Knochen und Fleischspeisen eben des Mostrichs halber nicht einmal zu Hundefutter verwerthet werden können.
Aufserdem ist durch das Schmieren des Mostrichs auf Speisen durchaus keine gleichmäfsige Vertheilung dieses Gewürzes in den Speisen möglich. Thatsache ist, dafs im allgemeinen durch Eintrocknen und Verzettelung doppelt mehr Mostrich unbenutzt verloren geht, als überhaupt verzehrt wird.
Endlich mufs erwähnt werden, dafs durch die Aufbewahrung des Mostrichs in Teigform derselbe namentlich bei warmer Witterung sich zersetzen und verderben kann.
Alle diese Uebelstände gründlich zu beheben, bezweckt die vorliegende Erfindung.
Dieselbe liefert ein vollkommen festes Product, das entweder in Tafel-, Stangen- oder anderer Form wasserdicht verpackt ist, oder auch als vollkommen staubtrocknes, gleichmäfsig feines Pulver hergestellt werden kann.
Der auf beliebige Art und nach beliebigem Recept in möglichst strenger Teigform bereitete Mostrich wird nach dem neuen Verfahren in einen Vacuum-Abdampf-Apparat gebracht und in demselben unter Mitwirkung einer kräftigen Luftpumpe zur vollkommenen Trockne eingedampft. Während dieses Processes ist sehr darauf zu achten, dafs die Temperatur im Vacuum-Apparate nicht über 40 ° C. steigt.
Ist die vollständige Trockne erreicht, so dafs eine Probe muscheligen Bruch zeigt, so wird die Masse fein gemahlen und in luftdicht schliefsende Gläser bezw. Blechbüchsen gefüllt.
So kann der Mostrich in fester oder Pulver-.form in jedem Klima unbeschränkte Zeit aufbewahrt werden, ohne dafs ein Verderben desselben zu befürchten wäre.
Zum Gebrauche wird derselbe in Pulverform in Fläschchen gegeben, auf welchem eine siebartige Blechkapsel sich befindet. Das Mostrichpulver wird sodann in gleicher Weise wie gemahlener Pfeffer über die zu würzenden Speisen mittelst der Streuflasche gestreut und wird so eine absolut gleichmäfsige Vertheilung desselben gesichert, ohne dafs die geringste Materialverschwendung stattfinden kann. Der Reinlichkeit und Appetitlichkeit der Speisen wird bei Anwendung des Mostrichs in Pulverform in vollkommenster Weise Rechnung getragen.
Die Kostenersparnifs ist aufserdem eine ganz erhebliche.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Herstellung des Mostrichs in fester oder Pulverform, wie beschrieben.
DENDAT3570D Verfahren zur Herstellung von Mostrich in fester Form Expired DE3570C (de)

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DE3570C true DE3570C (de) 1900-01-01

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DENDAT3570D Expired DE3570C (de) Verfahren zur Herstellung von Mostrich in fester Form

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