DE35579C - Neuerung an dem Verfahren zum Schmelzen von Erzen mittelst Elektrizität - Google Patents

Neuerung an dem Verfahren zum Schmelzen von Erzen mittelst Elektrizität

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DE35579C
DE35579C DENDAT35579D DE35579DA DE35579C DE 35579 C DE35579 C DE 35579C DE NDAT35579 D DENDAT35579 D DE NDAT35579D DE 35579D A DE35579D A DE 35579DA DE 35579 C DE35579 C DE 35579C
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E. H. COWLES und A. H. COWLES in Cleveland, Ohio, V. St. A
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    • C22B4/00Electrothermal treatment of ores or metallurgical products for obtaining metals or alloys
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B4/00Electrothermal treatment of ores or metallurgical products for obtaining metals or alloys
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 40: Hüttenwesen.
(Ohio, V. S. A.).
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. August 1885 ab. Längste Dauer: 9. Juni 1900.
Bei der Reduction einzelner Metallerze mit Hülfe des Verfahrens, welches Gegenstand des Patentes No. 33672 ist, werden zuweilen Metalle erhalten, die einen beträchtlichen Gehalt an Kohle chemisch wie mechanisch gebunden enthalten. Dieser Umstand wirkt besonders störend bei der Reduction des Aluminiums aus seinen Mineralien und gab Veranlassung zu der vorliegenden Erfindung, die darin besteht, das Metall nicht direct, sondern in Gemeinschaft mit einem anderen vorzugsweise geringwerthigeren, zur Legirung geeigneten Metalle aus seinem Erz mit Hülfe der Elektricität zu reduciren und danach das edlere Metall aus der Legirung in bekannter Weise von dem Legirungsmetall zu scheiden.
Um z. B. das Aluminium frei von Kohle und in reinem metallischen Zustande zu erhalten, werden die Erze desselben in Gemeinschaft mit Zinn, Kupfer, Mangan oder anderem Metall, welches sich mit Aluminium legirt, reducirt und alsdann das beigemischte Metall durch Amalgamiren, Auslaugen oder ein ähnliches Verfahren geschieden, wobei das Aluminium als ein amorphes Pulver zurückbleibt und in diesem Zustande zur weiteren Verarbeitung in bekannter Weise benutzt wird.
Das mit einem der genannten Metalle legirte Aluminium nimmt keine Kohle während des Schmelzprocesses auf, wohingegen reines Aluminium ein beträchtliches Quantum Kohle, selbst mehr als Eisen oder irgend ein anderes Metall, absorbirt.
Zur Herstellung der Legirung wird das zerkleinerte Aluminiummineral (Korund, Kryolith, Thonerde oder dergleichen) mit körniger Kohle und mit dem als Basis der Legirung bestimmten zerkleinerten Metallerz gemischt und mit Hülfe . des elektrischen Stromes reducirt. An der erhaltenen Metalllegirung haften zwar Kohlenpartikel, doch sind dieselben nur mechanisch damit verbunden und können leicht in einem Stampfwerk und durch Waschen ausgeschieden werden.
Wenn anstatt des Metallerzes reines Metall, z. B. Kupfer, als Legirungsmetall in der Charge verwendet wird, so kann beim Durchleiten des elektrischen Stromes leicht ein kurzer Schlufs entstehen. Um diesen Uebelstand zu vermeiden, wird das Legirungsmetall in der Form von Stäben oder Drähten C, Fig. 1 und 2 der Zeichnung, in der Weise gleichmäfsig in der Charge A des Ofens vertheilt, dafs die Metallstäbe oder Drähte quer zur Achse des Kernes und zur Stromrichtung zu liegen kommen. Beim Passiren des elektrischen Stromes durch die zwischen die Kohlenplatten B eingepackte Charge, ein Gemenge von Erz, Kohle und Metallstä'ben, wird durch die entstehende Hitze das Metall geschmolzen bezw. das Erz zu

Claims (1)

  1. Metall reducirt, wobei das in Form von Stäben eingebrachte Metall sich mit dem Erzmetall legirt.
    Die so erhaltenen Legirungen sind reich an dem edleren Metall, manchmal bis zum Grade der Sättigung; zur Herstellung geringwerthiger Legirungen werden jene mit anderen Metallen in der üblichen Weise zusammengeschmolzen.
    Pa te nt-An s ρ rüche:
    i. Bei Darstellung des Aluminiums und anderer Metalle aus ihren Erzen durch das unter No. 33672 patentirte Erzschmelzverfahren mittelst Elektricität die Hinzufügung eines Metalles, welches bei der Reduction des Erzes sich mit dem Metall desselben legirt und danach durch Amalgamiren, Auslaugen oder ein ähnliches Verfahren aus der Legirung ausgeschieden wird.
    Bei Reduction von Metallerzen durch das unter No. 33672 patentirte Erzschmelzverfahren mittelst Elektricität die Herstellung von Legirungen durch Hinzufügung des Legirungsmetalles in der Form von Drähten oder Stäben, welche quer zur Richtung des durch die Charge geleiteten elektrischen Stromes eingesetzt werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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