DE355545C - Dunkelschaltung zum Parallelschalten von Wechselstromquellen - Google Patents

Dunkelschaltung zum Parallelschalten von Wechselstromquellen

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DE355545C
DE355545C DEH86268D DEH0086268D DE355545C DE 355545 C DE355545 C DE 355545C DE H86268 D DEH86268 D DE H86268D DE H0086268 D DEH0086268 D DE H0086268D DE 355545 C DE355545 C DE 355545C
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DEH86268D
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Hartmann and Braun AG
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JCIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J3/00Circuit arrangements for AC mains or AC distribution networks
    • H02J3/38Arrangements for parallely feeding a single network by two or more generators, converters or transformers
    • H02J3/40Synchronising a generator for connection to a network or to another generator
    • H02J3/42Synchronising a generator for connection to a network or to another generator with automatic parallel connection when synchronisation is achieved

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Circuit Arrangement For Electric Light Sources In General (AREA)

Description

  • Dunkelschaltung zum Parallelschalten von Wechselstromquellen. Während für die Dunkelschaltung zum Parallelschalten von Wechselstromerzeugern zur Zeit Nullvoltmeter, d. h. dicht bei Null sehr empfindliche Voltmeter, zur Verfügung stehen, ist die gewöhnliche Phasenlampe bei Null sehr -unempfindlich. Die Kohlenfadenlampe beginnt erst bei etwa 5o Prozent, die Metalldrahtlampe erst bei 30 Prozent ihrer Sollspannung zu leuchten, während beide Lampen bis zu diesen 5o Prozent bzw. 30 Prozent völlig dunkel bleiben. Wenn somit die Metallfadenlampe bei Dunkelschaltung auch günstiger ist als die Kohlenfadenlampe, so kann doch keine der beiden hierfür als günstig bezeichnet werden.
  • Diesem Übelstand wird gemäß vorliegender Erfindung dadurch abgeholfen, daß man die Phasenlampe außer durch die bei den Parallelschaltimgsvorgängen schwankende Phasenspannung durch eine andere Spannung so weit belastet, daß diese zweite Spannung allein die Lampe ganz oder nahezu bis zum Beginn des Leuchtens oder sogar bis zu einer gewissen Leuchtkraft erhitzt.
  • Diese Vorbelastung der Phasenlampe kann z. B. durch die Schaltung nach Abb. i erfolgen. In derselben sind I und II das Netz, = und 2 die Leitungen der zuzuschaltenden Maschine, und p, die Phasenlampen, die für Parallelschalten bei Dunkelschaltung geschaltet sind.. w1 und w., sind zwei regelbare Widerstände, die so geschaltet sind, daß die Netzspannung zwischen I und. II auf diesen Widerstand und. die Phasenlampen verteilt ist. Alsdann kann man diesen Widerstand so einstellen, daß die Netzspannung einen Strom erzeugt, der die Phasenlampen fast oder völlig bis zum Beginn des Leuchtens oder sogar bis zu einer gewissen Leuchtstärke erwärmt.
  • Bei Verzicht auf die kegelbarkeit der Widerstände 7v1 und w.. können dafür auch Glühlampen genommen werden.
  • Statt der Netzspannung kann auch eine beliebige andere Spannung, selbst eine Gleichstromspannung, für die Vorbelastung verwendet werden. Selbstverständlich kann die Netzspannung auch durch Spannungswandler übertragen werden.
  • In dieser Schaltung werden bei nahezu erreichter Übereinstimmung der Phasen die Pha-3enlampen wie bei gewöhnlicher Dunkelschaltung mehr oder weniger langsam zwischen Dunkelheit und Hellaufleuchten schwanken. Hierbei werden aber die Phasenlampen nicht etwa für längere Zeit dunkel, sondern ihre Leuchtkraft sinkt bis zu einem niedrigsten Werte, um dann sofort wieder anzusteigen. Der Zeitpunkt dieses niedrigsten Wertes ist mit erheblich größerer Sicherheit zu erkennen als der Mittclwcrt der Zeit, in welcher die Lampe bei der gewöhnlichen Dunkelschaltung für längere Zeit ganz dunkel bleibt.
  • Abb. 2 zeigt, wie die Erleuchtung bei einer gewöhnlichen Dunkelschaltung, Abb. 3 dagegen, wie sie bei der verbesserten Dunkelschaltung schwankt. Der Vergleich beider Abbildungen läßt ohne weiteres die Überlegenheit der neuen Dunkelschaltung erkennen.
  • Ebenso wie die Phasenlampe kann natürlich auch das Phasenvoltmeter - sofern es nicht bereits ein bei Null hochempfinclliches Nullvoltmeter ist --- durch eine andere als c'ie Phasenspannung vorbelastet werden, so daß der Zeiger aus dem unempfindlichen unteren Teil der Skala herausgerückt wird. Alsdann schwingt der Zeiger, wenn die Phasenspannung in der Nähe von Null schwankt, nicht im unteren, sondern in dem viel empfindlicheren mittleren Teil der Skala.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE: r. Dunkelschaltung zum Parallelschalten von Wechselstromquellen, dadurch gekennzeichnet, daß die Phasenlampe oder die Phasenlampen (oder das Phasenvoltmeter) von einer beliebigen Stromquelle bis zur Überwindung des unempfindlichen Teils vorbelastet wird bzw. werden, insbesondere derart, daß diese zweite Spannung allein die Lampe oder die Lampen ganz oder nahezu bis zum Beginn des Leuchtens oder sogar bis zu einer gewissen Leuchtkraft vorerhitzt.
  2. 2. Dunkelschaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorbelastung von einem Teil der Netzspannung (oder von einem Teil der Spannung der zu zuschaltenden Maschine) mittelbar oder unmittelbar erzeugt wird..
  3. 3. Dunkelschaltung nach Anspruch i wzcl 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Netzspannung auf einen Widerstand und auf die Phasenlampe (oder das Phasenvoltmeter) verteilt wird, wobei der Widerstand regelbar sein kann, um die günstigste Vorbelastung in der Phasenlampe einstellen zu können.
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