DE355295C - Vorrichtung zum Halten des Werkzeuges in Presslufthaemmern - Google Patents
Vorrichtung zum Halten des Werkzeuges in PresslufthaemmernInfo
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- DE355295C DE355295C DEV15930D DEV0015930D DE355295C DE 355295 C DE355295 C DE 355295C DE V15930 D DEV15930 D DE V15930D DE V0015930 D DEV0015930 D DE V0015930D DE 355295 C DE355295 C DE 355295C
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- head
- chisel
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- pneumatic hammer
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25D—PERCUSSIVE TOOLS
- B25D17/00—Details of, or accessories for, portable power-driven percussive tools
- B25D17/08—Means for retaining and guiding the tool bit, e.g. chucks allowing axial oscillation of the tool bit
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Percussive Tools And Related Accessories (AREA)
Description
- Vorrichtung zum- Halten des Werkzeuges in Preßlufthämmern. Bei Preßluftwerkzeugen wird der Rückstoß von dem Arbeiter aufgenommen, der dadurch vorzeitig ermüdet. Bei den Preßluftkeilhauen tritt noch der weitere Nachteil hinzu, daß das Werkzeug durch den Rückstoß im Bohrspalt gelockert und um eine gewisse, wenn auch geringe Strecke zurückgezogen wird, so daß die Bohrschneide den klemmenden Zusammenhang mit der Kohle verliert und die treibende Keilwirkung der Meißelschneiden für eine bestimmte Zeitdauer unterbrochen wird. Diese Nachteile sollen durch die neue Einrichtung nach der Erfindung beseitigt werden. Das mit einem Kopf versehene Werkzeug, im folgenden immer Meißel genannt, wird in das Gehäuse so eingesetzt, daß hinter dem Stufenkolben ständig Preßluft steht, die den Meißel in seiner äußersten rückwärtigen Lage hält. Der vom Meißel aufgenommene, ihn in seiner Führung nach vorn führende Schlag verursacht ein Mitziehen des Hammerkörpers, und es kann die beim Rückzuge vor den Schlagkolben tretende Frischluft nicht mehr die treibende Wirkung auf den Führungszapfen des Meißels ausüben. Verstärkt wird die beabsichtigte Wirkung noch dadurch, daß der Führungszapfen des Meißels in der Büchse geführt wird und hier ebenfalls als Stufenkolben wirkt, so daß bei einer etwaigen Verschiebung des Meißels gegenüber der Ringfläche, die dauernd unter Frischluft steht, ein luftleerer Ringraum entstehen würde. Bei einer Preßluftkeilhaue wirkt die neue Einrichtung insofern besonders günstig, daß der Bohrmeißel stets in der vordersten Lage zur Kohle gehalten und nicht absatzweise nach dem Schlage wieder zurückgezogen wird. Die treibende Keilwirkung belastet die anstehende Kohle also dauernd und läßt mit ihrem Reiz auf Ausbrechen der Brocken nicht'nach. Das Hammergehäuse kann auch an der Aufsitzfläche des Meißels Auspufflöcher aufweisen, die ein selbsttätiges Stillsetzen des Hammers herbeiführen, wenn der Meißel z. B. in Klüften trotz des Gegendrucks übertrieben wird. Alsdann tritt nämlich die für den Rückzug des Schlagkolbens bestimmte Frischluft und zweckmäßig auch die vor dem Meißelkopfe stehende Preßluft ohne Arbeit zu leisten aus und zwingen den Arbeiter zur Änderung der Arbeitsgrundlage.
- Die Keilhaue nach der Erfindung ist derart rückstoßlos, daß man sie nur solange gegen die Kohle zu drücken braucht, bis der Meißel sich ein etwa 5 cm tiefes Loch gegraben hat, alsdann bleibt die Keilhaue frei in ihrer Stellung und gräbt sich ohne weitere Hilfe selbsttätig bis zum Bohrmeißelende ein, wenn nicht schon vorher die Kohlenbrocken ausgebrochen sind. Es sind schon Meißel mit durch Federn belastetem Kopf in Preßlufthämmern bekannt, doch kann die Feder nicht die Preßluft in ihrer Wirkung ersetzen.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in einem Mittelschnitt dargestellt. Das Brechwerkzeug (der Meißel) besteht aus dem Schaft i, einem verdickten Kopf 2 und einem Zapfen 3, dessen Stirnfläche zweckmäßig kleiner ist als die Ringfläche q. zwischen Schaft und Kopf. Der Meißel wird von einer ein- oder mehrteiligen Büchse 5 umfaßt und mittels Gewinde 6, eines Bajonettverschlusses o. dgl. in dem Hammerkörper 15 festgelegt. Der Zapfen 3 dringt hierbei schließend in eine Bohrung des Hammerkörpers ein, gegen dessen Stirnfläche 7 sich die Ringfläche des Kopfes anlegt. Die gegenüberliegende Ringfläche q. des Kopfes z steht unter dem Druck der durch den Stielanschluß 8, den Kanal g und die Ringnut =o in den Ringzylinderraum =i eindringenden Preßluft. Der Schlagkolben i2 trifft mit seinem Zapfen 13 auf den Zapfen 3 und erteilt hierdurch dem Bohrmeißel den Arbeitsschlag. Gleichzeitig steuert ein beliebiges, in der Zeichnung nicht dargestelltes Ventil um und läßt Frischluft durch den Rückzugskanal =q. vor den Kolben i2 in den Arbeitszylinderraum 16 eintreten. Die hierbei entstehende Druckbelastung der Zapfexistirnfläche kann den Meißel nicht nach außen treiben, weil die Belastung der Ringfläche q. entgegensteht. Es wird viehmehr der Hammerkörper 16 gewissermaßen hinter dem Bohrmeißel nachgezogen, der somit mit der angebohrten Kohle in klebender Verbindung bleibt. Für das Antreffen von Klüften ist durch einen strichpunktierten Auspuff 17 an der Fläche 7 eine Sicherung geschaffen, indem der übertriebene Meißel die Frischluft aus dem Zylinderraum 16 und zweckmäßig auch aus dem Raum, =o ohne Arbeitsleistung ins Freie strömen läßt.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Halten des Werkzeugs in Preßlufthämmern, insbesondere in Keilhauen, dadurch gekennzeichnet, daß das mit einem verdickten Kopf versehene Werkzeug schließend im vorderen Hammerkörper geführt und die vordere Stufenfläche des Kopfes unter Frischluftdruck gesetzt ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Fläche des den Schlag aufnehmenden Zapfens (3) kleiner ist als die Ringfläche (q.) des Kopfes.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerkörper am Werkzeuganschlag (7) mit einem Hilfsauspuff für die Entlüftung des Ringraumes versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV15930D DE355295C (de) | 1920-10-15 | 1920-10-15 | Vorrichtung zum Halten des Werkzeuges in Presslufthaemmern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV15930D DE355295C (de) | 1920-10-15 | 1920-10-15 | Vorrichtung zum Halten des Werkzeuges in Presslufthaemmern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE355295C true DE355295C (de) | 1922-06-24 |
Family
ID=7575329
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV15930D Expired DE355295C (de) | 1920-10-15 | 1920-10-15 | Vorrichtung zum Halten des Werkzeuges in Presslufthaemmern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE355295C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3060894A (en) * | 1960-02-29 | 1962-10-30 | Ingersoll Rand Co | Rock drill |
| FR2612825A1 (fr) * | 1987-03-26 | 1988-09-30 | Martin Pierre | Marteaux pneumatiques, electriques ou hydrauliques a systeme de retenue de l'outil |
-
1920
- 1920-10-15 DE DEV15930D patent/DE355295C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3060894A (en) * | 1960-02-29 | 1962-10-30 | Ingersoll Rand Co | Rock drill |
| FR2612825A1 (fr) * | 1987-03-26 | 1988-09-30 | Martin Pierre | Marteaux pneumatiques, electriques ou hydrauliques a systeme de retenue de l'outil |
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