DE35515C - Schraubensicherung durch Gratbildung in Aussparungen des Bolzengewindes - Google Patents

Schraubensicherung durch Gratbildung in Aussparungen des Bolzengewindes

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DE35515C
DE35515C DENDAT35515D DE35515DA DE35515C DE 35515 C DE35515 C DE 35515C DE NDAT35515 D DENDAT35515 D DE NDAT35515D DE 35515D A DE35515D A DE 35515DA DE 35515 C DE35515 C DE 35515C
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DE
Germany
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nut
bolt
burrs
recesses
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT35515D
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English (en)
Original Assignee
E. V. A. CH. COHRS und W. F. L. NEWEY in Hamburg
Publication of DE35515C publication Critical patent/DE35515C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B39/00Locking of screws, bolts or nuts
    • F16B39/22Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening
    • F16B39/28Locking of screws, bolts or nuts in which the locking takes place during screwing down or tightening by special members on, or shape of, the nut or bolt
    • F16B39/30Locking exclusively by special shape of the screw-thread

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
in HAMBURG.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. Juli 1885 ab.
Die Mutter α ist an ihrem hinteren Ende, also da, wo sie zuletzt auf den Schraubenbolzen b geschraubt wird, mit' einigen Gängen a1 versehen, welche weiter nach innen vorstehen als die' übrigen Gänge λ2, Fig. 2. Der Bolzen b hingegen hat neben dem gewöhnlichen Gewindegang schraubenförmige Kanäle b1 von sehr grofser Steigung, Fig. 1.
Das Herstellungsverfahren der Mutter ist folgendes:
Es wird zunächst mit einem Gewindebohrer, dessen Gänge die Querschnittsform von al haben, die Bohrung der Mutter vollständig durchgeschnitten. Dann schneidet man mit einem zweiten Gewindebohrer, dessen Gänge den Querschnitt a? zeigen, das Gewinde nach, aber so, dafs der zweite Gewindebohrer nicht ganz hindurchgeht, sondern einige Gänge vom Schnitt des Gewindebohrers al unberührt läfst. Es entsteht dadurch ein vollkommen cylindrisches Gewinde, dessen Vertiefungen überall gleich sind, während die Oberkanten der letzten, nicht nachgeschnittenen Gänge etwas nach der Mitte zu vorspringen. Beide Theile des Gewindeganges haben ganz gleiche Steigung, nur die Querschnittsfdrm der zwischen den Vertiefungen stehen gebliebenen Gänge ist verschieden.
Schraubt man nun die Mutter α auf den Bolzen b, so dreht sich zunächst nur der Gewindetheil a2 über den Bolzen. Sobs-Id aber der Gewindetheil a1 mit dem Bolzen b in Berührung kommt, drückt er, da die Mutter a hart und der Bolzen b weich ist, das Metall des Bolzens vor sich her und in die Kanäle b1 hinein; Dadurch entsteht an den Wandungen der letzteren, welche nach der Drehungsrichtung der Mutter hin liegen, ein starker Grat, welcher das Zurückdrehen der Mutter verhindert. Dieser Grat ist in Fig. 3, welche den abgewickelten Umfang des Schraubenbolzens b darstellt, durch die punktirten Linien angedeutet, und zwar bis zur Linie x-y, bis wohin die vorspringenden Gewindegänge auf dem Bolzen hinab gelangt sind. Es bietet sich dem Drehen der Mutter ein wesentliches Hindernifs dadurch, dafs der Grat in den Kanälen Keile bildet, welche dem Zurückdrehen der Mutter entgegenwirken, sich aber wegen der Schraubenform der Kanäle nicht in den gleichen Gang beim Rückwärtsdrehen der Mutter wieder hineinpressen lassen, wie es der Fall sein würde, wenn die Kanäle b1 parallel zur Achsenrichtung des Bolzens Hefen, sondern dann seitlich ausweichen. Ein Schneiden durch die vorspringenden Gänge a1 der Mutter kann nicht entstehen, da deren Gewinde sich ununterbrochen fortsetzt und nicht wie bei den Backen einer Schneidkluppe durch Ausschnitte unterbrochen ist, welche erst die schneidende Kante schaffen. Bei der vorliegenden' Schraubensicherung kommt lediglich
das Vorwärtsdrücken des Metalles zur Wirkung, welches in den Kanälen b1 den Grat zum Festhalten der Mutter schafft.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Schraubensicherung durch Anordnung von einigen vorspringenden Gängen a1 im ununterbrochenen Gewinde der harten Mutter a und von schraubenförmigen Kanälen b\ welche eine gröfsere Steigung als das Bolzengewinde besitzen, in dem weichen Bolzen b in solcher Art, dafs sich beim Aufschrauben der Mutter in den Kanälen ein Grat bildet, welcher das Zurückdrehen der Mutter verhindert.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT35515D Schraubensicherung durch Gratbildung in Aussparungen des Bolzengewindes Expired - Lifetime DE35515C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2006089849A1 (de) * 2005-02-25 2006-08-31 Sfs Intec Holding Ag Gewindeelement

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2006089849A1 (de) * 2005-02-25 2006-08-31 Sfs Intec Holding Ag Gewindeelement
US7832971B2 (en) 2005-02-25 2010-11-16 Sfs Intec Holding Ag Threaded element

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