DE3545453C2 - - Google Patents
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B3/00—Ohmic-resistance heating
- H05B3/68—Heating arrangements specially adapted for cooking plates or analogous hot-plates
- H05B3/72—Plates of sheet metal
Landscapes
- Resistance Heating (AREA)
- Surface Heating Bodies (AREA)
- Electric Stoves And Ranges (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Heizelement gemäß dem Oberbegriff des Pa
tentanspruches 1. Ein solches ist aus der DE 31 26 989 A1 bekannt.
Bei derartigen Heizelementen will man möglichst weitestgehend verhin
dern, daß die vom Heizwiderstand ausgehende Wärme abgeleitet
wird auf Stellen außerhalb der Heizfläche, zum einen, um eine Erhitzung z.B.
des Gerätegehäuses u.dgl. zu vermeiden und zum anderen, um eine Konzentration
der Heizenergie auf den Heizstellenbereich z. B. den Kochstellenbereich zu gewährleisten unter Vermeidung
von Wärmeverlusten.
Bei bekannten Kocheinrichtungen mit Massekochplatten (DE-PS
9 44 087, DE-OS 27 57 547) bzw. mit Glaskeramikplatte (DE-OS
25 18 949) sind randseitig komplizierte Isoliermaßnahmen erforderlich
um die gesamte unveränderte Wärmeableitung zu verhindern.
Dies gilt ebenso für die eingangs genannte Kochplatte
(DE-OS 31 26 989), die ein in Flachleitertechnik ausgebildetes
Heizelement besitzt und randseitig konstruktiv aufwendige
Wärmesenk-Maßnahmen wie Überfallrand und dergl. besitzt.
Bei Heizelementen für andere Anwendungszwecke ist es bekannt, den oder die
Heizleiter in der sogenannten Dickschichtpasten-Technik auszubilden unter Ver
wendung von sogenannten Dickschichtpasten und dielektrischem Material, das als
Isolations- und Trägerschicht dient und auf welches die Dickschichtpasten zur
Schaffung von Heizleiterbahnen aufgebracht z.B. aufgedruckt und eingebrannt
werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Heizelement der im Oberbegriff
des Patentanspruches 1 genannten Art so zu verbessern, daß die notwendigen, konstruktiv aufwendigen Wärmesenk-Maßnahmen verringert werden.
Diese Aufgabe wird gelöst durch die im Kennzeichnungsteil des Patentanspruches
1 aufgeführten Maßnahmen. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben
sich aus den nachfolgenden Patentansprüchen.
Das erfindungsgemäße Heizelement zeichnet sich aus durch eine besonders flache
Bauweise, die eine Unterbringung auch in räumlich beengten Verhältnissen er
möglicht, wie z.B. in Verbindung mit einer sehr flachen Kochmulde unmittelbar
oberhalb eines Küchen-Einbauelementes. Durch die Wärmesenke wird ein Abwandern
der von der Heizleiterbahn ausgehenden Wärmeenergie nach außen hin, insbeson
dere zur Seite hin, weitestgehend verhindert, ohne daß hierzu aufwendige konstruktive Maßnahmen notwendig wären. Eine solche Wärmesenke kann in
unterschiedlicher Weise ausgebildet sein, z.B. in Form von Materialverengun
gen, randseitig verjüngtem Trägerprofil, spitz zulaufenden Stützelementen und
dergleichen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand der
Zeichnung näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 die Unteransicht eines Kochstellenheizelementes mit plat
tenartigem Tragteil,
Fig. 2, 3 und 4 unterschiedliche, schematisch in Schnittansicht
dargestellte Heizelemente.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 handelt es sich um kreisrundes Heizele
ment z.B. ein Kochstellenheizelement, das unmittelbar oder mittelbar, z.B. in
Verbindung mit einer Muldenplatte oder Glaskeramikplatte, als Kochplattenhei
zung dienen kann. Es besitzt als Träger 1 eine ebene, glatte Stahlplatte, die
vorzugsweise beidseitig mit Emailbeschichtungen versehen ist. Auf der Unter
seite des Trägers 1, bzw. auf der Emailschicht, z.B. durch Aufdrucken und
Einbrennen, aufgebracht ist eine Deckschicht-Heizleiterbahn 2. Hierauf be
darfsweise aufgebracht ist eine ebenfalls isolierende Deckschicht, z.B. eben
falls eine Emailschicht. An der Unterseite dieser Deckschicht kann wiederum
ein Reflektor angebracht sein, z.B. in Gestalt einer Metalloxidschicht, einer
Metallfolie o.dgl. Im Zentrum des Heizelementes ist ein Befestigungsbolzen 3
vorgesehen, der die vorgenannten Schichten durch- und überragt und am Träger 1
z.B. angeschweißt ist. Dieser Befestigungsbolzen 3 dient der mechanischen Be
festigung des Heizelementes, z.B. in einer Kochmulde der eingangs erwähnten
Art. Wie die Figur zeigt, ist die Heizfläche unterteilt in zwei Heizzonen, und
zwar in eine äußere Heizzone 4 und in eine innere Heizzone 5. In beiden Heiz
zonen verlegt ist die einzige Heizleiterbahn 2, die in diesen Heizzonen mäan
derartig geführt ist, vorzugsweise mit unterschiedlich dichter Anordnung der
Mäanderwindungen. Auf diese Weise ist die Heizwirkung z.B. des äußeren Ab
schnittes der Heizleiterbahn 2 in der Heizzone 4 größer als diejenige des in
neren Abschnittes in der Heizzone 5. Über Verbindungsabschnitte 6 stehen diese
beiden Heizleiterbahnen miteinander elektrisch in Verbindung. Im Zentrum be
findet sich eine unbeheizte Zone 7 und an der Peripherie des Trägers 1 eine
unbeheizte Randzone 8. Bis zu der letztgenannten Randzone 8 ist die Heizlei
terbahn 2 mit Zuleitungs-Abschnitten 9 geführt bis zu Kontaktflächen 10. Um
eine möglichst geringe Eigenerwärmung zumindest der Kontaktflächen 10 zu er
halten, besitzen diese Kontaktflächen 10 einen größeren Querschnitt (Grundriß)
als die Heizleiterbahn 2 in den beheizten Zonen. Zusätzlich oder stattdessen
kann für die Zuleitungs-Abschnitte 9 und die Kontaktflächen 10 aber auch ein
Material mit möglichst geringem ohmschen Widerstand, d.h. hoher elektrischer
Leitfähigkeit verwendet werden, wie z.B. Kupfer. Innerhalb der unbeheizten
Randzone 8 ist ebenfalls als Dickschicht-Heizleiterbahn eine elektrische Meß
widerstandsbahn 11 auf dem Träger 1 aufgebracht mit elektrischen Anschluß-
oder Kontaktflächen 12 in der zentralen unbeheizten Zone 7.
In Fig. 1 ist angedeutet, daß das beschriebene Heizelement an der Unterseite
eines z.B. als Glaskeramikplatte oder Edelstahlmulde einer Kochmulde ausgebil
deten Tragteils befestigt bzw. angedrückt ist. Der Tragteil 13 kann auch als
ebene metallische Muldenplatte ausgebildet sein, wie anhand der Fig. 2 und 3
angedeutet.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 ist ein allgemein mit A bezeichnetes
Heizelement nur schematisch angedeutet. Es kann in der anhand Fig. 1 beschrie
benen Weise ausgebildet sein, wobei wiederum mit 1 der Träger des Heizelemen
tes bezeichnet ist. Dieses Heizelement A ist lösbar oder unlösbar z.B. durch
Verkleben, Reibschweißung oder dergleichen, verbunden mit einer tellerartigen,
verhältnismäßig dünnwandigen Kochplatte 14, die vorzugsweise aus Stahlblech
besteht, während die unmittelbar benachbarte Trägerschicht 15 des Heizelemen
tes vorzugsweise aus Aluminium besteht. Mit ihrem nach unten gezogenen Rand 16
stützt sich die Kochplatte 14 auf einem nach oben gebogenen Öffnungsrand 17
des Tragteils 13 praktisch linienförmig ab. Wie die Figur zeigt, ist der eine
Stützschulter darstellende Rand 16 der Kochplatte 14 mit einem spitz auslau
fenden Profil ausgestattet, womit man insb. durch die linienförmige Berührung
eine wirksame Wärmesenke zwischen der Kochplatte 14 und dem Tragteil 13 er
hält. Selbstverständlich kann die Kochplatte 14 unmittelbarer fester Bestand
teil des Heizelementes A sein.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 ist in einem plattenartigen Tragteil 13
wiederum eine Öffnung 18 vorgesehen, für ein darin einsetzbares Heizelement A.
Der Träger dieses Heizelementes stellt wiederum eine im vorliegenden Fall ebe
ne Kochplatte 14′ dar, deren die Öffnungsweite überragender Plattenrand mit
telbar über ein im wesentlichen ringförmiges Wärmedämmelement 19 auf dem Trag
teil 13 abgestützt ist. An der Unterseite der Kochplatte 14′ ist eine das Hei
zelement A umgebende Abdeckwanne 20 befestigt, die zumindest zum Teil mit Iso
liermaterial ausgefüllt sein kann und/oder mit einem Reflektor versehen sein
kann. In diesem Fall bildet das Wärmedämmelement 19 die Wärmesenke zwischen
Heizelement A und Tragteil 13.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 ist wiederum schematisch ein Heizelement
A′ dargestellt, bestehend aus einem z.B. aus Aluminium bestehenden Träger 21,
der an der Unterseite eine elektrisch isolierende Beschichtung 22 aufweist,
auf welcher Beschichtung wiederum Heizleiterbahnen 2 angeordnet, z.B. aufge
druckt und eingebrannt sind. Auf diese Heizleiterbahnen kann wiederum eine
isolierende Deckschicht aufgebracht sein. Zur Bildung einer Wärmesenke ist bei
diesem Ausführungsbeispiel der Träger 21 zum Trägerrand hin verjüngt ausge
führt, so daß im Bereich des verjüngten Querschnitts eine Zone erhöhten Wärme
leitwiderstandes erhalten wird. Alternativ oder zusätzlich kann z.B. ebenfalls
im Bereich der verjüngten Zone oder aber im Bereich zwischen benachbarten
Heizzonen eine Wärmesenke dadurch gebildet werden, daß im Trägermaterial Aus
nehmungen 23 vorgesehen sind, durch die ebenfalls der Trägerquerschnitt ver
engt wird unter Bildung von Zonen erhöhten Wärmeleitwiderstandes. Auch auf
diese Weise wird eine seitliche Ableitung der von den Heizleiterbahnen 2 aus
gehenden Wärmeenergie weitestgehend verhindert bzw. stark reduziert.
Claims (3)
1. Heizelement für thermische Hausgeräte, vorzugsweise für Kochstellen, mit einem
wenigstens einen elektrischen in Flachleitertechnik ausgeführten Heizwiderstand aufweisenden Träger, der randseitig mit einem
wärmeleitenden Tragteil des Hausgerätes über eine Wärmesenke erhöhten Wärme
leitwiderstandes in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß
der Träger (14; 21) selbst durch randseitige Querschnittsverengung die Wär
mesenke bildet.
2. Heizelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (21) einen
zum Trägerrand hin verjüngten Querschnitt besitzt.
3. Heizelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Heizleiterbahn, in
Dichtschichtpasten-Technik ausgeführt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853545453 DE3545453A1 (de) | 1985-12-20 | 1985-12-20 | Heizelement fuer thermische hausgeraete, vorzugsweise fuer kochstellen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853545453 DE3545453A1 (de) | 1985-12-20 | 1985-12-20 | Heizelement fuer thermische hausgeraete, vorzugsweise fuer kochstellen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3545453A1 DE3545453A1 (de) | 1987-07-02 |
| DE3545453C2 true DE3545453C2 (de) | 1990-10-11 |
Family
ID=6289175
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19853545453 Granted DE3545453A1 (de) | 1985-12-20 | 1985-12-20 | Heizelement fuer thermische hausgeraete, vorzugsweise fuer kochstellen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3545453A1 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19746845C1 (de) * | 1997-10-23 | 1998-12-03 | Schott Glas | Anordnung eines keramischen Heizelementes als Kochzone in einer Aussparung einer Fläche |
Family Cites Families (4)
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|---|---|---|---|---|
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| DE2757547A1 (de) * | 1977-12-23 | 1979-07-05 | Gustav Dipl Ing Rommelsbacher | Kuechengeraet zum kochen, backen oder grillen |
| DE3126989A1 (de) * | 1981-07-08 | 1983-01-27 | E.G.O. Elektro-Geräte Blanc u. Fischer, 7519 Oberderdingen | Kochplatte |
-
1985
- 1985-12-20 DE DE19853545453 patent/DE3545453A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3545453A1 (de) | 1987-07-02 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8331 | Complete revocation |