DE3545333C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen luftgekühlten Zylinderkopf
einer Brennkraftmaschine gemäß Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Ein aus der DE-OS 14 76 429 bekannter Einzelzylinderkopf
aus Leichtmetall weist einen Brennraumboden auf, der kühl
raumseitig mit einer sich im wesentlichen kontinuierlich
ändernden Wanddicke quer durch den Zylinderkopf ausgebil
det ist. Durch diese Ausbildung des Brennraumbodens wird
den auf den Brennraumboden wirkenden Gasdruckkräften keine
individuell bemessene Gegenkraft entgegensetzt. Zudem ist
ein Einzelzylinderkopf aus Leichtmetall in der Herstellung
und in der Bearbeitung aufwendig und teuer.
Den in der
DE-OS 30 44 487 und in der DE-PS 11 58 759 beschriebenen
Zylinderköpfen ist gemeinsam, daß die dargestellten Zylin
derköpfe durch Fertigung aus verschiedenen Teilen ferti
gungsgemäß und somit auch kostenmäßig schwierig bzw. teuer
sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den luftgekühlten Zylinder
kopf einer Brennkraftmaschine derart steif zu gestalten,
daß eine sichere Abdichtung zum Kurbelgehäuse gewähr
leistet ist und gleichzeitig eine wirkungsvolle Kühlung
der thermisch hochbelasteten Zonen des Zylinderkopfes
sichergestellt ist, wobei gleichzeitig die Gestaltung auch
im Hinblick auf einen geringen Fertigungsaufwand zu opti
mieren ist.
Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Einrichtung durch die kennzeichnenden Merkmale des
Patentanspruchs 1 gelöst.
Die zu einem Blockzylinderkopf zu
sammengefaßten Zylinderköpfe einer Zylinderreihe sind
steif und gewährleisten somit eine sichere Abdichtung zum
Kurbelgehäuse. Dadurch, daß der Blockzylinderkopf aus
Grauguß gefertigt ist, wird gegenüber bisher bei Luftküh
lung ausschließlich verwendeten Leichtmetallzylinderköpfen
bei ähnlichen mechanischen und thermischen Eigenschaften
ein weiterer Vorteil bezüglich der Steifigkeit des Zylin
derkopfes erzielt. Hinzu kommt, daß ein aus Grauguß ge
fertigter luftgekühlter Blockzylinderkopf herstellungs-
und kostenmäßig günstiger produziert und bearbeitet werden
kann als ein entsprechender Leichtmetallzylinderkopf. Die
Ausnehmungen zwischen den einzelnen Zylindern in dem
brennraumseitigen Brennraumboden des Zylinderkopfes tragen
zu einer weiteren Verbesserung der Kühlung des Zylinder
kopfes bei und bauen zugleich mechanische Spannung im
Bereich des Zylinderkopfbodens ab, da die Ausnehmungen den
Wärmefluß zwischen den benachbarten Zylinderabschnitten
reduzieren bzw. verhindern.
In einer besonders vorteilhaften Ausbildung des Brennraum
bodens nach Patentanspruch 2 ist der Brennraumboden jedes Zylin
derkopfes kühlraumseitig konkav ausgebildet.
Nach Patentanspruch 3 ist der Brennraumboden jedes Zylinder
kopfes kühlraumseitig als Tragflügelprofil (konvex) aus
gebildet. Eine derartige Ausbildung ist besonders bei ei
nem Blockzylinderkopf vorteilhaft, da dadurch der Form- und
Gießaufwand bei der Herstellung des Zylinderkopfrohlings
reduziert wird. Nach einer Weiterbildung gemäß Patentanspruch 4
umfaßt den Brennraumboden jedes Zylinderkopfes kühlraum
seitig ein wulstförmiger, ringförmiger Rand. Dieser wulst
förmige Rand ist im Brennraumeinfassungsbereich, also in
dem Bereich, mit dem der einzelne Zylinderkopf auf dem
Kurbelgehäuse bzw. dem Zylinderrohr aufliegt, angeordnet.
Somit wird in diesem für die Dichtheit wichtigen Bereich
eine sehr verformungsarme Brennraumbodengeometrie erreicht.
Nach Patentanspruch 5 ist der wulstförmige Rand jedes Brennraum
bodens von den zu einer Längs-Seitenwand des Blockzylin
derkopfes führenden Gaswechselkanälen abgekoppelt. Dadurch
wird eine gute thermische Isolation von den thermisch sehr
unterschiedlich beanspruchten Ein- und Auslaßkanälen er
reicht.
Nach einer Ausbildung gemäß Patentanspruch 6 ist im Bereich des
Brennraumrandes in den Brennraumboden brennraumseitig eine
Ringnut eingearbeitet. Diese Ringnut wird gemäß Patentanspruch 7
durch radial von außen zum Zylinderkopfzentrum hin verlau
fende Bohrungen oder Kanäle mit Kühlluft durchströmt und
sie ist gleichzeitig flüssigkeits- und gasdicht gegenüber
dem Kurbelgehäuse abgekoppelt. Nach Patentanspruch 8 ist es auch
vorteilhaft, den Ringraum über Durchbrüche in der Zylin
derkopfdichtung mit dem flüssigkeitsgekühlten Zylinder
mantelraum zu verbinden. In diesem Ausführungsfall ent
fallen die bei der von Kühlluft durchströmten Version er
forderlichen Bohrungen im Zylinderkopf. Beiden Ausfüh
rungen gemeinsam ist der Vorteil, daß durch diese Ausbil
dungen eine intensive Kühlung des Brennraumrandes ermög
licht ist. Zur Verbesserung der Wärmeabfuhr ist es nach
Patentanspruch 9 vorteilhaft, den Brennraumboden kühlraumseitig
mit Rippen zu versehen, die in den Brennraumrand auslau
fen. Dadurch wird einerseits die wirksame Wärmeübergangs
fläche zwischen Metall und Kühlluft vergrößert und ande
rerseits die den Zylinderkopf durchströmende Kühlluft ge
zielt auf besonders zu kühlende Zonen wie beispielsweise
Auslaßventil und Einspritzdüsenpfeife gelenkt. Nach einer
vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung gemäß Patentanspruch
10 stützt sich eine zwischen den Gaswechselkanälen ange
ordnete Zylinderkopfschraube mit ihrer Kopffläche auf ei
ner Zylinderkopfschraubenpfeife ab, die nur mit dem Ein
laßkanal in Verbindung steht bzw. von diesem gebildet ist.
Dazu wird die Zylinderkopfschraubenpfeife halbmondförmig
durch die Einlaßkanalwand gebildet. Durch diese Maßnahme
werden die starken thermischen Schwankungen und dadurch
resultierenden Wärmedehnungen, die von dem Auslaßkanal
hervorgerufen werden, von der Zylinderkopfbefestigung
ferngehalten.
Um den Auslaßkanal weiter thermisch von den umliegenden
Zonen jedes Zylinderkopfes zu isolieren, ist der Auslaß
kanal vollständig von den benachbarten Zylinderkopfwan
dungen abgehangen und ist somit von dem durch den Zylin
derkopf strömenden Kühlluftstrom vollständig umspült. Als
weitere Maßnahme zur Verbesserung der Kühlung des Brenn
raumbodens ist im Stegbereich unterhalb der Zylinderkopf
deckplatte eine Kühlluftleitrippe angeordnet, die den den
Zylinderkopf durchströmenden Kühlluftstrom in Richtung auf
den Brennraumboden umleitet. Durch diese Maßnahme wird die
Kühlung des thermisch gefährdeten Brennraumbodens weiter
intensiviert.
Aus dem Zylinderkopf hinausgeführt wird die Kühlluft an
der Längs-Seitenwand des Blockzylinderkopfes, zu der die
Gaswechselkanäle hinführen. Durch Blenden in der Zylinder
kopfseitenwand oder in der Dichtung, die zwischen Zylin
derkopfseitenwand und Abgas- bzw. Ansaugkrümmer angeordnet
ist oder durch blendenartige Öffnungen der Abgaskanal
flansche wird die Kühlluft gezielt um den Abgaskanal und
den sich daran anschließenden Abgaskrümmer herumgeführt
und somit dieser Bereich besonders gekühlt und gleich
zeitig der Strömungswiderstand im Zylinderkopf reguliert.
Nach den Patentansprüchen 14 und 15 sind in dem Brennraumboden brenn
raumseitig zwischen den einzelnen Zylindern in dem von dem
Zylindermantelraum überdeckten Zylinderkopfbodenbereich
Ausnehmungen angeordnet. Diese Ausnehmungen werden entwe
der über zum Kühlluftraum des Zylinderkopfes führende Boh
rungen mit Kühlluft beschickt (Patentanspruch 14) oder über ent
sprechende Durchbrüche in der Zylinderkopfdichtung mit dem
flüssigkeitsgekühlten Zylindermantelraum verbunden (Patentan
spruch 15). Diese Maßnahmen tragen alle zu einer weiteren
Verbesserung der Kühlung des Zylinderkopfes bei und bauen
zugleich mechanische Spannungen im Bereich des Zylinder
kopfbodens ab, da die Ausnehmungen den Wärmefluß zwischen
benachbarten Zylinderabschnitten reduzieren bzw. verhin
dern (Zylinderkopflängsrichtung).
Nach Patentanspruch 16 ist auf der Abluftseite des Zylinder
kopfes in Höhe der Ventilfedernauflagen eine über die ge
samte Länge des Blockzylinderkopfes führende Flüssigkeits
leitung angeordnet, wobei diese Leitung mit den Einlaß
kanälen derart verbunden ist, daß die den Zylinderkopf
quer zu der Flüssigkeitsleitung durchströmende Kühlluft
durch Öffnungen im Bereich zwischen den Auslaßkanälen und
der Flüssigkeitsleitung entlang der Auslaßkanalwandung zu
den Auslaßkanalanschlußflanschen geleitet wird. Durch die
se Anordnung der Flüssigkeitsleitung, die zudem vorteil
haft als Schmierstoffleitung zur Schmierung des im Zylin
derkopf angeordneten Ventiltriebes genutzt wird, wird eine
zusätzliche Wärmeabfuhr von den thermisch hoch beanspruch
ten Zonen, im wesentlichen den Auslaßkanälen und Auslaß
ventilführungen, ermöglicht.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung
dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 einen etwa mittigen Schnitt durch einen Zylinder
kopf parallel zu der Brennraumbodenplatte des
Zylinderkopfes,
Fig. 2 einen Querschnitt durch einen Zylinderkopf gemäß
Schnitt I,
Fig. 3 eine Ansicht gemäß Schnitt II,
Fig. 4 einen verkleinerten Teilschnitt gemäß I,
Fig. 5 einen Querschnitt durch eine weitere Ausführungs
variante des Zylinderkopfes,
Fig. 6 einen Querschnitt durch einen Zylinderkopf im Be
reich zwischen zwei Zylindern und
Fig. 7 eine brennraumseitige Ansicht des Zylinderkopfes
gemäß den Fig. 5 und 6.
Ein luftgekühlter Zylinderkopf 1, der als Graugußblockzy
linderkopf für nebeneinanderliegende Zylinder ausgebildet
ist, weist für jeden Zylinder einen mit einem Auslaßventil
zusammenwirkenden Einlaßkanal 3 auf. Abgaskanal 2 und Ein
laßkanal 3 enden in Anschlußflansche 4 und 5, die auf ei
ner gemeinsamen Längs-Seitenwand 6 des Zylinderkopfes 1
angeordnet sind. Der Zylinderkopf 1 wird quer zur Längs
richtung von Kühlluft durchströmt, wobei die Kühlluft auf
der zu der mit den Gaswechselkanälen 2, 3 bzw. deren An
schlußflanschen 4, 5 versehenen Längs-Seitenwand 6 gegen
überliegenden Längs-Seitenwand 7 eintritt. Die in den Zy
linderkopf 1 eintretende Kühlluft wird von Kühlrippen ge
zielt zu allen Bereichen des Zylinderkopfes geführt. Dabei
sind die thermisch hochbelasteten Zonen des Zylinderkopfes
1 weitgehend von angrenzenden Zylinderkopfwandteilen iso
liert bzw. angehangen. Der Abgaskanal 2 ist dementspre
chend nur an dem Brennraumboden und der Auslaßventilboh
rung 9 mit dem Zylinderkopf 1 verbunden und steht an
sonsten isoliert in dem Zylinderkopf 1. Mit dem Kurbelge
häuse 10, das als "Open-Deck-Kurbelgehäuse" ausgeführt
ist, ist der Zylinderkopf 1 über Zylinderkopfschrauben 11
verspannt. Die Zylinderkopfschrauben 11 sind in thermisch
gering beanspruchten Zonen des Zylinderkopfes 1 angeord
net, insbesondere steht keine der Zylinderkopfschrauben
pfeifen 12 mit dem Abgaskanal 2 in Verbindung. Die zwi
schen dem Einlaßkanal 3 und Auslaßkanal 2 angeordnete Zy
linderkopfschraube 11 a stützt sich ausschließlich auf ei
ner von der Einlaßkanalwandung 13 gebildeten halbmondför
migen Zylinderkopfschraubenpfeife 12 a ab. Stößelstangen
durchbrüche 14 und 15 sind auf der lufteintrittsseitigen
Längs-Seitenwand 7 des Zylinderkopfes 1 angeordnet. Eine
nicht dargestellte Einspritzdüse ist zentral in dem Zylin
derkopf 1 angeordnet und die entsprechende Durchtrittsöff
nung 16 ist in einem stumpfen Winkel zu der Brennraumbo
denplatte 8 geneigt.
In der Ansicht nach Fig. 2 ist kühlraumseitig eine konkave
Ausbildung des Brennraumbodens 8 zu erkennen. Dabei läuft
der Brennraumboden in einen wulstförmigen Rand 17 aus.
Dieser wulstförmige Rand 17 erstreckt sich über den gesam
ten Umfang jeder Zylinderbohrung 18 und ist im Bereich
außerhalb des Zylinderkühlmantelraums 19 angeordnet.
Oberhalb des Zylinderkühlmantelraumes 19 ist in den Brenn
raumboden 8 des Zylinderkopfes 1 eine Ringnut 20 eingear
beitet. Diese Ringnut 20 steht über Durchbrüche 22 in der
Zylinderkopfdichtung 21 mit dem Zylinderkühlmantelraum 19
in Verbindung. Somit strömt die Kühlflüssigkeit, die im
übrigen ein beliebiges Kühlmittel beispielsweise Wasser
oder Öl sein kann, in die Ringnut 20 und kühlt intensiv
den Brennraumboden 8 des Zylinderkopfes 1.
Weiterhin ist im Stegbereich unterhalb der Zylinderkopf
deckplatte 23 eine Kühlrippe 24 angeordnet, die die von
der Längs-Seitenwand 7 eintretende Kühlluft in Richtung
auf den Brennraumboden des Zylinderkopfbodens 1 umlenkt.
In Fig. 4 ist eine anders gekühlte Variante der Ringnut 20
dargestellt. Die Ringnut 20 ist in diesem Ausführungsbei
spiel durch eine in dem Bereich der Ringnut gas- und
flüssigkeitsdichte Zylinderkopfdichtung 21 von dem Zylin
derkühlmantelraum 19 getrennt. Anstelle der Flüssigkeits
kühlung ist bei diesem Ausführungsbeispiel die Ringnut 20
luftgekühlt. Dabei tritt die Kühlluft über Bohrungen 25
beidseitig des Zylinderkopfes 1 in die Ringnut 20 ein bzw.
aus.
Aus der Fig. 3 ist ersichtlich, daß der Abgaskanal 2 bis
auf die notwendigen Verbindungen mit dem Brennraumboden 8
und dem Bereich der Auslaßventilführungsbohrung 9 voll
ständig von den übrigen Wandungen des Zylinderkopfes 1 ab
gehangen ist. Weiterhin sind auf dem Brennraumboden 8
Kühlrippen 26 angeordnet die in den wulstförmigen Rand 17
auslaufen.
In Fig. 5 ist als weitere mögliche Ausgestaltung des
Brennraumbodens 8 eine Tragflügelprofilform des Brennraum
bodens 8 dargestellt. Weiterhin ist eine über die gesamte
Länge des Zylinderkopfes 1 führende Flüssigkeitsleitung 27
in Höhe der Ventilfedernauflagen 28 angeordnet. Diese
Flüssigkeitsleitung 27, die vornehmlich mit Öl beschickt
wird, das gleichzeitig zur Schmierung des Ventiltriebs,
soweit er im Zylinderkopf angeordnet ist, verwendet wird,
ist zusätzlich mit den Einlaßkanalwandungen verbunden.
Durchlässe für die quer auf die Flüssigkeitsleitung 27 und
die angrenzenden Wandungen auftreffende Kühlluft ergeben
sich nur im Bereich der Abgaskanäle 2, so daß die Kühlluft
wirkungsvoll um die Abgaskanäle 2 herumgeführt wird und
diese intensiv kühlt.
In den Fig. 6 und 7 ist eine als Schlitz ausgebildete Aus
nehmung 29 in den Zylinderkopf 1 im Bereich zwischen zwei
Zylindereinheiten eingelassen. In der Ausbildung nach Fig.
6 wird die Ausnehmung 29 über Kanäle 30 mit Kühlluft
durchspült. Die Kanäle 30 sind beidseitig der Stirnseiten
der Ausnehmung 29 angeordnet und sind an den beiden
Längs-Seitenwänden 6, 7 des Zylinderkopfs 1 aus dem Zylin
derkopf 1 herausgeführt. In der Ausbildung nach Fig. 7
werden die Ausnehmungen 29 von Kühlflüssigkeit durch
strömt. In diesem Ausführungsbeispiel ist die nicht dar
gestellte Zylinderkopfdichtung im Bereich der Ausnehmungen
29 mit Durchbrüchen versehen, so daß die Kühlflüssigkeit
von dem Zylinderkühlmantelraum 19 in die Ausnehmungen 29
gelangt.
Claims (16)
1. Luftgekühlter Zylinderkopf (1) einer Brennkraft
maschine mit mindestens zwei Gaswechselventilen je Zylin
der, wobei der Brennraumboden (8) des Zylinderkopfes (1)
kühlraumseitig mit einer sich im wesentlichen kontinuier
lich ändernden Wanddicke ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die zu einem Blockzylinderkopf
zusammengefaßten Zylinderköpfe (1) einer Zylinderreihe aus
Grauguß gefertigt sind, und daß der Brennraumboden (8) auf
der Brennraumseite zwischen den einzelnen Zylindern in dem
von einem Zylindermantelraum (19) überdeckten Zylin
derkopfbereich mit je einer Ausnehmung (29) versehen ist.
2. Luftgekühlter Zylinderkopf einer Brennkraft
maschine nach Patentanspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Brennraumboden (8) des Zy
linderkopfes (1) kühlraumseitig konkav ausgebildet ist.
3. Luftgekühlter Zylinderkopf einer Brennkraft
maschine nach Patentanspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Brennraumboden (8) des Zy
linderkopfes (1) kühlraumseitig als Tragflügelprofil (kon
vex) ausgebildet ist.
4. Luftgekühlter Zylinderkopf nach einem der Patentan
sprüche 1 bis 3, mit einem kühlraumseitigen wulstförmigen
Rand (17) des Brennraumbodens (8),
dadurch gekennzeichnet, daß der wulstförmige Rand (17) im
Brennraumeinfassungsbereich ringförmig den Brennraumboden
(8) umfaßt.
5. Luftgekühlter Zylinderkopf nach Patentanspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der wulstförmige Rand (17) von
den zu einer Längs-Seitenwand (6) des Zylinderkopfes (1)
führenden Gaswechselkanälen (2, 3) abgekoppelt ist.
6. Luftgekühlter Zylinderkopf nach einem der Patentan
sprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des Brennraumrandes
in den Brennraumboden (8) brennraumseitig eine Ringnut
(20) eingearbeitet ist.
7. Luftgekühlter Zylinderkopf nach Patentanspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ringnut (20) über min
destens eine radial von außen zum Zylinderkopfzentrum hin
verlaufende Bohrung oder Kanal (25) von Kühlluft durch
strömt ist.
8. Luftgekühlter Zylinderkopf nach Patentanspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ringnut (20) über Boh
rungen oder Durchbrüche (22) in der Zylinderkopfdichtung
(21) mit einem flüssigkeitsgekühlten Zylindermantelraum
(19) verbunden ist.
9. Luftgekühlter Zylinderkopf nach einem der Patentan
sprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß auf den Brennraumboden (8) Kühl
rippen (26) aufgesetzt sind, die in den wulstförmigen Rand
(17) auslaufen.
10. Luftgekühlter Zylinderkopf nach einem der Patentan
sprüche 1 bis 9, mit zumindest einer Zylinderkopfschrau
benpfeife (12, 12 a) zwischen den Gaswechselkanälen (2, 3),
dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinderkopfschrauben
pfeife (12 a) halbmondförmig durch eine Einlaßkanalwandung
(13) gebildet ist.
11. Luftgekühlter Zylinderkopf nach einem der Patentan
sprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß der Auslaßkanal (2) vollstän
dig von benachbarten Zylinderkopfwandungen abgehangen ist
und allseitig von einem Kühlluftstrom umspült ist.
12. Luftgekühlter Zylinderkopf nach einem der Patentan
spürche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß im Zylinderkopfstegbereich
eine Kühlluftleitrippe (24) unterhalb der Zylinderkopf
deckplatte (23) angeordnet ist, wobei die Kühlluftleit
rippe (24) unter einem derartigen Winkel an der Zylinder
kopfdeckplatte (23) angebunden ist, daß die auftreffende
Kühlluft in Richtung auf den Brennraumboden (8) gelenkt
wird.
13. Luftgekühlter Zylinderkopf nach einem der Patentan
sprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß die den Zylinderkopf (1)
durchströmende Luft den Zylinderkopf (1) im Bereich des an
einer Längs-Seitenwand (6) angeordneten Abgaskanalan
schlußflansches (4) verläßt und allseitig um den Abgas
kanalanschlußflansch (4) herumströmt.
14. Luftgekühlter Zylinderkopf nach einem der Patentan
sprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (29) über zum
Kühlluftraum führende Bohrungen oder Kanäle (30) belüftet
werden.
15. Luftgekühlter Zylinderkopf nach einem der Patentan
sprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (29) über
Durchbrüche in der Zylinderkopfdichtung (21) mit dem
flüssigkeitsgekühlten Zylinderkühlmantelraum (19) verbun
den sind.
16. Luftgekühlter Zylinderkopf nach einem der Patentan
sprüche 1 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß auf der Längs-Seitenwand (6) des
Zylinderkopfes (1) in Höhe der Ventilfedernauflagen (28)
eine über die Gesamtlänge des Zylinderkopfes (1) führende
Flüssigkeitsleitung (27) angeordnet ist, wobei diese mit
den Einlaßkanälen (3) derart verbunden ist, daß die den
Zylinderkopf (1) quer zu der Flüssigkeitsleitung (27)
durchströmende Kühlluft durch Öffnungen im Bereich zwi
schen dem Auslaßkanal (2) und der Flüssigkeitsleitung (27)
entlang der Auslaßkanalwandung zu dem Auslaßkanalanschluß
flansch (4) geleitet wird.
Priority Applications (7)
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| DE19853545333 DE3545333A1 (de) | 1985-12-20 | 1985-12-20 | Zylinderkopf |
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Family Applications (2)
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Family Applications After (1)
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