DE3544040C2 - - Google Patents

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DE3544040C2 DE19853544040 DE3544040A DE3544040C2 DE 3544040 C2 DE3544040 C2 DE 3544040C2 DE 19853544040 DE19853544040 DE 19853544040 DE 3544040 A DE3544040 A DE 3544040A DE 3544040 C2 DE3544040 C2 DE 3544040C2
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Description

Die Erfindung betrifft einen Gegenstand aus einem spritzgepreßten Kunststoffkörper und mindestens einem mit dem Kunststoffkörper fest verbundenen Schaumstoffkörper.
Zur festen Verbindung eines Schaumstoffkörpers mit einem spritzgepreßten Kunststoffkörper wird beispielsweise in einem ersten Spritzpreß-Arbeitsgang der Kunststoffkörper hergestellt und in einem zweiten Arbeitsgang auf den Kunststoffkörper der Schaumstoffkörper aufgelegt. In einem dritten Arbeitsgang werden die beiden aufeinander angeordneten Körper so weit erhitzt, daß sich zwischen dem Kunststoffkörper und dem Schaumstoffkörper eine feste Verbindung ergibt.
Damit sich der Schaumstoffkörper mit dem spritzgepreßten Kunststoffkörper fest verbindet, ist es erforderlich, den Schaumstoffkörper mindestens an der dem Kunststoffkörper zugewandten Berührungsfläche mit einer Beschichtung oder Beflockung zu versehen, die materialmäßig an den Kunststoffkörper angepaßt ist, auf dem der Schaumstoffkörper befestigt werden soll. Damit der Schaumstoffkörper in Form eines Streifens, eines Plättchens, einer Scheibe o. dgl. mit einer beliebigen seiner beiden Hauptflächen auf dem Kunststoffkörper angeordnet werden kann, weist der Schaumstoffkörper normalerweise an seinen beiden einander gegenüberliegenden Hauptflächen je eine Beschichtung oder Beflockung auf. Ein Schaumstoffkörper mit einer Beschichtung oder Beflockung ist jedoch im Vergleich zu einem Schaumstoffkörper ohne Beschichtung oder Beflockung relativ teuer, so daß der Herstellungspreis eines Gegenstandes der eingangs genannten Art wesentlich von den Kosten des eine Beschichtung oder eine Beflockung aufweisenden Schaumstoffkörpers abhängt.
Aus der DE-OS 19 28 880 ist eine Auftragsvorrichtung für flüssige oder cremeartige Medien bekannt. Diese Auftragsvorrichtung weist ein Kopfteil mit einer ebenen Auflagefläche auf, auf der ein Verteilerorgan aus Schaumstoff befestigt ist. Die Befestigung des Schaumstofforganes am Kopfteil erfolgt dort durch eine Klebeverbindung. Der zur Anwendung gelangende Kleber muß dabei derart ausgewählt werden, daß er den Schaumstoff nicht an- bzw. auflöst. Außerdem bedingt die Anbringung des Klebers einen eigenen Arbeitsgang, der sich auf die Herstellungskosten dieser Auftragsvorrichtung auswirkt. Die DE-OS 20 54 667 beschreibt einen Verschluß für Klebstoffbehälter, insbes. für Tuben für Lösungsmittel- Klebstoff, der aus einem Behälterhals mit Entnahmeöffnung, einem aus porösem Schaumstoff bestehenden Aufstreichorgan und einer Verschlußkappe besteht. Das Aufstreichorgan ist an einer auf den Behälterhals aufschraubbaren und vorzugsweise aus Kunststoff bestehenden Halterung befestigt. Das den Behälterhals umgebende, aus Polyäthylen- oder Neopren-Schaumstoff bestehende Aufstreichorgan überragt im aufgeschraubten Zustand den Behälterhals nur zu einem geringen Teil und es ist an der Halterung durch an dieser angeformte und durch den Behälterhals nach auswärts in das Aufstreichorgan hinein verbiegbare Krallen fixiert. Die Befestigung des Aufstreichorganes aus Schaumstoff mittels Krallen läßt Wünsche offen. Insbesondere nach einer längeren Anwendungsdauer ist nicht auszuschließen, daß das Aufstreichorgan aus Schaumstoff von den Krallen ungewollt abgezogen werden kann, bzw. daß Krallen abbrechen, wodurch der mit dem Schaumstoff-Aufstreichorgan ausgestattete Gegenstand unbrauchbar wird. Außerdem ist die Herstellung eines solchen mit Krallen ausgebildeten Verschlusses relativ aufwendig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Gegen­ stand der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem der Schaumstoffkörper zu seiner festen Verbindung mit einem spritzgepreßten Kunststoffkörper keine Beschichtung oder Beflockung aufzuweisen braucht, so daß die Herstellungskosten des erfindungsgemäßen Gegenstandes vergleichsweise niedrig sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Kunststoffkörper und der Schaumstoffkörper in mindestens einem Bereich, der kleinflächig gegenüber der Größe der Oberfläche des Schaumstoffkörpers ist, durch in den Schaumstoffkörper während des Spritzpressens innerhalb einer dünnen Schicht eingedrungenen Kunststoff verbunden ist.
Durch die Verbindung des Kunststoffkörpers mit dem Schaumstoffkörper in mindestens einem relativ kleinflächigen Bereich ist es möglich, die während des Spritzpressens des Kunststoffkörpers gegebenen sehr hohen Drücke in relativ kleine mechanische Kräfte umzuwandeln, so daß der Schaumstoffkörper während des Spritzpressens nicht beschädigt wird und der Kunststoff innerhalb einer dünnen Schicht in den Schaumstoffkörper eindringt, so daß sich zwischen dem Schaumstoffkörper und dem Kunststoffkörper eine feste Verbindung ergibt. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die Verbindung des Kunststoffkörpers mit dem Schaumstoffkörper unmittelbar während der Herstellung des Kunststoffkörpers erfolgt, so daß weder ein selbständiger Kunststoffkörper gehandhabt zu werden braucht, um ihn mit dem Schaumstoffkörper in Berührung zu bringen, noch braucht der Kunststoffkörper und der Schaumstoffkörper in einem zusätzlichen Arbeitsgang erhitzt zu werden, um die beiden zuletzt genannten Körper miteinander fest zu verbinden. Ein erheblicher Vorteil besteht darin, daß beim erfindungsgemäßen Gegenstand der Schaumstoffkörper an seinen gegenüber­ liegenden Hauptflächen nicht mit einer Beschichtung oder Beflockung versehen zu sein braucht, so daß ein vergleichsweise preisgünstiger Schaumstoff verwendet werden kann, der mit einem spritzgepreßten Kunststoffkörper unter Ausbildung des erfindungsgemäßen Gegenstandes fest verbunden wird.
Beim erfindungsgemäßen Gegenstand kann der gegenüber der Größe der Oberfläche des Schaumstoffkörpers kleinflächige Bereich gitterförmig ausgebildet sein. Durch die gitterförmige Ausbildung des kleinflächigen Bereiches, in welchem der Schaumstoffkörper mit einem spritzgepreßten Kunststoffkörper beliebiger Gestalt fest verbunden ist, ist es möglich, einen relativ großflächigen Schaumstoffkörper mit einem Kunststoffkörper unmittelbar während des Spritzpressens des Kunststoffkörpers fest zu verbinden, ohne daß der Schaumstoffkörper mit einer an das Material des Kunststoffkörpers materialmäßig angepaßten Beschichtung oder Beflockung versehen sein muß.
Der kleinflächige Bereich kann auch nebeneinander angeordnete und voneinander beabstandete eckige, runde oder ovale Voll- oder Ringflächen aufweisen. Dabei können die eckigen, runden oder ovalen Vollflächen ihrerseits wieder entlang paralleler Linien, entlang sich kreuzender Linien, entlang konzentrischer Kreislinien o. dgl. angeordnet sein. Unabhängig von der Gestalt des kleinflächigen Bereiches, in dem der Schaumstoffkörper mit dem spritzgepreßten Kunststoffkörper fest verbunden ist, ist es nur wichtig, daß dieser Bereich jeweils nur eine derart kleine Fläche besitzt, daß der während des Spritzpressens des Kunststoffkörpers vorhandene hohe Preßdruck eine vergleichsweise kleine Preßkraft zur Folge hat, so daß der während des Spritzpreßvorgangs mit dem Kunststoffkörper unmittelbar verbundene Schaumstoffkörper nicht beschädigt wird. Der Schaumstoffkörper wird während des Spritzpressens des Kunststoffkörpers auf eine verhältnismäßig kleine Wanddicke zusammengedrückt, so daß das Material des Kunststoffkörpers während des Spritzpreßvorgangs nur innerhalb einer sehr dünnen Schicht in den Schaumstoff eindringt und mit dem Schaumstoff eine feste Verbindung ergibt.
Bei einer anderen Ausbildung des erfindungsgemäßen Gegenstandes können die Ringflächen, die eckig, rund oder oval ausgebildet sein können, konzentrisch angeordnet sein.
Der kleinflächige Bereich, in dem der Kunststoffkörper mit dem Schaumstoffkörper verbunden ist, kann an den Rand des Schaumstoffkörpers angepaßt sein, und der kleinflächige Bereich kann in der Nachbarschaft des Randes des Schaumstoffkörpers vorgesehen sein. Durch die Anordnung des kleinflächigen Bereiches in der Nachbarschaft des Randes des Schaumstoffkörpers ergibt sich der Vorteil, daß der Schaumstoffkörper mit dem Kunststoffkörper fest verbunden ist, so daß es nur bei einer gleichzeitigen Beschädigung des erfindungsgemäßen Gegenstandes möglich ist, den Schaumstoffkörper vom spritzgepreßten Kunststoffkörper zu entfernen, d. h. abzureißen.
Der Schaumstoffkörper kann an einem Grundkörper angeordnet sein, wobei die dem Grundkörper zugewandte Randkante des Schaumstoffkörpers unter Ausbildung eines vom Schaumstoffkörper wegstehenden Wulstes zusammengepreßt sein kann, und der Schaumstoff-Wulst kann durch Spritzpressen des Kunststoffkörpers in den Schaumstoffwulst hinein und um den Schaumstoff-Wulst herum mit dem Kunststoffkörper umschlossen sein, der mit dem Grundkörper fest verbunden ist. Durch das Zusammenpressen der dem Grundkörper zugewandten Randkante des Schaumstoffkörpers während des Spritzpreßvorganges zur Herstellung des Kunststoffkörpers derart, daß sich ein Wulst ausbildet, der gegen den verbleibenden Schaumstoffkörper quasi abgeschlossen ist, ist es möglich, den vom Schaumstoffkörper wegstehenden Wulst mit dem Kunststoffkörper zu umpressen, wobei der Kunststoff daran gehindert wird, gleichzeitig in den verbleibenden Kunststoffkörper einzudringen.
Auf diese Weise bleiben die Eigenschaften des Schaumstoffkörpers uneingeschränkt erhalten. Andererseits weist der den Schaumstoff-Wulst umgebende Kunststoffkörper den Vorteil auf, daß er eine dem Spritzpreßwerkzeug entsprechende, genau definierte Außenkontur aufweist, was in Verbindung mit einem weiteren Kunststoffgegenstand, in den der erfindungsgemäße Gegenstand eingepaßt werden kann, von Vorteil ist. Bei diesem zusätzlichen Kunststoffgegenstand kann es sich beispielsweise um eine Verschlußkappe handeln, die mit dem erfindungsgemäßen Gegenstand kombiniert sein kann. Eine derartige Kombination wird beispielsweise als Auftragelement für flüssiges Schuhpflegemittel verwendet, das sich in einem Behälter befindet, der durch ein Verschlußelement in Form einer Schraubkappe o. dgl. verschlossen ist.
Erfindungsgemäß ist es auch möglich, daß zwei Schaumstoffkörper übereinander angeordnet sind, die annähernd gleiche Flächenabmessungen aufweisen, daß die einander zugewandten Randkanten der beiden Schaumstoffkörper derart zusammengepreßt sind, daß von den Randkanten Wülste wegstehen, und daß die benachbarten Schaumstoff-Wülste durch Spritzpressen des Kunststoffkörpers in die Schaumstoff-Wülste hinein und um die beiden Schaumstoff-Wülste herum mit dem Kunststoffkörper umschlossen und miteinander fest verbunden sind. Dabei können die beiden Schaumstoffkörper aus dem gleichen Material oder aus unterschiedlichen Schaumstoffmaterialien bestehen. Die von den beiden Schaumstoffkörpern wegstehenden Wülste werden in einem geeigneten Werkzeug, das gleichzeitig als Formwerkzeug für den Kunststoffkörper dient, derart zusammengepreßt, daß die verbleibenden undeformierten Abschnitte der Schaumstoffkörper gegen den Formhohlraum für den Kunststoffkörper abgedichtet sind, so daß der Kunststoff während des Spritzpreßvorganges zur Herstellung des Kunststoffkörpers nicht in den undeformierten Bereich der Schaumstoffkörper eindringen kann. Auf diese Weise bleiben die Eigenschaften der Schaumstoffe der beiden Schaumstoffkörper in den undeformierten Bereichen der Schaumstoffkörper erhalten und ergibt sich andererseits eine feste Verbindung der beiden Schaumstoffkörper entlang den einander zugewandten Randkanten.
Bei einem Gegenstand der zuletzt genannten Art kann der Kunststoffkörper die beiden Schaumstoffkörper entlang des gemeinsamen Berührungsrandes wulstförmig umgeben und kann der Kunststoffkörper mit Einrastelementen versehen sein.
In diese Einrastelemente können Gegenrastelemente, beispielsweise eines Deckels, eines Verschlusses o. dgl., einrastbar sein.
Unabhängig von der Ausbildung des mit mindestens einem Schaumstoffkörper versehenen Kunststoffgegenstandes ergibt sich in vorteilhafter Weise eine feste Verbindung zwischen dem spritzgepreßten Kunststoffkörper und dem mindestens einen Schaumstoffkörper, wobei auf eine an das Material des Kunststoffkörpers materialmäßig angepaßte Beschichtung oder Beflockung des mindestens einen Schaumstoffkörpers verzichtet werden kann.
Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Gegenstandes sind in der Zeichnung dargestellt und werden nachfolgend beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 einen Schnitt durch einen Gegenstand entlang der Schnittlinie I-I aus Fig. 2,
Fig. 2 eine Ansicht des Gegenstandes gemäß Fig. 1 von unten,
Fig. 3 eine der Fig. 2 entsprechende Ansicht eines anderen Ausführungsbeispieles eines Gegenstandes,
Fig. 4 eine der Fig. 2 entsprechende Ansicht eines weiteren Ausführungsbeispieles eines Gegenstandes,
Fig. 5 eine der Fig. 2 entsprechende Ansicht eines Gegenstandes, bei dem der kleinflächige Bereich, in dem der Kunststoffkörper mit dem Schaumstoff­ körper verbunden ist, gitterförmig ausgebildet ist,
Fig. 6 eine halbseitig geschnittene Darstellung eines Gegenstandes mit einem mit einem Grundkörper fest verbundenen Schaumstoffkörper,
Fig. 7 einen halbseitig geschnittenen Gegenstand mit einem auf einem Grundkörper befestigten Schaum­ stoffkörper, wobei der Grundkörper mit einem Ventil ausgebildet ist, und
Fig. 8 einen abschnittweise aufgeschnitten dargestellten Gegenstand, der zwei miteinander fest verbundene Schaumstoffkörper aufweist.
Fig. 1 zeigt einen Gegenstand 10 aus einem Schaumstoff­ körper 12 und einem mit dem Schaumstoffkörper fest ver­ bundenen spritzgepreßten Kunststoffkörper 14.
Der Kunststoffkörper 14 und der Schaumstoffkörper 12 sind in einem Bereich miteinander verbunden, der gegen­ über der Größe der Oberfläche des Schaumstoffkörpers 12 vergleichsweise kleinflächig ist, wie auch aus Fig. 2 deutlich ersichtlich ist. Der kleinflächige Bereich 16 setzt sich aus einer Ringfläche und aus geradlinig streifenförmigen Teilflächen zusammen, die in radialer Richtung verlaufen. An die Teilflächen 18 ist ein An­ satz 20 angeformt, der einen Schlitz 22 aufweist, der den Ansatz 20 in zwei Hälften unterteilt, die gegen­ einander federn können. Der Ansatz 20 weist auf seiner dem Schaumstoffkörper 12 gegenüberliegenden Stirnseite einen umlaufenden Ansatz 24 auf, der ein Einrastelement bildet. Der Gegenstand 10 kann mit dem Ansatz 20 in eine dem Ansatz entsprechende Durchgangs- oder Sack­ lochbohrung eines nicht dargestellten Gegenstandes ein­ gesteckt und mit diesem nicht dargestellten Gegenstand verbunden werden.
Fig. 3 zeigt einen Gegenstand 10 mit einem Schaum­ stoffkörper 12, der in kleinflächigen Bereichen 16 mit einem Kunststoffkörper 14 fest verbunden ist, wobei der Kunststoffkörper 14 durch die kleinflächigen Bereiche 16 gebildet ist. Selbstverständlich kann an die kleinflächigen Bereiche 16, die als konzentrische Kreise ausgebildet sind, ein Kunststoffkörper 14 beliebiger Gestalt einteilig angeformt sein.
Fig. 4 zeigt einen Gegenstand 10 mit einem Schaum­ stoffkörper 12, bei dem der kleinflächige Bereich, entlang welchem der Schaumstoffkörper 12 mit einem Kunststoffkörper 14 fest verbunden ist, nebeneinander angeordnete und voneinander beabstandete runde Voll­ flächen 26 aufweist. Diese runden Vollflächen 26, die gemeinsam den kleinflächigen Bereich bilden, in welchem der Kunststoffkörper mit dem Schaumstoffkörper 12 fest verbunden ist, können einstückig mit einem Kunststoffkörper beliebiger Raumform verbunden sein.
Fig. 5 zeigt eine Ansicht eines Gegenstandes 10 rechteckiger Grundflächengestalt, bei dem der gegen­ über der Oberfläche des Schaumstoffkörpers 12 klein­ flächige Bereich 16 gitterförmig ausgebildet ist.
Wie aus den Fig. 2 bis 5 ersichtlich ist, ist der kleinflächige Bereich 16, in dem der Kunststoffkörper 14 mit dem Schaumstoffkörper 12 verbunden ist, an den Rand 28 des Schaumstoffkörpers 12 angepaßt, wobei der kleinflächige Bereich, in dem der Schaumstoffkörper 12 mit dem Kunststoffkörper 14 fest verbunden ist, mindestens in der Nachbarschaft des Randes 28 des Schaumstoffkörpers 12 vorgesehen ist.
Durch diese Ausbildung ergibt sich zwischen dem Kunst­ stoffkörper 14 und dem Schaumstoffkörper 12 eine feste Verbindung, die nur durch eine Beschädigung des Schaumstoffkörpers 12, die den erfindungsgemäßen Gegenstand 10 unbrauchbar macht, aufgehoben werden kann.
Fig. 6 zeigt einen Gegenstand 10 aus einem Schaum­ stoffkörper 12, einem Grundkörper 30 und einem Kunst­ stoffkörper 14, wobei der Schaumstoffkörper 12 auf dem Grundkörper 30 angeordnet und mit einem umlaufenden Wulst 32 ausgebildet ist, der vom umlaufenden Rand 28 des Schaumstoffkörpers 12 wegsteht. Zur Ausbildung des umlaufenden Wulstes 32 wird der Schaumstoffkörper 12 mit einem geeigneten Formwerkzeug zusammengepreßt, das eine an den Rand 28 angepaßte umlaufende Preßkante auf­ weist. Nach dem Zusammenpressen des Schaumstoffkörpers 12, bei dem der umlaufende Wulst 32 ausgebildet wird, wird der Kunststoffkörper 14 in einem Spritzpreßvorgang hergestellt, der um den Schaumstoff-Wulst 32 und um Teile des Grundkörpers 30 herum ausgebildet ist. Auf diese Weise ergibt sich eine feste Verbindung des Schaumstoffkörpers 12 mit dem Grundkörper 30, der aus einem beliebigen Material, vorzugsweise jedoch eben­ falls aus Kunststoff bestehen kann. Wenn der Grundkörper 30 aus einem Kunststoff besteht, ist es möglich, den Grundkörper 30 und den Kunststoffkörper 14 in einem Formwerkzeug quasi gleichzeitig herzustellen. Durch diese Ausbildung des Gegenstandes 10 braucht der Schaum­ stoffkörper 12 weder eine Beschichtung noch eine Be­ flockung aufzuweisen, so daß sich insgesamt ein vergleichs­ weise preisgünstiger Gegenstand 10 ergibt. Mit der Bezugsziffer 34 ist ein Durchgangsloch im Schaumstoff­ körper 12 und mit der Bezugsziffer 36 ist ein Loch im Grundkörper 30 bezeichnet.
Zum federnden Verschluß des Loches 30 kann ein in dieser Figur nicht dargestelltes, an sich bekanntes Ventil vorgesehen sein.
Fig. 7 zeigt einen Gegenstand 10 aus einem Grund­ körper 30′, auf dem ein Schaumstoffkörper 12 mittels zweier Kunststoffkörper 14 befestigt ist. Der eine Kunststoffkörper 14 läuft um den äußeren Rand 28 des Schaumstoffkörpers 12 um, während der zweite Kunst­ stoffkörper 14 im Inneren des Durchgangsloches 34 des Schaumstoffkörpers 12 und des Loches 36, das im Grundkörper 30′ vorgesehen ist, umläuft. Mit der Bezugsziffer 32 sind zwei Schaumstoff-Wülste bezeich­ net, wobei der eine Schaumstoff-Wulst entlang der dem Grundkörper 30′ zugewandten Randkante des Schaum­ stoffkörpers 12 umläuft, während der zweite Schaum­ stoff-Wulst um die innere, dem Grundkörper 30′ zuge­ wandte Randkante des Schaumstoffkörpers 12 läuft. Aus dieser Figur ist auch die eine Hälfte eines Ventiles 38 ersichtlich, das einen Ventilkörper 40 und einen Ventilstift 42 aufweist. Der Ventilkörper 40 weist eine Ventilsitzfläche auf, an die eine Ventilsitz­ fläche angepaßt ist, die im Grundkörper 30′ vorgesehen ist. Auf der dem Ventilstift 42 entgegengesetzten Seite liegt am Ventilkörper 40 des Ventiles 38 ein Federelement 44 an, das mit dem Grundkörper 30′ ein­ teilig verbunden sein kann. Das federnde Element 44 drückt den Ventilkörper 40 gegen die Ventilsitzfläche des Grundkörpers 30′, so daß der fluidische Durchlaß zwischen dem Loch 36 im Grundkörper 30′ und dem Durch­ gangsloch 34 im Schaumstoffkörper 12 im normalen Zustand abgedichtet ist.
Fig. 8 zeigt einen Gegenstand 10′, bei dem zwei Schaumstoffkörper 12 übereinander angeordnet sind, die gleiche Flächenabmessungen aufweisen. Die beiden Schaumstoffkörper 12 sind entlang den einander zu­ gewandten Randkanten derart zusammengepreßt, daß von den Randkanten Wülste 32 wegstehen. Die benach­ barten Schaumstoff-Wülste 32 sind durch Spritzpressen des Kunststoffkörpers 14 in die Schaumstoff-Wülste 32 hinein und um die beiden Schaumstoff-Wülste 32 herum mit dem Kunststoffkörper 14 umschlossen und miteinander fest verbunden. Dabei sind die Schaum­ stoff-Wülste 32 derart ausgebildet, daß das Material des Kunststoffkörpers 14 während des Spritzpreßvor­ ganges nicht in den undeformierten Schaumstoffkörper 12 eindringen kann. Der Kunststoffkörper 14 umgibt die beiden Schaumstoffkörper 12 entlang des gemein­ samen Berührungsrandes wulstförmig, wobei der Kunst­ stoffkörper 14 mit Einrastelementen 46 versehen ist. In diese Einrastelemente 46 können formmäßig ange­ paßte Gegenrastelemente 48 eingerastet sein, wobei diese Gegenrastelemente 48 bspw. an einen Deckel 50 oder an ein beliebiges anderes Teil angeformt sein können. In dieser Figur ist ein Deckel 50 mit dünnen Linien angedeutet.

Claims (8)

1. Gegenstand (10; 10′) aus einem spritzgepreßten Kunststoffkörper (14) und mindestens einem mit dem Kunststoffkörper (14) fest verbundenen Schaumstoff­ körper (12), dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoffkörper (14) und der Schaumstoff­ körper (12) in mindestens einem Bereich (16), der kleinflächig gegenüber der Größe der Oberfläche des Schaumstoffkörpers (12) ist, durch den in den Schaumstoffkörper (12) während des Spritzpressens innerhalb einer dünnen Schicht eingedrungenen Kunststoff verbunden ist.
2. Gegenstand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der gegenüber der Größe der Oberfläche des Schaumstoffkörpers (12) kleinflächige Bereich (16) gitterförmig ausgebildet ist.
3. Gegenstand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der kleinflächige Bereich (16) nebeneinander angeordnete und voneinander beabstandete eckige, runde oder ovale Voll- oder Ringflächen aufweist.
4. Gegenstand nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringflächen konzentrisch angeordnet sind.
5. Gegenstand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der kleinflächige Bereich (16), in dem der Kunststoffkörper (14) mit dem Schaumstoffkörper (12) verbunden ist, an den Rand (28) des Schaumstoffkörpers (12) angepaßt ist, und daß der kleinflächige Bereich (16) in der Nachbarschaft des Randes (28) des Schaumstoffkörpers (12) vorgesehen ist.
6. Gegenstand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaumstoffkörper (12) an einem Grundkörper (30, 30′) angeordnet ist, daß die dem Grundkörper zugewandte Randkante des Schaumstoff­ körpers (12) unter Ausbildung eines vom Schaumstoff­ körper wegstehenden Wulstes (32) zusammengepreßt ist, und daß der Schaumstoff-Wulst (32) durch Spritzpressen des Kunststoffkörpers (14) in den Schaumstoff-Wulst (32) hinein und um den Schaumstoff-Wulst (32) herum mit dem Kunststoffkörper (14) umschlossen ist, der mit dem Grundkörper (30; 30′) fest verbunden ist.
7. Gegenstand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Schaumstoffkörper (12) übereinander angeordnet sind, die annähernd gleiche Flächenabmessungen aufweisen, daß die einander zugewandten Randkanten der beiden Schaumstoffkörper (12) derart zusammengepreßt sind, daß von den Randkanten Wülste (32) wegstehen, und daß die benachbarten Schaumstoff-Wülste (32) durch Spritzpressen des Kunststoffkörpers (14) in die Schaumstoff-Wülste (32) hinein und um die beiden Schaumstoff-Wülste (32) herum mit dem Kunststoffkörper (14) umschlossen und miteinander fest verbunden sind.
8. Gegenstand nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoffkörper (14) die beiden Schaumstoffkörper (12) entlang des gemeinsamen Berührungsrandes wulstförmig umgibt, und daß der Kunststoffkörper (14) mit Einrastelementen (46) versehen ist.
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