DE3533373C2 - - Google Patents
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- DE3533373C2 DE3533373C2 DE19853533373 DE3533373A DE3533373C2 DE 3533373 C2 DE3533373 C2 DE 3533373C2 DE 19853533373 DE19853533373 DE 19853533373 DE 3533373 A DE3533373 A DE 3533373A DE 3533373 C2 DE3533373 C2 DE 3533373C2
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L7/00—Arrangements for synchronising receiver with transmitter
- H04L7/02—Speed or phase control by the received code signals, the signals containing no special synchronisation information
- H04L7/027—Speed or phase control by the received code signals, the signals containing no special synchronisation information extracting the synchronising or clock signal from the received signal spectrum, e.g. by using a resonant or bandpass circuit
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Manipulation Of Pulses (AREA)
- Synchronisation In Digital Transmission Systems (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren bzw. eine Schaltungsanordnung zur
Durchführung desselben zur Taktrückgewinnung aus einem empfangenen
Digitalsignal gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1 bzw. 3.
Solche Verfahren bzw. Schaltungsanordnungen sind bekannt, z. B. durch die
US-PS 40 27 335 oder durch Peter Kahl "Digitale Übertragungstechnik",
R. v. Deckers Verlag G. Schenck, 3 Lfg. Mai 1984, S. 11, Bild 2.2.2.1-4; 4. Lfg. Nov. 1985, S. 29,
Anhang 2.2.4-1 und 4. Lfg. Nov. 1985, S. 18 bis 20, 2.5.3.1.4.1.1 Kanaleinheit KES.
Eine solche Schaltungsanordnung ist in Fig. 1 dargestellt. Das hier
CMI-codierte empfangene Datensignal beinhaltet die phasenrichtige
Taktinformation in den negativen Signalflanken. Die Ableitung von
Anstoßimpulsen aus diesen negativen Signalflanken erfolgt in einer
Impulsschaltung IS, in der durch eine NOR-Verknüpfung des CMI-Signals mit
dem invertierten und durch eine Verzögerungsleitung verzögerten
CMI-Signal das Anstoßimpulssignal erzeugt wird. Diese Impulse entstehen
somit bei Dauer-Null im Abstand von einer Taktperiode, bei Dauer-Einsen
im Abstand von 2 Taktperioden, spätestens aber im Abstand von 3
Taktperioden bei gemischten Folgen.
In einem anschließenden Verstärker V, in dessen Ausgangspfad ein
Resonanzkreis LC liegt, wird die Taktschwingung mit den so erzeugten
Anstoßimpulsen angestoßen. Über eine Entkoppelstufe 1 wird der am
Resonanzkreis abgegriffene Takt zu einem anschließenden Decoder DEC
geführt, der aus dem CMI-Eingangssignal das gewünschte binäre Datensignal
erzeugt. Nachteil dieser Schaltungsanordnung ist, daß bei Pegelaus
fall keine Taktrückgewinnung mehr möglich ist. Zum Zwecke ei
ner Fehlerratenanzeige bei fehlendem Signal ist jedoch ein
Takt und zu dessen Erzeugung damit ein zusätzlicher Taktge
nerator erforderlich, der durch eine Pegelüberwachung einge
schaltet wird.
Der vorliegenden Erfindung lag deshalb die Aufgabe zugrunde,
ein Verfahren bzw. eine Schaltungsanordnung zur Durchführung
desselben anzugeben, die es ermöglichen, ohne einen zusätz
lichen Taktgenerator auszukommen.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die Merkmale des An
spruchs 1 bzw. 3.
Die Vorteile liegen darin, daß das Verfahren zur Taktgewin
nung, auch bei Pegelausfall des eingehenden Empfangssignals,
einen nur unwesentlichen zusätzlichen Aufwand erfordert, wo
bei die Schaltungsanordnung für die Taktrückgewinnung um nur
wenige unaufwendige Bauteile ergänzt zu werden braucht.
Es folgt nun die Beschreibung der Erfindung anhand der Figu
ren.
Fig. 1 zeigt die schon beschriebene Schaltung zur Taktrückge
winnung nach dem Stande der Technik.
In Fig. 2 sind einige Signale über der Zeit aufgetragen, die
an der Schaltungsanordnung nach Fig. 1 bzw. Fig. 3 anstehen.
Fig. 3 zeigt die Anordnung nach Fig. 1, verbessert und er
gänzt um die erfindungsgemäße Anordnung.
Fig. 4 schließlich zeigt einen Ausschnitt der Anordnungen
nach Fig. 1 oder 3, wobei der Resonanzkreis Anzapfungen auf
weist.
In der Fig. 2 ist unter A das Binärsignal BIN über der Zeit
aufgetragen, das am Ausgang des Decoders DEC der Fig. 1 bzw.
3 durch Umwandlung aus dem am Eingang anstehenden CMI-Signal
erhältlich ist. Bei B ist das eingangsseitige CMI-Signal
aufgetragen. Darunter ist das mit C bezeichnete, durch das
Verzögerungsglied τ verzögerte und invertierte Eingangssi
gnal aufgezeichnet. Am Ausgang D des NOR-Verknüpfungsglie
des 1 erhält man die positiven Ansteuerimpulse für die
Basis des Transistors V 1, der den Resonanzkreis LC zum An
schwingen bringt.
In Fig. 3 ist dieselbe Impulserzeugerschaltung IS mit einem
Inverter 1, dem Verzögerungsglied τ und dem NOR-Glied 1
erkennbar. Erkennbar ist ferner ein Differenzverstärker DV
mit den Elementen des Einfachverstärkers V gemäß Fig. 1,
nämlich dem Resonanzkreis LC, dem denselben anstoßenden Tran
sistor V 1, den nicht näher bezeichneten Widerständen zur Einstel
lung des Arbeitspunktes des Transistors V 1 und dem 1-Verknüp
fungsglied, das über einen ebenfalls nicht näher bezeichne
ten Kondensator mit dem LC-Resonanzkreis, der im Kollektor
pfad des Transistors V 1 liegt, gekoppelt ist. Am Ausgang des
1-Verknüpfungsgliedes steht der gewonnene Takt an, mit dem
der folgende Decodierer DEC das eingangsseitige CMI-Signal
zum Binärsignal BIN umwandelt.
Erfindungsgemäß ist der Verstärker zu einem Differenzverstär
ker ausgebildet mittels eines zweiten Transistors V 2, der mit
dem ersten Transistor V 1 über einen gemeinsamen Emitterwider
stand gekoppelt ist. Über einen nicht näher bezeichneten Vor
widerstand an seiner Basis ist der Arbeitspunkt des zweiten
Transistors V 2 einstellbar.
Über einen Koppelkondensator ist die Basis dieses zweiten
Transistors V 2 wechselstrommäßig ansteuerbar und zwar über
ein in der einfachsten Ausführung aus einem Widerstand be
stehenden Dämpfungsglied Dg durch den zurückgewonnenen Takt.
Durch die Dämpfung in der Taktrückführung wird gewährlei
stet, daß der erste Eingang des Differenzverstärkers, also
die Basis des ersten Transistors V 1, dominiert.
Fallen keine Anstoßimpulse für die Basis des ersten Transi
stors V 1 mehr an, wird auf die Basis des Transistors V 2 so
viel Spannung zurückgekoppelt, daß nunmehr der Schwingkreis
am Kollektor des Transistors V 1 durch diese Spannung erregt
wird.
Um die Kreisgüte des Resonanzkreises zu erhöhen, wird der
Kollektor des Transistors V 1 an eine Anzapfung der Resonanz
kreisdrossel L gelegt. Die Auskopplung des Taktsignals zur
Entkopplungsstufe 1 erfolgt dann an dem Verbindungspunkt
zwischen den beiden Resonanzkreiskapazitäten C′ und C′′. Eine
solche Anordnung zeigt ausschnittsweise die Fig. 4.
Der Differenzverstärker gemäß Schaltungsbeispiel der Fig. 3
ist mit pnp-Transistoren ausgeführt. Selbstverständlich ist
die Schaltung auch mit npn-Transistoren realisierbar.
Claims (3)
1. Verfahren zur Taktrückgewinnung aus einem empfangenen digitalen
Signal, wobei der Takt mittels eines auf die Taktfrequenz
abgeglichenen Resonanzkreises erzeugt wird, der durch das empfangene
Signal oder durch ein von ihm abgeleitetes Signal angestoßen wird und
dessen Ausgangssignal mittels eines binären 1- oder Schwellwertgliedes
in das binäre Taktsignal umgewandelt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß das binäre Taktsignal derart auf den Resonanzkreis (L, C) zurückgekoppelt wird, daß bei ausbleibendem Anstoßsignal (D) der Schwingungszustand aufrechterhalten bleibt,
daß bei vorhandenem Anstoßsignal (D) dieses gegenüber dem rückgekoppelten Signal dominant ist,
daß die Rückkopplung über ein Dämpfungsglied (Dg) erfolgt,
daß ein Differenzverstärker (DV) vorgesehen ist, in dessen einem Ausgangskreis der Resonanzkreis (L, C) liegt und an dessen einem Eingang (V 1) das Anstoßsignal (D) und an dessen anderem Eingang (V 2) das Rückkoppelsignal anliegt,
daß dessen Ausgangssignal auf das binäre 1- oder Schwellwertglied ausgekoppelt wird, und
daß der Eingang des Dämpfungsglieds (Dg) mit dem Ausgangspunkt des binären 1- oder Schwellwertgliedes und der Ausgang des Dämpfungsgliedes über einen Koppelkondensator mit dem anderen Eingang (V 2) des Differenzverstärkers verbunden sind.
daß das binäre Taktsignal derart auf den Resonanzkreis (L, C) zurückgekoppelt wird, daß bei ausbleibendem Anstoßsignal (D) der Schwingungszustand aufrechterhalten bleibt,
daß bei vorhandenem Anstoßsignal (D) dieses gegenüber dem rückgekoppelten Signal dominant ist,
daß die Rückkopplung über ein Dämpfungsglied (Dg) erfolgt,
daß ein Differenzverstärker (DV) vorgesehen ist, in dessen einem Ausgangskreis der Resonanzkreis (L, C) liegt und an dessen einem Eingang (V 1) das Anstoßsignal (D) und an dessen anderem Eingang (V 2) das Rückkoppelsignal anliegt,
daß dessen Ausgangssignal auf das binäre 1- oder Schwellwertglied ausgekoppelt wird, und
daß der Eingang des Dämpfungsglieds (Dg) mit dem Ausgangspunkt des binären 1- oder Schwellwertgliedes und der Ausgang des Dämpfungsgliedes über einen Koppelkondensator mit dem anderen Eingang (V 2) des Differenzverstärkers verbunden sind.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Anstoßsignal (D) aus Flanken gleicher Richtung des empfangenen
digitalen Signals (CMI) abgeleitet wird.
3. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1
oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Resonanzkreis ein Parallelkreis ist, dessen Kapazität durch
die Serienschaltung zweier Kondensatoren (C′, C′′) realisiert ist
(Fig. 4).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853533373 DE3533373A1 (de) | 1985-09-19 | 1985-09-19 | Verfahren zur taktrueckgewinnung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853533373 DE3533373A1 (de) | 1985-09-19 | 1985-09-19 | Verfahren zur taktrueckgewinnung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3533373A1 DE3533373A1 (de) | 1987-03-26 |
| DE3533373C2 true DE3533373C2 (de) | 1989-02-23 |
Family
ID=6281347
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19853533373 Granted DE3533373A1 (de) | 1985-09-19 | 1985-09-19 | Verfahren zur taktrueckgewinnung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3533373A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3911591A1 (de) * | 1989-04-08 | 1990-11-08 | Standard Elektrik Lorenz Ag | Anordnung zur rueckgewinnung des taktes eines binaeren signales |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4027335A (en) * | 1976-03-19 | 1977-05-31 | Ampex Corporation | DC free encoding for data transmission system |
-
1985
- 1985-09-19 DE DE19853533373 patent/DE3533373A1/de active Granted
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3911591A1 (de) * | 1989-04-08 | 1990-11-08 | Standard Elektrik Lorenz Ag | Anordnung zur rueckgewinnung des taktes eines binaeren signales |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3533373A1 (de) | 1987-03-26 |
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