DE3528186C2 - - Google Patents

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DE3528186C2
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Description

Die Erfindung betrifft ein Kopiergerät gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs.
Ein derartiges Kopiergerät ist bereits aus der US-PS 42 77 163 bekannt. Mit diesem Kopiergerät läßt sich unter an­ derem ein zu kopierendes Dokument mit nicht genormter bzw. un­ regelmäßiger Größe auf ein Blatt Kopierpapier übertragen, das ebenfalls eine nicht genormte bzw. unregelmäßige Größe be­ sitzt, und zwar mit Hilfe einer einstellbaren Vergrößerung bzw. Verkleinerung.
Bei dem Kopiergerät werden die Längen der longitudinalen und lateralen Seiten des zu kopierenden Dokuments mit unregelmäßiger bzw. nicht genormter Größe entweder durch eine Detektoreinrichtung abgetastet, wenn das zu kopierende Dokument auf einem Dokumetenaufnahmetisch des Kopiergerätes liegt, oder durch eine andere Eingabe­ einrichtung eingegeben, die im Bedienungsfeld des Kopier­ gerätes angeordnet ist. Die ermittelten Längen werden in einem Speicher RAM mit wahlfreiem Zugriff gespeichert. Darüber hinaus werden aus einem Speicher ROM (Nur-Lese­ speicher) vorgegebene longitudinale und laterale Seiten­ längen eines Kopierpapierblattes mit genormter bzw. regulärer Größe ausgelesen. Diese Seitenlängen sind zuvor im Speicher ROM gespeichert worden. Anhand der jeweiligen Seitenlängen aus dem Speicher RAM und dem Speicher ROM wird jeweils ein Verhältnis der beiden longitudinalen und lateralen Längen gebildet. Das genannte Kopiergerät vergleicht weiterhin das Verhältnis der so erhaltenen longitudinalen Seitenlängen mit dem Verhältnis der lateralen Seiten­ längen, um den kleineren numerischen Verhältniswert als Vergrößerungswert zu verwenden.
Die Verhältnisse werden nachfolgend anhand der Fig. 1 näher erläutert. Nach der Fig. 1 besitzt ein Drehmoment 1 mit unregelmäßiger bzw. nicht genormter Größe eine Länge a = 150 mm und eine Breite b = 100 mm. Dieses Dokument 1 soll mit variabler Vergrößerung auf ein Blatt Kopierpapier vom A4-Format kopiert werden, das eine Länge von 297 mm und eine Breite von 210 mm besitzt. Dieses Blatt Kopierpapier 2 wird dabei in Pfeilrichtung A in Fig. 1 eingezogen bzw. dem Kopiergerät zugeführt. Das Verhältnis der longitudinalen Seitenlängen beträgt 297 ÷ 150 = 1,98, während das Verhältnis der lateralen Seitenlängen 210 ÷ 100 = 2,1 beträgt. Im vorliegenden Fall wird als Vergrößerungswert bzw. Vergrößerungsver­ hältnis der Wert 1,98 ausgewählt, so daß auf dem Kopier­ papier 2 ein vollständiges Bild 2′ in longitudinaler Richtung entsteht. In lateraler bzw. Breitenrichtung beträgt die Breite des Bildes 2′ nur 198 mm. Diese Breite ergibt sich aus dem Produkt aus lateraler Seitenlänge des Dokuments 1 von 100 mm und dem ermittelten Vergrößerungs­ wert von 1,98.
Bei dem bekannten Kopiergerät ist der zeitliche Zusammenhang bzw. Ablauf zwischen Zuführung des Kopier­ papiers 2 und Beginn einer Kopieroperation immer konstant. Das bedeutet, daß das Kopierpapier 2 dem Kopiergerät so zugeführt wird, daß die Bildposition am vorderen Rand eines auf dem Dokumentenaufnahmetisch liegenden Dokuments 1 mit dem vorderen Rand des Kopier­ papiers 2 in Kopierzufuhrrichtung über­ einstimmt. Gemäß Fig. 1 wird daher das Dokument 1 so auf das Blatt Kopierpapier 2 übertragen, daß der vordere Rand 1 a des Dokuments 1 mit dem vorderen Rand 2 a des Kopierpapiers 2 zur Deckung kommt. Die erhaltene Kopie besitzt daher einen bildfreien Bereich 3 am rechten bzw. rückwärtigen Rand (in Papierzufuhrrichtung gesehen), dessen Breite 210 mm - 198 mm = 12 mm beträgt. Dieser bildfreie Bereich 3 wird immer dann erhalten, wenn das Verhältnis der longitudinalen Seiten als Vergrößerungswert ausgewählt wird, wie oben beschrieben. Er erscheint am rückwärtigen bzw. hinteren Bereich des Kopierpapiers 2, wenn dieses in Pfeilrichtung A, also in Papierzufuhrrichtung, be­ wegt wird.
Im vorliegenden Fall tritt der Nachteil auf, daß die Bildposition immer schwankt, so daß die Gefahr besteht, daß Bildteile in Bereichen entstehen, die bei Zusammen­ fügung mehrerer Seiten abgedeckt werden, so daß diese Bildteile nicht mehr betrachtet bzw. gelesen werden können, z. B. im vorderen bzw. linken Kopierpapierbereich.
Um diesen Nachteil zu beseitigen, wurde bereits vorge­ schlagen, das Dokument 1 beim Auflegen auf den Dokumenten­ aufnahmetisch in Rückwärtsrichtung um einen erforderlichen Abstand relativ zur normalen Referenzposition zu ver­ schieben. Dieser Abstand muß jedoch zuvor in einer aufwendigen Recheoperation genau berechnet werden. Statt durch Berechnung könnte der erfordrliche Abstand auch durch wiederholtes Verschieben des Dokuments 1 um kleine Beträge ermittelt werden. Hierbei würden aber viele fehlerhafte und unbrauchbare Kopien anfallen. In jedem Fall benötigt ein derartiger Vorgang relativ viel Zeit, so daß nur wenige Kopien pro Zeiteinheit angefertigt werden können.
Aus der DE-OS 26 57 426 ist es bereits bekannt, eine Tran­ sporteinrichtung für das Kopierpapier so zu steuern, daß das Bild des zu kopierenden Dokuments mit einer Kante genau mit der vorlaufenden Kante des Kopierpapiers, bezogen auf die Transportrichtung, unabhängig von Veränderungen der Vergrößerung ausgerichtet ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kopiergerät der eingangs genannten Art so weiterzubilden, daß Dokumente mit ungenormter bzw. unregelmäßiger Größe in kürzerer Zeit an beliebigen Stellen in Transportrichtung des Kopierpa­ piers gesehen mit variabler Vergrößerung auf Kopierpapier mit genormter bzw. regulärer Größe übertragbar sind, ohne daß dazu die Position des Dokuments auf dem Dokumentenauf­ nahmetisch verändert zu werden braucht.
Die Lösung der gestellten Aufgabe ist im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs angegeben.
Das Kopiergerät nach der Erfindung ist in der Lage, ein auf dem Dokumentenaufnahmetisch liegendes Dokument, das eine irreguläre bzw. ungenormte oder unregelmäßige Größe be­ sitzt, mit variabler Vergrößerung auf ein Kopierpapier zu übertragen, das eine reguläre bzw. genormte Größe aufweist. Dabei ist es möglich, zur Erzeugung bildfreier Bereiche auf dem Kopierpapier die Bildposition auf dem Kopierpapier in Kopierpapierzufuhrrichtung zu verschieben.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Er­ findung dar. Es zeigt
Fig. 1 ein zu kopierendes Dokument, ein Blatt Kopierpapier und eine angefertigte Kopie,
Fig. 2 ein Flußdiagramm zur Erläuterung der Betriebsweise des Kopiergerätes,
Fig. 3 ein Bedienungsfeld des Kopiergerätes,
Fig. 4 einen Querschnitt durch das Kopiergerät,
Fig. 5 ein Blockdiagramm der Betriebseinrichtung des Kopiergerätes und
Fig. 6 Speicherbereiche in einem Speicher RAM der Betriebseinrichtung nach Fig. 5.
In der Fig. 3 ist ein Bedienungsfeld des Kopiergerätes nach der Erfindung dargestellt. Mit Hilfe dieses Be­ dienungsfeldes kann die Bildposition eingestellt bzw. verändert werden.
Ein Tastenfeld 9 mit zehn Tasten ist an der rechten Seite des Bedienungsfeldes 4 angeordnet und dient zur Eingabe numerischer Werte bzw. Längenwerte. An der linken Seite des Bedienunsfeldes 4 befindet sich eine erste Anzeige 5 zur Anzeige der Länge eines bildfreien Bereichs auf dem Kopierpapier in Kopierpapierzufuhr­ richtung, wobei dieser bildfreie Bereich erlaubt ist.
Rechts unterhalb dieser ersten Anzeige 5 ist eine zweite Anzeige 6 angeordnet, die zur Information des Bedieners dann aufleuchtet, wenn das Verhältnis der longitudinalen Seitenlängen als Vergrößerungswert benutzt wird, und wenn ein bildfreier Bereich auf dem Kopierpapier erzeugt wird. Oberhalb dieser zweiten Anzeige 6 befinden sich zunächst Eingabetasten 7 a und 7 b zur Einstellung eines bildfreien Bereichs, die dann gedrückt werden, wenn der bildfreie Bereich nach links oder rechts verschoben bzw. in einen linken und einen rechten bildfreien Bereich aufgeteilt werden soll. Über den Eingabetasten 7 a und 7 b befinden sich eine drite und eine vierte Anzeige 8 a und 8 b, durch die die eingestellten bzw. eingegebenen Werte angezeigt werden. Ist beispielsweise der angezeigte numerische Wert der den bildfreien Bereich angibt, 12 mm, und soll eine Kopie in der Mitte des Kopierpapiers erzeugt werden, so werden zunächst die linke Eingabe­ taste 7 a und anschließend die Taste "6" des Tastenfeldes 9 gedrückt. Danach wird der numerische Wert "6" durch die linke bzw. dritte Anzeige 8 a über der linken Eingabe­ taste 7 a angezeigt. Anschließend werden die rechte Eingabetaste 7 b und sodann wiederum die Taste "6" des Tastenfeldes 9 gedrückt, so daß jetzt ein entsprechender Wert "6" auf der vierten Anzeige 8 b oberhalb der rechten Eingabetaste 7 b erscheint.
Die Fig. 4 zeigt einen Querschnitt durch das mit diesem Bedienungsfeld 4 ausgerüstete Kopiergerät. An der Oberseite eines Gehäuses 11 des Kopiergerätes befindet sich ein Dokumentenaufnahmetisch 15, auf dem ein zu kopierendes Dokument 1 in einer Referenz- bzw. Soll­ position liegt. Eine nicht dargestellte Starttaste dient zur Einleitung des Kopiervorgangs. Nach Betätigung dieser Starttaste wird das auf dem Dokumentenaufnahmetisch 15 liegende Dokument 1 mit Hilfe von Reflektionsspieglen 18 a bis 18 c, die unterhalb des Dokumentenaufnahmetisches 15 liegen, in Richtung des Pfeils A abgetastet. Dabei wird das von einer Lichtquelle 17 kommende Licht am Dokument 1 reflektiert und über diese Spiegel und eine weitere optische Einrichtung zu einer photoempfindlichen und sich drehenden Trommel 14 geleitet.
Eine Linse 10 ist so angeordnet, daß sie im Strahlengang zwischen den Spiegeln 18 c und 18 d jede Stellung zwischen den Positionen 10′ und 10′′ einnehmen kann. Die genaue Position der Linse 10 wird in Abhängigkeit des Vergrößerungs­ wertes eingestellt. In einer Kopierpapierkassette 12 ist Kopierpapier 2 gespeichert. Dieses Kopierpapier 2 wird mit Hilfe einer halbkreisförmig ausgebildeten Rolle 13 ein­ gezogen und entlang eines Transportweges 16 transportiert. Im normalen Bereich, wenn also Dokumente 1 mit regulärer bzw. genormter Größe oder dergleichen kopiert werden, werden der Zeitpunkt zum Einzug des Kopierpapiers und die Startposition des optischen Systems zum Abtasten des Dokuments 1 so festgesetzt, daß im Bereich der Lade- bzw. Übertragungsstation 19 der vordere Rand des Kopier­ papiers 2 und derjenige Oberflächenbereich auf der photo­ empfindlichen Trommel 14 zur Deckung kommen, der der Referenzposition auf dem Dokumentenaufnahmetisch 15 ent­ spricht. Wird dagegen ein bildfreier Bereich beim Kopieren eines Dokuments 1 mit irregulärer bzw. unregelmäßiger Größe bei einstellbarer Vergrößerung erzeugt, und soll der bildfreie Bereich an der linken Seite des Kopier­ papiers erscheinen, so wird der Zeitpunkt, zu dem die Papierzufuhr beginnt, nach vorn verschoben, und zwar auf­ grund der eingegebenen numerischen Werte, die durch die Geschwindigkeit des Kopierpapiers bei der Zufuhr dividiert werden. Das Bild des Dokuments kann daher auf dem Kopierpapier 2 an einer vom Benutzer gewünschten Position erzeugt werden.
In der Fig. 5 ist ein Blockdiagramm der Betriebseinheit des Kopiergerätes nach Fig. 4 dargestellt, mit deren Hilfe die Bildposition einstellbar ist. In einem ROM 21 (Nur-Lesespeicher) sind mehrere Steuerprogramme zur Steuerung des Kopiergerätes und zusätzlich Abmessungen von Kopierpapier mit regulärer bzw. genormter Größe ge­ speichert, beispielsweis Längen- und Breitenabmessungen. Der ROM 21 ist mit einer zentralen Recheneinheit 20 (CPU) verbunden. Mit dieser zentralen Recheneinheit 20 sind weiterhin ein RAM 23 (Speichr mit wahlfreiem Zugriff) und über eine Eingabe-/Ausgabeschaltung ein Dokumentengrößensensor 24 und das bereits erwähnte Be­ dienungsfeld 4 verbunden. Die Verbindungen sind über interne BUS-Leitungen hergestellt. Im RAM 23 werden über die Eingabe-/Ausgabeschaltung 22 eingegebene Signale sowie Betriebsergebnisse oder Rechenwerte gespeichert.
Die Fig. 6 zeigt den Hauptteil des Speicherbereichs im RAM 23. Die durch den Dokumentengrößesensor 24 detektierte Dokumentengröße wird in den Speicherbereichen M 1 und M 2 gespeichert. Im Speicherbereich M 1 wird dabei die Länge (longitudinale Seitenlänge) des Dokuments und im Speicherbereich M 2 die Breite (laterale Seitenlänge) des Dokuments gespeichert. Die Größe des Kopierpapiers ist in den Speicherbereichen M 3 und M 4 gespeichert. Der Speicher­ bereich M 3 enthält dabei die Länge (longitudinale Seitenlänge) des Kopierpapiers, während der Speicherbereich M 4 die (laterale Seitenlänge) des Kopierpapiers enthält. Das Verhältnis der jeweiligen gespeicheren longitudinalen Seitenlängen ist im Speicherbereich M 5 abgelegt (Ver­ hältnis aus M 1 und M 3), während das Verhältnis der je­ weiligen lateralen Seitenlängen im Speicherbereich M 6 abgelegt ist (Verhältnis aus M 2 und M 4). In den Speicher­ bereichen M 5 und M 6 befinden sich also jeweils die longitudinalen und die lateralen Verhältnisse der ein­ ander entsprechenden Seitenlängen von Dokument und Kopier­ papier.
Ein Flußdiagramm zur Erläuterung der Betriebsweise des Kopiergerätes gemäß den Fig. 3 bis 6 ist in Fig. 2 dargestellt.
Liegt ein zu kopierendes Dokument 1 mit nicht genormter bzw. irregulärer Größe auf dem Dokumentenaufnahmetisch 15, und ist durch den Benutzer eine gewünschte, einstellbare Vergrößerung ausgewählt worden, so wird zunächst durch den Dokumentengrößensensor 24 die Dokumentengröße in Schritt n 1 ermittelt. Die Länge a der longitudinaln Dokumentseite und die Länge b der lateralen Dokumentseite werden in den Schritten n 2 und n 3 in den Speicherbereichen M 1 und M 2 des RAMs 23 gespeichert. Wird im nachfolgenden Schritt n 4 die Kopierpapiergröße ausgewählt, so werden aus dem ROM 21 die Länge der longitudinalen Seite und die Länge der lateralen Seite des Kopierpapiers ausgelesen und in den Speicherbereichen M 3 und M 4 des RAMs 23 jeweils gespeichert. Im Schritt n 5 werden die Verhältnisse der jeweiligen longitudinalen Seitenlängen und lateralen Seiten­ längen von Kopierpapier zu Dokument ermittelt. Bezüglich des zu kopierenden Dokuments 1 sind die entsprechenden longitudinalen und lateralen Seitenlängen in den Speicher­ bereichen M 1 und M 2 abgelegt. Das Verhältnis der longitudinalen Seitenlängen wird im Speicherbereich M 5 und das Verhältnis der lateralen Seitenlängen im Speicher­ bereich M 6 gespeichert. Der kleinere von beiden Verhältis­ werten wird in Schritt n 6 als Vergrößerungswert über­ nommen bzw. festgelegt. Der Schritt n 7 dient zur Erzeugung eines bildfreien Bereichs an der Rückseite, gesehen in Papierzuführrichtung. In Schritt n 7 wird entschieden, ob ein bildfreier Bereich erzeugt werden kann oder nicht, ob also in Schritt N 6 das genannte Verhältnis der longitudinalen Seitenlängen als Vergrößerungswert ausgewählt worden ist. Ist gemäß Schritt n 7 die Erzeugung eines bildfreien Bereiches möglich, so wird nachfolgend Schritt n 8 erreicht. In diesem Schritt wird die zweite Anzige 6 im Bedienungsfeld 4 eingeschaltet, so daß sie aufleuchtet. Im nächsten Schritt n 9 wird die Operation M 4 - (M 2 × M 5) durchgeführt, um die Größe des bildfreien Bereichs zu ermitteln. Es wird also in Schritt n 9 die Länge des bildfreien Bereichs in Papierzufuhr­ richtung berechnet. Im nachfolgenden Schritt n 10 wird das ermittelte Ergebnis auf der ersten Anzeige 5 angezeigt, die somit den Bereich angibt, der für einen bildfreien Bereich zur Verfügung steht. Dieser Bereich kann aufgeteilt werden auf die linke und rechte Hälfte der Kopie, und zwar mit Hilfe der Eingabetasten 7 a und 7 b sowie der Tasten des Tastenfeldes 9, was in Schritt n 11 erfolgt. An­ schließend wird der zeitliche Ablauf der Papierzufuhr in Schritt n 12 bestimmt, so daß nach Betätigung der Kopier­ starttaste in Schritt n 13 der Schritt n 14 erreicht wird, in dem der Kopierbetrieb aufgenommen wird. Entsprechend dem berechneten Wert beginnt die Papierzufuhreinrichtung zu einem früheren Zeitpunkt zu arbeiten, als die anderen Kopiereinrichtungen. Wird in Schritt n 7 entschieden, daß eine Erzeugung eines bildfreien Bereichs nicht möglich ist, so wird nachfolgend direkt Schritt n 13 erreicht. In diesem Fall beginnen Papierzufuhreinrichtung und die anderen Einrichtungen des Kopiergerätes synchron bzw. gleichzeitig zu arbeiten.
Wie bereits oben beschrieben, werden im Schnitt n 5 die Verhältniswerte ermittelt, und zwar mit Hilfe einer Be­ stimmungsstufe, während in Schritt n 8 eine Anzeigeein­ richtung dazu dient, einem Benutzer anzuzeigen, daß die Erzeugung eines bildfreien Bereichs möglich ist.
Der Betrieb kann auch dann durchgeführt werden, wenn der Vergrößerungswert 1,0 beträgt, das heißt, wenn beide miteinander verglichenen Seiten gleich lang sind (Seiten­ verhältnis 1 : 1). Darüber hinaus ist es selbstverständlich auch möglich, eine variable Vergrößerung mit Hilfe des Tastenfeldes 9 voreinzustellen, so daß ein Dokument mit regulärer bzw. genormter Größe mit unterschiedlicher Vergrößerung auf ein Kopierpapier mit regulärer bzw. ge­ normter Größe übertragen werden kann.
Bei der Aufteilung des bildfreien Bereichs auf den linken oder rechten Rand braucht nur der linke oder rechte bildfreie Breich eingestellt zu werden. Der andere wird automatisch bestimmt. Eine der genannten Eingabe­ tasten 7 a und 7 b bräuchte daher nicht betätigt zu werden oder könnte entfallen. Die Voreinstellung des bildfreien Bereichs könnte auch durch Eingabe einer Aufteilungsrate bzw. eines Aufteilungsverhältnisses bezüglich linker oder rechter Seite oder zwischen beiden Seiten erfolgen.

Claims (2)

  1. Kopiergerät mit
    • - einer Eingabeeinrichtung (9) zur Eingabe bzw. einer Abtasteinrichtung (24) zum Abtasten der Seitenlängen eines auf dem Dokumentenaufnah­ metisch (15) liegenden zu kopierenden Dokuments (1),
    • - einer Recheneinrichtung (20) zur Bestimmung eines Vergrößerungswerts aus jeweils einander entsprechenden Seitenlängen von Dokument (1) und einem gespeicherten Blatt Kopierpapier (2), derart, daß eine vollständige Abbildung des Dokumets (1) auf dem Kopierpapier (2) möglich ist,
    • - einer Kopiereinrichtung (10, 14, 17, 18 a-18 d, 19) zum Übertragen des Do­ kumentenbildes auf das Kopiepapier (2),
    • - einer Zuführeinrichtung (13) zum Transport des Kopierpapiers (2),
    • - einer Steuereinrichtung zur Steuerung von Kopiereinrichtung und Zu­ führeinrichtung, derart, daß in Transportrichtung des Kopierpapiers (2) gesehen die vordere Kante des zugeführten Kopierpapiers und die entspre­ chende des Dokumentenbildes zur Deckung bringbar sind, und
    • - einem Tastenfeld (9) zur Informationseingabe,
  2. dadurch gekennzeichnet, daß
    • - durch die Recheneinheit (20) eine in Transportrichtung des Kopierpapiers (2) liegende Differenz zwischen der Breite des Dokumentenbildes auf dem Kopierpapier (2) und der des Kopierpapiers (2) bestimmbar ist,
    • - diese Differenz auf einer Anzeigeeinrichtung als Längenwert darstellbar ist,
    • - eine Einstelleinrichtung (7 a, 7 b) vorhanden ist, um einen bis zur Höhe des dargestellten Längenwerts wählbaren weiteren Längenwert vorzugeben, und
    • - die Steuereinrichtung die Zuführeinrichtung (13) entsprechend dem ein­ gegebenen, weiteren Längenwert zeitlich vor der Kopiereinrichtung star­ tet.
DE19853528186 1984-08-06 1985-08-06 Kopiergeraet Granted DE3528186A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP59166852A JPS6142668A (ja) 1984-08-06 1984-08-06 画像位置設定機能を有する複写機

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Publication Number Publication Date
DE3528186A1 DE3528186A1 (de) 1986-02-06
DE3528186C2 true DE3528186C2 (de) 1988-04-14

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