DE3526039A1 - Transportsystem mit bordeigenem ent- und beladegeraet fuer den transport von stueckguetern - Google Patents
Transportsystem mit bordeigenem ent- und beladegeraet fuer den transport von stueckgueternInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Transportsystem
mit bordeigenem Ent- und Beladegerät für den Transport
von Stückgütern auf einer einen Laderaum unterseitig
abschließenden Ladefläche. Bei einem derartigen Transportsystem
kann es sich um Lastkraftwagen oder schienengebundene
Fahrzeuge, aber auch um sog. Wechselbehälter
handeln. Insbesondere betrifft die Erfingung ein
Fahrzeug zum Ausfahren von Getränken, die in Fässern
oder ihrerseits in Kartons, Kästen od. dgl. zu Gebindeeinheiten
zusammengefaßten Flaschen aufgenommen sind.
Es sind bereits Lastkraftwagen mit bordeigenen Ent-
und Beladegeräten bekannt, etwa als Schwerlastfahrzeuge
für den Transport von Langholz oder Stückgutpaletten.
Bei den Ent- und Beladegeräten handelt es sich um
der jeweiligen Ladefläche heck- oder frontseitig
zugeordnete Drehkante, die zum Erfassen der Lasten
am Ende eines Auslegers mit einem Greifer oder einer
anderen geeigneten Einrichtung versehen sind.
Bekannt sind auch für den Transport von Schuttmulden
und ähnliche Behältnisse bestimmte Spezialfahrzeuge
mit einem gabelartigen Greifer, der nach rückwärts
aus dem Bereich der Ladefläche herausschwenkbar und
nach dem Anhängen der Schuttmulde in eine Lage über
der Ladefläche verschwenkbar ist. Zum Befestigen
der Schuttmulden an den beiden gabelförmigen Enden
der Greifer dienen in aller Regel Ketten.
Bekannt sind ferner auch Fahrzeuge mit einer im Heckbereich
einer Ladefläche in eine Horizontallage verschwenkbaren
Ladewand, die in ihrer Einstellung in
der Horizontallage zwischen dem Niveau der Ladefläche
und der Fahrbahn in der Art einer Hebebühne verfahrbar
ist.
Während es sich bei den oben erläuterten Schwerlastfahrzeugen
um den speziellen Erfordernissen des Schwerlasttransports
und den jeweils zu transportierenden
Gütern angepaßte Fahrzeuge handelt, dienen die mit
heckseitigen Hebebühnen ausgerüsteten Fahrzeuge dazu,
Stückgüter in Form von Kästen, Kartons oder Fässern,
die ihrerseits durchaus auch zu palettenartigen Gebindeeinheiten
zusammengefaßt sein können, problemlos
vom Fahrbahnniveau auf das Niveau der Ladefläche
anzuheben bzw. umgekehrt abzusenken. Allerdings ist
es erforderlich, zum Zwecke des Entladens die auf
einer Ladefläche eines mit einer derartigen Hebebühne
ausgerüsteten Fahrzeugs aufgenommenen Stückgüter
mittels geeigneter Einrichtungen, wie Transportkarren,
von der Ladefläche auf die Hebebühne bzw. im Falle
des Beladens von der Hebebühne auf die Ladefläche
zu transportieren. Es bedarf somit entweder je einer
Person zum Transportieren der Stückgüter zwischen
Hebebühne und Ladefläche und zum Ab- und Antransportieren
der Stückgüter von bzw. zu der Hebebühne auf Fahrbahnniveau
oder die mit dem Ent- bzw. Beladen befaßte
Person muß jeweils zwischen dem Niveau der Ladefläche
und dem Fahrbahnniveau wechseln. Ferner gelingt gelingt
nur ein Ab- bzw. Aufladen von Gütern im Heckbereich,
wobei auf der Ladefläche Freiraum zum Verfahren des
Gutes vorhanden sein muß.
Bei Fahrzeugen der letztgenannten Art, die zum Transport
von Stückgütern in Form von Kartons, Fässern, Kästen
od. dgl. bestimmt sind, erweist sich der Einsatz
von zwei Bedienungspersonen in aller Regel als zu
kostspielig. Andererseits ist das Ent- und Beladen durch
den Fahrer eines derartigen Fahrzeuges allein sehr zeitaufwendig
und mühevoll, was ebenfalls unbefriedigend
erscheint.
Durch die Erfindung soll demgegenüber ein mit einem bordeigenen
Ent- und Beladegerät ausgerüstetes Transportsystem
der eingangs erläuterten Art geschaffen werden, das
für den Transport von Stückgütern, wie Kartons, Getränkekästen,
Fässer, palettierte Güter od. dgl., bestimmt
und in solcher Weise gegenüber dem Stande der Technik
verbessert ist, daß ein Ent- und/oder Beladen mit
derartigen Stückgütern in einfacher Weise von nur
einer Bedienungsperson, etwa vom Fahrer eines Fahrzeugs,
durchgeführt werden kann.
Diese Aufgabe ist bei einem Transportsystem, wie
es im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegeben
ist, dadurch gelöst, daß als Ent- und Bealdegerät
eine Hubvorrichtung mit einer einerseits im wesentlichen
über die gesamte Ladefläche des Laderaums und andererseits
in eine Lage außerhalb des Laderaumes verfahrbaren
sowie zwischen der Ladefläche und der Fahrbahn vertikal
bewegbaren Lastaufnahmeeinrichtung zum Erfassen der
Stückgüter vorgesehen ist.
Bei der Erfindung handelt es sich somit darum, daß die
Lastaufnahmeeinrichtung zum Erfassen der Stückgüter
einerseits in einer Stellung außerhalb der Ladefläche
zwischen dem Ladeflächenniveau und dem Fahrbahnniveau
bewegbar ist, so daß jeder Punkt der Ladefläche angefahren
werden kann, sei es, um dort Stückgut zum Zwecke des
Entladens aufzunehmen oder zum Zwecke des Beladens
abzusetzen.
Besondere Bedeutung kommt der Erfindung bei Fahrzeugen
zum Ausfahren von Getränken zu, weil bei derartigen Fahrzeugen
Getränkefässer oder Getränkeflaschen aufnehmende
Kästen oder Kartons übereinander in Quer- und Längsrichtung
der Ladefläche in Reihen gestapelt sind und
an mehreren Abladestellen abgeladen und Leergut wieder
aufgenommen werden muß. Demgemäß werden bei derartigen
Getränkefahrzeugen die in sich quer zur Fahrtrichtung
erstreckenden Reihen stehenden Stückgüter entladen und
an deren Stelle wird Leergut in entsprechender Anordnung
auf der Ladefläche aufgestapelt.
Dies ist erfindungsgemäß in einfacher Weise durch eine
beispielsweise neben einem derartigen Fahrzeug stehende
Bedienungsperson, bei der es sich in der Regel um den
Fahrer handeln wird, möglich, welche die über den gesamten
Bereich der Ladefläche verfahrbare Lastaufnahmeeinrichtung
der Hubvorrichtung in entsprechender Weise
steuert. Dabei ist die Lastaufnahmeeinrichtung der Hubvorrichtung
zweckmäßigerweise im wesentlichen über
die gesamte Höhe des Laderaums und bis zur Fahrbahn
vertikal verfahrbar.
Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung ist die Hubvorrichtung
ein in einem eine vorbestimmte maximale
Ladehöhe übersteigenden Abstand von der Ladefläche
geführtes und über die gesamte Ladefläche sowie wenigstens
auf einer Seite von dieser in einen Bereich außerhalb
der Ladefläche verfahrbares Hebezeug, das mit einer geeigneten
Lastaufnahmeeinrichtung zum Erfassen der
Stückgüter ausgerüstet ist. Zweckmäßigerweise ist
dieses Hebezeug in einem den Laderaum nach oben abschließenden
Dachbereich über die gesamte Ladefläche
und auf wenigstens einer Seite in einen Bereich außerhalb
der Ladefläche verfahrbar geführt.
Gemäß einer Weiterbildung kann der Führung dieses
Hebezeugs wenigstens eine sich im Dachbereich des
Laderaums in dessen Längsrichtung erstreckende Führungsschiene
dienen, an der eine in Richtung der Längserstreckung
der Ladefläche verfahrbare Laufkatze angeordnet
ist. Mit Vorteil kann das Hebezeug mit der
Lastaufnahmeeinrichtung am Ende eines wenigstens
zweiteiligen, einen Oberarm und einen Unterarm
umfassenden Gelenkarms angeordnet sein, der mit seinem
anderen Ende an der Laufkatze um eine sich etwa senkrecht
zur Ladefläche erstreckende Drehachse in einer
etwa zur Ladefläche parallelen Ebene schwenkbar angelenkt
ist und sich seitlich von der Laufkatze forterstreckt.
Die zuletzt genannte Ausgestaltung kann auch so ausgebildet
sein, daß die Laufkatze zwischen zwei parallel
zueinander verlaufenden Führungsschienen aufgenommen
und der zweigliedrige Gelenkarm mittels eines sich
etwa rechtwinklig zur Führungsebene der Führungsschienen
und zur Ladefläche erstreckenden Lagerzapfens in
einer zur Ladefläche etwa parallelen Ebene verschwenkbar
an der Laufkatze angelenkt ist.
Eine Weiterbildung sieht vor, daß der Oberarm des Gelenkarms
um seine Anlenkachse an der Laufkatze um 360°, also
um einen Vollkreis, und der Unterarm um seine Anlenkachse
am Oberarm um annähernd 180° nach jeder Seite in
einer etwa parallel zur Ladefläche verlaufenden Ebene
verschwenkbar sind. Dabei kann der Oberarm des Gelenkarms
mit seinem von der Anlenkachse an der Laufkatze entfernten
Ende bis in eine Lage außerhalb der Ladefläche
verschwenkbar sein.
Angesichts der Verfahrbarkeit der Laufkatze, an der
der Gelenkarm angelenkt ist, und der Schwenkbarkeit
des Oberarms des Gelenkarms gegenüber der Laufkatze
einerseits und des Unterarms gegenüber dem Oberarm
andererseits gelingt es nicht nur in einfacher Weise,
die gesamte Ladefläche unproblematisch zu bestreichen,
sondern bei einer derartigen Anordnung ist die Lastaufnahmeeinrichtung
auch präzise beispielsweise in
einer Richtung quer zur Längserstreckung der Ladefläche
an in Querreihen abgestellte Stückgüter heranzuführen.
Eine andere vorteilhafte Ausgestaltung sieht vor,
daß der Oberarm des Gelenkarms in der Nähe seines
von der Anlenkachse an die Laufkatze entfernten Endes
mittels wenigstens einer sich im Abstand von der
die Laufkatze führenden Führungsschiene erstreckenden
Führungsschiene geführt ist, so daß von der letztgenannten
Führungsschiene am Oberarm während des Ent-
und Beladevorganges auftretende Lasten problemlos
aufgenommen werden. Mit Vorteil kann dabei die das
von der Anlenkachse an die Laufkatze entfernte Ende
des Oberarms führende Führungsschiene eine, in der
Draufsicht betrachtet, zu einer Schmalseite der Ladefläche
hin offene U-Form aufweisen und durchlaufend ausgebildet
sein. Wenn bei einer derartigen Ausbildung der
das von der Laufkatze entfernte Ende des Oberarms des
Gelenkarms führende Schiene der Oberarm gegenüber der
Laufkatze in einer zur Ladefläche etwa parallelen
Ebene um wenigstens 180° verschwenkbar ist, gelingt
es, den Gelenkarm über den stirnseitigen Bereich
der u-förmigen Führungsschiene von der einen Längsseite
der Ladefläche zur anderen Längsseite zu führen und
mithin nicht nur über die beiden Längsseiten der
Ladefläche abzuladen und entsprechend an diesen Seiten
wieder Stückgüter aufzuladen, sondern auch über die
Heckseite der Ladefläche. Naturgemäß ist dies bei
der Ausbildung des Transportsystem als Lastfahrzeug von
Vorteil.
Die im Dachbereich des Laderaums angeordnete Führungsschiene
bzw. Führungsschienen können zweckmäßigerweise
unter oder auch über einem den Laderaumnach oben abschließenden
Dach angeordnet sein.
Eine andere wichtige Ausgestaltung der Erfindung ist
dadurch gekennzeichnet, daß an im Dachbereich sich
in Längsrichtung des Laderaums erstreckenden Führungsschienen
eine Quertraverse mit einer an letzterer quer
zu dieser Längsrichtung verfahrbaren Laufkatze im
wesentlichen über die gesamte Länge der Ladefläche verfahrbar
ist. Bei dieser Ausgestaltung kann an der
Quertraverse auch ein in deren Längsrichtung quer
zur Längserstreckung der Ladefläche beidseitig über
diese hinaus verfahrbarer Schlitten geführt sein
und die Laufkatze kann dann an diesem Schlitten ebenfalls
quer zur Längserstreckung der Ladefläche verfahrbar
geführt sein, so daß es gelintt, die Laufkatze in
Abhängigkeit von der jeweiligen Stellung der Quertraverse
in eine auf der einen oder anderen Längsseite über
die Ladefläche hinausragende Stellung zu bringen.
Das mit einer Lastaufnahmeeinrichtung versehene Hebezeug
ist dann unterseitig an der Laufkatze befestigt. Bei
dem Schlitten, der gegenüber der in Richtung der Längserstreckung
der Ladefläche verfahrbaren Quertraverse
verfahrbar ist, und an dem die Laufkatze ihrerseits
verfahrbar aufgenommen ist, kann es sich um eine Anordnung
ähnlich den bekannten Teleskopschüben handeln.
Eine andere Ausgestaltung der Erfindung sieht vor,
daß die Hubeinrichtung ein in oder unter der Ebene
der Ladefläche geführtes und über die gesamte Ladefläche
sowie wenigstens auf einer Seite von dieser
in einen Bereich außerhalb der Ladefläche verfahrbares
Hebezeug besitzt.
Während bei den oben erläuterten Ausführungsnformen
das Hebezeug mittels im Bereich des einen Laderaum
nach oben abschließenden Daches angeordneter Führungsmittel
über die gesamte Ladefläche verfahrbar geführt
ist, sieht diese Ausgestaltung die Anordnung derartiger
Führungsmittel im Bereich der Ladefläche vor, und
zwar seitlich von und/oder unter dieser.
Demgemäß ist bei einer Weiterbildung dieser Ausgestaltung
das Hebezug an einem Ende eines einen Oberarm
und einen daran angelenkten Unterarm aufweisenden
Gelenkarms angeordnet, dessen vom Hebezeug entferntes
Ende entlang einer seitlichen Längskante der Ladefläche
verfahrbar und der in einer zur Ladefläche etwa parallelen
Ebene verschwenkbar ist. Dabei kann auch eine entlang
wenigstens einer seitlichen Längskante der Ladefläche
verfahrbar geführte Laufkatze vorgesehen sein, an
welcher der Gelenkarm mit seinem vom Hebezeug entfernten
Ende schwenkbar angelenkt ist.
Bei der Weiterbildung mit einer entlang wenigstens einer
seitlichen Längskante der Ladefläche in deren Längsrichtung
verfahrbaren Laufkatze kann für die Laufkatze
auch eine durchlaufende U-förmige Führung vorgesehen
sein, die sich entlang der beiden Seitenkanten der
Ladefläche und um deren heckseitiges Ende herumerstreckt.
Dabei kann es sich um eine sich unter der oder seitlich von
der Ladefläche erstreckende Führungsschiene oder
auch um ein parallel zueinander verlaufendes Führungsschienenpaar
handeln.
Bei dieser Weiterbildung kann sich von der Laufkatze
ein fest mit dieser verbundener Ausleger seitlich forterstrecken,
der je nach Laufkatzenstellung seitlich
oder heckseitig über die Ladefläche hinausragt und
an dem der an seinem einen Ende mit dem Hebezeug ausgerüstete
und in einer Ebene über der Ladefläche verschwenkbare
Gelenkarm angelenkt ist, der angesichts der Verfahrbarkeit
der Laufkatze längs der beiden Seitenkanten und
um die heckseitige Kante der Ladefläche herum ein Bestreichen
der gesamten Ladefläche mit dem Hebezeug ermöglicht.
Bei seitlich von der Ladefläche geführter
Laufkatze kann diese aber auch mit einem aufwärts
gerichteten und nach oben über die Ladefläche hinausragenden
Ausleger ausgerüstet sein, an dem dann der
Oberarm des Gelenkarms in entsprechender Weise angelenkt
ist.
Gleichfalls in weiterer Ausgestaltung der Erfindung
ist das Hebezeug mit einem mechanischen, hydraulischen,
pneumatischen oder elektrischen Antrieb für die Lastaufnahmeeinrichtung
ausgerüstet, kann im übrigen
aber beliebig gestaltet sein. Insbesondere kann es
sich dabei um ein bekanntes und im Handel erhältliches
Hebezeug handeln.
Anhand der beigefügten Zeichnung sollen nachstehend
einige Ausführungsformen der Erfindung in Anwendung
auf Lastkraftwagen erläutert werden. In schematischen
Ansichten zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines mit einer Hubvorrichtung
zum Ent- und Beladen von Stückgütern ausgerüsteten
Lastkraftwagens, bei dem am Ende
eines im Dachbereich des Laderaums schwenkbar
angelenkten Gelenkarms ein Hebezeug mit
einer Laustaufnahmeeinrichtung angeordnet
ist,
Fig. 2 eine Draufsicht zu Fig. 1 mit angedeuteten
Bewegungsmöglichkeiten des Gelenkarms und
der Lastaufnahmeeinrichtung des Hebezeugs,
Fig. 3 in einer Ansicht wie in Fig. 1 einen Lastkraftwagen
mit einer an Führungsschienen
im Dachbereich in Richtung der Längserstreckung
des Laderaums verfahrbaren Laufkatze und
einem an letzterer angelenkten Gelenkarm,
an dessen anderem Ende wieder das Hebezeug
angeordnet ist,
Fig. 4 eine Draufsicht auf den Lastkraftwagen nach
Fig. 3, wobei mittels des an der Laufkatze
angelenkten Gelenkarms das an dem von der
Laufkatze entfernten Ende des Gelenkarms
angeordnete Hebezeug, wie bei der Darstellung
in Fig. 2, in eine Lage seitlich von einer
äußeren Längskante der Ladefläche verschwenkt
ist,
Fig. 5 in einer Ansicht wie in Fig. 1 eine alternative
Ausführungsform zu den Fig. 1 bis 4,
Fig. 6 eine Draufsicht zu Fig. 5,
Fig. 7 eine heckseitige Ansicht des Lastkraftwagens
nach den Fig. 5 und 6, wobei das Hebezeug
in eine dem Ab- und Beladevorgang entsprechende
Lage seitlich von der Ladefläche verschwenkt
und die Lastaufnahmevorrichtung des Hebezeugs
bis auf die Fahrbahn abgesenkt ist,
Fig. 8 in einer Ansicht wie in Fig. 5 eine zu
letzterer alternative Ausführungsform mit
über dem Laderaumdach angeordneten Führungsmitteln,
Fig. 9 eine Draufsicht zu Fig. 8 mit angedeuteten
Bewegungsmöglichkeiten des an seinem von
einer Laufkatze entfernten Ende das Hebezeug
tragenden Gelenkarms,
Fig. 10 ähnlich wie in Fig. 7 eine heckseitige Ansicht
der Ausführungsform nach den Fig. 8 und 9 mit
in einer Stellung innerhalb des Laderaums
über der Ladefläche stehnder Lastaufnahmeeinrichtung
und in strichpunktierten Linien
das Hebezeug in einer Stellung außerhalb
der Ladefläche und mit auf die Fahrbahn abgesenkter
Lastaufnahmeeinrichtung,
Fig. 11 eine Seitenansicht eines Lastkraftwagens
einer unter dem Dach des Laderaums in Richtung
der Laderaumlängserstreckung verfahrbaren
Quertraverse und einem an der Quertraverse
quer zur Fahrtrichtung verfahrbaren Schlitten,
an dem seinerseits eine das Hebezeug tragende
Laufkatze verfahrbar geführt ist,
Fig. 12 eine Draufsicht zu Fig. 11 mit dem in eine
Außenbordstellung verfahrenen Schlitten der
Quertraverse und der an letzterem geführten
Laufkatze in einer Lage seitlich von einer
äußeren Längskante der Ladefläche,
Fig. 13 eine Seitenansicht eines Lastkraftwagens,
bei dem eine Laufkatze an unter der Ladefläche
angeordneten Führungsschienen geführt und
ein an seinem einen Ende ein Hebezeug tragender
Gelenkarm an der Laufkatze schwenkbar angelenkt
ist,
Fig. 14 eine Draufsicht zu Fig. 13,
Fig. 15 eine heckseitige Ansicht des Lastkraftwagens
nach den Fig. 13 und 14,
Fig. 16 in einer Ansicht wie in Fig. 13 eine zu
der Ausführungsform nach den Fig. 13 bis 15
alternative Ausführungsform,
Fig. 17 eine Draufsicht zu Fig. 16 und
Fig. 18 eine heckseitige Ansicht zu Fig. 16.
Bei dem in den Fig. 1 und 2 veranschaulichten Lastkraftwagen
10 befindet sich über einer rechteckförmigen
Ladefläche 11 ein kastenförmiger Laderaum 12, der
oberseitig von einem Laderaumdach 13 abgeschlossen
ist. Unter dem Laderaumdach 13 erstrecken sich etwa
in der Mitte der Breite des Fahrzeuges zwei im Abstand
voneinander verlaufenden Tragschienen 14, 14′, die
durch etwa in der Mitte ihrer Längserstreckung im
Abstand voneinander angeordneten Querträger 15, 15′
miteinander verbunden sind. Zwischen diesen Querträgern
und den Tragschienen ist eine Tragplatte 16 fest
angeordnet, von der sich ein Lagerzapfen 18 nach
unten forterstreckt, um dem drehbar, jedoch axialfest
das eine Ende eines Gelenkarms 20 angelenkt ist,
der in einer etwa parallel zur Ladefläche 11 verlaufenden
Ebene verschwenkbar ist. Der Gelenkarm
besteht aus einem Oberarm 21 und einem Unterarm 22.
Der Oberarm ist mit seinem einen Ende an dem genannten
Lagerzapfen 18 angelenkt, hingegen am anderen Oberarmende
bei 23 der Unterarm 22, der an seinem anderen Ende
ein sich nach unten forterstreckendes Hebezeug 24
mit einer vertikal verfahrbaren Lastaufnahmevorrichtung
25 an seinem unteren Ende trägt.
Der mit seinem einen Ende an dem ortsfesten Lagerzapfen
18 im Dachbereich des Laderaums 12 angelenkte Oberarm
21 des Gelenkarms 20 ist in der aus Fig. 2 ersichtlichen
Weise über 360° um seine ortsfeste Anlenkachse
schwenkbar, wobei das andere Ende dieses Oberarms,
an dem der Unterarm 22 bei 23 schwenkbar angelenkt
ist, sich auf der strichpunktiert angedeuteten Kreisbahn
26 bewegt. Der an dem von der ortsfesten Drehachse
des Oberarms entfernten Ende am Oberarm angelenkte
Unterarm 22 des Gelenkarms ist um die vorgenannte
Anlenkachse am Oberarm 21 aus einer bei 27 angedeuteten
Strecklage mit dem Oberarm nach beiden Seiten um
je einen Winkel von ca. 150° verschwenkbar, wobei
das von der vorgenannten Anlenkachse entfernte Ende
des Unterarms sich auf der strichpunktierten Kreislinie
28 bewegt. Schließlich ist die Lastaufnahmeeinrichtung
25 des an dem vom Oberarm 21 entfernten
Ende des Unterarms 21 angeordneten Hebezeugs 24 ebenfalls
gegenüber einer Strecklage mit dem Unterarm
22 nach beiden Seiten um jeweils etwa 150° drehbar,
wie die strickpunktierte Kreislinie 29 andeutet.
Im übrigen ist die Lastaufnahmeeinrichtung 25 zwischen
der aus Fig. 1 ersichtlichen Stellung unmittelbar
über der Ladefläche 11 bei einer Einstellung des
Hebezeugs außerhalb der Ladefläche bis auf die Fahrbahn
30 absenkbar.
Wie insbesondere Fig. 2 zeigt, ermöglicht die Anordnung
des Hebezeugs 24 an dem von dem ortsfesten Lagerzapfen
18 im Dachbereich entfernten Ende des Gelenkarms 20
eine Bewegung der Lastaufnahmevorrichtung 25 praktisch
über die gesamte Ladefläche 11, um dort in zunächst
hier nicht interessierender Weise Stückgüter aufzunehmen,
worauf durch entsprechendes Verschwenken
des Gelenkarms das Hebezeug mit der an der Lastaufnahmeeinrichtung
aufgenommenden Last in eine Stellung außerhalb
der Ladefläche verschwenkbar und dann die Lastaufnahmeeinrichtung
mit dem von dieser aufgenommenen
Stückgut auf das Niveau der Fahrbahn 30 absetzbar
ist. Umgekehrt kann neben dem Fahrzeug auf der Fahrbahn
30 abgestelltes Stückgut von der Lastaufnahmeeinrichtung
25 erfaßt, auf das Niveau der Ladefläche
11 oder auch in eine beliebige Höhenposition innerhalb
des Laderaums angehoben und dann durch entsprechendes
Verschwenken des Gelenkarms 20 und anschließendes
Absenken der Lastaufnahmeeinrichtung an praktisch
jeder Stelle der Ladefläche abgesetzt werden.
Die Ausführungsform nach den Fig. 3 und 4 unterscheidet
sich von der oben beschriebenen Ausführungsform nach
den Fig. 1 und 2 dadurch, daß an unter dem den Laderaum
12 nach oben abschließenden Laderaumdach 13 in Längsrichtung
der Ladefläche 11 verlaufenden Führungsschienen
32, 32′ eine gemäß Doppelpfeil 33 in Fahrtrichtung
des Fahrzeugs verfahrbare Laufkatze 34 angeordnet
und an dieser mittels eines sich vertikal
von der Laufkatze nach unten forterstreckende Lagerzapfens
18 der Oberarm 21 eines zweigliedrigen Gelenkarmes
20 mit seinem einen Ende schwenkbar angelenkt
ist. Auch bei dieser Ausführungsform befindet sich an
dem von der Laufkatze 34 entfernten Ende des im übrigen
am Oberarm 21 des Gelenkarms 20 angelenkten Unterarms
22 ein Hebezeug 24 mit einer gegenüber dem Unterarm
drehbaren und im übrigen zwischen dem Niveau der
Ladefläche 11 und der Fahrbahn 30 vertikal bewegbaren
Lastaufnahmeeinrichtung 25.
Durch Verfahren der Laufkatze 34 in Fahrzeuglängsrichtung
- gemäß Doppelpfeil 33 - und entsprechendes
Verschwenken der Glieder des Gelenkarms 20 gelingt
es in gleicher Weise wie es bei der Ausführungsform
nach den Fig. 1 und 2, praktisch jeden Punkt der
Ladefläche 11 mit der Lastaufnahmeeinrichtung zu
erreichen, dort ein Stückgut aufzunehmen und nach
dem Verschwenken in eine Lage außerhalb einer der
Längsseiten der Ladefläche auf der Fahrbahn abzusetzen
bzw. umgekehrt von der Fahrbahn Stückgut aufzunehmen
und in der oben erläuterten Weise anzuheben sowie
an einer gewünschten Stelle der Ladefläche abzusetzen.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 5 bis 7 ist
an einer sich etwa in der Mitte der Breite des Laderaumdaches
13 in Fahrtrichtung entlangerstreckenden
Führungsschiene 36 ein Laufkatze 38 in Fahrtrichtung
- gemäß dem Doppelpfeil 37 - hin- und herbewegbar geführt
und mittels eines sich von der Laufkatze abwärts
erstreckenden Lagerzapfens 18 ist an die Laufkatze
das eine Ende des Oberarms 21 eines zweigliedrigen
Gelenkarms 20 drehbar angelenkt, der an dem von der
Laufkatze entfernten Ende des Unterarms 22 in der
oben bereits erläuterten Weise ein Hebezeug 24 mit
einer vertikal bewegbaren Lastaufnahmeeinrichtung
25 an seinem unteren Ende trägt. Der Unterarm ist
in der oben in Verbindung mit den Fig. 1 bis 4 erläuterten
Weise um seine Anlenkachse am Oberarm schwenkbar,
wie in Fig. 6 durch die strichpunktierte Kreislinie
28 angedeutet ist.
Bei dieser Ausführungsform ist in der Nähe der Anlenkung
des Unterarms 22 an den Oberarm 21 an letzteren
ein Führungsstück 40 angeschlossen, das mit einer
Führungsrolle in eine U-förmige Führungsschiene 42
eingreift, die sich beidseitig der Längsseiten des
Laderaumdaches 13 und um dessen heckseitiges Ende
herumerstreckt. Der Oberarm des zweigliedrigen Gelenkarmes
20 ist in der Nähe seines von der in Fahrtrichtung
hin- und herbewegbaren Laufkatze 38 entfernten
Endes mittels des Führungsstücks 40 mit der in die
U-förmige Führungsschiene eingreifenden Führungsrolle
gehalten. Die Anlenkung des Unterarms 22 an
den Oberarm 21 sowie die Anbringung des Hebezeugs
24 mit der Lastaufnahmeeinrichtung 25 an ihrem unteren
Ende unterscheidet sich von den oben erörterten Ausführungsformen
nicht.
Bei dieser Ausführungsform gelingt es allerdings
nicht, den an seinem von der Laufkatze 38 entfernten
Ende mittels des genannten Führungsstücks 40 geführten
Oberarm 21 des zweigliedrigen Gelenkarmes einfach
von einer Längsseite des Laderaums 12 zur anderen
Längsseite zu verschwenken, sondern zu diesem Zwecke
muß die Laufkatze 38 in eine bei 44 angedeutete heckseitige
Position der mittleren Führungsschiene 36
verschoben und das mit seiner Führungsrolle in die
äußere Führungsschiene eingreifende Führungsstück 40
längs der U-förmigen äußeren Führungsschiene 42 geführt
werden. Eine Zwischenposition ist in Fig. 6 bei 46
in strichpunktierten Linien angedeutet. Diese Stellung
kennzeichnet auch das Ab- und Beladen über die Heckseite
des Fahrzeugs, gleichzeitig aber auch die Einstellung
beim Fahrbetrieb. Fig. 7 zeigt demgegenüber den in
den Fig. 5 und 6 in einer Parallellage zu einer
Längsseite des Fahrzeuges veranschaulichten
Unterarm 22 des Gelenkarms 20 in einer Strecklage
mit dem Oberarm 21 und das am Ende des Unterarms
angeordnete Hebezeug 24 mit der Lastaufnahmeeinrichtung
25 in einer auf die Fahrbahn 30 abgesenkten Stellung.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 8 bis 10 ist
zum Führen einer in Fahrtrichtung - gemäß Doppelpfeil 37′ -
längsbeweglichen Laufkatze 38′ ebenfalls eine mittlere
Führungsschiene 36′ vorgesehen, die jedoch abweichend
von der vorstehend beschriebenen Ausführungsform
über dem Laderaumdach angeordnet ist. Ebenfalls über
dem Laderaumdach erstreckt sich entlang der beiden
äußeren Längsseiten und entlang der Heckseite eine
durchgehende U-förmige Führungsschiene 42′ zum
Führen eines Führungsstücks 40′, das mit dem von
der Laufkatze 38′ entfernten Ende des im übrigen
in gleicher Weise wie bei der Ausführungsform nach
den Fig. 5 bis 7 an der Laufkatze angelenkten Oberarms
22 eines zweigliedrigen Gelenkarms 20 dient.
An dem dem genannten Führungsstück 40′ benachbarten
Ende des Oberarms 21 ist in der oben bereits beschriebenen
Weise der Unterarm 22 des Gelenkarms angelenkt, an
dessen anderen Ende das einerseits über den gesamten
Bereich der Ladefläche 11 verfahrbare und andererseits
mit seiner Lastaufnahmeeinrichtung 25 in eine Stellung
außerhalb der Ladefläche bis auf das Niveau der Fahrbahn
30 absenkbaren Lastaufnahmeeinrichtung 25 angeordnet
ist.
Fig. 10 zeigt das mittels des Unterarms 22 um die
Anlenkachse am Oberarm 21 des Gelenkarms 20 in den
Bereich der Ladefläche 11 hineingeschwenkte Hebezeug 24,
während in strichpunktierten Linien rechts neben
Fig. 10 eine Stellung des Unterarms in Strecklage
zum Oberarm sowie die auf Fahrbahnniveau abgesenkte
Lastaufnahmeeinrichtung des Hebezeugs angedeutet
sind.
Abgesehen von der Anordnung der Führungsmittel über
dem Laderaumdach 13 unterscheidet sich die Ausführungsform
nach den Fig. 8 bis 10 nicht von der Ausführungsform
nach den Fig. 5 bis 7. Demgemäß muß, wenn das
Hebezeug 24 von der einen Längsseite des Fahrzeugs
auf die andere Längsseite gebracht werden soll,
wiederum die Laufkatze 38′ in eine heckseitige
Position bei 44′ verfahren und dann das Führungsstück
40′ längs der U-förmigen Führungsschiene um den
Heckbereich herumgeführt werden. Bei 46′ ist in
Fig. 9 ein heckseitige Zwischenstellung angzeigt.
Im Unterschied zu den bisher beschriebenen Ausführungsformen
ist bei der Ausführungsform nach den Fig. 11
und 12 mittels im Bereich der Längsseiten unter dem
Laderaumdach 13 angebrachter Führungsschienen 48, 48′
eine Quertraverse 50 unter dem Laderaumdach gemäß
Doppelpfeil 52 in Fahrtrichtung des Fahrzeugs hin-
und herverfahrbar geführt. Dieser Quertraverse 50
ist ein quer zur Fahrtrichtung, also in Längsrichtung
der Quertraverse, verfahrbarer Schlitten 54 zugeordnet,
der in der Art eines bekannten Teleskopschubes jeweils
mit einem seiner Enden 56, 56′ über die Längsseiten
des Laderaumdaches und damit seitlich über die Längskanten
der Ladefläche 11 hinaus verfahrbar ist, wie
der Doppelpfeil 57 andeutet. Dieser Schlitten ist
seinerseits mit einer über die gesamte Schlittenlänge
verfahrbaren Laufkatze 58 ausgerüstet, von der sich
das Hebezeug 24 mit der vertikal bewegbaren Lastaufnahmeeinrichtung
25 abwärts erstreckt.
Fig. 11 zeigt das Hebezeug 24 mit der auf dem Niveau
der Ladefläche 11 stehenden Lastaufnahmeeinrichtung
25 und in strickpunktierten Linien ist bei 60 die
auf die Fahrbahn abgesenkte Stellung der Lastaufnahmeeinrichtung
25 angedeutet, die dann erreicht werden
kann, wenn die Laufkatze 58 in der aus Fig. 12 ersichtlichen
Position außerhalb der Ladefläche 11 steht.
Auf der anderen Seite sind in Fig. 12 strichpunktiert
bei 62 die entsprechende Einstellung des Schlittens
54 und durch ein Kreuz 64 die für das Absenken der
Lastaufnahmeeinrichtung 25 auf dieser Seite erforderliche
Laufkatzenposition angedeutet.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 13 bis 15 ist
an unter der Ladefläche 11 angeordneten und sich
entlang der Längsseiten und der Heckseite im Abstand
voneinander in Parallellage erstreckenden U-förmigen
Führungsschienen 66, 66′ eine Laufkatze 68 geführt,
die einen nach außen, also über die jeweilige Längsseite
bzw. das heckseitige Ende der Ladefläche hinausragenden
Ausleger 69 besitzt, der fest mit der Laufkatze
verbunden ist. An dem von der Laufkatze 68
entfernten Ende des Auslegers 69 ist um eine vertikal
verlaufende Achse das eine Ende des Oberarms 21 eines
über der Ebene der Ladefläche 11 parallel zu dieser
verschwenkbaren Gelenkarms 20 angelenkt, der an dem
von der genannten Anlenkachse entfernten Ende seines
Unterarms 22 ein bis unter das Laderaumdach reichendes
Hebezeug 24 mit einer an dessen anderem Ende angeordneten
und vertikal verfahrbaren Lastaufnahmeeinrichtung
25 trägt. Der Oberarm 21 des Gelenkarms
20 ist um seine Anlenkachse an den Ausleger 69 der
Laufkatze 68 und der Unterarm 22 um eine entsprechende
Anlankachse an den Oberarm um jeweils 360° schwenkbar,
so daß bei einer Laufkatzenstellung im Bereich einer
Längsseite der Ladefläche 11 von dieser Längsseite
der Ladefläche aus ein Zugriff bis etwa in die Mitte
der Breitenerstreckung der Ladefläche gelingt, wenn
Oberarm und Unterarm in Stecklage und im wesentlichen
fluchtend zu dem sich von der Laufkatze seitwärts
forterstreckenden Ausleger stehen.
Die Ausführungsform nach den Fig. 16 bis 18 unterscheidet
sich von der vorstehend erläuterten Ausführungsform
nach den Fig. 13 bis 15 dadurch, daß die Laufkatze 68′
an vertikal im Abstand voneinander verlaufenden und
sich unter den beiden Längsseiten und der Heckseite
der Ladefläche 11 entlang erstreckenden Führungsschienen
67, 67′ geführt ist. Von dieser Laufkatze erstreckt
sich ein Ausleger 69′ nach oben, der über
die Ladefläche hinausragt und an dem in bekannter
Weise das Ende des Oberarms 21 des Gelenkarms 20
schwenkbar angelenkt ist. An dem vom Oberarm 21 des
Gelenkarms 20 entfernten Ende des Unterarms 22 ist
in gleicher Weise wie bei der Ausführungsform nach
den Fig. 13 bis 15 das Hebezeug 24 angeordnet.
Bei den Ausführungsformen nach den Fig. 13 bis 18
ist ebenso wie bei den Ausführungsformen nach den
Fig. 5 bis 10 eine Bedienung der Ladefläche von beiden
Längsseiten und auch von der Heckseite aus möglich,
zu welchem Zwecke die Laufkatze längs der sich an
beiden Längsseiten und längs der Heckseite der Ladefläche
entlangerstreckenden Führungsschienen entsprechend
verschoben werden muß. Die Fig. 15 und 18 zeigen in
ausgezogenen Linien die Einstellung der Laufkatze
im Bereich einer Längsseite der Ladefläche und den
in Strecklage etwa deckungsgleich mit dem Ausleger
stehenden Gelenkarm mit dem etwa bis in die Mitte
des Laderaums hineinragenden Hebezeug, während in
strichpunktierten Linien die Stellung des Gelenkarms
mit dem Hebezeug in einer von der Längsseite der
Ladefläche entfernten Stellung bei bis auf Fahrbahnniveau
abgesenkter Lastaufnahmeeinrichtung dargestellt ist.
Jeweils in den Fig. 14 und 17 ist bei 70, 70′ die
Einstellung der Laufkatze mit dem Gelenkarm und Hebezeug
während des Fahrbetriebs des Lastkraftwagens
angedeutet.
Bei dem in den Zeichnungen schematisch veranschaulichten
Hebezeug kann es sich um eine Einrichtung mit mechanischem,
pneumatischem, hydraulischen oder elektromotorischem
Antrieb handeln. Derartige Hebezeuge sind allgemein
bekannt und bedürfen daher keiner Erläuterung. Desgleichen
können im einzelnen hier nicht weiter interessierende
Antriebsmittel zum Verfahren der Laufkatze und/oder
zum Verschwenken des Gelenkarms bzw. der Teile des
Gelenkarms vorgesehen sein. Zur Steuerung des Hebezeugs
und/oder der Bewegungen des Gelenkarms bzw. der Laufkatze
hat sich eine sog. Einhandbedienung als vorteilhaft
erwiesen, die grundsätzlich ebenfalls bekannt ist
und daher keiner Erläuterung bedarf.
Claims (25)
1. Transportsystem mit bordeigenem Ent- und Beladegerät
für den Transport von Stückgütern auf einer
einem Laderaum unterseitig abschließenden Ladefläche,
insbesondere Fahrzeug zum Ausfahren von Getränken,
die in Fässern oder ihrerseits in Kartons, Kästen
od. dgl. zu Gebindeeinheiten zusammengefaßten Flaschen
aufgenommen sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Ent- und Beladegerät eine Hubvorrichtung (24) mit einer einerseits im wesentlichen über die gesamte Ladefläche (11) des Laderaums (12) und andererseits in eine Lage außerhalb des Laderaums verfahrbaren sowie zwischen der Ladefläche und der Fahrbahn vertikal bewegbaren Lastaufnahmeeinrichtung (25) zum Erfassen der Stückgüter vorgesehen ist.
dadurch gekennzeichnet,
daß als Ent- und Beladegerät eine Hubvorrichtung (24) mit einer einerseits im wesentlichen über die gesamte Ladefläche (11) des Laderaums (12) und andererseits in eine Lage außerhalb des Laderaums verfahrbaren sowie zwischen der Ladefläche und der Fahrbahn vertikal bewegbaren Lastaufnahmeeinrichtung (25) zum Erfassen der Stückgüter vorgesehen ist.
2. Transportsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lastaufnahmeeinrichtung (25) der
Hubvorrichtung (24) im wesentlichen über die gesamte
Höhe des Laderaums (12) und bis zur Fahrbahn (30)
vertikal verfahrbar ist.
3. Transportsystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Hubvorrichtung ein in einem
eine vorbestimmte maximale Ladehöhe übersteigenden
Abstand von der Ladefläche (11) geführtes und über
die gesamte Ladefläche sowie auf wenigstens einer
Seite von dieser in einen Bereich außerhalb der Ladefläche
verfahrbares Hebezeug (24) aufweist.
4. Transportsystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das Hebezeug (24) in einem den Laderaum
(12) nach oben abschließenden Dachbereich über
die gesamte Ladefläche (11) und auf wenigstens einer
Seite in einen Bereich außerhalb der Ladefläche verfahrbar
geführt ist.
5. Transportsystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Führung des Hebezeugs (24) wenigstens
eine sich im Dachbereich des Laderaums (12) in Fahrtrichtung
erstreckende Führungsschiene (32, 32′; 36,
36′) dient, an der eine in Richtung der Längserstreckung
der Ladefläche (11) verfahrbare Laufkatze (34, 38,
38′) angeordnet ist.
6. Transportsystem nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das Hebezeug (24) mit der Lastaufnahmeeinrichtung
(25) am Ende eines wenigstens zweigliedrigen,
einen Oberarm (21) und einen Unterarm (22) aufweisenden
Gelenkarms (20) angeordnet ist, der mit seinem anderen
Ende an der Laufkatze (34, 38, 38′) um eine sich
etwa senkrecht zur Ladefläche (11) erstreckende Drehachse
in einer zur Ladefläche etwa parallelen Ebene
schwenkbar angelenkt ist und sich seitlich von der
Laufkatze forterstreckt.
7. Transportsystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Laufkatze (34) zwischen zwei parallel
zueinander verlaufenden Führungsschienen (32, 32′)
aufgenommen und der zweigliedrige Gelenkarm (20)
mittels eines sich etwa rechtwinklig zur Führungsebene
der Führungsschienen und zur Ladefläche erstreckenden
Lagerzapfens (18) in einer zur Ladefläche etwa parallelen
Ebene verschwenkbar an der Laufkatze angelenkt ist.
8. Transportsystem nach Anspruch 6 oder 7, dadurch
gekennzeichnet, daß der Oberarm (21) des Gelenkarms
(20) um seine Anlenkachse an der Laufkatze (34, 38, 38′)
um 360° auf einen Vollkreis und der Unterarm (22)
um seine Anlenkachse am Oberarm jeweils um annähernd
360° in einer etwa parallel zur Ladefläche (11) verlaufenden
Ebene verschwenkbar sind.
9. Transportsystem nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der Oberarm (21) des Gelenkarms (20)
mit seinem von der Anlenkachse an der Laufkatze entfernten
Ende bis in eine Lage außerhalb der Ladefläche
(11) verschwenkbar ist.
10. Transportsystem nach einem der Ansprüche 6 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß der Oberarm (21) des
Gelenkarms (20) in der Nähe seines von der Anlenkachse
an die Laufkatze (38, 38′) entfernten Endes mittels
wenigstens einer sich im Abstand von der die Laufkatze
führenden Führungsschiene (36, 36′) erstreckenden
Führungsschiene (42, 42′) geführt ist.
11. Transportsystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die das von der Anlenkachse an die
Laufkatze (38, 38′) entfernte Ende des Oberarms (21)
führenden Führungsschienen (42, 42′) eine - in einer
Draufsicht betrachtet - zu einer Schmalseite der Ladefläche
hin offene U-Form aufweisen.
12. Transportsystem nach einem der Ansprüche 5 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die im Dachbereich des
Laderaums in Fahrtrichtung verlaufenden Führungsschiene
(32, 32′; 36, 42) unter dem den Laderaum
(12) nach oben abschließenden Dach (13) angeordnet
sind.
13. Transportsystem nach einem der Ansprüche 5 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die im Dachbereich des
Laderaums (12) in Fahrtrichtung verlaufenden Führungsschiene
(36′, 42′) über dem den Laderaum nach oben
abschließenden Dach (13) angeordnet sind.
14. Transportsystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß an im Dachbereich sich in Längsrichtung
des Laderaums erstreckenden Führungsschienen (48, 48′)
eine Quertraverse (50) mit einer an letzterer quer
zur Ladeflächenlängserstreckung verfahrbaren Laufkatze
(58) im wesentlichen über die gesamte Länge der Ladefläche
(11) verfahrbar ist.
15. Transportsystem nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß an der Quertraverse (50) ein in deren
Längsrichtung quer zur Längserstreckung der Ladefläche
(11) beidseitig über diese hinaus verfahrbarer Schlitten (54)
geführt ist und daß die Laufkatze (58) an diesem
Schlitten ebenfalls quer zur Längserstreckung der
Ladefläche verfahrbar geführt ist.
16. Transportsystem nach Anspruch 14 oder 15, dadurch
gekennzeichnet, daß das mit einer Lastaufnahmeeinrichtung
(25) versehene Hebezeug (24) unterseitig an der Laufkatze
(54) befestigt ist.
17. Transportsystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Hubvorrichtung ein in oder
unter der Ebene der Ladefläche (11) geführtes und
über die gesamte Ladefläche sowie wenigstens auf
einer Seite von dieser in einen Bereich außerhalb
der Ladefläche verfahrbares Hebezug (24) besitzt.
18. Transportsystem nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet
daß das Hebezeug (24) an einem Ende eines
einen Oberarm (21) und einen daran angelenkten Unterarm
(22) aufweisenden Gelenkarms (20) angeordnet ist,
dessen vom Hebezeug entferntes Ende entlang einer
seitlichen Längskante der Ladefläche (11) verfahrbar
geführt und der in einer zur Ladefläche etwa parallelen
Ebene verschwenkbar ist.
19. Transportsystem nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet,
daß entlang wenigstens einer seitlichen
Längskante der Ladefläche (11) eine Laufkatze (68,
68′) in Ladeflächenlängsrichtung verfahrbar geführt
und an dieser der Gelenkarm (20) mit seinem vom Hebezeug
(24) entfernten Ende schwenkbar angelenkt ist.
20. Transportsystem nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet,
daß die Laufkatze (68, 68′) längs einer
durchlaufenden U-förmigen Führung (66, 66′, 67, 67′)
verfahrbar ist, die sich entlang der Seitenkanten
der Ladefläche (11) und um deren eines stirnseitiges
Ende herumerstreckt.
21. Transportsystem nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet,
daß die Laufkatzenführung aus wenigstens
einer sich unter der Ladefläche (11) erstreckenden
Führungsschiene (66, 66′, 67, 67′) besteht.
22. Transportsystem nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet,
daß die Laufkatzenführung aus einem Paar
sich in Parallellage zueinander unter der Ladefläche
(11) erstreckenden Führungsschienen (66, 66′) besteht.
23. Transportsystem nach einem der Ansprüche 19
bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß sich von der
Laufkatze (68) ein fest mit dieser verbundener Ausleger
(69) seitlich forterstreckt, der je nach Laufkatzenstellung
seitlich oder heckseitig über die Ladefläche
(11) hinausragt und an dem der an seinem einen Ende
mit dem Hebezeug (24) ausgerüsteter und in einer
Ebene über der Ladefläche verschwenkbare Gelenkarm
(20) angelenkt ist.
24. Transportsystem nach Anspruch 18 oder 20, dadurch
gekennzeichnet, daß bei seitlich von der Ladefläche
geführter Laufkatze (68′) diese mit einem sich aufwärts
oder oberseitig über die Ladefläche (11) erstreckenden
Ausleger (69′) ausgerüstet ist, an dem der Oberarm
(21) des in einer Parallelebene zur Ladefläche über
dieser verschwenkbaren Gelenkarms (20) angelenkt ist.
25. Transportsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 24,
dadurch gekennzeichnet, daß das Hebezeug (24) mit
einem mechanischen, hydraulischen, pneumatischen
oder elektrischen Antrieb für die Lastaufnahmeeinrichtung
(25) ausgerüstet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853526039 DE3526039A1 (de) | 1985-07-20 | 1985-07-20 | Transportsystem mit bordeigenem ent- und beladegeraet fuer den transport von stueckguetern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853526039 DE3526039A1 (de) | 1985-07-20 | 1985-07-20 | Transportsystem mit bordeigenem ent- und beladegeraet fuer den transport von stueckguetern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3526039A1 true DE3526039A1 (de) | 1987-01-29 |
Family
ID=6276327
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19853526039 Ceased DE3526039A1 (de) | 1985-07-20 | 1985-07-20 | Transportsystem mit bordeigenem ent- und beladegeraet fuer den transport von stueckguetern |
Country Status (1)
| Country | Link |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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