DE3504100C2 - Druckmittelbetätigter Lochgreifer - Google Patents

Druckmittelbetätigter Lochgreifer

Info

Publication number
DE3504100C2
DE3504100C2 DE19853504100 DE3504100A DE3504100C2 DE 3504100 C2 DE3504100 C2 DE 3504100C2 DE 19853504100 DE19853504100 DE 19853504100 DE 3504100 A DE3504100 A DE 3504100A DE 3504100 C2 DE3504100 C2 DE 3504100C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fingers
core
hole gripper
hole
collet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE19853504100
Other languages
English (en)
Other versions
DE3504100A1 (de
Inventor
Friedhelm Sommer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sommer Automatic 75334 Straubenhardt De GmbH
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19853504100 priority Critical patent/DE3504100C2/de
Publication of DE3504100A1 publication Critical patent/DE3504100A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3504100C2 publication Critical patent/DE3504100C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/74Feeding, transfer, or discharging devices of particular kinds or types
    • B65G47/90Devices for picking-up and depositing articles or materials
    • B65G47/908Devices for picking-up and depositing articles or materials with inflatable picking-up means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q7/00Arrangements for handling work specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools, e.g. for conveying, loading, positioning, discharging, sorting
    • B23Q7/04Arrangements for handling work specially combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, machine tools, e.g. for conveying, loading, positioning, discharging, sorting by means of grippers
    • B23Q7/043Construction of the grippers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25JMANIPULATORS; CHAMBERS PROVIDED WITH MANIPULATION DEVICES
    • B25J15/00Gripping heads and other end effectors
    • B25J15/0023Gripper surfaces directly activated by a fluid
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25JMANIPULATORS; CHAMBERS PROVIDED WITH MANIPULATION DEVICES
    • B25J9/00Programme-controlled manipulators
    • B25J9/10Programme-controlled manipulators characterised by positioning means for manipulator elements
    • B25J9/14Programme-controlled manipulators characterised by positioning means for manipulator elements fluid
    • B25J9/142Programme-controlled manipulators characterised by positioning means for manipulator elements fluid comprising inflatable bodies
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C1/00Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles
    • B66C1/10Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles by mechanical means
    • B66C1/42Gripping members engaging only the external or internal surfaces of the articles
    • B66C1/44Gripping members engaging only the external or internal surfaces of the articles and applying frictional forces
    • B66C1/54Internally-expanding grippers for handling hollow articles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Robotics (AREA)
  • Manipulator (AREA)

Description

Die Erfindung geht aus von einem Lochgreifer mit den im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen.
Ein solcher Lochgreifer ist aus dem DE-GM 81 26 888 bekannt.
Es ist ferner ein Lochgreifer bekannt, welcher aus einem massiven, überwiegend zylindrischen Kern besteht, welcher auf einem Teil seiner Länge von einer Gummimembran dicht umgeben ist. Die Membran kann durch Einblasen von Druckluft gedehnt werden, und zu diesem Zweck ist im Kern eine Zuleitung für die Druckluft vorgesehen, welche in den Zwischenraum zwischen dem Kern und der Membran mündet. Die Membrane ihrerseits ist von einer im wesentlichen zylindrischen Spannzange umgeben, welche von ihrem einen Ende her zur Bildung mehrerer Finger geschlitzt ist und aus Federstahl besteht. Mit ihrem ungeschlitzten Ende ist die Spannzange am Kern befestigt.
Führt man diesen Lochgreifer in ein Werkstück mit einem passenden Loch ein und bläst dann die Gummimembran auf, dann werden die Finger der Spannzange durch die Gummimembrane gespreizt und legen sich an die Lochwandung im Werkstück an, so daß dieses durch den Lochgreifer gehandhabt werden kann. Die Freigabe des Werkstückes erfolgt durch Entspannen der Gummimembran, worauf sich die Finger der Spannzange selbsttätig infolge der Eigenfederung in ihre Ausgangslage zurückbewegen.
Der bekannte Lochgreifer hat eine Reihe von Nachteilen. Ein erster Nachteil liegt darin, daß die Spannzange einteilig ausgebildet ist und deshalb aus einem Federwerkstoff wie Federstahl bestehen muß, damit sie überhaupt gespreizt werden kann. Die Verwendung eines Federwerkstoffes wie Federstahl hat den weiteren Nachteil, daß die zum Spreizen der Spannzange aufzubringende Kraft mit dem Spreizwinkel progressiv anwächst, so daß letzten Endes verhältnismäßig hohe Spreizkräfte benötigt werden, zu denen das Gewicht der zu greifenden Gegenstände ohnehin noch hinzukommt. Ein weiterer Nachteil des bekannten Lochgreifers liegt darin, daß die Finger seiner Spannzange beim Spreizen gebogen werden, so daß der Eingriff der Spannzange in das Loch eines Werkstückes in der Praxis nicht vollflächig mit der Außenfläche der Spannzange erfolgt, sondern nur mit dem vorderen äußeren Rand der Spannzange, welcher am weitesten gespreizt wird und am tiefsten in das Loch des Werkstückes eintaucht.
Der aus dem DE-GM 81 26 888 bekannte Greifer hat als Greiffinger zweischenklige Hebel, welche durch insgesamt vier Membranen betätigt werden. Zwei Membranen liegen auf der einen Seite der Schwenkachsen der Finger und dienen dazu, die Finger einander anzunähern, die beiden anderen Membranen liegen auf der anderen Seite der Schwenkachsen und dienen dazu, die Finger zu spreizen. Jede der Membranen muß montiert werden, im Betrieb dicht bleiben und jeder Finger muß auf körperlich vorhandenen Achsen schwenkbar gelagert werden. Daraus ergibt sich ein erheblicher Montageaufwand und ein beträchtliches Risiko einer Fehlfunktion im Betrieb.
Aus der GB-Z. Machine Design, November 1982, Seiten 69/70 ist ein Lochgreifer bekannt, welcher die Werkstücke von innen her nicht mit gespreizten Fingern, sondern unmittelbar mit einer gespreizten Membran greift. Aus der FR-PS 1 266 658 ist ein Lochgreifer bekannt, welcher zwar spreizbare Finger hat, diese Finger werden aber nicht durch eine druckmittelbetätigte Membran gespreizt, sondern durch Keilwirkung mittels eines verschiebbaren Kegelstumpfes, und das Rückstellen der Finger geschieht allein durch Schwerkraft.
Aus der DE 25 17 997 A1 ist ein hydraulisch betätigter Innenspanndorn bekannt, welcher anstelle von Greiffingern eine längsgeschlitzte Hülse hat, welche gegen ihre eigene Federkraft durch eine darunterliegende Membran aufgeweitet wird. Ein solcher Innenspanndorn ermöglicht nur geringste Spannwege.
Die DE 30 11 837 A1 offenbart einen Greifer, dessen Finger nicht schwenkbar gelagert, sondern an ihren Enden fest eingespannt und als Blattfedern ausgebildet sind, deren Spreizung nicht durch eine innenliegende Membran, sondern durch einen über sie hinweggleitenden Ring veränderbar ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemäßen Lochgreifer zu schaffen, dessen Spannzange mit geringerem Kraftaufwand gespreizt werden kann und beim Eingreifen in das Loch eines Werkstückes eine großflächige Berührung zwischen der Außenseite der Spannzange und der Wandung des Loches im Werkstück ermöglicht.
Diese Aufgabe wird gelöst durch einen Lochgreifer mit den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen.
Bei dem neuen Lochgreifer ist die Spannzange mehrteilig ausgebildet, und zwar in der Weise, daß die starren Finger der Spannzange getrennt voneinander um Achsen, welche in einer gemeinsamen Ebene liegen, die hier auch als die Schwenkebene bezeichnet wird, verschwenkbar am Kern gelagert sind. Zum Spreizen der Spannzange werden die Finger nach außen verschwenkt, so daß zum Spreizen keine Biegekraft aufgewendet werden muß.
Die Finger der Spannzange können beim Greifen eine großflächige Berührung zwischen der Außenseite der Spannzange und der Lochwandung des zu greifenden Werkstückes herstellen; dazu ist es lediglich erforderlich, die äußere Kontur der Spannzange an die Kontur des Loches der zu greifenden Werkstücke anzupassen. Da solche Greifer üblicherweise dort eingesetzt werden, wo große Anzahlen untereinander gleicher Werkstücke zu handhaben sind, ist eine solche Anpassung mit keinem unvertretbaren Aufwand verbunden.
Wie im Stand der Technik an sich bekannt, verwendet man als Spreizelement auch beim neuen Lochgreifer zweckmäßigerweise eine den Kern umschließende gummielastische Membrane.
Die schwenkbare Lagerung der Finger am Kern geschieht dadurch, daß man im Kern eine den Kern umgebende Nut vorsieht, in welcher auch die gemeinsame Schwenkebene der Finger liegt, und daß man an den Fingern nach innen gerichtete Vorsprünge vorsieht, mit welchen diese schwenkbar in der Nut gelagert sind. Die Halterung und Befestigung der Finger erfolgt dabei durch einen Ring, welcher die Finger im Bereich der Nut gemeinsam umschließt. Die Vorsprünge der Finger sind am hinteren Ende der Finger angeordnet, wo keinerlei Spreizung mehr stattfindet.
Damit die gespreizten Finger der Spannzange in ihre Ausgangslage zurückkehren, sieht man eine die Finger gemeinsam umschließende ringförmige Wendelfeder oder einen gummielastischen Ring vor, welcher in einigem Abstand von der gemeinsamen Schwenkebene angeordnet ist. Deren Federkraft muß beim Spreizen der Spannzange natürlich überwunden werden, jedoch kann die Federkraft sehr klein gehalten werden, da sie nur das Zurückschwenken der Finger in drucklosem Zustand des Lochgreifers sicherstellen soll.
Um die Umgebung des Lochgreifers und sein Spreizelement, insbesondere, wenn es sich dabei um eine gummielastische Membran handelt, vor Schaden zu bewahren, wenn die Spreizung einmal außerhalb des Loches eines zu ergreifenden Werkstückes erfolgen sollte, ist vorzugsweise eine die Finger gemeinsam umgebende, die Spreizung begrenzende Hülse vorgesehen, welche zweckmäßigerweise zwischen dem Ring, durch den die Finger gehalten werden, und dem Ring, durch den die Finger zurückgestellt werden, angeordnet ist.
Um eine ungehinderte Verengung des aus den Fingern gebildeten Kranzes zu ermöglichen, werden die Finger zweckmäßigerweise in einem gewissen Abstand nebeneinander angeordnet und dieser Abstand durch Einsetzen von Distanzstiften in den Kern, insbesondere im Bereich der Nut, in welcher die Finger schwenkbar gelagert sind, gesichert.
Ein Ausführungsbeispiel des neuen Lochgreifers ist schematisch in den Zeichnungen dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch den Lochgreifer in ungespanntem Zustand,
Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch diesen Lochgreifer längs der in Fig. 1 eingezeichneten Schnittlinie II-II, und
Fig. 3 zeigt einen Längsschnitt durch den Lochgreifer entsprechend Fig. 1, jedoch in gespanntem Zustand.
In Fig. 2 ist die Schnittlinie I-I eingezeichnet, entlang welcher der in Fig. 1 dargestellte Schnitt gelegt ist.
Der Lochgreifer besitzt einen massiven, zylindrischen Kern 1, welcher an seiner Rückseite einen koaxial angeordneten Zapfen 2 besitzt, der zur Montage des Lochgreifers z. B. am Arm eines Manipulators dient. Im hinteren Bereich besitzt der Kern 1 einen etwas größeren Durchmesser als im vorderen Bereich, und am Übergang dieser beiden Bereiche befindet sich eine Ringnut 3, in welche der radial einwärts vorspringende Rand 4 einer zu einem Beutel geformten gummielastischen Membran 5 eingefügt ist, welche den Bereich des Kerns 1 mit dem geringeren Durchmesser dicht umschließt. Im Innern des Kerns 1 verläuft eine Druckmittelzuleitung 6, welche einerseits in den Zwischenraum zwischen dem Kern 1 und der Membran 5 mündet und andererseits in der Nähe des hinteren Endes des Kerns 1 eine Einlaßöffnung 6a hat, an welche eine Druckmittelquelle, insbesondere eine Druckluftquelle anschließbar ist.
In dem Bereich des Kerns 1 mit dem größeren Durchmesser befindet sich zwischen der Einlaßöffnung 6a und der Membran 5 eine im rechten Winkel zur Längsachse verlaufende Ringnut 7 mit halbrundem Querschnitt, in welche drei untereinander gleich ausgebildete Finger mit einem radial einwärts gerichteten Vorsprung 9 am hinteren Ende der Finger 8 eingefügt sind. Die drei Finger umschließen den Kern 1 kranzförmig und sind zu diesem Zweck als Zylindersegmente ausgebildet.
Die Vorsprünge 9, welche den Kern 1 als Ringsegmente umschließen, sind mit einer zur Rundung der Ringnut 7 passenden Rundung versehen und mit soviel Spielraum in die Ringnut 7 eingesetzt, daß die Finger 8 in der Ringnut 7 begrenzt verschwenkbar gelagert sind.
Damit die Finger 8 in der Ringnut 7 gehalten werden, sind die Finger im Bereich der Vorsprünge 9 auf der Außenseite mit einer sich in Umfangsrichtung erstreckenden Nut 10 versehen, in welche ein Seegering 11 eingesetzt ist.
Der Schwenkbereich der Finger 8 wird einerseits dadurch begrenzt, daß sie an einem Haltering 12 anschlagen, welcher zwischen den Fingern und der Membrane 5 angeordnet ist und den Vorsprung 4 der Membrane in der Ringnut 3 des Kerns fixiert, oder indem die vorderen Enden 8a der Finger, welche über den Kern 1 vorstehen und dessen Vorderseite abschirmen, aneinanderstoßen. Andererseits wird die Verschwenkbarkeit der Finger 8 beim Spreizen begrenzt durch eine Hülse 13, welche zwischen dem Segering 11 und einer weiter vorn liegenden Stufe 14 der Finger diese umgebend angeordnet ist. Unmittelbar an die Stufe 14 angrenzend sind die Finger 8 auf ihrer Außenseite umlaufend mit einer Nut 15 versehen, in welche ein Gummiring 16 eingesetzt ist.
Um die Finger in der Ringnut 7 auf Abstand zu halten, sind dort radial verlaufende Stifte 17 in den Kern 1 eingesetzt.
Der Lochgreifer arbeitet folgendermaßen:
Zum Ergreifen eines Werkstückes 18 mit einer zylindrischen Bohrung 19 wird der Lochgreifer in diese Bohrung 19 in ungespanntem Zustand (Fig. 1) eingeführt. Dann wird die Membran 5 durch Einführen eines Druckmittels, vorzugsweise von Druckluft, durch die Zuleitung 6 hindurch aufgeblasen, wodurch die drei Finger 8 gespreizt werden und sich an die Wandung der zylindrischen Bohrung 19 im Werkstück 18 anlegen. Die eine Spannzange bildenden Finger 8 sind auf der Außenseite mit einem Radius versehen, welcher mit dem Radius der Werkstückbohrung 19 übereinstimmt, so daß sich die Finger großflächig an die Wandung der Bohrung 19 anlegen, wodurch ein hervorragender Reibungsschluß möglich wird. Der Durchmesser der Hülse 13 ist so bemessen, daß eine etwas größere Spreizung der Finger 8 ermöglicht wird, als sie zum Ergreifen der Werkstücke 18 erforderlich ist.
Zum Lösen des Werkstückes 18 vom Greifer wird die Membran 5 entspannt, worauf der Gummiring 16 die Finger 8 zusammenzieht. Dies ist möglich, weil die Finger mit einem gewissen Abstand zueinander angeordnet sind und dieser Abstand am hinteren Ende der Finger durch die Stifte 17 aufrechterhalten wird.
Natürlich kann ein erfindungsgemäßer Lochgreifer auch mehr als drei Finger aufweisen, welche den Kern 1 kranzförmig umgeben. Mindestens sollen zwei Finger vorgesehen sein.
Ein zylindrischer Aufbau des Lochgreifers, wie er in der Zeichnung dargestellt ist, ist nicht zwingend. Es sind durchaus andere Querschnittsformen möglich, z. B. eine dreieckige, viereckige oder fünfeckige Querschnittsform. Welche Querschnittsform im Einzelfall gewählt wird, wird in erster Linie davon bestimmt, welche Gestalt das Loch in den zu ergreifenden Werkstücken hat.

Claims (4)

1. Lochgreifer mit einer einen starren Kern umgebenden und an diesem befestigten mehrfingrigen Spannzange, deren starre und getrennt voneinander um in einer gemeinsamen Ebene liegende Achsen verschenkbar am Kern gelagerte Finger sich mittels einer gummielastischen Membrane spreizen lassen, welche zwischen dem Kern und der Spannzange angeordnet ist und durch eine im Kern verlaufende Zuleitung mit einem Druckmittel beaufschlagbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Membrane (5) den Kern (1) umschließt,
daß jene gemeinsame Schwenkebene (20) in einer den Kern (1) umgebenden Nut (7) liegt, in welcher die Finger (8) mit zur Längsachse des Lochgreifers gerichteten Vorsprüngen (9) schwenkbar gelagert und darin durch einen Ring (11) gehalten sind, der sie gemeinsam umschließt,
daß die Vorsprünge (9) am hinteren Ende der Finger ( 8) angeordnet sind und
daß in einem Abstand von dem in der Schwenkebene (20) liegenden Ring (11) ein die Finger (8) gemeinsam umschließender gummielastischer Ring (16) oder eine ringförmige Wendelfeder angeordnet ist, welche die Finger (8) zu schließen sucht.
2. Lochgreifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Finger (8) gemeinsam umgebende, die Spreizung begrenzende Hülse (13) vorgesehen ist.
3. Lochgreifer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (13) zwischen den beiden Ringen (11, 16) angeordnet ist.
4. Lochgreifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den einzelnen Fingern (8) in der Nut (7) des Kerns (1) Distanzstifte (17) vorgesehen sind, welche zur Längsachse des Lochgreifers weisend im Kern stecken.
DE19853504100 1985-02-07 1985-02-07 Druckmittelbetätigter Lochgreifer Expired - Lifetime DE3504100C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19853504100 DE3504100C2 (de) 1985-02-07 1985-02-07 Druckmittelbetätigter Lochgreifer

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19853504100 DE3504100C2 (de) 1985-02-07 1985-02-07 Druckmittelbetätigter Lochgreifer

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3504100A1 DE3504100A1 (de) 1986-08-07
DE3504100C2 true DE3504100C2 (de) 1996-05-09

Family

ID=6261867

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19853504100 Expired - Lifetime DE3504100C2 (de) 1985-02-07 1985-02-07 Druckmittelbetätigter Lochgreifer

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3504100C2 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10060405A1 (de) * 2000-12-05 2002-06-20 Bayerische Motoren Werke Ag Innengreifer für Rohre und Bohrungen
EP2522607A1 (de) * 2011-05-12 2012-11-14 Ulma Packaging Technological Center, S. Coop Greifer zum Erfassen und Transportieren von Lebensmitteln
CN105014404A (zh) * 2015-07-10 2015-11-04 江苏振江新能源装备股份有限公司 一种飞轮储能外壳体加工组件

Families Citing this family (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPH01177986A (ja) * 1987-12-30 1989-07-14 Honda Motor Co Ltd 多関節機構のアーム構造
DE3816266A1 (de) * 1988-05-12 1989-11-23 Schoen & Cie Gmbh Aufnahme- und stapelvorrichtung fuer aus einer materialbahn aus gestanzten scheiben mit mittelloch
DE19532462C2 (de) * 1995-09-02 1997-12-04 Otto Dipl Ing Meedt Werkzeug
IT1299758B1 (it) * 1998-03-20 2000-04-04 Scaglia Spa Dispositivo per agganciare automaticamente un albero porta bobina ad un mandrino di una macchina
DE102007030036A1 (de) * 2007-06-29 2009-01-02 Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. Greifwerkzeug mit Blähkörper
CN106169664B (zh) * 2016-08-02 2018-05-11 广西大学 一种高压接地线夹脱杆弹簧定位机构
DE102022204155A1 (de) 2022-04-28 2023-11-02 Robert Bosch Gesellschaft mit beschränkter Haftung Demontagewerkzeug zur spanlosen Entfernung eines Dichtelements

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1226658A (fr) * 1959-02-26 1960-07-15 Commissariat Energie Atomique Pince mécanique automatique fonctionnant par gravité et permettant la préhension, le transport et le dépôt d'objets divers
DE2517997A1 (de) * 1975-04-23 1976-11-04 Peter Kostyrka Innenspanndorn
DE3011837A1 (de) * 1980-03-27 1981-10-01 Sommer, Friedhelm, 7530 Pforzheim Handhabungsgreifer, bspw. fuer industrieroboter
DE8126888U1 (de) * 1981-09-15 1982-04-08 Sommer, Friedhelm, 7530 Pforzheim Zangen-greifer fuer roboter

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10060405A1 (de) * 2000-12-05 2002-06-20 Bayerische Motoren Werke Ag Innengreifer für Rohre und Bohrungen
DE10060405B4 (de) * 2000-12-05 2007-03-15 Bayerische Motoren Werke Ag Innengreifer für Rohre und Bohrungen
EP2522607A1 (de) * 2011-05-12 2012-11-14 Ulma Packaging Technological Center, S. Coop Greifer zum Erfassen und Transportieren von Lebensmitteln
US8662555B2 (en) 2011-05-12 2014-03-04 Ulma Packaging Technological Center S. Coop Gripper for capturing and for transporting products
CN105014404A (zh) * 2015-07-10 2015-11-04 江苏振江新能源装备股份有限公司 一种飞轮储能外壳体加工组件
CN105014404B (zh) * 2015-07-10 2017-03-08 江苏振江新能源装备股份有限公司 一种飞轮储能外壳体加工组件

Also Published As

Publication number Publication date
DE3504100A1 (de) 1986-08-07

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1846183B1 (de) Greifvorrichtung zum montieren von gummielastischen ringen und finger für eine derartige greifvorrichtung
DE102007031412B4 (de) Klemmvorrichtung
DE69034214T2 (de) Trommelbremsenanordnung
DE69324685T2 (de) Einstellbare greifvorrichtung
EP0452791A1 (de) Presswerkzeug
DE4020981A1 (de) Spannvorrichtung
EP0023005A1 (de) Presszange zur Herstellung einer dichten Rohrverbindung
DE3504100C2 (de) Druckmittelbetätigter Lochgreifer
DE2511988A1 (de) Halter fuer rohrfoermige koerper
DE10060405A1 (de) Innengreifer für Rohre und Bohrungen
DE102005003615B3 (de) Presszange zum Einpressen mehrerer Kerben auf dem Umfang eines Kontaktelementes
DE102019115599A1 (de) Spannvorrichtung zum Einspannen eines Gegenstands
DE102013101083B4 (de) Hilfswerkzeug zur Montage eines Stoßdämpfers
DE4202348C1 (en) Tube end expansion tool - has holding drillings for guide pins at inner and outer flange sectors
DE2800079A1 (de) Vorrichtung zur herstellung von flanschen an rohren
DE2434859C3 (de) Spannvorrichtung zum Spannen eines Werkstückes
DE102018119980A1 (de) Spann- oder Greifeinrichtung
DE202008001009U1 (de) Werkzeugset
DE102011105964A1 (de) Klemm- und Freigabemechanismus
DE9216760U1 (de) Markiergerät zum Anbringen von Markierungen an Rohrmänteln
DE60301803T2 (de) Vorrichtung zur Realisierung des Zusammenbaus eines Ventilschafts und eines Federtellers
DE102022207267B3 (de) Werkzeug zum Halten eines Werkstücks
DE1096824B (de) Kopfgreifer fuer einen fassonierten Hals besitzende Flaschen od. dgl.
DE1625951B1 (de) Ringförmige aufweitbare vorrichtung zum abdichten einer wandung oder leitung nach innen sowie werkzeug zu ihrer handhabung
DE69105258T2 (de) Einspannvorrichtung zum innenseitigen greifen von hohlen körpern, insbesondere rohrförmigen körpern.

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: SOMMER AUTOMATIC GMBH, 75334 STRAUBENHARDT, DE

8381 Inventor (new situation)

Free format text: SOMMER, FRIEDHELM, 75173 PFORZHEIM, DE