DE3504100C2 - Druckmittelbetätigter Lochgreifer - Google Patents
Druckmittelbetätigter LochgreiferInfo
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Description
Die Erfindung geht aus von einem Lochgreifer mit den
im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen.
Ein solcher Lochgreifer ist aus dem DE-GM 81 26 888 bekannt.
Es ist ferner ein Lochgreifer bekannt, welcher aus einem massiven,
überwiegend zylindrischen Kern besteht, welcher
auf einem Teil seiner Länge von einer Gummimembran
dicht umgeben ist. Die Membran kann durch Einblasen von
Druckluft gedehnt werden, und zu diesem Zweck ist im
Kern eine Zuleitung für die Druckluft vorgesehen, welche
in den Zwischenraum zwischen dem Kern und der Membran
mündet. Die Membrane ihrerseits ist von einer im wesentlichen
zylindrischen Spannzange umgeben, welche von
ihrem einen Ende her zur Bildung mehrerer Finger geschlitzt
ist und aus Federstahl besteht. Mit ihrem ungeschlitzten Ende
ist die Spannzange am Kern befestigt.
Führt man diesen Lochgreifer in ein Werkstück mit einem
passenden Loch ein und bläst dann die Gummimembran auf,
dann werden die Finger der Spannzange durch die Gummimembrane
gespreizt und legen sich an die Lochwandung im
Werkstück an, so daß dieses durch den Lochgreifer gehandhabt
werden kann. Die Freigabe des Werkstückes erfolgt
durch Entspannen der Gummimembran, worauf sich die
Finger der Spannzange selbsttätig infolge der Eigenfederung
in ihre Ausgangslage zurückbewegen.
Der bekannte Lochgreifer hat eine Reihe von Nachteilen.
Ein erster Nachteil liegt darin, daß die Spannzange einteilig
ausgebildet ist und deshalb aus einem Federwerkstoff
wie Federstahl bestehen muß, damit sie überhaupt
gespreizt werden kann. Die Verwendung eines Federwerkstoffes
wie Federstahl hat den weiteren Nachteil, daß
die zum Spreizen der Spannzange aufzubringende Kraft
mit dem Spreizwinkel progressiv anwächst, so daß letzten
Endes verhältnismäßig hohe Spreizkräfte benötigt werden,
zu denen das Gewicht der zu greifenden Gegenstände
ohnehin noch hinzukommt. Ein weiterer Nachteil des
bekannten Lochgreifers liegt darin, daß die Finger seiner
Spannzange beim Spreizen gebogen werden, so daß der
Eingriff der Spannzange in das Loch eines Werkstückes
in der Praxis nicht vollflächig mit der Außenfläche der
Spannzange erfolgt, sondern nur mit dem vorderen äußeren
Rand der Spannzange, welcher am weitesten gespreizt
wird und am tiefsten in das Loch des Werkstückes eintaucht.
Der aus dem DE-GM 81 26 888 bekannte Greifer hat als Greiffinger zweischenklige
Hebel, welche durch insgesamt vier Membranen betätigt werden. Zwei Membranen
liegen auf der einen Seite der Schwenkachsen der Finger und dienen dazu, die
Finger einander anzunähern, die beiden anderen Membranen liegen auf der anderen
Seite der Schwenkachsen und dienen dazu, die Finger zu spreizen. Jede der
Membranen muß montiert werden, im Betrieb dicht bleiben und jeder Finger muß
auf körperlich vorhandenen Achsen schwenkbar gelagert werden. Daraus ergibt
sich ein erheblicher Montageaufwand und ein beträchtliches Risiko einer
Fehlfunktion im Betrieb.
Aus der GB-Z. Machine Design, November 1982, Seiten 69/70 ist ein Lochgreifer
bekannt, welcher die Werkstücke von innen her nicht mit gespreizten Fingern,
sondern unmittelbar mit einer gespreizten Membran greift. Aus der
FR-PS 1 266 658 ist ein Lochgreifer bekannt, welcher zwar spreizbare Finger hat,
diese Finger werden aber nicht durch eine druckmittelbetätigte Membran gespreizt,
sondern durch Keilwirkung mittels eines verschiebbaren Kegelstumpfes, und das
Rückstellen der Finger geschieht allein durch Schwerkraft.
Aus der DE 25 17 997 A1 ist ein hydraulisch betätigter Innenspanndorn bekannt,
welcher anstelle von Greiffingern eine längsgeschlitzte Hülse hat, welche gegen
ihre eigene Federkraft durch eine darunterliegende Membran aufgeweitet wird. Ein
solcher Innenspanndorn ermöglicht nur geringste Spannwege.
Die DE 30 11 837 A1 offenbart einen Greifer, dessen Finger nicht schwenkbar
gelagert, sondern an ihren Enden fest eingespannt und als Blattfedern ausgebildet
sind, deren Spreizung nicht durch eine innenliegende Membran, sondern durch
einen über sie hinweggleitenden Ring veränderbar ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemäßen Lochgreifer
zu schaffen, dessen Spannzange mit geringerem
Kraftaufwand gespreizt werden kann und beim Eingreifen
in das Loch eines Werkstückes eine großflächige Berührung
zwischen der Außenseite der Spannzange und der Wandung
des Loches im Werkstück ermöglicht.
Diese Aufgabe wird gelöst durch einen Lochgreifer mit
den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen.
Bei dem neuen Lochgreifer ist die Spannzange
mehrteilig ausgebildet, und zwar in
der Weise, daß die starren Finger der Spannzange getrennt voneinander
um Achsen, welche in einer gemeinsamen Ebene
liegen, die hier auch als die Schwenkebene bezeichnet
wird, verschwenkbar am Kern gelagert sind. Zum Spreizen
der Spannzange werden die Finger nach außen
verschwenkt, so daß zum Spreizen keine Biegekraft
aufgewendet werden muß.
Die Finger der Spannzange können
beim Greifen eine großflächige Berührung
zwischen der Außenseite der Spannzange und der Lochwandung
des zu greifenden Werkstückes herstellen; dazu
ist es lediglich erforderlich, die äußere Kontur der
Spannzange an die Kontur des Loches der zu greifenden
Werkstücke anzupassen. Da solche Greifer üblicherweise
dort eingesetzt werden, wo große Anzahlen untereinander
gleicher Werkstücke zu handhaben sind, ist eine solche
Anpassung mit keinem unvertretbaren Aufwand verbunden.
Wie im Stand der Technik an sich bekannt, verwendet man als Spreizelement
auch beim neuen Lochgreifer zweckmäßigerweise
eine den Kern umschließende gummielastische Membrane.
Die schwenkbare Lagerung der Finger am Kern geschieht
dadurch, daß man im Kern eine den Kern
umgebende Nut vorsieht, in welcher auch die gemeinsame
Schwenkebene der Finger liegt, und daß man an den Fingern
nach innen gerichtete Vorsprünge vorsieht, mit welchen
diese schwenkbar in der Nut gelagert sind. Die Halterung
und Befestigung der Finger erfolgt dabei
durch einen Ring, welcher die Finger im
Bereich der Nut gemeinsam umschließt.
Die Vorsprünge der Finger sind am hinteren Ende der Finger
angeordnet, wo keinerlei Spreizung mehr stattfindet.
Damit die gespreizten
Finger der Spannzange in ihre
Ausgangslage zurückkehren, sieht man
eine die Finger gemeinsam umschließende ringförmige
Wendelfeder oder einen gummielastischen Ring vor,
welcher in einigem Abstand von der gemeinsamen Schwenkebene
angeordnet ist. Deren Federkraft muß beim Spreizen
der Spannzange natürlich überwunden werden, jedoch kann
die Federkraft sehr klein gehalten werden, da sie nur
das Zurückschwenken der Finger in drucklosem Zustand des
Lochgreifers sicherstellen soll.
Um die Umgebung des Lochgreifers und sein Spreizelement,
insbesondere, wenn es sich dabei um eine gummielastische
Membran handelt, vor Schaden zu bewahren, wenn die Spreizung
einmal außerhalb des Loches eines zu ergreifenden
Werkstückes erfolgen sollte, ist vorzugsweise eine die
Finger gemeinsam umgebende, die Spreizung begrenzende
Hülse vorgesehen, welche zweckmäßigerweise zwischen dem
Ring, durch den die Finger gehalten werden, und dem Ring,
durch den die Finger zurückgestellt werden, angeordnet
ist.
Um eine ungehinderte Verengung des aus den Fingern gebildeten
Kranzes zu ermöglichen, werden die Finger
zweckmäßigerweise in einem gewissen Abstand nebeneinander
angeordnet und dieser Abstand durch Einsetzen von Distanzstiften
in den Kern, insbesondere im Bereich der
Nut, in welcher die Finger schwenkbar gelagert sind,
gesichert.
Ein Ausführungsbeispiel des neuen Lochgreifers ist
schematisch in den Zeichnungen dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch den
Lochgreifer in ungespanntem Zustand,
Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch diesen
Lochgreifer längs der in Fig. 1 eingezeichneten
Schnittlinie II-II, und
Fig. 3 zeigt einen Längsschnitt durch den
Lochgreifer entsprechend Fig. 1, jedoch
in gespanntem Zustand.
In Fig. 2 ist die Schnittlinie I-I eingezeichnet, entlang
welcher der in Fig. 1 dargestellte Schnitt gelegt
ist.
Der Lochgreifer besitzt einen massiven, zylindrischen
Kern 1, welcher an seiner Rückseite einen koaxial angeordneten
Zapfen 2 besitzt, der zur Montage des Lochgreifers
z. B. am Arm eines Manipulators dient. Im hinteren
Bereich besitzt der Kern 1 einen etwas größeren
Durchmesser als im vorderen Bereich, und am Übergang
dieser beiden Bereiche befindet sich eine Ringnut 3, in
welche der radial einwärts vorspringende Rand 4 einer
zu einem Beutel geformten gummielastischen Membran 5
eingefügt ist, welche den Bereich des Kerns 1 mit dem
geringeren Durchmesser dicht umschließt. Im Innern des
Kerns 1 verläuft eine Druckmittelzuleitung 6, welche
einerseits in den Zwischenraum zwischen dem Kern 1 und
der Membran 5 mündet und andererseits in der Nähe des
hinteren Endes des Kerns 1 eine Einlaßöffnung 6a hat,
an welche eine Druckmittelquelle, insbesondere eine
Druckluftquelle anschließbar ist.
In dem Bereich des Kerns 1 mit dem größeren Durchmesser
befindet sich zwischen der Einlaßöffnung 6a und der
Membran 5 eine im rechten Winkel zur Längsachse verlaufende
Ringnut 7 mit halbrundem Querschnitt, in welche
drei untereinander gleich ausgebildete Finger mit einem
radial einwärts gerichteten Vorsprung 9 am hinteren Ende
der Finger 8 eingefügt sind. Die drei Finger umschließen
den Kern 1 kranzförmig und sind zu diesem Zweck als Zylindersegmente
ausgebildet.
Die Vorsprünge 9, welche den Kern 1 als Ringsegmente umschließen,
sind mit einer zur Rundung der Ringnut 7 passenden
Rundung versehen und mit soviel Spielraum in die
Ringnut 7 eingesetzt, daß die Finger 8 in der Ringnut 7
begrenzt verschwenkbar gelagert sind.
Damit die Finger 8 in der Ringnut 7 gehalten werden, sind
die Finger im Bereich der Vorsprünge 9 auf der Außenseite
mit einer sich in Umfangsrichtung erstreckenden Nut 10
versehen, in welche ein Seegering 11 eingesetzt ist.
Der Schwenkbereich der Finger 8 wird einerseits dadurch
begrenzt, daß sie an einem Haltering 12 anschlagen, welcher
zwischen den Fingern und der Membrane 5 angeordnet
ist und den Vorsprung 4 der Membrane in der Ringnut 3 des
Kerns fixiert, oder indem die vorderen Enden 8a der Finger,
welche über den Kern 1 vorstehen und dessen Vorderseite
abschirmen, aneinanderstoßen. Andererseits wird
die Verschwenkbarkeit der Finger 8 beim Spreizen begrenzt
durch eine Hülse 13, welche zwischen dem Segering
11 und einer weiter vorn liegenden Stufe 14 der
Finger diese umgebend angeordnet ist. Unmittelbar an
die Stufe 14 angrenzend sind die Finger 8 auf ihrer
Außenseite umlaufend mit einer Nut 15 versehen, in
welche ein Gummiring 16 eingesetzt ist.
Um die Finger in der Ringnut 7 auf Abstand zu halten,
sind dort radial verlaufende Stifte 17 in den Kern 1
eingesetzt.
Der Lochgreifer arbeitet folgendermaßen:
Zum Ergreifen eines Werkstückes 18 mit einer zylindrischen Bohrung 19 wird der Lochgreifer in diese Bohrung 19 in ungespanntem Zustand (Fig. 1) eingeführt. Dann wird die Membran 5 durch Einführen eines Druckmittels, vorzugsweise von Druckluft, durch die Zuleitung 6 hindurch aufgeblasen, wodurch die drei Finger 8 gespreizt werden und sich an die Wandung der zylindrischen Bohrung 19 im Werkstück 18 anlegen. Die eine Spannzange bildenden Finger 8 sind auf der Außenseite mit einem Radius versehen, welcher mit dem Radius der Werkstückbohrung 19 übereinstimmt, so daß sich die Finger großflächig an die Wandung der Bohrung 19 anlegen, wodurch ein hervorragender Reibungsschluß möglich wird. Der Durchmesser der Hülse 13 ist so bemessen, daß eine etwas größere Spreizung der Finger 8 ermöglicht wird, als sie zum Ergreifen der Werkstücke 18 erforderlich ist.
Zum Ergreifen eines Werkstückes 18 mit einer zylindrischen Bohrung 19 wird der Lochgreifer in diese Bohrung 19 in ungespanntem Zustand (Fig. 1) eingeführt. Dann wird die Membran 5 durch Einführen eines Druckmittels, vorzugsweise von Druckluft, durch die Zuleitung 6 hindurch aufgeblasen, wodurch die drei Finger 8 gespreizt werden und sich an die Wandung der zylindrischen Bohrung 19 im Werkstück 18 anlegen. Die eine Spannzange bildenden Finger 8 sind auf der Außenseite mit einem Radius versehen, welcher mit dem Radius der Werkstückbohrung 19 übereinstimmt, so daß sich die Finger großflächig an die Wandung der Bohrung 19 anlegen, wodurch ein hervorragender Reibungsschluß möglich wird. Der Durchmesser der Hülse 13 ist so bemessen, daß eine etwas größere Spreizung der Finger 8 ermöglicht wird, als sie zum Ergreifen der Werkstücke 18 erforderlich ist.
Zum Lösen des Werkstückes 18 vom Greifer wird die Membran
5 entspannt, worauf der Gummiring 16 die Finger 8
zusammenzieht. Dies ist möglich, weil die Finger mit
einem gewissen Abstand zueinander angeordnet sind und
dieser Abstand am hinteren Ende der Finger durch die
Stifte 17 aufrechterhalten wird.
Natürlich kann ein erfindungsgemäßer Lochgreifer auch
mehr als drei Finger aufweisen, welche den Kern 1 kranzförmig
umgeben. Mindestens sollen zwei Finger vorgesehen
sein.
Ein zylindrischer Aufbau des Lochgreifers, wie er in der
Zeichnung dargestellt ist, ist nicht zwingend. Es sind
durchaus andere Querschnittsformen möglich, z. B. eine
dreieckige, viereckige oder fünfeckige Querschnittsform.
Welche Querschnittsform im Einzelfall gewählt wird, wird
in erster Linie davon bestimmt, welche Gestalt das Loch
in den zu ergreifenden Werkstücken hat.
Claims (4)
1. Lochgreifer mit einer einen starren Kern umgebenden
und an diesem befestigten mehrfingrigen Spannzange,
deren starre und getrennt voneinander um in einer gemeinsamen
Ebene liegende Achsen verschenkbar am Kern gelagerte
Finger sich mittels einer gummielastischen Membrane
spreizen lassen, welche zwischen dem Kern und der Spannzange
angeordnet ist und durch eine im Kern verlaufende
Zuleitung mit einem Druckmittel beaufschlagbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Membrane (5) den Kern (1) umschließt,
daß jene gemeinsame Schwenkebene (20) in einer den Kern (1) umgebenden Nut (7) liegt, in welcher die Finger (8) mit zur Längsachse des Lochgreifers gerichteten Vorsprüngen (9) schwenkbar gelagert und darin durch einen Ring (11) gehalten sind, der sie gemeinsam umschließt,
daß die Vorsprünge (9) am hinteren Ende der Finger ( 8) angeordnet sind und
daß in einem Abstand von dem in der Schwenkebene (20) liegenden Ring (11) ein die Finger (8) gemeinsam umschließender gummielastischer Ring (16) oder eine ringförmige Wendelfeder angeordnet ist, welche die Finger (8) zu schließen sucht.
daß die Membrane (5) den Kern (1) umschließt,
daß jene gemeinsame Schwenkebene (20) in einer den Kern (1) umgebenden Nut (7) liegt, in welcher die Finger (8) mit zur Längsachse des Lochgreifers gerichteten Vorsprüngen (9) schwenkbar gelagert und darin durch einen Ring (11) gehalten sind, der sie gemeinsam umschließt,
daß die Vorsprünge (9) am hinteren Ende der Finger ( 8) angeordnet sind und
daß in einem Abstand von dem in der Schwenkebene (20) liegenden Ring (11) ein die Finger (8) gemeinsam umschließender gummielastischer Ring (16) oder eine ringförmige Wendelfeder angeordnet ist, welche die Finger (8) zu schließen sucht.
2. Lochgreifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß eine die Finger (8) gemeinsam umgebende, die
Spreizung begrenzende Hülse (13) vorgesehen ist.
3. Lochgreifer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hülse (13) zwischen den beiden Ringen (11,
16) angeordnet ist.
4. Lochgreifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen den einzelnen Fingern (8) in der Nut
(7) des Kerns (1) Distanzstifte (17) vorgesehen sind,
welche zur Längsachse des Lochgreifers weisend im Kern
stecken.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853504100 DE3504100C2 (de) | 1985-02-07 | 1985-02-07 | Druckmittelbetätigter Lochgreifer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853504100 DE3504100C2 (de) | 1985-02-07 | 1985-02-07 | Druckmittelbetätigter Lochgreifer |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3504100A1 DE3504100A1 (de) | 1986-08-07 |
| DE3504100C2 true DE3504100C2 (de) | 1996-05-09 |
Family
ID=6261867
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19853504100 Expired - Lifetime DE3504100C2 (de) | 1985-02-07 | 1985-02-07 | Druckmittelbetätigter Lochgreifer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3504100C2 (de) |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: SOMMER AUTOMATIC GMBH, 75334 STRAUBENHARDT, DE |
|
| 8381 | Inventor (new situation) |
Free format text: SOMMER, FRIEDHELM, 75173 PFORZHEIM, DE |