DE34C - Lüftungsvorrichtung - Google Patents
LüftungsvorrichtungInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24F—AIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
- F24F7/00—Ventilation
- F24F7/04—Ventilation with ducting systems, e.g. by double walls; with natural circulation
- F24F7/06—Ventilation with ducting systems, e.g. by double walls; with natural circulation with forced air circulation, e.g. by fan positioning of a ventilator in or against a conduit
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Description
1877.
WILHELM & FRANZ LÖNHOLDT in FRANKFURT a. M. Lüftungs-Vorrichtung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. Juli 1877 ab.
Zweck des Apparates ist die fortwährende Aussaugimg der Luft aus einem Räume, um
denselben zu ventiliren.
Der Apparat besteht aus drei Theilen, dem
Luftzufiihrungs-Kanal, dem Luftheizungs-Apparat
und den Luftabführungs-Kanälen.
Der in Zeichnung dargestellte Apparat dient für die Luftabsaugung aus drei übereinander liegenden
Räumen. · Er kann jedoch nach denselben Principien für drei mehr oder weniger
übereinander liegende Räume construirt sein.
ι sei das Kellergeschofs, 2 das Erdgeschofs und 3 der erste Stock eines Gebäudes.
Als treibende Kraft wird die, von einem oder mehreren Argand'schen oder Bunsen'schen
Brennern erzeugte Wärme benutzt, welche die Wände eines Heiz-Apparates von bedeutender
Heizfläche erwärmt.
Die zur Unterhaltung der Verbrennung nöthige Luft wird bei α eingesaugt und steigt in der
verticalen Röhre b in die Höhe und erwärmt sich an den heifsen Blechwänden des Heiz-Apparates.
d ist der Sammelraum für die erwärmte und ausgedehnte Luft.
Da nun durch das stete Brennen der Flammen fortwährend die gleiche Luftmenge in den Sammelraum
d tritt, so mufs auch durch das Rohr/ fortwährend die gleiche Luftmasse in die Höhe
strömen. In der Röhre / aber wird infolge der Conicität die ausgedehnte Luft comprimirt, mufs
also mit vermehrter Geschwindigkeit durch die Austrittsöffnung f der Röhre strömen und die
im Räume g befindliche Luft fortwährend ansaugen.
Ein Austreten . der in den unteren Räumen angesaugten Luft in die oberen Räume ist
wegen der besonderen Construction der Säugöffnungen (Fig. 4 bei ö) nicht möglich.
Die Eintrittsöffmmgen g über dem Fufsboden sind unverschliefsbar und nur durch ein Gitter
bedeckt, während die oberen Eintrittsöffnungen h durch einen Schieber geschlossen, bezw. die
Gröfse der Oefifnungen regulirt werden können. Letztere Oeffnungen werden nur dann geöffnet,
wenn übermäfsige Wärme aus dem betreffenden Raum entfernt werden soll.
Die Luft in dem Rohre wird bei η' eben so
wie vorhin in / comprimirt. Es findet daher hier ebenfalls Ansaugung der Luft durch die
Oeffnung g und h der 3. Etage statt. Die gesammte
Masse der angesaugten Luft steigt durch das Rohr / in die Höhe und entweicht ins Freie.
Die zur Unterhaltung der Gasflammen nöthige Luft kann nicht direct zu denselben gelangen,
da die Zuströmungsröhre oben durch eine schiefe Wand geschlossen ist (Fig. 4). Die herbeiströmende
Luft mufs daher zuerst mit den heifsen Wänden des Heizungsraumes in Berührung kommen, ehe ein Theil derselben zu den Flammen
gelangt. Der gröfste Theil wird aber an der Aufsenseite des Argandbrenner - Gascylinders
und zwischen den vielfaltigen Wänden e e des Heizraumes in die Höhe steigen und sich
an denselben erwärmen, somit die Wärme vollständig ausnutzen.
Um die Ausnutzung noch vollständiger zu machen, tritt durch Oeffnungen bei b' abermals
Luft zwischen den Mantel und die faltenförmige Heizfläche e e und erhitzt sich an letzterer.
Diese Luft vereinigt sich mit der andern, welche auf der Innenseite der Heizfläche emporgestiegen
ist, um bei /' in den Abführungskanal zu treten.
Eftirch die bei b' herbeiströmende Luft wird
überdies der äufsere Mantel vor zu grofser Wärme geschützt.
Der Apparat kann auch angewendet werden, um mehrere neben einander liegende Räume zu
ventiliren, indem alsdann die abzusaugende Luft durch horizontale, unter der Decke herlaufende
Röhren oder Kanäle zugeführt wird.
Patent-Ansprüche : 1. Die Construction der
Heizkammer mit der um den oder die Argandbrenner liegenden wellenförmigen Erhitzungsfläche
e e, sowie der Säugöffnung α und der
Röhre b, den äufseren Ringöffnungen e' wie
beschrieben.
2. Die Construction des Abfiihrungs- uudLuftaufsaugungsrohres
mit den konischen Ausströmungsröhren./ und n, den unteren Säugöffnungen^"^,
den oberen durch Schieber regulirbaren Oeffnungen h h sammt deren Schutzvorrichtung 00,
zur Verhütung des Austretens der im Rohr aufsteigenden Luft in den zu ventilirenden Raum.
3. Die ganze Construction in ihrer eigenthümlichen Zusammensetzung.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE34T | 1877-07-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE34C true DE34C (de) |
Family
ID=70918119
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE34DA Expired - Lifetime DE34C (de) | 1877-07-11 | 1877-07-11 | Lüftungsvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE34C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2103527A1 (de) * | 1970-08-26 | 1972-04-14 | Ciba Geigy Ag |
-
1877
- 1877-07-11 DE DE34DA patent/DE34C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2103527A1 (de) * | 1970-08-26 | 1972-04-14 | Ciba Geigy Ag |
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