DE346152C - Schaltvorrichtung fuer die Werkstueck- oder die Werkzeugtrommel an mehrspindligen Dreh- und Bohrbaenken - Google Patents

Schaltvorrichtung fuer die Werkstueck- oder die Werkzeugtrommel an mehrspindligen Dreh- und Bohrbaenken

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DE346152C
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drum
switching
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machine
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q16/00Equipment for precise positioning of tool or work into particular locations not otherwise provided for
    • B23Q16/02Indexing equipment
    • B23Q16/022Indexing equipment in which only the indexing movement is of importance

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)

Description

Die Erfindung- betrifft die Schaltung der die Werkstücke bzw. Werkzeuge tragenden Trommeln an mehrspindligen Dreh- oder Bohrbänken aller Arten. Es hat beispielsweise die mehrspindlige Drehbank eine Trommel, die in einem Gehäuse drehbar gelagert ist und die sich drehenden Werkstückspindeln aufnimmt, gegen welche dann Werkzeuge arbeiten. Es kann aber auch die Trommel die
ίο Werkstückspindeln nur festhalten, und die Werkzeuge werden in Drehung versetzt und herangeführt, oder umgekehrt die Trommel •mit den Werkstückspindeln wird gegen die umlaufenden Werkzeuge verschoben. Die Trommel kann umgekehrt an Stelle der Werkstückspindeln auch die Werkzeuge aufnehmen. Bei all diesen Maschinen wird die Trommel mit den Werkstücken bzw. Werkzeugen nach und nach geschaltet, d. h. sie steht eine Zeitlang still, während der die Werkzeuge arbeiten,, und wird dann weitergeschaltet. Bei jeder Schaltung kann beispielsweise in der letzten Spindel ein Werkstück fertiggestellt weiden. Die Ruhestellung der Trommel ist durch einen Sperrbolzen gesichert, der kurz vor der Schaltung der Trommel ausgelöst wird und nach beendeter Teildrehung wieder einfällt.
Die Schaltung der Trommel erfolgte bisher vielfach durch ein Stirnrad, welches mit der Trommel in Verbindung stand, und durch ein Zahnsegment, das auf der Kurvenwelle saß, teils erfolgte die Schaltung auch durch einen Kreuzstern. Bei einer anderen Anordnung wurde die Schaltung durch eine Zahnstange bewirkt, die mit einem Zahnkranz zusammen arbeitet, welcher lose auf der Trommel angeordnet ist und durch Sperrbolzen mit ihr verbunden wird.
Bei den bisher bekannten Schaltungen der Werkstück- bzw. Werkzeugtrommeln an mshrspindligen Dreh- und Bohrbänken war es nicht möglich, die Schaltung der arbeitenden Maschine zu jeder Zeit und in jeder Stellung auszulösen. Bekanntlich ist die Schaltbewegung dieser Trommel eine ruckweise Drehung, die beispielsweise bei einer vierspindligen Maschine 1^ Umdrehung der Trommel beträgt. Es kann demnach bei der bekannten Anordnung einer Zahnstange, verbunden mit einem Zahnkranz und Sperrbolzen, der letztere erst nach dieser 1^ Umdrehung, also in Ruhestellung ausgelöst werden. Die Schaltbewegung erfolgt sehr schnell und hat deshalb eine Auslösevorrichtung, welche auf der Trommel sitzt und die Drehung mitmacht, den großen Nachteil, daß ein Auslösen während der Schaltbewegung nicht möglich ist. Beim Einstellen der Maschine ist es aber oft nötig, eine Unterbrechung der Schaltbewegung während des automatischen Schaltens vorzunehmen. Um das Arbeitsstück besser beurteilen bzw. leicht messen zu können, ist es erforderlich, daß die Trommel nicht vollständig 'umschaltet, sondern beispielsweise bei vier Spindeln nur ^8 Umdrehung schal-
tet. Es ist dann die Möglichkeit gegeben, ein auf der Maschine gebohrtes Loch mit dem Kaliberbolzen zu messen, weil arr dieser Stelle dem Arbeitsstück kein Werkzeug gegenüberliegt und hindert. Ein Innenmessen in der eingerichteten Arbeitsstellung ist schlecht möglich, da man in bekannter Weise bei diesen automatischen Maschinen die Werkzeuge während der Leerwege möglichst ίο dicht an den Arbeitsstücken läßt, um kurze Wege und nur kleine Zeitverluste durch die Leerwege zu erhalten. Ebenso kann das Außenmessen der Arbeitsstücke bei V8 Schaltung besser geschehen, da auch hier die Werkzeuge nicht stören.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigen:
Abb. ι einen senkrechten Schnitt A-A der Abb. 2; die Mechanismen sind teilweise nur schematisch dargestellt,
Abb. 2 einen Längsschnitt" durch die Maschine mit der Trommel und den Schaltmechanismen in Ansicht und Abb. 3 einen wagerechten Schnitt nach B-B der Abb. 1.
Die Trommel α ist in dem Gehäuse b drehbar; sie trägt die Spindeln c, welche die Werk-" stücke aufnehmen, denen achsial und radial gegenüber die Werkzeuge zugeführt werden. Die Schaltbewegung der Trommel α wird von der Kurvenwelle d abgeleitet, welche ihre Be- · wegung durch einen beliebigen Antrieb von der Maschine erhält. Auf dieser Kurvenwelle d sitzt eine Kurvenscheibe e, welche bei Drehung der Kurvenwelle d mitgenommen wird und beispielsweise einen Schlitten i mit Rolle f durch ihre Kurve k und I verschiebt. Der Schlitten i hat oben eine Zahnstange m, 1 welche mit dem Zahnrad η in Eingriff ist; I letzteres ist auf der Welle 0 gelagert. Das Zahnrad η trägt einen Teil p einer einseitig wirkenden Kupplung, den dazugehörigen Teil q trägt ein Zahnrad r. Eine Feder s hält die Sperrkupplung stets in Eingriff. Mit einem gerändelten Handgriff w des Stiftes ν kann der Teil q der Sperrkupplung außer Eingriff mit p gebracht werden. Das Zahnrad r greift in die Zähne, t am Umfang der Trommel.
Die Schaltung der Trommel wird in folgender Weise durch die Erfindung bewirkt: \ Die Kurven welle d dreht sich in Pfeilrich- ' tung (Abb. 1) und nimmt die Kurvenscheibe e samt den Kurven k und Z mit. Einer Umdrehung der Kurvenwelle d entspricht auch , ein Umlauf der Kurven k und I. Die Abb. 1 und 2 zeigen die Mechanismen in der Ruhestellung. Während der Schaltung legt sich die Kurve k gegen die Rolle / und drückt diese nach oben; dadurch wird der Schlitten i verschoben. Durch die Verschiebung erteilt die Zahnstange m dem Zahnrad η und somit auch dem Teil p der Sperrkupplung eine Teillrehung. Die Sperrkupplung nimmt den Teil q mit und überträgt damit die Teildrehung auf das Zahnrad r, durch welches wiederum die Trommel eine teilweise Drehung erhält. Diese Teildrehung bzw. Schaltung dauert so lange, bis die Rolle/ am niedrigsten Punkt der Kurven k und I angelangt ist. Danach hört die Verschiebung auf, und es tritt der Stillstand der Trommel ein. Die fortlaufende Umlaufbewegung der Kurvenscheibe bringt nunmehr die Kurve? zur Anlage -an die Rolle/ und erteilt dem Schlitten j eine Ver-Schiebung in entgegengesetzter Richtung und bewegt die Zahnstange m und das Zahnrad η in die Anfangslage zurück. Der Teil p der Sperrkupplung kann dabei frei über den Teil q hinweggleiten, nimmt ihn nicht mit und erteilt auch dem Zahnrad r und der Trommel α keine Bewegung. Je nach Ausbildung der Kurven k und I erreicht man eine längere oder kürzere Schaltzeit, je nach ihren Lagen zu der Kurvenwelle d einen früheren oder späteren Beginn der Schaltbewegung, je nach ihren Formen ein Schalten in wechselnden Geschwindigkeiten sowie einen Stillstand an jeder beliebigen Stelle der Schaltbewegung und eine erneute Bewegung, je nach ihren 9c Längen einen größeren oder kleineren Schaltweg bzw. einen Überhub. Bringt man durch den Handgriff w das Zahnrad r mit dem Teil q der einseitig wirkenden Sperrkupplung außer Eingriff mit dem Teil p des Zahnrades n, so erfolgt bei Verschiebung der Zahnstange m und Drehen des Zahnrades η keine Übertragung auf das Zahnrad r und auf die Trommel. Die Schaltung wird demnach unterbrochen oder ausgesetzt. Die Sperrkupplung kann dabei durch beliebigen, sinngemäßen Mechanismus ersetzt werden. An Stelle des Schlittens i mit Zahnstange m kann das Zahnrad η auch durch ein Zahnsegment, welches um einen Drehpunkt schwingt und durch Kurvenscheibe mit beliebig aufgesetzten Kurven angetrieben werden oder auch durch ein auf der Kurvenwelle d festes Zahnradsegment. Das Zahnrad η erhält dann an ,Stelle der Schwingbewegung eine fortlaufende Bewegung. Je nach Ein- oder Ausrücken des Teiles q einer einseitig wirkenden Sperrkupplung in den Teil p des Rades η erhält dann die Trommel ihre Teilbewegung bzw. wind diese unterbrochen oder ausgesetzt. Dabei kann die Sperrkupplung durch beliebige mechanische Mittel durch die Maschine gesteuert werden. An Stelle der einseitig wirkenden Sperrkupplung kann auch ein doppelt wirkender Sperrmechanismus beliebiger Ausbildung treten, womit beispielsweise die Drehung der Trommel in beiden Richtungen erreicht wird.

Claims (1)

  1. Es ist hierdurch möglich, ein Werkstück wieder zum vorhergehenden Werkzeug zurückzuführen, wenn dieses die Form des herzustellenden Teiles erfordert.
    Da der Knopf w mit dem Stift ν der Abb. ι zu jeder Zeit und in jeder Stellung der Trommel a, also auch während der Schaltperiode gehandhabt werden kann,, ist ein Aus- und Einschalten der Trommel vom Arbeiter ohne
    ίο Gefährdung möglich. Beim Einrichten der Maschine kann man zwecks Messens die Trommel α sehr leicht nur etwa 1Z8 Umdrehung schalten lassen. Der Angriffspunkt (die Zähne) zur Schaltung der Trommel kann bei vorliegender Erfindung möglichst in die Mitte gelegt werden, ohne eine wesentliche Schwächung des Lagerkörpers zu erhalten; zu gleicher Zeit wird eine lange Lagerung der Trommel α im Lagerkörper b erreicht. Die Schaltzeit der Trommel α kann infolge des Einbaues einer entsprechenden Räderübersetzung bei geringem Achsenabstand der Trommel und Kurvenwelle nach Bedarf gewählt werden. Ein Abgleiten von Nocken und dadurch bedingtes starkes Abnutzen des Schaltwerkes findet nicht statt.
    P atent-Ahsprüche :
    i. Schaltvorrichtung· für die Werkstück- oder die Werkzeugtrommel an 31' mehrspindligen Dreh- und Bohnbänken mittels gezahnter Hebel, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den von Kurven (k und Z) gesteuerten, mit einem Zahnbogen oder einer Zahnstange versehenen Hebel (i) und die mit veränderlicher Geschwindigkeit zu schaltende Trommel (a) ein Räderpaar (r und n) eingeschaltet ist, das durch eine einseitig wirkende Zwischenkupplung (q, r) verbunden ist, die ein beliebiges, von Hand oder mechanisch bewirktes Aussetzen der Schaltung in jeder Stellung ermöglicht.
    2: Schaltvorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle der einseitig wirkenden Zwischenkupplung ein doppelseitig wirkender Sperrmechanismus, z. B. eine Klauenkupplung, zwischen die Zahnräder (r und n) eingeschaltet ist, der von der Maschine gesteuert wird und eine Drehbewegung der Trommel in beiden Richtungen ermöglicht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    N. aebitt'CüT m ber reichsdruckerei.
DE1914346152D 1914-04-09 1914-04-09 Schaltvorrichtung fuer die Werkstueck- oder die Werkzeugtrommel an mehrspindligen Dreh- und Bohrbaenken Expired DE346152C (de)

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