DE3444723C2 - - Google Patents
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- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
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Description
Vorrichtungen zum Erfassen der Gleisgeometrie sollen
die gleichzeitige Erfassung der Spurweite, der seit
lichen Lage einer jeden Schiene, der Höhenlage einer
jeden Schiene, der Überhöhung und der Verwindung des
Gleises ermöglichen.
Hierzu ist eine Reihe von unterschiedlichen Systemen
bekannt.
Eine Vorrichtung zum Erfassen der Gleisgeometrie ist
aus der DE-PS 19 06 980 bekannt. Bei dieser bekannten
Vorrichtung werden die Strahlen wenigstens zweier
Lichtsender dazu verwendet, die Auslenkung zweier Licht
empfänger zu bestimmen, von denen jeder über einen
Träger mit einer Rolle verbunden ist, die auf der Ober
fläche einer Schiene aufliegt. Die Strahlen dienen also
dazu, den Ort der Schienenoberfläche direkt zu be
stimmen. Nachteilig bei dieser bekannten Vorrichtung
ist jedoch, daß die parallele Ausrichtung zweier Licht
strahlen auf eine Strecke von 100 m und mehr aufwendig
ist.
Eine Vorrichtung, die mit einem Laser arbeitet, ist aus
dem Artikel "Neue Gleismeßverfahren" in "ZEV-Glas. Ann.
102 (1978) S. 343 f." von O. Budde und W. Michels be
kannt. Bei dieser Vorrichtung wird ein Gleisfahrzeug
verwendet, von dem aus ein Belastungsbalken mit einer
definierten Vorlast auf das Gleis gepreßt wird. Dieser
Balken ist mit einem Neigungsmesser zur Erfassung der
Querneigung sowie mit Tastern zur Erfassung der ver
tikalen und horizontalen Lage der Schienen ausgerüstet.
Die Taster greifen bei jeder Messung das Schienenprofil
in Richtung quer zur Schienenlängsachse ab. An einem
mit diesem Balken verbundenen Kragarm befindet sich
eine Einrichtung zur Erfassung der Position eines La
serstrahls eines Lasers, der neben dem Gleis ortsfest
auf einem Stativ aufgebaut ist.
Um mit dieser schrittweise arbeitenden Vorrichtung noch
Wellenlängen in der Größenordnung von 60 cm (Schwellen
abstand) erfassen zu können, ist es erforderlich auf
einer Strecke von 60 cm Länge etwa 5 Messungen durchzu
führen. Zum Verfahren der Vorrichtung muß jedoch der
Belastungsbalken angehoben und zur anschließenden Mes
sung wieder abgesenkt werden. Dieses schrittweise Vor
rücken des Fahrzeuges ist zeitraubend. Dabei erhöht die
Ausbildung der Taster, die jeweils das Schienenprofil
quer zur Fahrtrichtung abtasten, die erforderliche
Meßzeit weiter.
Darüberhinaus ist von Nachteil, daß die Belastung des
Gleises mit dem Belastungsbalken nicht der tatsächli
chen Belastung durch die kegeligen Radsätze eines
Schienenfahrzeuges entspricht, die nicht nur eine in
Vertikalrichtung wirkende Kraft, sondern auch eine in
Horizontalrichtung wirkende Kraft ausüben.
Ferner ist es bei der bekannten Vorrichtung nachteilig,
daß für jeden Meßabschnitt eine außerhalb des Gleiskör
pers liegende feste Gründung zur Bildung eines Fest
punktes zum Aufsetzen der Lasereinrichtung gebaut und
einem geodätischen Festpunktsystem zugeordnet werden
muß. Hierbei können zusätzliche Fehler aufgrund des
"rechnerischen Anschließens" der einzelnen Meßabschnit
te auftreten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vor
richtung zu schaffen, mit der größere Gleisabschnitte
schnell und mit realistischer Belastung vermessen wer
den können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Vorrich
tung gemäß dem Patentanspruch 1 gelöst.
Durch die Belastung mit dem Radsatz eines Fahrzeuges
erhält man im Gegensatz zur Belastung mit einem Be
lastungsbalken, der an den Auflageflächen Rollenumlauf
schuhe trägt und somit nur Vertikalkräfte in die Schie
nen einleitet, eine realistische Belastung des Gleises
(Vertikal- und Horizontalkräfte), dessen Geometriepara
meter ermittelt werden sollen.
Da sich die Laserstrahleinrichtung auf einem Schienen
fahrzeug befindet, das in einer definierten Lage zum
Gleis durch einen Handgriff arretiert werden kann, ist
an jedem Ort des Gleises eine im geodätischen Sinne
zeitweise "Gründung" ohne zusätzliche Maßnahmen mög
lich. Da damit die Position des Lasers durch die be
kannte Gleisführung vorgegeben ist, können die ein
zelnen Meßabschnitte nach der Vermessung eines größeren
Gleisabschnittes leicht rechnerisch und ohne nennens
werte Fehler überlappend "aneinander angesetzt" werden.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung hat den zusätzlichen
Vorteil, daß aufgrund der kurzen Meßzeiten Instabili
täten des Leitstrahls keine so große Rolle wie beim
Stand der Technik spielen.
Aufgrund ihrer großen Genauigkeit kann die erfindungs
gemäße Vorrichtung zum Kalibrieren von nach anderen
Systemen arbeitenden Gleismeßeinrichtungen eingesetzt
werden.
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprü
chen angegeben.
Gemäß Anspruch 3 befindet sich das Meßsystem auf einem
Kleinfahrzeug, das an oder unter ein üblicherweise
verwendetes Fahrzeug, beispielsweise einen Schwerklein
wagen (SKL), einen Meßtriebwagen, einen Gleisbauzug
oder eine Stopf-, Nivellier- und Richtmaschine ange
hängt wird. Da die Radsätze des Kleinfahrzeuges prak
tisch keine Belastung für die Schienen darstellen, ist
es durch Variation des Abstandes Kleinfahrzeug/Zugfahr
zeug, dessen Radsätze die Belastungseinrichtung bilden,
möglich, die Gleisgeometrie mit Belastung (kleiner
Abstand Kleinfahrzeug/Zugfahrzeug) oder ohne Belastung
(großer Abstand Kleinfahrzeug/Zugfahrzeug) zu ermitteln
(Anspruch 4).
Die im Anspruch 5 gekennzeichnete einachsige Ausbildung
des Kleinfahrzeugs hat den Vorteil, daß das Kleinfahr
zeug exakt den Gleislagefehlern am Radaufstandspunkt
folgt. Dabei ist es weiter vorteilhaft, gemäß Anspruch
5 das einachsige Kleinfahrzeug über eine Stange mit
einem weiteren Kleinfahrzeug zu verbinden, auf dem die
Auswerteelektronik, die Energieversorgung etc. angeord
net ist. Hierdurch wird nicht nur ein Verkanten des
einachsigen Meßfahrzeuges im Gleis verhindert, sondern
auch eine kompakte und autarke Meßstation geschaffen,
die bei Bedarf jederzeit an ein beliebiges Zugfahrzeug
angehängt werden kann, ohne daß das Zugfahrzeug in
irgendeiner Weise modifiziert werden müßte.
Als Sensoren, die die Position der Schienen relativ zu
dem Meßsystem erfassen, können beliebige Sensoren,
beispielsweise optische Sensoren etc. verwendet werden.
Eine besonders einfache Ausgestaltung ergibt sich je
doch, wenn - wie im Anspruch 7 gekennzeichnet - als
Sensoren Taster verwendet werden, die berührend an den
Schienen angreifen. Die Taster können dabei in an sich
bekannter Weise Weggeber aufweisen, die z. B. induktive
oder kapazitive Aufnehmer sind (Anspruch 8), und die
die Ermittelung der einzelnen Lageparameter relativ zu
dem Meßsytem gestatten.
Die Laserstrahl-Empfangseinrichtung, mit der die Posi
tion des Laserstrahls in der von den Sensoren aufge
spannten Ebene ermittelt wird, so daß der Meßwert der
Sensoren auf eine Bezugsgerade bezogen werden kann,
kann ebenfalls in beliebiger Weise aufgebaut sein, z. B.
kann eine positionsempfindliche Diode verwendet werden.
Die im Anspruch 9 gekennzeichnete Empfangseinrichtung
hat jedoch den Vorteil, daß mit ihrer Hilfe vergleichs
weise große Auslenkungen mit einer kleinen position
sempfindlichen Diode gemessen werden können.
Im Anspruch 10 ist als vorteilhafte Ausgestaltung der
Erfindung die Verwendung eines Neigungsmessers zur
Messung der Neigung des Kleinfahrzeuges gekennzeichnet.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungs
beispielen unter Bezugnahme auf die Zeichung näher
beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 den prinzipiellen Aufbau einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung,
Fig. 2 den Aufbau von Tastern, die als Sensoren zur Lage
messung verwendet werden können, und
Fig. 3 ein Vektordiagramm zur Erläuterung des verwendeten
Meßsystems.
Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer erfindungs
gemäßen Vorrichtung, die ein zweiachsiges Laserfahrzeug
1 und ein einachsiges Meßfahrzeug 2 aufweist. Auf dem
Laserfahrzeug befindet sich ein horizontal und vertikal
justierbarer Laser 3 mit einer entsprechenden Projekti
onsoptik.
Das Meßfahrzeug 2 befindet sich in Fig. 1 in unmittel
barer Nähe eines Fahrzeuges, von dem in Fig. 1 nur ein
Rad eines Radsatzes 4 dargestellt ist. Ferner ist mit
dem einachsigen Meßfahrzeug 2 über eine Stange 5 ein
Versorgungsfahrzeug 6 verbunden, das die einzelnen
elektronischen Baugruppen für die Sensoren, die Auswer
teschaltung etc. und die Energieversorgung trägt. Dar
überhinaus ist an dem Versorgungsfahrzeug 6 eine Ein
richtung zur Messung des zurückgelegten Weges ange
bracht.
Die Koppelung des Meßfahrzeuges 2 mit dem Versorgungs
fahrzeug 6 über die Stange 5 verhindert ein Verkanten
des einachsigen Meßfahrzeuges 2 im Gleis. Durch die
Verbindung des Fahrzeugs 2 über die Stange 5 mit dem
Fahrzeug 6 wird erreicht, daß die x-Achse des Körper
koordinatensystems des Meßfahrzeugs 2 hinreichend genau
der Längsachse des Gleises folgt.
Bei dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel befin
det sich das Meßfahrzeug 2 in unmittelbarer Nähe des
Radsatzes 4 eines beliebigen Zugfahrzeuges, also im
Einflußbereich des jeweiligen Radaufstandspunktes 7 mit
einer der Achslast des Zugfahrzeuges entsprechenden
Auflast. Das Meßzeug 2 kann jedoch auch einen größeren
Abstand von dem Zugfahrzeug mit dem Radsatz 4 haben, so
daß das Meßfahrzeug die Gleisgeometrie im "unbelasteten
Zustand" erfaßt.
Auf dem Meßfahrzeug 2 befindet sich eine Laserstrahl-
Empfangseinrichtung 8, die aus einer als Mattscheibe
ausgebildeten Referenzfläche 9, einer Linse 10 und
einer y-/z-positionsempfindlichen Diode 11 besteht.
Aufgrund dieser Ausbildung gestattet die Laser
empfangseinrichtung 8, wie unmittelbar ersichtlich ist,
die y- und z-Position des Laserstrahls 12 des Lasers 3
auf der Referenzfläche 9 direkt zu messen, wobei die
Größe der Referenzfläche 9 sehr viel größer als die
lichtempfindliche Fläche der positionsempfindlichen
Diode 11 sein kann.
Ferner befinden sich an dem Meßfahrzeug 2 ein Neigungs
messer 20 (Fig. 2) sowie ein Satz von Tastern 13, die
die Erfassung der Position der Schienen, von dem in
Fig. 1 lediglich eine Schiene 21 dargestellt ist, rela
tiv zu dem Meßfahrzeug 2 gestatten.
In Fig. 2 ist ein Taster-Satz 13 für die rechte Schiene
21 im einzelnen dargestellt. Ein entsprechend spiegel
bildlich aufgebauter Taster-Satz ist auch für die linke
Schiene vorgesehen.
Der Taster-Satz weist einen über eine Verschiebeein
richtung 14 horizontal beweglichen Schleifer 15 auf,
der die Innenflanke der Schiene 21 im Punkt 16 14 mm
unterhalb der Schienenfahrfläche 17 berührt. Die seit
liche Position dieses Schleifers 15 bezogen auf das
Meßfahrzeug 2 wird mit Hilfe eines Weggebers 18 erfaßt.
Gleichzeitig dient der Schleifer 15 aber auch als Füh
rung für den Weggeber 19, der die vertikale Position
der Schienenfahrfläche 17 bezogen auf das Meßfahrzeug 2
erfaßt.
Die Weggeber 18 und 19 können induktive oder kapazitive
Wegaufnehmer sein. Natürlich können auch nach anderen
Meßprinzipien arbeitende Weggeber verwendet werden.
Ferner sind in Fig. 2 ein Neigungsmesser 20, der die
Querneigung des Meßfahrzeugs 2 gegenüber der Horizonta
len erfaßt, und die Referenzfläche 8 mit dem "Auftreff
punkt" des Laserstrahls 12 dargestellt.
Fig. 3 zeigt schematisch in einem Vektorzug, wie die
Ausgangssignale der 4 Weggeber 18 und 19 (zwei für die
linke und zwei für die rechte Schiene), die Signale der
Laserstrahl-Empfangseinrichtung 8, des Neigungsmessers
20 sowie die verschiedenen durch die Geometrie des
Meßfahrzeuges 2 fest vorgegebenen Größen verknüpft
werden. Durch einfache mathematische Operationen, die
von einer nichtdargestellten Auswerteschaltung aus
geführt werden, lassen sich die gesuchten Größen Spur
weite s, "Höhenlage links" hl, "Höhenlage rechts" hr,
"Seitenlage links" yl, "Seitenlage rechts" yr sowie die
Überhöhung ü bestimmen und bezogen auf den jeweiligen
Streckenpunkt in geeigneter Form aufzeichnen.
Die Auswerteschaltung kann dabei aus einer beliebig
aufgebauten Analog- oder Digitalschaltung aber auch aus
einem Mikro- oder Minicomputer bestehen.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist wie folgt:
Da der Laserstrahl 12 nur über eine beschränkte Länge
(typischerweise ca. 50 m) als Bezug ausnutzbar ist,
werden größere Abschnitte unterabschnittsweise vermes
sen. Das gleiche gilt für Bögen, in denen der Laser
strahl der Bogenkrümmung nicht folgen kann.
Innerhalb eines Meß-Unterabschnittes werden das Meß-
und Versorgungsfahrzeug 2 bzw. 6 kontinuierlich auf das
stehende Laserfahrzeug 1 zu- oder wegbewegt, wobei
mittels der Taster-Sätze 13 eine kontinuierliche Erfas
sung der Lage der Schienen bezogen auf das Meßfahrzeug
2 und mittels des Neigungsmessers 20 eine kontinuierli
che Erfassung der Querneigung des Meßfahrzeuges 2 bezo
gen auf die Horizontale erfolgt. Ferner wird gleichzei
tig die Position des Laserstrahls (12) auf der Refe
renzfläche erfaßt. Anschließend wird das Laserfahrzeug
1 um ein bestimmtes Stück, dessen Länge von der Stabil
ität des Laserstrahls sowie davon abhängt, ob das zu
vermessende Gleis Kurven etc. aufweist, verfahren, und
der nächste Unterabschnitt vermessen. Dabei ist es
vorteilhaft, wenn sich die einzelnen Meß-Unterabschnit
te überlappen, da hierdurch ein leichter Anschluß der
einzelnen Meß-Unterabschnitte aneinander möglich ist.
Die vorstehend kurz beschriebene Auswerteschaltung
ermittelt dann aus den gemessenen Daten sowie dem ge
messenen zurückgelegten Weg in der in Fig. 3 angegebe
nen Weise quasikontinuierlich bei digitaler Verarbei
tung oder kontinuierlich bei analoger Verarbeitung die
entsprechenden Gleisgeometrieparameter für den zu ver
messenden Unterabschnitt und setzt gegebenfalls die
einzelnen Unterabschnitte zu dem insgesamt zu vermes
senden Abschnitt zusammen.
Claims (10)
1. Vorrichtung zum Erfassen der Gleisgeometrie mit
- - einem Laser (3), der auf einem auf den Schienen fahrbaren Fahrzeug (1) angeordnet ist, das während der Vermessung eines Gleisabschnittes ortsfest bleibt, und zur Vermessung des jeweils nächsten Gleisabschnittes verschoben wird, und dessen Laserstrahl (12) eine Be zugsgerade aufspannt,
- - einem auf den Schienen (21) fahrenden Fahrzeug ange ordneten Meßsystem, das Sensoren (13), die jeweils einer Schiene zugeordnet sind und die Position der Schienen (21) relativ zu dem Meßsystem erfassen, und eine Laserstrahl-Empfangseinrichtung (8) aufweist, die die Position des Laserstrahls (12) in der von den Sen soren aufgespannten Ebene ermittelt, wobei das Meß system mit dem Radsatz (4) einer Gleis-Belastungsein richtung zusammenwirkt, und
- - einer Auswerteschaltung, die aus den Ausgangssigna len der Sensoren und der Laserstrahl-Empfangseinrich tung die Gleisgeometrie ermittelt,
- - wobei das Meßsystem bei der Vermessung eines be stimmten Gleisabschnitts auf das stehende Laserfahrzeug (1) zu- oder wegbewegbar ist, und
- - die Sensoren (13) zur Bestimmung der Position jeder Schiene (14) die Lage eines Punktes (16) an der Schie nen-Innenfläche und der Schienen-Oberfläche (17) re lativ zum Fahrzeug (2) ermitteln.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Meßsystem auf einem
Fahrzeug angebracht ist, dessen Radsatz (4) die Be
lastungseinrichtung darstellt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Meßsystem auf einem
Kleinfahrzeug (2) angeordnet ist, das an ein Zugfahr
zeug angehängt wird, dessen dem Kleinfahrzeug zuge
wandter Radsatz (4) die Belastungseinrichtung dar
stellt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß durch Variation des Abstan
des Radaufstandspunkt (7) zu der von den Sensoren auf
gespannten Ebene die Gleisgeometrie mit voller, teil
weise oder ohne Last verfaßt werden kann.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, daß das Kleinfahrzeug (2) ein
einachsiges Meßfahrzeug ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiachsiges Versor
gungsfahrzeug (6), das die Auswerteschaltung, die Ener
gieversorgung etc. aufnimmt, mit dem Meßfahrzeug über
eine Stange (5) verbunden ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß als Sensoren (13) Taster ver
wendet werden, die berührend an den Schienen angreifen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Taster (13)
induktive oder kapazitive Wegaufnehmer (18, 19) aufwei
sen.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Laserstrahl-Empfangs
einrichtung (8) eine Mattscheibe (9) aufweist, auf der
der Laserstrahl (12) auftrifft, und die mittels einer
Linse (10) auf einer positionsempfindlichen Diode (11)
abgebildet wird.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß zur Bestimmung der Verdre
hung der x-Achse des Kleinfahrzeugs (2) gegenüber der
Horizontalrichtung ein Neigungsmesser (20) vorgesehen
ist.
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Family Applications (1)
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Also Published As
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| ATA304385A (de) | 1989-05-15 |
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