DE3441285C2 - Spiralverdichter - Google Patents
SpiralverdichterInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
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- F04C28/10—Control of, monitoring of, or safety arrangements for, pumps or pumping installations specially adapted for elastic fluids characterised by changing the positions of the inlet or outlet openings with respect to the working chamber
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Description
Die Erfindung betrifft einen Spiralverdichter nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1. Insbesondere betrifft die Erfindung einen Ver
dichter für eine Klimaanlage mit einer Vorrichtung zum Einstellen
der Förderleistung des Verdichters.
Wenn bekannte Spiralverdichter in Fahrzeugklimaanlagen ver
wendet werden, werden sie vom Fahrzeugmotor über eine elek
tromagnetische Kupplung angetrieben. Wenn der Fahrgastraum
eine gewünschte Temperatur erreicht hat, wird eine Steuerung
der Verdichterleistung durch intermittierenden Betrieb des
Verdichters mittels der elektromagnetischen Kupplung erreicht.
Damit wird die verhältnismäßig große Last, die zum Antrieb
des Verdichters erforderlich ist, an den Fahrzeugmotor inter
mittierend angelegt.
Es ist daher erwünscht, einen Spiralverdichter mit einer Ein
stellvorrichtung für die Förderleistung
zu schaffen, die das Verdichtungsverhältnis entsprechend
den Anforderungen steuert. Bei einem Spiralverdichter kann
die Einstellung des Verdichtungsverhältnisses dadurch erreicht werden, daß das
Volumen der abgedichteten Arbeitskammern gesteuert wird. Eine sol
che Vorrichtung ist in der US-A-4,468,178 beschrieben. Dieses
Patent beschreibt eine Vorrichtung mit einem durch die kreisför
mige Endplatte einer der Spiralen gebildeten Lochpaar. Die Löcher
sind an symmetrischen Stellen derart angeordnet, daß die Spiral
wand der umlaufenden Spirale die Löcher gleichzeitig überstreicht,
und das Öffnen und Schließen wird über Ventile gesteuert.
Wenn bei dieser Vorrichtung das Lochpaar zum Reduzieren der Ver
dichterleistung geöffnet wird, strömt Fluid von den am weitesten
außen liegenden Arbeitskammern durch das Lochpaar in die Ansaug
kammer. Damit entsteht ein Druckverlust während des Hindurchgehens
des Fluids durch das Lochpaar und der Druck in den äußersten
Fluidtaschen steigt leicht an. Die Folge davon sind ein
Leistungsverlust des Verdichters. Um dieses Problem zu lösen wurde
bereits daran gedacht, die Zahl der Löcher zu erhöhen, den
Durchmesser der Löcher zu vergrößern und die Form der Löcher
länglich zu wählen etc., um die Querschnittsfläche der Löcher zum
Erleichtern der Strömung des hindurchgehenden Fluids zu
vergrößern. Dies stellen jedoch keine befriedigenden Lösungen dar.
Aus der DE-OS-33 00 838 ist ein Verdichter bekannt, bei dem zwei
Auslaßöffnungen über eine Bypassleitung und ein Magnetventil mit
der Saugleitung verbunden sind, um eine Kapazitätssteuerung zu
erzielen.
Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Spiralverdichter bezüglich
seiner Möglichkeit zur Veränderung des Verdichtungsverhältnisses
zu verbessern. Der Spiralverdichter soll ferner einfach im Aufbau
und leicht und zuverlässig herstellbar sein.
Diese Aufgabe wird durch einen Spiralfluidverdichter der eingangs
beschriebenen Art gelöst, der erfindungsgemäß gekennzeichnet
ist durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils
des Anspruchs 1.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist
in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden
näher beschrieben. Von den Figuren zeigt
Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch eine Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Spiralverdichters;
Fig. 2 und 3 schematische Schnitte zur Erläuterung des Betriebs des
Verdichters nach Fig. 1.
In Fig. 1 ist eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Kühlmittelverdichters.
Der Verdichter 1 umfaßt ein Verdichtergehäu
se 10 mit einer Frontstirnplatte 11 aus Aluminium oder Alu
miniumlegierung sowie ein becherförmiges Gehäuse 12, das an
einer Stirnfläche der Frontstirnplatte 11 befestigt ist. In
der Mitte der Frontstirnplatte 11 ist eine Öffnung 111 zum
Hindurchgehen einer Antriebswelle 13 vorgesehen. Auf einer
rückseitigen Oberfläche der Frontstirnplatte 11 ist ein
ringförmiger hervorstehender Ansatz 112 gebildet, der dem
becherförmigen Gehäuse gegenüberliegt und konzentrisch mit
der Öffnung 111 ausgebildet ist. Eine äußere periphere Ober
fläche des ringförmigen Ansatzes 112 erstreckt sich in eine
innere Wand der Öffnung des becherförmigen Gehäuses 12. Auf
diese Weise ist die Öffnung des becherförmigen Gehäuses 12
durch die Frontstirnplatte 11 abgedeckt. Ein O-Ring 14 sitzt
zwischen der äußeren peripheren Oberfläche des ringförmigen
Ansatzes 112 und der inneren Wand der Öffnung des becherför
migen Gehäuses 12 und dichtet die aneinanderliegenden Ober
flächen von Frontstirnplatte 11 und becherförmigen Gehäuse
12 gegeneinander ab.
Eine Ringmanschette 17 erstreckt sich von der Frontstirnflä
che der Frontstirnplatte 11 in der Weise, daß sie die An
triebswelle 13 umgibt und einen Radialdichtungsraum umgrenzt.
In der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform ist die Ringman
schette 17 von der Frontstirnplatte 11 getrennt ausgebildet.
Deshalb ist die Ringmanschette 17 an der Frontstirnfläche der
Frontstirnplatte 11 mittels Schrauben 18 befestigt. Ein O-
ring ist zwischen der Stirnfläche der Frontstirnplatte 11
und der Stirnfläche der Ringmanschette 17 zum Abdichten der
zusammengehörigen Oberflächen von Frontstirnplatte 11 und
Ringmanschette 17 angeordnet. Alternativ dazu kann die Ring
manschette 17 mit der Frontstirnplatte 11 einstückig ausge
bildet sein.
Die Antriebswelle 13 ist durch die Ringmanschette 17 über
ein Lager 19, das innerhalb des Vorderendes der Ringmanschet
te 17 angeordnet ist, drehbar gelagert. Die Antriebswelle 13
besitzt an ihrem inneren Ende eine Scheibe 15, die in der
Frontstirnplatte 11 über ein in der Öffnung 111 der Front
stirnplatte 11 angeordnetes Lager 16 drehbar gelagert ist.
Eine Radialdichtungseinrichtung 20 ist innerhalb des Radial
dichtungsraums der Ringmanschette 17 mit der Antriebswelle
13 gekoppelt.
Eine Riemenscheibe 22 ist mittels eines Lagers 21, welches
auf der Außenoberfläche der Ringmanschette 17 sitzt, drehbar
gelagert. Eine Elektromagnetspule 23 ist mittels einer Trag
platte 24 um die Außenoberfläche der Ringmanschette 17 herum
befestigt und in einem ringförmigen Raum der Riemenscheibe
22 aufgenommen. Eine Ankerplatte 25 wird auf dem äußeren
Ende der Antriebswelle 13, die sich von der Ringmanschette
17 aus erstreckt, elastisch getragen. Die Riemenscheibe 22,
die Magnetspule 23 und die Ankerplatte 25 bilden eine Magnet
kupplung. Im Betrieb wird die Antriebswelle durch eine ex
terne Antriebsquelle, beispielsweise einen Kraftfahrzeugmo
tor, über eine Rotationsübertragungsvorrichtung wie bei
spielsweise die oben beschriebene Magnetkupplung angetrie
ben.
Innerhalb der inneren Kammer des becherförmigen Gehäuses 12
befindet sich eine Anzahl von Elementen einschließlich eines
feststehenden Spiralelements 26, eines umlaufenden Spiralelements 27, einer
Antriebsvorrichtung 28 für das umlaufende Spiralelement 27 und
einer Rotationsverhinderungs-/Drucklagereinrichtung 29 für
diese. Die innere Kammer des becherförmigen
Gehäuses 12 liegt zwischen der Innenwand des becherförmigen
Gehäuses 12 und der rückwärtigen Oberfläche der
Frontstirnplatte 11.
Das feststehende Spiralelement 26 umfaßt eine kreisförmige Endplatte
261 und Spiralwände 262, welche
an einer Stirnfläche der Endplatte 261 befestigt sind bzw.
sich von dieser aus erstrecken. Das feststehende Spiralelement 26
ist im Gehäuse 12 mittels geeigneter (nicht gezeigter) Befestigungsvorrichtungen
derart befestigt, daß es innerhalb der
inneren Kammer des becherförmigen Gehäuses 12 feststehend
angeordnet ist. Die kreisförmige Endplatte 261 des feststehenden
Spiralelements 26 teilt die innere Kammer des becherförmigen
Gehäuses 12 in eine erste Kammer 31 und eine zweite Kammer
32. Ein Dichtring 30 ist in einer Umfangsnut der kreisförmigen
Endplatte 261 angeordnet und bildet eine Dichtung zwischen
der Innenwand des becherförmigen Gehäuses 12 und der
Außenwand der kreisförmigen Endplatte 261. Die Spiralwände
272 des feststehenden Spiralelements 26 liegen innerhalb der ersten
Kammer 31.
Das umlaufende Spiralelement 27, das in der ersten Kammer 31 angeordnet
ist, umfaßt eine kreisförmige Endplatte 271 und
Spiralwände 272, welche an einer Stirnfläche
der Endplatte 271 befestigt sind und sich von dieser aus
erstrecken. Die Spiralwände 262 und 272 greifen mit einer
winkelmäßigen Versetzung von 180° und einer vorbestimmten
radialen Versetzung ineinander. Die Spiralwände grenzen
mindestens ein Paar von abgedichteten Arbeitskammern zwischen
ihren ineinandergreifenden Oberflächen ein.
Die Antriebsvorrichtung 28, die mit dem umlaufenden Spiralelement
27 wirkungsmäßig verbunden ist, umfaßt ein Gehäuse 281, durch
das das umlaufende Spiralelement über ein Lager 282 drehbar getra
gen ist. Das Lager 282 sitzt zwischen der äußeren Umfangs
fläche der Buchse 281 und einem Ansatz 273, der von der an
deren Stirnfläche der kreisförmigen Endplatte 271 dem umlau
fenden Spiralelement 27 axial hervorsteht. Die Buchse 281 ist mit
einem inneren Ende der Scheibe 15 an einem Punkt radial ver
setzt oder exzentrisch zur Achse der Antriebswelle 13 ver
bunden.
Die Rotationsverhinderungs-/Drucklagereinrichtung 29 liegt
zwischen der inneren Stirnfläche der Frontstirnplatte 11
und der Stirnfläche der Endplatte 271, die der inneren Stirn
fläche der Frontstirnplatte 11 gegenüberliegt. Die Rotations
verhinderungs-/Drucklagereinrichtung 29 umfaßt einen an der
inneren Stirnfläche der Frontstirnplatte 11 befestigten fest
stehenden Ring 291, einen an der Stirnfläche der Endplatte
271 befestigten umlaufenden Ring 292 und eine Mehrzahl von
Lagerelementen, wie beispielsweise Kugeln 293, die zwischen
Taschen 291a, 292a liegen, welche durch die Ringe 291 und
292 gebildet sind. Die Rotation der umlaufenden Spirale 27
während ihrer Umlaufbewegung wird durch die Wechselwirkung
der Kugeln 293 mit den Ringen 291, 292 verhindert und die
Axialdrucklast von der umlaufenden Spirale 27 wird von der
Frontstirnplatte 11 über die Kugeln 293 getragen.
Das becherförmige Gehäuse 12 weist zwei Trennwände 121 und
122 auf, die zur Unterteilung in eine rückwärtige Kammer
322 und eine Auslaßkammer 323 von der Innenoberfläche des
Gehäuses 12 axial hervorstehen. Die axiale Stirnfläche je
der Trennwand 121, 122 liegt an einer rückwärtigen Stirnflä
che der kreisförmigen Endplatte 261 an. Auf der axialen Stirn
fläche jeder Trennwand 121, 122 sind jeweils Dichtringe 39,
40 zum Dichten der zugehörigen Flächen des Gehäuses 12 und
der Endplatte 261 der feststehenden Spirale 26 angeordnet. Das
becherförmige Gehäuse 12 besitzt eine zusätzliche Einlaßöffnung
33 zum Verbinden einer zweiten Ansaugkammer 321 mit einem
äußeren Fluidkreislauf, eine erste Einlaßöffnung 34 zum
Verbinden der Ansaugkammer 322 mit einem äußeren
Fluidkreislauf und eine Fluidauslaßöffnung 35 zum Verbinden
der Auslaßkammer 323 mit einem äußeren Fluidkreislauf. Die
erste und zweite Einlaßöffnung 34, 33 sind mit einer Ansaugleitung
36 des Fluidkreislaufes über ein Dreiweg-Ventil 37 verbunden.
Die kreisförmige Endplatte 261 des feststehenden Spiralelements 26
besitzt ein Auslaßloch 264 an einer Stelle nahe des Mittelpunkts
des Erzeugerkreises der Spiralwand 262 zur Verbindung der Arbeitskammer
in der Mitte der Spiralelemente mit der Auslaßkammer 323
sowie ein Ansaugloch 265 an ihrem äußeren Umfangsbereich zur Ver
bindung der Vorderkammer 31 mit der zweiten Ansaugkammer 321. Die
kreisförmige Endplatte 261 des feststehenden Spiralelements 26
besitzt ferner ein Paar von Löchern 266, 267, die an symmetrischen
Stellen derart angeordnet sind, daß die axiale Stirnfläche der
Spiralwand 272 des umlaufenden Spiralelements 27 gleichzeitig über
die Löcher 266 und 267 läuft. Die Löcher 266 und 267 stellen eine
Verbindung zwischen den Arbeitskammern S1, S2 und der Ansaugkammer
322 dar.
Das Loch 266 liegt an einer durch den Evolventenwinkel Φ1 defi
nierten Stelle und mündet entlang der inneren Seitenwand der
Spiralwand 262. Das andere Loch 267 liegt an einer durch den Evol
ventenwinkel (Φ1-π) definierten Stelle und mündet entlang der
äußeren Seitenwand der Spiralwand 262. Der Bereich, in dem die
Löcher 266 und 267 bevorzugt anzuordnen sind, ist, als Evolventen
winkel definiert, durch Φend < Φ1 < Φend -2π gegeben, wobei Φend
der Endevolventenwinkel jeder der Spiralwände 262, 272 ist.
Die Löcher 266, 267 werden durch Bohren in die kreisförmige End
platte 261 von der gegenüberliegenden Seite, von der sich die
Spiralwand 262 erstreckt, gebildet.
Das Loch 266 wird an einer Stelle gebohrt, welche mit der Innen
wand der Spiralwand 262 überlappt, so daß ein Bereich der Innen
wand des Spiralelements 262 entfernt wird. Das Loch 267 wird an
einer Stelle gebohrt, die mit der Außenwand der Spiralwand 262
überlappt, so daß ein Bereich der Außenwand der Spiralwand 262
entfernt wird. Bei dieser Anordnung ist die axiale Stirnfläche
jeder Spiralwand mit einer Dichtung versehen, die eine axiale
Dichtung zwischen dem Spiralelement und der gegenüberliegenden
Endplatte bildet. Die Löcher 266, 267 sind so angeordnet, daß sie
nicht mit den Arbeitskammern zwischen den Spiralwänden 262, 272 in
Verbindung sind, wenn die Spiralwand 272 die Löcher vollständig
überdeckt. Dies wird dadurch erreicht, daß sich ein ausreichend
großer Bereich jedes Lochs in die Spiralwand 262 hineinerstreckt,
was dazu führt, daß das Dichtelement in der Spiralwand 272
vollständig in Berührung mit der Endplatte 261 verbleibt, wenn die
Spiralwand 272 die Löcher vollständig überdeckt.
Unter Bezug auf die Fig. 2 und 3 soll nachfolgend der Betrieb der
Vorrichtung zur Änderung des Verdrängungsvolumens der Fluid
taschen, d. h. des Volumens der abgedichteten Fluidtaschen beim
Beginn der Verdichtung beschrieben werden.
Wenn während des Betriebs des Verdichters die zweite Ansaugkammer
321 mit der Ansaugleitung 36 des äußeren Fluidkreislaufs über die
zweite Einlaßöffnung 33 durch Betätigung des Dreiweg-Ventils 37
verbunden ist und die Verbindung zwischen der ersten Ansaugkammer
322 und der Ansaugleitung 36 des äußeren Fluidkreislaufs unterbro
chen ist, wird Fluid, das in die Vorderkammer 31 über die zweite
Ansaugkammer 321 strömt, von denjenigen Arbeitskammern S1, S1′
aufgenommen, die von dem am weitesten außen liegenden Bereich der
Spiralwände 262, 272 gebildet sind, wie das in Fig. 2 gezeigt ist.
Bei der Umlaufbewegung des umlaufenden Spiralelements 27 wandert
das Fluid in den Arbeitskammern S1, S2 zum Zentrum der Spiralele
mente und wird über das Auslaßloch 264 in die Auslaßkammer 323
ausgestoßen. Das Volumen der Arbeitskammern S1, S2 ist durch die
Berührungen der äußeren Abschlußenden jeder der Spiralelemente
definiert.
Wenn durch Betätigung des Dreiweg-Ventils die erste Ansaugkammer
322 mit der Ansaugleitung 36 des äußeren Fluidkreislaufs über die
zweite Einlaßöffnung 34 verbunden ist, strömt Fluid in die
Vorderkammer 31 durch die Löcher 266, 267 ein und wird in die
Arbeitskammern S2, S2′ aufgenommen, die nach dem Überstreichen der
Löcher 266, 267 durch die gegenüberliegende Spiralwand 272
gebildet werden, wie das in Fig. 3 gezeigt ist. Als Folge davon
beginnt die tatsächliche Verdichtung der Arbeitskammern S2, S2′
erst, nachdem das Spiralelement 272 über die Löcher 266, 267
hinweggegangen ist. Das Volumen der Arbeitskammern S2, S2′ ist zu
dem Zeitpunkt, wenn die Taschen gegenüber der ersten Ansaugkammer
322 abgedichtet sind (und die Verdichtung tatsächlich beginnt),
reduziert. Damit ist die Förderleistung des Verdichters reduziert.
In der Ausführungsform nach Fig. 1 ist das Dreiweg-Ventil 37
außerhalb des Verdichters angeordnet. Alternativ dazu kann das
Dreiweg-Ventil im Verdichter eingebaut sein.
Claims (2)
1. Spiralverdichter mit einem festen und einem umlaufenden
Spiralelement (26, 27), die jeweils eine kreisförmige Endplatte
(261, 271) und sich davon erstreckende Spiralwände (262, 272) auf
weisen, wobei die Spiralwände mit einer winkelmäßigen und radialen
Versetzung ineinander eingreifen, um eine Mehrzahl von Linienkon
takten zum Umgrenzen von zumindest einem Paar von abgedichteten
Arbeitskammern zu bilden, und wobei die kreisförmige Endplatte
(261) des feststehenden Spiralelements (26) das Innere des
Gehäuses (10) in eine antriebsseitige Vorderkammer (31), in die
sich die Spiralwände erstrecken, und in eine rückwärtige Kammer
(32) unterteilt, die durch eine erste Trennwand (121) in eine
Auslaßkammer (323) sowie in eine erste Ansaugkammer (322)
unterteilt ist, und wobei die erste Ansaugkammer (322) eine erste
Einlaßöffnung (34) aufweist, und wobei ein erstes Ansaugloch (265)
und zwei zweite Löcher (266, 267) in der kreisförmigen Endplatte
(261) des feststehenden Spiralelements (26) gebildet sind, wobei
das erste Ansaugloch (265) mit den radial äußeren Arbeitskammern
und die zwei zweiten Löcher (266, 267) mit radial inneren
Arbeitskammern in Verbindung stehen, und wobei die zweiten Löcher
(266, 267) so angeordnet sind, daß gegenüberliegende Spiralwände
(272) des umlaufenden Spiralelements (27) gleichzeitig über beide
Löcher streichen,
dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der rückwärtigen Kammer (32)
eine zweite Trennwand (122) zum Bilden einer zweiten Ansaugkammer
(321) angeordnet ist und daß eine zweite Einlaßöffnung (33) für
die zweite Ansaugkammer (321) und ein Dreiwege-Ventil (37) vorge
sehen sind, wobei das Dreiwege-Ventil (37) die erste Einlaßöffnung
(34) und die zweite Einlaßöffnung (33) mit einer Ansaugleitung
(36) verbindet.
2. Spiralverdichter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Dreiweg-Ventil (37) in den Verdichter eingebaut ist.
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