DE3441278A1 - Verstaerkeranordnung mit galliumarsenid-transistoren - Google Patents
Verstaerkeranordnung mit galliumarsenid-transistorenInfo
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03F—AMPLIFIERS
- H03F3/00—Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements
- H03F3/60—Amplifiers in which coupling networks have distributed constants, e.g. with waveguide resonators
- H03F3/601—Amplifiers in which coupling networks have distributed constants, e.g. with waveguide resonators using FET's, e.g. GaAs FET's
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- H03F3/26—Push-pull amplifiers; Phase-splitters therefor
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Description
Siemens Aktiengesellschaft Unser Zeichen:
Berlin und München VPA 84 P t 9 2 1 DE
Verstärkeranordnung mit Galliumarsenidtransistoren 5
Die Erfindung betrifft eine Verstärkeranordnung entsprechend dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Die Verwendung von Galliumarsenid-Feldeffektransistoren
mit einem Schottky-Übergang, sogenannter GaAS-MESFETs ist bekannt. In der Veröffentlichung IEEE Journal of
Solid State Circuits Vol. SC-17, No. 6, Dez. 1982, Seiten 1166 bis 1173 ist ein monolithisch integrierter
Breitbandverstärker beschrieben, der die genannten Transistoren verwendet. Es handelt sich um einen insbesondere
für Messzwecke vorgesehenen Verstärker mit drei Vorstufen und einer Eintakt-Ausgangsstufe. Bei
der Verwendung beispielsweise als Sendeendstufe in einem digitalen Übertragungssystem mit Bitraten von einigen
100 Mbit/s ergeben sich beim bekannten Verstärker Probleme hinsichtlich der verfügbaren Ausgangsleistung
außerdem hinsichtlich der Konstanz der Ausgangsspannung im Hinblick auf Temperaturänderungen und Alterung
der einzelnen Stufen. Bekannte Verstärkeranordnungen, die die Forderungen hinsichtlich Ausgangsspannung
und Konstanz der Ausgangsspannung erfüllen, sind mit Hilfe bipolarer Einzeltransistoren aufgebaut, bei denen
sich Probleme hinsichtlich der erreichbaren Schaltgeschwindigkeit ergeben, da beispielsweise bei dem bekannten
Übertragungssystem für digitale Signale mit einer Bitrate von 565 Mbit/s Frequenzanteile im Gigahertz-Bereich
auftreten.
Die Aufgabe der Erfindung besteht also darin, eine Verstärkeranordnung der eingangs erwähnten Art
Ah 1 Or / 25.9.1984
-^- VPA 84 F 1 9 2 1 QE
zu entwickeln, die auch bei hohen Übertragungsgeschwindigkeiten keine Verformung der zu verstärkenden Impulse
verursacht und eine für Sendeendstufen digitaler Übertragungssysteme ausreichende Ausgangsleistung erzeugt,
die weitgehend unabhängig von den Änderungen und von der Alterung der Verstärkeranordnung ist.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch eine Verstärkeranordnung der eingangs erwähnten Art gelöst, die durch
die im Kennzeichen des Patentanspruchs 1 enthaltenen Merkmale weitergebildet ist. Von besonderem Vorteil
bei der erfindungsgemäßen Verstärkeranordnung ist der nur zweistufige Aufbau, der neben geringem Platzbedarf
auch geringe Signallaufzeiten innerhalb der Ver-Stärkeranordnung ergibt, vorteilhaft sind weiterhin
die zeitliche Konstanz und die Symmetrie des Ausgangsspannungshubs. Zweckmäßige Weiterbildung der
erfindungsgemäßen Verstärkeranordnung sind in den Patentansprüchen 2 bis 4 beschrieben.
Die Erfindung soll im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert werden, wobei in der Fig. 1 das detaillierte
Schaltbild der erfindungsgemäßen Verstärkeranordnung dargestelllt ist.
Bei der Verstärkeranordnung nach der Fig. 1 handelt es sich um einen vollkommen symmetrisch aufgebauten
Gegentaktverstärker an dessen Eingänge E1,E2 zueinander komplementäre Signale anzulegen sind, die Signale
werden in zueinander spiegelbildlich gleichen Verstärkerzweigen weiter verarbeitet. Der erste Verstärkerzweig
ist mit dem Eingang El verbunden, an diesen Eingang ist der Gateanschluß des ersten Transistors TIl
des ersten Zweiges angeschlossen. Bei diesem und allen anderen Transistoren der Verstärkeranordnung handelt
es sich um Galliumarsenid-Feldeffekttransistoren, also
.;. vpa 84Ρ192
um sogenannte GaAs-MESFETs vom sogenannten depletion-mode-Typ
die normalerweise eingeschaltet sind und zum Abschalten eine zusätzliche Hilfsspannung benötigen. Der Source-Anschluß
des ersten Transistors TIl ist deshalb mit dem Anschluß für eine Hilfsspannung verbunden. An den Drainanschluß
dieses Transistors schließt sich ein Galliumarsenid-Lasttransistor an, der durch einen zweiten Transistor
T12 gebildet wird, dessen Gate- und Sourceanschluß miteinander und außerdem mit dem Gateanschluß eines dritten
Transistors T13 dieses Verstärkerzweigs verbunden sind.
Die Drainanschlüsse des zweiten und des dritten Transistors T12, T13 sind miteinander und mit einer Drainspannungsquelle
V00 verbunden. Der Sourceanschluß des dritten Transistors
T13 ist über η = 3 Pegelverschiebedioden DIl,D12,
D13 mit dem Drainanschluß eines weiteren Galliumarsenid-Lasttransistors sowie mit dem Gateanschluß eines fünften
Transistors T15 des ersten Verstärkerzweiges verbunden. Die Anzahl η der Pegelverschiebedioden ist von der Abschnürspannung
und vom gewünschten Ausgangsspannungshub abhängig.
Der Galliumarsenid-Lasttransistor wird durch einen vierten Transistor T14 gebildet, dessen Gate- und Sourceanschluß
miteinander sowie mit einer Sourcespannungsquel-Ie Ve5 verbunden sind. An diese Spannungsquelle ist ausserdem
der Sourceanschluß des fünften Transistors T15 über einen regelbaren Sourcewiderstand R5 angeschlossen.
Der Drainanschluß dieses Transistors ist über einen ersten Lastwiderstand R. , an die Drainspannungsquelle VDD angeschlossen.
Im Falle eines Regenerators für digitale Signale mit einer Bitrat von 575 Mbit/s stellt der erste Lastwiderstand
R,, mit einem Wert von etwa 75 Ohm den Eingangswiderstand eines überbrückten T-Glieds zur Formung der erzeugten
Impulse entsprechend dem AM.I-Code und für den Überspannungsschutz
dar.
Der Aufbau des zweiten Verstärkerzweiges entspricht dem des ersten Verstärkerzweiges, der Eingangsanschluß E2
.χ.
VPA B4Pt32iOE
für das komplementäre Eingangssignal ist also mit dem
Gateanschluß des ersten Transistors T21 des zweiten Verstärkerzweigs verbunden., die Sourceelektrode dieses
Transistors ist an die Hilfsspannungsquelle VHH angeschlossen.
Der Drainanschluß dieses Transistors ist analog dem ersten Verstärkerzweig mit der Gate- und der
Sourceelektrode eines zweiten, als Lasttransistor geschalteten Transistors sowie mit dem Gateanschluß eines
dritten Transistors T23 verbunden. Die Drainanschlüsse zweiten und des dritten Transistors dieses Verstärkerzweigs
sind ebenfalls miteinander und mit einer Drainspannungsquelle VpD verbunden. Der Sourceanschluß des
dritten Transistors T23 ist analog dem ersten Verstärkerzweig über die Reihenschaltung von η = 3 Pegelverschiebedioden
D21, 22,23 mit dem Drainanschluß eines vierten Transistors T24 sowie mit dem Gateanschluß eines fünften
Transistors T25 im zweiten Verstärkerzweig verbunden. Die Gate- und die Sourceelektrode des vierten Transistors
T24 sind miteinander und direkt mit der Sourcespannungsquelle V55 verbunden, an die der Sourceanschluß des fünften
Transistors T25 des zweiten Verstärkerzweigs über den Sourcewiderstand R5 angeschlossen ist. Der Drainanschluß
des fünften Transistors T25 ist über einen zweiten Lastwiderstand R,2 roit der Drainspannungsquelle Vnn verbunden.
Die beiden Lastwiderstände können neben dem Eingangswiderstand eines überbrückten T-Gliedes auch beim Anschluß je
einer Primärwicklung eines Übertragers zwischen die Drainanschlüsse der fünften Transistoren beider Verstärkerzweige
und die Drainspannungsquelle auch den transformierten Lastwiderstand des Übertragers darstellen.
Die beschriebene Verstärkerschaltung ist bis auf die Verwendung eines Potentiometers als Einstellglied ausschließlich
mittels in Galliumarsenidtechnik herstellbarer Bauelemente bestückt.
_ jr _ VPA 84 P 1 9 2 1 DE
Da auch die Pegelverschiebedioden mittels zwischen Drain- und Sourceanschluß kurzgeschlossener Galliumarsenidtransistoren
realisiert werden können, ist eine integrierte Schaltung also ausschließlich mittels dieser Transistoren
aufzubauen.
Beim beschriebenen Ausführungsbeispiel wird für die Hilfsspannung
VHu zunächst eine weitere Spannungsquelle benötigt.
Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel ist deshalb die Hilfsspannung mittels eines aus Galliumarsenid-Lasttransistoren
bestehenden Spannungsteilers auf dem Chip erzeugt, der Spannungsteiler ist dabei zwischen die Anschlüsse
für die Source- und die Drainspannungsquellen
VSS' VDD ein9escnaltet.
15
15
Mittels des für beide Verstärkerzweige gemeinsamen Sourcewiderstandes
R3 läßt sich die Sourcespannung für beide
Endtransistoren T15, 125 gemeinsam einstellen, dadurch wird die Amplitude der Ausgangsspannung beider Verstärkerzweige
mittels eines einzigen externen Widerstandes hoher zeitlicher Konstanz einstellbar.
4 Patentansprüche
1 Figur
1 Figur
Claims (4)
1. Galliumarsenid-Verstärkeranordnung, insbesondere Sendeendstufe
für ein digitales Übertragungssystem mit Bitraten von einigen lQO.Mbit/s, unter Verwendung von Galliumarsenid-Feideffekttransistoren
(GaAs-MESFETs), dadurch
gekennzeichnet , daß die Verstärkeranordnung als Gegentaktverstärker mit zwei Verstärkerzweigen
aufgebaut ist und ein erster und ein zweiter Eingang (El, E2) für zueinander komplementäre Signale vorgesehen sind,
daß der erste Verstärkerzweig so aufgebaut ist, daß mit dem ersten Eingang (El) die Gateelektrode eines ersten
Transistors (TU) verbunden ist, daß mit dem Drainanschluß dieses Transistors der Gate- und der Sourceanschluß eines
zweiten Transistors (T12) sowie der Gateanschluß eines dritten Transistors (T13) verbunden sind, daß die Drainanschlüsse
des zweiten und des dritten Transistors (T12, T13) miteinander und mit einer Quelle für die Drainspannung
(Vng) verbunden ist, daß der Sourceanschluß des dritten
Transistors (T13) über η Pegelverschiebedioden (DIl,
D12,D13) mit dem Drainanschluß eines vierten Transistors (T14) sowie mit dem Gateanschluß eines fünften Transistors
(T15) verbunden ist, daß der Gate- und der Sourceanschlüß des vierten Transistors (T14) miteinander und mit einer
Quelle für eine Sourcespannung (V55) verbunden ist, daß
der Drainanschluß des fünften Transistors (T15) mit einem ersten Ausgangsanschluß (Al) und über diesen und einen
ersten Lastwiderstand (R^,) mit der Quelle für die Drainspannung
(VQD) verbunden ist, daß der Sourceanschluß des
fünften Transistors (T15) über einen einstellbaren Sourcewiderstand (R5) mit der Sourcespannungsquelle (V55) und
daß der Sourceanschluß des ersten Transistors (TU) mit einer Hilfsspannung (VHH) verbunden ist, so daß sich ein
kompletter Verstärkerzweig für die am ersten Eingang (El) anstehenden Signale ergibt,
- χ- VPA 84 P t 9 2 1 DE
daß mit dem zweiten Eingangsanschluß (E2) ein zweiter Verstärkerzweig
verbunden ist, dessen Aufbau völlig dem des ersten Verstärkerzweigs entspricht, daß die Sourceanschlüsse
des ersten, des vierten und des fünften Transistors (T21,T24,T25) des zweiten Verstärkerzweigs mit
den Sourceanschlüssen der entsprechenden Transistoren des ersten Verstärkerzweigs verbunden sind, daß in die Verbindung
zwischen dem Drainanschluß des fünften Transistors (T25) des zweiten Verstärkerzweigs als zweiten Ausgangsan-Schluß
(A2) und der Drainspannungsquelle (Vnn) ein zweiter
Lastwiderstand R, ~ eingeschaltet ist und daß die Anzahl η
der Pegelverschiebedioden in Abhängigkeit von der Abschnürspannung der Transistoren und vom gewünschten Ausgangsspannungshub
gewählt ist.
2. Galliumarsenid-Verstärkeranordnung nach Patentanspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Sourceanschluß des dritten Transistors (T13)
des ersten Verstärkerzweigs und der Verbindung von Drainanschluß des vierten Transistors (T14) und Gateanschluß
des fünften Transistors (T15) des ersten Verstärkerzweiges drei Pegelverschiebedioden (D11,D12,D13) eingeschaltet
sind, daß entsprechend zwischen dem Sourceanschluß des dritten Transistors (T23) des zweiten Verstärkerzweiges
und der Verbindung von Drainanschluß des vierten Transistors (T24) und Gateanschluß des fünften Transistors
(T25) des zweiten Verstärkerzweiges drei weitere Pegelverschiebedioden (D21,D22,D23) eingeschaltet sind.
3. Galliumarsenid-Verstärkeranordnung nach Patentanspruch
2, dadurch gekennzeichnet, daß die Pegelverschiebedioden (D11,D12,D13,D21,D22,D23) durch
Galliumarsenid-Feldeffekttransistoren gebildet werden, deren Drain- und Sourceelektrode miteinander verbunden
sind.
4. Galliumarsenid-Verstärkeranordnung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Quelle zur Erzeugung der Hilfsspannung (VHH) zum Sperren
der verwendeten selbstleitenden Galliumarsenid-Feldeffekttransistoren
zusammen mit der Verstärkeranordnung
in einer gemeinsamen monolithisch integrierten Schaltung enthalten ist.
in einer gemeinsamen monolithisch integrierten Schaltung enthalten ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19843441278 DE3441278A1 (de) | 1984-11-12 | 1984-11-12 | Verstaerkeranordnung mit galliumarsenid-transistoren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19843441278 DE3441278A1 (de) | 1984-11-12 | 1984-11-12 | Verstaerkeranordnung mit galliumarsenid-transistoren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3441278A1 true DE3441278A1 (de) | 1986-05-15 |
Family
ID=6250080
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19843441278 Withdrawn DE3441278A1 (de) | 1984-11-12 | 1984-11-12 | Verstaerkeranordnung mit galliumarsenid-transistoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3441278A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0681199A3 (de) * | 1994-05-05 | 1996-02-07 | At & T Corp | Gegentakt-Treiberschaltung für optischen Modulator. |
| EP0840950A4 (de) * | 1995-07-27 | 2001-07-25 | Scientific Atlanta | Kabelfernsehleitungsverstärker mit feldeffekttransistoren |
-
1984
- 1984-11-12 DE DE19843441278 patent/DE3441278A1/de not_active Withdrawn
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0681199A3 (de) * | 1994-05-05 | 1996-02-07 | At & T Corp | Gegentakt-Treiberschaltung für optischen Modulator. |
| EP0840950A4 (de) * | 1995-07-27 | 2001-07-25 | Scientific Atlanta | Kabelfernsehleitungsverstärker mit feldeffekttransistoren |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |