DE3441218A1 - Induktionsspulenanordnung fuer elektrische schaltungen - Google Patents

Induktionsspulenanordnung fuer elektrische schaltungen

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DE3441218A1 DE19843441218 DE3441218A DE3441218A1 DE 3441218 A1 DE3441218 A1 DE 3441218A1 DE 19843441218 DE19843441218 DE 19843441218 DE 3441218 A DE3441218 A DE 3441218A DE 3441218 A1 DE3441218 A1 DE 3441218A1
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Description

Wilde Membran ...
Beschreibung :
Die Erfindung bezieht sich auf eine Induktionsspulenanordnung für elektronische Schaltungen, im wesentlichen bestehend aus einem Substrat und darauf in Spulenform aufgebrachter dünner Leiterbahnen.
Es ist bekannt, bei sogenannten "gedruckten Schaltungen" im Kupferätzverfahren auf eine Schaltungsplatte aufgebrachte Leiterzüge in Spulenform anzuordnen. Die Spulenleiterbahn besteht dabei aus einer in einer Ebene angeordneten Spirale mit einer Geometrie ähnlich einer Uhrfeder. Die Induktivität einer solche Spule ist abhängig von der Zahl der Windungen und unter Berücksichtigung der räumlichen Gegegebenheiten einer gedruckten Schaltungsplatte sehr begrenzt.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Induktionsspulenanordnung vorzuschlagen, die auf einfache Weise und somit preisgünstig herstellbar ist und bei der ohne nennenswerten Raumbedarf Spulen höherer Induktivität und auch Induktionsspulenanordnungen in Form von Übertragern möglich sind.
Die Erfindung löst diese Aufgabe in erster Linie und im wesentlichen dadurch, daß die Leiterbahnen bzw. Leiterbahnabschnitte, von einer Isolierschicht getrennt, in wenigstens zwei Ebenen übereinander angeordnet sind, wobei die Leiterbahnen bzw. Leiterbahnabschnitte aus Leitsilber, Graphit, einer Mischung dieser Stoffe od.dgl. und die Isolier-
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schicht(en) sowie eine äußere Schutzschicht aus Ein- oder Mehrkomponentenlack jeweils im Siebdruckverfahren nacheinander auf das Substrat wie Kunststoffolie aufgedruckt sind.
Die gesamte Spulenanordnung nach der Erfindung läßt sich vollständig im Siebdruckverfahren herstellen. Durch die mindestens zwei in zwei Ebenen übereinander angeordneten Leiterbahnen bzw. Leiterbahnabschnitte lassen sich aufgrund der möglichen gedrängten Wicklungen sehr flache Spulenanordnungen hoher Induktivität herstellen. Ordnet man z.B. zwei oder mehr siebgedruckte Flachspulen in Ebenen übereinander an und verbindet jeweils das Spulenende der einen mit dem Spulenanfang der darauffolgenden Spule, entsteht eine äußerst flache Spule mit vielen Windungen und somit großer Induktivität. Es ist aber auch möglich, eine aus einer oder mehreren Ebenen bestehende Spulenanordnung vollständig von einer zweiten, in Ebenen darüber angeordneten Spulenanordnung durch eine Isolierschicht galvanisch zu trennen, womit man einen hochwirksamen Übertrager erhält. Spulen mit spiralförmigen Windungen ihrer Leiterbahnen weisen eine Spulenachse auf, die auf der Substratebene senkrecht stehen. Nach dem Erfindungsprinzip ist es im
w Siebdruckverfahren jedoch auch auf relativ einfache Weise möglich, langgestreckte Spulen oder Übertrager herzustellen, deren Spulenachsen sich praktisch in der Ebene des Substrats erstrecken. Diese Konfiguration kann man etwa mit einer "flachgedrückten Drahtspule" beschreiben.
Eine derartige Induktionsspulenanordnung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Leiterbahnabschnitte aus jeweils einer Mehrzahl geradliniger, bandartig parallel nebenein-
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ander angeordneter Streifen bestehen, die von der Isolierschicht bis auf Anschlußzonen abgedeckt sind, die mit Anschlußzonen von in einer anderen Ebene vorgesehenen, geometrisch ähnlich angeordneten Streifen verbunden sind, wobei jeweils ein Streifen der einen Ebene die an den Bandlängsseiten einander gegenüberliegenden Anschlußenden zweier aufeinanderfolgender Streifen der anderen Ebene miteinander verbindet.
Eine solche Induktionsspulenanordnung als Übertrager besteht gewissermaßen aus einer Ineinanderschachtelung zweier Anordnungen dieser Art, indem zwischen den beiden Ebenen, durch Isolierschichten getrennt, eine weitere geometrisch ähnliche, galvanisch von der ersten getrennten Spulenanordnung vorgesehen ist. Der Übertragungsfaktor läßt sich durch die jeweilige Windungszahl beeinflussen bzw. vorwählen.
Die miteinander zu verbindenden Anschlußzonen der Leiterbahnschleifen der Leiterbahnebenen können als über den Rand der jeweiligen trennenden Isolierschicht vorstehende Leiterbahnabschnitte ausgebildet sein, was die siebdrucktechnisch einfachste Möglichkeit zur Herstellung einer gedruckten Spule
w darstellt. Es ist jedoch auch möglich, die Isolierschicht im Überdeckungsbereich miteinander zu verbindender Anschlußzonen mit Durchkontaktierungsaussparungen zu versehen. Solche Durchkontaktierungsaussparungen werden dadurch erzeugt, daß beim Aufdrucken der isolierenden Schicht in diesen Bereichen kein Isoliermaterial aufgedruckt wird. Eine derartige Anordnung mit Durchkontaktierungsaussparungen in der Isolierschicht ist insbesondere vorteilhaft bei einer Induktionsspulenanordnung, bei der die Leiterbahnen nach Art einer Flachspule
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ausgebildet sind und die Flachspulen verschiedener Leiterbahnebenen im wesentlichen deckungsgleich übereinander angeordnet sind.
Die Erfindung versteht sich im übrigen am besten anhand der nachfolgenden Beschreibung mehrerer Ausführungsbeispiele. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine schaubildliche Prinzipdarstellung einer streifenartig langgestreckten Spule,
Fig. 2 eine Aufsicht auf die Substratebene einer solchen Spule,
Fig. 3 eine im wesentlichen der Fig. 2 entsprechende Darstellung eines streifenförmig ausgebildeten Übertragers,
Fig. 4 die Ansicht einer spiralförmigen Flachspule,
Fig. 5 eine im wesentlichen deckungsgleiche Übereinanderanordnung zweier Spulen nach Fig. 4 als Übertrager und
Fig. 6 eine der Schnittdarstellung nach Fig. 5 entsprechende Wiedergabe einer "Doppelspule" mit durchkontaktierten Spulenanschlußenden.
Die Spule nach Fig. 1 baut auf einem im wesentlichen streifenförmigen Substrat 10 auf. Dabei kann es sich beispielsweise um eine dünne, flexible Polyesterfolie handeln. Auf die zu bedruckende Oberfläche 11 des Substrats 10 werden
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in einem ersten Siebdruckauftrag streifenförmige Leiterbahnabschnitte 12 aufgedruckt. Diese Leiterbahnabschnitte 12 verlaufen geradlinig und sind mit geringem Abstand parallel nebeneinander angeordnet sowie beim AusfUhrungsbeispiel aus einer zur Streifenlängsachse 13 senkrechten Lage leicht herausgekippt. Es entsteht somit in dieser ersten Leiterbahnebene eine bandartige Druckmusteranordnung mit einer Vielzahl dichtgedrängt beieinander stehender paralleler Leiterbahnstreifen 12.
In einem zweiten Siebdruckschritt wird auf das nun mit diesen Leiterbahnabschnitten 12 versehene Substrat 10 und über die Leiterbahnabschnitte 12 eine weitere Druckschicht 14 aufgetragen, die aus einem druckfähigen und elektrisch isolierenden Material, z.B. einem Ein- oder Zweikomponentenkunstharzlack besteht. Dieser Aufdruck 14 ist bandförmig und erstreckt sich unterbrechungslos in Längsrichtung der Induktionsspulenanordnung. Er besitzt jedoch eine Breite b, die geringer ist als die Breite B des zuvor aufgedruckten Bandes der Leiterbahnabschnitte 12. Es entstehen somit über die Längskanten des Isolieraufdrucks 14 überstehende Anschlußzonen 15 der Leiterbahnabschnitte 12. Diese dienen zur Verbindung mit Anschlußzonen 16 weiterer Leiterbahnabschnitte 17, die wie die Leiterbahnabschnitte 12 aus Leitsilber, Graphit, einer Mischung dieser Stoffe od.dgl. bestehen und im dritten Siebdruckauftrag auf das zuvor mit den Leiterbahnabschnitten 12 und dem Isolieraufdruck 14 versehene Substrat 10 aufgedruckt werden.
Die Leiterbahnabschnitte 17 sind geometrisch ähnlich angeordnet wie die Leiterbahnabschnitte 12. Beim Ausführungs-
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beispiel verlaufen sie senkrecht zur Streifenlängsachse 13, können aber auch in der einen oder anderen Richtung geneigt sein. Dies richtet sich nach der Ausrichtung der ersten Leiterbahnabschnitte 12. Erreicht werden soll die Konfiguration einer Spule, deren einzelne, die Spulenwindung bildende Leiterbahnabschnitte je nach der gewünschten Induktivität mehr oder weniger dicht beieinander stehen, wobei sich die in den Anschlußzonen 15 und 16 miteinander verbundenen Leiterbahnabschnitte 12 und 17 der beiden Leiterbahnebenen zu einer einzigen Windung ergänzen, die einen Stromlauf von dem mit 18 bezeichneten Windungsanfang bis zu dem mit 19 bezeichneten Windungsende gewährleistet.
Zum mechanischen und elektrischen Schutz ist auf die bisher beschriebene Anordnung als letzte Schicht wiederum eine Isolierlackschicht 20 aufgedruckt, deren Breite B1 größer ist als die Breite B der Leiterbahnebenen, deren Leiterabschnitte auch seitlich abgedeckt sind.
Sowohl das Substrat 10 als auch die einzelnen Druckschichten - Leiterbahnabschnitte 12, Isolierlackschicht 14, Leiterbahnabschnitte 17, Isolierlackschicht 20 - sind äußerst dünne Schichten. Der Gesamtaufbau einer Spule nach den Fig. 1 und wird im allgemeinen unter 1 mm liegen können. Insbesondere die Darstellung nach Fig. 1 versteht sich deshalb rein schematisch; insbesondere sind die der Deutlichkeit halber gezeichneten starken Sprünge zwischen den einzelnen Schichten beim fertigen Gegenstand so nicht vorhanden.
Zur Kontaktverbindung der Leiterbahnabschnitte 12 und 17 der beiden Leiterbahnebenen stehen - wie ausgeführt - die
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Leiterbahnabschnitte seitlich über die Isolier-Zwischenschicht 14 hinaus. Man kann die Leiterbahnebenen-Verbindung aber auch dadurch herstellen, daß man den Isolieraufdruck 14 in seiner Breite b über die Bandbreite B der Leiterbahnabschnitte 12 überragen läßt, wenn man im ebenennormalen Projektionsbereich der Anschlußzonen 15 im Lackauftrag Aussparungen vorsieht. Bei der darauffolgenden Bedruckung mit leitfähigem Material zur Herstellung der Leiterbahnabschnitte 17 fLießt das Material dann in diese Durchkontaktierungsaussparungen hinein und stellt so den Kontakt zu den Anschlußzonen 15 der ersten Leiterbahnanordnung her.
Fig. 3 zeigt nun einen Übertrager, der ebenfalls vollständig im Siebdruckverfahren hergestellt ist und im Prinzip darin besteht, daß auf die Oberfläche 11 des Substrats 10 zwei "ineinandergeschachtelte" Spulen wie sie anhand der Fig. 1 und 2 beschrieben wurden, aufgedruckt sind. Die einzelnen Druckschritte zur Herstellung des Übertragers sind folgende:
1. Auf die Oberfläche 11 des Substrats 10 werden zueinander parallel ausgerichtete, bandförmig angeordnete und streifenförmige Leiterbahnabschnitte 12 aus elektrisch leitendem, siebdruckfähigem Material aufgedruckt.
2. Die zv/eite Druckschicht besteht aus einem Isolieraufdruck 14, der in Längsrichtung der Anordnung durchgehend verläuft und eine geringere Breite als das Band der Leiterbahnabschnitte 12 aufweist.
3. Auf die äußere Oberfläche dieser Isolierlackschicht 14 werden wiederum streifenförmige Leiterbahnabschnitte 21
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in dichter Parallelzuordnung und bandartig aufgetragen, wobei die Bandbreite etwas geringer ist als die Bandbreite der zuvor aufgetragenen Isolierlackschicht 14.
4. Von einer wiederum etwas schmaleren Isolierschicht 22 werden die Leiterbahnabschnitte 21 bis auf seitliche Anschlußzonen abgedeckt.
5. Auf die äußere Oberfläche der Isolierlackschicht
22 werden die mit den Anschlußzonen der Streifen 21 zu verbindenden Leiterbahnabschnitte 23 aufgedruckt.
Die drei Siebdruckaufträge, die die Leiterbahnabschnitte 21, die Isolierschicht 22 und die Leiterbahnabschnitte 23 ausbilden, erzeugen die innere Spule des Übertragers.
6. Als nächste Druckschicht folgt eine weitere Isolierlackschicht 24, auf die
7. die äußeren Leiterbahnabschnitte 17 der äußeren Spule aufgedruckt sind, deren zweite "Halbwicklung" die Leiterbahnabschnitte 12 bilden.
8. Schließlich wird der Deck-Schutzlack 20 aufgedruckt.
Zum elektrischen Anschluß bzw. Abgriff stehen vier Leiterbahn-Anschlußenden zur Verfügung, von denen in Fig. 3 die Anschlußenden 18 und 19 der äußeren Spule und ein Anschlußende 25 der kleineren Innenspule dargestellt sind.
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Der dargestellte Übertrager besteht also aus den acht nacheinander auf das Substrat 10 bzw. auf die jeweils vorherige Siebdruckschicht aufzutragenden Schichten 12, 14, 21, 22, 23, 24, 17 und 20. Aus Gründen der Übersichtlichkeit sind in der Zeichnung die Abstände der einzelnen Leiterbahnabschnitte voneinander wesentlich größer dargestellt als man sie bei der praktischen Ausführung je nach den elektrischen Anforderungen an Induktivität, Übertragungsfaktor u.dgl. wählen %# wird.
Hervorzuheben ist noch, daß man sowohl eine Spulenanordnung nach den Fig. 1 und 2 als auch eine der Fig. 3 entsprechende Übertrageranordnung nicht nur für sich herstellen kann, sondern auch innerhalb einer größerflächigen elektronischen Schaltung. In diesem Falle wird dann eben nur der Bereich, in dem eine Spule oder ein Übertrager angeordnet werden soll, entsprechend mehrfach in der beschriebenen Schichtenfolge bedruckt.
Während das Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 und 2 eine quasi "flachgedrückte" Spule und Fig. 2 einen aus zwei ^ solchen ineinandergedruckten Spulen bestehenden Übertrager darstellt, wobei die Spulenachsen 13 in der Substratebene oder parallel dazu verlaufen, sind auch Spulenanordnungen möglich, bei denen die Spulenachsen senkrecht auf der Substratfläche stehen. Solche Anordnung veranschaulichen die Fig. 4 bis 6.
Fig. 4 zeigt eine siebgedruckte spiralförmige Flachspule einfacher Druckart. Auf die Oberfläche 11' eines Substrats 10 ist zunächst in einem ersten Schritt ein lediglich streifen-
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förmiger Leiterbahnabschnitt 27 aufgedruckt; darüber ein im wesentlichen kreisförmiger Siebdruckauftrag 28 aus Isolierlack mit einer Durchkontaktierungsaussparung 29 zur Verbindung des Endes 30 der sodann auf die äußere Oberfläche des Isolieraufdrucks 28 aufgedruckten spiralförmigen Spule 26, deren andere Anschlußenden mit 31 und 32 bezeichnet sind.
Die Anordnung nach Fig. 4 kann man sich natürlich auch gewissermaßen als Unteransicht auf ein durchsichtiges Substrat - so vorstellen, daß zunächst auf das Substrat 10 die Spule 26, darüber die mit Durchkontaktierungsaussparung 29 versehene Isolierlackschicht 28 und auf diese dann der Anschlußleiterabschnitt 27 aufgedruckt ist.
In jedem Falle können die Spulenanschlußenden 31 und 32 auf einer Ebene, insbesondere auf der Oberfläche 11 des Substrats 10 angeordnet sein. Hierzu ist lediglich sicherzustellen, daß der Isolieraufdruck 28 nicht bis zum Substratrand reicht, an dem die Anschlußenden 31, 32 angeordnet sind.
Fig. 5 zeigt einen Substratquerschnitt durch eine Induktionsspulenanordnung, bei der in zwei Ebenen übereinander zwei galvanisch voneinander getrennte Spulen angeordnet sind; Fig. 5 zeigt also den Schnitt durch einen "Flachspulenübertrager". Auf die Oberfläche 11 des Substrats 10 wird ein spiralförmiger, aus Leitsilber od.dgl. bestehender Siebdruckauftrag aufgebracht, der die Form einer Spule 33 (Spulenquerschnitt) besitzt. Auf diesen ersten Siebdruckauftrag wird mittels eines zweiten Siebdruckauftrags eine erste Isolierschicht 28 aufgedruckt, die eine Durchkontaktierungsaussparung
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29 aufweist, im übrigen aber die Spulenwindungen 33 vollständig abdeckt und das Anschlußende 32 auf der Substratoberseite 11 freiläßt.
Der darauf folgende Siebdruck bildet den Leiterbahnabschnitt 27, der im Bereich der Durchkontaktierungsaussparung 29 mit dem inneren Spulenende 30 verbunden wird und nach außen zur Bildung eines Spulenabgriffs 31 geführt ist.
Darauffolgend schließt sich als nächster Druckauftrag eine weitere Isolierschicht 34 an, die den eben gedruckten Leiterbahnabschnitt 27 abdeckt und nur im Bereich des Abgriffs 31 eine Kontaktierungsaussparung 35 freiläßt.
Bis jetzt ist siebdrucktechnisch im wesentlichen die Spule nach Fig. 4 erzeugt. Die äußere Oberfläche der Isolierstoffschicht 34 dient nun als Substrat für die im wesentlichen deckungsgleich über der ersten Spule angeordnete weitere Spule. "Deckungsgleich" in diesem Zusammenhang bedeutet nicht, daß die einzelnen Windungen der beiden Spulen deckungsgleich aufeinanderliegen müssen, sondern daß die Spulen als körperliehe Gebilde selbst in Überdeckung zueinander sind.
Der demzufolge zunächst durchzuführende Druckschritt besteht darin, die zweite Spule 36 der zweiten Spulenebene zu drucken. Deren erstes, mitgedrucktes Anschlußende ist mit 37 bezeichnet. Die darauffolgende Isolierlackschicht 38 läßt dieses Anschlußende 37 frei und deckt im übrigen die zweite Spule vollständig zu mit Ausnahme des inneren Spulenendes 39, für dessen Zugang die Isolierlackschicht 38 hier wieder
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eine Durchkontaktierungsaussparung besitzt. In die Aussparung wird sodann der Spulenabgriff 40 mittels leitfähiger Masse aufgegeben. Dieser Abgriff 40 kann, wie in Fig. 5 schematisch dargestellt, im wesentlichen punktförmig sein, kann aber auch eine Leiterbahn nach Art der Leiterbahn 27 sein. Gegebenenfalls folgt als nicht dargestellte letzte Schicht noch eine diese Leiterbahn 40 bis auf eine Anschlußzone abdeckende Isolierbedruckung. Das fertige Produkt ist also ein Übertrager mit den durch die Isolierschicht 34 galvanisch voneinander getrennten Spulen 33 und 36.
Fig. 6 zeigt eine der Fig. 5 sehr ähnliche Anordnung, doch sind hier die beiden Spulen nicht zur Bildung eines Übertragers galvanisch voneinander getrennt, sondern ihre Windungen sind miteinander verbunden, so daß sich eine Spulenanordnung größerer Induktivität als bei einer einfachen Spule ergibt. Hier ist auf die Oberfläche 11 des Substrats 10 eine erste Spule 33 (Windungsquerschnitte) mit Spulenanschlußende 32 aufgetragen. Darüber ist eine Isolierlackschicht 28 aufgedruckt mit einer im Bereich des inneren Spulenendes 30 gelegenen Durchkontaktierungsaussparung 29. Auf die Isolierlackschicht 28 ist eine weitere Spule 36 (Windungsquerschnitte) mit Spulenanschlußende 27 aufgedruckt, deren inneres Anschlußende 39 sich mit dem Spulenende 30 der anderen Spule durch die Durchkontaktierungsöffnung 29 hindurch verbindet. Die letzte Druckschicht der Anordnung bildet eine äußere Isolierlackschicht 38. Der z.B. bei 27 eingespeiste Strom durchläuft nun zunächst die obere Spule 36 und dann die untere Spule 33, ehe er zu deren Spulenanschluß 32 gelangt.
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Ein Übertrager läßt sich auch mit vier oder mehr Spulen drucken. Statt der einen Übertragungsspule 33 nach Fig. 4 kann man auch z.B. eine Doppelanordnung etwa nach Fig. 5 vorsehen, ebenfalls für die zweite Übertragerspule 36.

Claims (7)

  1. Patentanwälte Dipi.-ing. Harald Ostriga Dipl.-ing. Bernd Sonnet
    Wuppertal-B armen Stresemannstraße 6-8 3441218
    Zugelassen beim Europäischen Patentamt
    Patentanwälte Ostriga & Sonnet. Postfach 201327. D-56OÖ Wuppertal 2
    Anmelderin: Wilde Membran
    Impuls Technik GmbH Pregelstr. 2
    5828 Ennepetal 1
    Bezeichnung der
    Erfindung: Induktionsspulenanordnung für elek
    tronische Schaltungen
    Ansprüche
    /1/1 Induktionsspulenanordnung für elektronische Schaltungen, im wesentlichen bestehend aus einem Substrat und darauf in Spulenform aufgebrachter dünner Leiterbahnen, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiterbahnen (z.B. 33, 36) bzw. Leiterbahnabschnitte (z.B. 12, 17, 21, 23, 27), von einer Isolierschicht (z.B. 14; 28, 24) getrennt, in wenigstens zwei Ebenen übereinander angeordnet sind, wobei die Leiterbahnen bzw. Leiterbahnabschnitte aus Leitsilber, Graphit, einer Mischung dieser Stoffe od.dgl. und die Isolierschichten) sowie eine äußere Schutzschicht (20) aus Ein- oder Mehrkomponentenlack jeweils im Siebdruckverfahren nacheinander auf das Substrat (10) wie Kunststoffolie aufgedruckt sind.
    Postscheckkonto Credit- u. Volksbank eGmbH Commerzbank AG, j ίβ* <0202> Essen Wuppertal-Bärmen. Wuppertal-Barmen, Mk 557040 (BLZ 36010043) 44504-431 (BLZ 33060098) 15 824 (BLZ 33040001) 4034823
    Wilde Membran ...
  2. 2. Induktionsspulenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Enden (15, 16; 30, 39) der Leiterbahnen bzw. Leiterbahnabschnitte aufeinanderfolgender Leiterbahnebenen elektrisch leitend miteinander verbunden sind.
  3. 3. Induktionsspulenanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiterbahnabschnitte (12) aus jeweils einer Mehrzahl geradliniger, bandartig parallel nebeneinander angeordneter Streifen bestehen, die von der Isolierschicht (14) bis auf Anschlußzonen (15) abgedeckt sind, die mit Anschlußzonen (16) von in einer anderen Ebene vorgesehenen, geometrisch ähnlich angeordneten Streifen (17) verbunden sind, wobei jeweils ein Streifen der einen Ebene die an den Bandlängsseiten einander gegenüberliegenden Anschlußenden zweier aufeinanderfolgender Streifen der anderen Ebene miteinander verbindet.
  4. 4. Induktionsspulenanordnung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch Ineinanderschachtelung zweier Anordnungen nach Anspruch 3, indem zwischen zwei äußeren Leiterbahnebenen (Leiterbahnabschnitte 12, 17), durch Isolierschichten (14, 24) getrennt, eine weitere geometrisch ähnliche, galvanisch von der ersten getrennte, Spulenanordnung (21, 22, 23) vorgesehen ist.
  5. 5. Induktionsspulenanordnung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die miteinander zu verbindenden Anschlußzonen (15, 16) der Leiterbahnstreifen (12, 17; 21, 24) der Leiterbahnebenen als über den Rand der jeweiligen trennenden Isolierschicht (14; 22; 24) vorstehende Leiterbahnabschnitte ausgebildet sind.
    Wilde Membran ...
  6. 6. Induktionsspulenanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiterbahnen (33, 36) nach Art einer Flachspule spiralförmig und die Flachspulen verschiedener Leiterbahnebenen im wesentlichen deckungsgleich übereinander angeordnet sind.
  7. 7. Induktionsspulenanordnung nach Anspruch 3, 4 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierschicht (z.B. 28; 38) im Überdeckungsbereich miteinander zu verbindender Anschlußzonen (z.B. 30, 31; 30, 39; 39, 40) Durchkontaktierungsaussparungen (29) aufweist.
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