DE342786C - Kragen - Google Patents

Kragen

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DE342786C
DE342786C DE1920342786D DE342786DD DE342786C DE 342786 C DE342786 C DE 342786C DE 1920342786 D DE1920342786 D DE 1920342786D DE 342786D D DE342786D D DE 342786DD DE 342786 C DE342786 C DE 342786C
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DE
Germany
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celluloid
collar
jacket
cavity
bead
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DE1920342786D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41BSHIRTS; UNDERWEAR; BABY LINEN; HANDKERCHIEFS
    • A41B3/00Collars
    • A41B3/02Closures, e.g. tabs
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41BSHIRTS; UNDERWEAR; BABY LINEN; HANDKERCHIEFS
    • A41B3/00Collars

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Details Of Garments (AREA)
  • Prostheses (AREA)
  • Insertion Pins And Rivets (AREA)

Description

  • Kragen. Die Vor- und Nachteile der Zelluloidkragen, die als Ersatz für Stoffkragen dienen und immer mehr Verwendung finden, sind allgemein bekannt. Gleiche Nachteile besitzen auch die mit Zelluloid überzogenen Stoffkragen. Um Stoff zu sparen, hat man ferner vorgeschlagen, den inneren Kragenteil der Stehumlegkragen durch Zelluloid zu ersetzen. Aber auch hierbei kommt der Hals mit dem Zelluloid in Berührung, und der äußere Kragenteil ist dem raschen Verschmutzen ausgesetzt.
  • Erfindungsgemäß werden obige Nachteile dadurch vermieden, daß man den äußeren Mantel eines Stehumle-kragens in Zelluloid ausführt und den inneren Kragenteil in Stoff, wobei beide Teile am oberen Rande leicht lösbar miteinander verbunden werden. Der innere Stoffteil kann aus grobem, billigem Leinen bestehen und hat die zum Befestigen des Kragens am Hemd erforderlichen Knopflöcher.
  • Die Verbindung beider Kragenteile könnte nun in bekannter Weise mittels Knöpfe ausgeführt wcrden. Dies hätte jedoch den Nachteil der nicht fortlaufenden Verbindung. Erfindungsgemäß wird der äußere Zelluloidmantel mit einer Höhlung versehen, in die ein am oberen Rand des- inneren Kragenteils ausgebildeter Wulst eingezogen ist.
  • Die Höhlung kann nun allein durch Umbiegung des oberen Randes des Zelluloidmantels gebildet «-erden; zweckmäßig «ird diese jedoch durch eine kleine Umbiegung des Mantels und durch einen angeklebten Zelluloidstre ifen gebildet. Letztere Anordnurg hat den Vorteil, daß der Wulst nicht so leicht aus der Höhlung herausgezogen werden kann, und daß der Hals mit dem Zelluloidmantel nicht mehr in Berührung kommt.
  • Um bei einer derartigen Hohlraumbefestigung eine Längsverschiebung des inneren Kragenteils zu verhindern, ist an jedem vorderen Ende des Zelluloidmantels ein Knopf angebracht. Beim Anlegen des Kragens wird einer der vorderen Stofflappen in den Knopf des gegenüberliegenden Zelluloidmantels eingeknöpft, so daß die Kragenenden nicht auseinandergehen können.
  • Die Erfindung ist auf der Zeichnung durch zwei Ausführungsbeispiele veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i einen Kragen mit Hohlraumbefestigung, wobei die Höhlung nur durch Umbiegung des Zelluloidmantels gebildet ist, Abb. 2 eine solche Befestigung, wobei. die Höhlung durch den Zelluloidmantel und einen angeklebten Zelluloidstreifen gebildet wird.
  • Abb. 3 stellt eine Vorderansicht eines Kragens gemäß Abb. 2 dar.
  • In Abb. i ist a der äußere Zelluloidmantel, b der innen liegende Stoffteil, g die Umbiegung des oberen Mantelrandes und d der Wulst des inneren Kragenteils b. In Abb.2 ist a der Zelluloidmantel, b der innere Kragenteil und d der Wulst. Die Höhlung zur Aufnahme der Wulst d wird durch eine kleine Umbiegung e des Zelluloidmantels a und durch einen angeklebten Zelluloidstreifen f gebildet. Bei dieser Ausführung zieht sich der Wulst nicht so leicht aus der Höhlung heraus, und der Hals kommt mit dem Zelluloid nicht mehr in Berührung.
  • Abb. 3 läßt die Zelluloidknöpfe h, i erkennen, welche eine Längsverschiebung des inneren Kragenteils verhindern sollen. Von den Überlappungen k, l wird letztere nach Anlegen des Kragens in den Knopf i eingeknöpft, um ein Auseinandergehen der beiden Kragenenden zu verhüten.
  • Der beschriebene Zelluloidkragen hat eine einfache Form, die nicht durch KnopflLcher geschwächt ist. Er besitzt alle Annehmlichkeiten der Stoff- und der Zelluloidkragen.
  • Die Stehkragen werden in sinngemäßer Ausführung hergestellt.

Claims (5)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Kragen, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einem außen liegenden Zelluloidmantel (a) und einem leicht lösbar mit ihm verbundenen inneren Kragenteil (b) aus Leinen o. dgl. besteht.
  2. 2. Kragen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Kragenteil (b) an seinem oberen Rand eine Wulst (d) besitzt, die in eine am Zelluloidmantel (a) vorgesehene Höhlung eingezogen ist.
  3. 3. Kragen nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhlung durch eine Umbiegung (g) des Mantels (a) gebildet ist. q.
  4. Kragen nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhlung durch eine kleine Umbiegung (e) des Mantels (a) und einen angeklebten Zelluloidstreifen (f) gebildet ist.
  5. 5. Kragen nach Anspruch i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß an den Enden des Zelluloidmantels (a) Knöpfe (1z, i) angebracht sind, in die die Überlappungen (L bzw. k) des inneren Kragenteils (b) eingeknöpft werden, um desen Längsverschiebung zu verhindern.
DE1920342786D 1921-12-30 1920-12-24 Kragen Expired DE342786C (de)

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DE353053C (de) 1922-05-10
DE362036C (de) 1922-10-21

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