DE3424075C2 - Steckverbinder - Google Patents
SteckverbinderInfo
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- F16B19/04—Rivets; Spigots or the like fastened by riveting
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Description
Die Erfindung betrifft einen Steckverbinder nach dem Oberbe
griff des Patentanspruches 1.
Aus der DE-OS 25 02 663 ist ein Steckverbinder bekannt, der
aus einem Verriegelungselement und einem Befestigungselement
besteht, die über einen Abreißsteg miteinander verbunden
sind. Der Schaft des Verriegelungselementes dringt in einen
Hohlraum des Schaftes des Befestigungselementes ein, um die
sen zu spreizen, wenn auf das Verriegelungselement eine Kraft
in axialer Richtung ausgeübt wird. Infolge der Spreizung des
Schaftes des Befestigungselementes wird der Steckverbinder in
zueinander ausgerichteten Öffnungen von Bauteilen befestigt.
Es ist durch eine Sperreinrichtung dafür Sorge getragen, daß
das Verriegelungselement nach der Montage des Befestigungs
elementes im Bauteil in diesem festgehalten wird. Um eine
Aufhebung der Spreizwirkung des Schaftes des Befestigungsele
mentes dennoch zu ermöglichen, läßt die Sperreinrichtung eine
Bewegung des Verriegelungselementes in axialer Richtung in
eine Lage zu, in der die Spreizwirkung des Schaftes des Befe
stigungselementes aufgehoben wird. Ein Trennen des Verriege
lungselementes vom Befestigungselement ist nach der Montage
nicht mehr möglich.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen
Steckverbinder der bekannten Art dahingehend zu verbessern,
daß nach der Montage eine Verbindung zwischen dem Verriege
lungselement und dem Befestigungselement dann besteht,
wenn die Schafthälften des Befestigungselementes
nicht gespreizt sind.
Diese Aufgabe wird durch einen wie eingangs bereits erwähnten
Steckverbinder gelöst, der durch die in dem kennzeichnenden
Teil des Patentanspruches 1 angegebenen Merkmale
gekennzeichnet ist.
Ein wesentlicher Vorteil des erfindungsgemäßen
Steckverbinders besteht darin, daß in dem Zustand, in dem der
Schaft des Verriegelungselementes den Schaft des
Befestigungselementes nicht spreizt, ein Loslösen des
Verriegelungselementes von dem Befestigungselement in axialer
Richtung nicht möglich ist, so daß beide Elemente dann sicher
eine Einheit bilden.
Ein wesentlicher Vorteil des erfindungsgemäßen
Steckverbinders besteht darin, daß er mit einem einzigen
Schlag in die Löcher der Bauteile einsetzbar und in diesen
verriegelbar ist. Dadurch erübrigen sich bei der Handhabung
zusätzliche und aufwendige Schritte.
Ein weiterer wesentlicher Vorteil des erfindungsgemäßen
Steckverbinders besteht darin, daß er aus einem geeigneten
Kunststoffmaterial in einem einzigen Formgang herstellbar
ist.
Vorteilhafterweise kann der erfindungsgemäße Steckverbinder
nach der Verriegelung in den Bauteilen durch ein Verdrehen in
Bezug auf die Bauteile aus diesen wieder entfernt werden.
Vorteilhafterweise erfolgt die Verriegelung der beim
Einsetzen des Steckverbinders in die Bauteile entstehenden
Einzelteile aneinander automatisch, wenn diese in Bezug
aufeinander verdreht werden, damit sie aus den Bauteilen
entfernt werden können. Ein Vorteil dieser Verriegelung
besteht dabei darin, daß die beiden Einzelteile des
Steckverbinders in einer einfachen Weise dadurch von dem
Bauteil entfernt werden können, daß sie mit einem geeigneten
Werkzeug, das an
dem vorstehenden Kopfteil des Verriegelungselementes ange
setzt wird und auf dieses eine Zugkraft ausübt, aus den Bau
teilen gezogen werden.
Im folgenden werden die Erfindung und deren Ausgestaltungen
im Zusammenhang mit den Figuren näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 teilweise im Schnitt eine Seitenansicht des vorlie
genden Steckverbinders;
Fig. 2 eine weitere Seitenansicht des Steckverbinders der
Fig. 1;
Fig. 3 eine Aufsicht auf den Steckverbinder der Fig. 1
und 2;
Fig. 4 einen in Bauteile eingeführten Steckverbinder, und
Fig. 5 eine Aufsicht auf das Verriegelungselement von
unten.
Im folgenden wird zunächst im Zusammenhang mit den Fig. 1
bis 3 der Aufbau des erfindungsgemäßen Steckverbinders be
schrieben. Wie dies inbesondere aus den Fig. 1 und 2 er
sichtlich ist, besteht der vorliegende Steckverbinder aus
einem Verriegelungselement 2 und einem Befestigungselement 1.
Das Befestigungselement 1 und das Verriegelungselement 2 sind
über einen Abreißsteg 14, der später noch näher erläutert wer
den wird, einstückig miteinander verbunden.
Das Verriegelungselement 2 besteht im wesentlichen aus einem
Kopfteil 3 und einem Schaft 4. In der Fig. 1 zeigt die
rechte Hälfte einen durch den Mittelpunkt des Steckverbinders
verlaufenden Schnitt, während die linke Hälfte eine Aufsicht
auf den Steckverbinder zeigt. Die Aufsicht der Fig. 2 zeigt
den gegenüber der Fig. 1 um 90° gedrehten Steckverbinder.
Der Schaft 4 des Verriegelungselementes 2 weist einen ersten
sich an das Kopfteil 3 anschließenden Verriegelungsbereich 5
auf, der kreisförmig ausgebildet ist. In einem zweiten Be
reich, der sich an den Verriegelungsbereich 5 anschließt, be
sitzt der Schaft 4 einen etwa rautenförmigen Querschnitt.
Genauer gesagt stellt der zweite Bereich in der einen Richtung gesehen
eine Verlängerung des Verriegelungsbereiches 5 dar, wobei
die Breite des zweiten Bereiches 4 dem Durchmesser
des Verriegelungsbereiches 5 entspricht (Fig. 2). In der anderen Richtung
gesehen (Drehung gegenüber Fig. 2: 90°) ist der sich an
den Verriegelungsbereich 5 anschließende zweite Bereich des Schaftes 4
breiter ausgebildet als der Durchmesser des Verriegelungsbereiches
5. Genauer gesagt weist der Schaft 4 in dem zweiten
Bereich sich in radialer Richtung über den Umfang des Ver
riegelungsbereiches 5 hinauserstreckende Spreizkanten 26 auf,
an die sich seitlich verlaufende, geneigte Flächen 21 an
schließen, die jeweils bis zu einer Führungsfläche 20 verlau
fen, wobei der Abstand der sich gegenüberliegenden Führungs
flächen 20 voneinander dem Durchmesser des Verriegelungsbereiches
5 entspricht. Der zweite Bereich des Schaftes 4 weist an
seinem unteren, dem Befestigungselement 1 zugewandten Ende,
Schrägen 18 auf, wobei jeweils eine Schräge 18 von der
Spreizkante 26 ausgeht und bis zu der ihr zugewandten End
kante 30 der Führungsfläche 20 verläuft.
Das Verriegelungselement 2 ist entlang des Abreißsteges 14,
der der dem Befestigungselement 1 zugewandten Endkante des
Schaftes 4 entspricht, einstückig mit dem Befestigungsele
ment 1 verbunden. Der Vorteil dieser Verbindung besteht darin,
daß der gesamte Steckverbinder einstückig aus einem geeigne
ten Material, bei dem es sich beispielsweise um ein Kunst
stoffmaterial wie POM handelt, herstellbar ist.
Das Befestigungselement 1 besteht im wesentlichen aus einem
Kopfteil 7 und einem Schaft 15. In dem Kopfteil 7 des Befestigungselementes 1 ist
mittig eine durchgehende Öffnung 13 vorgesehen, deren Querschnitt
etwa dem Querschnitt des zweiten Bereiches des
Schaftes 4 des Verriegelungselementes 2 entspricht. Dabei
stellt der Abreißsteg 14 die einstückige Verbindung zwischen
schen den Endkanten der Führungsflächen 20 des Verriegelungs
elementes 2 und den entsprechenden Kanten der Öffnung 13 her.
Der Schaft des Befestigungselementes 1, der sich an das
Kopfteil 7 des Befestigungselementes 1 anschließt, besteht
im wesentlichen aus zwei Schafthälften 9′ und 9′′, die durch
Freigabenuten 11 voneinander getrennt sind. In seinem In
neren umschließen die Schafthälften 9′ und 9′′ einen Hohlraum,
der ausgehend von dem Kopfteil 7 des Befestigungselementes 1
aus drei Teilbereichen 23, 24 und 25 besteht. Dabei weist der
Teilbereich 23 einen kreisförmigen Querschnitt auf, dessen
Durchmesser größer beschaffen ist als der Abstand der Spreiz
kanten 26 des Verbindungselementes 2 voneinander. Genauer
gesagt durchdringt der Schaft 4 des Verriegelungselementes 2
die Öffnung 13 und den Teilbereich 23, wenn das Verriegelungs
element 2 in das Befestigungselement 1 eingeführt wird. Zum
Ende des Befestigungselementes 1 hin grenzen an den Teilbe
reich 23 die Teilbereiche 24 und 25 der Öffnung der Schaft
hälften 9′, 9′′ an, wobei diese Teilbereiche 24, 25 einen Vorsprung
30′ bilden, der in radialer Richtung über den axial verlängerten
Durchmesser des Teilbereiches 23 nach innen vorsteht. Beim
Einführen des Verriegelungselementes 2 in das Befestigungs
element 1 greifen die Spreizkanten 26 des Schaftes 4 des
Verriegelungselementes 2 daher an dem Vorsprung 30′ an und
die Schafthälften 9′ und 9′′ des Schaftes des Befestigungselementes 1 werden daher
in radialer Richtung nach außen gedrückt.
Um ein leichtes Einführen der Schafthälften 9′, 9′′ in die
in der Fig. 4 dargestellten miteinander zu verbindenden
Bauteile 31, 32 zu ermöglichen, weist das Befestigungsele
ment 1 in seinem unteren Endbereich, der dem Kopfteil 7
gegenüberliegt, in Richtung auf die Mittelachse sich konisch
verjüngende Flächen 10 auf.
Vorzugsweise weist der Schaft des Befestigungselementes 1
außerdem einen konischen Bereich 15 auf, der sich zwischen
den Enden der konischen Flächen 10 der Schafthälften 9′, 9′′
und dem Kopfteil 7 befindet, und sich ausgehend von diesen
Enden in Richtung auf das Kopfteil 7 verjüngt. Durch
die konischen Flächen 10 und den konischen Bereich 15 der Schafthälften 9′ und 9′′
wird erreicht, daß die beiden Schafthälften 9′, 9′′ beim Einsetzen
des Befestigungselementes 1 in die Öffnungen 33, 34 der Bauteile
31 und 32 zunächst zusammenfedern und anschließend,
nachdem der durch die beiden Flächen 10 und Bereiche 15 gebildete
Vorsprung durch die Öffnungen 33, 34 der Bauteile 31, 32 hin
durchgetreten ist, wieder auseinanderfedern. Dabei ist der
Vorsprung vorzugsweise so bemessen, daß die Bauteile 31, 32
lose durch das Befestigungselement 1 zusammengehalten werden,
bzw. daß das Befestigungselement 1 nicht wieder aus den Öff
nungen 33, 34 der Bauteile 31, 32 herausfällt.
Im folgenden wird nun insbesondere im Zusammenhang mit der
Fig. 4 erläutert, in welcher Weise die vorliegende Steckverbindung
in die Bauteile 31, 32 eingesetzt wird. Zunächst wird
in die zueinander ausgerichteten Öffnungen 33, 34 der Bauteile
31, 32 der Schaft des Befestigungselementes 1 in der
bereits beschriebenen Weise eingeführt. Dabei federn die
Schenkel 9′, 9′′ zusammen, wenn die Flächen 10 an der Kante
der Öffnung 33 des ihnen zugewandten Bauteiles 31 angreifen.
Wenn das Befestigungselement 1 in die Öffnungen 33, 34 der
aneinander zu befestigenden Bauteile 31, 32 eingesetzt ist,
liegt die Oberfläche des Kopfteiles 7 des Befestigungselementes 1
auf dem die Öffnung 33 des Bauteiles 31 umgebenden Oberflächenbereich
des Bauteils 31 auf. Durch einen Schlag auf
das Kopfteil 3 des Verriegelungselementes 2, der beispielsweise
mit einem Hammer oder dergl. ausgeführt wird, wird nun das
Verriegelungselement 2 in das Befestigungselement 1 eingeführt.
Bei der Ausführung des Schlages bricht der Abreißsteg
14 und das Verriegelungsteil 2 wird in die Öffnung 13
des Kopfteiles 7 des Verriegelungselementes 1 eingeführt. Die
Schrägen 18 erleichtern diesen Vorgang. Bei der Ausführung
des Schlages gleitet der Schaft 4 des Verriegelungselementes
2 durch die Öffnung 13 des Kopfteiles 7 des Befestigungselementes
1 hindurch und wird in die von den Schaftteilen 9′ und 9′′ um
schlossene Öffnung eingeführt. Wenn die Spreizkanten 26 an den
ihnen jeweils zugeordneten Vorsprüngen 30′ angreifen, werden
die Schafthälften 9′ und 9′′ in radialer Richtung jeweils nach
außen gedrückt, wodurch bewirkt wird, daß die den Innenwandun
gen der Öffnungen 33 und 34 der Bauteile 31 und 32 zugewandten
Flächen der konischen Bereiche 15 fest gegen die Innenwandungen
gepreßt werden, so daß die Bauteile 31 und 32 fest zusammen
gehalten werden. Dieser Zustand ist in der Fig. 4 darge
stellt.
Um sicherzustellen, daß das Verriegelungselement 2 und das
Befestigungselement 1 in der in der Fig. 4 dargestellten
Position aneinander verriegelt werden, können Sperrelemente
an dem Verriegelungselement 2 und dem Befestigungselement
1 vorgesehen werden. Beispielsweise
bestehen diese Sperrelemente aus einer in dem Schaft
4 des Verriegelungselementes 2 vorgesehenen Sperrnut 41, in
die eine Sperrnase 42, die an der Innenfläche der Schafthälfte
9′′ nach innen vorsteht, eingreift, wenn sich das Verriegelungselement
2 und das Befestigungselement 1 in der in der Fig. 4 gezeigten Position befinden.
Eine derartige Sperrnut 41 und eine derartige Sperrnase
42 können auch an der gegenüberliegenden Seite (Schafthälfte
9′) vorgesehen sein. Die Sperrnase kann umgekehrt auch an dem
Schaft 4 des Verriegelungselementes 2 und die Sperrnut an
der Innenseite der Schafthälfte 9′ bzw. 9′′ vorgesehen sein. Um ein besonders
gutes Einrasten der Sperrnase 42 zu erreichen und eine
Beschädigung derselben beim Einführen des Schaftes 4
in das Befestigungselement 1 zu erreichen, ist diese vorzugsweise
abgerundet, wie dies in der Fig. 4 dargestellt ist.
In dem Kopfteil 3 des Verriegelungselementes 2 ist ein insbe
sondere aus der Fig. 3 ersichtlicher Einschnitt 16 vorge
sehen, in den ein geeignetes Werkzeug (nicht dargestellt) ein
geführt werden kann, um das Verriegelungselement 2 in Bezug
auf das Befestigungselement 1 um 90° zu drehen. Bei dieser
Relativdrehung wird erreicht,
daß die Spreizkanten 26 des Schaftes 4 des Verriegelungsele
mentes 1 in den Bereich der Freigabenuten 11 des Schaftes 9
des Befestigungselementes 1 gedreht werden. Wenn dieser Zu
stand erreicht ist, können die Schafthälften 9′ und 9′′ des Be
festigungselementes 1 wieder aufeinanderzufedern, da die
Spreizkanten 26 dann nicht mehr an den Vorsprüngen 30′ an
liegen. Dies bedeutet, daß das Verriegelungselement 2 in
diesem Zustand bzw. das Befestigungselement 1 aus den Öff
nungen 33, 34 der Bauteile 31 und 32 entfernt werden kann,
da die Schafthälften 9′ und 9′′ in diesem Zustand nicht ge
gen die Innenwandungen der Öffnungen 33, 34 gepreßt werden.
In diesem Zustand wird eine Trennung des Verriegelungsele
mentes 2 an dem Befestigungselement 1 in Längsrichtung da
durch verhindert, daß die durch den Verriegelungsbereich 5
und die Spreizkanten 26 des Schaftes 4 des Verriegelungs
elementes 2 gebildete Schulter 44 über das obere Ende 45 der Freigabe
nut 11 in radialer Richtung nach außen ragt.
Um die Relativbewegung zwischen dem Verriegelungselement 2
und dem Befestigungselement 1 auf 90° zu begrenzen, d. h., um
den Winkelbereich festzulegen, an dessen Enden die in der
Fig. 1 oder die in der Fig. 2 dargestellte Position des
Verriegelungselementes 2 in Bezug auf das Befestigungsele
ment 1 erreicht wird, können an dem Verriegelungselement 2
und an dem Befestigungselement 1 Anschläge 6, 12 vorgesehen
werden. Diese Anschläge 6, 12 gehen insbesondere aus der
Fig. 3 hervor. Beispielsweise handelt es sich bei dem An
schlag 6 um einen in radialer Richtung von dem Kopfteil 3
des Verriegelungselementes 2 vorragenden
Vorsprung 6, der einstückig an das Kopfteil angeformt ist.
In der in der Fig. 1 dargestellten Position des Verriegelungselementes 2 liegt dieser
Vorsprung 6 im Montagezustand an einer Erhöhung 12 an, die sich in der aus der
Fig. 1 ersichtlichen Weise von der Oberfläche des Kopftei
les 7 des Befestigungselementes 1 in der Richtung der Normalen
erstreckt. Eine weitere Erhöhung 12′ ist gegenüber der Erhö
hung 12 um 90° versetzt und erstreckt sich ebenfalls über
die Oberfläche des Kopfteiles 7 hinaus. An der weiteren Er
höhung 12′ liegt der Vorsprung 6 an, wenn sich das Verrie
gelungselement 2 in Bezug auf das Befestigungselement 1 in
der in Fig. 2 dargestellten Position im Montagezustand befindet.
Die Fig. 5 zeigt einen Querschnitt durch den Schaft 4 des
Verriegelungselementes 2. Wie dies ersichtlich ist, besteht
zwischen den Flächen 21 vorzugsweise ein Winkel von 90°.
Außerdem ist ersichtlich, daß die Flächen 21 im Bereich der
Spreizkante 26 abgerundet sind, so daß eine leichtere Dre
hung des Verriegelungselementes 2 in Bezug auf das Befesti
gungselement 1 möglich ist.
An der Stelle des Einschnittes 16 können beispielsweise auch
Kreuzschlitze in dem Kopfteil 3 vorgesehen werden.
Vorzugsweise ist das Kopfteil 7 so ausgebildet, daß es in
Richtung der Längsachse des Steckverbinders derart federt,
daß seine untere Fläche dann, wenn der Steckverbinder in die
Löcher 33, 34 der Bauteile 31, 32 eingesetzt ist, eine Kraft
auf die ihr zugewandte Fläche des benachbarten Bauteiles 31
ausübt (Fig. 4 ). Dadurch wird erreicht, daß die gespreizten
Schafthälften 9′, 9′′ durch die Federkraft in Richtung auf die
Bauteile 31, 32 bzw. in deren Öffnungen 33, 34 hineingezogen
werden, wodurch sich eine noch bessere Klemmwirkung ergibt.
Das Kopfteil 3 des Verriegelungsteils 2 ist vorzugsweise
so ausgebildet, daß es einen Einschnitt
17 aufweist, an dem ein geeignetes Werkzeug, beispielsweise
ein Schraubenzieher, angesetzt werden kann, um das an dem
Befestigungselement 1 verriegelte Verriegelungselement 2
in axialer Richtung zu lösen, wenn sich das Verriegelungs
teil 2 in der ersten Position befindet. Genauer gesagt wird
der Schraubenzieher in Fig. 4 im Einschnitt 17 zwischen
der Oberfläche des Kopfteiles 7 und der gegenüberliegenden
Fläche des Einschnittes 17 angesetzt.
Im folgenden wird die Funktion des Verriegelungsbereiches 5
genau erläutert. Der Verriegelungsbereich 5 ist so bemessen,
daß die zwischen den Kanten 26 und dem Verriegelungsbereich 5
jeweils gebildete Schulter 44 in der ersten Position, in der
die Schenkel 9′, 9′′ nicht gespreizt sind, in radialer Richtung
über das entsprechende obere Ende 45 der Freigabenut 11 übersteht.
Dadurch wird erreicht, daß der Steckverbinder als Einheit
aus den Bauteilen entfernt werden kann, ohne daß die Gefahr
einer Trennung des Verriegelungselementes 2 und des Befestigungselementes 1 in axialer Richtung besteht.
Es ist also dafür
Sorge getragen, daß das Verriegelungselement 2 und das Befestigungselement 1 als Einheit erhalten
bleiben. Vor dem Einsetzen in die Bauteile 31, 32
besteht die Verbindung über den Abreißsteg 14.
Beim Herausziehen aus den Bauteilen 31, 32 erfolgt die Verbindung
über die am Ende 45 anliegende Schulter 44.
Claims (9)
1. Steckverbinder mit einem Befestigungselement (1) und
einem Verriegelungselement (2) zur Befestigung von Bauteilen
aneinander, wobei das einen Kopfteil (7) und einen daran an
grenzenden Schaft (15) aufweisende Befestigungselement (1) in
zueinander ausgerichtete Löcher der Bauteile so einführbar
ist, daß der Kopfteil (7) des Befestigungselementes (1) an
dem Randbereich des Loches eines Bauteiles anliegt, wobei das
einen Kopfteil (3) und einen Schaft (4) aufweisende Verriege
lungselement einstückig an der dem Schaft (15) des Befesti
gungselementes (1) abgewandten Seite des Kopfteiles (7) des
Befestigungselementes (1) durch wenigstens einen Abreißsteg
(14) derart befestigt ist, daß der Schaft (4) des Verriege
lungselementes (2) bei Beaufschlagung durch eine Kraft in
axialer Richtung durch eine in dem Kopfteil (7) des Befesti
gungselementes (1) vorgesehene Öffnung in einen Hohlraum (23)
des Schaftes (15) des Befestigungselementes (1) hineintreib
bar ist, wobei in den Hohlraum (23) wenigstens ein von der
Innenwandung des Schaftes (15) des Befestigungselementes (1)
ausgehender Vorsprung hineinragt, der eine Verengung des
Hohlraumes (23) bildet, deren radiale Abmessung kleiner ist
als die Abmessung des durch die Verengung hindurchtretenden
Schaftes (4) des Verriegelungselementes (2), wobei der Schaft
(15) des Befestigungselementes (1) aus zwei voneinander ge
trennten Schaftteilen (9′, 9′′) besteht, die den Hohlraum
(23) umschließen, wobei die einander jeweils zugewandten Kan
ten der Schaftteile (9′, 9′′) des Befestigungselementes (1)
durch Freigabenuten (11) voneinander beabstandet sind, und
wobei der Schaft (4) des Verriegelungsteiles (2) in unter
schiedlichen radialen Richtungen unterschiedliche Abmessungen
aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß sich in einer ersten
Richtung gegenüberliegende Kanten (26) des Schaftes (4) des
Verriegelungselementes (2), die durch eine größere Abmessung
voneinander getrennt sind, in die Freigabenuten (11) eingrei
fen, wenn das Verriegelungselement (2) in Bezug auf das Befe
stigungselement (1) in eine vorgegebene erste Position ge
dreht ist, in der die Schaftteile (9′, 9′′) nicht gespreizt
sind, daß der Schaft (4) des Verriegelungselementes (2) in
einer zweiten Richtung eine kleinere Abmessung aufweist, so
daß er nicht in die Freigabenuten eingreift, wenn die Kanten
(26) an den Vorsprüngen (30) anliegen und die Schafthälften
(9′, 9′′) spreizen, daß der Schaft (4) des Verriegelungsele
mentes (2) an dem Kopfteil (3) des Verriegelungselementes (2)
einen zylinderförmigen Verriegelungsbereich (5) aufweist,
dessen Durchmesser kleiner bemessen ist als der Abstand zwi
schen den Kanten (26), daß die Führungsnuten (11) in der Nähe
des Kopfteiles (7) des Befestigungselementes (1) an einem Ort
(45) enden, der von dem Kopfteil (7) des Befestigungselemen
tes (1) derart beabstandet ist, daß sich im eingesetzten Zu
stand des Verriegelungselementes (2) in das Befestigungsele
ment (1) die zwischen den Kanten (26) und dem Verriegelungs
bereich (5) gebildeten Schultern (44) etwa auf der gleichen
Höhe befinden wie die oberen Enden (45) der Freigabenuten, so
daß in der ersten Position die Schultern (44) in radialer
Richtung über die oberen Enden der Freigabenuten (11) hinaus
greifen, um eine Festlegung des Verriegelungselementes (2) in
Bezug auf das Befestigungselement (1) in axialer Richtung zu
bewirken.
2. Steckverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß an dem Kopfteil (7) des Befestigungselementes (1)
Anschläge (12, 12′) vorgesehen sind, die eine Drehung des
Verriegelungselementes (2) in Bezug auf das Befestigungsele
ment (1) so begrenzen, daß ein Vorsprung (6) des Kopfteiles
(3) des Verriegelungselementes (2) in der ersten Position an
einem Anschlag (12′) angreift, und daß der Vorsprung (6) des
Kopfteiles (3) des Verriegelungselementes (2) in der zweiten
Position an dem anderen Anschlag (12) anliegt.
3. Steckverbinder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß die erste und die zweite Position gegen
einander um einen Winkel von 90° versetzt sind.
4. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß die Kanten (26) jeweils durch ge
neigte Flächen (21) gebildet sind.
5. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da
durch gekennzeichnet, daß sich die Freigabenuten (11) entlang
der Länge der Schaftteile (9′, 9′′) erstrecken, und daß sich
die Kanten (26) entlang der Länge des Schaftes (4) des Ver
riegelungselementes (2) erstrecken.
6. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da
durch gekennzeichnet, daß der Schaft (4) des Verriegelungs
elementes (2) einen sechseckigen Querschnitt aufweist, daß
die durch die größere Abmessung voneinander entfernten Kanten
(26) durch sich gegenüberliegende Eckpunkte des sechseckigen
Querschnittes verlaufen, daß einander gegenüberliegende,
parallele Linien des rechteckigen Querschnittes, die parallel
zur Verbindungslinie zwischen den Eckpunkten verlaufen, durch
die kleinere Abmessung voneinander beabstandet sind, und daß
der Durchmesser des Verriegelungsbereiches (5) der kleineren
Abmessung entspricht.
7. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da
durch gekennzeichnet, daß der Kopfteil (7) des Befestigungs
elementes (1) in axialer Richtung federnd ausgebildet ist.
8. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 7, da
durch gekennzeichnet, daß die Schafthälften (9′, 9′′) sich
von einem zwischen ihren Enden gelegenen Ort in Richtung auf
das Kopfteil (7) des Befestigungselementes (1) konisch ver
jüngende Außenflächen (15) und sich von dem Ort in Richtung
auf die Enden der Schafthälften (9′, 9′′) konisch verjüngende
weitere Außenflächen (10) aufweist.
9. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 8, da
durch gekennzeichnet, daß die Kanten (26) des Schaftes (4)
des Verriegelungselementes (2) abgerundet sind.
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