DE3416336C2 - Magnetventil - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Magnetventil gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1 und geht von der DE-OS 23 26 716 aus.
Magnetventile bestehen im wesentlichen aus einem Ventilgehäuse
mit einem Ventilsitz und einem Ventilverschlußkörper,
welcher mittels eines in einem Ankerführungsrohr geführten
Ankers betätigbar ist, sowie einer mit dem Anker zusammenwirkenden
Magnetspule.
Bei Mehrwege-Magnetventilen sind im allgemeinen zwei
einander gegenüberliegende Ventilsitze vorgesehen,
zwischen denen der mit an seinen Stirnseiten angeordneten
Dichtkörpern versehene Anker hin- und herbewegbar
ist. Einer der beiden Ventilsitze ist in einem das freie
Ende des Ankerführungsrohres abschließenden Kopfstück angeordnet.
Das Ankerführungsrohr kann direkt am Ventilgehäuse befestigt
sein oder in das Gehäuse der Magnetspule integriert
werden.
In beiden Fällen sind zusätzliche Mittel zum Befestigen
und Fixieren des Ankerführungsrohres bzw. der Magnetspule
am Ventilgehäuse erforderlich.
Ein Ventilgehäuse mit einem Ankerführungsrohr, das einstückig aus Kunststoff hergestellt
ist, ist aus der US 3,529,806 bekannt. Außer dem Ventilgehäuse mit Ankerführungsrohr
ist in dem entsprechend mit einem Ventilsitz versehenen Ankerführungsrohr ein
druckfederbeaufschlagter Anker geführt. Bei der Montage wird nach Einführen des Ankers
und der Druckfeder ein Steuerglied mit einer oder mehreren Öffnungen für das Medium
vorgesehen. Dadurch sind Montage und Wirkungsweise in ihrer eigenen Art festgelegt.
Ein anderes Elektromagnetventil (DE 32 19 834 A1), das ebenfalls ein einstückiges Ventilgehäuse
mit einem Ankerführungsrohr besitzt, nimmt in seinem Inneren den Anker mit
einem Schließkörper auf, der mit Rasthaken versehen ist, die in Durchflußöffnungen
des Ankerführungsrohres einrasten. Der Anker mit Schließkörper
wird in einer Richtung federbeaufschlagt und in der Gegenrichtung mittels
des Elektromagneten betätigt. Dieses Elektromagnetventil besteht aus einer
größeren Anzahl von Teilen und ist entsprechend aufwendig zu montieren. Im übrigen ist
diese Bauart unterschiedlich zu derjenigen mit einem Kopfstück, das dem Anker gegenüberliegt.
Ein anderes Elektromagnetventil mit einem Ventilgehäuse und einem Ankerführungsrohr,
die einstückig ausgebildet sind, ist aus der US 3,917,218 bekannt. Dabei
besitzt der das Ankerführungsrohr bildende Teil des Ventilgehäuses an seinem Boden,
der auf einer Seite die Druckfeder für den Anker abstützt, an der anderen Seite, also außen, mehrere
Haken, die in Ausnehmungen des Spulengehäuses für die Elektromagnetspule einrasten.
Sofern sich jedoch eine derartige Schnappverbindung außen am Ankerführungsrohr befindet,
ist diese zwar einsehbar und kann von außen entriegelt werden, jedoch eignet
sich diese Schnappverbindung nicht im Innern bei einem Elektromagnetventil mit Anker
und Kopfstück.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein
Magnetventil der eingangs genannten Art zu schaffen,
welches einfach im Aufbau ist und sich leicht montieren
läßt.
Diese Aufgabe wird mit den im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 angegebenen
Merkmalen gelöst. Weiterbildungen und vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
angegeben.
Die Erfindung bietet insbesondere den Vorteil, ein Magnetventil
zu erhalten, welches gegenüber den bekannten Magnetventilen
weniger Einzelteile aufweist und bei welchem die
Verbindung von Ventilgehäuse und Magnetspule im Innern ohne Zuhilfenahme
von Werkzeugen erfolgen kann.
In vorteilhafter
Weise werden Kopfstück und Ankerführungsrohr
mittels der Schnappverbindung im Innern miteinander verbunden.
Nach der Montage der Magnetspule auf dem Ankerführungsrohr
wird ein ungewolltes Lösen dieser Schnappverbindung
durch die das Ankerführungsrohr und das Kopfstück umschließende
Magnetspule verhindert.
Die Verbindung zwischen Ventilgehäuse und Spulengehäuse erfolgt
in vorteilhafter Weise ebenfalls mittels einer Schnappverbindung.
Anhand der Zeichnung wird nachstehend ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 ein Elektro-Magnetventil im Schnitt, wobei das Ventilgehäuse
und das Ankerführungsrohr als eine einstückige
Baueinheit ausgebildet sind, und
Fig. 2 einen Querschnitt des Ankerführungsrohrs mit Anker, wobei im Ankerführungsrohr
in Längsrichtung des Ankerführungsrohres
verlaufende Ausnehmungen zum Durchführen
von Druckmittel vorgesehen sind.
Das in Fig. 1 dargestellte Magnetventil weist ein Ventilgehäuse
18 mit einem Druckmitteleingang 21 und einem
Druckmittelausgang 22 auf. Der Druckmitteleingang 21 ist
mit einer Druckmittelquelle verbunden und der Druckmittelausgang
22 steht mit einem Verbraucher in Verbindung.
Der Druckmitteleingang 21 ist auf seiner dem Ventilgehäuse-Innenraum
23 zugewandten Seite als Einlaßventilsitz 20
ausgebildet. Koaxial zum Einlaßventilsitz 20 ist ein Ankerführungsrohr
26 angeordnet. Das Ventilgehäuse 18 und
das Ankerführungsrohr 26 sind als eine einstückige
Baueinheit ausgebildet und vorzugsweise als Kunststoffspritzteil
hergestellt. Im Ankerführungsrohr 26 ist ein Anker
13 in Richtung der Längsachse des Ankerführungsrohres 26
verschiebbar angeordnet. Der Anker 13 trägt an seinen beiden
Stirnseiten je einen Dichtkörper 19 bzw. 12. Der Einlaßventilsitz
20 bildet zusammen mit dem ihm zugewandten
Dichtkörper 19 den Einlaßventilsitz 20. Der an der dem
Einlaßventilsitz 20 abgewandten Stirnseite des Ankers 13
angeordnete Dichtkörper 12 bildet zusammen mit einem im
freien Endbereich des Ankerführungsrohres 26 befestigten
Kopfstück 2 angeordneten Auslaßventilsitz 11 ein zur
Atmosphäre hin führendes Auslaßventil.
In der dem Anker 13 zugewandten Wandung des Ankerführungsrohres
26 sind in Richtung der Längsachse des Ankerführungsrohres
26 verlaufende Ausnehmungen 24 angeordnet,
die zur Verbindung des als Ventilkammer dienenden
Ventilgehäuse-Innenraumes 23 mit dem Auslaßventil
dienen. Über die Ausnehmungen 24 ist bei geöffnetem Auslaßventil
und geschlossenem Einlaßventil
der Verbraucher mit der Atmosphäre verbindbar. Die die
Ausnehmungen 24 begrenzenden Erhöhungen 14 des Ankerführungsrohres
26 dienen als Ankerführung.
An dem freien Ende des Ankerführungsrohres 26 ist
ein sich radial nach innen erstreckender umlaufender
Vorsprung 9 vorgesehen, der in eine entsprechende umlaufende
Ausnehmung 8, die in der Mantelfläche des Kopfstückes
2 angeordnet ist, eingreift. Der freie Endbereich
des Ankerführungsrohres 26 ist mit in Richtung
seiner Längsachse verlaufenden Schlitzen 33, 34
versehen. Der umlaufende Vorsprung 9 des Ankerführungsrohres
26 und die umlaufende Ausnehmung 8 des Kopfstückes
2 wirken auf diese Art und Weise nach Art einer
Schnappverbindung zusammen.
Ein zwischen Ankerführungsrohr 26 und Kopfstück 2
in einer Umfangsnut des Kopfstückes 2 angeordneter
Dichtring 10, welcher außerhalb des geschlitzten Bereiches
des Ankerführungsrohres 26 liegt, verhindert
ein unbeabsichtigtes Austreten von Druckmittel
aus dem Gehäuse-Innenraum 23.
Auf das Ankerführungsrohr 26 ist eine mit einer als
Spulengehäuse 1 dienenden Ummantelung versehene Elektro-Magnetspule
aufgeschoben. Die Magnetspule setzt sich aus
einem topfförmig ausgebildeten Joch 7, einer im topfförmigen
Joch 7 angeordneten Spulenwicklung 6 sowie
einem dem Boden des topfförmigen Jochs 7 gegenüber
angeordneten Polrohr 15 mit einem sich radial nach
außen erstreckenden umlaufenden Vorsprung 16 zusammen.
Der Boden des topfförmig ausgebildeten Jochs 7 weist
eine Einziehung 5 auf, durch welche eine Öffnung im
Boden gebildet wird, deren Querschnitt dem Querschnitt
des Kopfstückes 2 entspricht. Durch diese Maßnahme reduziert
sich der Übergangswiderstand zwischen Joch 7
und Kopfstück 2 erheblich. Das Polrohr 15 steht mit
dem Joch 7 in Verbindung und hat die Aufgabe, den
Übergangswiderstand zwischen Joch 7 und dem Anker 13 möglichst
gering zu halten.
Die als Spulengehäuse 1 ausgebildete Ummantelung der
Magnetspule weist auf ihrer dem Ventilgehäuse 18 zugewandten
Seite einen sich radial nach innen auf das Ankerführungsrohr
26 zu erstreckenden umlaufenden Vorsprung
17a auf. Zwischen dem Ankerführungsrohr 26 und
dem umlaufenden Vorsprung 17a ist ein Dichtelement 25 vorgesehen.
Das Spulengehäuse 1 weist auf seiner dem Kopfstück 2 zugewandten
Seite eine zentrisch angeordnete Ausnehmung 29
auf, in welche sich das dem Anker 13 angewandte Ende des
Kopfstückes 2 hinein erstreckt. Eine an die Ausnehmung 29
anschließende weitere Ausnehmung 30 sowie mehrere kleinere
Öffnungen 31 und 32, die mit der Ausnehmung 30 in Verbindung
stehen, dämpfen das Geräusch der über das Auslaßventil,
einen im Kopfstück 2 vorgesehenen Kanal 3
sowie die Ausnehmung 30 zur Atmosphäre hin strömenden Druckluft.
Eine gute Geräuschdämpfung wird auch erzielt, wenn
sich an die Ausnehmung 29 ein spiralförmig ausgebildeter
Entlüftungskanal anschließt. Zwischen der Wandung der
Ausnehmung 29 und dem Kopfstück 2 ist in einer umlaufenden
Ausnehmung der Mantelfläche des Kopfstückes 2 ein
Dichtelement 28 angeordnet.
An der der Elektromagnetspule zugewandten Seite des Ventilgehäuses
18 sind parallel zur Wandung des Spulengehäuses 1
verlaufende Vorsprünge 4 und 27 angeordnet, welche die dem
Ventilgehäuse 18 abgewandte Seite des Spulengehäuses 1
bügelartig übergreifen. Die Vorsprünge 4 und 27 bestehen
aus elastischem Material, so daß das Ventilgehäuse 18
und die vom Spulengehäuse 1 umgebene Elektro-Magnetspule bei der
Montage nach Art einer Schnappverbindung zusammengefügt
werden.
In Fig. 2 ist im Schnitt das Ankerführungsrohr 26 dargestellt,
welches in Richtung seiner Längsachse verlaufende
Ausnehmungen 24 aufweist, die die Funktion von
Druckmittelkanälen haben. Die die Ausnehmungen 24 begrenzenden
Erhöhungen 14 dienen zur Führung des Ankers 13.
Die Herstellung und Montage des im vorstehenden beschriebenen
Elektro-Magnetventils erfolgt in der Weise, daß zuerst die
Spulenwicklung 6 in das topfförmig ausgebildete Joch 7
eingelegt und das Polrohr 15 auf der den Boden des Jochs 7
abgewandten Seite in die Spulenwicklung 6 eingeschoben
wird, und zwar so weit, bis der umlaufende Vorsprung 16
des Polrohres 15 an der Spulenwicklung 6 zur Anlage
kommt. Dadurch wird das Polrohr 15 mit dem Joch 7
verbunden. Die aus Spulenwicklung 6, Joch 7 und Polrohr
15 bestehende Elektro-Magnetspule wird mit einer Kunststoffmasse
umspritzt, welche dann das Spulengehäuse 1
bildet. Die Spritzform für das Spulengehäuse 1 kann so
ausgebildet sein, daß beim Spritzvorgang ein spiralförmiger
Entlüftungskanal entsteht. Nach Einbringen des
Ankers 13 in das Ankerführungsrohr 26 wird in den
freien Endbereich des Ankerführungsrohres 26 das
Kopfstück 2 so weit eingeschoben, bis der umlaufende Vorsprung
9 des Ankerführungsrohres 26 in die umlaufende
Ausnehmung 8 des Kopfstückes 2 einrastet.
Anschließend wird das Dichtelement 25 auf das Ankerführungsrohr
26 aufgeschoben. Zwecks Verbindens des Ventilgehäuses
18 mit der Elektro-Magnetspule werden die bügelartigen
Vorsprünge 4, 27 des Ventilgehäuses 18 nach außen gespreizt
und die mit der Ummantelung versehene Elektro-Magnetspule
wird auf das Ankerführungsrohr 26 aufgeschoben,
und zwar so weit, bis der ringförmige Vorsprung 17
des Spulengehäuses 1 an der dem Spulengehäuse 1 zugewandten
Stirnseite des Ventilgehäuses 18 zur Anlage
kommt und die bügelartigen Vorsprünge 4, 27 des Ventilgehäuses
18 das Spulengehäuse 1 übergreifen.
Spulengehäuse 1 und Ventilgehäuse 18 können jetzt nur
noch gelöst werden, wenn die Vorsprünge 4, 27 des Ventilgehäuses
18 wieder gespreizt und die Elektro-Magnetspule vom
Ankerführungsrohr 26 abgezogen wird.
Ein unbeabsichtigtes Lösen des Kopfstückes 2 vom Ankerführungsrohr
26 wird dadurch verhindert, daß nach
Aufschieben der Elektro-Magnetspule auf das Ankerführungsrohr
26 ein Spreitzen des mit Schlitzen 33, 34 versehenen Teiles des
Ankerführungsrohres 26 ausgeschlossen ist.
Dadurch, daß wenigstens im Bereich der bügelartigen Vorsprünge
4, 27 des Ventilgehäuses 18 die Mantelfläche des
Spulengehäuses 1 abgeflacht ist, ist eine unbeabsichtigte
Verdrehbewegung zwischen Spulengehäuse 1 und Ventilgehäuse 18
ausgeschlossen.
Es ist auch denkbar, das Ventilgehäuse 18 topfförmig auszubilden,
so daß nach Aufschieben der Elektro-Magnetspule auf das mit
dem Ventilgehäuse 18 eine einstückige Baueinheit bildende
Ankerführungsrohr 14, 26 die Elektro-Magnetspule ganz vom Ventilgehäuse 18
umschlossen wird. Das Ventilgehäuse 18 wird dann von einem
Deckel verschlossen, der Kontakte für die Elektro-Magnetspule tragen
kann. Bei einer solchen Ausbildung des Ventilgehäuses 18
kann auf ein zusätzliches Spulengehäuse 1 ganz verzichtet
werden.
Claims (6)
1. Magnetventil mit einem Ventilgehäuse, mit zumindest einem Ventilsitz für
einen Ventilverschlußkörper, der von einem Anker in Richtung auf den Ventilsitz zubewegbar und von einem mit dem Ventilgehäuse
verbindbaren Kopfstück wegbewegbar
ist, sowie mit einem Ankerführungsrohr, das zumindest teilweise von der
Elektromagnetspule umgeben ist und zur Aufnahme des
Kopfstückes dient, wobei das Ventilgehäuse und das
Ankerführungsrohr als eine einstückige Baueinheit ausgebildet sind, die
aus Kunststoff besteht,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Ankerführungsrohr (26) an seinem dem Kopfstück (2)
zugewandten freien Endbereich
in Längsrichtung verlaufende Schlitze (33, 34) aufweist und daß der geschlitzte
Endbereich auf seiner der Mantelfläche des Kopfstückes (2)
zugewandten Fläche Vorsprünge (9) und/oder Vertiefungen aufweist, die mit
korrespondierenden Ausnehmungen (8) und/oder Erhöhungen des
Kopfstücks (2) nach Art einer Schnappverbindung zusammenwirken.
2. Magnetventil nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der den
Anker (13) führenden Wandung des Ankerführungsrohres
(26) wenigstens eine in Richtung der Längsachse des
Ankerführungsrohrs (26) verlaufende Ausnehmung (24)
vorgesehen ist, über welche ein mit dem Magnetventil
verbundener Verbraucher entlüftbar ist.
3. Magnetventil nach
Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ankerführungsrohr
(26) auf seiner dem Anker (13) zugewandten Seite in
Längsrichtung des Ankerführungsrohres (26) verlaufende,
zur Führung des Ankers (13) dienende Erhöhungen (14) aufweist.
4. Magnetventil nach Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß am Ventilgehäuse (18) und/oder an einem Spulengehäuse
(1) wenigstens ein Vorsprung angeordnet ist, welcher
das jeweils andere Gehäuse nach Art einer Schnappverbindung
übergreift bzw. in eine entsprechende Ausnehmung
des jeweils anderen Gehäuses nach Art einer Schnappverbindung
eingreift.
5. Magnetventil nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventilgehäuse
(18) topfförmig ausgebildet ist und daß das Ankerführungsrohr
(26) von einem rohrförmigen Vorsprung des Bodens
des topfförmig ausgebildeten Ventilgehäuses (18) gebildet
ist.
6. Magnetventil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das topfförmig ausgebildete Ventilgehäuse (18) so bemessen
ist, daß die Spule vom Ventilgehäuse (18) ganz aufgenommen
wird.
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