DE341083C - Zuendholzschachtel - Google Patents
ZuendholzschachtelInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
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- A24F—SMOKERS' REQUISITES; MATCH BOXES; SIMULATED SMOKING DEVICES
- A24F29/00—Devices for igniting matches; Holders for ignited matches
Landscapes
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Description
Die Erfindung betrifft Zündholzschachteln, deren Reibflächen an den Längsseiten des
Schubkastens vorgesehen sind. Die Erfindung besteht darin, daß den Schubkasten, der
mit etwas Seitenspielraum innerhalb der Hülse lagert, an seiner durch Ausschieben
freilegbaren Seitenfläche oder an beiden Seiten mit federnd klaffenden Sonderreibflächen versehen
ist, zwischen denen und den festen
ίο Reibflächen der Zündholzkopf eines Hölzchens
eingeführt und unter leichter Fingerdruckzwängung gefaßt werden kann, um so die sichere Zündung vorzubereiten, die man
durch einfaches Herausziehen des Hölzchens aus der Zwänglage bewerkstelligt. Diese Art
der Zündung ist bei sogenannten Blockzündholzfeuerzeugen an sich bekannt, wo zwischen
zwei klappenartig gegeneinander beweglichen Reibflächen der Zündkopf eines Hölzchens
oder Streifens eingelegt und durch Herausziehen des gezwängten Hölzchens alsdann die
Zündung bewirkt wird. Die neue, an Zündholzschachteln üblicher Art anzubringende
Vorrichtung hat den Vorteil besonderer Einfachheit, sparsamer und zuverlässig wirksamer
Ausnutzung der Reibflächen und mit der Gewohnheit der Schachtelausschiebung übereinstimmender Gebrauchsbereitschaft, indem
das Aufklaffen des. Zwischenraumes, in welchen das zur Zündung bestimmte Hölzchen
eingeführt wird, von selbst stattfindet. An der geschlossenen Schachtel wird ferner, was
noch ein weiterer Vorteil ist, der Schubkasten durch die Klaffabstandsfederung- gegen Eigenverschiebung
in seiner Lage gesichert gehalten.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Zündholzschachtel in Fig. 1 und 2
dargestellt. Fig. 1 zeigt im Schaubild die teilweise geöffnete Schachtel in Vorbereitung
des Zündens und Fig. 2 den Schubkasten in Einzelansicht. Fig. 3 ist ein Schnitt
durch die niit dem Zündzubehör versehene Schubkastenseitenwand, und Fig. 4 ist eine
Ansicht der zum Abklaffen hilfsweise angewendeten Feder. Fig. 5 veranschaulicht "einen
Schubkasten, der mit durch Eigenfederung wirkenden Sonderreibstreifen ausgerüstet ist.
Fig. 6 ist die zugehörige Draufsicht, und Fig. 7 stellt die Klammer zur Befestigung des
Sonderreibstreifens an der Schubkastenwange dar.
Die in Fig. 1 und 2 dargestellte Ausführungsart läßt erkennen, wie die Schachtel aus
dem äußeren Schachtelkörper α bzw. der Hülse und dem Schubkasten b besteht. Ein gewisser
kleiner Abstand ist zwischen der Wangenseite c des Schubkastens b und der Seitenwandung
der Schachtelhülse frei gelassen. Genannte Wange c ist, wenigstens an den
Enden, mit Zündmassereibstreifen (bei c', Fig. 1) belegt; außerdem befindet sich ein mit
nach innen gerichtetem Reibmassebelag (d1, Fig. 2) versehener Sonderreibstreifen d auf
dieser Wange vermöge mittlerer Verklammerung befestigt, so jedoch, daß die Enden dieses
Streifens einen Abklaffspalt bilden, wie aus Fig. ι und 2 ersichtlich. Eine zwischengelagerte,
vorzugsweise gabelförmig gestaltete Flachfeder/ (Fig. 4), die in Fig. 1 punktiert
angedeutet ist, kann zur Auswärtsfederung und Bildung des Abklaffabstandes zwi-
sehen d und e mitwirken. Ist der Schubkasten
b eingeschoben, so befindet sich freilich der aus Holzspan oder Pappe bestehende
Streifen im ganzen bündig gegen die Wange c angelehnt und wird der Abstandsspielraum
zwischen der Seitenwandung der Hülse und jener des Schubkastens mit Zwängung ausgefüllt,
indem der Federungszwang hierbei aus der Flachstreckung des Streifens d entsteht.
ίο Infolgedessen wird der Schubkasten mit beträchtlicher
Reibung in der Einschublage gesichert.
Wird der Schubkasten nun unter Überwindung des Reibungswiderstandes ausgeschoben,
so klafft, wie in Fig. ι dargestellt, das hervortretende Ende des Streifens d von selbst
um einige Millimeter von der Wangenfläche c' ab. In den so gebildeten Klaffspalt zwischen
den beiden Reibflächen hat man den Kopf des Zündhölzchens einzuführen; mit dem Finger
der Hand, die die Schachtel hält, braucht man alsdann nur einen leichten Einwärtsdruck
gegen den Streifen d auszuüben und danach das Zündhölzchen mit kurzem Ruck aus der
Zwänglage längsweise herauszuziehen, um die Zündung eintreten zu lassen. Dadurch, daß
das Zündköpfchen von beiden Seiten her von den Reibflächen gefaßt wird, ist nicht nur
die sofortige Zündung gesichert, sondern auch ein Zerbrechen oder Knicken des Hölzchens
praktisch ausgeschlossen, indem keine seitlichen Knickbeanspruchungen auftreten.
Aus Fig. ι und 2 ist ersichtlich, daß längs dem Rande der Schubkastenlängswand c eine
Schutzleiste e angebracht sein kann, die den Schachtelinhalt teilweise überdeckt, um ein
Abspringen von brennenden Zündmasseteilen bzw. Funken in die darin lagernden Zündhölzchen
und deren zufällige Mitzündung zu verhüten.
Die Verbindung des Streifens d und der " Feder/ mit der Seitenwand des Schubkastens &
wird am einfachsten durch eine Flachdrahtklammer i (Fig. 3) bewerkstelligt, deren von
innen durchgestreckte und umgebogene Schenkel zugleich den schmalen Mittelteil der Feder
/ (Fig. 4) umgreifen und festhalten. Die
gabelförmigen Endigungen der Feder f lassen den Raum zur Einlegung der Zündholzköpfchen
zwischen d und c frei. Die Feder f kann aus dünnem Stahlblech bestehen.
Bei der Ausführung nach Fig. S und 6 ist eine besondere Feder dadurch entbehrlich gemacht,
daß der Streifen d selbst aus Kieferfurnierspan, der in gebogener Form selbst
federt, gebildet wird. Die Befestigung des Teiles d an der Schubkastenlängswand c kann
bei dieser vereinfachten Anordnung mittels einer von außen eingreifenden und innen umgebogenen
Klammer j (Fig. f) geschehen. 6i
Gemäß der Erfindung werden an der Schubkastenlängsseite zwei Paare zusammenwirkender
Zündreibflächen dargeboten, die beim Aufschieben der Schachtel nach der einen oder anderen Richtung in Gebrauchs- 6;
bereitschaft abklaffen. Gegebenenfalls kann auch die andere gegenüberliegende Längswand
in derselben Weise zur Anbringung von zwei weiteren Paaren von Reibflächen ausgenutzt
werden. An der Schachtelaußenseite ηκ
die üblichen Reibflächen anzubringen, wäre zwar überflüssig, könnte aber die Gebrauchsmöglichkeit der Schachtel noch weiterhin erhöhen.
Es wird bemerkt, daß bei Anwendung der 7; Erfindung dünnere und selbst kürzere Hölzchen
als die gewöhnlichen Zündhölzer und auch flache Zündspäne aus Papier u. dgl. nutzbar
gemacht werden können, so daß die Füllung1 der Schachteln bei gegebener Größe eine 8c
ergiebigere wäre.
Claims (4)
1. Zündholzschachtel, deren Schub-
. kasten an den Längsseiten mit Reib- 8j
flächen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß an diesen Reibflächen abgefederte
Sonderreibflächenstreifen angebracht sind, die durch die Längswände der Schachtelhülse
an die Schubkastenreibflächen an- gc gedrückt werden, aber beim Herausschieben
des Kastens so weit abklaffen, wie es zur Einführung des Kopfteils eines Hölzchens
für den Zweck der Zündung erforderlich ist.
2. Zündholzschachtel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die
Schubkastenwand und den Sonderreibflächenstreifen eine gegebenenfalls gabelförmig
gestaltete Feder eingeschaltet ist. 1Ol
3. Zündholzschachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der auf der
Mitte der Schubkastenlängswand befestigte Sonderreibflächenstreifen selbst federnd hergestellt ist. lo;
4. Zündholzschachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, ;daß 'die obere
Öffnung des Schubkastens längs der Reibflächenkante mit einer Schutzleiste überdeckt
ist. 11(
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE341083T | 1920-09-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE341083C true DE341083C (de) | 1921-09-24 |
Family
ID=6231472
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920341083D Expired DE341083C (de) | 1920-09-24 | 1920-09-24 | Zuendholzschachtel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE341083C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2795324A (en) * | 1956-05-25 | 1957-06-11 | Emerson G Shockley | Match box |
-
1920
- 1920-09-24 DE DE1920341083D patent/DE341083C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2795324A (en) * | 1956-05-25 | 1957-06-11 | Emerson G Shockley | Match box |
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