DE3410323C2 - Einrichtung zur Steuerung der Kraftstoffzumessung in einer Brennkraftmaschine - Google Patents

Einrichtung zur Steuerung der Kraftstoffzumessung in einer Brennkraftmaschine

Info

Publication number
DE3410323C2
DE3410323C2 DE19843410323 DE3410323A DE3410323C2 DE 3410323 C2 DE3410323 C2 DE 3410323C2 DE 19843410323 DE19843410323 DE 19843410323 DE 3410323 A DE3410323 A DE 3410323A DE 3410323 C2 DE3410323 C2 DE 3410323C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control
driving speed
control unit
internal combustion
signals
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19843410323
Other languages
English (en)
Other versions
DE3410323A1 (de
DE3410323C3 (de
Inventor
Fridolin Dr.-Ing. 7146 Tamm Piwonka
Wolf 7141 Oberriexingen Wessel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DE19843410323 priority Critical patent/DE3410323C3/de
Priority to JP3064685A priority patent/JP2506631B2/ja
Publication of DE3410323A1 publication Critical patent/DE3410323A1/de
Publication of DE3410323C2 publication Critical patent/DE3410323C2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3410323C3 publication Critical patent/DE3410323C3/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D41/00Electrical control of supply of combustible mixture or its constituents
    • F02D41/24Electrical control of supply of combustible mixture or its constituents characterised by the use of digital means
    • F02D41/26Electrical control of supply of combustible mixture or its constituents characterised by the use of digital means using computer, e.g. microprocessor
    • F02D41/28Interface circuits
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K31/00Vehicle fittings, acting on a single sub-unit only, for automatically controlling vehicle speed, i.e. preventing speed from exceeding an arbitrarily established velocity or maintaining speed at a particular velocity, as selected by the vehicle operator
    • B60K31/02Vehicle fittings, acting on a single sub-unit only, for automatically controlling vehicle speed, i.e. preventing speed from exceeding an arbitrarily established velocity or maintaining speed at a particular velocity, as selected by the vehicle operator including electrically actuated servomechanism including an electric control system or a servomechanism in which the vehicle velocity affecting element is actuated electrically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combined Controls Of Internal Combustion Engines (AREA)
  • Control Of Vehicle Engines Or Engines For Specific Uses (AREA)
  • Electrical Control Of Air Or Fuel Supplied To Internal-Combustion Engine (AREA)
  • Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)

Abstract

Es wird eine Einrichtung zur Steuerung der Kraftstoffzumessung in eine Brennkraftmaschine vorgeschlagen, bei der die Eingaben des Fahrers zur Beeinflussung von bestimmten Regelungen nicht durch die Auswahl eines bestimmten Bedienteils der entsprechenden Regelung zugeordnet wird, sondern durch bestimmte, vorgebbare Betriebszustände des Fahrzeugs. Beim beschriebenen Ausführungsbeispiel werden zwei Bedienteile für die Eingaben des Fahrers parallel bzw. in Serie geschaltet und mit dem elektronischen Steuergerät zur Beeinflußung der Kraftstoffzumessung in die Brennkraftmaschine verbunden. Die Eingaben des Fahrers auf einem der beiden Bedienteile werden vom Steuergerät dann anhand der Fahrgeschwindigkeit des Fahrzeuges den entsprechenden Regelungen zugeführt. Damit ist es auch möglich, die Zwischendrehzahlregelung und die Fahrgeschwindigkeitsregelung von nur einem Bedienteil aus anzusteuern.

Description

    Stand der Technik
  • Aus der DE-OS 28 03 750 sind ein Verfahren und eine Einrichtung zur Kraftstoffzumessung bei Brennkraftmaschinen bekannt. Dabei wird die Regelung der Kraftstoffzumessung mit Hilfe eines elektronischen Steuergerätes vorgenommen, das entweder in analoger Technik aufgebaut ist oder einen programmierbaren Mikroprozessor enthält.
  • Mit Hilfe des Steuergerätes werden eine Reihe von Betriebszuständen der Brennkraftmaschine geregelt, wie z. B. Leerlauf, Laufruhe und Vollast. Oft wird bei Nutzkraftfahrzeugen einerseits eine Fahrgeschwindigkeitsregelung (FGR), andererseits z. B. für den Antrieb von Arbeitsaggregaten eine Zwischendrehzahlregelung (ZDR) gewünscht. Diese beiden Regelungen sollen dann ebenfalls vom elektronischen Steuergerät durchgeführt werden. Für die FGR und den ZDR sind dem Steuergerät bestimmte Sollwerte vorzugeben. Die dazu erforderlichen Eingaben lassen sich beispielsweise mit Hilfe von Tastaturen und/oder Potentiometern vom Fahrer aus in das Steuergerät eingeben. Bisher gab es für FRG und ZDR jeweils getrennte Eingabeeinrichtungen, deren Ausgangssignale dem Steuergerät zugeführt wurden. Das Steuergerät brauchte aufgrund dessen eine große Anzahl von Eingangsklemmen und die jeweils zu den Eingabevorrichtungen gehörenden Eingangsschaltungen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, die Zahl der am Steuergerät vorgesehenen Eingangsklemmen und der dazugehörigen Eingangsschaltungen zu verringern. Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß durch die Einrichtung mit den Merkmalen des Hauptanspruches.
  • Vorteile der Erfindung
  • Die erfindungsgemäße Einrichtung zur Steuerung der Kraftstoffzumessung in eine Brennkraftmaschine mit den Merkmalen des Hauptanspruchs hat gegenüber dem Stand der Technik den Vorteil, daß durch Schaltungsvereinfachungen weitere Funktionsverbesserungen und eine höhere Bediensicherheit möglich wird. Zu diesem Zweck sind die Ausgangssignale der beiden Eingabevorrichtungen der FGR und der ZDR parallel bzw. in Serie geschaltet. Es ist auch möglich, ZDR und FGR mit ein und demselben Bedienteil anzusteuern, was wegen der Reduzierung des Peripherieaufwands besonders vorteilhaft ist. Die Unterscheidung von FGR und ZDR nimmt dabei das Steuergerät vor, indem es bestimmte Fahrgeschwindigkeitsbereiche erkennt.
  • Darüber hinaus ermöglicht die erfindungsgemäße Einrichtung einen Notfahrbetrieb in allen erforderlichen Betriebsbereichen, wenn bei einem elektrisch geregelten Einspritzsystem der Fahrpedalgeber ausgefallen ist.
  • Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der im Hauptanspruch angegebenen Einrichtung möglich.
  • Zeichnung
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Die einzige Figur der Zeichnung zeigt den Schaltplan einer Einrichtung zur Steuerung der Kraftstoffzumessung in eine Brennkraftmaschine.
  • Beschreibung des Ausführungsbeispieles
  • In der Figur der Zeichnung ist ein Schaltplan zur Steuerung der Kraftstoffzumessung dargestellt. Mit der Bezugsziffer 10 ist in dieser Figur ein FRG-Bedienteil bezeichnet, die Bezugsziffer 11 trägt ein ZDR- Bedienteil, und mit der Ziffer 12 ist ein elektronisches Steuergerät bezeichnet. Die Bezugsziffer 16 ist einer unbestimmten Anzahl von Sensoren zugeordnet, die den Betriebszustand der Brennkraftmaschine charakterisieren. Die Bezugsziffer 17 hat die Kraftstoffzumeßeinrichtung der Brennkraftmaschine zum Inhalt. Mit den Ziffern 13, 14 und 15 sind bestimmte Punkte im Schaltplan der Figur bezeichnet.
  • Das FGR-Bedienteil 10 umfaßt in der bevorzugten Ausführung vier Taster. Drei dieser Taster, nämlich W, S+ und S- sind in ihrem Normalzustand geöffnet, während der vierte Taster A normalerweise geschlossen ist. Die Eingänge dieser vier Taster sind alle an eine Versorgungsspannung U V angeschlossen. Die Ausgänge der drei Taster W, S+ und S- sind an die entsprechenden Eingänge des elektronischen Steuergeräts 12 angeschlossen. Der Ausgang des Tasters A ist zum Punkt 13 geführt. Das ZDR-Bedienteil 11 besitzt analog zum FGR-Bedienteil 10 ebenfalls vier Taster, nämlich wieder die drei Taster W, S+ und S-, die im Normalzustand geöffnet sind, und den Taster A, der normalerweise geschlossen ist. Die Eingänge dieser vier Taster sind alle mit dem Punkt 13, und damit mit dem Ausgang des Tasters A des FGR-Bedienteiles 10 verbunden. Die Ausgänge der Taster des ZDR-Bedienteils 11 sind an die entsprechenden Eingänge des elektronischen Steuergeräts 12 angeschlossen. Dabei ist der Ausgang des Tasters A des ZDR-Bedienteils 11 über den Punkt 15 und den Punkt 14 zum Eingang A des Steuergeräts 12 geführt. Weiter sind an das Steuergerät die Ausgangssignale der Sensoren 16 angeschlossen, die den Betriebszustand der Brennkraftmaschine charakterisieren. Vom Steuergerät 12 wird dann die Kraftstoffzumeßeinrichtung 17 angesteuert.
  • Zusammengefaßt sind also die Signale der Tasten W, S+ und S- des FGR- und des ZDR-Bedienteils in der Form einer Parallelschaltung dem Steuergerät zugeführt. Demgegenüber ist das Signal der Tasten A des FGR- und des ZDR-Bedienteils in der Form einer Serienschaltung an den Eingang A des Steuergeräts angeschlossen.
  • Die Taste W hat die Aufgabe, eine vorgegebene Eingabe abzurufen. Die Art, wie diese Eingabe einmal durchgeführt und abgespeichert wurde, ist bekannt, und soll nicht Gegenstand dieser Beschreibung sein. Mit Hilfe der beiden Tasten S+ und S- kann eine gegebene Eingabe erhöht und erniedrigt werden. Die Taste A dient zum Ausschalten. Will der Fahrer also mit Hilfe der ZDR z. B. ein Arbeitsgerät antreiben, so drückt er die Taste W z. B. des ZDR-Bedienteils 11, und bewirkt damit, daß das elektronische Steuergerät 12 die Drehzahl der Brennkraftmaschine auf eine vorgegebene Zwischendrehzahl regelt. Diese Zwischendrehzahl ist im Fall der ZDR beim Neueinschalten des Steuergeräts immer eine vorbestimmte Vorzugsdrehzahl. Mittels der Tasten S+ bzw. S- kann dann der Fahrer diese vorgegebene Zwischendrehzahl beliebig erhöhen bzw. erniedrigen. Benötigt der Fahrer die ZDR nicht mehr, so schaltet er sie durch Drücken einer der Tasten A aus. Dasselbe Verfahren kann vom Fahrer durchgeführt werden, wenn er eine FGR wünscht.
  • Wichtig ist, daß der Eingang A des Steuergeräts 12 über die beiden Tasten A des ZDR- und FGR-Bedienteils direkt mit der Versorgungsspannung U V verbunden ist. Dadurch ist gewährleistet, daß die ZDR, wie auch die FGR durch Drücken eines der beiden Taster A abgeschaltet wird. Die Tasten W, S+ und S- sind demgegenüber parallel geschaltet. Durch diese Kombination von Parallelschaltung und Serienschaltung wird eine sichere Bedienung der FGR und der ZDR durch den Fahrer erreicht.
  • Das elektronische Steuergerät 12 muß nun erkennen, ob die an seinen Eingängen anstehenden Signale der FGR- oder der ZDR zugeordnet werden sollen. Zu diesem Zweck wertet das Steuergerät 12 wenigstens die Fahrgeschwindigkeit V des Kraftfahrzeugs aus. Diese Geschwindigkeit V wird dem Steuergerät 12 von einem der Sensoren 16 geliefert. Das Steuergerät unterscheidet nun drei Bereiche. Ist die Fahrgeschwindigkeit V kleiner oder gleich einer vorgebbaren Geschwindigkeit V Z , so werden die an den Eingängen des Steuergeräts 12 anstehenden Signale der ZDR zugeordnet. Die Regelgröße ist dann die Motordrehzahl. Ist die Fahrgeschwindigkeit V jedoch größer als eine zweite vorgebbare Geschwindigkeit V F , so ordnet das Steuergerät 12 die an ihren Eingängen anstehenden Signale der FGR zu. Die Regelgröße ist dann die Fahrgeschwindigkeit.
  • Bei Fahrgeschwindigkeiten V, für die V Z ≤V ≤V F gilt, kann z. B. entweder eine tote Zone oder eine Hysterese realisiert werden. Im Fall der toten Zone wird im genannten Fahrgeschwindigkeitsbereich vom Steuergerät 12 keine der beiden Regelungen durchgeführt. Für die beiden vorgebbaren Geschwindigkeiten V Z und V F muß dabei gelten, daß V Z ≤V F ist. Wird V Z = V F , so verschwindet die tote Zone und die ZDR und die FGR gehen direkt ineinander über, wobei jedoch ein ruckfreier Übergang nicht in jedem Betriebszustand der Brennkraftmaschine möglich ist.
  • Damit ein eindeutiger und ruckfreier Übergang von der ZDR zur FGR und umgekehrt gewährleistet werden kann, wird im Fall der Hysterese die zu verwendende Umschaltschwelle in Abhängigkeit vom momentanen Zustand des Systems festgelegt, also ob derzeit die ZDR oder die FGR aktiv ist. Wird vom Steuergerät 12 momentan die ZDR durchgeführt, so wird auf die FGR umgeschaltet, wenn die Fahrgeschwindigkeit V &gt V Z wird. Ist die FGR aktiv, so wird vom Steuergerät 12 genau dann auf die ZDR umgeschaltet, wenn V ≤V F wird. Eine Ausnahme hierzu bildet die erstmalige Betätigung eines Bedienteiles. Ist in diesem Fall V ≤V Z , so führt das Steuergerät 12 eine ZDR durch, während bei V &gt V Z die FGR aktiviert wird.
  • Im Fall der Hysterese müssen die bei Ablösereglungen erforderlichen Verfahren angewandt werden. Dies ist z. B. die Notwendigkeit, während des Betriebs eines der beiden Regler den jeweils anderen Regler mitzuführen und im Umschaltzeitpunkt den übernehmenden Regler mit Werten des abgebenden Reglers zu beaufschlagen. Ebenfalls muß im Fall der Hysterese zwischen den beiden vorgebbaren Fahrgeschwindigkeiten V Z und V F die Beziehung V Z &lt V F gelten.
  • Stehen an den Eingängen des elektronischen Steuergerätes 12 also Signale an, so ordnet das Steuergerät diese Signale in Abhängigkeit von der Fahrgeschwindigkeit V der FGR oder der ZDR zu und führt dann die entsprechende Regelung durch.
  • Als besonders vorteilhafte Weiterbildung der bisher beschriebenen Einrichtung ist es möglich, die ZDR und die FGR nicht nur an die Bedingungen bezüglich der Fahrgeschwindigkeit zu knüpfen, sondern auch noch andere den Betriebszustand der Brennkraftmaschine charakterisierende Größen zu prüfen. Dies könnten z. B. die Stellung des Fahrpedals, die Stellung des Getriebes, usw. sein, wobei diese Größen mit Hilfe der Sensoren 16 dem Steuergerät 12 zugeführt werden.
  • Weiter ist es mit Hilfe der beschriebenen Einrichtung möglich, durch entsprechende Eingaben des Fahrers an die ZDR auch in einem Kriechgang eine geregelte Fahrgeschwindigkeit für das Kraftfahrzeug mit Hilfe der ZDR zu realisieren, ohne das Fahrpedal zu betätigen.
  • Im beschriebenen Ausführungsbeispiel sind zwei Tastensätze für die Eingaben des Fahrers vorgesehen, und zwar jeweils einer für die FGR und für die ZDR. Normalerweise befindet sich das FGR-Bedienteil innerhalb des Fahrerhauses des Nutzfahrzeugs, da die FGR auch nur während der Fahrt benutzt werden kann. Besonders vorteilhaft ist es nun, den zweiten Tastensatz für die Bedienung der ZDR am anzutriebenden Arbeitsaggregat anzubringen. Die Tatsache, daß bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel durch die Parallel- bzw. Serienschaltung der Bedienteile die Zuordnung der Eingaben des Fahrers zur FGR oder zur ZDR nicht mit Hilfe des bedienten Tastensatzes durchgeführt wird, ermöglicht es, daß die Bedienung der ZDR dann vom Fahrerhaus wie auch direkt am Arbeitsaggregat vorgenommen werden kann.
  • Wird im entsprechenden Anwendungsfall kein externes Bedienteil für die ZDR benötigt, so kann das ZDR-Bedienteil entfallen und die Punkte 13 und 14 werden miteinander verbunden. Dadurch, daß die Unterscheidung zwischen ZDR und FGR vom Steuergerät wenigstens mittels des Betriebsparameters Fahrgeschwindigkeit V getroffen wird, kann dann sowohl die FGR als auch die ZDR von dem einzigen verbleibenden Bedienteil 10 aus vorgenommen werden. Dies ist besonders im Hinblick auf eine Verringerung des Peripherieaufwands und die daraus resultierende größere Störsicherheit besonders vorteilhaft.
  • Wird hingegen im entsprechenden Anwendungsfall außer der FGR und der ZDR noch eine oder mehrere Regelungen benötigt, die Eingaben vom Fahrer erfordern, so ist es in besonders vorteilhafter Weise möglich, auch diese Regelungen mit Hilfe des beschriebenen Ausführungsbeispiels zu realisieren. Zu diesem Zweck können dann z. B. die Fahrgeschwindigkeitsbereiche noch weiter unterteilt werden, und/oder es können weitere Bedingungen für die entsprechenden Regelungen aufgestellt und vom Steuergerät überprüft werden. Werden für die weiteren Regelungen nicht nur zwei, sondern mehrere Tastensätze erforderlich, so ist es möglich, das beschriebene Ausführungsbeispiel in vorteilhafter Weise zu erweitern. Zu diesem Zweck muß dann die Verbindung der Punkte 14 und 15 in der Fig. 1 aufgetrennt werden, die Eingänge des nächsten neu hinzugekommenen Tastensatzes mit dem Punkt 15 verbunden werden, und die Ausgänge dieses Tastensatzes an die Eingänge des Steuersatzes angeschlossen werden. Weitere Tastensätze können dann in entsprechender Weise der beschriebenen Einrichtung hinzugefügt werden.
  • Zusammengefaßt ist es möglich, mit Hilfe der beschriebenen Einrichtung Eingaben, die an bestimmte Funktionen gerichtet sind, nicht durch die Auswahl des Bedienteils der Funktion zuzuordnen, sondern durch bestimmte, vorgebbare Betriebszustände des Fahrzeugs. Es ist also möglich, an einem oder an mehreren Bedienteilen Eingaben für eine oder mehrere Funktionen zu machen, wobei die Zuordnung von Eingabe und Funktion von dem die Funktionen ausführenden Steuergerät anhand des Betriebszustands des Fahrzeugs gemacht wird.
  • Das beschriebene Ausführungsbeispiel bezieht sich auf den Bereich der Kraftfahrzeugtechnik. Das Prinzip, das diesem Ausführungsbeispiel zugrundeliegt und das eben dargestellt wurde, ist jedoch auch in anderen Bereichen der Technik anwendbar.
  • Auch im Bereich der Kraftfahrzeugtechnik beschränkt sich die Erfindung nicht allein auf die Kraftstoffzumessung, sondern kann allgemein zur Steuerung oder Regelung einer Brennkraftmaschine benutzt werden.

Claims (13)

1. Einrichtung zur Steuerung oder Regelung einer Brennkraftmaschine mit wenigstens einem Bedienteil zur Erzeugung von Bediensignalen, mit wenigstens je einen Sensor für Motordrehzahl und Fahrgeschwindigkeit zur Erzeugung von den Betriebszustand der Brennkraftmaschine charakterisierenden Signalen, mit einem elektronischen Steuergerät zur Beeinflussung von Steuer- oder Regelgrößen der Brennkraftmaschine, wobei durch das elektronische Steuergerät wenigstens zwei voneinander verschiedene Funktionen zur Beeinflussung der Steuer- oder Regelgrößen der Brennkraftmaschinen möglich sind, dadurch gekennzeichnet, daß das elektronische Steuergerät abhängig von wenigstens einem der den Betriebszustand der Brennkraftmaschine charakterisierenden Signale eine der Funktionen auswählt und dieser einen Funktion die Bediensignale zuordnet.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei den wenigstens zwei Funktionen um eine Fahrgeschwindigkeitsregelung und eine Zwischendrehzahlregelung handelt.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei den Bediensignalen um Eingaben des Fahrers handelt, mit denen dieser einen Vorgabewert abrufen, erhöhen und erniedrigen und wieder abschalten kann.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorgabewert im elektronischen Steuergerät abgespeichert ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Fahrgeschwindigkeit, die kleiner als eine oder gleich einer ersten bestimmten vorgebbaren Fahrgeschwindigkeit ist, die Bediensignale der Zwischendrehzahlregelung zugeordnet werden.
6. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Fahrgeschwindigkeit, die größer als eine zweite bestimmte vorgebbare Fahrgeschwindigkeit ist, die Bediensignale der Fahrgeschwindigkeitsregelung zugeordnet werden.
7. Einrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die erste bestimmte, vorgebbare Fahrgeschwindigkeit kleiner oder gleich der zweiten bestimmten, vorgebbaren Fahrgeschwindigkeit ist.
8. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer erstmaligen Bedienung eines Bedienteiles die Bediensignale der Zwischendrehzahlregelung zugeordnet werden, wenn die Fahrgeschwindigkeit kleiner oder gleich einer ersten bestimmten vorgebbaren Fahrgeschwindigkeit ist, und daß die Bediensignale der Fahrgeschwindigkeitsregelung zugeordnet werden, wenn die Geschwindigkeit größer als die erste bestimmte vorgebbare Fahrgeschwindigkeit ist.
9. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuordnung der Bediensignale zur Zwischendrehzahlreglung und zur Fahrgeschwindigkeitsregelung in der Form einer Hysterese stattfindet, wobei die erste und die zweite bestimmte, vorgebbare Fahrgeschwindigkeit die Umschaltpunkte der Hysterese darstellen.
10. Einrichtung nach Anspruch 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die erste bestimmte, vorgebbare Fahrgeschwindigkeit kleiner ist als die zweite bestimmte, vorgebbare Fahrgeschwindigkeit.
11. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung von mehr als einem Bedienteil die Bedienelemente zum Abrufen, Erhöhen und Erniedrigen des Vorgabewerts sämtlicher Bedienteile parallel geschaltet sind, während die Bedienelemente zum Ausschalten sämtlicher Bedienteile in Serie geschaltet sind.
12. Einrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß für die Auswahl einer der wenigstens zwei Funktionen zur Beeinflussung der Steuer- oder Regelgrößen der Brennkraftmaschine vom Steuergerät die Signale weiterer anderer Sensoren ausgewertet werden.
13. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die weiteren anderen Sensoren die Fahrpedalstellung und die Getriebestellung anzeigen.
DE19843410323 1984-03-21 1984-03-21 Einrichtung zur Steuerung der Kraftstoffzumessung in einer Brennkraftmaschine Expired - Lifetime DE3410323C3 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19843410323 DE3410323C3 (de) 1984-03-21 1984-03-21 Einrichtung zur Steuerung der Kraftstoffzumessung in einer Brennkraftmaschine
JP3064685A JP2506631B2 (ja) 1984-03-21 1985-02-20 内燃機関の制御装置

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19843410323 DE3410323C3 (de) 1984-03-21 1984-03-21 Einrichtung zur Steuerung der Kraftstoffzumessung in einer Brennkraftmaschine

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE3410323A1 DE3410323A1 (de) 1985-10-03
DE3410323C2 true DE3410323C2 (de) 1987-02-19
DE3410323C3 DE3410323C3 (de) 1995-05-18

Family

ID=6231160

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19843410323 Expired - Lifetime DE3410323C3 (de) 1984-03-21 1984-03-21 Einrichtung zur Steuerung der Kraftstoffzumessung in einer Brennkraftmaschine

Country Status (2)

Country Link
JP (1) JP2506631B2 (de)
DE (1) DE3410323C3 (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4140925A1 (de) * 1991-12-12 1993-06-17 Gutmann Messtechnik Ag Vorrichtung zum verstellen der drehzahl eines verbrennungsmotors

Family Cites Families (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB1584254A (en) * 1976-06-24 1981-02-11 Ass Eng Ltd Speed responsive systems
DE2736465C2 (de) * 1977-08-12 1981-09-24 Bayerische Motoren Werke AG, 8000 München Digitale Anzeigevorrichtung für Fahrzeuge
JPS6041724B2 (ja) * 1977-10-13 1985-09-18 マツダ株式会社 自動車の走行デ−タ集中表示装置
DE2819175A1 (de) * 1978-05-02 1979-11-15 Wabco Fahrzeugbremsen Gmbh Einrichtung zur regelung der geschwindigkeit eines fahrzeugs
DE3067342D1 (en) * 1979-08-03 1984-05-10 Ae Plc Improvements in and relating to vehicle speed control systems
IT1128017B (it) * 1980-02-05 1986-05-28 Fiat Auto Spa Siatema e metodo di controllo per veicoli a motore muniti di una trasmissione a ruota libera
JPS56129730A (en) * 1980-03-18 1981-10-12 Nissan Motor Co Ltd Fuel injection controlling system for internal combustion engine
FR2498535A1 (fr) * 1981-01-23 1982-07-30 Citroen Sa Perfectionnements aux dispositifs de regulation de la vitesse d'un vehicule
DE3228455A1 (de) * 1982-07-30 1984-02-02 Robert Bosch Gmbh, 7000 Stuttgart Geschwindigkeits-steuereinrichtung fuer fahrzeuge

Also Published As

Publication number Publication date
JPS60201054A (ja) 1985-10-11
DE3410323A1 (de) 1985-10-03
JP2506631B2 (ja) 1996-06-12
DE3410323C3 (de) 1995-05-18

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0446453B1 (de) Verfahren und Einrichtung zur elektrischen Steuerung und/oder Regelung einer Brennkraftmaschine eines Kraftfahrzeugs
EP0788581B1 (de) Verfahren und vorrichtung zur steuerung der antriebseinheit eines fahrzeugs
DE2701567C2 (de) Geschwindigkeitssteuereinrichtung für Fahrzeuge
EP0557299B1 (de) Verfahren zum betreiben einer aus brennkraftmaschine und automatischem getriebe bestehenden antriebseinheit
DE3510174C2 (de) Einrichtung zur Beeinflussung der Fahrgeschwindigkeit eines Kraftfahrzeugs
DE2638504A1 (de) Vorrichtung zur steuerung der brennstoffeinspritzung einer brennkraftmaschine
DE2820807A1 (de) Einrichtung zum einstellen eines mengenbestimmenden gliedes einer kraftstoffeinspritzpumpe bei einer brennkraftmaschine mit selbstzuendung
DE2715408A1 (de) Regeleinrichtung fuer waehlbare drehzahlen bei brennkraftmaschinen
EP0518855B1 (de) Steuerung für einen kraftfahrzeugantrieb
DE3114836C2 (de)
EP0069922A2 (de) Verfahren zum Steuern von automatischen Getrieben in Kraftfahrzeugen
EP0315198B1 (de) Regeleinrichtung zur Regelung des Antriebsdrehmomentes einer Brennkraftmaschine eines Kraftfahrzeugs
DE4115647B4 (de) Steuersystem in einem Fahrzeug
WO1985003106A1 (en) Method and device for regulating the rotation speed of an internal combustion engine
DE4204047A1 (de) Verfahren zur positionierung eines stellers in einem kraftfahrzeug
DE2947688C2 (de) Einrichtung zur Regelung einer mehrzylindrigen Brennkraftmaschine
DE2836342A1 (de) Fahrzeug mit einem ueber ein fahrpedal in seiner leistung steuerbaren antriebsmotor
DE3410323C2 (de) Einrichtung zur Steuerung der Kraftstoffzumessung in einer Brennkraftmaschine
DE3719812C2 (de) Regelanlage mit einem Stellglied zur Regelung der Leistung einer Brennkraftmaschine mit nachgeordnetem Schaltgetriebe
DE3627906C2 (de)
DE3617925A1 (de) Verfahren zum aendern der spezifikation einer elektronischen steuer- und regeleinheit fuer brennkraftmaschinen
EP0885767B1 (de) Verfahren zur Beeinflussung des Drehmoments einer Brennkraftmaschine in Abhängigkeit vom benötigten Getriebeingangsmoment
EP0260372B1 (de) Einrichtung zur Begrenzung der Geschwindigkeit eines Kraftfahrzeugs
DE3235345C2 (de)
EP0639706B1 (de) System zur Ansteuerung eines Stellglieds zur Einstellung der Luftzufuhr eines Kraftfahrzeugmotors

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
D2 Grant after examination
8363 Opposition against the patent
8366 Restricted maintained after opposition proceedings
8305 Restricted maintenance of patent after opposition
D4 Patent maintained restricted