DE3402634A1 - Einstellbare axialkolbenmaschine in schraegscheibenbauform - Google Patents

Einstellbare axialkolbenmaschine in schraegscheibenbauform

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DE3402634A1
DE3402634A1 DE19843402634 DE3402634A DE3402634A1 DE 3402634 A1 DE3402634 A1 DE 3402634A1 DE 19843402634 DE19843402634 DE 19843402634 DE 3402634 A DE3402634 A DE 3402634A DE 3402634 A1 DE3402634 A1 DE 3402634A1
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Thomas Dipl.-Ing. Löffler (FH), 8752 Waldaschaff
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Description

  • Einstellbare Axialkolbenmaschine in Schrägscheibenbauform
  • Die Erfindung betrifft eine einstellbare Axialkolbenmaschine, beispielsweise eine Axialkolbenpumpe oder einen Axialkolbenmotor,in Schrägscheibenbauform, bei der die Kolbenabstützfläche ("Schrägscheibe") an einem halbzylindrischen Wiegenkörper gebildet ist, dessen zylindrische Fläche in einer hohlzylindrischen Lagerschale gleitgelagert abgestützt ist, wobei eine Drucktasche vorgesehen ist, die mit einer Druckmittelquelle in Verbindung steht, wobei die Axialkolbenmaschine zwei Anschlüsse, nämlich einen Förderleitungsanschluß und einen Niederdruckleitungsanschluß, aufweist und die mit der Druckmittelquelle in Verbindung stehende Drucktasche auf derjenigen Seite des Wiegenkörpers angeordnet ist, auf der die mit Förderdruck beaufschlagten Arbeitskolben abgestützt sind Bei Axialkolbenmaschinen ist es bekannt, den Wiegenkörper in einem Gleitlager zu lagern, das zum Zwecke hydrostatischer Entlastung Drucktaschen in mindestens einem der beiden relativ zueinander verschiebbaren Körper aufweist. Bei einer bekannten Ausgestaltungsform wird diesen im Lagerkörper angeordneten Drucktaschen über außerhalb der Axialkolbenmaschine liegende Rohre oder Kanäle im Gehäuse Druckmittel aus dem Hochdruckkanal der Axialkolbenmaschine zugeführt. Bei einer anderen bekannten Ausgestaltungsform wird den Drucktaschen das Druckmittel über Kolben, eine Bohrung und das Druckpolster im Gleitschuh und Bohrungen in der Wiege aus dem Zylinderraum zugeführt. Zu diesem Zweck sind im Wiegenkörper Bohrungen vorgesehen, die in der Schrägscheibe in Bereichen derselben münden, die von den Druckpolstern der Gleitschuhe überstrichen werden. Da die Gleitschuhe zwischen sich einen Zwischenraum lassen, mündet dann, wenn kein Gleitschuh vor der Mündung der Bohrung liegt, die Bohrung in den Innenraum der Axialkolbenmaschine, so daß die Drucktasche während diesen Zeiten von Druck entlastet ist. Das führt zu einer ungleichmäßigen,vibrationsartigen Belastung der Drucktasche und entsprechend gestörtem Aufbau des Schmierfilmes zwischen Wiegenkörper und Lagerfläche insbesondere bei kleinen Drehzahlen und zu erhöhtem Leckölverlust. Darüberhinaus besteht die Gefahr, daß in der Lagertasche befindlicher Schmutz durch die Bohrungen im Wiegenkörper unter die Gleitschuhe gelangen kann und dort zu erhöhtem Verschleiß führt. Außerdem kann ein Nachsaugen aus den Drucktaschen und damit Kavitation auftreten (DE-OS 22 54 809).
  • Dem gegenüber geht die Erfindung aus von der Lösung gemäß der (nicht vorveröffentlichten) Hauptanmeldung. Die in der Hauptanmeldung offenbarte Lösung ist jedoch nur anwendbar für Axialkolbenmaschinen, vorzugsweise Axialkolbenpumpen, bei denen stets der gleiche Kanal im Steuerspiegel der den Hochdruck führende Kanal ist, also immer die auf einer bestimmten räumlichen Seite bezogen auf die Axialkolbenmaschine befindlichen Zylinder der Zylindertrommel von Hochdruck beaufschlagt sind.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei möglichst geringem Herstellaufwand die Abstützverhältnisse durch hydrostatische Lagerentlastung bei einer Maschine, bei der wahlweise einer von beiden Anschlüssen der Förderleitungsanschluß und der jeweils andere der Niederdruckleitungsanschluß sein kann, die also für geschlossenen Kreislauf in beiden Förderrichtungen geeignet ist, möglichst günstig zu gestalten.
  • Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst. Das heißt, der Gegenstand der Erfindung gemäß der Hauptanmeldung wird gemäß der vorliegenden Erfindung bei der Axialkolbenmaschine zweimal angewendet und zwar auf jeder Seite einmal derart, so daß gleichgültig, welcher der beiden Anschlüsse der Axialkolbenmaschine der Förderleitungsanschluß ist, immer auf der Seite, auf der der vom Förderleitungsdruck beaufschlagte Steuerkanal liegt, auch in der Wiegenkörperlagerung eine vom Förderleitungsdruck beaufschlagte Drucktasche angeordnet ist, das heißt, es ist also auf jeder Seite des Wiegenkörpers eine Drucktasche vorgesehen, von der jeweils nur eine mit dem Förderleitungsdruck beaufschlagt ist, nämlich diejenige, auf derjenigen Seite des Wiegenkörpers, auf der sich die vom Förderdruck beaufschlagten Arbeitskolben abstützen.
  • Unter Seite der Axialkolbenmaschine ist dabei verstanden eine Seite ausgehend von der durch die Drehachse der Zylindertrommel gehenden Ebene, die senkrecht auf der Schwenkachse des Wiegenkörpers steht.
  • Durch diese Drucktaschen werden nur die Abstützkräfte ausgeglichen, die von den auf die Schrägscheibe abgestützten Arbeitskolben hervorgerufen werden.
  • Bei Axial kolbenmaschinen mit mindestens einem auf einer Seite der Schwenkachse gegen den Wiegenkörper abgestützten, zumindest annähernd parallel zu den Arbeitskolben angeordneten Stelikolbeq und einem auf der anderen Seite der Schwenkachse gegen den Wiegenkörper abgestützten Gegenkrafterzeuger, beispielsweise eine Feder oder vorzugsweise einen zweiten Kolben, entstehen durch diesen Stellkolben und den Gegenkrafterzeuger ebenfalls Kräfte, die parallel zu den Kräften der Arbeitskolben auf den Wiegenkörper wirken. Um auch diese zusätzlichen, auf die Lagerfläche wirkenden Kräfte abzustützen, sind gemäß Anspruch "2" Zusatzdrucktaschen vorgesehen. Darüberhinaus kaHR"ftelT weils auf derjenigen Seite, auf der die Arbeitskolben in der Zylindertrommel mit dem Niederdruck beaufschlagt werden, angeordneten Zusatzdrucktasche erzielt werden, daß die durch die mit Niederdruck gegen die Kolbenstützfläche xabgestützten Arbeitskolben erzeugte Axialkraft ausgeglichen wird, soweit das nicht durch die mit Niederdruck beaufschlagte Hauptdrucktasche erfolgt.
  • Bei einer Axialkolbenmaschine, bei der der Stell kolben auf einer Seite und der Gegenkrafterzeuger auf der anderen Seite der durch die Drehachse der Zylindertrommel gehenden, senkrecht auf der Schwenkachse stehenden Ebene gegen den Wiegenkörper abgestützt ist, ist gemäß einem weiteren Schritt der Erfindung vorgesehen, daß auf jeder Seite der genannten Ebene je eine Zusatzdrucktasche angeordnet ist. Während jedoch von den beiden Hauptdrucktaschen gemäß Anspruch 1 jeweils nur eine vom Förderdruck beaufschlagt ist und die andere druckentlastet bzw. mit dem Niederdruck verbunden ist, sind bei verschiedenen Ausgestaltungsformen des Erfindungsgegenstandes mit zwei Zusatzdrucktaschen diese beiden ständig von dem ihnen zuge- ordneten Druck beaufschlagt. Es ist aber auch möglich, daß die Zusatzdrucktasche einer Seite jeweils mit der Hauptdrucktasche der anderen Seite in Verbindung steht.
  • Die Zusatzdrucktaschen können von einem dem den Stellkolben beaufschlagenden Druck proportionalen Druck beaufschlagt sein. Ist der Gegenkrafterzeuger ein Kolben, der ständig mit Druck beaufschlagt ist, können die Zusatzdrucktaschen mit dem gleichen Druck beaufschlagt sein, mit dem der Gegenkrafterzeugerkolben beaufschlagt ist, beispielsweise mit dem Förderdruck.
  • Sind hingegen bei einer anderen Ausgestaltungsform der Axialkolbenmaschine sowohl der Stellkolben als auch der Gegenkrafterzeuger auf der gleichen Seite der durch die Drehachse gehenden,senkrecht auf der Schwenkachse stehenden Ebene angeordnet, so wird auch nur eine Zusatzdrucktasche auf der gleichen Seite der genannten Ebene angeordnet.
  • Weitere zweckmäßige Ausgelstaltungsformen sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Durch die Erfindung wird ermöglicht, die im Prinzip mit der Hauptanmeldung vorgeschlagene Lösung mit Erfolg auch dann anzuwenden, wenn im geschlossenen Kreislauf die Förderrichtung umgekehrt wird oder bei gleich gehaltener Förderrichtung vom Arbeitsbetrieb auf Bremsbetrieb übergegangen wird. Durch diese Art der Entlastung wird auch bei Maschinen, die im geschlossenen Kreislauf arbeiten, ein optimales Stellverhalten ermöglicht in Bezug auf Schwingen, Dämpfung und Hysterese. Eine solche gleitgelagerte Wiege mit hydrostatischer Entlastung erreicht eine höhere Lebensdauer als eine Wiegenlagerung mit Wälzlagern. Durch das Fl üssigkeitspol ster im Spalt zwischen Wiegenkörper und Lagerkörper wird eine Geräuschdämpfung durch Abbau von Druckspitzen erzielt. Darüberhinaus wird eine Entlastung der Stellkolbenkräfte auch bei Wechsel der Druckseiten erzielt.
  • Weitere Einzelheiten des Gegenstandes der Erfindung, zweckmäßige Weiterausgestaltungen und Funktion werden im Folgenden anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele erläutert.
  • Figur 1 zeigt halbschematisch, teils als Schnitt, eine Seitenansicht.
  • Figur 2 zeigt eine Ansicht im Schnitt in der Ebene II-II gemäß Figur 1.
  • Figur 3 zeigt in gleicher Darstellungsform wie Figur 1 und Figur 4 zeigt in gleicher Darstellungsform wie Figur 2 eine andersartige Ausgestaltung der Verbindung der Drucktaschen miteinander.
  • und 6 Figuren 5/zeigen in analoger Darstellung wie Figuren 1 und 2 eine andere Ausgestaltungsform, bei der die Verbindungsbohrung anders angeordnet ist.
  • Figuren 7 und 8 zeigen in analoger Darstellung eine Ausgestaltungsform, bei der beide Zusatztaschen ständig mit Hochdruck beaufschlagt werden und sich die Verbindung in der Lagerschale befindet.
  • Figuren 9 und 10 zeigen eine Ausgestaltungsform nach dem Entlastungsprinzip gemäß Figuren 7 und 8, jedoch mit anderer Anordnung der Verbindungsbohrung.
  • Figuren 11 und 12 zeigen eine bezüglich der Verbindungsbohrung andere Ausgestaltung des Grundprinzipes gemäß Figuren 1 und 2.
  • Figuren 13 und 14 zeigen eine Ausgestaltungsform für den Fall, daß Stellkolben und Gegenkrafterzeuger auf nur einer Seite ang.eordnet sind.
  • Der Lagerkörper 1 weist eine hohlzylindrische Fläche 2 auf, in der der Wiegenkörper 3 mit seiner zylindrischen Fläche 4 gelagert ist, wobei er gegen seitliches Verschieben durch seitliche Borde 5 abgestützt ist.
  • Der Wiegenkörper 3 ist also in der Lagerfläche 2-4 verschwenkbar. Zum Verschwenken dient der Stellkolben 6, der in einem Stellzylinder 7 verschiebbar ist und dessen Kolbenstange 8 mittels eines Kugelkopfes 9 gegen den Wiegenkörper 3 abgestützt ist. Zum Erzeugen einer Gegenkraft dient ein Gegenkrafterzeugerkolben 10, der in einem Gegenkrafterzeugerzylinder 11 verschiebbar ist und eine Kolbenstange 12 aufweist, die ebenfalls mittels eines Kugelkopfes 13 gegen den Wiegenkörper 3 abgestützt ist. Der Stelikolben 6 hat eine wesentlich größere Kolbenfläche. als der Gegenkrafterzeugerkolben 10.
  • Der Wiegenkörper 3 weist eine zentrale Bohrung 14 auf, durch die die in der Zeichnung nicht dargestellte Welle hindurchragt.
  • An dem Wiegenkörper 3 ist eine Kolbenführungsfläche ("Schrägscheibe") 15 gebildet. In der Zeichnung sind die gegen diese Schrägscheibe 15 abgestützten Kolben sowie die Zylindertrommel und der Steuerkörper, gegen den die Zyl-indertrommel anliegt, nicht mehr gezeichnet. In diesem Steuerkörper sind zwei Kanäle gebildet, von denen je nach Betriebszustand der eine Förderdruckkanal und der jeweils andere Niederdruckkanal ist. An jeden dieser beiden Kanäle ist eine der beiden Leitungen 16 und 17 angeschlossen. Von der Leitung 16 zweigt eine Zweigleitung 18 ab und von der Leitung 17 zweigt eine Zweigleitung 19 ab.
  • Die beiden Zweigleitungen 18 und 19 führen zu einem Umschaltventil 20, welches die jeweils den höheren Druck führende der beiden Zweigleitungen 18 und 19 und damit die jeweils den höheren Druck führende der beiden Leitungen 16 und 17 mit der Leitung 21 verbindet. An die Leitung 21 ist einerseits ständig der Gegenkrafterzeugerzylinder 11 angeschlossen und ist weiterhin über eine Leitung 22 ein Dreianschluß/Dreistellungswege- ventil 23 angeschlossen, an dessen zweiten Anschluß eine zu einem Behälter 24 führende Leitung 25 angeschlossen ist und an dessen dritten Anschluß die Leitung 26 angeschlossen ist, die zu dem Stelizylinder 7 führt. Befindet sich das Ventil 23 in der Schließstellung, ist somit der Arbeitsraum im Stellkolben 7 abgeschlossen und die Druckflüssigkeit in diesem eingesperrt, während der Stellkolben 10 mit Druck beaufschlagt ist und somit denwiegenkörper 3 unter Spannung hält.
  • Befindet sich das Ventil 23 in der Stellung, in der es die Leitungen 22 und 23 miteinander verbindet, wird der in der Leitung 21 anstehende Druck über die Leitung 26 in den Stellzylinder 7 geleitet. Da der Stellkolben 6 eine größere Kolbenfläche aufweist als der vom gleichen Druck beaufschlagte Gegenkrafterzeugerkolben 10,wird der Stellkolben nach in Figur 1 links verschoben und verschwenkt den Wiegenkörper 3 im Uhrzeigersinn mit der Folge, daß dieser den Gegenkrafterzeugerkolben 10 nach in der Zeichnung rechts verschiebt. Befindet sich umgekehrt das Wegeventil 13 in der Stellung, in der es die Leitungen 25 und 26 miteinander verbindet, wird Druckmittel aus dem Stellzylinder 7 abgelassen, so daß der von Druck beaufschlagte Gegenkrafterzeugerkolben 10 den Wiegenkörper entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn verschwenkt. Im Ausführungsbeispiel ist das Ventil 23 als vom Förderdruck gesteuertes, also eine "Druckabschneidefunktion" ausübendes Ventil dargestellt.
  • Ist derjenige Kanal im Steuerboden, der mit der Leitung 16 verbunden ist, der Förderdruckkanal und entsprechend derjenige Kanal im Steuerboden, der mit der Leitung 17 verbunden ist, der Niederdruckkanal, so sind die in Figur 2 auf der rechten Seite der Ebene 27 angeordneten, in der Zeichnung nicht mehr dargestellten Arbeitskolben in der Zylindertrommel mit Förderdruck beaufschlagt.
  • Die hohlzylindrische Lagerfläche 2 und entsprechend die zylindrische Lagerfläche 4 sind koaxial zu der Schwenkachse 28 angeordnet, um die der Wiegenkörper 3 schwenkt.
  • Soweit entspricht der Anmeldungsgegenstand dem bekannten Stand der Technik.
  • Im Wiegenkörper 3 ist eine Drucktasche 29 gebildet und ist eine zweite Drucktasche 30 gebildet. Die Drucktasche 29 steht über eine Bohrung 31 und eine zweite Bohrung 32 mit der Leitung 16 in Verbindung. Die Drucktasche 30 steht über eine Bohrung 33 und eine Bohrung 34 mit der Leitung 17 in Verbindung.
  • ;Das hat die Folge, daß dann, wenn die Leitung 16 die Förderdruckleitung ist und folglich auf der in Figur 2 rechten Seite der Ebene 27 die vom Förderdruck beatufschlagten Arbeitskolben abgestützt sind, über die Leitung 16, die Bohrungen 32 und 31 die auf ebenfalls der rechten Seite der Ebene 27 in Figur 2 angeordneter Drucktasche 29 mit Druck beaufschlagt ist und folglich auf der richtigen Seite den Wiegenkörper 3 von den von den Arbeitskolben verursachten Kräften entlastet.
  • In diesem Falle ist die Leitung 17 mit dem Niederdruck-;kanal verbunden und folglich die auf der linken Seite der Ebene 27 in Figur 2 abgestützten Arbeitskolben von Niederdruck beaufschlagt. Entsprechend ist auch die auf der linken Seite der Ebene 27 in Figur 2 angeordnete Drucktasche 30 über die Bohrungen 33 und 34 und die Leitung 17 >mit dem Niederdruck beaufschlagt.
  • Ist umgekehrt die Leitung 17 die von Förderdruck beaufschlagte, so ist auch die Drucktasche 30 mit Förderdruck beaufschlagt und sind auch die jeweils auf der in Figur 2 linken Seite der Ebene 27 sich befindenden Arbeitskolben mit Förderdruck beaufschlagt, so daß wiederum die Drucktasche auf der gleichen Seite liegt und auf der gleichen Seite eine Gegenkraft erzeugt, wie die vom Förderdruck beaufschlagten Arbeitskolben.
  • Auch der Stellkolben 6 und der Gegenkrafterzeugerkolben 10 erzeugen axiale Kräfte, die auf den Wiegenkörper 3 einwirken. Um auch diese auszugleichen, ist die Kolben stange 12 des Gegenkrafterzeugerkolbens 10 mit einer Bohrung 35 versehen, die mit einer Bohrung 36 in dem Wiegenkörper 3 kommuniziert und mit einer Drucktasche 37 in Verbindung steht, die parallel zu der Drucktasche 29 angeordnet ist. Auf der anderen Seite der Ebene 27 ist in analoger Weise parallel zu der Drucktasche 30 eine Drucktasche 38 angeordnet, die über eine Querbohrung 40 mit der Bohrung 36 in Verbindung steht. Die beiden Zusatzdrucktaschen 37 und 38 sind also ständig mit dem Druck beaufschlagt, der auch auf den Gegenkrafterzeugerkolben 10 einwirkt. Der Stellkolben 6 ist (in der Zeichnung nicht erkennbar) auf der in Figur 2 linken Seite der Ebene 27 angeordnet. Der jeweils höhere der in den beiden Leitungen 16 und 17 anstehende Druck wirkt also ständig einerseits auf den Gegenkrafterzeugerkolben lO,andererseits in den beiden Zusatzdrucktaschen 37 und 38. Die beiden Zusatzdrucktaschen 37 und 38 sind deshalb auf den beiden Seiten der Ebene 27 angeordnet, weil auch die Kolben 10 und 6 auf verschiedenen Seiten der Ebene 27 angeordnet sind. Die Zusatzdrucktaschen 37 und 38 sind entsprechend dem Verhältnis der Kolbenfläche des GegenkrafterzeugeX kolbens 10 zu der Summe der Kolbenflächen der jeweils auf einer Seite der Ebene 27 befindlichen Arbeitskolben schmaler als die Drucktaschen 29 und 30.
  • Die Ausgestaltungsform gemäß den Figuren 3 und 4 unterscheidet sich von der Ausgestaltungsform gemäß den Figuren 1 und 2 dadurch, daß in diesem Falle die Zusatzdrucktasche 38 ständig über eine Querbohrung 41 mit der Drucktasche 29 in Verbindung steht und die Drucktasche 30 über eine Querbohrung 42 ständig mit der Zusatzdrucktasche 37 in Verbindung steht.
  • Die Ausgestaltungsform gemäß den Figuren 5 und 6 unterscheidet sich von der Ausgestaltungsform gemäß Figuren 2 und 3 lediglich dadurch, daß in diesem Fall die Verbindung zwischen der Zusatzdrucktasche 38 und der Drucktasche 29 durch die Querbohrungen 43 hergestellt ist, die im Lagerkörper 1 gebildet ist und daß entsprechend die Verbindung zwischen der Drucktasche 30 und der Zusatzdrucktasche 37 durch die Querbohrung 44 hergestellt ist, die ebenfalls im Lagerkörper 1 angeordnet ist.
  • Die Ausgestaltungsform gemäß Figuren 7 und 8 unterscheidet sich von der Ausgestaltungsform gemäß Figur 1 dadurch, daß von der Leitung 21 eine Leitung 45 abzweigt, die über Bohrungen 46 und 47 ständig beide Zusatzdrucktaschen 37 und 38 mit Förderdruck beaufschlagt, wobei wiederum die Querbohrung 48 im Lagerkörper 1 angeordnet ist.
  • Die Ausgestaltungsform gemäß Figuren 9 und 10 entspricht der Ausgestaltungsform gemäß Figuren 7 und 8 mit dem Unterschied, daß die Querbohrung 49 wiederum im Wiegenkörper 3 angeordnet ist.
  • Die Ausgestaltungsform gemäß Figuren 11 und 12 unterscheidet sich von der Ausgestaltungsform gemäß Figur 1 dadurch, daß die die Zusatzdrucktaschen 37 und 38 miteinander verbindende Querbohrung 50 im Wiegenkörper 3 angeordnet ist.
  • Die Ausgestaltungsform gemäß Figuren 13 und 14 zeigt eine Anordnung, bei der der Stellzylinder 7 und auch der Gegenkrafterzeugerzylinder 11 beide auf der in Figur 2 bzw.
  • Figur 14 rechten Seite der Ebene 27 angeordnet sind.
  • In diesem Falle ist nur eine Zusatzdrucktasche 57 auf dieser gleichen rechten Seite der Ebene 27 vorgesehen.
  • Es sind auch andere Ausgestaltungsformen möglich, zum Beispiel ist es möglich., daß der Stellkolben und der Gegenkrafterzeuger auf der gleichen Seite der durch die Drehachse gehenden, in der Schwenkrichtung verlaufenden Ebene angeordnet sind.Das würde zum Beispiel bedeuten, daß in Figur 14 der unten links erkennbare Abstützpunkt für den Gegenkrafterzeuger entfällt und dafür auf der in Figur 14 rechten Seite, vorzugsweise symmetrisch zu der in Figur 14 auf der linken Seite dargestellten Lage, angeordnet ist.
  • Weiterhin sind verschiedene mögliche Ausgestaltungsformen zu erwähnen, nämlich insbesondere, daß eine Zusatzdrucktasche entweder nur als Erzeuger einer Gegenkraft für die Kraft des Stellkolbens oder nur als Erzeuger einer Gegenkraft für den Gegenkrafterzeuger vorgesehen ist oder vorzugsweise, daß zwei Zusatzdrucktaschen vorgesehen sind, von denen eine dem Stellkolben und eine dem Gegenkrafterzeuger zugeordnet ist (also vorzugsweise eine Anordnung gemäß Anspruch 3). Das heißt, bei einer Ausgestaltung gemäß Figur 14 wäre dann auf der in der Zeichnung linken Seite eine zweite, der Zusatzdrucktasche 57 auf der in der Zeichnung rechten Seite entsprechende Zusatzdrucktasche vorgesehen, die über eine Verbindungsbohrung mit dem in Figur 14 unten links dargestellten Widerlager für den Gegenkrafterzeuger verbunden ist.
  • Stand der Technik: DE-OS 25 31 6.16.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche 1. Einstellbare Axialkolbenmaschine (Axialkolbenpumpe oder Axialkolbenmotor) in Schrägscheibenbauform, bei der die Kolbenabstützfläche an einem halbzylindrischen Wiegenkörper gebildet ist, dessen zylindrische Fläche in einer hohizylindrischen Lagerschal e gleitgelagert abgestützt ist, wobei eine Drucktasche vorgesehen ist, die mit einer Druckmittelquelle in Verbindung steht, wobei die Axialkolbenmaschine zwei Anschlüsse, nämlich einen Förderleitungsanschluß und einen Niederdruckleitungsanschluß aufweist und die mit der Druckmittelquelle in Verbindung stehende Drucktasche auf derjenigen Seite des Wiegenkörpers angeordnet ist, auf der die mit Förderdruck beaufschlagten Arbeitskolben abgestützt sind, ;dadurch gekennzeichnet, daß (wie an sich bekannt) jeder der beiden Anschlüsse als Förderleitungsanschluß betreibbar ist, wobei in dem jeweiligen Betriebszustand der jeweils andere Anschluß Niederdruckleitungsanschluß ist und daß zwei Drucktaschen (29 und 30) vorgesehen sind, von denen jeweils diejenige, die auf derjenigen Seite des Wiegenkörpers (3) angeordnet ist, auf der die mit Förder- druck beaufschlagten Arbeitskolben abgestützt sind, mit der Druckmittelquelle verbunden ist, wobei Druckmittelquelle die Förderdruckl ei tung ist.
    2. Axialkolbenmaschine nach Anspruch 1 mit mindestens einem auf einer. Seite der Schwenkachse gegen den Wiegenkörper abgestützten, zumindest annähernd parallel zu den Arbeitskolben angeordneten Stellkolben und einem auf der anderen Seite der Schwenkachse gegen den Wiegenkörper abgestützten Gegenkrafterzeuger, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich mindestens eine Zusatzdrucktasche (37, 38, 57) vorgesehen ist, die von einem dem den Stellkolben (6) beaufschlagenden Druck proportionalen Druck beaufschlagt ist und auf derjenigen Seite des Wiegenkörpers (3) angeordnet ist, auf der der Stelikolben (6) bzw. der Gegenkrafterzeuger (10) gegen den Wiegenkörper (3) abgestützt ist.
    3. Axialkolbenmaschine nach Anspruch 2, bei der der Stellkolben (6) auf der einen Seite und der Gegenkrafterzeuger (10) auf der anderen Seite gegen den Wiegenkörper abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, daß auf jeder dieser beiden Seiten (der Ebene 27) je eine Zusatzdrucktasche (37 bzw. 38) angeordnet ist.
    4. Axialkolbenmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Zusatzdrucktaschen (37 und 38) miteinander in Verbindung stehen.
    5. Axialkolbenmaschine nach Anspru.ch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzdrucktasche (37 bzw. 38) mit der Drucktasche (30 bzw. 29) auf der jeweils anderen Seite in Verbindung steht.
    6.
    7' 8.
    9.
    10.
    Axialkolbenmaschine nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung durch eine Querbohrung (40 oder 41 oder 49 oder 50) im Wiegenkörper (3) gebildet ist.
    Axialkolbenmaschine nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung durch eine Querbohrung (43 oder 48) in dem Lagerkörper (1), gegen den der Wiegenkörper (3) abgestützt ist, gebildet ist.
    Axialkolbenmaschine nach Anspruch 2, bei der der Stellkolben (6) und der Gegenkrafterzeuger (10) auf der gleichen Seite gegen den Wiegenkörper abgestützt sind, dadurch gekennzeichnet, daß nur eine Zusatzdrucktasche (57) auf der gleichen Seite angeordnet ist.
    Axialkolbenmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzdrucktasche (57)bzw. die Zusatzdrucktaschen (37 und 38) ständig mit der Förderdruckleitung in Verbindung stehen.
    Axialkolbenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede der beiden Drucktaschen (29 und 30) ständig mit einem der beiden Anschlüsse (16 und 17) der Axialkolbenmaschine verbunden ist.
    11.
    Axialkolbenmaschine nach Anspruch 2, bei der der Gegenkrafterzeuger ein in einem mit der jeweiligen Förderdruckleitung verbundenen Gegenkrafterzeugerzylinder verschiebbarerGegenkrafterzeugerkolben ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzdrucktasche (57)bzw.
    die Zusatzdrucktaschen (37 und 38) mit dem Druckraum des Gegenkrafterzeugerzylinders (11) verbunden sind.
    12. Axialkolbenmaschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung durch eine Bohrung (35) in der Kolbenstange (12) des Gegenkrafterzeugerkolbens (10) und eine damit kommunizierende Bohrung (36) im Wiegenkörper (3) gebildet ist.
    13. Axialkolbenmaschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung (45) von der Zuleitung (21) zu dem Gegenkrafterzeugerzylinder (11) ausgeht.
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