DE8302234U1 - Einstellbare axialkolbenmaschine in schraegscheibenbauform - Google Patents

Einstellbare axialkolbenmaschine in schraegscheibenbauform

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DE8302234U1 DE19838302234 DE8302234U DE8302234U1 DE 8302234 U1 DE8302234 U1 DE 8302234U1 DE 19838302234 DE19838302234 DE 19838302234 DE 8302234 U DE8302234 U DE 8302234U DE 8302234 U1 DE8302234 U1 DE 8302234U1
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LINDE AKTIENGESELLSCHAFT
A 689 A 83/04 DP-St/As 19.12.1983
Einstellbare Axialkolbenmaschine In Schrä'gscheibenbauform
Die Neuerung betrifft eine einstellbare Axialkolbenmaschine, beispielsweise eine Axialkolbenpumpe oder einen Axialkolbenmotor. 1n Schrägscheibenbauform, bei der die KoIbenabstützfläche ("Schrägscheibe") an einem haibzyl1ndr1sehen Wiegenkörper gebildet 1st, dessen zylindrische Flache 1n einer hohl-
20zylindr1sehen Lagerschale gleitgelagert abgestutzt 1st, wobei eine Drucktasche vorgesehen 1st, die mit einer Druckmittelquelle in Verbindung steht, wobei die Axialkolbenmaschine zwei Anschlüsse, nämlich einen Förder 1 eitungsanschluß und einen Niederdruckleitungsanschluß, aufweist und die mit der Druck nii ttelquel Ie in Verbindung stehende Drucktasche auf derjenigen Seite des Wiegenkörpers angeordnet 1st, auf der die mit Förderdruck beaufschlagten Arbeitskolben abgestützt sind, nach Patent (Patentanmeldung P 32 32 397.2).
30Bei Ax1alkolbenmasehlnen 1st es bekannt, den Wiegenkörper 1n einem Gleitlager zu lagern, das zum Zwecke hydrostatischer Entlastung Drucktaschen in mindestens einem der beiden relativ zueinander verschiebbaren Körper aufweist. Bei einet bekannten Ausgestaltungsform wird diesen im Lagerkörper angeordneten
35Drucktaschen über außerhalb der Axialkolbenmaschine Hegende
form, im 7.71
Rohre oder Kanüle im Gehäuse Druckmittel aus dem Hochdruckkanal der Axialkolbenmaschine zugeführt. Bei einer anderen bekannten Ausgestaltungsform wird den Drucktaschen das Druckmittel über Kolben, eine Bohrung und das Druckpolster im Gleitschuh und Bohrungen in der Wiege aus dem Zylinderraum zugeführt. Zu diesem Zweck sind 1m Wieoenkörper Bohrungen vorgesehen, die in der Schrägscheibe 1n Bereichen derselben münden, die von den Druckpolstern der Gleitschuhe überstrichen werden. Da die Gleitschuhe zwischen sich einen Zwischenraum lassen, mündet dann, wenn kein Gleitschuh vor der Mündung der Bohrung liegt, die Bohrung in den Innenraum der Axialkolbenmaschine, so daß die Drucktasche während diesen Zelten von Druck entlastet 1st. Das führt zu einer unglelchmäßigen,v1brationsartigen Belastung der Drucktasche und entsprechend gestörtem Aufbau des Schmierfilmes zwischen Wiegenkörper und Lagerfläche Insbesondere bei kleinen Drehzahlen und zu erhöhtem Leckölverlust. Darüberhinaus besteht die Gefahr, daß 1 η der Lagertasche befindlicher Schmutz durch die Bohrungen im Wiegenkörper unter die Gleitschuhe gelangen kann und dort zu erhöhtem Verschleiß führt. Außerdem kann ein Nachsaugen aus den Drucktaschen und damit Kavitation auftreten (DE-OS 22 54 809).
Dem gegenüber geht die Neuerung aus von der Lösung gemäß der (nicht vorveröffentlichten) Hauptanmeldung. Die in der Hauptanmeldung offenbarte Lösung ist jedoch nur anwendbar für AxI al kol benmaschi r.en , vorzugsweise Axialkolbenpumpen, bei denen stets der gleiche Kanal im Steuerspiegel
i« der den Hochdruck führende Kanal ist, also immer die auf einer bestimmten räumlichen Seite bezogen auf die Axialkolbenmaschine befindlichen Zylinder der Zylindertrommel von Hochdruck beaufschlagt sind.
Form. f7» 7.»
Der Neuerung Hegt die Aufgabe zugrunde, bei möglichst geringem Herstel1 aufwand die Abstützverhaitnisse durch hydrostatische Lagerentlastung bei einer Maschine, bei der wahlweise einer von beiden Anschlüssen der Förder-1 eltungsanschluß und der jeweils andere der Niederdrucklei tungsanschl uQ sein kann, die also für geschlossenen Kreislauf in beiden 7örderrichtungen geeignet 1st, möglichst günstig zu gestalten.
Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Anspruchs angegebenen Merkmale gelöst. Das heißt, der Gegenstand der Neuerung gemäß der Hauptanmeldung wird gemäß der vorliegenden Neuerung bei der Axialkolbenmaschine zweimal angewendet und zwar auf jeder Seite einmal derart, so daß gleichgültig, welcher der beiden Anschlüsse der Axialkolbenmaschine der FörderIe1tungsanschluß 1st, Immer auf der Seite, auf der der vom Förderieitungsdruck beaufschlagte Steuerkanal liegt, auch in der W1egenkörperlagerung eine vom Förderieitungsdruck beaufschlagte Drucktasche angeordnet 1st, das heißt, es 1st also auf jeder Seite des Wiegenkörpers eine Drucktasche vorgesehen, von der jeweils nur eine mit dem Förderieitungsdruck beaufschlagt 1st, nämlich diejenige, auf derjenigen Seite des Wiegenkörpers, auf der sich die vom Förderdruck beaufschlagten Arbeitskolben abstützen.
Unter Seite der Axialkolbenmaschine 1st dabei verstanden eine Seite ausgehend von der durch die Drehachse der Zylindertrommel gehenden Ebene, die senkrecht auf der Schwenkachse des Wiegenkörpers steht.
Form. (73· 7.7»
iDurch diese Drucktaschen werden nur die Abstutzkräfte ausgeglichen, die von den auf die Schrägscheibe abgestutzten Arbeitskolben hervorgerufen werden.
6Be1 Ax1alkolbenmasch1nen mit mindestens einem auf einer Seite der Schwenkachse gegen den Wiegenkörper abgestützten, zumindest annähernd parallel zu den Arbeltskolben angeordneten Stellkolben und einem auf der anderen Seite der Schwenkachse gegen den Wiegenkörper abgestutzten Gegenkrafterzeuger, be1-
10sρielsweise eine Feder oder vorzugsweise einen zweiten Kolben, entstehen durch diesen Stellkolben und den Gegenkrafterzeuger ebenfalls Kräfte, die parallel zu den Kräften der Arbeitskolben auf den Wiegenkörper wirken. Um auch diese zusätzlichen, auf die Lagerfläche wirkenden Kräfte abzustützen, sind
15gemäß Anspruch M2M Zusatzdrucktaschen vorgesehen. DarUberhinaus kanR^de? jeweils auf derjenigen Seite, auf der die Arbeltskolben 1n der Zylindertrommel mit den Niederdruck beaufschlagt werden, angeordneten Zusatzdrucktasche erzielt werden, daß die durch die mit Niederdruck gegen die KoIbenstützf1äche
2oabgestützten Arbeitskolben erzeugte Axialkraft ausgeglichen wird, soweit das nicht durch die mit Niederdruck beaufschlagte Hauptdrucktasche erfolgt.
Bei einer Axialkolbenmaschine, bei der der Stellkolben auf 2seiner Seite und der Gegenkrafterzeuger auf der anderen Seite der durch die Drehachse der Zylindertrommel gehenden, senkrecht auf der Schwenkachse stehenden Ebene gegen den Wiegenkörper abgestützt 1st, 1st gemäß einem weiteren Schritt der Neuerung vorgesehen, daß auf jeder Seite der genannten Ebene 30Je eine Zusatzdrucktasche angeordnet 1st. Während jedoch von den beiden Hauptdrucktaschen gemäß Anspruch 1 jeweils nur eine vom Förderdruck beaufschlagt ist und die andere druckentlastet bzw. mit dem Niederdruck verbunden 1st, sind bei verschiedenen Ausgestaltungsformen des Neuerungsgegenstandes mit zwei 35Zusatzdrucktaschen diese beiden ständig von dem' Ihnen zuge-
Form. 172· 7.7t
ordneten Druck beaufschlagt. Es 1st aber auch möglich, daß die Zusatzdrucktasche einer Seite jeweils mit der
lOHauptdrucktasche der anderen Seite 1n Verbindung steht. Die Zusatzdrucktaschen können von einem dem den Stellkolben beaufschlagenden Druck proportionalen Druck beaufschlagt sein. Ist der Gegenkrafterzeuger ein Kolben, der standig mit Druck beaufschlagt 1st, können die
i5Zusatzdrucktaschen mit dem gleichen Druck beaufschlagt sein, mit dem der Gegenkrafterzeugerkolben beaufschlagt 1st, beispielsweise mit dem Förderdruck.
Form. 1729 7.71
- 10 -
Sind hingegen be. einer anderen Ausgestaltungsform der Axialkolbenmaschine sowohl der Stellkolben als auch der Gegenkrafterzeuger auf der gleichen Seite der durch die Drehachse gehenden,senkrecht auf der Schwenkachse stehenden Ebene angeordnet, so wird auch nur eine Zusatzdrucktasche auf der gleichen Seite der genannten Ebene angeordnet.
Weitere zweckmäßige Ausgestaltungsformen sind 1n den Unteransprüchen angegeben.
Durch die Neuerung wird ermöglicht, die 1m Prinzip mit der Hauptanmeldung vorgeschlagene Lösung mit Erfolg auch dann anzuwenden, wenn 1m geschlossenen Kreislauf die Förderrichtung umgekehrt wird oder bei gleich gehaltener Förder- richtung vom Arbeitsbetrieb auf Bremsbetrieb übergegangen wird. Durch diese Art der Entlastung wird auch bei Maschinen, die 1m geschlossenen Kreislauf arbeiten, ein optimales Stel1 verhalten ermöglicht in Bezug auf Schwingen, Dämpfung und Hysterese. Eine solche gleitgelagerte Wiege
20mit hydrostatischer Entlastung erreicht eine höhere Lebensdauer als eine Wiegenlagerung mit Wälzlagern. Durch das Flüssigkeitspolster 1m Spalt zwischen Wiegenkörper und Lagerkörper wird eine Geräuschdämpfung durch Abbau von Druckspitzen erzielt. Darüberhinaus wird eine Entlastung der Stellkolbenkräfte auch bei Wechsel der Druckseiten erzielt.
Weitere Einzelheiten des Gegenstandes der Neuerung, zweckmäßige Weiterausgestaltungen und Funktion werden 1m Folgenden anhand aer 1n der Zeichnung dargestellten AusfUhrungs- be1sp1ele erläutert.
Form. 172t 7.7·
•jFigur 1 zeigt halbschematisch, teils als Schnitt, eine Seltenansicht.
Figur 2 zeigt eine Ansicht 1m Schnitt 1n der Ebene H-II gemäß Figur 1.
Figur 3 zeigt 1n gleicher Darstellungsform wie Figur 1 und Figur 4 zeigt. 1n gleicher Darstellungsform wie Figur eine andersartige Ausgestaltung der Verbindung der Drucktaschen miteinander.
ind 6
Figuren 5/zeigen in analoger Darstellung wie Figuren 1 und 2 eine andere Ausgestaltungsform, bei der die Verbindungsbohrung anders angeordnet 1st.
Figuren 7 und 8 zeigen 1n analoger Darstellung eine Ausgestaltungsform, bei der beide Zusatztaschen stündig mit Hochdruck beaufschlagt werden und sich die Verbindung 1h der Lagerschale befindet.
Figuren 9 und 10 zeigen eine Ausgestaltungsform nach dem Entlastungsprinzip gemäß Figuren 7 und 8, jedoch mit anderer Anordnung der Verbindungsbohrung.
25F1guren 11 und 12 zeigen eine bezüglich der Verbindungsbohrung andere Ausgestaltung des Grundpr1nz1pes gemäß Figuren 1 und 2.
Figuren 13 und 14 zeigen eine Ausgestaltungsform für den 3Q Fall, daß Stellkolben und Gegenkrafterzeuger auf nur einer Seite angeordnet sind.
rom. tm j.n
- 12 -
iDer Lagerkörper 1 weist eine hohlzylindrische Flache 2 auf, 1n der der Wiegenkörper 3 mit seiner zylindrischen Fläche 4 gelagert ist, wobei or gegen seitliches Verschieben durch seitliche Borde 5 abgestützt 1st.
Der Wiegenkörper 3 ist also 1n der Lagerfläche 2-4 verschwenkbar. Zum Verschwenken dient der Stellkolben 6, der in einem Stel1zy11nder 7 verschiebbar 1st und dessen Kolbenstange 8 mittels eines Kugelkopfes 9 gegen den Wiegenkörper 3 abge-
lOstützt 1st. Zum Erzeugen einer Gegenkraft dient ein Gegenkrafterzeugerkolben 10, der 1n einem Gegenkrafterzeugerzylinder 11 verschiebbar 1st und eine Kolbenstange 12 aufweist, die ebenfalls mittels eines Kugelkopfes 13 gegen den Wiegenkörper 3 abgestützt 1st. Der Stellkolben 6 hat eine wesentlich
I5größere Kolbenfläche als der Gegenkrafterzeugerkolben 10.
Der Wiegenkörper 3 weist eine zentrale Bohrung 14 auf, durch die die 1n der Zeichnung nicht dargestellte Welle hindurchragt. An dem Wiegenkörper 3 ist eine KoIbenfUhrungsf1äche ("Schräg-
20sche1be") 15 gebildet. In der Zeichnung sind die gegen diese Schrägscheibe 15 abgestutzten Kolben sowie die Zylindertrommel und der Steuerkörper, gegen den die Zylindertrommel anliegt, nicht mehr gezeichnet. In diesem Steuerkörper sind zwei Kanäle gebildet, von denen je nach Betriebszustand der eine Förderdruck·
25kanal und der jeweils andere Niederdruckkanal 1st. An jeden dieser beiden Kanäle ist eine der beiden Leitungen 16 und 17 angeschlossen. Von der Leitung 16 zweigt eine Zweigleitung 4b und von der Leitung 17 zweigt eine Zweigleitung 19 ab. Die beiden Zweigleitungen 18 und 19 führen zu einem Umschalt-
3Qventll 20, welches die jeweils den höheren Druck führende der beiden Zweigleitungen 18 und 19 und damit die jeweils den höheren Druck führende der beiden Leitungen 16 und 17 mit der Leitung 21 verbindet. An die Leitung 21 1st einerseits ständig der Gegenkrafterzeugerzylinder 11 angeschlossen und 1st
3$rfe1terh1n Über eine Leitung 22 ein Dreianschluß/Dreistellungswege-
7.7·
- 13 -
Ivent11 23 angeschlossen, an dessen zweiten Anschluß eine zu einem Behalter 24 führende Leitung 25 angeschlossen 1st und an dessen dritten Anschluß die Leitung 26 angeschlossen 1st, die zu dem Stel1zylinder 7 führt. Befindet sich das 5Vent1l 23 1n der Schließstellung, 1st somit der Arbeltsraum 1m Stellkolben 7 abgeschlossen und die Druckflüssigkeit In diesem eingesperrt, während der Stellkolben 10 mit Druck beaufschlagt 1st und somit denWiegenkörper 3 unter Spannung halt Befindet sich das Ventil 23 1n der Stellung, 1n der es die
10Le1tungen 22 und 23 miteinander verbindet, wird der 1n der Leitung 21 anstehende Druck über die Leitung 26 1n den Stellzylinder 7 geleitet. Da der Stellkolben 6 eine größere Kolbenflache aufweist als der vom gleichen Druck beaufschlagte Gegenkrafterzeugerkolben 10,wird der Stellkolben nach 1n
i5Figur 1 links verschoben und verschwenkt den Wiegenkörper 3 1m Uhrzeigersinn mit der Folge, daß dieser den Gegenkrafterzeugerkolben 10 nach 1n der Zeichnung rechts verschiebt. Befindet sich umgekehrt das Wegeventil 13 1n der Stellung, 1n der es die Leitungen 25 und 26 miteinander verbindet, wird
20Druckm1ttel aus dem Stel1zylInder 7 abgelassen, so daß der von Druck beaufschlagte Gegenkrafterzeugerkolben 10 den Wiegenkörper entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn verschwenkt. Im Ausführungsbeispiel 1st das Ventil 23 als vom Förderdruck gesteuertes, also eine "Druckabschne1defunkt1onH ausübendes
25Vent1l dargestellt.
Ist derjenige Kanal 1m Steuerboden, der mit der Leitung 16 verbunden 1st, der Förderdruckkanal und entsprechend derjenige Kanal 1m Steuerboden, der mit der Leitung 17 verbunden 30ist, der Niederdruckkanal, so sind die 1n Figur 2 auf der rechten Seite der Ebene 27 angeordneten, 1n der Zeichnung nicht mehr dargestellten Arbeltskolben 1n der Zylindertrommel mit Förderdruck beaufschlagt.
Form. (72t 7.7t
- 14 -
iD1e hohlzylindrische Lagerflä'che 2 und entsprechend die zylindrische Lagerflache 4 sind koaxial zu der Schwenkachse 28 angeordnet, um die der Wiegenkörper 3 schwenkt.
5$owe1t entspricht der Anmeldungsgegenstand dem bekannten Stand der Technik.
Im Wiegenkörper 3 1st eine Drucktasche 29 gebildet und 1st eine zweite Drucktasche 30 gebildet. Die Drucktasche lOsteht über eine Bohrung 31 und eine zweite Bohrung 32 mit der Leitung 16 1n Verbindung. Die Drucktasche 30 steht Über eine Bohrung 33 und eine Bohrung 34 mit der Leitung 1n Verbindung.
15Das hat die Folge, daß dann, wenn die Leitung 16 die Förderdruckleitung 1st und folglich auf der in Figur 2 rechten Seite der Ebene 27 die vom Förderdruck bea'uf schl agten Arbeltskolben abgestützt sind, über die Leitung 16, die Bohrungen und 31 die auf ebenfalls der rechten Seite der Ebene 27
2oin Figur 2 angeordneter Drucktasche 29 mit Druck beaufschlagt 1st und folglich auf der richtigen Seite den Wiegenkörper von den von den Arbeitskolben verursachten Kräften entlastet.
In diesem Falle 1st die Leitung 17 mit dem Niederdruck-2skanal verbunden und.folglich die auf der linken Seite der Ebene 27 1n Figur 2 abgestützten Arbeitskolben von Niederdruck beaufschlagt. Entsprechend 1st auch die auf der Unken Seite der Ebene 27 1n Figur 2 angeordnete Drucktasche 30 über die Bohrungen 33 und 34 und die Leitung t dem Niederdruck beaufschlagt.
FOfm.iT» 7.7»
- 15 -
Ist umgekehrt die Leitung 17 die von Förderdruck beaufschlagte, so ist auch die Orucktasche 30 mit Förderdruck beaufschlagt und sind auch die jeweils auf der 1n Figur linken Seite der Ebene 27 sich befindenden Arbeltskolben mit Förderdruck beaufschlagt, so daß wiederum die Drucktasche auf der gleichen Seite liegt und auf der gleichen Seite eine Gegenkraft erzeugt, wie die vom Förderdruck beaufschlagten Arbeitskolben.
Auch der Stellkolben 6 und der Gegenkrafterzeugerkolben erzeugen axiale Kräfte, die auf den Wiegenkörper 3 einwirken. Um auch diese auszugleichen, 1st die Kolbenstange 12 des Gegenkrafterzeugerkolbens 10 mit einer Bohrung 35 versehen, die mit einer Bohrung 36 1n dem Wiegenkörper 3 kommuniziert und mit einer Orucktasche in Verbindung steht, die parallel zu der Orucktasche 29 angeordnet 1st. Auf der anderen Seite der Ebene 27 1st in analoger Welse parallel zu der Drucktasche 30 eine Drucktasche 38 angeordnet, die über eine Querbohrung 40 mit der Bohrung 36 In Verbindung steht. Die beiden Zusatzdrucktaschen 37 und 38 sind also ständig mit dem Druck beaufschlagt, der auch auf den Gegenkrafterzeugerkolben einwirkt. Der Stellkolben 6 1st (in der Zeichnung nicht erkennbar) auf der 1n Figur 2 linken Seite der Ebene 27 angeordnet. Der jeweils höhere der in den beiden Leitungen 16 und 17 anstehende Druck wirkt also standig einerseits auf den Gegenkrafterzeugerkolben 10,andererseits 1n den beiden Zusatzdrucktaschen 37 und 38. Die beiden Zusatzdrucktaschen 37 und 38 sind deshalb auT aen oeiden Selten der Ebene 27 angeordnet, well auch die Kolben 10 und 6 auf verschiedenen Seiten der Ebene 27 angeordnet sind. Die Zusatzdrucktaschen 37 und 38 sind entsprechend dem Verhältnis der Kolbenfläche des Gegenkrafterzeuge^ kolbens 10 zu der Summe der Kolbenflächen der jeweils auf einer Seite der Ebene 27 befindlichen Arbeltskolben
Form. OTt 7.71
- 16 -schmaler als die Drucktaschen 29 und 30.
Die Ausgestaltungsform gemäß den Figuren 3 und 4 unterscheidet sich von der Ausgestaltungsform gema'ß den F1-guren 1 und 2 dadurch» daß in diesem Falle die Zusatz drucktasche 38 ständig über eine Querbohrung 41 mit der Drucktasche 29 In Verbindung steht und die Drucktasche über eine Querbohrung 42 ständig mit der Zusatzdrucktasche 37 in Verbindung steht.
Die Ausgestaltungsform gemäß den Figuren 5 und 6 unterscheidet sich von der Ausgestaltungsform gemäß Figuren 2 und 3 lediglich dadurch, daß in diesem Fall die Verbindung zwischen der Zusatzdrucktasche 38 und der Druck- tasche 29 durch die Querbohrungen 43 hergestellt 1st, die 1m Lagerkörper 1 gebildet 1st und daß entsprechend d<e Verbindung zwischen der Drucktasche 30 und der Zusatzdrucktasche 37 durch die Querbohrung 44 hergestellt 1st, die ebenfalls 1m Lagerkörper 1 angeordnet 1st.
Die Ausgestaltungsform gemäß Figuren 7 und 8 unterscheidet sich von der Ausgestaltungsform gemäß Figur 1 dadurch, daß von der Leitung 21 eine Leitung 45 abzweigt, die über Bohrungen 46 und 47 ständig beide Zusatzdrucktaschen 37 und 38 mit Förderdruck beaufschlagt, wobei wiederum die Querbohrung 48 1m Lagerkörper 1 angeordnet 1st.
Die Ausgestaltungsform gemäß Figuren 9 und 10 entspricht
der Ausgestaltungsform gemäß Figuren 7 und 8 mit dem Unter-
schied, daß die Querbohrung 49 wiederum 1m Wiegenkörper angeordnet ist.
Form. IT» 7.7·
- 17 -
Die Ausgestaltungsform gemäß Figuren 11 und 12 unterscheidet sich von der Ausgestaltungsform gemä'ß Figur 1 dadurch, daß die die Zusatzdrucktaschen 37 und 38 miteinander verbindende Querbohrung 50 1m Wiegenkörper 3 angeordnet ist. 5 Die Ausgestaltungsform gemäß Figuren 13 und 14 zeigt e"1ne Anordnung, bei der der Stel1zylInder 7 und auch der GegenkrafterzeugerzylInder 11 beide auf der 1n Figur 2 bzw. Figur 14 rechten Seite der Ebene 27 angeordnet sind. In diesem Falle 1st nur eine Zusatzdrucktasche 57 auf dieser gleichen rechten Seite der Ebene 27 vorgesehen.
r.n
LINDE AKTIENGESELLSCHAFT
DP-St/As A 83/04
Zusammenfassung 10
Einstellbare Axialkolbenmaschine 1n Schragscheibenbauform
15E1nstellbare Axialkolbenmaschine 1n Schragscheibenbauform, " vorzugsweise Axialkolbenpumpe, bei der der VMegenkorper 3 mit einer haibzyl1ndr1sehen Flache 4 durch ein Gleitlager 1n einer hohlhalbzyl1ndrisehen Flache 2 abgestützt ist und zur hydrostatischen Entlasung der Stützkräfte in den Lager-
20flächen von Druckmittel beaufschlagte Drucktaschen 29,30, 37,38 vorgesehen sind, wobei bei einer Maschine, bei der jeder der beiden Anschlüsse der vom Förderdruck beaufschlagte sein kann, auf jeder Seite des Wiegenkörpers je eine Drucktasche 29, 30 vorgesehen 1st, wobei jeweils diejenige
25Drucktasche 29 oder 30, die auf der Seite Hegt, auf der auch die vom Förderdruck beaufschlagten Arbeitskolben' sich bewegen, vom Förderdruck beaufschlagt wird.
Hierzu gehört Figur 2. 30
. IT» 7.7»

Claims (1)

  1. LINDE AKTIENGESELLSCHAFT
    A 689 A 83/04 DP-St/As 19.12.1983
    Schutzansprüche
    1. Einstellbare Axialkolbenmaschine (Axialkolbenpumpe oder Axialkolbenmotor) 1n Schrä'gschei benbauf orm, bei der die KolbenabstUtzf1 Sehe an einem haibzyl1ndr1sehen Wiegenkörper gebildet 1st, dessen zylindrische Fläche 1n einer hohlzyl1ndr1sehen Lagerschalte gleitgelagert abgestützt 1st, wobei eine Drucktasche vorgesehen 1st, die mit einer Druckmittelquelle in Verbindung steht, wobei die Axialkolbenmaschine zwei Anschlüsse, nämlich einen Förderleitungsanschluß und einen Niederdruckleitungsanschluß aufweist und die mit der Druckmittelquel1e 1n Verbindung stehende Drucktasche auf derjenigen Seite des Wiegenkörpers angeordnet 1st, auf der die mit Förderdruck beaufschlagten
    Arbeitskolben abgestützt sind, nach Patent
    (Patentanmeldung P 32 32 397.2),dadurch gekennzeichnet, daß (wie an sich bekannt) jeder der beiden Anschlüsse als Förderleitungsanschluß betreibbar 1st, wobei 1n
    dem jeweiligen Betriebszustand der jeweils andere Anschluß Niederdruckleitungsanschluß ist und daß zwei Drucktaschen (29 und 30) vorgesehen sind, von denen jeweils diejenige, die auf derjenigen Seite des Wiegenkörpers (3) angeordnet ist, auf der die mit Förder-Form. 572» 7.71
    druck beaufschlagten Arbeltskolben abgestutzt sind, mit der Druckmittelquel1e verbunden 1st, wobei Druckmittelquelle die Förderdruckleitung 1st.
    52. Axialkolbenmaschine nach Anspruch 1 mit mindestens einem auf einer Seite der Schwenkachse gegen den Wiegenkörper abgestützten, zumindest annähernd parallel zu den Arbeits· kolben angeordneten Stellkolben und einem auf der anderen Seite der Schwenkachse gegen den W1ejenkörper abge stutzten Gegenkrafterzeuger,"^dadurch gekennzeichnet, daß zusatzlich mindestens eine Zusatzdrucktasche (37, 38, 57) vorgesehen 1st, die von einem dem den Stellkolben (6) beaufschlagenden Druck proportionalen Druck beaufschlagt 1st und at r derjenigen Seite des Wiegen körpers (3) angeordnet 1st, auf der der Stellkolben (6) bzw. der Gegenkrafterzeuger (10) gegen den Wiegenkörper (3) abgestutzt 1st.
    3. Axialkolbenmaschine nach Anspruch 2, bei der der Stel 1 -kolben (6) auf der einen Seite jnd der Gegenkrafter zeuger (10) auf der anderen Seite gegen den Wiegenkörper abgestutzt 1st,'dadurch gekennzeichnet, daß auf jeder dieser beiden Seiten (der Ebene 27) je eine Zusatzdrucktasche (37 bzw. 38) angeordnet 1st.
    4. Axialkolbenmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Zusatzdrucktaschen (37 und 38) miteinander in Verbindung stehen.
    5. Axialkolbenmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzdrucktasche (37 bzw. 38) mit der Drucktasche (30 bzw. 29) auf der jeweils anderen Seite in Verbindung steht.
    Form. (TIt 7.71
    16. Axialkolbenmaschine nach einem der Ansprüche 4 oder S, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung durch eine Querbohrung (40 oder 41 oder 49 oder 50) 1m Wiegenkörper (3) gebildet 1st.
    7. Axialkolbenmaschine nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung durch eine Querbohrung (43 oder 48) 1n dem Lagerkörper (1), gegen den der Wiegenkörper (3) abgestützt 1st, gebildet 1st.
    8. Axialkolbenmaschine nach Anspruch 2, bei der der Stellkolben (6) und der Gegenkrafterzeuger {10} auf der gleichen Seite gegen den Wiegenkörper abgestützt sind, dadurch gekennzeichnet, daß nur eine Zusatzdrucktasche
    (57) auf der gleichen Seite angeordnet 1st.
    9. Axialkolbenmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzdrucktasche (57)bzw. die Zusatzdrucktaschen (37 und 38) standig mit der Förderdruckleitung 1n Verbindung stehen.
    10. Axialkolbenmaschine nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, daß jede der beiden Drucktaschen (29 und 30) ständig mit einem der beiden Anschlüsse (16 und 17) der AxIaI- kolbenmaschine verbunden 1st.
    11. Axialkolbenmaschine nach Anspruch 2, bei der der Gegenkrafterzeuger ein 1n einem mit der jeweiligen Förderdruckleitung verbundenen Gegenkrafterzeugerzylinder verschiebbarerGegenkrafterzeugerkolben 1st, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzdrucktasche (57)bzw. die Zusatzdrucktaschen (37 und 38) mit dem Druckraum des Gegenkrafterzeugerzylinders (11) verbunden sind.
    Form. <72f 7.71
    112. Axialkolbenmaschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung durch eine Bohrung (35) 1n der Kolbenstange (12) des Gegenkrafterzeugerkolbens (10) und eine damit kommunizierende Bohrung (36)
    5 1n. Wiegenkörper (3) gebildet 1st.
    13. Axialkolbenmaschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung (45) von der Zuleitung (21) zu dem Gegenkrafterzeugerzylinder (11) ausgeht. 10
    form. 17» T.n
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