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Vorrichtung zur Sicherung von Frühstücksbeuteln gegen Diebstahl. Die
Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Sicherung von Frühstücksbeuteln gegen Diebstahl,
bei der in bekannter Weise die Beutel an einer durch eine öffnung der Tür geführten
Aufhängevorrichtung befestigt werden. Das Neue besteht nun darin, daß die zum Zuziehen
der Beutel dienende Schnur nach Befestigung an der durch (die öffnung nach außign
ragenden Aufhängevorrichtung nach innen gezogen und unzugänglich gemacht wird.
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Die Fig. 1, 2 und 3 stellen ein Beispiel für eine Sicherung von Frühstücksbanzteln
gegen Diebstahl dar, bei der -die zum Hineinziehen der Beutelschnur bestimmte Vorrichtung
auf der inneren Türseite befestigt wird. Auf .der Welle i ist der Bügel 2 drehbar
gelagert. Er steht unter dem Druck der Feder 3 und reicht bis zu einem in der Tür
befindlichen Schlitz 4 (z. B. dem Briefeinwurf), ;durch den der auf dem Bügel 2
drehbar befestigte Haltern 5 hindurchreicht. An dem Bügel ist ferner in Augen 6,
6' die Achse 7 befestigt, auf der die Hülse 8 drehbar ist. An der Hülse 8 ist in
der Mitte ein Auge 9, und beiderseits von diesem sind die Arme 13, 13' angebogen,
die seitlich bis auf die Lageraugen 14, 14' reichen.
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Wenn die Sicherung zur Aufnahme des Frühstücksbeutels eingestellt
ist (Fig, i und 2), greift der an der Grundplatte 15 befestigte Haken ro in das
Auge 9 und hält den Bügel 2, den die Feder 3 nach abwärts zu drehen sucht, in der
Aufnahmestellung fest. Soll der Frühstücksbeutel gesichert werden, dann hat der
Bäcker die Schnur in den aus der Tür hervorragenden Haken 5 .einzuhängen und an
der Schnur zu ziehen. Der Bügele wird dadurch etwas auf die Tür-zu bewegt, und das
Auge 9 fällt dann, von dem Haken ro freikommend; unter seinem -eigenen Gewicht und
demjenigen der Arme 13, 13' herab: Die Sicherung ist nun ausgelöst. Die Feder 3
dreht den Bügel e nach abwärts, und der Bäcker läßt die hierdurch nachgezogene Schnur
in die Öffnung q. hineinziehen, bis der Beutel i i dicht vor der Tür hängt.
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Die Arme 13, 13' haben sich beim Freiwerden des Auges 9 auf den Rand
der Lageraugen 14, 14' aufgelegt (Fig. 3) und verhindern, daß der Bügel 2 zurückbewegt
werden kann. Wird die Schnur abgeschnitten oder abgerissen, dann schnellt der Bügel
:2 abwärts gegen die- Tür oder gegen eine auf ihr befestigte, in der Zeichnung nicht
dargestellte Glocke oder elektrische Kontaktvorrichtung, die ein Alarmwerk in Tätigkeit
setzt. Wenn die Vorrichtung nicht benutzt wird, hängt der Bügel 2 nach unten.
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Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung stellt die Fig. 4 dar.
Ein in gleichmäßigen Abständen mit Löchern oder seitlichenAusschnitten versehenesMetallband
(ein Gurt oder Riemen) ist über einen auf . der inneren Türseite befestigten Bock
3 geführt. An dem durch den .Briefeinwurf 5 hindurchgeführten oberen Ende des Bandes
i ist ein Haken 6 angebogen, an dem unteren Ende ist ein Gewicht 4 befestigt. Auf
der Achse 2 ist die Hülse 7 drehbar befestigt, an der die Arme 8 und ro angebogen
sind.
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Die FinG. 4 zeigt die Aufnahmestellung der Sicherung, im Vertikalschnitt.
Der in ein
Loch o. dgl. des Bandes i eingelegte Sperrarm 8 verhindert,
daß das Gewicht ¢ das, Band nach innen ziehen kann. Soll der Frühstücksbeutel gesichert
werden, so ist an der B'reutel-Schnur, nachdem sie in den Haken 8 eingehängt ist,
zu ziehen. Dann hört der von dem' Gewicht q. mittels des Bandes i auf den Sperr-.
arm 8 ausgeübte Druck auf, und das Gewicht des längeren Armes 9 dreht die Hülse
7, so daß der Sperrarm 8 gehoben wird. Das Gewicht q. zieht alsdann das Band t und
die in den Haken 6 eingehängte, allmählich nachzulassende Beutelschnur durch den
Schlitz 5 zurück, bis der Beutel dicht vor dieser Öffnung hängt. Da sich die Spitze
io des Sperrarmes 9 ,auf das Band aufgelegt hat, kann die Schnur nicht zurückgezögen
werden, weil die Spitze io sich in eines der Löcher des Bandes i einlegt und letzteres
sperrt. Wird aber die Schnur abgetrennt, dann fällt das Gewicht q. herab -und meldet
dadurch den Diebstahl.
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Die Fig. 5 zeigt als weiteres Beispiel eine Sicherungsvorrichtung,
bei :der durch den Briefeinwurfschlitz i der Tür :2 .ein mit Einschnitten oder Zähnen
3 versehener Stab q. geschoben wird, welcher vorn einen Einschnitt 5 besitzt. Der
Stab .j. wird nach dem Einlegen der_Beutelschnur 6 in den Einschnitt 5 so weit in
den Türschlitz i eingeschoben, daß der Beutel 7 dicht vor der Tür hängt. Die auf
der Innenseite der Tür befestigte Klinke oder Klappe 8 legt sich dann in eine Zahnlücke
des Stabes q., so daß weder dieser noch die Beutelschnur unbefugterweisde zurückgezogen
werden kann. Soll der Beute17 abgenommen werden, dann ist die Klappe _8 in aufrechter
Stellung durch einen Vorreiber 9 festzustellen; hierauf kann der Stab q. mit der
daran befestigten. Beutelschnur 6 herausgezogen werden.
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Bei der in Fig. q. dargestellten Ausführungsform kann das Band i auch
durch andere Mittel als Gewicht q. angetrieben werden, bzw. kann es an einer Federtrommel
befestigt werden, die das Band nach dem Auslösen aufwickelt. Zwei auf der Achse
dieser Trommel sitzende Sperräder würden in Verbindung mit den Klinken 8 und 9 bewirken,
daß das Band in der Aufnahme- bzw. in der Sicherungsstellung festgehalten wird.
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Die vorstehend beschriebenen oder beliebige andere Ausführungsformen
können auch _unabhängig von der Wohnungstür atlge-vandt werden. Man kann sich beispielsweise
eines Kastens (Gehäuses) bedienen, der außen an der Tür oder an der Vorplatzwand
befestigt ist und auf dessen verschließbarer Tür oder in anderer Weise innen die
bewegliche Aufhängevorrichtung oder die Sperrvorrichtung (Fig. i) befestigt ist.
Zur Erfüllung des Erfindungsgedankens ist lediglich erforderlich, daß die Beutelschnur
durch eine nach -dem Aufhängen des Beutels herbeizuführende Bewegung der Aufhängevorrichtung
unzugänglich gemacht wird.