DE337357C - Zwei- oder mehrteiliger Zwischenboden fuer Turbomaschinen - Google Patents
Zwei- oder mehrteiliger Zwischenboden fuer TurbomaschinenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01D—NON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
- F01D5/00—Blades; Blade-carrying members; Heating, heat-insulating, cooling or antivibration means on the blades or the members
- F01D5/02—Blade-carrying members, e.g. rotors
- F01D5/04—Blade-carrying members, e.g. rotors for radial-flow machines or engines
- F01D5/041—Blade-carrying members, e.g. rotors for radial-flow machines or engines of the Ljungström type
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01D—NON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
- F01D9/00—Stators
- F01D9/02—Nozzles; Nozzle boxes; Stator blades; Guide conduits, e.g. individual nozzles
- F01D9/04—Nozzles; Nozzle boxes; Stator blades; Guide conduits, e.g. individual nozzles forming ring or sector
- F01D9/041—Nozzles; Nozzle boxes; Stator blades; Guide conduits, e.g. individual nozzles forming ring or sector using blades
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
Description
Zwei- oder mehrteilige Zwischenböden für
Turbomaschinen (Turbinen, Zentrifugalpumpen und ähnliche Maschinen) erfahren durch
den Druck des gasförmigen oder flüssigen Druckmittels eine Durchbiegung, die bei zu
schwacher Ausführung der Böden zu einem Streifen des umlaufenden Teiles und! damit
zu Betriebsstörungen Anlaß gibt. Um diese Durchbiegung nach Möglichkeit zu verringern,
müssen die Abmessungen der Zwischenböden sehr reichlich gewählt werden,
wodurch aber das Gewicht derselben wie das der ganzen Maschine wesentlich vergrößert
wird.
Durch die vorliegende Erfindung werden diese Schwierigkeiten beseitigt. Das achsiale
Durchbiegen der Zwischenböden wird dabei durch Träger und Paßbolzen verringert, die
je zwei Teile des Bddens nach dein Zusammenbau
biegungssteif miteinander verbinden und dabei im wesentlichen auf Biegung beansprucht
werden.
Zur weiteren Verringerung der Biegung können außerdem diese Träger oder Paßbolzen
durch Schrauben o. dgl. auch auf Zug beansprucht werden, so daß sie eine Vorspannung
erhalten, die bei Belastung des Zwischenbodens der achsialen Durchbiegung desselben
entgegenwirkt.
Das Zusammenhalten der Einzelteile des Zwischenboden« vor dem Einbau in das Gehäuse
geschieht entweder durch die obenerwähnten Träger oder Paßbolzeii, oderi aber
durch zwei- oder mehrteilige Düsen- bzw. Leitschaufelsegmente, die an ihren Trennflächen
in der Umfangsrichtung verbunden sind und dadurch, einen geschlossenen Ring
bilden, der den zwei- oder mehrteiligen Zwischenboden zusammenhält, oder in bekannter
Weise durch den Gehäusemantel.
Durch die Anwendung der Träger oder Paßbolzen kann die Wandstärke bzw. das Gewicht
des Zwischenbodens wesentlich verringert Aver den.
In den Fig. 1 bis 9 sind mehrere Ausführungsformen des Erfmdungsgegenstan'des dargestellt.
Fig. ι zeigt einen dreiteiligen Zwischenboden
α, dessen drei Teilfugen b durch je zwei Träger c versteift sind, indem diese
Träger je zwei Zwischenbodenteile α so miteinander verbinden, daß der auf den Boden
wirkende Gas- oder Flüssigkeitsdruck diese Träger auf Biegung beansprucht und der gefährliche
Querschnitt der Träger dabei in der Nähe der Teilfuge b liegt.
Dieser Träger c kann als Paßbolzen mit kreisförmigem Querschnitt d oder mit viereckigem
Querschnitt e (Fig. 3 bis 5) ausgeführt werden und wird durch Öffnungen/ am Umfang des Zwischenbodens in die Paßflächen
der beiden Zwischenbodenteile g und h eingebracht. In dem Ausführungsbeispiel
nach Fig. 2 bis 5 ist der zweiteilige Zwischenbolzen aus gegossenem Material hergestellt. Hierbei wird man vorteilhaft
durch die Anwendung von Rippen i, die zwischen den Paßbolzen je zweier Trennfugen b
angeordnet sind, eine weitere Versteifung des Zwischenbodens gegen Durchbiegung her-
beiführen. Zum Schutz gegen etwaige Spaltverluste in den Trennfugen b werden Federn k
in bekannter Weise angeordnet.
In dem. Ausf.ührungsbeispiel nach Fig. 6 sind die Paßbolzen d an ihrem Ende mit
Schrauben t versehen, deren Kopf sich gegen den Zwischenboden abstützt und den Träger
oder Paßbolzen auf Zug beanspruchen, auf diese Weise eine Kraftwirkung hervorrufend,
ίο die der Durchbiegung des Zwischenbodens bei Belastung entgegenwirkt. Gleichzeitig
werden dadurch die Zwischenbodenteilel zusammengehalten, um einen bequemen Einbau
besonders in senkrecht zur Achse geteilten Gehäusen zu ermöglichen.
In den Fig. 7 bis 9 ist ein zweiteiliger Zwischenboden 'dargestellt, dessen Querschnitt
aus den beiden Wänden?- gebildet wird, die durch den Nabenteil s miteinander verbunden
sind. Diese Querschnittsform gestattet, den Zwischenboden allseitig zu bearbeiten. Die
zur Verringerung der Durchbiegung dienenden Träger / haben hier ein U-förmiges Profil
und sind mit einer Zwischenbodenhälfte m durch Schrauben oder Niete 0 fest verbunden.
In der anderen Zwischenhodenhälfte η ist der Träger mit seinen Flanschfläcben p
zwischen den Wänden r des Zwischenbodens eingepaßt. An der Trennfuge b sind zur Absteifung
ebenfalls U-förmige Träger q angenietet oder geschraubt, die mit dem Träger I
durch Überlappung verbunden sind. Dadurch entsteht eine biegungsfeste Unterstützung
für den Zwischenboden, die aus dem Träger q und dem Nabenteil s parallel der Trennfuge b
gebildet wird. Bei Belastung des Zwischenbodens stützt sich die belastete Seitenwand?'
auf die beiden Träger I1 die sich ihrerseits am
Umfang des Zwischenbodens gegen das umgebende Gehäuse abstützen und so einen
Träger auf zwei Stützen bilden, dessen gefährlicher Querschnitt in der Nähe der Trennfuge
b liegt.
Das Zusammenhalten der Zwischenbodenteile kann außer nach dem Beispiel nach
Fig. 6 auch nach der in Fig. 2 und 3 dargestellten Anordnung erfolgen. Hier sind die
Düsen- bzw. Leitschaufelsegmente u an ihren Trennflächen ν in der 'Umfangsrichtung' mit
Schrauben w oder einer ähnlichen Verbindung so zusammengehalten, daß sie eSmen geschlos-
! senen Ring bilden, der den zwei- oder mehrteiligen Zwischenboden zusammenhalten kann,
um seinen Einbau zusammen mit den Segmenten in das Gehäuse zu ermöglichen.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung bestehen die Träger mit dem einen
der durch sie zu verbindenden Bodenteile aus einem Stück.
Claims (5)
- Pate nt-Ansprüche:i. Zwei- oder mehrteiliger' Zwischenboden für Turbomaschinen (Turbinen, Zentrifugalpumpen), dadurch gekennzeichnet, daß zur Verringerung der achsialen Durchbiegung des Bodens Träger ange-. ordnet werden, die je zwei Teile des Bodens nach dem Zusammenbau .biegungssteif miteinander verbinden und dabei im wesentlichen auf Biegung beansprucht werden.
- 2. Zwei-· oder mehrteiliger Zwischenboden nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger, durch die je zwai Teile des Bodens biegungssteif verbunden werden, aus'Paßbolzen bestehen.
- 3. Zwei- oder mehrteiliger Zwischenboden nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger oder Paßbolzen durch Schrauben o. dgl. auch auf Zug beansprucht sind, zu dem Zweck, die Durchbiegung des Zwischenbodens weiter zti verringern und die einzelnen Zwischenbodenteile zusammenzuhalten.
- 4. Zwei- oder mehrteiliger Zwischenboden nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß außer den Trägern oder Paßbolzen zwei- oder mehrteilige Düsenbzw. Leitsehaufelsegmente mit in der Umfangsrichtung verbundenen Trennflächen angeordnet sind und dadurch einen geschlossenen Ring bilde'n, der den zwei- oder mehrteiligen Zwischenboden zusammenhält.
- 5. Zwei- oder mehrteiliger Zwischenboden nach Anspruch i, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, 'daß die Träger mit einem der durch sie zu verbindenden Teile aus einem Stück bestehen.-Hierzu 1 Blatt "Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE337357T | 1919-11-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE337357C true DE337357C (de) | 1921-05-31 |
Family
ID=6221385
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919337357D Expired DE337357C (de) | 1919-11-16 | 1919-11-16 | Zwei- oder mehrteiliger Zwischenboden fuer Turbomaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE337357C (de) |
-
1919
- 1919-11-16 DE DE1919337357D patent/DE337357C/de not_active Expired
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