DE3345962C2 - Zusammenschieb-bzw. faltbares Verdeck für Fahrzeugaufbauten oder Container - Google Patents
Zusammenschieb-bzw. faltbares Verdeck für Fahrzeugaufbauten oder ContainerInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein zusammenschieb- bzw. faltbares
Verdeck für Fahrzeugaufbauten oder Container mit einer über
Spriegel abgestützten Verdeckplane, wobei die die Verdeckplane
tragenden Spriegel über Tragrollen oder Rollenwagen in entlang
der oberen Öffnung des Fahrzeugaufbaues bzw. des Containers,
insbesondere an dessen Rahmen angeordneten Führungsschienen in
Aufbau- bzw. Containerlängsrichtung verschiebbar abgestützt sind.
Für das Beladen und auch das Entladen von Fahrzeugen oder Containern
von oben her, beispielsweise mittels eines Kranes, ist es
einerseits notwendig, den Fahrzeugaufbau bzw. den Container nach
oben hin öffnen zu können, während es für sehr viele Güter andererseits
notwendig ist, den Fahrzeugaufbau bzw. Container nach
oben hin abschließend zu können, insbesondere um das zu transportierende
Gut während des oft sehr langen Transportweges beispielsweise
gegen Witterungseinflüsse zu schützen. Zu diesem
Zweck ist es bekannt, nicht nur Fahrzeugaufbauten, sondern auch
Container oder dergl. von oben her zugänglich zu gestalten und
die obere Zugangsöffnung durch eine Plane oder dergl. abdeckbar
zu machen. Häufig werden zu diesem Zweck zusammenschiebbare Verdecke
eingesetzt, welche aus einer Vielzahl eine Verdeckplane
tragender Spriegel und diese Spriegel längsverschiebbar am oberen
Rahmen des Fahrzeugaufbaues bzw. Containers abstützenden Führungsschienen
bestehen. Die die Verdeckplane tragenden Spriegel
sind dabei in der Regel über Tragrollen oder Rollenwagen auf den
an den oberen Längsholmen des Fahrzeugaufbaues angeordneten Führungsschienen
in Fahrzeugaufbau- bzw. Containerlängsrichtung verschiebbar
gelagert. Der jeweiligen Bauart des Fahrzeugaufbaues
bzw. Containers entsprechend sind für zusammenschiebbare bzw.
faltbare Verdecke bereits verschiedene Konstruktionen für die
Abstützung der in Fahrzeugaufbau- bzw. Containerlängsrichtung
verschiebbaren, die Verdeckplane tragenden Spriegel bekannt, die
jedoch jeweils eine durch Führungs- bzw. Laufschienen gebildete
Abstützung an den oberen Holmen des Rahmens des Fahrzeugaufbaues
bzw. Containers benötigen. Auch für die Ausgestaltung solcher
Führungsschienen in Verbindung mit den Holmen des oberen Fahrzeugrahmens
bzw. Containerrahmens sind bereits verschiedene Vorschläge
gemacht worden, welche jeweils die Anwendung eines besonderen
Querschnittsprofiles der Holme des oberen Rahmens des
Fahrzeugaufbaues bzw. Containers vorsehen, etwa in der Weise,
daß das Querschnittsprofil der Längsholme des oberen Rahmens des
Fahrzeugaufbaues bzw. Containers aus einem Hohlprofil mit einer
seitlichen, eine Führungsschiene aufnehmenden Einbuchtung besteht
und die Führungsschiene dabei durch einen in vertikaler Richtung
in diese Einbuchtung hinein vorkragenden, wulstförmigen Vorsprung
gebildet ist, während umgekehrt die Tragrollen der Spriegel eine
nach innen durchgewölbte Lauffläche aufweisen.
Eine derartige
Ausbildung und Anordnung der Führungsschienen für die die Verdeckplane
tragenden Spriegel bzw. die diese abstützenden Tragrollen
bzw. Rollenwagen, wie sie z. B. aus der DE 33 34 889
bekannt ist, ist bei Fahrzeugen bzw. Containern, die ihrer Bauart
nach von vornherein zur Ausrüstung mit einem zusammenschiebbaren
bzw. faltbaren Verdeck bestimmt sind, zweifelsfrei häufig vorteilhaft.
Bei dem in der vorgenannten Druckschrift gezeigten und beschriebenen
zusammenschiebbaren Verdeck sind die oberen Längsholme des
Fahrzeugaufbaues selbst als Führungsschienen für die die Spriegel
abstützenden Tragrollen ausgebildet, und es ist ferner auch die den
Tragrollen zugeordnete Sicherung gegen ein Abspringen von den
Führungsschienen durch entsprechende Formgebung einteilig mit den
Längsholmen des Fahrzeugaufbaues ausgebildet. Diese Gestaltungsweise
erfordert ein sehr kostenintensiv herzustellendes und darüber
hinaus ein eine beträchtliche Baubreite aufweisendes Querschnittsprofil
der oberen Längsholme des Fahrzeug- bzw. Containeraufbaues,
was für Fahrzeuge zum ausschließlichen Transport von
Schüttgütern insofern eine Berechtigung hat, als bei diesen Fahrzeugen
eine Befestigung der Plane an Spriegelbügeln günstig erscheint
und die bekannte breit ausladende Querschnittsform der
Längsholme des oberen Rahmens des Fahrzeugaufbaues bzw. Containers
bei einem Beladen desselben mittels Radlager oder dergl.
Lademaschinen einen die eigentlichen Führungsschienen gegen Beschädigung
schützenden Effekt hat.
Anders als bei Fahrzeugaufbauten oder Containern zum reinen
Schüttguttransport ist bei Fahrzeugaufbauten oder Containern zum
Transport von Stückgut, die meist mittels Kran von oben her beladen
werden, eine Beschädigung der Führungsschienen durch die Ladevorgänge
bzw. die Lademaschinen nicht zu befürchten. Außerdem ist
für solche Fahrzeugaufbauten bzw. Container, die teils auch mit sperrigen
Gütern beladen werden müssen, neben einer möglichst dünnwandigen,
also leichten Ausbildung der Seitenwände des Fahrzeugaufbaues
bzw. Containers insbesondere auch eine möglichst breite
obere Beladöffnung des Fahrzeugaufbaues bzw. Containers wünschenswert,
so daß sich schon alleine aus diesem Grunde die Verwendung
der einerseits kostenintensiven und andererseits breit
bauenden Profilquerschnittsform des bekannten Holmenprofiles für
den oberen Rahmen des Fahrzeugaufbaues bzw. Containers verbietet.
Darüber hinaus werden insbesondere Container selbst häufig mittels
Krananlagen verladen, was bei einer Verwendung der bekannten Holme
für den oberen Rahmen des Containers diesen übergreifenden
Spriegelbügeln für die Abstützung der Verdeckplatte die Gefahr
einer Beschädigungs des Verdeckes, insbesondere der die Holme
übergreifenden bzw. mit den Führungsschienen im Eingriff stehenden
Bereiche des Verdeckes mit sich bringen würde.
Bei Fahrzeugaufbauten oder Containern, die nachträglich mit einem
zusammenschiebbaren bzw. faltbaren Verdeck ausgerüstet werden
sollen, ist es aus wirtschaftlichen Gründen meist auch nicht
möglich, durch ein Hohlprofil gebildete Längsgurte für den oberen Rahmen
des Fahrzeugaufbaues bzw. Containers, die mit einer integrierten Führungsschienenanordnung für die
Tragrollen der die Verdeckplane tragenden Spriegel versehen sind,
einzusetzen.
Sowohl bei der Erstausrüstung als auch bei der Nachrüstung
von Fahrzeugaufbauten bzw. Containern besteht daher ein
erhebliches Bedürfnis nach einer Vereinfachung und damit einer
Verbilligung sowohl der Ausbildung als auch der Anbringung der
Führungsschienen für die Tragrollen der die Verdeckplane abstützenden
Spriegel.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, für ein zusammenschieb-
bzw. faltbares Verdeck für Fahrzeugaufbauten oder
Container eine Führungsschienenausbildung und Führungsschienenanordnung
zu schaffen, welche es ermöglicht, die Führungsschienen
selbst sowie auch deren Anbringung an den Längsholmen
des oberen Rahmens des Verdeckaufbaues bzw. Containers wesentlich
zu vereinfachen, ohne daß dadurch die Leichtgängigkeit bzw. die
Betriebssicherheit des zusammenschiebbaren bzw. faltbaren Verdeckes
beeinträchtigt wird. Insbesondere ist es Aufgabe der Erfindung,
eine Möglichkeit zu schaffen, die Führungsschienen
unabhängig von der Ausbildung der Holme des oberen Rahmens des
Fahrzeugaufbaues bzw. Containers durch fortlaufend herstellbare
Profile, insbesondere Walzprofile oder Blechprofile, darzustellen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß einerseits die den in an sich bekannter Weise eine nach
innen durchgewölbte Lauffläche aufweisenden Tragrollen zugeordneten,
ein Wulstprofil besitzenden Führungsschienen
und andererseits die Sicherung der Tragrollen jeweils
aus an den Holmen des oberen Rahmens des Fahrzeugaufbaues bzw.
Containers befestigten Abschnitten eines fortlaufenden Profilmaterials
gebildet sind, wobei die Führungsschienen durch Abschnitte
eines fortlaufenden Walzprofilmaterials, insbesondere eines
Scharnierflügelprofiles, und die Sicherung der Tragrollen durch
Abschnitte eines fortlaufenden L-förmigen Profilmaterial-Abschnittes
gebildet sind und daß in Verbindung hiermit die Holme
des oberen Rahmens des Fahrzeugaufbaues bzw. des Containers mindestens
im Bereich ihrer außenliegenden Ecken mit einer Beschichtung
aus Gleitmaterial, insbesondere Kunststoffmaterial, versehen
sind.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung bestehen
die Führungsschienen aus Abschnitten eines fortlaufenden Blechprofiles
mit etwa C-förmigem Profilquerschnitt, wobei der untere
Profilschenkel an seinem freien Ende eine nach oben gerichtete
wulstförmige, die Rollenlaufbahn bildende Ausformung aufweist und
das Blechprofil insgesamt an den Holmen des oberen Rahmens des
Fahrzeugaufbauesn bzw. Containers befestigt ist. Eine solche Gestaltungsform
kann ohne besonderen Aufwand jederzeit an jedem beliebigen,
mit einem Rahmen versehenen Fahrzeugaufbau oder Container
angebracht werden, so daß es möglich ist, nach oben offene
Fahrzeugaufbauten oder Container nachträglich und mit einem geringstmöglichen
Aufwand mit einem zusammenschiebbaren oder faltbaren
Verdeck nachzurüsten. Die bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung
hat darüber hinaus auch noch den Vorteil, daß sie auch bei
Neufahrzeugen bzw. neuen Containern eine erhebliche Verringerung
des wirtschaftlichen Aufwandes für die Anbringung eines zusammenschiebbaren
bzw. faltbaren Verdeckes mit sich bringt, da auf
komplizierte und teuere Hohlprofile mit integrierter Führungsschiene
für die die Verdeckplane tragenden Spriegel abstützenden
Tragrollen bzw. Rollenwagen verzichtet werden kann.
Eine vergleichbar vorteilhafte Gestaltungsform kennzeichnet sich
dadurch, daß die Holme des oberen Rahmens des Fahrzeugaufbaues
bzw. des Containers im Bereich ihrer innenliegenden oberen Ecken
eine Einbuchtung aufweisen, die über den größeren Teil ihrer
Breite hin reicht und in welche die die Verdeckplane tragenden
Spriegel eingreifen. Dabei ist die Plane über den größeren Teil
der Breite der Längsholme des oberen Rahmens des Fahrzeugaufbaues
bzw. Containers durch die Spriegel abgestützt, so daß in diesem
Bereich jedwede Reibung zwischen der Verdeckplane und den Längsgurten
des oberen Rahmens des Fahrzeugaufbaues bzw. des Containers
vermieden ist.
Zum Zwecke des ungehinderten Beladens des Fahrzeugaufbaues bzw.
Containers ist es manchmal erforderliche wenigstens Teile der
Führungsschienen für den Beladevorgang vorübergehend abzunehmen.
Hierzu kann, insbesondere bei über aufragende Tragelemente, beispielsweise
Stützen, getragenen Führungsschienen vorgesehen sein,
daß an die Führungsschienen ein Kastenprofil angeschlossen ist,
über welches Längenabschnitte der Führungsschienen in Längsrichtung
lösbar mittels Steckverbindungen miteinander verbindbar
sind, wobei bei einer aus einem Blechprofil gebildeten Führungsschiene
zweckmäßigerweise vorgesehen sein kann, daß das Kastenprofil
einteilig angeformt ist.
Es kann aber auch vorgesehen sein, daß bei einer aus einem Blech-
oder sonstigen Profil gebildeten Führungsschiene das Kastenprofil
als eigenständiges Bauelement ausgebildet und an die Führungsschiene
angeschlossen ist.
Schließlich kann erfindungsgemäß noch vorgesehen sein, daß die
Holme des oberen Rahmens des Fahrzeugaufbaues bzw. des Containers
über den Bereich ihrer oberen äußeren Ecken hinaus auch an ihrer
außenliegenden vertikalen Fläche mit einer Beschichtung aus
Gleitmaterial, insbesondere einem Kunststoffmaterial, versehen
sind.
In der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend
im einzelnen beschrieben.
In der Zeichnung zeigt die
Fig. 1 einen Schnitt durch den Bereich des oberen Rahmens
eines Fahrzeugaufbaues bzw. eines Containers;
Fig. 2 einen Schnitt durch einen Fahrzeugaufbau bzw.
einen Container im Bereich seines oberen Rahmens;
Fig. 3 und 3a einen Schnitt durch den Bereich des oberen Rahmens
eines Fahrzeugaufbaues bzw. eines Containers bei
besonderer Ausgestaltungsform der Auflage der Verdeckplane
auf den Längsholmen des oberen Rahmens des
Fahrzeugaufbaues bzw. des Containers;
Fig. 4 einen Schnitt durch ein über vertikal aufragende
Stützen auf dem oberen Rahmen eines Fahrzeugaufbaues
bzw. Containers abgestütztes zusammenschiebbares
bzw. faltbares Verdeck.
Bei dem in der Fig. 1 dargestellten zusammenschiebbaren bzw.
faltbaren Verdeck für einen Fahrzeugaufbau bzw. einen Container
ist eine eine nach oben gerichtete Öffnung des Fahrzeugaufbaues
bzw. Containers übergreifende Verdeckplane 1 durch
Spriegel 2 abgestützt. Die Spriegel 2 sind ihrerseits über
Scherenhebel 3 und 4 sowie vermittels eines Achszapfens 5
an Tragrollen 6 abgestützt. Die Laufrollen 6 sind frei drehbar
auf dem Achszapfen 5 gelagert und weisen eine nach innen
durchgewölbte Lauffläche 7 auf. Mit ihrer nach innen durchgewölbten
Lauffläche 7 umgreifen die Tragrollen 6 wenigstens
teilweise eine wulstförmige Ausformung 8 eines an den
durch ein Kastenprofil gebildeten Längsholmen 9 des oberen
Rahmens eines in der Zeichnung nicht insgesamt gezeigten
Fahrzeugaufbaues bzw. Containers befestigten Profilschenkels
10. Der Profilschenkel 10 ist im gezeigten Ausführungsbeispiel
durch ein fortlaufendes Walzprofil gebildet, dessen
Profilquerschnitt einem üblichen Scharnierflügelprofil
entspricht. Der Profilschenkel 10 ist weiterhin mittels
Schweißung, möglicherweise aber auch mittels Schraubung
am unteren, quergerichteten Profilsteg 11 des den Holm 9
des oberen Rahmens des Fahrzeugaufbaues bzw. Containers
bildenden Hohlprofil befestigt. Der Profilschenkel 10 ist
in seinem die Befestigungsanlage am unteren quergerichteten
Profilsteg 11 des Holmes 9 anliegenden Bereich
plattenförmig ausgebildet. Zur Sicherung der Tragrollen 6
für die Verdeckspriegel 2 gegen ein Abspringen von der durch
die wulstförmige Ausformung 8 des Profilschenkels 10
gebildeten Rollenlaufbahn ist an den vertikalen Steg des
den Längsholm des oberen Rahmens des Fahrzeugaufbaues bzw.
Containers bildenden Hohlprofiles ein L-förmiger
Profilmaterialabschnitt 13 angeschlossen. Der L-förmige
Profilmaterialabschnitt 13 ist dabei über seinen einen
Profilschenkel 14 am vertikalen Seitensteg 12 des kastenförmigen
Hohlprofiles befestigt, während er mit seinem
anderen Profilschenkel 15 die Tragrollen 6 übergreift,
wobei sein Abstand zum Außenumfang 16 der Tragrollen 6
geringer ist, als die Tiefe der nach innen durchgewölbten
Laufflächen 7 der Tragrollen 6.
Bei dem in der Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel
ist die Führungsschiene 17 für die Verdeckspriegel 2
abstützenden Tragrollen 6 durch ein aus einem fortlaufenden
Blechmaterialstreifen geformtes Führungsschienenprofil
gebildet und insgesamt am vertikalen Steg 12 der die
Längsgurte des oberen Rahmens des Fahrzeugaufbaues bzw.
Containers bildenden Holme 9 befestigt. Die Befestigung
kann dabei wahlweise durch Schweißung oder aber auch durch
Schraubung erfolgen. Die Führungsschiene 17 weist einen
im allgemeinen C-förmigen Profilquerschnitt auf, wobei
der untere Profilschenkel 18 der Führungsschiene 17
an seinem nach innen gerichteten freien Ende eine wulstförmige
Ausformung 19 besitzt, welche die Rollenlaufbahn für die
Tragrollen 6 der Verdeckspriegel 2 bilden. Ihrem unteren
Profilschenkel 18 gegenüberliegend weist die Führungsschiene
17 einen geradlinigen Profilschenkel 20 auf, welcher
den Tragrollen 6 bzw. den entsprechenden Rollenwagen als
Sicherung gegen ein Abspringen von der durch die
Ausformung 19 gebildeten Rollenlaufbahn dient.
Bei dem in der Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel
weist das die Längsgurte des oberen Rahmens des Fahrzeugaufbaues
bzw. Containers bildende Kastenprofil im Bereich
seiner oberen inneren Ecke eine Einbuchtung 21 auf,
in welche eine Nase 22 der Spriegel 2 eingreift, derart,
daß die Verdeckplane 1 über den größten Teil der Breite
der die Längsholme des oberen Rahamens des Fahrzeugaufbaues
bzw. Containers bildende Kastenprofile hin
von den beweglichen Verdeckspriegeln 2 getragen ist.
Dadurch wird erreicht, daß die Verdeckplane 1 an den
Längsholmen des oberen Verdeckrahmens lediglich etwa
linienförmig bei 23 aufliegt und daher die Reibung
zwischen der Verdeckplane 1 und den durch das Kastenprofil
gebildeten Längsholmen 9 des oberen Rahmens
des Fahrzeugaufbaues bzw. des Containers gering ist,
woraus einerseits eine vorteilhafte Leichtgängigkeit
des zusammenschiebbaren bzw. faltbaren Verdeckes und andererseits
ein geringstmöglicher Verschleiß der Verdeckplane 1
im Bereich bei 23 resultiert.
Bei dem in der Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel
ist gegenüber der Darstellung der Fig. 2 vorgesehen, daß
das die Längsholme des oberen Rahmens des Fahrzeugaufbaues
bzw. des Containers bildende Kastenprofil an der Außenseite
seines oberen quergerichteten Profilsteges 24
mit einer Auflage bzw. einer Beschichtung 25 aus einem
Gleitmaterial, insbesondere Kunststoffmaterial
versehen ist, welches zusammen mit dem Material der
Verdeckplane 1 eine Gleitpaarung bildet, die ihrerseits
gewährleistet, daß die Reibung zwischen der Verdeckplane
1 und dem oberen Profilsteg 24 des Kastenprofiles
auf ein Minimum reduziert wird. Durch diese Ausbildung
wird ebenfalls erreicht, daß einerseits eine hohe
Leichtgängigkeit des zusammenschiebbaren bzw. faltbaren
Verdeckes gewährleistet und andererseits jede zu große
Abnützung der Verdeckplane 1 durch Reibung am Längsholm
des oberen Rahmens des Fahrzeugaufbaues bzw. Containers
vermieden wird.
Bei dem in der Fig. 4 gezeigten Ausführungsbeispiel
sind aus einem fortlaufenden Blechbandstreifen einteilig
geformte Führungsschienen 26 über vertikal aufragende
Stützen 27 auf die Längsholme des oberen Rahmens eines
Fahrzeugaufbaues bzw. eines Containerrahmens aufgesetzt.
Die Führungsschienen 26 weisen dabei ebenfalls einen
etwa C-förmigen Profilquerschnitt auf,
wobei der untere Profilschenkel 18 des Profiles der
Führungsschienen 26 eine vertikal nach oben gerichtete
Ausformung 19 besitzt. Die Ausformung 19 dient auch hier
als Laufbahn für die eine nach innen durchgewölbte Lauffläche
7 aufweisenden Tragrollen 6. Der obere quergerichtete
Profilschenkel 20 der Führungsschienen 26 bildet
die Sicherung gegen ein ungewolltes Absprengen der
Tragrollen 6 von der Rollenbahn. Das Profil der
Führungsschienen 26 weist im gezeigten Ausführungsbeispiel
ein einteilig angeschlossenes Kastenprofil 28
auf, welches zusammen mit dem Profil der Führungsschienen 26 einteilig aus einem fortlaufenden Streifen
eines Bandmaterials ausgeformt ist. Das Kastenprofil
28 dient dabei insbesondere der Ermöglichung einer Steckverbindung
zwischen verschiedenen, in Längsrichtung
lösbar miteinander zu verbindenden Abschnitten der
Führungsschienen 26. An Stelle der im Ausführungsbeispiel
gezeigten, mit den Führungsschienen 26 einteiligen
Ausbildung des Kastenprofiles 28 ist es selbstverständlich
auch möglich, das Kastenprofil 28 durch ein eigenständiges
Profil zu bilden und mit der Führungsschiene 26
in geeigneter Weise, insbesondere mittels Schweißung,
zu verbinden.
Wie sich aus der Zusammenschau der verschiedenen Ausführungsbeispiele
ohne weiteres ergibt, besteht der
der vorliegenden Patentanmeldung zugrunde liegende
allgemeine Erfindungsgedanke darin, die für das
zusammenschiebbare bzw. faltbare Verdeck eines Fahrzeugaufbaues
bzw. eines Containers unerläßliche Führungsschiene
für die die Spriegel 2 abstützenden Tragrollen 6
unabhängig vom Profil der die Längsholme des oberen
Rahmens des Fahrzeugaufbaues bzw. Containers bildenden
Hohl-, insbesondere Kastenprofile, auszubilden und
mit diesen auf einfachste Weise zu verbinden, derart,
daß sowohl bei der Erstausrüstung als auch bei der
Nachrüstung von Fahrzeugaufbauten oder Containern
mit einem geringstmöglichen wirtschaftlichen Aufwand
der Anbau zusammenschiebbarer oder faltbarer Verdecke
ermöglicht wird.
Claims (7)
1. Zusammenschieb- bzw. faltbares Verdeck für Fahrzeugaufbauten
oder Container mit einer über Spriegel abgestützten Verdeckplane,
wobei die die Verdeckplane tragenden Spriegel über Tragrollen
oder Rollenwagen in entlang der oberen Öffnung des Fahrzeugaufbaues
bzw. des Containers, insbesondere an dessen Rahmen angeordneten
Führungsschienen in Aufbau- bzw. Containerlängsrichtung verschiebbar
abgestützt sind, dadurch gekennzeichnet, daß einerseits
die den in an sich bekannter Weise eine nach innnen durchgewölbte
Lauffläche (7) aufweisenden Tragrollen (6) zugeordneten, ein
Wulstprofil besitzenden Führungsschienen (17 und 26 bzw. Profilschenkel 10)
und andererseits
die Sicherung (13) der Tragrollen (6) jeweils aus an den
Holmen (9) des oberen Rahmens des Fahrzeugaufbaues bzw. Containers
befestigten Abschnitten eines fortlaufenden Profilmaterials
gebildet sind, wobei die Führungsschienen durch
Abschnitte eines fortlaufenden Walzprofilmaterials, insbesondere
eines Scharnierflügelprofiles, und die Sicherung der Tragrollen
(6) durch Abschnitte eines fortlaufenden L-förmigen Profilmaterial-
Abschnitts (13) gebildet sind und daß in Verbindung hiermit die Holme
(9) des oberen Rahmens des Fahrzeugaufbaues bzw. des Containers
mindestens im Bereich ihrer außenliegenden Ecken mit einer
Beschichtung (25) aus Gleitmaterial, insbesondere Kunststoffmaterial,
versehen sind.
2. Verdeck nach Anpruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungsschienen (17) aus Abschnitten eines
fortlaufenden Blechprofiles mit etwa
C-förmigem Profilquerschnitt bestehen, wobei der
untere Profilschenkel (18) an seinem freien Ende eine
nach oben gerichtete wulstförmige, die Rollenlaufbahn
bildende Ausformung (19) aufweist und das Blechprofil
insgesamt an den Holmen (9) des oberen Rahmens
des Fahrzeugaufbaues bzw. Containers befestigt ist.
3. Verdeck nach
Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Holme (9) des oberen Rahmens des Fahrzeugaufbaues
bzw. des Containers im Bereich ihrer innenliegenden oberen
Ecken eine Einbuchtung (21) aufweisen, die über den
größeren Teil ihrer Breite hin reicht und in welche die
die Verdeckplane (1) tragenden Spriegel (2) eingreifen.
4. Verdeck nach einem der vorausgehenden
Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
insbesondere bei über aufragende Tragelemente,
beispielsweise Stützen, getragenen Führungsschienen
(26) an diese ein Kastenprofil (28) angeschlossen ist,
über welches Längenabschnitte der Führungsschienen
(26) in Längsrichtung lösbar mittels Steckverbindungen
miteinander verbindbar sind.
5. Verdeck nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß bei einer aus einem Blechprofil gebildeten
Führungsschiene (26) das Kastenprofil (28) einteilig
angeformt ist.
6. Verdeck nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß bei einer aus einem Blech- oder sonstigem
Profil gebildeten Führungsschiene (26) das Kastenprofil
als eigenständiges Bauelement ausgebildet und an
die Führungsschiene (26) angeschlossen ist.
7. Verdeck nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Holme (9) des oberen Rahmens des Fahrzeugaufbaues
bzw. des Containers über den Bereich ihrer oberen äußeren
Ecken hinaus auch an ihrer außenliegenden vertikalen
Fläche mit einer Beschichtung (25) aus Gleitmaterial,
insbesondere einem Kunststoffmaterial, versehen sind.
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Country Status (1)
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Families Citing this family (3)
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|---|---|---|---|---|
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Legal Events
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8120 | Willingness to grant licences paragraph 23 | ||
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Owner name: ED. SCHARWAECHTER GMBH, 42855 REMSCHEID, DE |
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| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: EDSCHA LKW-SCHIEBEVERDECKE GMBH, 42855 REMSCHEID, |