DE3344584C2 - Verfahren zum Betrieb einer Brennkraftmaschine - Google Patents

Verfahren zum Betrieb einer Brennkraftmaschine

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DE3344584C2
DE3344584C2 DE19833344584 DE3344584A DE3344584C2 DE 3344584 C2 DE3344584 C2 DE 3344584C2 DE 19833344584 DE19833344584 DE 19833344584 DE 3344584 A DE3344584 A DE 3344584A DE 3344584 C2 DE3344584 C2 DE 3344584C2
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Georg Fischer
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    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02PIGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
    • F02P5/00Advancing or retarding ignition; Control therefor
    • F02P5/04Advancing or retarding ignition; Control therefor automatically, as a function of the working conditions of the engine or vehicle or of the atmospheric conditions
    • F02P5/05Advancing or retarding ignition; Control therefor automatically, as a function of the working conditions of the engine or vehicle or of the atmospheric conditions using mechanical means
    • F02P5/10Advancing or retarding ignition; Control therefor automatically, as a function of the working conditions of the engine or vehicle or of the atmospheric conditions using mechanical means dependent on fluid pressure in engine, e.g. combustion-air pressure
    • F02P5/103Advancing or retarding ignition; Control therefor automatically, as a function of the working conditions of the engine or vehicle or of the atmospheric conditions using mechanical means dependent on fluid pressure in engine, e.g. combustion-air pressure dependent on the combustion-air pressure in engine

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Betrieb einer Brennkraftmaschine nach dem Oberbegriff des einzigen Pa­ tentanspruchs.
Es ist bekannt, den bei sprunghafter Vergrößerung der zu­ geführten Kraftstoffmenge ohne Veränderung des Zündzeit­ punkts auftretenden und unangenehm bemerkbaren An­ triebsstoß der Brennkraftmaschine im oberen Teillastbe­ reich durch Veränderung von Gemisch und Zündung in Rich­ tung Vollast zu vermeiden. Diese Abstimmung ist jedoch nicht verbrauchsoptimal.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs genannten Art zu schaffen, das unter Beibe­ haltung einer verbrauchsoptimalen Abstimmung im gesamten Teillastbereich einen unangenehm bemerkbaren Antriebsstoß beim Übergang auf Vollast verhindert.
Die Lösung dieser Aufgabe ist in den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs angegeben.
Sie zeichnet sich im wesentlichen durch drei Maßnahmen aus.
Zum einen wird der Zündzeitpunkt bei Vergrößerung der Kraftstoffmenge um einen vorgegebenen Wert zurückgenom­ men; im Anschluß daran wird diese Zurücknahme des Zünd­ zeitpunkts allmählich wieder aufgehoben. An der Über­ gangsstelle zwischen Teillast und Vollast erfolgt dabei lediglich ein Eingriff in die Zündung, während beispiels­ weise noch unmittelbar vor der Vollast, d. h. an der Grenze des Teillastbereichs Gemisch und Zündung ver­ brauchsoptimal eingestellt sind. Ein derartiger Eingriff in die Zündung ist an sich im Rahmen der sog. Schubab­ schaltung bekannt, bei der ebenfalls zur Verhinderung des unangenehm bemerkbaren Antriebsstoßes bei Wiedereinschal­ ten von Zündung und Kraftstoff der Zündzeitpunkt kurzzei­ tig zurückgenommen und anschließend daran allmählich wie­ der auf den normalen Wert eingestellt wird. Diese Maß­ nahme und eine hierfür zu verwendende schaltungstechni­ sche Ausführung geht aus der DE-30 30 190 A1 hervor. Sie kann ohne weiteres im Rahmen der vorliegenden Erfindung Verwendung finden.
Die zweite Maßnahme besteht darin, den Wert für die Zu­ rücknahme des Zündzeitpunkts von der Änderung der zuge­ führten Kraftstoffmenge abhängig zu machen. Da diese Än­ derung der Kraftstoffmenge üblicherweise von den jeweils momentanen Betriebsbedingungen der Brennkraftmaschine ab­ hängig ist, ergibt sich dadurch eine bedarfsgerechte Än­ derung des Zündzeitpunkts und damit unabhängig von der jeweiligen Änderung der zugeführten Kraftstoffmenge stets eine sichere Vermeidung eines unangenehmen Antriebssto­ ßes.
Die dritte Maßnahme schließlich besteht darin, die Zu­ rücknahme des Zündzeitpunkts bei Übergang von Teillast auf Vollast von der Drehzahl der Brennkraftmaschine ab­ hängig zu machen. Da es bekannt ist, die zugeführte Kraftstoffmenge bei Übergang auf Vollast drehzahlabhängig zu verändern, ergibt sich gerade in diesem Fall eine op­ timale Anpassung des Zündzeitpunkts.
Zwar ist es für sich bereits bekannt, durch eine Spätver­ stellung des Zündzeitpunkts einen unangenehm bemerkbaren Antriebsstoß der Brennkraftmaschine zu verhindern. Neben der bereits genannten DE 30 30 190 A1 ist hierbei auch die DE-OS 29 17 888 zu nennen. Beide Druckschriften be­ schäftigen sich aber nicht mit dem Betriebsfall, wie er beim Übergang von Teillast zur Vollast besteht, sondern wie er am Ende der Schubabschaltung oder im Bereich der Vollast, bei der Gefahr besteht, die Klingelgrenze zu überschreiten (DE 30 30 190 A1). Dabei ist zusätzlich nur eine starre Spätverstellung des Zündzeitpunkts um einen festen vorgegebenen Wert vorgesehen, mit der eine Anpassung an die jeweiligen Betriebsverhältnisse der Brennkraftma­ schine gerade nicht erreicht wird.
Schließlich geht aus der DE-OS 22 43 325 eine Kennfeld­ steuerung für Zündung und Einspritzmenge hervor. Ein Hin­ weis für das der Erfindung zugrundeliegende Problem oder die erfindungswesentlichen Lösungsmerkmale läßt sich dar­ aus nicht entnehmen.
An Hand eines Diagramms ist der seitliche Verlauf des Zündzeitpunkts und des Drehmoments beim Übergang zur Vollast qualitativ gezeigt. Dabei stellt ein Teil "a" die Stellung eines nicht im einzelnen gezeigten Vollast­ schalters dar, der zu einem Zeitpunkt t₀ anspricht und den Fahrwunsch "Vollast" signalisiert. Gleichzeitig mit dem Betätigen des Vollastschalters erfolgt in bekannten Weise eine sprungartige Gemischanreicherung, die ebenfalls als stufenförmiges Teil-Diagramm ("b") dargestellt ist.
Um den in "d" dargestellten sanften Anstieg des Dreh­ moments nach Betätigen des Vollastschalters zu erreichen, wird die Zündung bei Betätigen des Vollastschalters um einen definierten Wert zurückgenommen und anschließend daran allmählich wieder in Richtung "früh" verstellt (vgl. "c"). Entsprechend der üblichen Frühverstellung der Zündung bei Einstellen der Vollast wird die Frühverstellung so lange fortgesetzt, bis der Zündzeitpunkt gegenüber dem Ausgangspunkt unmittelbar vor Betätigen des Vollast­ schalters in Richtung "früh" verschoben ist. Zum Unter­ schied des bei der Erfindung vorgesehenen bzw. erreichten Verlaufs von Zündung und Drehmoment ist in den Teilen "c" und "d" des Diagramms der übliche Verlauf dieser beiden Parameter gestrichelt eingezeichnet.

Claims (1)

  1. Verfahren zum Betrieb einer Brennkraftmaschine, mit Fremdzündung beim Übergang von Teillast auf Vollast mit sprunghafter Vergrößerung der zugeführten Kraftstoff­ menge, dadurch gekennzeichnet, daß bei Vergrößerung der Kraftstoffmenge der Zündzeitpunkt um einen Wert zurückge­ nommen wird, der von der Änderung der zugeführten Kraft­ stoffmenge und von der Drehzahl der Brennkraftmaschine abhängig ist und daß anschließend diese Zurücknahme des Zündzeitpunkts allmählich aufgehoben wird.
DE19833344584 1983-12-09 1983-12-09 Verfahren zum Betrieb einer Brennkraftmaschine Expired - Lifetime DE3344584C2 (de)

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