DE3343503C1 - Griffschnur für einen Batteriekasten - Google Patents

Griffschnur für einen Batteriekasten

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DE3343503C1
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    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C1/00Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles
    • B66C1/10Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles by mechanical means
    • B66C1/12Slings comprising chains, wires, ropes, or bands; Nets
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M50/00Constructional details or processes of manufacture of the non-active parts of electrochemical cells other than fuel cells, e.g. hybrid cells
    • H01M50/20Mountings; Secondary casings or frames; Racks, modules or packs; Suspension devices; Shock absorbers; Transport or carrying devices; Holders
    • H01M50/256Carrying devices, e.g. belts
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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Description

Die Erfindung betrifft eine Griffschnur für einen Batteriekasten mit einem gegen zufälliges Öffnen geschützten Verschluß aus zwei an beiden Enden der Schnur angebrachten Verschluß teilen, von denen das erste Verschlußteil aus einem Körper mit einem gegenüber der Schnur größeren Durchmesser besteht, der in' eine Kammer im zweiten Verschlußteil einführbar ist, wobei das sich an das erste Verschlußteil anschließende Schnurstück durch eine axiale Durchgangsöffnung im zweiten Verschlußteil verläuft.
Derartige Griffschnüre sind seit langer Zeit bekannt. Sie dienen zum Transport insbesondere von größeren Batteriekästen. Für die Griffschnüre sind üblicherweise in einem Falz des Batteriekastens zwischen Deckel und Grundkörper Durchgangsöffnungen vorgesehen, durch die die Schnüre gezogen werden, so daß die beiden Enden an der Unterseite des Falzes miteinander durch die Verschlußteile verbunden werden können. Diese Art des Griffes hat sich bewährt. Zur sicheren Handhabung der Batterie ist es erforderlich, daß die Griffschnur so geschlossen ist, daß ein unbeabsichtigtes Lösen der Erfindung ausgeschlossen ist. Das Lösen der Verbindung könnte zu einem Herunterfallen des unter Umständen sehr schweren Batteriekastens führen, wodurch Menschen und Material gefährdet würden.
In einer bekannten und serienmäßig hergestellten Ausführungsform weist die Griffschnur auf der einen Seite eine angespritzte zylindrische Verdickung auf, die als erstes Verschlußteil dient. Das andere Ende weist ein angespritztes zweites Verschlußteil auf, das wesentlich größer ausgebildet ist und eine Kammer aufweist, in die das erste Verschlußteil seitlich einführbar ist. Das mit dem ersten Verschlußteil verbundene Schnurende wird in dem zweiten Verschlußteil in einer axialen Öffnung geführt, die ebenfalls seitlich offen ist. Die Verbindung der beiden Schnurenden geschieht dadurch, daß das erste Verschlußteil in die Kammer des zweiten Verschlußteils eingeführt wird und das Schnurende in die axiale Öffnung eingedrückt wird. Das erste Verschlußteil mit der Schnur liegt dann axial in dem zweiten Verschlußteil. Gegen ein zufälliges Lösen ist der Verschluß dadurch gesichert, daß die Kammer des zweiten Verschlußteils zumindest teilweise enger als die Breite des ersten Verschlußteils ausgeführt ist. Darüber hinaus ist der Spalt, durch den die Schnur in die axiale Öffnung gedrückt werden kann, kleiner als die Breite der Schnur. Das erste Verschlußteil wird daher mit dem anhängenden Schnurstück in das zweite Verschlußteil eingeklemmt bzw. eingeschnappt. Diese Maßnahme läßt sich nicht manuell durchführen, da hierzu relativ große Kräfte erforderlich sind. Bei dem Verschließen der Griffschnur nach dem Einführen in die am Batteriekasten vorgesehenen Öffnungen muß daher eine Bedienungsperson mit einer Zange das erste Verschlußteil in das zweite Verschlußteil eindrücken. Auch mit einer Zange muß die entsprechende Person bei einer Serienfertigung relativ häufig große Kräfte aufbringen, so daß während der Fertigung häufig Pausen eingelegt werden müssen, damit sich die Person erholt. Der Arbeitsgang des Verschließens der Griffschnur stellt daher einen relativ hohen Kostenfaktor dar und ist zudem unangenehm auszuführen, weil nur wenige Arbeitskräfte — und diese auch nur mit Schwierigkeiten — in der Lage sind, die hohen Kräfte mit ausreichenden Häufigkeit aufzubringen.
Aus der deutschen Patentschrift 29 50 629 ist eine Griffschnur bekannt, die diese Nachteile nicht aufweist. Das zylindrische erste Verschlußstück wird dabei durch eine quer zur Längsachse des zweiten Verschlußteils angeordnete Durchgangsöffnung geführt und danach seitlich in eine axial dahinter angeordnete Kammer eingelegt. Die axiale Öffnung für die an dem ersten Verschlußteil hängende Griffschnur erstreckt sich daher von der Kammer zu der quer verlaufenden Durchgangsöffnung und von dort zum axialen Ende des zweiten Verschlußteils. Der Einlegevorgang erfordert daher lediglich das Durchstecken des ersten Verschlußteils durch die Durchgangsöffnung und das anschließende seitliche Einlegen des ersten Verschlußteils in die Kammer des zweiten Verschlußteils. Durch Ziehen an der mit dem ersten Verschlußteil verbundenen Griffschnur wird diese in die axiale Öffnung verbracht. Da das erste
Verschlußstück nunmehr aufgrund der Klemmung der Griffschnüre in der axialen Öffnung gehalten wird, braucht es in der Kammer nicht geklemmt zu werden. Daher ist zum seitlichen Einlegen des zylindrischen Körpers in die Kammer keine Zange erforderlich. Das Einklemmen der Griffschnur in die axiale Öffnung geschieht mit einer erheblichen Hebelwirkung, so daß hierzu kein großer Kraftaufwand erforderlich ist.
Die Handhabung dieser bekannten Griffschnur gestaltet sich einfacher als in den Fällen, in denen das erste Verschlußteil in der Kammer geklemmt wird. Jedoch muß bei diesem Verschlußteil darauf geachtet werden, daß das Durchstecken durch die quer zur Axialrichtung angeordnete Durchgangsöffnung um ein genau definiertes Maß geschieht, damit der Körper des ersten Verschlußteils in die Kammer unter Umbiegen der anhängenden Griffschnüre bzw. deren Eindrücken in die Verengung zwischen der Durchgangsöffnung und der Kammer im zweiten Verschlußteil erfolgen kann. Darüber hinaus ist allen bekannten Griffschnüren gemein, daß sie sich zum Erreichen der erforderlichen Sicherheit des Griffes nicht wieder öffnen lassen.
Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, eine Griffschnur der eingangs erwähnten Art zu erstellen, die sich sowohl ohne hohen Kraftaufwand als auch einfacher und schneller verschließen läßt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Körper des ersten Verschlußteils eine quer zur axialen Richtung flache Querschnittsform aufweist, daß die axiale Öffnung im zweiten Verschlußteil der flachen Form des Körpers angepaßt ist und den Durchtritt des Körpers erlaubt, daß die Kammer im zweiten Verschlußteil aus einem die axiale Öffnung fortsetzenden Kanal besteht, dessen Wände Ausnehmungen aufweisen, die eine Aufnahme für den um einen Winkel gedrehten Körper bilden und daß sich in Achsrichtung hinter der Kammer ein Raum mit einer die Drehung des Körpers erlaubenden lichten Weite befindet.
Der Verschluß der erfindungsgemäßen Griffschnur geschieht mit einem gegenüber dem Stand der Technik völlig neuen Prinzip. Während bei den bekannten Griffschnüren der Körper des ersten Verschlußteils immer seitlich in die Kammer des zweiten Verschlußteils eingeführt worden ist, geschieht die Einführung dieses Körpers in das zweite Verschlußteil bei der erfindungsgemäßen Griffschnur axial über die die an dem Körper hängende Griffschnur aufnehmende axiale Öffnung. Hierbei ist der Körper speziell geformt, weist nämlich nicht eine kreisförmige sondern vielmehr eine abgeflachte Querschnittsform auf. Die entsprechenden Körper bei den bekannten Griffschnüren waren zylindrisch, also mit einer runden Querschnittsform ausgebildet.
Bei der erfindungsgemäßen Griffschnur wird der Körper durch die axiale Öffnung und den damit fluchtenden Kanal der Kammer hindurch in den dahinter liegenden Raum geführt, der die Drehung des Körpers erlaubt. Nach der Drehung um einen bestimmten Winkel wird der Körper an der axialen Griffschnur zurück in die Aufnahme der Kammer gezogen. Da das erste Verschlußteil mit dem anhängenden Schnurstück in dem zweiten Verschlußteil ausschließlich axial geführt ist und jede auf die Griffschnur wirkende Zugkraft den Verschluß zuzieht, ist ein sicherer Verschluß der Griffschnur gewährleistet. Vorzugsweise wird die Aufnahme so dimensioniert, daß der Körper des ersten Verschlußteils durch Reibschluß in der Aufnahme gehalten wird. Es ist erkennbar, daß der Verschluß ohne größere Kraftanstrengung mit einfachen Handgriffen geschlossen werden kann. Das Verschließen läßt sich daher in der Serienfertigung schnell und ohne große Belastung für die damit befaßte Person bewerkstelligen. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Griffschnur besteht darin, daß sie sich im Bedarfsfall wieder öffnen läßt. Da die Griffschnur relativ stabil ausgebildet ist, läßt sich über die Schnur auf den Körper des ersten Verschlußteils eine drückende Kraft ausüben, die den Körper aus der Aufnahme wieder in den Raum hinter der Kammer schiebt, wo der Körper zurückgedreht und aus der axialen Öffnung herausgezogen werden kann. Da die für das Herausdrücken des Körpers aus der Aufnahme erforderliche axiale Schubkraft nicht zufällig im Betrieb der geschlossenen Griffschnüre auftreten kann, liegt trotz der Öffnungsmöglichkeit ein im Einsatzfall absolut sicherer Verschluß vor, der darüber hinaus über eine sehr hohe Zugfestigkeit verfügt.
Die Zugfestigkeit läßt sich noch verbessern, indem die Aufnahme gegenüber der axialen Öffnung quer zur Achsrichtung der Öffnung seitlich versetzt ist. Durch diese Maßnahme stehen für die die Aufnahme bildenden Ausnehmungen in den Wänden des Durchgangskanals der Kammer mehr Material zur Verfügung, daß ein Herausdrehen des Körpers aus der Aufnahme auch bei großen angewandten Kräften verhindert. Für die axiale Zugkraft steht das kompakte ungeschwächte, lediglich mit der axialen Öffnung versehene Ende des zweiten Verschlußteils voll zur Verfügung. Bei den im Stand der Technik bekannten Griffschnüren ist das zweite Verschlußteil durch die seitlich offene Durchgangsöffnung bzw. die quer zur Axialrichtung verlaufende Durchgangsöffnung geschwächt.
Vorzugsweise ist die Aufnahme gegenüber der axialen Öffnung um 90° gedreht. Hierdurch läßt sich eine optimale Festigkeit erzielen.
Zur Erleichterung der Einführung des Körpers des ersten Verschlußteils in die Aufnahme kann diese Einlaufschrägen aufweisen, die die Aufnahme vom raumseitigen Ende her verengen. Die Verengung kann bis auf die korrespondierende Ausdehnung des Körpers oder etwas darunter erfolgen, so daß der Reibschluß mit dem Körper sichergestellt ist oder gar eine geringe Klemmung erfolgt. In beiden Fällen läßt sich der Verschluß durch eine an der Griffschnur ausgeübte, axial gerichtete Schubkraft wieder öffnen.
In einer zweckmäßigen Ausführungsform weist der Raum eine seitlich offene Wand auf. Hierdurch wird einerseits die lichte Weite für die Dehnung des abgeflachten Körpers erzielt, andererseits läßt sich der Drehvorgang auch von außen beobachten, wodurch die Einführung des Körpers in die Ausnehmung beim Verschlußvorgang bzw. die Einführung in die axiale Öffnung beim Öffnungsvorgang erleichtert wird.
Es ist zweckmäßig, wenn der Körper eine im wesentlichen rechteckige Form mit unterschiedlichen Kantenlängen aufweist. Ein derartiger Körper erlaubt die Bildung einer stabilen Aufnahme in der Kammer. Selbstverständlich ist es aber auch denkbar, abgeflachte Körper anderer Form, beispielsweise ovale Körper, zu verwenden.
Die Erfindung soll im folgenden anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert werden. Es zeigt
Fig. t eine Ansicht einer erfindungsgemäßen Griffschnur mit den beiden Verschlußteilen,
F i g. 2 die drei Phasen a, b, c des Verschlußvorganges mit teitweisen Schnittdarstellungen des ersten und zweiten Verschlußteils,
5 6
F i g. 3 eine vergrößerte Darstellung einer Ansicht des entsprechenden Abmessungen des Querschnitts A, um zweiten Verschlußteils, ein sicheres Durchführen des Körpers 2 durch die axiale
F i g. 4 einen Schnitt entlang der Linie A-A aus F i g. 3, Öffnung 5 zu ermöglichen.
F ig. 5 einen Schnitt entlang der Linie B-Baus F i g. 3, F i g. 5 zeigt einen Schnitt durch den Abschnitt 10 des
r Ig. 6 einen Schnitt entlang der Linie C-Caus F" ί g^. 3. 5 zw&iz&u verschiußtef/s 3. £>er Raum * 1 ist durch <j&s
F i g. 1 zeigt eine Griffschnur 1, die an einem Ende ein Fenster 12 nach oben offen. Die linke Seitenkante des erstes Verschlußteil 2 und am anderen Ende ein zweites Raums 11 ist eben ausgebildet und fluchtet mit der ent-Verschlußteil 3 aufweist. sprechenden ebenen Seitenkante der Aufnahme 9. Der
Das erste Verschlußteil 2 ist durch einen länglichen Raum 11 weist eine derart große lichte Weite auf, daß Körper gebildet, der einen abgeflachten Querschnitt A io der Körper 2 problemlos in ihm gedreht werden kann, aufweist, der im wesentlichen rechteckig ausgebildet ist F i g. 6 zeigt einen Schnitt durch die Kammer 7 und
und an den kurzen Seiten abgerundete Kanten aufweist. läßt den Kanal 8, der mit der axialen Öffnung 5 des Das zweite Verschlußteil besteht aus einem zylindri- Abschnitts 4 fluchtet sowie die dazu senkrecht stehende sehen Teil, das am vorderen freien Ende einen Abschnitt Aufnahme 9 erkennen. Die Aufnahme 9 endet an einer 4 aufweist, der mit einer axialen Durchgangsöffnung 5 15 Stirnwand 13, die einen oberen, einen unteren und einen versehen ist. Die axiale Durchgangsöffnung 5 weist die seitlichen Abschnitt aufweist. Die Anlage des Körpers 2 Form des Querschnitts A des Körpers 2 auf und gestat- an der Stirnwand 13 sowie die Führung und damit Sichetet dessen Durchführung. An den Abschnitt 4 schließt rung gegen Verdrehung in der Aufnahme 9 bestimmen sich in axialer Richtung ein längerer Abschnitt 6 an, in die Auszugfestigkeit des durch den in die Aufnahme 9 dem sich eine Kammer 7 befindet. Die Kammer 7 be- 20 gezogenen Körpers 2 gebildeten Verschlusses, steht aus einem mit der Durchgangsöffnung 5 fluchten- Es ist ohne weiteres möglich, die Wandungen der Auf-
den Kanal 8, der somit ebenfalls den Durchtritt des Kör- nähme 9 nicht parallel zueinander sondern konisch enpers 2 gestattet. Ausnehmungen in den Wänden des gend verlaufend auszubilden. Dadurch kann ggf. eine Kanals 8 bilden eine Aufnahme 9, die an die Form des definierte, geringe Klemmwirkung erzielt werden, gegenüber nach dem Durchtritt durch die Durchgangs- 25 Durch eine geringe Unterdimensionierung der Abmesöffnung 5 und den Kanal 8 um 90° gedrehten Körper 2 sungen der Aufnahme, vorzugsweise im Bereich der Anangepaßt ist. An den Abschnitt 6 schließt sich in axialer lage der abgerundeten Kanten des Körpers 2 läßt sich Richtung ein Abschnitt 10 an, der einen Raum 11 mit ein sicherer Verschluß durch die Reibungswirkung ereiner derart großen lichten Weite aufweist, daß in die- zielen, der zugleich bei Bedarf aber ein gewolltes Öffnen sem Raum der Körper 2 ungehindert gedreht werden 30 erlaubt.
kann. Die Seitenwand des zweiten Verschlußteils 3 . ,
weist in diesem Bereich ein Fenster 12 auf, das einerseits Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
die lichte Weite des Raumes 11 vergrößert, andererseits
die Beobachtung der Vorgänge in dem Raum 11 gestattet. 35
Der Verschlußvorgang verläuft in drei Phasen a, b, c,
die in F i g. 2 dargestellt sind. Zunächst wird der Körper
des ersten Verschlußteils 2 so gedreht, daß er durch die
axiale Öffung 5 hindurchtreten kann. Er wird dann axial
in das zweite Verschlußteil 3 bis in den Raum 11 einge- 40
führt. Dabei bleibt das mit dem ersten Verschlußteil 2
verbundene Ende der Griffschnur 1 ergriffen. Über die
Griffschnur 1 wird der Körper 2 in dem Raum 11 um 90°
gedreht, wie dies in F i g. 2b dargestellt ist. Danach wird
an der Griffschnur 1 in Pfeilrichtung in F i g. 2c gezogen, 45
wodurch der Körper 2 des ersten Verschlußteils in die
Aufnahme 9 gezogen wird. Wie F i g. 2b verdeutlicht, ist
die Aufnahme 9 gegenüber der Mittelachse der axialen
Öffnung 5 seitlich versetzt, so daß der Körper 2 nicht
nur oben und unten an die zur Durchgangsöffnung 5 50
gerichtete Stirnwand der Kammer 7 anliegt, sondern
auch mit einer Seitenkante. Mit anderen Worten weisen
die Wände des Kanals 8 nicht nur oben und unten, sondern auch an einer Seite Ausnehmungen auf, die die
Aufnahme 9 bilden. 55
F i g. 3 zeigt eine vergrößerte Darstellung des zweiten
Verschlußteils 3. Diese Darstellung läßt erkennen, daß
am zum Raum 11 gerichteten Ende der Kammer 7 Einlaufschrägen 14 vorgesehen sind, die die Einführung, des
Körpers 2 sowohl in die Aufnahme 9 (in seiner Hoch- 60 '
kant-Stellung) als auch in den Kanal 8 (in seiner flachen
Stellung) erleichtern.
Die F i g. 4 bis 6 zeigen Schnittdarstellungen, die den
Aufbau des zweiten Verschlußteils 3 verdeutlichen.
Fig. 4 zeigt einen Schnitt durch den Abschnitt 4 und 65
zeigt daher die an den Querschnitt A des Körpers 2
angepaßte Kontur der axialen Öffnung 5. Die Abmessungen sind dabei 0,2 bis 0,3 mm größer gewählt als die

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Griff schnur für einen Batteriekasten mit einem gegen zufälliges Öffnen geschützten Verschluß aus zwei an beiden Enden der Schnur (1) angebrachten Verschlußteilen (2, 3), von denen das erste Verschlußteil (2) aus einem Körper mit einem gegenüber der Schnur (1) größeren Durchmesser besteht, der in eine Kammer (7) im zweiten Verschlußteil (3) einführbar ist, wobei das sich an das erste Verschlußteil (2) anschließende Schnurstück (1) durch eine axiale Öffnung (5) im zweiten Verschlußteil (3) verläuft, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper des ersten Verschluß teils (2) eine quer zur axialen Richtung abgeflachte Querschnittsform (A) aufweist, daß die axiale Öffnung (5) im zweiten Verschlußteil der abgeflachten Form des Körpers (2) angepaßt ist und den Durchtritt des Körpers (2) erlaubt, daß die Kammer (7) im zweiten Verschlußteil (3) aus einem die axiale Öffnung (5) fortsetzenden Kanal (8) besteht, dessen Wände Ausnehmungen aufweisen, die eine Aufnahme (9) für den um einen Winkel gedrehten Körper (2) bilden und daß sich in Achsrichtung hinter der Kammer (7) ein Raum (11) mit einer die Drehung des Körpers (2) erlaubenden lichten Weite befindet.
2. Griff schnur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme (9) gegenüber dem Kanal (8) quer zur Achsrichtung des Kanals (8) seitlich versetzt ist.
3. Griffschnur nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme (9) gegenüber dem Kanal (8) um 90° gedreht ist.
4. Griffschndr nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme (9) Einlaufschrägen (14) aufweist, die die Aufnahme (9) von dem Ende der Aufnahme (9) her, das zum Raum (11) zeigt, verengen.
5. Griffschnur nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verengung bis auf die korrespondierende Ausdehnung des Körpers (2) oder etwas darunter erfolgt.
6. Griffschnur nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum (11) eine seitlich offene Wand (12) aufweist.
7. Griffschnur nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper (2) eine im wesentlichen rechteckige Querschnittsform (A) mit unterschiedlichen Kantenlängen aufweist.
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