DE334287C - Regelung der Luftzufuhr fuer die OElfeuerung dampfbetriebener Luftfahrzeuge - Google Patents

Regelung der Luftzufuhr fuer die OElfeuerung dampfbetriebener Luftfahrzeuge

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DE334287C
DE334287C DE1919334287D DE334287DD DE334287C DE 334287 C DE334287 C DE 334287C DE 1919334287 D DE1919334287 D DE 1919334287D DE 334287D D DE334287D D DE 334287DD DE 334287 C DE334287 C DE 334287C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D27/00Arrangement or mounting of power plants in aircraft; Aircraft characterised by the type or position of power plants
    • B64D27/02Aircraft characterised by the type or position of power plants
    • B64D27/24Aircraft characterised by the type or position of power plants using steam or spring force

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Air Supply (AREA)

Description

  • Regelung der Luftzufuhr für die Ölfeuerung dampfbetriebener Luftfahrzeuge. Kennzeichnend für die vorliegende, sich auf dampfbetriebene Luftfahrzeuge jeglicher Art, z. B. Flugzeuge, Luftschiffe, Schraubenflieger usw., beziehende Neuerung ist die Art der Luftzufuhr zum, ölbefeuerten Kessel. Dieselbe besteht darin, daß die gesamte oder ein Teil der Verbrennungsluft unmittelbar durch die Geschwindigkeit des Fahrtwindes zur Hauptluftdüse des Kessels strömt, während z. B. der für das Anfahren und Unterdampfhalten der Anlage am Boden oder für die allgemeine Regelung des Luftbedarfs bei momentan notwendiger größerer Leistung, insbesondere aber bei der Höhenfahrt von Flugzeugen erforderliche Restbedarf von einem Zusatzgebläse geliefert werden soll. Dessen Förderluft kann entweder unmittelbar durch besondere Öffnungen neben der Hauptluftdüse oder durch die mechanisch, z. B. irisartig vergrößerte Hauptluftdüse in den Feuerungsraum des Kessels eingeführt werden, oder aber dieselbe wird zweckmäßig so in den Luftzuführungskanal oder in die Hauptluftdüse des Kessels durch eine oder mehrere Düsen eingeführt, daß noch eine beschleunigende Wirkung auf die übrige, vom Fahrtwind gelieferte Verbrennungsluft eintritt.
  • Der Vorteil dieser Anordnung besteht darin, daß nicht, wie z. B. bei den sogenannten Benzinhöhenmotoren die gesamte Verbrennungsluft durch das Gebläse strömen muß, sondern nur ein Teil derselben. Es kann daher das Gebläse verhältnismäßig kleinere Abmessungen erhalten und erfordert weniger Leistung. In einem gewissen Falle würde z. B. bei Höhenfahrt das Zusatzgebläse nur die Differenz an Luftmenge zu fördern haben, die zwecks Erzielun& annähernd derselben Maschinenleistung wie am Boden als Zusatz zum Fahrtwind zu liefern ist, durch Erhöhung der Fahrgeschwindigkeit allein jedoch nicht in den Kessel geliefert wird.
  • Die Saugeöffnung des Zusatzgebläses wird natürlich zweckmäßig ebenfalls nach vorn gerichtet, damit der Fahrtwind die Saugewirkung unterstützt. Das -Zusatzgebläse kann entweder seine Förderluft durch eine besondere Öffnung unmittelbar aus dem Freien entnehmen oder aber dieselbe wird vorteilhafterweise dem Luftkanal für die übrige Verbrennungsluft entnommen. Auf diese Weise ist auch die Zusatzluft im allgemeinen entweder nach Durchstreichen eines Luftvorwärmers oder durch Überspülen des Kesselgehäuses schon etwas vorgewärmt.
  • In Fig. r und 2 ist im Aufriß und Grundriß ein Ausführungsbeispiel dargestellt, wobei a den im Vorderteil eines Flugzeugrumpfes g angeordneten Kessel mit der Verbrennungskammerb, dem Überhitzer c, Speisewasservorwärmer d und einem etwaigen Luftvorwärmer e bezeichnet.
  • Durch die Öffnung f des Flugzeugrumpfes g tritt von vorn der gegebenenfalls von einem davorliegenden Propeller h beschleunigte Fahrtwind ein, durchströmt die Luftkanäle i und gelangt dann in die Hauptluftdüse k. Hier mischt sich die Verbrennungsluft mit dem Ölstrahl des Zerstäubers 1. Die Abgase treten bei in ins Freie.
  • n ist das Zusatzgebläse gemäß vorliegender Neuerung, das entweder von einer Dampfturbine o oder einem kleinen Benzinmotor oder in sonstwie geeigneter Weise, z. B. als Strahlapparat, betrieben wird. Dessen aus dem Kanal p angesaugte Förderluft tritt durch den Kanal q nach einer Düse r und strömt dann, die durch h eintretende übrige Verbrennungsluft zugleich beschleunigend, mit dieser zusammen in den Feuerungsraum, Die Düse r (es können auch deren mehrere sein) kann natürlich auch bereits vor der Hauptluftdüse k in den Luftzuführungskanal i münden.
  • Von geeigneter Stelle aus kann der Kraftzufluß zur Antriebsmaschine o des Gebläses n von Hand oder selbsttätig so geregelt werden, daß gerade Rauchfreiheit, also die Verbrennung bei geringstem Luftüberschuß stattfindet.
  • Fig. 3 und 4 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel mit etwas anderer Kesselaufstellung (längs liegendem Oberkessel), bei dem das Zusatzgebläse s seine Saugluft nicht aus dem Luftzuführungskanal für die übrige Verbrennungsluft, sondern unmittelbar aus dem Freien mittels eines besonderen Kanals t entnimmt.
  • Bei dem abgeänderten weiteren Beispiel nach Fig. 5 tritt die Zusatzlüft nicht durch eine einzige zentrale Düse r wie bei Fig. z in die Hauptluftdüse, sondern entsprechend der Dampfeinströmung bei den bekannten Dasnpfstrahlluftpumpen durch eine Anzahl kleinerer Düsen w. Auf diese Weise tritt eine größere Ejektorwirkung ein.
  • Nach Fig. 6 wird die Zusatzluft ganz getrennt von der übrigen Verbrennungsluft aus dem Druckkanal q des Hilfsgebläses durch die Rohrex unmittelbar in den Verbrennungsraum geführt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE i. Regelung der Luftzufuhr für die Ölfeuerung dampfbetriebener Luftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß als Verbrennungsluft einerseits der Fahrtwind unmittelbar zur Luftdüse des Kessels geführt wird, während anderseits zur Erhöhung der Leistung durch ein besonders angetriebenes Gebläse Zusatzluft in die Verbrennungskammer eingeführt werden kann. z. Ausführungsform der Regelung der Luftzufuhr nach Anspruch =, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzluft durch eine einzige Düse oder eine Reihe Einzeldüsen ejektoraxtig der übrigen Verbrennungsluft entweder in der Hauptluftdüse des Kessels oder bereits in deren Zuströmungskanal zwecks Beschleunigung zugeführt wird. 3. Ausführungsform der Regelung der Luftzufuhr nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzluft durch eine einzige oder mehrere Öffnungen unmittelbar in die Verbrennungskammer des Kessels geleitet wird.
DE1919334287D 1919-04-17 1919-04-17 Regelung der Luftzufuhr fuer die OElfeuerung dampfbetriebener Luftfahrzeuge Expired DE334287C (de)

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