DE333728C - Gas- und fluessigkeitsdichte Metallpackung - Google Patents
Gas- und fluessigkeitsdichte MetallpackungInfo
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- DE333728C DE333728C DE1919333728D DE333728DD DE333728C DE 333728 C DE333728 C DE 333728C DE 1919333728 D DE1919333728 D DE 1919333728D DE 333728D D DE333728D D DE 333728DD DE 333728 C DE333728 C DE 333728C
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- packing
- paramagnetic
- piston
- stuffing box
- magnetizing
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16J—PISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
- F16J15/00—Sealings
- F16J15/16—Sealings between relatively-moving surfaces
- F16J15/26—Sealings between relatively-moving surfaces with stuffing-boxes for rigid sealing rings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Sealing Devices (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf gas- und flüssigkeitsdichte Abdichtungen für Kolben,
Kolbenstangen und andere bewegliche Teile vermittels metallischer Packungen derjenigen
' 5 Art, bei welcher die metallische Packung aus
paramagnetischem Stoff, z. B. Eisenringen, besteht und bei welcher entweder der abzudichtende
Teil, der zu der Packung beweglich ist, oder derjenige abzudichtende Teil, gegen
welchen die metallische Packung bewegt wird, auch aus paramagnetischem Stoff besteht.
Die Erfindung bezweckt, eine gas- und flüssigkeitsdichte Abdichtung dadurch herzustellen,
daß die metallische Packung gegen den abzudichtenden Teil durch andere als mechanische
Mittel festgezogen wird. Weiterhin bezweckt die Erfindung die augenblickliche Einstellung der Kraft, mit welcher die metallische
Packung gegen den Teil zur Anlage gebracht wird, mit welchem sie zur Herstellung
der gas- und flüssigkeitsdichten Abdichtung zusammenwirkt. Weiterhin soll die Erfindung
eine Überwachung der Metallpackung ermöglichen, und zwar in. der Weise, daß1 die Kraft,
mit welcher sie die gas- und flüssigkeitsdichte Abdichtung herstellt, aus der Ferne geregelt
werden kann.-
Eine Metalldichtung gemäß der Erfindung ist mit magnetisierenden Mitteln, z. B. einer
magnetisierenden Spule, ausgestattet, derart, daß ihr Kraftlinienstrom die Abdichtung
zwischen dem paramagnetischen Packungsstoff und dem paramagnetischen Gliede
kreuzt, mit der Wirkung, beide zusammenzuziehen. Zweckmäßig umgibt die magneti-
sierende Spule das paramagnetische Glied, z. B. eine Kolbenstange, und kann innerhalb
oder neben dem einen Ende des anderen Gliedes, z. B. einer Stopfbüchse für das paramagnetische
Glied, liegen, die den paramagnetischen Packungsstoff aufnimmt. Wenn die Erfindung an der Metallpackung eines
Kolbens angebracht wird, dessen Stange in einer Stopfbüchse an dem einen Ende seines
Zylinders metallisch abgedichtet ist, dann
kann eine einzige magnetisierende Spule angewendet werden, welche den beiden. Metallpackungen
gemeinsam ist; sie wird dann zwischen die Metallpackung der Stopfbüchse und die Metallpackung des Kolbens gelegt,
um Stoff zu sparen und die Bauart zu vereinfachen. Damit eine Metallpackung gemäß
der Erfindung durch einen Arbeiter, abseits von der mit der Packung versehenen Maschine, beaufsichtigt werden kann, können
entfernt gelegene Überwachungsmittel für die mit den magnetisierenden Mitteln ausgestattete
Packung vorgesehen werden.
Eine Ausführungform der Erfindung ist in
der Zeichnung schematisch dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. ι im Aufriß, teilweise in senkrechtem Schnitt, einen Zylinder nebst Kolben und
Kolbenstange,
Fig. 2 einen Querschnitt durch die Stopfbüchse,
Fig. 3 ein Schema für die magnetische Wirkungsweise.
Ein gußeiserner Zylinder A hat einen eisernen Deckel B mit einer Stopfbüchse B' und
einen eisernen Kolben C, dessen Stange C1 aus weichem Stahl durch die Stopfbüchse hindurchtritt
und der mit stählernen Kolbenringen D ausgestattet ist. Die Kolbenstange C1 wird in der Stopfbüchse B1 vermittels paramagnetischen
PackungsstofEes in Gestalt einer Anzahl von die Stange umgebenden eisernen Ringen E abgedichtet. Gemäß Fig. 2 ist jeder
dieser Ringe E aus mehreren segmentförmigen Abschnitten E1 zusammengesetzt, derart, daß
diese einander überdecken und aneinander Anlage finden, wobei jeder Ringi? durch eine
stählerne Schraubenfeder F zusammengehalten wird, die in einer Umfangsnut Aufnahme
findet. Die Ringel? sind in zwei Gruppen
geteilt, welche durch Druckfedern G auseinandergehalten
und voneinander abgedrückt werden. Diese Federn G sind in Messingringe G1 eingebettet und finden Anlage auf
zwei Platten H an dem Ende jeder Gruppe. Das andere Ende der inneren Gruppe legt sich
gegen Endstücke /, die in der Wandung der
Stopfbuchse befestigt sind; an dem anderen Ende der Stopfbüchse befindet sich der
Flansch K, der sich gegen die andere Gruppe der Ringe E anlegt. Die Metallpackung in
der Stopfbüchse, wie sie bisher beschrieben ist, ist an sich bekannt.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wirdi ein magnetisierendes Mittel, das die Gestalt einer
magnetisierenden Spule L 'erhalten kann, so angeordnet, daß ihr Kraftlinienstrom die
Packungsringe E und die Kolbenstange C1 in einer solchen Richtung schneidet, daß eine
magnetische Kraft zwischen beiden ausgeübt wird. Bei der dargestellten Ausführungsform
ist eine Wicklung L um eine Messingspule M gewunden, deren Enden mit den Polen L1 verbunden
sind, von denen nur einer dargestellt ist; die Wicklung umgibt die Kolbenstange innerhalb desjenigen Teiles der Stopfbüchse
B1, welcher zwischen der Metallpackung E und dem Zylinderdeckel B liegt. Diese Wicklung
kann aus einer beliebigen Stromquelle erregt werden. Gemäß Fig. 3 ist das eine
Ende an eine Batterie N angeschlossen, die durch einen Schalter O mit einem einstellbaren
Kontaktstück von veränderlichem Widerstande P verbunden sein kann, an welchen
das andere Ende der Wicklung!, gelegt ist. Wenn der erregende Strom der Magnetisierungsspule
L geschlossen wird, so kreuzt der Kraftlinienstrom die Kolbenstange C1 und die
Ringe E in einer solchen Richtung, daß die letzteren zur festen Anlage an die Stange C1
gebracht werden, wodurch eine gas- und flüssigfeeitsdichte Abdichtung gesichert wird.
Da die Spule L zwischen den Packungsringen E und der Kolbenstange C liegt, so
geht der Kraftlinienstrom gleichzeitig durch den Kolben und die Kolbenringe zum Zylinder
hindurch, so daß die Kolbenringe magnetisch gegen die Wandung des Zylinders angezogen
werden, wodurch gleichzeitig eine gas- und flüssigkeitsdichte Abdichtung an dem Kolben
gesichert wird. Der Zweck dieser Anordnung ist der, daß durch eine einzige magnetisierende
Spule zwei metallische Abdichtungen erzielt werden. Durch Einstellung des veränderliehen
Widerstandes kann der Druck, mit welchem der eine oder der andere Satz von
Ringen E gegen sein paramagnetisches Glied angedrückt wird1, verändert werden, ohne daß
irgendeiner der Teile berührt wird, zwischen weichen der Druck auftritt. An dem Umfange
können Federn F in üblicher Weise vorgesehen werden, um das Zusammensetzen der
Teile zu erleichtern; sie brauchen aber nicht auf den Segmenten zu verbleiben. Andererseits
brauchen sie aber auch nicht entfernt zu werden, da ihr zusätzlicher Druck gewöhnlich
nicht nachteilig ist.
Bei der dargestellten Ausführungsform ist die Rückleitung des Kraftlinienstroms durch
die Wand der Stopfbüchse, den· Zylinderdeckel und die Zylinderwandung vorgesehen. Wo es
notwendig oder wünschenswert ist, kann die Rückleitung durch besonders für diesen Zweck
dienende Stahl- oder Eisenteile erfolgen. Das 9S
paramagnetische Packungsmaterial braucht nicht unmittelbar in Berührung mit dem paramagnetischen
Glied zu kommen, mit dem es zusammenwirkt; es kann aber mit einem ■unmagnetischen
Stoff überzogen werden, um gewünschtenfalls eine Reibungsfläche für den damit zusammenwirkenden Teil herzustellen.
Claims (3)
1. Gas- und flüssigkeitsdichte Metallpackung, dadurch gekennzeichnet, daß magnetisierende
Mittel, z. B. eine Magnetisierungsspule, so angeordnet sind, daß ihr Kraftlinienstrom die Abdichtung zwischen no
dem paramagnetischen Packungsmaterial und1 dem paramagnetischen Glied kreuzt,
damit beide Teile zusammengezogen werden.
2. Metalldichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das magnetisierende Mittel aus einer magnetisierenden Spule besteht, welche das paramagnetische
Glied, z. B, Kolbenstange, umgibt und innerhalb oder neben dem einen Ende des anderen Gliedes, z. B. einer Stopfbüchse
für das paramagnetische Glied, liegt,
welche das paramagnetische Packungs- [ einzigen Magnetisierungsspule besteht,
material aufnimmt. welche beiden Metalldichtungen gemein-
3. Metalldichtung nach Anspruch 1 für sam ist und die Kolbenstange an dem- 10
einen Kolben, dessen Stange in einer Stopfbüchse an dem einen Zylinderende
abgedichtet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß das magnetisierende Mittel aus einer liegt.
jenigen Teil umgibt, welcher zwischen der metallischen Packung in der Stopfbüchse
und der metallischen Packung des Kolbens
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB333728X | 1919-01-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE333728C true DE333728C (de) | 1921-03-03 |
Family
ID=10352078
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919333728D Expired DE333728C (de) | 1919-01-23 | 1919-12-11 | Gas- und fluessigkeitsdichte Metallpackung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE333728C (de) |
-
1919
- 1919-12-11 DE DE1919333728D patent/DE333728C/de not_active Expired
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