DE3336681C1 - Kopf- oder Fußring an Fässern - Google Patents
Kopf- oder Fußring an FässernInfo
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Description
- Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung beschrieben. Dabei zeigt F i g. 1 ein Faß mit Kopf- oder Fußring, in teilweise geschnittener Darstellung, F i g. 2 den Schnitt durch den Kopfring in größerem Maßstab, Fig 3 den Schnitt durch den Fußring in größerem Maßstab und Fig. 4 den Schnitt entlang der Linie I-I in Fig. 2.
- Der Kopf- und der Fußring können baugleich sein.
- Wenn sie nicht baugleich sind, so läßt sich die Erfindung ebenfalls analog anwenden, so daß im Folgenden nur der Kopfring näher beschrieben wird.
- Der Kopfring 11 überlappt mit der Verlängerung 12 einen Teil des Faßmantels 13 und die Kante 14 des Fasses 15. Die Verlängerung 12 besitzt den größten Durchmesser gegenüber den übrigen Teilen des Fasses 15, so daß sie gleichzeitig die Funktion eines Rollringes ausübt. Die Verlängerung 12 stützt sich durch die Erhebung 16 am Faßmantel 13 ab. Die Erhebungen 16 verlaufen der Länge nach senkrecht zur Umfangsrichtung des Fasses 15. Zwischen den Erhebungen 16 verbleiben rinnenartige Freiräume 17. In einigen der rinnenartigen Freiräume 17 sitzen mit dem Faß fest verschweißte Elemente 18. Diese verlaufen ebenfalls senkrecht zur Umfangsrichtung des Fasses 15. Es ist günstig, wenn die fest verschweißten Elemente 18 mit dem Faß ein Hohlprofil bilden oder aus einem Hohlprofil hergestellt sind, das an beiden Stirnflächen offen bleibt, so daß das Element 18 ebenfalls wie die Freiräume 17 zum Ablauf der Waschflüssigkeit dient. Es ist jedoch auch ein volles Profil möglich, wenn dessen Querschnittsfläche kleiner ist als die Fläche des rinnenartigen Freiraumes. Der Kopf- oder Fußring 11 ist mit seiner Verlängerung 12 am Element 18 befestigt. Als Befestigung kann eine Blindniete 19 dienen. Es ist auch die Befestigung durch eine Hakenkralle 20 oder durch andere bekannte Befestigungsmittel, wie z. B. Schrauben, möglich. Beim Auswechseln des Kopf- oder Fußringes wird die Blindniete aufgebohrt und durch eine neue ersetzt oder es wird die Hakenkralle 20 abgeschliffen. Der neue Kopf- oder Fußring besitzt eine neue Hakenkralle 20, die hinter die Kante des Elementes 18 beim Aufpressen eingehakt oder eingeklipst wird. Der Kopf- oder Fußring kann aus Metall, Kunststoff oder einem Verbundwerkstoff dieser Materialien hergestellt sein.
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Claims (5)
- Patentansprüche: 1. Auswechselbarer Kopf- oder Fußring, der mit einem Faß fest verschweißten Element relativ leicht lösbar verbunden ist, und bei dem eine Verlängerung des Kopf- oder Fußringes einen Teil der Kante und des zylindrischen Faßmantels übergreift, wobei sich im übergreifenden Teil an der Innenfläche längliche Erhebungen mit dazwischen liegenden rinnenartigen Freiräumen befinden, über die der übergreifende Teil in Richtung zur Faßoberfläche abgestützt ist, und sich das mit dem Faß fest verschweißte Element zwischen dem Faß und dem übergreifenden Teil, in den rinnenartigen Freiräumen, befinden, d a d u r c h gekennzeichnet, daß die Längsrichtung der Erhebungen (16) und der rinnenartigen Freiräume (17) senkrecht zur Umfangsrichtung des Fasses (15) verläuft und daß das mit dem Faß (15) fest verschweißte Element aus mehreren gesonderten Einzelelementen (18) besteht, die sich jeweils vollständig innerhalb einiger der Freiräume (17) befinden.
- 2. Auswechselbarer Kopf- oder Fußring nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die rinnenartigen Freiräume (17) senkrecht zur Umfangsrichtung des Fasses durchgehend sind und ihre Querschnittsfläche gleich oder größer als die Querschnittsfläche der Erhebung (16) ist.
- 3. Auswechselbarer Kopf- oder Fußring nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Einzelelement (18) seine größte Ausdehnung senkrecht zur Umfangsrichtung des Fasses hat und daß dieses Element eine Querschnittsfläche hat, die höchstens 2/3 der Querschnittsfläche des rinnenartigen Freiraums (17) beträgt.
- 4. Auswechselbarer Kopf- oder Fußring nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Einzelelement (18) mit dem Faß (15) ein Hohlprofil bildet oder selbst ein Hohlprofil ist und an den Stirnflächen geöffnet ist.
- 5. Auswechselbarer Kopf- oder Fußring nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf- oder Fußring (11) mit Nieten (19), Widerhaken oder Krallen (20) mit den Einzelelementen (18) verbunden ist.Die Erfindung betrifft einen auswechselbaren Kopf-oder Fußring an Fässern nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.Die Kopf- oder Fußringe werden an Fässern, insbesondere an Bierfässern lösbar verbunden, damit diese später bei Beschädigung z. B. nur eines Ringes erneuert werden können.Aus der DE-OS 31 40022 ist ein auswechselbarer Kopf- oder Fußring bekannt, der nicht direkt am Faß, sondern an einem Zargenring befestigt ist, der wiederum mit dem Faß verschweißt ist. Der Zargenring ragt über die Stirnseite des Fasses hinaus. Das hat den Nachteil, daß der Zargenring bei einem schrägen Stoß auf den Kopf- oder Fußring sich etwas oval verformt, so daß beim Erneuern des Kopf- oder Fußringes der neue genau kreisrunde Kopf- oder Fußring sich nicht über den Zargenring schieben läßt. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß beim Reinigen des Fasses das Waschwasser schlecht aus dem inneren Bereich des Kopf- oder Fußringes abfließt.Aus der US-PS 43 72458 ist ein Kopf- oder Fußring bekannt, der leicht durch Punktschweißen am Faß befestigt ist. Es ist jedoch relativ schwer, einen beschädigten Kopf- oder Fußring auszuwechseln, weil dann die geschweißte Stelle vorsichtig abgeschliffen werden muß, ohne daß die dünne Wand des Fasses dabei beschädigt oder gar durchgeschliffen wird. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß das Waschwasser und eventuelles Regenwasser durch den Kopf- und Fußring am Ablaufen gehindert wird.Dieser Nachteil wird in der US-PS 10 63 152 bei einem umlaufenden Verstärkungsring dadurch beseitigt, daß senkrecht zu dessen Umfangsrichtung rinnenartige Freiräume zum Zwecke der Dränage vorgesehen sind.Diese im Querschnitt relativ kleinen Löcher sind auf Kopf und Fußringe nicht einfach übertragbar, da diese in ihrem Inneren erhebliche Hohlräume, z. B. zum Zwecke der Federung bei Stößen besitzen. Diese großen Hohlräume werden durch kleine Löcher nur unvollkommen mit Waschflüssigkeit durchgespült, so daß dort Schmutzreste zurückbleiben, die selbst bei Edelstahlfässern zu einer Kontaktkorrosion und zum sogenannten Lochfraß führen können.Es ist Aufgabe der Erfindung, einen leicht am Faß zu befestigenden und mit relativ einfachen Mitteln wieder zu lösenden Kopf- oder Fußring zu schaffen, dessen Befestigung und dessen sonstige zum Zwecke der Federung üblichen Hohlräume durch einen größeren Strahl von Waschflüssigkeit gut zu reinigen sind.Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Kennzeichenteiles des Patentanspruches 1 gelöst.Die Waschflüssigkeit kann besonders günstig dadurch abfließen, daß die rinnenartigen Freiräume in Längsrichtung der Faßachse durchgehend sind und ihr Querschnitt gleich oder größer als der Querschnitt der Erhebungen ist. Die Waschflüssigkeit kann auch in den rinnenartigen Freiräumen gut abfließen, in denen ein mit dem Faß fest verschweißtes Einzelelement sitzt.Dies wird dadurch erreicht, daß das Einzelelement seine größte Ausdehnung senkrecht zur Umfangsrichtung des Fasses hat und daß dieses Element eine Querschnittsfläche hat, die höchstens 2/3 der Querschnittsfläche des rinnenartigen Freiraums beträgt. Die Waschflüssigkeit kann zusätzlich durch das mit dem Faß fest verschweißte Element fließen, weil dieses mit dem Faß ein Hohlprofil bildet oder selbst ein Hohlprofil ist. Um Beschädigungen vorzubeugen, ist es günstig, wenn die Verlängerung des Kopf- oder Fußringes relativ dickwandig und stabil ausgeführt ist. Es wird das Material doppelt genutzt und das Faß bleibt somit insgesamt im Gewicht leicht, wenn die Verlängerung des Kopf- oder Fußringes im Durchmesser größer als alle übrigen Teile des Fasses ist und als Rollring dient.Der Kopf- oder Fußring läßt sich leicht durch Nieten, Widerhaken oder Krallen am Einzelelement verbinden.Die Nieten, Widerhaken oder Krallen werden beim Auswechseln des Kopf- oder Fußringes z. B. aufgebohrt oder aufgeschliffen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833336681 DE3336681C1 (de) | 1983-10-08 | 1983-10-08 | Kopf- oder Fußring an Fässern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833336681 DE3336681C1 (de) | 1983-10-08 | 1983-10-08 | Kopf- oder Fußring an Fässern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3336681C1 true DE3336681C1 (de) | 1984-12-20 |
Family
ID=6211366
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833336681 Expired DE3336681C1 (de) | 1983-10-08 | 1983-10-08 | Kopf- oder Fußring an Fässern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3336681C1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2008098935A1 (en) | 2007-02-12 | 2008-08-21 | Inbev S.A. | Container and chime and method of manufacturing said container |
| WO2008098939A1 (en) * | 2007-02-12 | 2008-08-21 | Inbev S.A. | Container, chime and assembly of both |
| CN101641262B (zh) * | 2007-02-12 | 2011-11-16 | 英博有限公司 | 容器、凸边结构及其两者的组件 |
| CN106672480A (zh) * | 2017-03-23 | 2017-05-17 | 成都大漠石油技术有限公司 | 对油桶底部具有保护功能的组件 |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1063152A (en) * | 1911-09-18 | 1913-05-27 | Metallic Barrel Company | Metallic package. |
| US4372458A (en) * | 1981-04-08 | 1983-02-08 | Carlson Franklin J | Protective skirt assembly for a container |
| DE3140022A1 (de) * | 1981-10-08 | 1983-04-28 | Fissler Gmbh, 6580 Idar-Oberstein | Keg |
-
1983
- 1983-10-08 DE DE19833336681 patent/DE3336681C1/de not_active Expired
Patent Citations (3)
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| US9156583B2 (en) | 2007-02-12 | 2015-10-13 | Anheuser-Busch Inbev S.A. | Container, chime and assembly of both |
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Legal Events
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| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
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