DE3335697C2 - - Google Patents

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DE3335697C2
DE3335697C2 DE3335697A DE3335697A DE3335697C2 DE 3335697 C2 DE3335697 C2 DE 3335697C2 DE 3335697 A DE3335697 A DE 3335697A DE 3335697 A DE3335697 A DE 3335697A DE 3335697 C2 DE3335697 C2 DE 3335697C2
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    • GPHYSICS
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  • Measurement Of Velocity Or Position Using Acoustic Or Ultrasonic Waves (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Vermes­ sen eines Schallfeldes mit den Merkmalen des Oberbe­ griffs des Patentanspruches 1.
Solche Vorrichtungen sind aus den japanischen Of­ fenlegungsschriften 1 04 601/74 und 14 602/74 be­ kannt. Dort wird ein Ausgangssignal vom Mikrophon verstärkt und erfaßt.
Danach wird durch ein Ausgangssignal eines Detek­ tors eine Umschaltschaltung in der Weise gesteuert, daß, wenn das Ausgangssignal ein im voraus festgeleg­ tes Niveau übersteigt, das einem zu erfassenden vorge­ gebenen Mindestschalldruck entspricht, die Umschalt­ schaltung auf Durchlaß geschaltet wird und die Leucht­ diode einschaltet, die einen Lichtfleckort erzeugt. So­ dann wird ein Bild des auf dieses Weise erzeugten Licht­ fleckortes auf einem fotografischen Film mittels einer Stehbildkamera aufgezeichnet, deren Verschluß wäh­ rend des Abtastens geöffnet wird.
Bei einem solchen bekannten Verfahren zum fotogra­ fischen Aufzeichnen des Schallfeldes weist das auf dem Film erzeugte Bild aufgrund einer Hysteresecharakteri­ stik der Umschaltschaltung keine scharfe Abgrenzung zwischen hellen und dunklen Bereichen auf. Eine diese Hysteresecharakteristik erläuternde Wellenform eines Ausgangssignals M des Detektors ist in Fig. 1 darge­ stellt. Wenn dieses Ausgangssignal M ein Einschalt- Spannungsniveau E ON übersteigt, wird die Umschalt­ schaltung auf Durchlaß geschaltet und schaltet die Leuchtdiode ein. Wird das Ausgangssignal M, kleiner als ein Ausschalt-Spannungsniveau E OFF, wird die Um­ schaltschaltung gesperrt und schaltet die Lichtquelle aus. Gewöhnlich sind die beiden Spannungsniveaus E ON und EOFF verschieden. Wenn daher das Mikrofon und die Leuchtdiode eine hin- und hergehende Abtastbewe­ gung ausführen, wird die Leuchtdiode beim Abtasten in der Rückwärtsrichtung in Stellungen ein- oder ausge­ schaltet, die gegenüber den Stellungen, in denen die Leuchtdiode beim Abtasten in der Vorwärtsrichtung ein- oder ausgeschaltet wird, um einen Abstand d etwas versetzt sind, auch dann, wenn das Ausgangssignal M vom Mikrofon zwischen den Abtastungen in Vorwärts­ und Rückwärtsrichtung nicht verändert wird. Auf diese Weise ist das auf den Film aufgezeichnete Bild nicht scharf begrenzt. Dieser Nachteil kann vermieden wer­ den, wenn das Schallfeld stets in derselben Richtung abgetastet wird. Es ist jedoch offensichtlich, daß in die­ sem Falle die Abtastzeit in hohem Maße verlängert wird.
Ferner wird bei dem bekannten Verfahren das das Mikrofon und die Lichtquelle tragende Abtastglied kon­ tinuierlich bewegt, um ein sogenanntes kontinuierlich bewegtes System zu bilden. In diesem Falle wird der Einfluß von im Ausgangssignal Mdes Mikrofons enthal­ tenen Störsignalen auf dem fotografischen Film als dem Endglied direkt deutlich, weil die Lichtstärke des auf dem Film aufgezeichneten Lichtfleckortes momentane Schalldrücke in den entsprechenden Abtastpunkten darstellt und nicht ihren Durchschnittswert. Wenn daher dem Ausgangssignal M Störsignale n überlagert sind, wird die Lichtquelle fälschlicherweise eingeschaltet, und die Schalldruckverteilung kann nicht exakt aufgezeich­ net werden.
Zur Vermeidung des vorstehend beschriebenen Nachteils könnte man daran denken, das Mikrofon und die Lichtquelle intermittierend zu bewegen und von den in den zugehörigen Punkten erfaßten Schalldrücken ei­ nen Durchschnittswert zu bilden, um den Einfluß der Störsignale zu unterdrücken. In diesem Falle ist jedoch die Steuerung einer Antriebsvorrichtung für die Abtast­ vorrichtung sehr schwierig, und es wird eine sehr lange Abtastzeit benötigt. Ferner wäre die Aufzeichnung des Lichtfleckortes auf dem Film nicht kontinuierlich; es würde somit kein scharfes Bild erzielt. Dieser Nachteil könnte durch die Wahl eines kleinen Abstandes zwi­ schen aufeinanderfolgenden Stopstellungen der Abtast­ vorrichtung ausgeschaltet werden. In diesem Falle wird jedoch die Steuerung des Abtastmechanismus noch schwieriger, und das Abtasten dauert beträchtlich län­ ger.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vor­ richtung zu schaffen, mit der sich von einem Schallfeld eine scharfe fotografische Aufzeichnung von hoher Auf­ lösung innerhalb kurzer Zeit ohne Beeinträchtigung durch Störsignale herstellen läßt.
Aus der DE-OS 21 06 679 ist eine Meßvorrichtung bekannt, bei der einem mit Schwellwerten zu verglei­ chenden Signal eine Schwingung überlagert wird, deren Amplitude kleiner ist als die Differenz zweier benach­ barter Schwellwerte. Dort geht es jedoch um eine Erhö­ hung der Signalauflösung ohne Vergrößerung der Bit­ zahl und nicht um das Eliminieren einer Hysterese.
Die erfindungsgemäße Lösung der obengenannten Aufgabe ist im Patentanspruch 1 gekennzeichnet.
In den Unteransprüchen sind vorteilhafte Ausgestal­ tungen der Erfindung beschrieben.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfol­ gend anhand schematischer Zeichnungen näher erläu­ tert. Es zeigt
Fig. 2 ein Blockschaltbild einer Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der Erfindung,
Fig. 3 eine Seitenansicht einer Abtastvorrichtung der­ selben Vorrichtung,
Fig. 4A bis 4F Wellenformen zur Erläuterung der Arbeitsweise der in Fig. 2 dargestellten Vorrichtung,
Fig. 5 eine mit der Vorrichtung gemäß Fig. 2 herge­ stellte fotografische Aufzeichnung,
Fig. 6 ein Blockschaltbild einer anderen Ausführungs­ form der Vorrichtung gemäß der Erfindung,
Fig. 7 eine Seitenansicht einer Abtastvorrichtung der­ selben Vorrichtung und
Fig. 8 eine mit der Vorrichtung gemäß Fig. 6 herge­ stellte fotografische Aufzeichnung.
Mit der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform der Vorrichtung zum fotografischen Aufzeichnen eines Schallfeldes soll eine Schalldruckverteilung eines von einer Schallquelle S erzeugten Schalles aufgezeichnet werden. Die Vorrichtung hat einen akustoelektrischen Wandler mit einem Mikrofon 1 und einen lichtelektri­ schen Wandler mit einer Leuchtdiode 2. Das Mikrofon 1 und die Leuchtdiode 2 sind an einem Abtastarm einer Abtastvorrichtung 3 so befestigt, daß sie eine Ebene in einem aufgezeichneten Schallfeld abtasten. Das Mikro­ fon 1 gibt ein elektrisches Signal über einen Vorverstär­ ker 4 an einen Einsteller 5, der die Amplitude des elektri­ schen Signals in Übereinstimmung mit einem im voraus festgelegten Schalldruck einstellt. Der Einsteller 5 weist ein veränderbares Dämpfungsglied auf, das die Ampli­ tude des elektrischen Signals, welche dem im voraus festgelegten Schalldruck entspricht, in der Weise zu dampfen vermag, daß die Amplitude gleich ist einem Einschalt-Schwellenwert einer Umschaltschaltung 8.
Der Einsteller 5 gibt ein Ausgangssignal an einen De­ tektor 6, der ein Gleichspannungsniveau ableitet, wel­ ches einem effektiven Wert des Wechselspannungs- Ausgangssignals des Einstellers 5 entspricht, also ein Hüllsignal des Ausgangssignals. Danach wird das Gleichsspannungssignal einer Abtast- und Amplituden­ modulations-Schaltung 7 als Modulationssignal zuge­ führt. Die Schaltung 7 empfängt ferner von einem Über­ lagerungsoszillator 7 a einen Träger von einer im voraus festgelegten Frequenz. In der Abtast- und Modulations­ schaltung 7 wird das Gleichspannungssignal vom Hüll­ kurvendetektor 6 abgetastet, ein Abtastsignal erzeugt und dann durch Modulieren des Trägers mit dem Ab­ tastsignal ein moduliertes Signal abgeleitet.
Wie weiter unten näher erläutert wird, kann das Ab­ tasten und Modulieren, das beim gezeigten Beispiel gleichzeitig erfolgt, auch nacheinander ausgeführt wer­ den.
Das modulierte Signal wird der Umschaltschaltung 8 zugeführt, die bei jedem Überschreiten ihres Schwellen­ pegels durch das modulierte Signal auf Durchlaß ge­ schaltet wird. Dabei wird die Leuchtdiode 2 eingeschal­ tet. Weil das modulierte Signal die Frequenz des Trä­ gers hat, wird die Leuchtdiode 2 nach Maßgabe dieser Frequenz ein- und ausgeschaltet, solange das Ausgangs­ signal des Mikrofons 1 gleich oder größer als der vorge­ gebene, dem im voraus festgelegten Schalldruck ent­ sprechende Wert ist.
Gemäß Fig. 3 hat die Abtastvorrichtung 3 einen Wa­ gen 11, der entsprechend einem Pfeil Hin bezug auf die Schallquelle S vorwärts und rückwärts bewegbar ist, einen mit einem Ende am Wagen 11 befestigten Ständer 12 und einen am Ständer 12 beweglich angeordneten Arm 13. Das Mikrofon 1 und die Leuchtdiode 2 sind an einem Ende des Arms 13 so befestigt, daß sie entspre­ chend einem Pfeil Vhöhenverstellbar sind. Vorzugswei­ se ist dafür gesorgt, daß durch die Bewegung des Wa­ gens 11 so wenig Geräusch wie möglich erzeugt wird. Bei einer waagerechten Bewegung des Wagens 11 in einer Richtung mit konstanter Geschwindigkeit wird der Arm 13 mit einer größeren Geschwindigkeit als der Wagen 11 auf- und abbewegt und tastet in dem mittels des Mikrofons 1 und der Leuchtdiode 2 zu untersuchen­ den Schallfeld eine Ebene ab.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung wird im einzelnen anhand der in Fig. 4A bis 4F dargestellten Wellenfor­ men erläutert. Fig. 4A zeigt das Ausgangssignal O 1, das vom Mikrofon 1 geliefert und vom Vorverstärker 4 ver­ stärkt wird. Das Niveau des im voraus festgelegten, ei­ ner Spannung V 1 entsprechenden Schalldruckes ist durch eine strichpunktierte Linie P angegeben. Wenn somit das Signal O 1 das Niveau P, also die Spannung V 1, übersteigt, muß die Leuchtdiode 2 ein- und ausgeschal­ tet werden. Das Ausgangssignal O 1 wird dem das Dämpfungsglied aufweisenden Einsteller 5 zugeführt und wird so gedämpft, daß die Spannung V 1 auf einen Schwellenpegel T einer Spannung V 2 der Umschalt­ schaltung 8 herabgesetzt wird (s. Fig. 4B). Diese Schwel­ lenspannung V 2 entspricht dem in Fig. 1 dargestellten Einschalt-Spannungsniveau E ON. Das gedämpfte Aus­ gangssignal O 2 wird dem Detektor 6 zugeführt, der ein Ausgangssignal O 3 entsprechend Fig. 4C erzeugt. Zur besseren Verdeutlichung ist die Amplitude in Fig. 4C, 4 D und 4 E gegenüber Fig. 4a und 4B übertrieben darge­ stellt. Das auf diese Weise erfaßte Ausgangs- oder Hüll­ signal O 3 wird der Abtast- und Modulationsschaltung 7 zugeführt und zur Ableitung des Abtastsignals O 4 mit einer bestimmten Abtastfrequenz abgetastet (s. Fig. 4D). Dieses Abtastsignal O 4 wird während einer Hälfte der Abtastperiode ausgelesen. Dieser Lesevorgang wird in der vorliegenden Anmeldung auch als Modulations­ vorgang bezeichnet. Mit anderen Worten, der vom Überlagerungsoszillator 7 a gelieferte Träger wird mit dem Abtastsignal O 4 amplitudenmoduliert, um das in Fig. 4E dargstellte modulierte Signal O 5 abzuleiten. Beim gezeigten Beispiel ist der Träger eine Rechteck­ welle mit einer der Abtastfrequenz gleichen Frequenz. jedoch kann der Träger selbstverständlich eine Sinus­ welle mit einer höheren als der Abtastfrequenz sein. Das modulierte Signal O 5 wird dann der Umschaltschaltung 8 als Steuersignal zugeführt. Wenn das Signal O 5 den Schwellenpegel Tder Spannung V 2 übersteigt, wird die Umschaltschaltung 8 auf Durchlaß geschaltet und die Leuchtdiode 2 wird eingeschaltet.
Weil die Umschaltschaltung 8 mittels des modulierten Signals O 5 während einer Zeit, in der das Detektoraus­ gangssignal O 3 den Schwellenpegel T übersteigt, ange­ steuert wird, wird sie nach Maßgabe der Trägerfre­ quenz zyklisch ein- und ausgeschaltet; daher wird auch die Leuchtdiode 2 nach Maßgabe der Trägerfrequenz zyklisch ein- und ausgeschaltet (s. Fig. 4F). Ein Ausglei­ chen der Differenz zwichen den Einschalt- und Aus­ schalt-Spannungsniveaus E ON und EOFF ist möglich, weil die Leuchtdiode 2 nur dann eingeschaltet wird, wenn das Detektorausgangssignal O 3 den dem Einschalt- Spannungsniveau E ON der Umschaltschaltung 8 entspre­ chenden Schwellenpegel Tübersteigt, aber niemals ein­ geschaltet wird, wenn das Detektorausgangssignal O 3 eine Amplitude zwischen dem Einschalt-Spannungsni­ veau E ON und dem Ausschalt-Spannungsniveau E OFF hat. Es ist daher möglich, durch Fotografieren der Abtast­ ebene mittels einer Stehbildkamera, deren Verschluß während des Abtastens geöffnet gehalten wird, ein scharfes Bild des Lichtfleckortes auf dem fotografischen Film aufzuzeichnen.
Da außerdem das Hüllsignal O 3 des Detektors 6 abge­ tastet wird, kann der Einfluß von Störsignalen ausge­ schlossen werden. Es ist daher eine fotografische Auf­ zeichnung möglich, welche die Verteilung des Schall­ druckes exakt wiedergibt.
Es wird also die Leuchtdiode 2 nach Maßgabe der Trägerfrequenz ein- und ausgeschaltet, dagegen wird der Lichtfleck auf dem fotografischen Film als kontinu­ ierlicher Ort aufgezeichnet, weil die Abtastgeschwindig­ keit der Abtastvorrichtung 3 gegenüber der Trägerfre­ quenz niedrig ist und ferner die Abtastebene auf dem Film mit starker Verkleinerung aufgezeichnet wird. Vorzugsweise wird der Arm 13 der Abtastvorrichtung 3, also das Mikrofon 1 und die Leuchtdiode 2, mit einer Geschwindigkeit von 0,1 bis 2 m/s fortbewegt, wogegen die Trägerfrequenz zwischen einigen und mehreren Hundert Hertz, vorzugsweise zwischenl0 und 100 Hz, beträgt.
Fig. 5 zeigt ein Beispiel einer mit der vorstehend be­ schriebenen Vorrichtung hergestellten fotografischen Aufzeichnung der Schalldruckverteilung. Beim gezeig­ ten Beispiel wurde die Leuchtdiode 2 ein- und ausge­ schaltet, wenn das Mikrofon 1 einen Schalldruck gleich oder größer als der im voraus festgelegte Schalldruck empfing. Die in Fig. 5 schraffierte Fläche D stellt den Bereich im Schallfeld dar, in dem der Schalldruck niedri­ ger als der im voraus festgelegte Schalldruck war, und die helle Fläche B den Bereich, in dem der Schalldruck den vorbestimmten Wert überstieg. Die Grenzlinie zwi­ schen der schraffierten Fläche D und der hellen Fläche B entspricht daher der Verteilung des im voraus festge­ legten Schalldruckes. Wenn daher bei jeder schrittwei­ sen Änderung des Dämpfungsfaktors im Einsteller 5 mehrere fotografische Aufzeichnungen hergestellt wer­ den und diese dann aufeinandergelegt werden, kann ein Diagramm mit Linien gleichen Schalldruckes hergestellt werden.
Bei der in Fig. 6 dargestellten Ausführungsform sind Bauteile, die denjenigen in Fig. 2 entsprechen, mit glei­ chen Bezugszeichen bezeichnet. Zur Herstellung einer fotografischen Aufzeichnung, welche die Ausbreitung einer von einer Schallquelle S erzeugten Schallwelle in einem Schallfeld darstellt, sind zwei Mikrofone 1 und 1′ vorgesehen, von denen das Mikrofon 1 zusammen mit einer Leuchtdiode 2 an einer Abtastvorrichtung 3 so befestigt ist, daß eine Ebene im Schallfeld abgetastet werden kann; das andere Mikrofon 1′ ist an einer zweckdienlichen Stelle im Schallfeld fest angeordnet.
Die Anordnung der Mikrofone 1 und 1′ in bezug auf die Schallquelle S ist in Fig. 7 dargestellt. Das Mikrofon 1 und die Leuchtdiode 2 sind an einem Arm 13 befestigt, der entsprechend einem Pfeil V auf einem Ständer 12 auf- und abbewegbar ist. Der Ständer 12 ist auf einem Wagen 11 befestigt, der entsprechend einem Pfeil H waagerecht bewegbar ist.
Die Ausgangssignale von den Mikrofonen 1 und 1′ werden zugehörigen Vorverstärkern 4 und 4′, Einstel­ lern 5 und 5′ und Filtern 15 und 15′ zugeführt. In den Filtern 15 und 15′ werden nur solche Anteile abgeleitet, die eine gewünschte Frequenz besitzen. Wenn daher die Schallquelle S nur Schall mit der gewünschten Frequenz erzeugt, können die Filter 15 und 15′ weggelassen wer­ den. Die Ausgangssignale von den Filtern 15 und 15′ werden von einer Summierschaltung 16 addiert, die dann ein Summensignal einem Detektor 6 und einer Abtast- und Modulationsschaltung 7 zuführt. In der Schaltung 7 wird das Detektorausgangssignal zuerst ab­ getastet und gehalten, um ein Abtastsignal zu erzeugen, mit dem dann ein von einem Trägerfrequenzoszillator 7 a erzeugter Träger amplitudenmoduliert wird, um ein moduliertes Signal zu erzeugen. Das modulierte Signal wird dann einer Umschaltschaltung 8 als Steuersignal zugeführt. Auch bei dieser Ausführungsform wird die Umschaltschaltung bzw. das Umschaltglied 8 zyklisch auf Durchlaß geschaltet, und die Leuchtdiode 2 wird nach Maßgabe der Trägerfrequenz ein- und ausgeschal­ tet.
Eine von der Schallquelle S erzeugte Schallwelle kommt an den Mikrofonen 1 und 1′ zu verschiedenen Zeitpunkten an, so daß deren Ausgangssignale phasen­ verschoben sind. Für diese Phasenverschiebung sind die Abstände zwischen der Schallquelle S und den Mikrofo­ nen 1 und 1′ bestimmend; beim Verstellen des Mikro­ fons 1 in der Ebene des aufzeichnenden Schallfeldes wird daher das Summensignal von der Summierschal­ tung 16 über einer Fläche gleicher Phase der Schallwelle verändert, und wenn es den im voraus festgelegten Schalldruck übersteigt, wird die Leuchtdiode 2 ein- und ausgeschaltet. Es kann daher die Verteilung der Fläche gleicher Phase der Schallwelle mit der gewünschten Frequenz festgestellt werden, also die Ausbreitung der Schallwellenfläche des Schalles, die einen Druck gleich oder höher als der im voraus festgelegte Schalldruck besitzt. Während das Mikrofon 1 und die Leuchtdiode 2 die Ebene im Schallfeld abtasten, wird der Verschluß einer Stehbildkamera zur Aufzeichnung des Ortes der Leuchtdiode 2 auf einem fotografischen Film geöffnet gehalten. Dann kann eine fotografische Aufzeichnung hergestellt werden, welche die Ausbreitung der Schall­ welle darstellt, die den im voraus festgelegten Schall­ druck und die gewünschte Frequenz aufweist.
Fig. 8 zeigt ein Beispiel der mit der Vorrichtung ge­ mäß Fig. 6 und 7 herstellbaren fotografischen Aufzeich­ nung, in welcher die helle Fläche B den Bereich darstellt, in dem die Schallwelle komprimiert ist, und die dunkle Fläche D den Bereich, in dem die Schallwelle nicht kom­ primiert ist.
Die Abtastvorrichtung für das Mikrofon und die Leuchtdiode kann von den gezeigten Ausführungsfor­ men verschieden sein. Es ist ferner nicht immer notwen­ dig, daß die Leuchtdiode an der das Mikrofon tragenden Abtastvorrichtung befestigt ist. Es ist auch möglich, die Leuchtdiode an einer anderen Stelle als dem Schallfeld synchron mit der Mikrofonbewegung zu verstellen. Für die Erzeugung des Lichtflecks kann auch ein Kathoden­ strahloszillograph vorgesehen sein, der außerhalb des aufzuzeichnenden Schallfeldes angeordnet ist. In diesem Falle kann der Leuchtschirm des Oszillographen mit einer Kamera fotografiert werden.
Bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsfor­ men wird das Ausgangssignal des Detektors 6 abgeta­ stet und zur gleichen Zeit wird der Träger mit dem Abtastsignal moduliert. Es ist jedoch möglich, das Abta­ sten und Modulieren nacheinander von getrennten Schaltungen durchführen zu lassen. In diesem Falle kann anstelle einer Dämpfung des Ausgangssignals vom Mikrofon ein Vergleich des modulierten Signals mit ei­ nem Schwellenniveau stattfinden, das einem im voraus festgelegten Schalldruck entspricht. Außerdem können die Abtastfrequenz und die Trägerfrequenz voneinan­ der verschieden sein. Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 6 und 7 wird nur die Ausbreitung der Schallwelle fotografisch aufgezeichnet. Es ist jedoch möglich, das Ausgangssignal vom Mikrofon 1′ getrennt zu verarbei­ ten und eine die Schalldruckverteilung wiedergebende fotografische Aufzeichnung herzustellen. ln diesem Fal­ le kann sowohl die Ausbreitung der Schallwelle als auch die Schalldruckverteilung mittels derselben Vorrichtung aufgezeichnet werden.

Claims (8)

1. Vorrichtung zum Vermessen eines Schallfeldes mit
  • - einem akustoelektrischen Wandler aus zu­ mindest einem Mikrophon (1) zum Umwan­ deln von Schalldruck in ein elektrisches Signal,
  • - einer Abtasteinrichtung (3) zum Hin- und Herbewegen des Mikrophons (1) im Schallfeld,
  • - einem Detektor (6) zum Nachweisen des vom Mikrophon (1) erzeugten elektrischen Si­ gnals (O 1) und zum Ableiten einer Hüllkurve (O 3),
  • - einem hysteresebehafteten Umschaltglied (8) zum Vergleichen der Hüllkurve mit einem Schwellwert und zum Erzeugen eines An­ triebssignals nur dann, wenn die Hüllkurve den Schwellwert übersteigt, und
  • - einem elektrooptischen Wandler (2) zum Erzeugen eines Lichtflecks, dessen Intensität entsprechend dem Antriebssignal moduliert wird und der gemeinsam mit dem Mikrophon (1) bewegt wird,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem De­ tektor (6) und dem Umschaltglied (8) eine Abtast­ und Modulationsschaltung (7) vorgesehen ist, wel­ che die Hüllkurve (O 3) mit einer Abtastfrequenz zur Erzeugung eines Abtastsignals abtastet, daß dieses Abtastsignal die Amplitude eines Trägersi­ gnals, das von einem Trägersignal-Oszillator (7 a) erzeugt wird, moduliert, und daß das hierdurch ent­ stehende Signal (O 5) das Umschaltglied (8) beauf­ schlagt, so daß der elektrooptische Wandler immer dann, wenn dieses Signal (O 5) den Schwellwert überschreitet, aktiviert ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Abtastfrequenz gleich der Fre­ quenz des Trägersignals ist.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenz des Trägersignals im Bereich von 10 bis 100 Hertz liegt.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der aku­ stoelektrische Wandler und der elektrooptische Wandler (2) mit einer Geschwindigkeit von etwa 0,1 bis 2 m/sek bewegt werden.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der elek­ trooptische Wandler (2) eine Lichtquelle aufweist, die gemeinsam mit dem Mikrophon (1) hin- und herbewegt wird und daß weiterhin eine Kamera zum Aufzeichnen des Ortes der Lichtquelle auf ei­ nem photograpischen Film vorgesehen ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der aku­ stoelektrische Wandler ein zweites Mikrophon (1) aufweist, das im Schallfeld fest positioniert ist, um ein zweites elektrisches Signal zu erzeugen, und daß eine Summierschaltung (16) vorgesehen ist, um die elektrischen Signale der Mikrophone zu addie­ ren, worauf das addierte Signal in den Detektor (6) eingegeben wird.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekenn­ zeichnet, daß zwischen dem ersten und dem zwei­ ten Mikrophon (1 bzw. 1′) und der Summierschal­ tung (16) jeweils ein Filter (15 bzw. 15′) geschaltet ist, um aus den ersten und zweiten elektrischen Si­ gnalen vorgegebene Frequenzen auszufiltern.
DE19833335697 1982-10-01 1983-09-30 Verfahren und vorrichtung zum fotografischen aufzeichnen eines schallfeldes Granted DE3335697A1 (de)

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