DE3329919A1 - Lippenschutz - Google Patents

Lippenschutz

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DE3329919A1
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lip
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elastic
lip protection
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DE19833329919
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Dusan 6367 Karben Mihajlovic
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61C—DENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C5/00—Filling or capping teeth
    • A61C5/90—Oral protectors for use during treatment, e.g. lip or mouth protectors

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

  • Lippenschutz
  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Lippenschutz, insbesondere zum Einsatz während einer ärztlichen, vorzugsweise chirurgischen Behandlung der Zähne und/oder des Mund- oder Rachenraumes.
  • Bekannt geworden ist beispielsweise eine Vorrichtung zur Abgrenzung eines größeren oder kleineren Operations- oder Behandlungsgebietes in der Mundhöhle (DE-AS 22 04 933). Diese Vorrichtung ist mit einem aus elastischem Material bestehenden Abdecktuch zum Umspannen des zu behandelnden Gebietes und mit einer Spannvorrichtung zur Lagefixierung des Abdecktuches im applizierten Zustand versehen. Das besondere an dieser Vorrichtung ist, daß sie aus einem die Behandlungsstelle wenigstens teilweise umschließenden, mit dem Abdecktuch verbundenen aufblasbaren Rahmenstück besteht.
  • Ein Lippenschutz während komplizierter, vorzugsweise chirurgischer Eingriffe ist mit dieser Vorrichtung nicht möglich.
  • Bekannt geworden ist weiterhin ein Mundstück zum Schutz des oberen Zahnsystems von Patienten (DE-OS 30 13 687). Dieses Mundstück besteht aus einem gebogenen Schalenelement mit dem wenigstens der Hauptteil der Außenseite der oberen Zahnreihe, das untere Endender Zähne und wenigstens der untere Teil der Innenseite der Zähne abdeckbar ist, wobei Befestigungsmittel vorgesehen sind, durch die das Schalenelement lösbar in Eingriff mit der oberen Zahnreihe gehalten werden kann. Im einzelnen bestehen die Befestigungsmittel aus einem nachgiebigen stab- oder schlaufenförmigen Schlaufenelement, das die einander gegenüberliegenden hinteren Teile des Schalenelementes verbindet und nachgiebig nach unten und nach vorne um einen im wesentlichen quer verlaufenden Achsenbereich biegbar ist, um dadurch mit seinem ursprünglich hinteren gekrümmten Teil bis zum Boden der Rinne zwischen der Vorderseite des unteren Zahnsystems und der Innenseite der Unterlippe des Patienten so einsetzbar zu sein, daß ein nach unten gerichteter nachgiebiger Druck ausgeübt wird, dessen Gegendruck das Schalenelement in Eingriff mit dem oberen Zahnsystem des Patienten hält.
  • Hiermit ist zwar ein Schutz der oberen Zahnreihe möglich, jedoch sind bei chirurgischen Eingriffen die Lippen, vorzugsweise die' untere Lippe, Verletzungen ausgesetzt, die beispielsweise dadurch verursacht werden können, daß ein Behandlungsinstrument abrutscht oder in einem Winkel zum Einsatz kommen muß, bei dem zumindest eine der Lippen besonders gefährdet ist.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Lippenschutz, insbesondere für empfindliche Patienten, aber auch solche Patienten zu schaffen, deren Lippen bei notwendigen Eingriffen im Mund-und Rachenraum besonders gefährdet sind.
  • Es wurde gefunden, daß sich diese Aufgabe in einfacher Weise durch einen im Querschnitt U-förmigen Schutzkörper aus weichem, elastischem Material lösen läßt, dessen Kuntur einer Lippe anpassbar und dessen Innenbereich zur Aufnahme dieser Lippe ausgebildet ist.
  • Ein derartiger Lippenschutz läßt sich mit Vorteil auch für solche Patienten empfehlen, die von noch in der Ausbildung stehenden angehenden Ärzten behandelt werden.
  • Der Lippenschutz bedeutet weiterhin eine psychologische Hilfe bei ängstlichen Patienten oder Kindern, insbesondere, wenn die behandelnden Ärzte um das Anlegen eines solchen Lippenschutzes gebeten werden.
  • Der erfindungsgemäße Lippenschutz läßt sich in verschiedenen Größen zur Verfügung stellen und ist in gewissen Grenzen den besonderen Erfordernissen des Einzelfalles angepasst.
  • In einem ersten Ausführungsbeispiel ist der U-förmige Schutzkörper nur zum Schutz einer der beiden Lippen bestimmt.
  • In einem anderen Ausführungsbeispiel steht dieser Schutzkörper mit U-förmigem Querschnitt mit einem bügelartigen Halter in Wirkverbindung, der zwischen die gegenüberliegende Lippe und die dahinterliegende Zahnreihe einsteckbar ist. Diesffl Halter kann aus elastischem Edelstahldraht, aber auch aus anderen geeigneten Materialien hergestellt sein. Seine Anbringung am Lippenschutz ist so, daß eine leichte Anpassung an Besonderheiten eines Patienten möglich ist. Weiterhin gestattet dieser aus Lippenschutz und Bügel bestehende Schutzkörper auf einfache Weise, den Öffnungswinkel des offenzuhaltenden Mundes vorzugeben bzw. während des Eingriffes einzuhalten.
  • Bei einem dritten Ausführungsbeispiel weist der Schutzkörper mit U-förmigem Querschnitt eine im wesentlichen ringförmige Kontur zum Schutz beider Lippen auf, dessen Innenbereiche zur Aufnahme beider Lippen ausgebildet sind.
  • Von Vorteil ist, wenn der Schutzkörper, gleichlaufend zu seinem Innenrand, wenigstens eine Einlage aus elastischem Stahldraht o.dgl. enthält. Diese Einlage sorgt gegebenenfalls für einen sicheren Sitz des Lippenschutzes und bietet darüber hinaus einen weiteren Schutz gegen Verletzungen.
  • Die Ansprüche 5 - 7 kennzeichnen besonders vorteilhafte Ausbildungsformen der elastischen Einlage.
  • Eine Besonderheit des Lippenschutzes ist im Anspruch 8 gekennzeichnet.
  • Anspruch 9 kennzeichnet das hauptsächlich verwendete Material.
  • Nachfolgend werden Äusführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben.
  • Es zeigt: Figur 1 ein erstes Ausführungsbeispiel eines Lippenschutzes, Figur 2 einen Querschnitt durch den Lippenschutz nach Figur 1, Figur 3 ein zweites Ausführungsbeispiel, Figur 4 ein drittes Ausführungsbeispiel und Figur 5 einen Querschnitt durch Figur 4 entlang der Linie V, V.
  • Ein Schutzkörper 1 gemäß Figur 1 ist im Querschnitt entlang der Linie II, II in Figur 2 dargestellt. Der Schutzkörper 1 besteht aus elastischem Material, beispielsweise Latex oder ein entsprechendes im medizinischen Bereich bewährtes elastisches, gegebenenfalls geschäumtes Kunststoffprodukt. Der Querschnitt 4 des Schutzkörpers 1 ist im wesentlichen U-förmig. Der äußere Außenrand 11 des Schutzkörpers 1 reicht gemäß Figur 2 entlang des äußeren Bereiches der Unterlippe 14 abwärts. Der innere Außenrand 10 ist zwischen der Lippe 14 und der dahinterliegenden Zahnreihe 15 angeordnet. Es gibt Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Schutzkörper, auch derjenigen, die in Verbindung mit den anderen Figuren erläutert werden, die mehr oder weniger weit mit ihren inneren und äußeren Außenrändern 10 und 11 heruntergezogen sind. In einzelnen Ausführungsbeispielen hat es sich als vorteilhaft.
  • erwiesen, wenn einer der Außenränder 10, 11 länger als der andere Außenrand 11 bzw. 10 ausgebildet wird.
  • Um einen weiteren Schutz der Lippe zu gewährleisten, können, gleichlaufend zur Längsrichtung des Schutzkörpers 1 elastische Einlagen, beispielsweise eine Einlage 8 aus elastischem Stahldraht vorgesehen sein. Gemäß Figur 2 kann diese elastische Einlage 8 aus Stahldraht im Grunde des U-förmigen Schutzkörpers angeordnet sein. In anderen Ausführungsbeispielen können allein oder zusätzlich. zur Einlage 8 weitere elastische Einlagen 12 an den äußeren Bereichen des inneren Außenrandes 10 bzw. des äußeren Außenrandes 11 vorgesehen werden.
  • Der Querschnitt gemäß Figur 2 ist in Verbindung mit der Unterlippe 14 dargestellt. Ohne am Kern der Erfindung etwas zu ändern, kann der Schutzkörper 1 auch zum Schutze der in Figur 2 nicht dargestellten Oberlippe 13 (Figur 5) eingesetzt werden.
  • Eine Abwandlung der Erfindung ist in Figur 3 in vereinfachter schematischer Weise dargestellt. Ein Schutzkörper 2 ist mit einem bügelartigen Halter 6 versehen, der zwischen die der durch den Schutzkörper 2 zu schützenden Lippe gegenüberliegenden Lippe und der dahinterliegenden Zahnreihe einklemmbar ist. Der Bügel 6 kann ebenfalls aus elastischem Stahldraht oder einem entsprechenden Material bestehen. Dieser Bügel 6 hat nicht nur die Aufgabe, den Schutzkörper 2 auf der zu schützenden Lippe zu halten, sondern gegebenenfalls auch die Öffnung des Mundes, beispielsweise bei längeren Eingriffen, in dem gewünschten.Öffnungswinkel sicherzustellen.
  • Die Figuren 4 und 5 zeigen beispielsweise ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung mit einem Schutzkörper 3, derim wesentlichen ringförmig ausgebildet ist, und zum Schutze beider Lippen dient. Die Zahnreihen 15 sowie die Zunge 16 sind erkennbar.
  • Figur 5 zeigt den Schutzkörper 3 im Schnitt entlang der Linie V, V. Die ringförmige Kontur 7 gemäß Figur 4 ist in Figur 5 dadurch angedeutet,daß die im Querschnitt dargestellten Bereiche des Schutzkörpers 3 durch zwei durchgezogene Linien miteinander verbunden sind.
  • In Fugur 1 ist eine elastische Einlage 8 entlang des Innenrandes des dort gezeigten Schutzkörpers 1 dargestellt. Diese Einlage kann, ohne am Kern der Erfindung etwas zu ändern, auch im Beispiel nach den Figuren 4 und 5 zum Einsatz kommen.
  • Gemäß Figur 5 sind Jedoch lediglich im äußeren Außenrand 11 und im inneren Außenrand 10 elastische Einlagen, beispielsweise aus Stahldraht 12 angeordnet. Der Innenbereich 5 des Schutzkörpers 3 ist zur Aufnahme der Oberlippe 13 bzw. der Unterlippe 14 ausgebildet.
  • Im Bereich des Schutzkörpers 3, der gemäß Figur 4 die Unter lippe 14 schützt, ist angedeutet, daß der äußere Außenrand 11 weiter nach unten herabgezogen sein kann, als der innere Außenrand 10. Ohne am Kern der Erfindung etwas zu ändern, kann die ungleiche Höhe der Außenränder auch für die Oberlippe von Vorteil sein. Es ist auch möglich, daß die jeweils inneren Außenränder tiefer herabgezogen sind als die äußeren Außenränder des Schutzkörpers.
  • Der bügelartige Halter 6 gemäß Figur 3 kann einstückig entweder mit der Stahldrahteinlage 8 oder einer der Stahldrahteinlagen 12 ausgebildet sein.
  • Der Innenbereich 5 des Lippenschutzes weist in der Regel eine glatte Oberfläche aus.
  • Der erfindungsgemäße Lippenschutz kann als einmal benutzbarer Wegwerfartikel, aber auch so ausgebildet sein, daß er, vorzugsweise bei Benutzung durch denselben Patienten, auf übliche Weise zu reinigen ist.
  • - Leerseite - Liste der verwendeten Bezeichnungen 1. Schutzkörper 2. Schutzkdrper 3. Schutzkörper 4. Querschnitt 5. Innenbereich 6. bügelartiger Halter 7. ringförmige Kontur 8. Stahldrahteinlage 9. Innenrand 10. innerer Außenrand 11. äußerer Außenrand 12. Stahldrahteinlage 13. Oberlippe 14. Unterlippe 15. Zahnreihe 16. Zunge

Claims (9)

  1. Ansprüche Lippenschutz, insbesondere zum Einsatz während einer ärztlichen, vorzugsweise chirurgischen Behandlung der Zähne undXoder des Mund- oder Rachenraumes, gekennzeichnet durch einen im Querschnitt (4) U-förmigen Schutzkörper (1, 2, 3) aus weichem, elastischem Material, dessen Kontur einer Lippe (13, 14) anpassbar und dessen Innenbereich (5) zur Aufnahme dieser Lippe (13, 14) ausgebildet ist.
  2. 2. Lippenschutz nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der Schutzkörper (2) mit U-iörmigem Querschnitt (4) mit einem bügelartigem Halter (6) in Wirkverbindung steht, der zwischen die gegenüberliegende Lippe (13, 14) und die dahinterliegende Zahnreihe (15) einsteckbar ist.
  3. 3. Lippenschutz nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der Schutzkörper (3) mit U-förmigem Querschnitt (4) eine im wesentlichen ringförmige Kontur (7) zum Schutz beider Lippen (13, 14) aufweist, dessen Innenbereiche (5) zur Aufnahme beider Lippen (13, 14) ausgebildet sind.
  4. 4. Lippenschutz nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, daß der Schutzkörper (1, 2, 3) gleichlaufend zu seinem Inne rand (9) wenigstens eine Einlage aus elastischem'Stahldraht o.dgl. (8, 12) enthält.
  5. 5. Lippenschutz nach Anspruch 4 dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Einlage (8) im Bereich des Innenrandes (9) verläuft.
  6. 6e Lippenschutz nach Anspruch 4 dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Einlage (12) entlang eines Außenrandes (10, 11) der beiden nach außen gerichteten Teile des U-förmigen Schutzkörpers (1, 2, 3) verläuft.
  7. 7. Lippenschutz nach Anspruch 4 dadurch gekennzeichnet, daß zwei elastische Einlagen (12) vorgesehen sind, die entlang der Außenränder (10, 11) beider nach außen gerichteter Teile des U-förmigen Schutzkörpers (1, 2, 3) verlaufen.
  8. 8. Lippenschutz nach den Ansprüchen 1 - 7 dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen Lippe (13, 14) und Zahnreihe (15) liegende innere Außenrand (10) des U-förmigen Schutzkörpers (1, 2, 3) kürzer ist als der entsprechende äußere Außenrand (11).
  9. 9. Lippenschutz nach den Ansprüchen 1 - 8 dadurch gekennzeichnet, daß er aus Latex oder einem geschäumten anderen Kunststoff besteht.
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