DE3328232C2 - Raumfachwerk - Google Patents
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Abstract
Beschrieben ist ein Raumfachwerk mit Keilbolzenbefestigung. Insbesondere um die Möglichkeit zu schaffen, eine Zarge zwischen zwei Knotenstücken mit festem Abstand anzubringen, ist vorgesehen, daß die Zarge (1) einen Durchbruch (8a, 8b) aufweist, der sich bei hergestellter Verbindung zwischen Zarge und Knotenstück zumindest teilweise mit einer Ausnehmung (9) in der Mantelfläche des Keilbolzens (4) überlappt, derart, daß ein Montagewerkzeug (10) durch die Zarge (1) in den Keilbolzen (4) radial einsteckbar ist, und daß die Ausnehmung (9) und/oder der Durchbruch (8a, 8b) eine solche axiale Ausdehnung aufweisen, daß der Keilbolzen (4) auch bei eingestecktem Montagewerkzeug (10) mindestens um die Eindringtiefe seines Gewindeteils in das Knotenstück (2) axial verschiebbar bleibt.
Description
(2) abgewandten Ende in der jeweiligen Zarge frei io spielfreie stabile Befestigung zwischen dem Knotendrehbar
und axial verschiebbar geführt sind und dort stück und der Zarge, sie bietet jedoch nicht die Möglicheinen
vorzugsweise in Richtung auf das Knotenstück keit, eine Zarge zwischen zwei Knotenstücke einzuset-(2)
hin kegelstumpfförmig verjüngenden Arretierab- zen, die bereits einen vorgegebenen unveränderlichen
schnitt (5) aufweisen, bei dem ferner die jeweilige Abstand in dem Raumfachwerk einnehmen, oder eine
Zarge (1) mindestens eine zu ihrer Längsachse senk- 15 solche Zarge zwischen zwei Knotenpunkten herauszurechte,
eine Feststellschraube (6) aufnehmende Ge- nehmen, ohne die Lage der Knotenstücke zu verändern,
windebohrung (7) aufweist, die bei hergestellter Ver- Dies wirkt sich nicht nur störend beim Aufbau eines
bindung zwischen Zarge und Knotenstück auf den bestimmten Raumfachwerkes aus, vielmehr sind dem
Arretierabschnitt(5)drückt, dadurch gekenn- bekannten Raumfachwerk auch in gestaltungstechnizeichnet,
daß die Zarge (1) einen Durchbruch 20 scher Hinsicht wegen des geschilderten Nachteils enge
(8a, 8b) aufweist, der sich bei hergestellter Verbin- Grenzen gesetzt
dung zwischen Zarge und Knotenstück zumindest Aus der deutschen Patentschrift 22 46 478 ist ein
teilweise mit einer Ausnehmung (9) in der Mantelflä- Raumfachwerk bekannt, bei dem das Knotenstück axial
ehe des Keilbolzens (4) überlappt, derart, daß ein durchgehende Bohrungen aufweist, so daß der Gewin-Montagewerkzeug
(10) durch die Zarge (1) in den 25 debolzen einer an dem Knotenstück zu befestigenden
Keilbolzen (4) radial einsteckbar ist, und daß zumin- Zarge mit Hilfe eines Schraubenziehers von dem andedest
der Durchbruch (8a, 8b) eine solche axiale Aus- ren freien Ende der durchgehenden Bohrung gedreht
dehnung aufweist, daß der Keilbolzen (4) auch bei und in das Knotenstück eingeschraubt werden kann,
eingestecktem Montagewerkzeug (10) mindestens Diese bekannte Bauweise weist den Nachteil auf, daß
um die Eindringtiefe seines Gewindeteils (18) in das 30 die durchgehende Bohrung in dem Knotenstück bei der
Knotenstück (2) axial verschiebbar bleibt. oben beschriebenen Befestigungsart von derjenigen
2. Raumfachwerk nach Anspruch 1, dadurch ge- Seite des Knotenstücks zugänglich sein muß, die der zu
kennzeichnet, daß die Ausnehmung in dem Keilbol- befestigenden Zarge abgewandt ist. Ein Einfügen der
zen (4) aus einer Radialbohrung (S) besteht. Zarge in eine teilweise erstellte Konstruktion, die diese
3. Raumfachwerk nach Anspruch 1 oder 2, da- 35 Bedingungen nicht erfüllt, ist daher nicht möglich. Da
durch gekennzeichnet, daß die Zarge (1) ein mittiges der jeweilige zweite Gewindebolzen in jeder Zarge fest
mit der Zarge verbunden sein muß, um diese in ein Knotenstück einschrauben zu können, das von der entgegengesetzten
Seite her bereits besetzt ist, kann die bekannte Bauweise auch nur bei im Querschnitt kreisrunden
Zargen angewandt werden, bei denen es somit
axiales Führungsrohr (11) aufweist, in dem mindestens ein Langloch (8a) als Durchbruch angebracht
ist, und daß die Außenwand der Zarge einen axialen Längsschlitz (8b) aufweist.
4. Raumfachwerk nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß das Knotenstück (2) und die Zarge (1) stirnseitig mindestens eine Einrastwarze
(12, 12') sowie eine die Einrastwarze aufnehmende Vertiefung (13,13') aufweisen.
5. Raumfachwerk nach einem der Ansprüche 1 bis
4. dadurch gekennzeichnet, daß das Montagewerkzeug (10) eine Federspange (17) als Sicherung gegen
Herausfallen aufweist.
nicht darauf ankommt, daß die Zarge bei hergestellter Verbindung mit dem Knotenstück eine vorgegebene
Endlage bei der Drehung um ihre axiale Achse einnehmen muß.
Schließlich ist aus der deutschen Patentschrift 24 26 973 ein Raumfachwerk bekannt, bei dem die rohrförmigen
Zargen endseitig einen Verjüngungsabschnitt mit Innenwinde aufweisen, in dem ein Gewindebolzen,
der mit Hilfe einer Treibmuffe drehbar ist, einge-
schraubt ist. Das freie Ende des Gewindebolzens ist für
das Einschrauben in eine Gewindebohrung des Knotenstückes bestimmt. Dadurch, daß die Steigung des in das
Die Erfindung bezieht sich auf ein Raumfachwerk mit Knotenstück einzuschraubenden Teils des Gewindebolstabförmigen
Zargen und die Zargen stirnseitig verbin- 55 zens etwas größer ist als die Steigung des Gewindes im
denden Knotenstücken, bei dem das jeweilige Knoten- verjüngten Teil der rohrförmigen Zarge, läuft der Gestück
zu den Zargen in verbundenem Zustand koaxiale windebolzen bei Drehen der Treibmuffe schneller in das
Gewindebohrungen aufweist, in die Keilbolzen ein- Knotenstück ein, als er aus dem sich verjüngenden Endschraubbar
sind, die mit ihrem dem Knotenstück abge- teil der Zarge ausläuft, so daß er sich verspannt, wobei
wandten Ende in der jeweiligen Zarge Frei drehbar und 60 die Treibmuffe an dem Knotenstück anliegt. Bei diesem
axial verschiebbar geführt sind und dort einen Vorzugs- bekannten Raumfachwerk ist zwar die Einfügung einer
weise sich in Richtung auf das Knotenstück hin kegel- Zarge zwischen zwei Knotenpunkten mit unveränderstumpfförmig
verjüngenden Arretierabschnitt aufwei- bar vorgegebenem Abstand möglich. Die Konstruktion
sen, bei dem ferner die jeweilige Zarge mindestens eine (Verjüngung der Zarge zum Ende hin und Vorsehen
zu ihrer Längsachse senkrechte, eine Feststellschraube 65 einer Treibmuffe) ist jedoch unter ästhetischen Ge
aufnehmende Gewindebohrung aufweist, die bei hergestellter Verbindung zwischen Zarge und Knotenstück
auf den Arretierabschnitt drückt.
Sichtspunkten nicht sehr befriedigend, da sich zumindest die Treibmuffe deutlich von der Zarge abhebt. Da die
Endlage der Treibmuffe beim Herstellen der Verbin-
dung in dem Moment erreicht wird, in dem die Verspannung zwischen Zarge und Knotenstück einen bestimmten
Wert erreicht hat, kann die Endlage der Treibmuffe nicht frei gewählt werden, so daß nur eine im Querschnitt
runde Form der Treibmuffe in frage kommt. Aus ästhetischen Gründen kommt folglich für das Profil
der Zarge ebenfalls nur eine kreisrunde Querschnittsform in Frage. Der Anwendungsbereich des vorbekannten
Raumfachwerkes beschränkt sich somit praktisch auf Zargen mit kreisrundem Querschnitt Das Vorsehen
von Verjüngungsabschnitten ?n den Zargen ist darüber
hinaus teuer und erschwert eine rationelle serienmäßige Fertigung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde ein Raumfachwerk der eingangs genannten Art zu schaffen, bei
dem eine Zarge zwischen zwei mit unveränderbarem Abstand vorgegebene Knotenstücke einfügbar ist und
b»i dem gleichwohl die Zarge direkt, d. h. ohne Zwischenschaltung
von technischen Befestigur^smitteln, an
das Knotenstück anschließbar ist
Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Zarge einen Durchbruch aufweist, der sich
bei hergestellter Verbindung zwischen Zarge und Knotenstück zumindest teilweise mit einer Ausnehmung in
der Mantelfläche des Keilbolzens überlappt, derart, daß ein Montagewerkzeug durch die Zarge in den Keilbolzen
radial einsteckbar ist, und daß zumindest der Durchbruch eine solche axiale Ausdehnung aufweist, daß der
Keilbolzen auch bei eingestecktem Montagewerkzeug mindestens um die Eindringtiefe seines Gewindeteils in
das Knotenstück axial verschiebbar bleibt.
Dank der erfindungsgemäßen Maßnahme ist es möglich, eine Zarge zwischen zwei Knotenstücke mit festem
Abstand einzufügen, zu welchem Zweck die axial verschieblichen Keilbolzen in der Zarge versenkt sind. Die
etwas eingedrehten Feststellschrauben verhindern, daß der Keilbolzen beim Hantieren aus der Zarge herausfällt
oder in das Innere der Zarge hineingleitet. Danach kann das Montagewerkzeug durch die Zarge und den
Keilbolzen gesteckt und beide Teile können gedreht werden. Der Keilbolzen, der erfindungsgemäß auch bei
durchgestecktem Montagewerkzeug axial verschiebbar bleibt, kann in das Knotenstück eingeschraubt werden.
Nach Herausnehmen des Montagewerkzeuges ist die Zarge gegenüber dem Keilbolzen frei drehbar, so daß
derselbe Vorgang zur Befestigung der Zarge an dem zweiten Knotenstück wiederholt werden kann. Erst
wenn beide Kei'bolzen fest in den beiden endseitigen
Knotenstücken sitzen, wird das Montagewerkzeug entfernt und die Zarge, die frei auf beiden Keilbolzen drehbar
ist in die gewünschte Position um ihre Längsachse gedreht. Durch Eindrehen der Feststellschraube an beiden
Enden der Zarge wird eine starre Verbindung zwischen dem aus Knotenpunkt, Zarge und Keilbolzen bestehendem
System hergestellt. Weil der Arretierabschnitt, auf dem die Feststellschrauben auflaufen, sich in
Richtung auf das Knotenstück hin kegelstumpfförmig verjüngt, wird die Zarge gegen das Knotenstück axial
verspannt, so daß sich eine besonders stabile Befestigung ergibt.
Nach einer besonders vorteilhaften Ausführungsform besteht die Ausnehmung in dem Keilbolzen aus einer
vorzugsweise durchgehenden Radialbohrung. Diese ist leicht herzustellen und ermöglicht einen guten Sitz des
durchzusteckenden Montagewerkzeuges.
Wenn die Zarge im Strangpreßverfahren hergestellt ist, weist sei üblicherweise ein mittiges axiales Führungsrohr
auf, an dem über Abstandsstücke die Seitenwände befestigt sind. In diesem Fall besteht der Durchbruch
in der Zarge aus einem Langloch in dem axialen Führungsrohr in dem axialen Führungsrohr und die Außenwand
der Zarge weist einen Längsschnitt auf, so daß das Montagewerkzeug durch diesen Längsschlitz und
das Langloch eingesteckt werden kann. Der Längsschlitz dient üblicherweise zum Befestigen von Fachböden
oder Wänden.
Nach einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird insbesondere bei nichtrunden Zargenquerschnitten
die Ausrichtung der Zarge in bezug auf das Knotenstück durch das Vorsehen von Einrastwarzen
und entsprechende Vertiefungen in dem anderen Teil erleichtert. Die Einrastwarzen üben bei Eindrehen der
Feststellschrauben und dem damit verbundenen Verspannen zwischen Knotenstück und Zarge einen Selbstjustiereffekt
auf die Zarge aus. so daß ohne größere Mühe ein exakter Sitz der Zarge an dem Knotenstück
erreicht werden kann.
Durch eine Federspange, die in einen Längsschlitz des stiftförmigen Montagewerkzeuges eingefügt ist, wird
das in den Keilbolzen eingesteckte Montagewerkzeug gegen Herausfallen gesichert, so daß die Herstellung
der Verbindung zwischen Zarge und Knotenstück erhebüch erleichtert ist.
Ausführungsbeispiele werden im folgenden anhand der in den Figuren schematisch dargestellten Ausführungsbeispiele
näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 ein Endstück einer Zarge mit Keilbolzen und
Montagewerkzeug,
Fig.2 einen Schnitt entsprechend der Schnittlinie
A-A in F i g. 1 durch ein Raumfachwerk,
Fig.3 einen Schnitt entsprechend der Schnittlinie
B-B in F i g. 2 durch ein Raumfachwerk in dem Zustand, in dem eine von vier Zargen das Knotenstück angesetzt,
der Keilbolzen jedoch noch nicht eingeschraubt ist,
Fig.4 einen Schnitt längs der Schnittlinie C-C in
Fig. 3,
F i g. 5 einen Schnitt entsprechend der F i g. 3 jedoch mit eingeschraubtem Keilbolzen,
F i g. 6 einen Schnitt entsprechend der F i g. 4, jedoch mit eingeschraubtem Keilbolzen,
F i g. 7 einen Schnitt entsprechend der F i g. 6, jedoch im Zustand der vollständig hergestellten Verbindung
zwischen Knotenstück und Zarge.
Fig.8 ein Knotenstück mit Anbaumöglichkeit in
Richtung aus der Zeichenebene heraus mit Einrastwarzen,
Fig.9 eine Ausführungsform entsprechend der Fig. 3aus Massivholz
Fig. 10 einen Schnitt längs der Schnittlinie A-A in
F ig. 9,
F i g. 11 einen Schnitt entsprechend der Schnittlinie
B-B in F i g. 11, jedoch mit vier Zargen in der Schnittebene,
F i g. 12 denselben Schnitt wie Fig. 11, jedoch mit eingeschraubten
Keilbolzen,
Fig. 13 einen Schnitt entsprechend der Fig. 12, jedoch
mit fertig hergestellter Verbindung zwischen Knotenstück und Zargen.
In F i g. 1 ist ein Keilbolzen 4 zu erkennen, der folgende Teile aufweist:
Ein Gewindeteil 18, ein zylindrisches Teil 20 mit größerem
Durchmesser, das durch eine Radialbohrung 9 durchsetzt ist, ein daran anschließendes zylindrisches
Teil 21 mit geringerem Durchmesser, ein kegelstumpfförmiges Obergangsteil als Arretierabschnitt 5 sowie
ein an diesen anschließendes kurzes zylindrisches Teil
22, dessen Durchmesser dem Durchmesser des erstgenannten von der Radialbohrung 9 durchsetzten zylindrischen
Teil 20 entspricht.
Wie insbesondere der Querschnitt durch die Zarge gemäß F i g. 2 erkennen läßt, wird der Keilbolzen 4 über
seine zylindrischen Mantelflächen in einem zentralen axialen Führungsrohr der Zarge t derart geführt, daß
der frei drehbar und axial verschieblich ist. Mit zwei radialen Feststellschrauben, die gemäß dem Ausführungsbeispiel
der Fig.2 als Madenschrauben 6 ausgebildet sind, kann der Keilbolzen in dem Führungsrohr 11
arretiert werden, wobei die Madenschrauben gegen den Arretierabschnitt 5 des Keilbolzens anlaufen. Um die
Kraftübertragung zwischen den Madenschrauben 6 und dem Zargenprofil ohne Beschädigung des Profils sicher- ;s
zustellen ist die Gewindebohrung 7 für die Madenschrauben 6 in einem länglichen Verstärkungsteil 19 angebracht,
das fest mit der Zarge verbunden ist. In F i g. 3 ist ein würfelförmiges Knotenstück 2 zu erkennen, das
an seinen Begrenzungsflächen jeweils mittig eine Gewindebohrung 3 aufweist. Das Knotenstück weist, (wie
in Fig. 10 zu erkennen ist) kreuzförmig über seine Begrenzungsflächen
verlaufenden Nuten auf. Außerdem sind auf jeder Begrenzungsfläche Einrastwarzen 12 vorgesehen,
deren Zweck weiter unten beschrieben wird. In die Gewindebohrungen 3 des Knotenstücks 2 sind die
Gewindeteile 18 der Keilbolzen 4 einschraubbar.
In F i g. 3 ist rechts neben dem Knotenstück 2 die mit diesem zu verbindende Zarge 1 zu erkennen. Der Keilbolzen
4, der frei beweglich in dem axialen Führungsrohr 11 der Zarge geführt ist, ist vollkommen in die
Zarge zurückgezogen. Die Zarge ist mit Durchbrüchen versehen (Längsnut Sb und Langloch Sa), so daß ein
Montagewerkzeug 10 durch die Zarge und durch die Radialbohrung 9 in dem Keilbolzen 4 hindurchsteckbar
ist. Die Abmessungen der Durchbrüche und das Montagewerkzeug sind so bemessen, daß der Keilboden trotz
des eingesteckten Montagewerkzeugs mindestens um die Länge des Gewindes 18 in dem Führungsrohr 11
axial verschieblich bleibt.
Der Schnitt der F i g. 4 läßt die oben bereits erwähnten Madenschrauben 6 erkennen, die zur Festlegung des
Keilbolzens — wie weiter unten näher erläutert — bestimmt sind. Ebenso sind in F i g. 4 die Verstärkungsteile
19 erkennbar, in denen die Gewinde für die Madenschrauben 6 angebracht sind.
Zur Befestigung der Zarge an dem Knotenstück 2 wird das Montagewerkzeug zusammen mit dem Keilbolzen
4 etwas in Richtung auf das Knotenstück 2 verschoben, bis das Gewindeteil 18 des Keilbolzens 4 an
der Ge-Aindcbohrung 3 des Knotenstückcs anliegt. Sodann
wird das Montagewerkzeug zusammen mit der Zarge und dem Keilbolzen um die Längsachse der Zarge
gedreht, so daß der Gewindeteil 18 des Keilbolzens 4 in die Gewindebohrung 3 des Knotenstückes 2 einläuft,
bis die Schulter des zylindrischen Teiles des Keilbolzens an dem Knotenstück 2 anschlägt. Dieses Zwischenstadium
der Montage ist in F i g. 5 erkennbar. Wird das Montagewerkzeug hiernach aus der Zarge herausgezogen,
so ist die Zarge um ihre Längsachse über dem Keilbolzen 4 frei drehbar, so daß derselbe Verbindungsvorgangs
an dem zweiten Ende der Zarge vorgenommen werden kann. Auch hier ist die Zarge nach Herausnahme
des Montagewerkzeuges frei um ihre Längsachse drehbar. Dieses Montagestadium ist insbesondere in
F i g. 6 erkennbar. Wie insbesondere auch aus F i g. 6 hervorgeht, besteht in diesem Stadium noch ein geringer
Spalt zwischen dem Knotenstück 2 und der Zarge 1.
In diesem Stadium liegt der kegelstumpfförmige Arretierabschnitt
5 des Keilbolzens 4 etwa im Bereich der Maden- oder Feststellschrauben 6. Wenn die Madenschrauben
6 durch Eindrehen auf dem kegeistumpfförmigen
Abschnitt des Keilbolzens 4 auflaufen, wird die Zarge infolge der Wirkung der schiefen Ebene des kegelstumpfförmigen
Abschnittes in Richtung auf das Knotenstück gedrückt, so daß der Spalt zwischen Zarge
und Knotenstück geschlossen wird, wie aus F i g. 7 hervorgeht. Dabei rasten die an dem Knotenstück angebrachten
Einrastwarzen in Ausnehmungen 13 (s. F i g. 2) der Zarge ein, so daß durch den damit verbundenen
Selbstjustiereffekt eine exakte Ausrichtung der Zarge in bezug auf das Knotenstück erzielt wird. Die Zarge 1
fügt sich direkt an das Kr.otenstück 2 an, ohne daß sich die technischen Verbindungsmittel störend bemerkbar
machen. Das Raumfachwerk ist somit als Tragwerkskonstruktion nicht nur für Ladeneinrichtungen, Messe-
und Ausstellungsbau und Dekorationsaufbauten sondern auch für Regale, Vitrinen und Raumteiler geeignet
Die Längsnuten Sb in den stabförmigen Zargen dienen nicht nur als Durchbruch, um das Montagewerkzeug 10
in den Keilboden 4 einführen zu können, sondern auch zur Aufnahme von Fachboden oder Zwischenwänden
zwischen den einzelnen stabförmigen Zargen.
in F i g. 8, die ein Knotenstück mit Ansatzmöglichkeit
senkrecht zur Zeichenebene zeigt, sind insbesondere die Warzen 12 und die Gewindebohrung 3 im Knotenstück
zu erkennen.
Die Fig.9 bis 13 zeigen eine Ausführungsform in
Holz. In Fig.9 ist wiederum ein würfelförmiges Knotenstück
2 zu erkennen, das an sämtlichen seiner sechs Begrenzungsflächen Zentralbohrungen aufweist, die zur
Aufnahme von Metallgewindeeinsätzen 16 vorgesehen sind. Diese weisen an ihrem zylindrischen Außenteil
Längsrippen auf, so daß sie einfach durch Einschlagen in die Bohrungen dort befestigt werden können. An dem in
Fi g. 9 dargestellten Knotenstück sind bereits 3 Zargen befestigt. Der Metallgewindeeinsatz 16, der in Fig.2
dargestellten rechten Bohrung ist zur deutlicheren Darstellung explosionsartig aus dem Knotenstück 2 herausgezogen
gezeichnet. Zur deutlicheren Darstellung ist ebenfalls von der an dem Knotenstück anzusetzenden
Zarge lediglich eine Metallführungshülse 14 sowie der in dieser Führungshülse 14 geführte Keilbolzen 4 dargestellt.
Die Führungshülse 14 weist ebenfalls an ihrem zylindrischen Außenmantel Längsrippen auf, die eine
einfache Befestigung in der zentralen Längsbohrung der Zarge sowie einen sicheren Sitz gewährleisten. Die Führungshülse
14 weist einen Durchbruch in Form eines Langioches Ss auf, der dem Durchbruch in dem axialen
Führungsrohr 11 bei der anhand der Fig. 1 bis 10 beschriebenen Ausführungsform entspricht Der Keilbolzen
4 unterscheidet sich nicht vom Keilbolzen 4 der Ausführungsform gemäß den F i g. 1 bis 10, so daß eine
erneute Beschreibung sich erübrigt Die Madenschraube 6, die zum Festlegen des Keilbolzens und zur Verspannung
der Zarge in Richtung auf das Knotenstück dient, sitzt in einem Metallgewindeeinsatz 15, der in eine
entsprechende Radialbohrung der Zarge eingeschlagen ist.
Wie aus Fig. 10 erkennbar ist, die einen Schnitt längs
der Schnittlinie A-A der F i g. 9 zeigt, ist die Holzzarge 1 im Querschnitt quadratisch und weist eine axiale Längsbohrung
(zur Aufnahme der Führungshülse 14) auf. In der Mitte der vier Außenflächen sind Längsnuien vorgesehen,
die zur Aufnahme von Fachboden oder dgl. dienen. In Fi g. 10 sind des weiteren die beiden Maden-
schrauben 6 sowie deren Gewindehülsen 14 zu erkennen, deren Funktion bereits beschrieben ist.
Die Montage der Zargen erfolgt wie im Zusammenhang mit dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 bis 7 im
einzelnen erläutert, nämlich Einsetzen des Montage-Werkzeuges
gemäß Fig. 11, Eindrehen des Keilbolzens
gemäß Fig. 12, Herausnahme des Montagewerkzeugs und Festlegen und Verspannen des Keilbolzens durch
Einschrauben der Madenschrauben gemäß Fig. 13. Unterschiedlich
zum Ausführungsbeispiel der Fig. 1 bis 8 ist lediglich, daß die Einrastwarzen und die entsprechenden
Ausnehmungen nicht auf dem Körper des Knotenstückes 2 und dem Körper der Zarge 1, sondern zweckmäßigerweise
auf den in diese Teile eingeschlagenen Metallteilen 16 und 14 angebracht sind. Wie der F i g. 9
zu entnehmen ist, weist der Metaligewindeeinsatz Ϊ6 Ausnehmungen 13' auf, in die Warzen 12' der Führungshülse 14 einrasten können.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
25
30
35
40
45
50
$5
Claims (1)
1. Raumfachwerk mit stabförmigen Zargen (1) und die Zargen sürnseitig verbindenden Knotenstücken
(2), bei dem das jeweilige Knotenstück (2) zu den Zargen (1) im verbundenen Zustand koaxiale Gewindebohrungen
(3) aufweist, in die Keilboizen (4) einschraubbar sind, die mit ihrem dem Knotenstück
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833328232 DE3328232C2 (de) | 1983-08-04 | 1983-08-04 | Raumfachwerk |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19833328232 DE3328232C2 (de) | 1983-08-04 | 1983-08-04 | Raumfachwerk |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3328232A1 DE3328232A1 (de) | 1985-02-14 |
| DE3328232C2 true DE3328232C2 (de) | 1985-06-13 |
Family
ID=6205818
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19833328232 Expired DE3328232C2 (de) | 1983-08-04 | 1983-08-04 | Raumfachwerk |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3328232C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
1983
- 1983-08-04 DE DE19833328232 patent/DE3328232C2/de not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3328232A1 (de) | 1985-02-14 |
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