DE33279C - Elastischer Formenschliefssteg für Buchdruckmaschinen - Google Patents

Elastischer Formenschliefssteg für Buchdruckmaschinen

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DE33279C
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Germany
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screws
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closed
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DENDAT33279D
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G. STAUBITZ in München
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B1/00Elements or appliances for hand composition; Chases, quoins, or galleys
    • B41B1/20Quoins or other binding means

Landscapes

  • Rotary Presses (AREA)

Description

Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
BERLIN. GEDRÜCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.

Claims (2)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT
    PATENTSCHRIFT
    KLASSE IB: Druckerei.
    Patentirt im Deutschen Reiche vom l. Mai 1885 ab.
    Bei der Bewegung des Formkarrens bei Buchdruckmaschinen wird durch die beständige Erschütterung desselben der Drucksatz stark in Mitleidenschaft gezogen, ferner quillt derselbe bei Holzschnitten durch die Feuchtigkeit an.
    Kann nun hierbei die Schliefsung des Drucksatzes nicht entsprechend nachgeben, so wirft sich derselbe und , man erhält eine schlechte Arbeit. Diesem Uebelstande hat man schon durch verschiedene Constructionen der Formenschliefsstege abzuhelfen gesucht, allein dieselben entsprechen theils gar nicht, theils nur unvollkommen. Bei den besten derselben ist der Nachtheil noch vorhanden, dafs sie nicht elastisch sind, und dafs, sobald der Satz sich ausdehnen will oder Erschütterungen während des Drückens eintreten, die Schliefsung event, wohl nachgiebt bezw. ausspringt, aber so, dafs überhaupt kein Schlufs mehr vorhanden ist.
    Diese Nachtheile beseitigt nachstehend beschriebener Formenschliefssteg:
    Derselbe besteht aus zwei Stäben α und b. Der gegen den Drucksatz gekehrte Stab α trägt die Schraubenbolzen c, welche durch den Stab b hindurchgehen und auf demselben durch die Muttern geschlossen werden. Der letztere trägt die Regulir- oder Reserveschrauben e, durch welche bei bekannter Construction der Formenschliefssteg gegen den Satz gedrückt wird. In dem Stab b sind eine entsprechende Anzahl starker Spiral- oder anderer Federn d in Kammern angeordnet, welche gegen α pressen.
    Es kann nun das Schliefsen des Satzes mit den beschriebenen Vorrichtungen folgendermafsen geschehen:
    i. Man zieht mittelst der Schrauben c Stab a gegen b, bis er an dem letzteren anliegt, und setzt dann unter entsprechender Stellung der Regulirschrauben e die ganze Vorrichtung in bekannter Weise in den Formrahmen ein. Alsdann löst man die Schraube c, so dafs dadurch der Satz durch den Druck der Feder d geschlossen ist.
  2. 2. Man stellt beide Stäbe möglichst aus einander, setzt die Vorrichtung ein und spannt sie durch Zudrehen der Regulirschrauben e entsprechend ein, so dafs auch hier der Federdruck dem Satz den entsprechenden Schlufs giebt.
    Will man die geschlossene Form aus dem Formkarren herausheben, so werden die Schrauben c fest angezogen, so dafs α an b anliegt, also die Federn aufser Wirkung gelangen, worauf die Reserveschrauben e so fest zugedreht werden, dafs man alsdann die geschlossene Form sicher herausnehmen kann.
    Die Vortheile des elastischen Formenschliefssteges ergeben sich aus dem Gesagten von selbst, nur dürfte noch erwähnt werden, dafs, im Falle der Satz trotz des elastischen Steges wirklich etwas steigen sollte, die Schliefsung so elastisch und in jedem Falle so nachgiebig ist, dafs der Satz beim Drucken stets durch den Druckcylinder wieder eben gedrückt wird.
    Patenτ-Ansprüch:
    Ein elastischer Formenschliefssteg für Buchdruckmaschinen, bestehend aus zwei Stäben, von denen der eine die durch den zweiten gehenden Schraubenbolzen und der andere die . Regulirschrauben und in entsprechenden Kammern Federn trägt, welche sich gegen den ersteren pressen.
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